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Beitragvon MatterhornL » 07 Okt 2013 17:28

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Allgemein schlechter Pflanzenwuchs. Grünalgen treten keine auf.

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Nein

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 3 Jahre

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 240 Liter

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Sand. Kein Nährboden

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Steine und Wurzeln

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 9-13 Uhr und 17-23 Uhr. Insgesamt 10 Stunden.

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

2x T5 39 Watt 865 mit Reflektoren

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Eheim Professionell 3 600 (2075). Ca. 1200l / h


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Eheim Substrat Pro. Blaue Filtermatten und Watte.

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* ca. 800 l / h

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Ja

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): Außenreaktor

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: ca. 80 / min

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] nein

Welche Farbe hat der Dauertest? Kein Dauertest vorhanden

Sonstige Technik (falls vorhanden):

Sonstige Technik (falls vorhanden) [z.B. Heizer, Bodenfluter, UVC-Klärer, Strömungspumpen] Heizer und Strömungspumpe

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 06.10.2013

Temperatur in °C:* 25 Grad

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

Tropfentest und PH-Meter


pH-Wert: 7.25

KH-Wert: 19

GH-Wert: 22

Fe-Wert (Eisen): 0.02

NH4-Wert (Ammonium): -

NO2-Wert (Nitrit): -

NO3-Wert (Nitrat): 12

PO4-Wert (Phosphat): 0.7

K-Wert (Kalium): -

Mg-Wert (Magnesium): -

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Mittwoch und Samstag jeweils 8ml EL Profito
Täglich 5ml EL EasyCarbo


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 1x / Woche ca. 50 - 70 %

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Pflanzenliste:

Hydrocotyle Leucocephala
Hygrophila difformis
Javamoos
Javafarn


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* siehe Foto

Besatz:

ca. 18 Lapidochromis Yellow und Pseutotropheus demasoni
Bitte keine Hinweiße zum Thema Malawi und Pflanzen ;-)


Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 19

Leitungswasser GH-Wert:* 22

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 111

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 27

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 2,3

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 12,8

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): n.A.

Weitere Informationen und Bilder:


Das Becken läuft seid ca. 3 Jahren. Die Planzen wuchsen nie sonderlich gut. Vor ca. 6 Monaten habe ich neu bepflanzt und die CO2 Anlage installiert, ohne sichtbare Verbesserung.
Seit gut 2 Wochen dünge ich nach Bedarf Phosphat, da ich nie einen nachweisbaren Phosphatwert im Aquarium hatte. Gefüttert wird ca. 5x / Woche.
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Beitragvon Roger » 07 Okt 2013 20:53
Hallo und willkommen bei Flowgrow!

Für die doch sehr genügsame und geringe Bepflanzung verwendest Du nach meiner Auffassung schon zu viel Volldünger. Würde versuchen den nur noch in der halben Menge zu geben und/oder die Pflanzenmasse zu erhöhen.
Ansonsten dürfte es Dir noch an Kalium mangeln, da das Leitungswasser nur sehr wenig davon mit bringt und mit den bisher verwendeten Düngern kaum etwas eingebracht wird. Wenn Du vor hast in Zukunft doch etwas anspruchsvoller zu bepflanzen solltest Du Dir Gedanken über eine Enthärtung des Leitungswassers machen.

PS: Die Gepflogenheiten des Forums gebieten, das man in seinen Beiträgen zumindest seine Vornamen nennt und die Beiträge mit einem Gruß beendet. :wink:
Gruß
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Beitragvon Biotoecus » 07 Okt 2013 21:28
Hi,

da ja Kommentare zum Besatz und zur Bepflanzung kategorisch ausgeschlossen werden.

Halbe Lichtmenge, kein Dünger, kein grünes Malawibecken.

Was Du hier anfragst ist die Eierlegende Wollmilchsau.

Entscheide Dich was Du willst.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon MatterhornL » 08 Okt 2013 11:49
Hallo zusammen,

danke erstmal für die Antworten.
Kalium bringe ich mit dem Phosphat ins Becken. Benutze hierfür Kaliumphosphat gemischt mit Wasser nach einer Anleitung aus dem Netz.

@ Martin - Kommentare zum Besatz und zur Bepflanzung schließe ich nur in Richtug generelle Anmerkungen Malawi und Pflanzen aus. Das im Malawisee keine oder sehr wenig Pflanzen vorkommen ist mit bekannt. Finde es aber für die Optik und für das Gleichgewicht im Aquarium einfach besser auch Pflanzen zu halten.

