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Postby Thumper » 15 Oct 2019 22:49
Moin,

Die Fotos von der Rotala im ersten Post sind eindeutig Bartalgen, ausgelost durch zu viel
Eisen bei zu wenig CO2 und frischem Becken. Denn bei meinem stabil laufenden kann ich auch 0,5mg/L Eisen zugeben und CO2 abdrehen ohne Bartalgen zu bekommen.

Dein erstes Ziel sollte sein: Mikrobiologie stabilisieren durch Geduld und Kontinuität. Danach (ab dem 3. Monat in etwa) kann man dann mit dem Dünger experimentieren.
Grüße,
Bene


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Postby Pazi » 15 Oct 2019 23:28
Hi Bene

Auch wenn ich fe 1/4 tablette(eine im monat) und v30 0.05 ml am Tag dünge ,kommt da zuviel eisen rein ?

Co2 laut dennerle ei hell grün.

Mein becken läuft schon über 3 Monate


Liebe Grüße

Pascal
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Postby Thumper » 15 Oct 2019 23:50
Moin,

Keine Ahnung, welche Eisentablette du hast und wieviel die so abgibt.
Mit 3 Monaten meine ich 3 algenfreie, stabil laufende Monate.
Ohne jetzt böse klingen zu wollen, aber es gibt so viele Produkte die einem Anfänger angedreht/verkauft werden, das ist schon bald kriminell. Klar, jeder will Geld verdienen aber schlussendlich bist du derjenige der das Becken pflegt und betrachtet und nur du solltest ein Gefühl haben, was deine Pflanzen brauchen - und wenn die kein Mangel zeigen, dann brauchst du nichts andern. Zeigen sie einen Mangel, oder Algen machen sich breit, so gilt es der Ursache auf den Grund zu gehen und entsprechende Stellschrauben zu betätigen.
Grüße,
Bene


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Postby Joachim Mundt » 16 Oct 2019 03:19
Thumper wrote:Moin Alicia,

Pflanzen und Algen konkurrieren nicht um Nährstoffe, wer hat dir diesen Blödsinn beigebracht?


wie gut, dass liebig sich geirrt hat, als er das minimum-gesetz aufgestellt hat
lg Joachim
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Postby Thumper » 16 Oct 2019 03:24
Moin,

Das Liebig Gesetz besagt, dass die geringst verfügbaren Nährstoffe limitieren - Alicia sagt aber aus, dass Pflanzen und Algen um die Nährstoffe konkurrieren. Sorry, aber eine Pflanze ist nicht „schneller“ oder „besser“ im Nährstoffe aufnehmen.
Wäre dem so, gäbe es keine stark bepflanzten Becken mit Algen.
Grüße,
Bene


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Postby Joachim Mundt » 16 Oct 2019 03:29
Thumper wrote:Moin,

Das Liebig Gesetz besagt, dass die geringst verfügbaren Nährstoffe limitieren ...


ich fürchte, da irrst du.

das liebigsche minimumgesetz sagt aus, dass der stoff, der sich im mangel befindet, das wachstum begrenzt. dementsprechend treten algen grundsätzlich mit pflanzen in konkurrenz.
lg Joachim
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Postby Thumper » 16 Oct 2019 03:38
Moin Joachim,

Ich irre mich nicht. Mangel muss nicht eine Abwesenheit sein, sondern kann auch (und ist es vielmehr) eine zu niedrige Menge. Schließlich kann auch CO2 bei 20mg/L zum limitierenden Faktor (Minimumgesetz) werden, wenn die anderen Nährstoffe in deutlich höheren Verhältnissen vorhanden sind.


Das Minimumgesetz (von lateinisch minimum, „das Geringste“; von Carl Sprengel 1828 veröffentlicht, von Justus von Liebig in erweiterter Form popularisiert) besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe wie Kohlenstoffdioxid, Wasser, Licht etc.) eingeschränkt wird. Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Bei Vorliegen eines solchen Mangelfaktors gibt es keinen Einfluss auf das Wachstum, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die bereits im benötigten Umfang vorhanden ist. Das Minimumgesetz ist unter anderem eine wichtige Grundlage bei der Düngung.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz


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Postby Joachim Mundt » 16 Oct 2019 03:53
Thumper wrote:Moin Joachim,

Ich irre mich nicht. Mangel muss nicht eine Abwesenheit sein, sondern kann auch (und ist es vielmehr) eine zu niedrige Menge. Schließlich kann auch CO2 bei 20mg/L zum limitierenden Faktor (Minimumgesetz) werden, wenn die anderen Nährstoffe in deutlich höheren Verhältnissen vorhanden sind.


Das Minimumgesetz (von lateinisch minimum, „das Geringste“; von Carl Sprengel 1828 veröffentlicht, von Justus von Liebig in erweiterter Form popularisiert) besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe wie Kohlenstoffdioxid, Wasser, Licht etc.) eingeschränkt wird. Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Bei Vorliegen eines solchen Mangelfaktors gibt es keinen Einfluss auf das Wachstum, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die bereits im benötigten Umfang vorhanden ist. Das Minimumgesetz ist unter anderem eine wichtige Grundlage bei der Düngung.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz

Ist deine Umschalt-Taste noch immer defekt?


wenn du dir das zitat aus wikipedia nochmals durchliest, wird dir evtl auffallen, dass:

Bei Vorliegen eines solchen Mangelfaktors gibt es keinen Einfluss auf das Wachstum, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die bereits im benötigten Umfang vorhanden ist.


also es bringt überhaupt nichts, einen stoff in größeren mengen hinzuzugeben, wenn er bereits in ausreichender menge vorhanden ist, also sich nicht im mangel befindet.
lg Joachim
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Postby Thumper » 16 Oct 2019 04:02
Moin,

Joachim Mundt wrote:also es bringt überhaupt nichts, einen stoff in größeren mengen hinzuzugeben, wenn er bereits in ausreichender menge vorhanden ist, also sich nicht im mangel befindet.

