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Postby Pandrag » 08 Nov 2012 17:40

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

hoher Phosphatwert im Leitungswasser

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

nein

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 0

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 80x35x40

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* nichts

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* nichts

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 0

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

leer

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

0


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* 0

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 0

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Keine CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Welche Farbe hat der Dauertest? Kein Dauertest vorhanden

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* heute

Temperatur in °C:* 0

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

leer


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 0

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Nein

Pflanzenliste:

leer

Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 0

Besatz:

leer

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 1,1

Leitungswasser GH-Wert:* 1,7

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 9,7

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 1,4

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 0,2

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 3,5

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): 4,37

Weitere Informationen und Bilder:


hallo zusammen,

mein aquarium ist erst noch in planung. daher kann ich noch keine gorßartigen angaben zum innenleben machen. meine frage bezieht sich auf unser leitungswasser. in der analyse wird PHOSPHAT,GESAMT mit 4,37 mg/l ausgewiesen :shock: . das wäre doch zu viel fürs aquarium. ich lese im düngebereich viel von werten von 0,5. kann mich bitte jemand aufklären, wie ich nun verfahren soll?

danke danke für eure hilfe
:tnx: :tnx:

JENS
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Postby Plantamaniac » 08 Nov 2012 17:50
Hallo, entweder mischen mit Osmose oder Regenwasser oder einen Phosphatentferner einsetzen. Aber nicht alles entfernen, sonst mußt Du wieder Phosphat düngen :irre: das brauchen die Pflanzen ja.
Ein Wasserwechsel wirkt dann wie eine Stoßdüngung :lol:
Mit der Volldüngergabe immer 1-2 Tage warten, damit die Pflanzen das Phosphat aufnehmen können und es nicht mit dem Eisen ausfällt. Dann fehlt beides, was sich in Mangel bemerkbar macht.
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Postby Pandrag » 08 Nov 2012 18:04
hi,

danke für deine antwort. ich habe dieses gefunden (darf ich das verlinken?):

[url]
http://www.jbl.de/de/aquaristik-suesswa ... ultra#info [/url]

nur jenes schmeißt mir ja dauerhauf alles phosphat aus dem wasser und extra eine osmose-anlage :?

ich denke, dass algenprobleme bei dem wert bereits vorgrammiert sind.

grüße

JENS
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Postby Plantamaniac » 08 Nov 2012 18:52
Hallo, nein, ein gut eingelaufenes Becken steckt unmengen Phosphat weg. Die Pflanzen nehmen es auf und können es auch für Notzeiten speichern.

nur jenes schmeißt mir ja dauerhauf alles phosphat aus dem Wasser

Dann gib das Wasser in ein 120 Liter Maischefass und lass das Phosphatex mit einem kleinen Filter darin laufen.
Dann mischst Du dieses Wasser mit dem Leitungswasser in dem Verhältnis, wie Du es gerne hättest.

Fragmal die Aquascaper, wieviel Phoshpat sie über die Woche zuführen. Ich hab keine Ahnung mein Leitungswasser hat auch reichlich Phosphat, wird mit Regenwasser gemischt und dann passt das :thumbs: So spar ich mir den Phosphatdünger. Algen gibts nicht übermäßig.

Alle andern Werte sind allerdings sehr niedrig. Solltest an Aufhärten denken...KH auf 3/ Gh auf 7/ Kalium mind. auf 5
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Postby Pandrag » 08 Nov 2012 19:26
dankeee für die infos :thumbs: aufhärten steht auf der todo-liste. dachte an kh4 wegen ph-puffer ? extern irgendwo wasser anrühren oder dergleichen scheidet leider aus. ich probiers mal mit dem vorhandenen phosphat und reichlich schnellwachsenden krempel. das mit einem kleinen zusatzfilter für die erste zeit nach dem wasserwechsel wäre vielleicht wirklich keine schlechte idee.

:tnx:

grüße

jens
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Postby Plantamaniac » 08 Nov 2012 19:34
Hei, näää, Kh3 reicht. Dann brauchst Du weniger Co². Säuresturz gibts auch in meinen reinen Osmosebecken mit Bees nicht.
Man kann puffern mit Eichenblättern oder Erlenzäpfchen. Diese "übernehmen" die Aufgabe der kH den pH über Fulvosäuren zu puffern. Es gibt auch extra Produkte die das erreichen sollen. In den Wald gehen und Eichenblätter sammeln ist aber billiger.
Jetzt ist die richtige Zeit dafür und es sieht sehr natürlich aus und färbt das Wasser kaum. Moorkienwurzeln erreichen das gleiche.
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Postby Pandrag » 08 Nov 2012 19:43
danke für die info. eichenblätter und erlenzaofen sammeln geht nicht. wir wohnen in tiefsten nadelwäldern :lol: bestell ich mir ein kleines kontingent. hast du erfahrung mit der menge und verweildauer im wasser?

