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Postby Nunduun » 25 Jul 2015 10:16
Guten Morgen Andre,

das Problem bei weniger Düngen ist das es hier nur dann klappt, wenn ich das becken wirklich vernachlässige. d.h. monatelang nicht gärtnern und damit kaum noch Schwimmraum für die Fische. das kann nur ne Notfalllösung bleiben.

Beispiel: Bei einem Verhaeltnis von 2 : 1 und einer Magnesium Ausgangskonzentration von 20 mg/l, würde man rechnerisch auf 40 mg/l kommen, was eindeutig viel zu viel wäre.


Ganz blöde Frage: warum sind 40mg/l zu viel? Oder anders gefragt, was passiert bei zuviel Magnesium?
Ich verstehe natürlich worauf Du hinaus willst, mit der reinen Rechnung kommt man vermutlich nicht zum Ziel.

Um ein optimlaes Ca:Mg Verhaeltnis von 3:1 in Deinem Becken herzustellen bedarf es einer Konzentration von 32 mg/l an Magnesium ! So funktioniert das nicht.
Das gleiche gilt fuer Kalium, bei einem Mg-Gehalt von 1 mg/l müßte Kalium bei 2 mg/l liegen.


Wenn dann hätte ich mich natürlich eher an der Obergrenze orientiert, also dem Verhältnis 6:1. Damit wäre ich bei rund 16mg/l.

Naja gut. Ich merk schon, ich muss mir dazu einfach selber auch noch einiges Anlesen.

Bitte definiere "etwas Bittersalz". Wieviel Gramm wird woechentlich hinzu gegeben ?


In Gramm kann ichs nicht ausdrücken. Eine kleine Priese. Volumenmäßig vielleicht ein mililiter (?). Das war eher eine hoffnungsvolle Verzweiflungstat, als ne überlegte Handlung.


OT:
So Beleuchtung ist an- jetzt wird erstmal gedüngt und dann werd ich jetzt einfach mal das leere Gehäuse vom Innenfilter Garnelendicht machen.

Schönes Wochenende!
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Postby Haeck » 26 Jul 2015 03:12
Hey Lene,

Ganz blöde Frage: warum sind 40mg/l zu viel? Oder anders gefragt, was passiert bei zuviel Magnesium?
Ich verstehe natürlich worauf Du hinaus willst, mit der reinen Rechnung kommt man vermutlich nicht zum Ziel.


Ich weiss das bei einer überproportional hohen Magnesiumkonzentration die Kaliumaufnahme blockiert wird und daraus resultierend ein Kaliummangel entsteht. Unter anderem wird das Wachstum gestoppt, die Blaetter werden nekrotisch und die gesamte Pfanze stirbt ab.

www.drak.de/de/info/pflanzenschaeden/naehrstoffmangel.html
https://www.drak.de/de/info/pflanzenschaeden/frassschaeden.html

Im Forum gibts ausreichend Lesestoff zum Thema.
Als kleine Nachtlaektuere:
http://www.aqua-rebell.de/wasserpflanzen/magnesium.html

Lg
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Postby Nunduun » 26 Jul 2015 11:52
Hallo André,

Danke für die Links zu Drak! Ich wusste noch gar nicht das die dort auch die Mängel aufschlüsseln.

Auch da wird ja wieder geschrieben das beim Stickstoffmangel vor allem die älteren Blätter betroffen sind. Das ist ja bei mir genau andersherum.
Nu hab ich aber einmal den Versuch mit mehr Nitrat gestartet, jetzt werd ich ihn wohl besser auch durchziehen.

Wie Frasschäden sehen mir die Löcher in den Blättern allerdings nicht aus. Zum einen haben sie nicht diesen gelben Rand den sie auf den Fotos bei Drak haben, zum anderen sind sie mir dafür teilweise zu klein und zudem ist die Rotala mit ihren kleinen Blättchen stärker zerlöchert als die Cryptos. Die Salzbunge (amolus valerandi) ist glaube ich gar nicht betroffen, gehört ja aber wie der Nahme schon sagt auch zu der Gruppe von Pflanzen die gut mit härterem, salzigem Wasser zurechtkommen. Am deutlichsten sind die Löcher in den Blättern des Lotus, hier wachsen die neuen Blätter ganz vernünftig; aber bei den älteren Blättern gibts Löcher bis 3mm größe, ohne gelben Rand etc., die so aussehen, als wäre das Blatt an diesen Stellen einfach wieder zurück-gewachsen. Der Lochrand sieht für mich genauso aus wie der normale Blattrand.