Das habe ich ja auch zu keiner Zeit gesagt. Ganz im Gegenteil, ich bin der Meinung es ist zu viel Eisen vorhanden für das Ungleichgewicht (lies: Mangel) an CO2 und/oder Licht; und zudem der Biofilm eine gewisse Rolle spielt.

Fällt es dir schwer Sätze mit Majuskeln zu verstehen?
Grüße,
Bene


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Postby Joachim Mundt » 16 Oct 2019 04:13
Thumper wrote:Moin,

Joachim Mundt wrote:also es bringt überhaupt nichts, einen stoff in größeren mengen hinzuzugeben, wenn er bereits in ausreichender menge vorhanden ist, also sich nicht im mangel befindet.

Das habe ich ja auch zu keiner Zeit gesagt. Ganz im Gegenteil, ich bin der Meinung es ist zu viel Eisen vorhanden für das Ungleichgewicht (lies: Mangel) an CO2 und/oder Licht; und zudem der Biofilm eine gewisse Rolle spielt.


du hast alicia angefahren, was sie für einen blödsinn erzählen würde, weil sie die konkurrenz von pflanzen und algen erwähnt hat.

du hast behauptet, dass co2 mit 20mg/l limitierender faktor sein könne.

also komm mal von deinem überheblichkeitstrip runter und behandel andere menschen anständig.

Thumper wrote:Fällt es dir schwer Sätze mit Majuskeln zu verstehen?


ich schiebe es auf dein beinahe noch jugendliches alter, dass du dich gerne mit unsachlichkeiten verteidigst.

und für mich ist diese diskussion beendet.
lg Joachim
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Postby Lixa » 16 Oct 2019 06:58
Hallo,

Ich bleibe dabei das Phosphat im Mangel ist, weil es nicht zugegeben wird und auch nicht messbar ist. Ohne Phosphat ist das Wachstum höherer Pflanzen begrenzt und die Algen besetzen diese Nische, denn der Dünger enthält alles außer Phosphat.

Man könnte die Düngung und Licht an die Menge Phosphat aus dem Futter anpassen, aber das ist wahrscheinlich nicht Pacals Ziel.

Limnophila sessiflora scheint ebenso wie ähnliche Limnophila Nitrat zu lieben bei gleichzeitig reduziertem Bedarf an Phosphat. Das zeigt sich hier wieder Mal sehr gut. Rotala sind dagegen anspruchsvoller und brauchen von allem genug. Mit der Empfehlung aus dem Wiki wächst bei mir die gleiche Rotala gut.

Viele Grüße

Alicia
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Postby Kejoro » 16 Oct 2019 08:46
Hi,

ich seh's ähnlich wie Bene. Algen unterliegen den gleichen Gesetzen in der selben Nährstoffsuppe. Wenn ein Stoff im Mangel ist, stagnieren beide. Dass Algen dennoch florieren können, liegt dann daran, dass sie ihre Nährstoffe von "wo anders" beziehen können. Habe da wieder den Biofilm im Verdacht, der ein kleines Ökosystem im Aquarium ist.
Dass die "Konkurrenz" von Algen und Pflanzen nicht passen kann, hat mir dieses Becken gezeigt.
Da bleibt nur noch der Biofilm als Konkurrent übrig. Im Übrigen kann prächtigstes Algen- und Pflanzenwachstum parallel vorliegen :D

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Pazi » 16 Oct 2019 11:34
Hey Alicia

Kannst du vielleicht auch deine Meinung dazu sagen , welche das algen sind auf der rotala bonsai?

Und welche Maßnahmen würde dagegen helfen ohne Chemie

Und sollte ich weniger oder mehr mulm absaugen damit sich die mikrobiologie bestens entwickeln
?

Liebe Grüße

Pascal
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Postby Lixa » 16 Oct 2019 18:33
Pazi wrote:Hey Alicia

Kannst du vielleicht auch deine Meinung dazu sagen , welche das algen sind auf der rotala bonsai?

Und welche Maßnahmen würde dagegen helfen ohne Chemie

Hallo Pascal,

Ich halte das ebenfalls für Bartalgen. Diese Algen mögen Nitrat aber es gibt so viele Arten das sie auch anders auftreten können.
Die Algen zu bekämpfen ist schwieriger als das Problem des Pflanzenwachstums zu beheben, denn hier wissen wir was du hast und was sie brauchen. Phosphat muss nicht immer nachweisbar sein, sollte aber vorhanden sein.

Versuch die Pflanzen zum wachsen zu bringen und die Algen an den älteren Blättern fallen nicht mehr so auf.

Viele Grüße

Alicia
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Postby Pazi » 16 Oct 2019 18:59
Hiho

Also wenn ich etwas von der rotala abschneide und ins Spiritus lege werden die nicht rot...

Was könnte ich tun meine mikrobiologie zu verbessern ? Und wie weit geringfilterung kann man oder sollte man gehen mit fischbesatz ?


Schöne Grüße

Pascal
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