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Beitragvon Vonny0104 » 15 Jan 2019 10:23
Hi Nik,

nik hat geschrieben:der KramerDrak ist reichlich & komplett in Spurenelementen und mehrfach stabilisiert, wäre in deinem Fall meine Wahl.

Nachdem ich hauptsächlich Deine Tipps befolge, werde ich jetzt nicht damit aufhören :-) KramerDrak bestell ich dann also.
nik hat geschrieben:Hast du mit der Filterung was unternommen?

Ich habe eine kleinere Pumpe gekauft, die jetzt seit 9 Tagen drin ist. Diese pumpt nur noch 300l/h. Anstatt der Filterwatte hab ich ganz oben jetzt einen feinen Filterschwamm, den ich immer komplett ausdrücke beim Wasserwechsel. Ich habe dafür immer einen Eimer, indem ich schon mal das erste Aquarienwasser sammle, um bei Bedarf die Schwämme oder Pumpe zu reinigen (mach ich nur noch sporadisch).
Außerdem hab ich das MicrobeLift SpecialBlend gekauft, dass ich nach dem Wasserwechsel zugebe (10 ml wenn ichs richtig weiß).
nik hat geschrieben:Hast du dir Gedanken gemacht zu den aufhärtenden Steinen, zu Rüdiger?

Ich habe schon wieder ein paar Steine rausgenommen und inzwischen bleibt die GH relativ stabil. Ich denke nicht, dass das noch ein Problem darstellt.
Mit Rüdiger habe ich ein ernstes Wörtchen geredet und die Reinikii rausgenommen :roll: Rüdiger darf erst mal noch bleiben. Die anderen Pflanzen sind härter im Nehmen und wachsen auch recht schnell nach, so dass das für mich nicht schlimm ist.

Ich hab ja geschrieben, dass unser Haus verkauft werden soll. Es ist jetzt noch nicht ganz klar, ob wir umziehen werden oder das Haus sogar selbst kaufen. In jedem Fall werde ich das Aquarium neu aufsetzen. Wenn wir das Haus selbst kaufen, dann dauert das nicht mehr so lange.
Lg Yvonne
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Vonny0104
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Beitragvon Vonny0104 » 15 Jan 2019 10:35
Hallo Torsten,

unbekannt1984 hat geschrieben:zum Eisenvolldünger würde ich zumindest 2 Punkte überdenken:
Aufhärtende Steine - die sanfter stabilisierten Dünger könnten da Probleme bekommen, das normale EDTA ist ja auch nur bis pH 6,5 zu gebrauchen, den Flowgrow würde ich tendenziell bei noch geringeren pH-Werten einsetzen.

Die aufhärtenden Steine sind zumindest was die GH angeht nicht mehr das Problem, weil ich sie schon sehr reduziert habe. Trotzdem habe ich aber auf jeden Fall eine pH über 6,5.
unbekannt1984 hat geschrieben:Kalium - wie sehen die Werte aus? Wenn du schon mehr als genug Kalium aus dem Duradrakon und dem Kaliumnitrat (Macro Basic N) bekommst, dann sollte der Dünger nicht mehr Kalium als bisher einbringen. Der aktuelle Mikro Basic Eisen hat einen Kaliumgehalt von 0,x%, da kann man im Notfall dann aber noch Kalium einzeln zuführen.

Da hast Du recht. Ich gebe ja beim Wasserwechsel mit Duradrakon und den Düngern bereits einen Kaliumwert von 11,5 zu. Das sollte über die Woche reichen denk ich. Wenns nicht schon zu viel ist? Bzw. jetzt sinds nur noch ca. 10, weil ich mit der KH nochmal um 1 auf 5 runter bin.
Lg Yvonne
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Beitragvon unbekannt1984 » 15 Jan 2019 16:02
Hallo Yvonne,

Vonny0104 hat geschrieben:Hallo Torsten,

unbekannt1984 hat geschrieben:Kalium - wie sehen die Werte aus? Wenn du schon mehr als genug Kalium aus dem Duradrakon und dem Kaliumnitrat (Macro Basic N) bekommst, dann sollte der Dünger nicht mehr Kalium als bisher einbringen. Der aktuelle Mikro Basic Eisen hat einen Kaliumgehalt von 0,x%, da kann man im Notfall dann aber noch Kalium einzeln zuführen.

