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Beitragvon Florian29 » 30 Mai 2012 16:41
Hallo zusammen, ich habe jetzt endlich mein 54l Becken so wie ich es haben wollte und mach mich nun an das eingefahrene 20l Nano dran, Pflanzen sind drinne, nur fehlt besatz :D

Ich dachte da an Boraras brigittae, die finde ich sehr toll, und meine frage ist, könnte man die da drinne halten? Oder sind die zu groß oder das Becken zu klein, Endler Guppy würden mir auch gefallen aber da iss die Kantenlänge von 30cm zu klein denke ich.

2. Frage Wenn ihr sagt die Boraras könnte man da drinne halten wo kann man die denn online evtl kaufen, weil beim Zooladen bei uns um die Ecke sind die echt zu teuer.

Lg Florian und danke schonmal für die Hilfe :)
Florian29
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Beitragvon Pere » 30 Mai 2012 20:37
Hallo,
ich halte 20l für die boraras für viel zu klein. Habe wohl noch die Tage anderes in der Literatur gelesen, aber aus Erfahrung halte ich 60l für das Minimum. Überleben werden sie sicher, aber einen Gefallen tust du den Tieren nicht. Zudem sehen sie nur so schön aus, wenn sie sich wohl fühlen. Sonst werden sie sehr blass und scheu.
Würde mir lieber eine Truppe schöner Nelen einsetzen :smile:

Gruß,
Stephan
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Beitragvon java97 » 30 Mai 2012 23:42
Hallo Florian,

Ich kann Stephan nur beipflichten. Nimm Zwerggarnelen.
Im übrigen:
Davon, Fische irgendwo billig im Internet zu bestellen, nur um etwas Geld zu sparen, halte ich nicht viel.
Im Geschäft kannst Du sie ansehen und ihren Ernährungszustand beurteilen, abschätzen, ob sie irgendwelche Parasiten oder Krankheiten haben. Ein paar Cent oder Euro mehr sollten Dir gesunde Tiere (Lebewesen!) dafür wert sein.
Letztendlich profitierst dann ja auch Du davon (weniger Ausfälle).
schöne Grüße
Volker
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Beitragvon scottish lion » 30 Mai 2012 23:51
Hallo Florian,

Ich habe Boraras brigittae in 20l und die stehen voll in Farbe. Die jetzigen 8 waren von Anfang an ruhig. Ich hatte auch mal 14 Tiere anderer Herkunft und die haben lange gebraucht, bis sie nicht mehr gegen die Scheiben geschwommen sind. Danach haben sie sich aber normal verhalten.

Wichtig finde ich, daß es Pflanzen und/oder Dekoelemente gibt, die in die Höhe gehen. Schwimmpflanzen sind auch gut, aber kein Muß.

Fischversand über internet würde ich nicht unterstützen.
Liebe Grüße, Bernd

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Beitragvon Plantamaniac » 31 Mai 2012 14:04
Hallo Florian,
Aquarien unter 60cm Kantenlänge zählen eigentlich vor dem Gesetz nicht als Fischbecken :besserwiss: .
Außer es ist ein Quarantäne oder Aufzuchtbecken.
Hatte mal 7 Boraras in 20Liter in Quarantäne, die sind ständig in der Ecke rauf und runtergeschwommen :irre: .
Boraras sind zwar klein, aber ehr Langstreckenschwimmer.
Was ich mir vorstellen könnte, wären Dario Dario. Habe immer das Gefühl, sie fühlen sich solo in einem kleinen, gut strukturierten Becken wohler als in einem 60cm Gesellschaftsbecken.
Allerdings sind Cubes von der Grundfläche für Fische sowieso schon ungünstig. Becken mit 25x25x40cm bieten durch die bessere Länge mehr Platz.
Garnelen als einzelner Besatz wäre warscheinlich die beste Lösung.Es gibt wirklich wunderschöne und jeder Fisch nascht, wenn er die Gelegenheit hat, außer vielleicht Welse (für die das Becken eh zu klein ist) Damit muß man sich abfinden, wenn man sich für einen so kleinen Cube entschieden hat.
Chiao, Moni
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Beitragvon scottish lion » 31 Mai 2012 21:06
Hallo,

bevor ich hier als Fischquäler gelte (Verantwortung gegenüber allem Lebendigen ist mir sehr wichtig): Boraras brigittae und andere Boraras-Arten leben in Gewässern mit keiner oder geringer Strömung. Sie sind keine Schnell- oder Weitschwimmer, sondern Standorttreu, besonders die Männchen. In Biotopaufnahmen sieht man riesige Mengen dieser Tiere z.B. zwischen seerosenartigen und schilfähnlichen Pflanzen stehen. Abgesehen davon, daß in 20l keine hohe Individuenzahl untergebracht werden kann, gibt es hier meines Erachtens kein Problem. Das mit dem in der Ecke rauf- und runterschwimmen habe ich wie schon geschrieben auch schon beobachtet, das hörte aber nach und nach auf (ca. 14 Tage insgesamt).

Dario dario sollten, finde ich, in einer Gruppe gehalten werden. Dies ist in 20l nicht zu verantworten, da sollten es schon die (vom Gesetzgeber für alle Fische geforderten) 50l mindestens sein. Und natürlich wenn überhaupt nur mit passenden, also kleinen und ruhigen Beifischen (z.B. Boraras).

Perlhuhnbärblinge gehören ebenfalls in größere Becken von mind. 80 cm Kantenlänge. Dann zeigen sie sich ohne Scheu, in kleineren Becken sind sie nur versteckt und zeigen nicht ihr natürliches Verhalten.
Liebe Grüße, Bernd

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Zuletzt geändert von scottish lion am 31 Mai 2012 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Plantamaniac » 31 Mai 2012 21:17
Sorry, wollte hier keinem etwas unterstellen. Das war ehr ironisch gemeint :? .
Weil diese Gesetze meist von Menschen gemacht werden, die es nichteinmal ausprobiert haben.
So wie Gurken die eine gewisse Krümmung aufweisen, vernichtet werden müssen :shocked:
Kurzzeitig geht vieles...Nur mehr Platz ist meistens besser und es ist eben so geschrieben :stumm:
Allerdings können auch 5 Dario Dario + Nachwuchs in einem kleinen Becken gehalten werden, da ihr Revier nicht besonders groß ist. Allerdings muß der Nachwuchs dann anderweitig untergebracht werden, sonst wird es eng...
Perlhühner kann man auch gut in 54 Liter halten und vermehren, wenn sie gut genährt sind und ihren Pfleger kennen, sind sie auch alles andere als scheu. In Gesellschaftsbecken über 200 Liter findet man sie dagegen nicht und tut sich schwer mit Füttern.
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Beitragvon Florian29 » 31 Mai 2012 22:55
Hey danke euch für die vielen Antworten, ok dann kommen da keine Fische rein, will diese ja nicht quälen :(

Ich habe ja berreits yellow fire Garnelen, und ich suche noch ne Art die nicht zu den Profi Garnelen gehören, Crystal Red scheinen ja auch sehr einfach zu halten zu sein oder?

Lg Florian und danke
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