Logisch und wahrscheinlich kommt mir der Erste Satz bei Drak vor; dass selten nur ein Mangel/Überschuss die Lösung des Problems ist. Was ich nur nirgends lesen konnte bisher ist, ob sich eine Besserung einstellt wenn man eine der zwei (oder mehr) erwischt und in die richtige Richtung dreht, oder ob man eher beide gleichzeitig richtig drehen muss. Bei letzterem würde ich mich mit dem aktuellen zufrieden geben, denn da gäbs ja zig Kombinationsmöglichkeiten.

Bezüglich dem Magnesium, steht ja bei AR das häufig genug Mg vorhanden ist und in natürlichen Gewässern oft auch starker Überschuss besteht (muss nix heißen mein AQ ist ja definitiv nicht natürlich). Aber dann auch:
Aber mitunter wird die Gesamthärte fast nur von Calcium-Ionen gebildet, dann kann auch bei einer GH über 5° die Magnesiumkonzentration für die Pflanzen zu gering sein. Oft wird für Wasserpflanzen ein „ideales“ Calcium-Magnesium-Verhältnis von 3:1 bis 4:1 angegeben.

Das ist genau das worums mir bei dem Magnesium-gequassel hier geht. Magnesium nur desshalb, weil die Mängel am ehesten den MG-Mangel-Beschreibungen gleicht. Vielleicht teste ich nach dem Nitrat einfach mal die Variante mit dem Teelöffel, die da vorgeschlagen ist. Muss ich nur zusehen, dass ich nicht über ne Toxische (für wen auch immer, steht da ja nicht) Grenze damit komme.

Wie dem auch sei, Gestern habe ich dann doch den Filterkasten ganz rausgenommen, da die Nelen nicht dort sitzten sollen sondern frei im Becken grasen. hätte ich den Kasten nur abgedichtet, hatte ich Sorge wegen dem stehenden Wasser dass sich dann dort gebildet hätte. Natürlich ist damit einiges an Mulm mit aufgewirbelt worden, was ggf. den Nitrat-Versuch verfälscht. :/ Anschließend als alles gut abgesaugt, die Algenmatten vorm Vorfilter (vermutlich angesaugte Bruchstücke von Grünalgen) gleich mit entsorgt, und Algenpolster etwas ausgedünnt. Nach diesem WW (50-60%) gabs ne Stoßdüngung:
- 10ml Nitrat auf rechnerisch 6,36mg/l
- 12ml Phosphat auf rechnerisch 0,32mg/l
- dadurch liegt Kalium rechnerisch bei 7,29mg/l

ca. 2 Stunden später gabs wieder 1ml Profito professionell. Ob der trübe Nebel der dabei entstand nun nur die Trübung des Düngers ist, oder ob er gleich ausgefallen ist kann ich nicht sagen.

Heute früh gabs wieder 3ml Nitrat und gleich kommt noch der eine ml Profito.
Damit sollte ein Nitratmangel eigentlich ausgeschlossen sein.

Seit Gestern früh (unabhängig vom Filter) gibts auch wieder ne blau-graue dünne Kahmhaut.

Soweit so gut.

LG Lene
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Postby Nunduun » 27 Jul 2015 20:09
Hallo ihr lieben,

Ein stichpunktartiger Zwischenbericht zum zwecke der Dokumentation/Nachvollziehbarkeit für Euch und auch für mich, was mir so auffällt wenn ich ins Becken sehe:

heute gabs wieder 3 ml Nitrat und 1ml Profito.

Die Bart- oder/und Rotalgen vermehren sich weiterhin leicht.
Eventuell kommen Fusselalgen dazu, allerdings erst 2 Flusen a 1cm- falls es denn welche sind.
Die Kahmhaut wird dichter/dicker/stärker.

