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Beitragvon garumpel » 30 Nov 2016 19:26

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Weiße Stängel auf Blattfläche

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Aquarium noch recht frisch, vor ca. 3-4 Wochen 12 N. Davidii eingesetzt

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* ~1.5-2 Monate

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 40x25x25cm^3 25L

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Sand Körnung <1mm

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Plastikdeko, Stein, Tondeko

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 4h+6h

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Aquael Leddy Tube 6W

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Aquael Pat Mini


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* "garnelensicherer" feinporigerer Filterschwamm

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* k.A., unteres Drittel des Reglers?

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Keine CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Ja

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Welche Farbe hat der Dauertest? Kein Dauertest vorhanden

Sonstige Technik (falls vorhanden):

Sonstige Technik (falls vorhanden) [z.B. Heizer, Bodenfluter, UVC-Klärer, Strömungspumpen] 25W Heizer auf 22°C

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* konstant.

Temperatur in °C:* 24°C.

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

Sera Quick Teststreifen


pH-Wert: 7

KH-Wert: 8

GH-Wert: 10-16

Fe-Wert (Eisen): -

NH4-Wert (Ammonium): -

NO3-Wert (Nitrat): 0-10

PO4-Wert (Phosphat): -

K-Wert (Kalium): -

Mg-Wert (Magnesium): -

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Noch nicht


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 1x wöchentlich ca. 20%

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Pflanzenliste:

Einige Moose, Moosbällchen, einige unkomplizierte, schnellwachsende Pflanzen.

Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 60-70

Besatz:

12 N. Davidii, Turmdeckel- Posthorn- Blasenschnecken, "Mikrofauna"

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 6,9

Leitungswasser GH-Wert:* 8,9

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 49,6

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 8,4

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 1,4

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 4,3

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): <0,06

Weitere Informationen und Bilder:


Hallo Leute, mit meinem ersten Post wende ich mich mit einem interessanten Problem an euch, zu dem ich über Google absolut gar nichts entdecken konnte.

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Seit ein paar Wochen beginnen sich zunehmend diese weißen Stängel auf der Blattoberfläche zu bilden. Ein Bündel von Stängeln hat jeweils einen gemeinsamen Ausgangspunkt auf dem Blatt, der unter dem Mikroskop dunkel, grünlich gefärbt ist. Ich dachte zuerst an Wurzeln, aber sie kommen wirklich direkt aus der Blattoberfläche und wachsen tendentiell eher nach oben, nicht nach unten. Unter dem Mikroskop sehen die Stängel leicht segmentiert aus und sind gräulich-weiß, fast durchsichtig. Bisher treten sie ausschließlich auf dieser Ludwigia auf, ein Steckling im 2. Becken hat sie auch entwickelt. Nun glaube ich, auch auf einem Blatt einerAnubias die ersten Anzeichen zu sehen.

Ich dachte erst an Wurzeln, eine Kollegin meinte, es könnte vielleicht ein parasitärer Pilz sein. Auf eure Ideen und Ratschläge bin ich gespannt.

Hier mal eine Übersicht über meinen kleinen Dschungel ;)


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Schöne Grüße
Christian
Grüße,
Christian
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Beitragvon eheimliger » 30 Nov 2016 19:51
Hallo Christian,
vergleiche doch mal hiermit Klick
Gruß, Frank
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Beitragvon garumpel » 30 Nov 2016 20:05
Hi Frank,
Im Vergleich dazu sind meine Gebilde eindeutig an Punkten auf/angewachsen. Sie sind auch nicht ganz gerade sondern leicht verwinden. Und noch dazu eher weiß/grau, aber sicher nicht grün. Ich werde später oder morgen mal noch Mikroskop-Aufnahmen hochladen.
Grüße,
Christian
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Beitragvon steppy » 30 Nov 2016 23:07
Hallo,
dann schau dir mal im verlinkten Wiki den Artikel zu Bartalgen an. Die hast du und glücklicherweise sind die auch leicht weg zu bekommen.
Gruß
Stefan
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Beitragvon garumpel » 01 Dez 2016 08:33
Wow, ja, ich denke, das sollte es sein. Als dauerhafte Lösung bleibt mir dann wahrscheinlich nur, mich doch mal ins Thema Düngung einzulesen, oder...? Ich überlege, einfach möglichst viel von der Alge durch Rückschneiden zu entfernen. Könnte man die Pflanzenteile vielleicht einfach in Sprudel einlegen und danach als Stecklinge wieder einpflanzen als Variante zu der Carbo-Kur?
Grüße,
Christian
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Beitragvon steppy » 01 Dez 2016 10:17
Hallo,
wir reden uns hier gerne mit Vornamen an, es wäre schön wenn du deinen unter deine Beiträge schreibst :smile:

Die Alge zeigt dir ein Ungleichgewicht in der Nährstoffversorgung an. Die Beschäftigung mit dem Thema Düngung macht deshalb durchaus Sinn. Die Algen selbst sind eigentlich einfach abzusammeln, das geht gut z.B. mit einer Pflanzpinzette.

Gruß
Stefan
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Beitragvon -serok- » 01 Dez 2016 11:33
Tach auch und herzlich willkommen bei Flowgrow!

Sich in das Thema Düngung einzuarbeiten ist eigentlich der Grundsatz zur erfolgreichen Pflege eines Aquariums.

Bartalgen lassen sich sehr gut und einfach mit Easy Carbo beseitigen (dazu gibt es jede Menge Themen hier im Forum). Eine dauerhafte Lösung ist das jedoch nicht, da sind wir wieder beim Thema Düngung. In deinem Fall wird es wahrscheinlich ein Mangel an NO3 und/oder CO2 sein.
Greetz Andy

Keep on scaping!
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Beitragvon garumpel » 01 Dez 2016 12:08
Hi Leute,

Bewegt man sich eigentlich bei der Düngung in einer Gegend, wo Garnelen Probleme mit dem "Wasserwertwechsel" bekommen? Sollte man das Düngen am besten "einschleichen", damit sich das ganze Aquarium darauf einstellt, oder wäre es OK, quasi sofort die "volle Dosis" zu fahren und passende Wasserwerte einzustellen?

Man findet ja auch überall Beschreibungen für die idealen Wasserwerte. In einem Becken, das eher schwach beleuchtet wird, sollten dann auch z.B. die Nitratkonzentration etc. auf einem niedrigeren Wert gehalten werden? Oder würde man unabhängig von der Lichtintensität für ein optimales Pflanzenwachstum die selben Wasserwerte erreichen wollen, aber sich gegenüber einem stärker beleuchteten Becken eben der Verbrauch der Pflanzen und damit die Menge an Dünger reduzieren?

Ach, ist das verständlich? Was ich meine ist die theoretische Frage: Sähe der Idealfall für eine Pflanze so aus, dass sie sich konstant in einer Lösung mit den perfekten Konzentrationen xy aller Nährstoffe befindet? Oder eher so, dass konstant die ideale Menge an Nährstoffen zugeführt wird, die die Pflanze verbraucht, wobei die messbaren Nährstoffkonzentrationen deutlich niedriger wären, weil die Pflanze diese ja direkt verbraucht?

Mal ganz von der Praktikabilität oder Realisierbarkeit abgesehen... ;)

Jetzt bin ich ja drauf und dran, aus lauter Bastelfreude eine Hefe-CO2-Anlage mit paffrathscher Rinne zu basteln. Was für einfache und coole Ideen :)

Schöne Grüße
Christian
Grüße,
Christian
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Beitragvon garumpel » 02 Dez 2016 14:04
Der Vollständigkeit halber: So sehen also Bartalgen unter dem Mikroskop aus.
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Grüße,
Christian
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Beitragvon garumpel » 12 Dez 2016 22:45
Nitrat ca. 1mg/l, Phosphat nicht nachweisbar, ab heute wird mal gedüngt... ;) Habe mir eine verstellbare Paffrath-Rinne vom Kollegen 3D-drucken lassen, vielleicht stell ich die später mal noch separat vor, wenn alles ausgedampft hat und zusammengebaut ist.
Grüße,
Christian
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