@ Roger - D.h. das evtl. das doch sehr harte Wasser ein Grund für den spärlichen Wuchs sein könnte?

Gruß

Daniel
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Beitragvon Roger » 08 Okt 2013 16:29
Hallo Daniel! :smile:

Der Kaliumeintrag über Kaliumdihydrogenphosphat ist viel zu gering! Da solltest Du mit einem reinen Kaliumdünger nachbessern und den Wert des Wechselwassers auf 10-15mg/L anheben.

D.h. das evtl. das doch sehr harte Wasser ein Grund für den spärlichen Wuchs sein könnte?

Spielt schon eine Rolle, aber ich weiß jetzt nicht in welche Richtung das Becken gehen soll. So lange das weiter so karg eingerichtet bleiben soll, kommst Du mit einigen Hartwasserpflanzen bestimmt recht gut zurecht. Allerdings hättest Du Dir dann auch das CO2 soaren können. :?
Gruß
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Beitragvon MatterhornL » 08 Okt 2013 16:55
Hallo Roger,

Ok, dann werde ich mir noch einen Kaliumtest plus ggf. Kaliumdünger zulegen.
Das Wasser per Osmose oder Vollentsalzer behandeln möchte ich ungern. Hab ca. 2 Jahre mit einem Vollentsalzer gearbeitet, und ich möchte den Aufwand mit Lauge und Säure nicht mehr haben :-/

Hatte auch schon mehr Pflanzen im Becken, aber ich musste immer wieder welche wegschmeißen das sie komplett eingegangen sind. Echinodorus, Anubia und auch Wasserpest.

Gruß

Daniel
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Beitragvon Roger » 08 Okt 2013 17:02
Hallo Daniel!

Ok, dann werde ich mir noch einen Kaliumtest zulegen.

Einen Süßwassertauglichen Kaliumtest wirst Du im normalen Handel kaum bekommen und andere die geeignet sind machen nur in Verbindung mit einem Fotometer Sinn.
Ich würde einfach der Wechselwassermenge immer 10mg/L Kalium hinzufügen. Das passt dann schon.

Hatte auch schon mehr Pflanzen im Becken, aber ich musste immer wieder welche wegschmeißen das sie komplett eingegangen sind. Echinodorus, Anubia und auch Wasserpest.

Wenn die Nähstoffsituation nun vollständig abgedeckt ist wirst Du auch anspruchsvollere Pflanzen pflegen können, die jedoch meist auch weicheres Wasser bevorzugen.
Eine gute Osmoseanlage ist dafür eine einfache Sache. :wink:
Gruß
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Beitragvon MatterhornL » 08 Okt 2013 17:19
Hallo Roger,

sehe auch gerade das Kaliumtests nicht zum Standart gehören :-/
Dann werde ich die Möglichkeit mit der Pottasche versuchen. Allerdings habe ich da noch ein Problem. Ich bekomme z.Zt wenig Kalium per Wechselwasser ins Becken. Aber im ProFito ist Kalium enthalten und im Kaliumphosphat ja auch. Nicht das ich einen zu hohen Wert bekomme? Ist ein zu hoher Wert nicht auch schlecht?

Hast du Erfahrung mit der Herstellung einer Lösung aus Pottasche?

Gruß

Daniel
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Beitragvon MatterhornL » 08 Okt 2013 18:33
UPDATE:

So. War fix und habe mir schnell aus dem Supermarkt Pottasche geholt und anhand dem Nährstoffrechner 3.5g auf 200l Wasser zugeführt um eine Kaliumkonzentration von 10mg/l zu erreichen.

Werde jetzt bei jedem Wasserwechsel ca. 2g Kaliumcarbonat zudüngen und abwarten was passiert und ggf. nachbessern.

Vielen Dank

Grüße

Daniel
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Beitragvon Biotoecus » 08 Okt 2013 18:55
Hallo Daniel,

mit dem bisschen Kalium wirst Du keine Verbesserung erreichen.

Du hast über dem Becken Licht welches normalerweise im Ostafrikabereich für ein 1,5fach so großes Becken ausreicht.
Nur wird dieses Licht nicht von Deinen Pflanzen verwertet sondern direkt in Algenwachstum umgesetzt.
Da kannst Du drehen und wenden wie Du willst, viel Licht heisst viel Umsatz in Sachen Photosynthese.
Ob das nun Pflanzen oder Algen sind ist zweitrangig.