Einige TDS sind weiterhin nahe der Oberfläche eigige v.a. an den Moosästen vermutlich wegen der dortigen Algen.
3 von 5 Amanos sitzten direkt unterhalb der Oberfäche auf der Paffrathschale, eine weitere aber völlig unauffällig auf dem Boden. Die alte rote Sakura weidet wie immer gut sichtbar die Moosäste in AQ-Mitte ab.
Alle Fische verhalten sich vollkommen unauffällig, keine beschleunigte Athmung, kein Schwarmverhalten.
Das Wasser bleibt relativ getrübt duch mäßig große Schwebteilchen.

Die jungen Rotala-Triebe sind nach wie vor hauptsächlich weiß, bekommen eventuell einen stärkeren Rothauch
Bacopa monieri treibt auffällig viele Seitentriebe und hat wenige verformte Blätter, schaut aber gut genährt aus.
Die neuen Sptzten der kleinen Lobelia scheinen kleiner/gedrungener zu bleiben als die vorgänger. Die Triebe die Weiß waren sind es immernoch, andere sind immer noch "super rot"
Der Brasilianische Wassernabel behält seine dunklen Blattadern.
Das Amano-Perlkraut das Gestern Abend brav geperlt hat, zeigt heute zwar noch mehr neue Triebspitzten (hatte es ja vor 1 Woche weit runter geschnitten), Perlt aber heute fast nicht mehr.
Die Spitzten der Moose sehen schön kräftig aus- dort wo man sie zwischen den Grünalgen sehen kann.

Ich vermute ein zu viel Profito, das die Kahmhaut auslöst, die die Amanos hoffentlich einfach nur abweiden wollen. Die Amanos werd ich mal im Auge behalten, kenne deren Verhalten noch nicht wirklich. Vorerst werde ich aber mit der geplanten Düngung weitermachen.

Liebe Grüße
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Postby Haeck » 28 Jul 2015 20:37
Lene,

ich empfehle mit dem Bio CO2 zu experimentieren, insbesondere was die Produktivität betrifft. Deine Pflanzen benötigen primär mehr CO2. Konzentrier die Zuckerlösung und erhöhe das Flaschenvolumen. Setz den CO2 Reaktor direkt in die Strömung vom Filterauslauf, damit das Gas effizienter aufgenommen wird. Bereits mit dieser Maßnahme lässt sich die CO2 Konzentration steigern. Bitte reduziere den Dünger, das führt ansonsten nur zu mehr Algenwachstum.

Lg
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Postby Nunduun » 28 Jul 2015 21:53
Hallo Andre,

Welchen Dünger meinst Du? N?P? oder Fe?

Einen CO2 Reaktor/Diffusor/Außströmer kann ich nicht betreiben, da hierfür der Druck nicht ausreicht- es kommen zu wenig Perlen durch oder bei offenerem Material bleiben die Bläschen zu groß um effizient zu sein.
Als Reaktionsgefäß dient ein 5L Kanister mit 1L Waschflasche davor. Ich koche 2L Pudding mit 1kg Zucker, fülle mit 2L Zuckerwasser (300g Zucker) auf und gebe ein Päckchen Hefe dazu. Den Peak drossle ich mit einer Priese Salz. Momentan läuft das Ganze seit mindestens 6 Wochen gleichmäßig und befüllt mir momentan innerhalb von ca 5 Stunden die Paffrathschale. Diese hängt so genau über der Strömung wie es momentan möglich ist und hat die doppelte Größe der (glaube von Deters) empfohlenen, was hier eine Diffusionsoberfläche von 180cm² ergibt.