Da hast Du recht. Ich gebe ja beim Wasserwechsel mit Duradrakon und den Düngern bereits einen Kaliumwert von 11,5 zu. Das sollte über die Woche reichen denk ich. Wenns nicht schon zu viel ist? Bzw. jetzt sinds nur noch ca. 10, weil ich mit der KH nochmal um 1 auf 5 runter bin.

Die Informationen zur Nährstoffzufuhr vom KramerDrak hast du gelesen?
Wöchentliche Zugabemenge bei einer Dosierung von 10 ml / Woche / 100 l
2,1 mg/l Kalium, 344 µg/l Magnesium, 187,5 µg/l Eisen, 71,5 µg/l Mangan,...

Dagegen führen Ferrdrakon (300µg/l) oder AR Mikro Basic Eisen (60µg/l) wesentlich weniger Kalium hinzu (und Eisen gibt es bei den Düngern auch nur die typischen 100µg/l).
Wenn (zu viel) Kalium ein Problem ist, dann wird sich Dieses mit dem KramerDrak eher noch verstärken.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

"Which mindset is right? Mine, of course. People who disagree with me are by definition crazy. (Until I change my mind, when they can suddenly become upstanding citizens. I'm flexible, and not black-and-white.)" (Linus Torvalds)
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Beitragvon Vonny0104 » 28 Jan 2019 15:50
Hi Zusammen,

vielen Dank für Eure Tipps. Ich glaube, so langsam tut sich wirklich was. Anscheinend hat die kleinere Pumpe jetzt auch noch entscheidend dazu beigetragen. Die Blätter an der Anubias wachsen grüner und größer und auch die Rotala scheint kräftiger zu sein. Die pinselalgen auf der Wurzel sind fast vollständig verschwunden.

Ich habe jetzt doch noch mal den Eisendünger bestellt, den ich schon hatte. Den MIkro Basic Eisen.

Übrigens kaufen wir das Haus, in dem wir bereits wohnen jetzt doch selber, so dass wir nicht mehr umziehen werden. Hindert mich allerdings nicht daran, das Aquarium neu aufzusetzen und das Soil sowie die Steine rauszunehmen. Da mir das Scape allerdings ganz gut gefällt so wie es ist, überleg ich mir, ob ich stattdessen weniger aufhärtende bzw. gar nicht aufhärtende Steine zu verwenden. Auch die Wurzel würde ich gerne behalten.
So wie ich das sehe, kann doch eigentlich nichts passieren, wenn ich die Wurzel wiederverwende. Solange die Düngung stimmt, dürfte es deshalb ja trotzdem keine Algen geben. Außerdem hätte ich den Vorteil, dass da schon ziemlich viele Bakterien dransitzen, wenn ich schon den ganzen Sand austausche oder?

:tnx:
Lg Yvonne
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Beitragvon unbekannt1984 » 28 Jan 2019 16:17
Hallo Yvonne,

Vonny0104 hat geschrieben:Anscheinend hat die kleinere Pumpe jetzt auch noch entscheidend dazu beigetragen. Die Blätter an der Anubias wachsen grüner und größer und auch die Rotala scheint kräftiger zu sein. Die pinselalgen auf der Wurzel sind fast vollständig verschwunden.

das klingt doch schon einmal recht gut. Die Pumpe hast du jetzt etwa 3 Wochen drin?

Stehen denn jetzt noch andere Umbauten an? Also die Sache mit dem Siebgewebe stand noch im Raum... Und hattest du eigentlich zu Weihnachten die Keramikröhrchen (Filtermaterial) bekommen?