Mit den Lumen, die Du einem 240 Liter AQ anbietest, beleuchte ich mein 375 Liter Tanganjika Becken. Allerdings mit LED.
Einfach mal "Green Tanganjika" in die Suche eintippseln.

Wenn ich die Wasserwerte aus dem AQ zu Rate ziehe komme ich bei pH 7,25 und KH 19 auf schlappe 30mg/l CO2.
Was willst Du damit?
Nicht das die Fische damit nicht klar kämen, es ist rausgeschmissenes Geld.

Im Moment tust Du alles um Algen- und Pflanzenwachstum anzukurbeln, übersiehst dabei aber leider, dass Du gar keine wirklich wüchsigen Pflanzen im AQ hast.

Und da kommt Rogers Tipp ins Spiel: KH 19 kann ein Hemmschuh sein.
Und gerade im Malawi Becken kannst Du mit der Härte runter. Nur der pH sollte rauf.
50% UOA oder VEA und 50% Leitungswasser würde da manches entspannen.

Meine konkreten Vorschläge:
Licht reduzieren und zwar nicht die Lichtdauer in Stunden sondern die Lichtmenge in W.
Wasserwechsel von 50% an drei aufeinander folgenden Tagen um das Becken wassertechnisch auf Leitungswasser zu bringen.
CO2 Zufuhr reduzieren. 10 mg/l sind in dem Becken dicke genug.
Bürste nehmen und die Steine und Deko abschrubben und edben allegeine Beckenpflege betreiben und das becken "entschlacken".
Keine Dünger benutzen sondern das System sich neu einpendeln lassen.
Wöchentlichen Wasserwechsel von 50% machen.

Das Becken ist zur Zeit etwas zu "schnell" was das Licht anbelangt. Schalte da mal einen Gang zurück und "entschleunige" das AQ.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon nik » 09 Okt 2013 09:04
Hallo Daniel,

von mir nur kurz, da ich das für eine Totgeburt halte. CO2 ist sinnlos hoch, die hohe KH stört über den resultierend hohen pH die Spurenelementeverfügbarkeit und mit der wirst du sowieso wegen der intensiven Filterung Probleme haben.

Stelle dir besser einen kleinen Cube irgendwohin und pflege Pflanzen so wie sie es brauchen und nicht so einen nicht mal mehr halbgaren Kompromiss.

Gruß, Nik
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Beitragvon MatterhornL » 09 Okt 2013 12:13
Hallo zusammen,

Biotoecus hat geschrieben:Im Moment tust Du alles um Algen- und Pflanzenwachstum anzukurbeln, übersiehst dabei aber leider, dass Du gar keine wirklich wüchsigen Pflanzen im AQ hast.


Spricht von meiner Seite nicht's gegen schnellwüchsige Pflanzen, nur hatte ich damit bisher wenig Erfolg. Zumindest in diesem Becken.

Biotoecus hat geschrieben:Meine konkreten Vorschläge:
Licht reduzieren und zwar nicht die Lichtdauer in Stunden sondern die Lichtmenge in W.
Wasserwechsel von 50% an drei aufeinander folgenden Tagen um das Becken wassertechnisch auf Leitungswasser zu bringen.
CO2 Zufuhr reduzieren. 10 mg/l sind in dem Becken dicke genug.
Bürste nehmen und die Steine und Deko abschrubben und edben allegeine Beckenpflege betreiben und das becken "entschlacken".
Keine Dünger benutzen sondern das System sich neu einpendeln lassen.
Wöchentlichen Wasserwechsel von 50% machen.

Das Becken ist zur Zeit etwas zu "schnell" was das Licht anbelangt. Schalte da mal einen Gang zurück und "entschleunige" das AQ.


Ok, aber ich kann den zusammenhang nicht verstehen wie das meinen Pflanzen helfen soll? Große Algenprobleme habe ich aktuell nicht, zumindest nicht über einem normalen Maß. Wenn ich den Pflanzen jetzt noch Licht nehme behindert das doch eher das Wachstum?

nik hat geschrieben:Hallo Daniel,

von mir nur kurz, da ich das für eine Totgeburt halte. CO2 ist sinnlos hoch, die hohe KH stört über den resultierend hohen pH die Spurenelementeverfügbarkeit und mit der wirst du sowieso wegen der intensiven Filterung Probleme haben.

Stelle dir besser einen kleinen Cube irgendwohin und pflege Pflanzen so wie sie es brauchen und nicht so einen nicht mal mehr halbgaren Kompromiss.