Nitrat-experiment Tag 3 :
- Morgens ca. 4 Stunden vor Beleuchtung: 3ml Nitrat und 1ml Profito

-Grünalgen haben inzwischen wie immer ihre ca 10-15cm langen Ausläufer gebildet, wachsen also etwa genauso schnell wie zuvor.
- Bart/Rotalgen wie gehabt eine leichte Vermehrung
- Fusselalgen sehe ich keine mehr
- Die Kahmhaut reißt wieder auf

- TDS wie immer
- Fische unauffällig
- Garnelen allesamt unauffällig

- junge Rotalatriebe wechseln von weiß zu gelblich mit rottouch. Eventuell sind die neuesten Blätter etwas gedrungener, kleiner und dichter als der bisherige Austrieb. Die Blattansätze bekommen etwas grün.
- Perlkraut perlt nicht mehr ist aber weiter gewachsen.
- kleine Lobelie, Bacopa M., Wassernabel wie gehabt.
- Trugkölbchen hat glaube ich etwas weniger weiße Tribspitzten.

LG
Lene
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Postby Nunduun » 29 Jul 2015 22:15
Hallo,

wieder der Bericht:

-3ml Nitrat und 1ml Profito 4h vorm Licht.

-Grünalgen haben wieder ein wenig zugelegt, da muss ich bald mal zeit finden zum runtersammeln.
-Bartalgen haben sich weiter vermehrt
-Die Algen an der Scheibe hab ich heute mal wieder runter geputzt. Je mehr Licht die abbekommen, desto dichter der Bewuchs
-Kahmhaut wird dünner (glaub ich)

-Alle Tiere weiterhin unauffällig

-die jungen Rotalatriebe bekommen definitiv mehr Farbe. An den kräftigeren Stecklingen bilden sich viele Seitentriebe. Junge Blätter bleiben tatsächlich kleiner/gedrungener, die Internodien sind ebenfalls kleiner.
-die kleine Ludwigie wie gestern
-die große rote Ludwigie ist inzwischen kräftig gewachsen
- die Ludwigie brevipes (falls es wirklich eine ist) schaut gut aus, bildet ebenfalls viele Seitentriebe. Die neuen Blätter scheinen sich mal wieder zu krümmen, das kenn ich schon von früheren versuchen bei weniger Licht, vielleicht klappts ja diesmal.
- das Nabelkraut behält weiterhin die deutlich dunkleren Adern.

Am Wochenende muss ich die Rotala neu stecken und das Trogkölbchen beschneiden. Die Wuchsgeschwindigkeit hat sich gleube ich erhöht. Bis dahin würd ich erstmal weiter so düngen wie geplant.

LG Lene
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Postby Nunduun » 30 Jul 2015 21:12
Nabend,

es gab wieder 3ml Nitrat und diesmal aber nur 0,5ml Profito.

eben habe ich eine einstündige Algenjagdt veranstaltet, wobei mir aufgefallen ist, dass doch mehr Grünalgen wuchsen als gedacht. Sie sitzten an den altbekannten Stellen wachsen aber deutlich dichter, bilden dafür aber für das Volumen weniger lange Triebe aus.

Meinen versuch das Trugkölbchen ohne Bodenkontakt wachsen zu lassen (die rechte Seite des beckens) habe ich aufgegeben, da diese deutlich schlechter aussah als das normal eingepflanzte. Dabei ist mir mal wieder ein Trieb Hornkraut in die Hände gefallen- das sich mal wieder durch leicht rötliche Triebspitzten und eine insgesamt sehr blasse Farbe auszeichnet.

Pflanzlich hat sich sonst nichts großartig verändert, es wird aber besser und wächst insgesamt definitiv schneller. Nitrat scheint aber ein Teil der Lösung zu sein. :grow: Jetzt muss nur noch ein weg her die Pflanzen mit dem Zeug zu versorgen, die Algen aber zumindest etwas zurückzudrängen.

Im Sand saß an der Scheibe jetzt ne kleine Ecke Cyanos, aber nichts dramatisches.

Wegen des Eisens muss ich mich wohl wirklich mal nach nem stärker stabilisierten Mittel umsehen.