Was die Neueinrichtung des Aquariums angeht: Je mehr Sachen du wiederverwenden kannst, desto mehr von den Mikroorganismen bleibt erhalten. Besonders im Filter sitzen davon halt eine Menge, aber auch wenn du einen Teil des Wassers nach der Neueinrichtung wiederverwenden kannst, hast du schon etwas gewonnen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Vonny0104 » 28 Jan 2019 16:37
unbekannt1984 hat geschrieben:das klingt doch schon einmal recht gut. Die Pumpe hast du jetzt etwa 3 Wochen drin?

Ich glaube, es sind sogar erst zwei.
unbekannt1984 hat geschrieben:Stehen denn jetzt noch andere Umbauten an? Also die Sache mit dem Siebgewebe stand noch im Raum... Und hattest du eigentlich zu Weihnachten die Keramikröhrchen (Filtermaterial) bekommen?

Ja, das mit dem Siebgewebe würde noch anstehen. Allerdings hab ich stattdessen ja jetzt den feinen Filterschwamm verwendet, was derzeit auch ganz gut funktioniert. Also weniger als Filtermedium als viel eher als Auffangschwamm für Pflanzenreste. Den spül ich auch immer gut durch beim Wasserwechsel.
Die Keramikröhrchen hab ich ganz vergessen. Benötige ich die denn noch? Die sind dann hauptsächlich gut, damit sich Bakterien ansiedeln können. Richtig?
unbekannt1984 hat geschrieben:Was die Neueinrichtung des Aquariums angeht: Je mehr Sachen du wiederverwenden kannst, desto mehr von den Mikroorganismen bleibt erhalten. Besonders im Filter sitzen davon halt eine Menge, aber auch wenn du einen Teil des Wassers nach der Neueinrichtung wiederverwenden kannst, hast du schon etwas gewonnen.

Eigentlich würd ich gern alles wiederverwenden. Ich denke halt wegen des Soils macht es Sinn, den Bodengrund zu ersetzen. Dann ist das mit dem Dünger nur noch Berechnungssache und kein Fragespiel mehr ;-)
Die Frage ist, ob ich auch die Pflanzen wiederverwenden kann oder ob es besser wäre, die auszutauschen. Weil die teilweise eben noch Algen haben.
Intuitiv würd ich sagen, dass ich ja befallene Blätter grob wegschneiden kann und sich der Rest dann auch erledigt, wenn das Soil draussen ist und die Düngung stimmt. Richtig?
Lg Yvonne
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Beitragvon nik » 29 Jan 2019 09:07
Hi Yvonne,

erst mal sehen wie das mit den Algen weitergeht. Wenn die Rotalgen weg sind, ist das schon mal ein Indiz, dass das soweit funktioniert mit der Düngung. Bei den Grünalgen sollte sich auch was tun. Die reagieren langsamer als Rotalgen. Aufhärtendes Gestein und toniges Soil halte ich für eine unglückliche Kombination.

Wenn du denn Substrat und Steine tauschen willst, dann sind die Pflanzen wertvoll. Die ermöglichen den fließenden Übergang. Ich habe ja immer noch den Verdacht, du neigst ein wenig zur gründlichen Reinigung. Da ist weniger eindeutig mehr. Mulm grob entfernen, gut ist. Ich würde das Becken erst mal konsequent weiterführen solange sich Verbesserungen zeigen. Ich denke ja, man kann jedes Becken wieder aufgleisen, ist manchmal halt schon ein erheblicher Zeitaufwand.

Ich werde mal ein Becken aufsetzen mit Pflanzen aus dem Forum, die ich für gut halte, um zu zeigen wie gut ein Beckenneustart laufen kann. Reproduzierbar. So was ....
11415
... das war halt mit meinen eigenen Pflanzen aufgesetzt. Keine Algen.

Wenn du die Pflanzen mit ein paar Grünalgen übernimmst, dann sind die immer noch eine gute, erarbeitete Basis, die sich fortführen lässt. Grünalgen sind alle gut machbar, wenn das Setup klar ist.

Gruß Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

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