Gruß, Nik


Ok, CO2 etwas runter, und auch KH reduzieren?
Den 2. Tip überlese ich jetzt mal, weil nicht zielführend.

Der PH von 7,25 ist doch nicht zu hoch?

Danke und Gruß

Daniel
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Beitragvon nik » 09 Okt 2013 14:08
Hallo Daniel,

MatterhornL hat geschrieben:Ok, CO2 etwas runter, und auch KH reduzieren?
Den 2. Tip überlese ich jetzt mal, weil nicht zielführend.

Der PH von 7,25 ist doch nicht zu hoch?

so auf die Schnelle ergoogle ich für den Malawisee eine GH von 4-6, eine KH von 6-8 und einen pH von 7,6-8,3. Das ist vor allem wegen des pH kein Pflanzenwasser.

In der Literatur gibt es ab und an mal Grafiken, die die Verfügbarkeit verschiedener Spurenelemente über den pH-Bereich anzeigen. Daraus resultiert meine Empfehlung für einen pH-Bereich von 6,3-7. Die Spurenelemente verhalten sich nicht alle gleich, je weiter man sich von diesem Bereich entfernt desto mehr Probleme gibt es mit mehr Spurenelementen. Online habe ich solch eine Grafik nicht gefunden.

Es ist also eine Frage was du deinen Malawis zuzumuten gedenkst. An viel CO2 haben sie von Haus aus vermutlich keine Anpassung, das wird sich in körperlichem Stress durch ständig angestrengte körperliche Regularien äußern.

Dann fütterst du 18 Malawis und ich vermute schon das einiges an Futter im Becken landet. Passt aber nicht zu den gering gemessenen PO4-Werten. Wenn letztere stimmten, fütterst du nicht so viel, hättest aber trotzdem eine intensive, bezüglich Nährstoffen ungünstig üppige Filterung. Ein selbst mit mehr Informationen kaum zu lösender Spagat.

Mein Ansatz wäre den Malawis ein genehmes Wasser anzubieten, entsprechende Pflanzen mit geringem CO2 Bedarf zu suchen und die Filterung auf ein notwendiges Maß, d.h. die Gewährleistung ausreichender Nitrifikation, zu reduzieren. Das Substrat pro wäre ein auszutauschendes, das ist in Verbindung mit Pflanzen zu oft problemträchtig.
Weiß nicht, was die Pflanzen-DB zu hohem pH toleranten Pflanzen hergibt. CO2 Zugabe über Druckflasche macht keinen Sinn, das aus dem Futter resultierende CO2 muss reichen. In CO2 wird das also immer limitiert sein, ein schneller Wuchs lässt sich so nicht erreichen. Einhergehend damit auch keine sonderliche biologische Wirkung. Die (vermutlich robusten) Pflanzen wären wegen des geringen Zuwaches eher was für's Auge - was sicher kein Fehler ist.

Gruß, Nik
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Beitragvon MatterhornL » 29 Okt 2013 18:44
So, als kurzes Update. Ich habe mich dazu entschlossen dem Rat zu folgen und das Becken zu "entschleunigen".
Algen und vergammelte Pflanzen waren nicht mehr zu ertragen.

Folgendes wurde gemacht:

1.) Komplette Neueinrichtung
2.) Alle Pflanzenreste entfernt
3.) Steine und sonstige Einrichtung mit dem Hochdruckreiniger gereinigt
4.) Kompletter Austausch des Bodengrunds

Habe mir nun ein würde ich mal sagen typisches Malawibecken eingerichtet.

Allerdings die gravierendste Änderung die ich getätigt habe ist in Bezug auf die Beleuchtung. Ich habe die 2x 39 Watt T5 Röhren komplett auf eine LED Beleuchtung umgestellt. Ich beleuchte jetzt weniger und nicht mehr so intensiv (LED Leiste ist regelbar).
Meine Malawis danken es mir schon jetzt, da Sie zu grelles Licht sowieso nicht so sehr mögen.

Als nächstes kommen noch 2-3 Anubia "nana" ins Becken. Etwas grün fürs Auge und nicht sehr Lichtbedürftig.

Dann hoffe ich mal das sich alles wieder einpendelt. Momentan habe ich keine Algenprobleme mehr.
Denke jetzt im nach hinein das es zu 80% an der zu starken Beleuchtung gelegen hat.

Gruß

Daniel
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