Liebe Grüße
Lene
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Postby Nunduun » 31 Jul 2015 22:56
Hallo,

-wieder 3ml Nitrat und nur 0,5ml (5Tropfen) Profito.
- 30 min Pflanzengärtnern
- 60 min Algenjagd (dabei fielen mir meine ersten 4 Punktalgen überhaupt auf- irritierend, das die jertzt kommen wo ich quasi zum ersten mal ernsthafter mit Phosphat dünge)

Tendenz weiterhin:
- unauffällige Nelen, und Fische
- schnelleres Pflanzenwachstum
- schnelleres Algenwachstum (und größere Bandbreite an Algen) (Artenvielfalt war doch irgendwie immer wat gutes oder? :roll: )

Kann mir jemand einen guten Micro-Dünegr empfehlen, der:
- kein oder wenig calcium enthält,
- kein oder wenig Kalium enthält,
- stärker stabilisiert ist, als der Profito
- UND nicht bestellt werden muss, sondern einfach in ner Ladentheke stehen könnte?

LG
Lene
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Postby Nunduun » 02 Aug 2015 23:27
Hallo,

Samstag gabs wieder 3ml Nitrat und 0,5ml Profito.
dazu nochmal Algensammeln und Rotala sowie Trugkölbchen neu gesteckt.

Sonntag: keine Düngung, morgen gibts den Wasserwechsel.
Außerdem hab ich Staurogyne repens und das Montecarlo-Perlkraut eingesetzt. Mal sehen was daraus wird.

Von den micro-Düngern im Geschäft hat Söll 21Elemente die größte Bandbreite, ist aber eher als Vitamin-Spender konzipiert, denn als Dünger. Alternativ scheint dort die beste Wahl das Dennerle Pflanzenelexir oder V30 complete zu sein. Allesamt enthalten aber auch wieder Kalium, und bei Söll ist die anteilige Zusammensetzung der Nährstoffe für mich nicht auffindbar gewesen.
Den Profito würde ich gerne baldmöglichst durch was sinnvolleres ersetzten, denn der fällt offenbar schon in der Flasche aus.
Hat da irgendwer nen Tipp?

Liebe Grüße
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Postby Nunduun » 04 Aug 2015 19:48
Hallo

Gestern gabs den Wasserwechsel (ca. 50%) mit anschließender Stoßdüngung für den Grundbedarf von 10ml Phosphat und 10ml Nitrat.

Heute morgen wieder 3ml Nitrat und 5Tropfen Profito. Letzteren werde ich ab morgen durch 1,5ml Dennerle V30 ersetzten jeden zweiten Tag ersetzten. Der sollte stärker chelatiiert seinund damit hoffentlich nicht so schnell ausfallen. Mal sehen wie sich Bartalgen und Pflanzen danach so verhalten.

Übrigens steigen seit neuestem häufig Blasen aus dem Boden auf- da dieses Gas allerdings nicht müffelt, sondern für meine Nase völlig (!) Geruchslos ist und auch die Viecher sich davon unbeeindruck zeigen beobachte ich das mal weiter.

Liebe Grüße
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Postby JasonHunter » 04 Aug 2015 22:29
Hallo Lene,

Nunduun wrote:Übrigens steigen seit neuestem häufig Blasen aus dem Boden auf- da dieses Gas allerdings nicht müffelt, sondern für meine Nase völlig (!) Geruchslos ist und auch die Viecher sich davon unbeeindruck zeigen beobachte ich das mal weiter.

Ich beobachte das bei mir auch immer wieder, allerdings kommt das immer dort vor, wo Stecklinge eingesetzt werden und, so meine Theorie, durch die Photosynthese der Sauerstoff aus den Schnittstellen austritt, sich im Sand akkumuliert und dann bei genügender Grösse aufsteigt. Scheinbar sind Schnittstellen sowie Verletzungen an Blättern und Stengeln der einfachste Weg für Sauerstoff zu entweichen. Sieht man ja immer in gut beleuchteten Aquarien. Sobald eine Pflanze beschnitten wird, perlt es aus der Schnittwunde.

Gruss,

Jason
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Postby omega » 05 Aug 2015 00:12
Hi,

daß z.T. recht große Gasblasen aus dem Boden austreten, ist bei gut bepflanzen und beleuchteten Aquarien normal. Ist Sauerstoff, den die Pflanzen auch in den Bodengrund pumpen. Dadurch kann Pflanzenbesatz den Bodengrund faulfrei halten.

Grüße, Markus
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Postby nik » 05 Aug 2015 07:32
Hallo Lene,

1. Hilfe Threads lese ich kaum mehr, deine finanzielle Situation nehme ich zur Kenntnis. Spaß machen solche Threads nicht mehr. Keiner geht auf deine Filterung ein. Na ja.

Ich beschreibe die Lösung nur kurz, warum die so ist kannst du im link in meinem Footer nachlesen.

- Bio CO2 ist okay.
- Wasser mit demineralisiertem Wasser auf eine KH von höchstens 7 bringen.
- Preis Mineralsalz mit 1g/10l zugeben (dient zur Spurenelementeanreicherung und korrigiert das Ca:Mg-Verhältnis, funktioniert auch gut in Verbindung mit dem Profito)
- den Filter sukzessive völlig leermachen, den Filter verkaufen und durch eine kleine Strömungspumpe ersetzen.
- KNO3-Düngung teilweise durch eine tägliche Urea-Zugabe ersetzen (senkt den Kaliumanteil nach Bedarf. Urea gibt es günstig in der Drogerie/Apotheke)

Kostet auch wieder Geld, von dem PMS (Preis Mineralsalz) könntest du eine kleinere Menge für kleines Geld von mir bekommen. Das ist ergiebig. Die Enthärtung des Wassers ist nicht nur wegen der günstigeren KH von Bedeutung, wichtiger ist in deinem Fall das Senken der GH. Wegen des extrem ungünstigen Ca:Mg-Verhältnis muss dann nicht mehr so viel Mg zugegeben werden.

Das löst die Nährstoffprobleme und einige deiner Algenprobleme. Was an Algen dann noch bleibt, müsste man dann mal sehen. Das ist lösbar

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Nunduun » 05 Aug 2015 15:06
Hallo,

Danke Markus! Das hatte ich auch schonmal gelesen und gehofft das es tatsächlich nur Sauerstoff-Blasen sind. Schön diese Vermutung noch mal von anderer Seite Bestätigt zu bekommen!

@Nick
Natürlich macht es mehr Spaß wenn man mehr Geld in die Becken pumpen kann, das seh ich schon ein- geht aber eben einfach nicht, bzw. andere Dinge sind mir da doch wichtiger. Im Nachhinein ist mir aufgegangen das es vielleicht auch nicht der passende Forenbereich war- ich hab ja kein ernstes Problem im Becken, das zügige Hilfe unbedingt nötig hat. Falls es hier nervt, kanns vielleicht ein Admin richtig einsortieren, oder löschen. Bis auf weiteres würde ichs den Thred gerne weiter zur Diskusion und als Dünge-Tagebuch verwenden.
Jedenfalls vielen dank auch für Deine Vorschläge! Einige Deiner Texte hab ich ja auch schon durchgelesen (den in der Sig schau ich mir nachher noch an), aber sicherlich nicht alles verstanden bzw. behalten.

- Demineralisiertes Wasser werde ich momentan zwar nicht umsetzten können, aber vielleicht ändert sich das in einigen Jahren.

- Urea werde ich mich noch weiter einlesen, bevor ich Probleme mit ner Umwandlung zu Ammoniak bekomme. Der ph-Wert aus der Leitung liegt bei uns teilweise knapp über neutral, erst durch irgendwelche Stoffwechselprozesse (außer Co2) im Becken sinkt der ph-Wert laut früheren Messungen etwas unter neutral, inklusive dem CO2 dürfte es jetzt vielleicht noch etwas gesunken sein. Da muss ich aber erst Sichheit drüber haben (evtl. durch demineralisiertes Wasser), bevor ich an Urea gehe.

- Filter leeren hab ich auch drüber nachgedacht und wird demnächst getestet. Ne Strömungspumpe hatte ich vor einigen Wochen mal testweise drinnen, mit dem Erfolg dass sie sich binnen Stunden zugesetzt hatte und trocken gelaufen ist. Daher werde ich den Außenfilter dann testweise einfach mit deutlich weniger Material laufen lassen. Irgendwie will ich ja auch die ganzen Schwebstoffe rausbekommen.

Liebe Grüße
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