:tnx:

grüße

jens
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Postby Plantamaniac » 08 Nov 2012 20:12
Hallo, in meine Becken kommen bei jedem Wasserwechsel auf 50 Liter 3 mittelgroße Eichenblätter und lasse sie drin.
So sind auch immer alle Zersetzungsstadien für die Garnelen und Krebse als Futter da. Die Blätter zersetzen sich komplett. In biologisch gut eingefahren Becken geht das bedeutend schneller als in neu aufgesetzten.
An den Blättern haften auch Infusorien, die die Beckenmikrobiologie fördern. Deshalb bitte nicht überbrühen.
Erlenzapfen färben leider sehr stark deshalb nutze sich sie lieber als Medikament oder gegen Laichverpilzung.
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Postby Pandrag » 08 Nov 2012 20:30
super, ich probiers mit eichenblätter, wenn ich welche krieg :smile: wie gesagt: im nadelwald wachsen eichen so schlecht. ein phosphatkiller würd ich mir im zweifelsfall als diy am außenfilter hieraus bauen: http://www.aquarientechnik-gralla.de/es ... Liter.html

nur, wenn es halt nicht anders geht. ist halt noch alles äußerst theoretisch.

danke für deine hinweise

grüße

jens
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Postby Plantamaniac » 08 Nov 2012 20:48
Danke für den Link, soetwas schwebt mir mit Akadama für mein Taiwanerbecken vor.
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Postby Pandrag » 08 Nov 2012 20:59
da würd ich dann noch ein bypass zwischenbasteln, so dass ich das teil bei erreichen eines bestimmten phosphatwertes quasi "stillegen" kann. nur so eine idee, ob das in der praxis hinhaut weiß ich auch noch nicht.
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Postby Pandrag » 14 Nov 2012 19:06
hallo zusammen,

ich möchte das thema nochmal aufgreifen, da ich nun extrem verwirrt bin oder ich verstehe es nicht. ich habe nun heute nochmals die analytik vom wasserwerk zur hand genommen und mittels fotometer mal nachgemessen. einige werte unterscheiden sich erheblich von der analyse. und zwar:

pH ANALYSE: 8
pH FOTOMETER: 6,1

GH ANALYSE: 1,7
GH tröpfchentest: 3

KH sind bei beiden: 1

NO3 ANALYSE: 3,5
NO3 FOTOMETER: 1

PO4 ANALYSE: 4,37
PO4 FOTOMETER: 0,63 !!!!! :shock: :shock:

einen messfehler schließe ich aus, da die vom fotometer "ermittelten" werte in etwa mit den farbtabellen übereinstimmen und ich beim bekannten im aquarium den ph-wert gemessen habe. dieser deckte sich bis auf 0,2 mit seinem ph-controller.

wodurch können denn solche schwankunen verursacht werden (leitung? aufheizen des wassers in der gastherme? irgendein fehlverhalten am fotometer?). ich weiß auch, dass ich ja nun kein akkreditiertes labor bin aber in etwas müsste doch die analyse zu meinen messwerten passen.

danke und viele grüße
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Postby nik » 14 Nov 2012 20:16
Hallo Jens,

wenn dir der Name unter deinem Post zuviel ist, dann ist mir die Antwort zu viel. ;)
Ich hatte gleich den Verdacht das Phosphate/Polyphosphate zur Aufbereitung des Trinkwassers verwendet werden. Polyphosphate werden nicht mit den üblichen Tests erfasst! Lies mal diesen Thread.

Gruß, Nik
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Postby Pandrag » 15 Nov 2012 08:36
Hallo Nik,

erstmal danke für Deine Rückmeldung und für den weiterführenden Link. Dort habe ich mich, sofern es mein chemisches Verständnis zuläßt, eingelesen. Ich werde heute Nachmittag das Leitungswasser mal nach Silikaten "durchsuchen" und es ebenfalls über 80°C erhitzen, mal schauen, ob sich die Polyphosphate dadurch in Richtung Ortho "zerlegen".

Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob die Polyphosphate durch Pflanzen verbraucht werden können bzw. wie ich diese in ein Düngekonzept einbauen kann. Weiterhin hast du in einem Beitrag geschrieben, berichtige mich bitte wenn ich falsch liege, dass sich Polyphosphate im Wasser sowieso in Ortho-Phosphate zerlegen. Dann müsste das doch bereits in der Trinkwasserleitung der Fall sein.

Hast du evtl. noch Idee was den unterschiedlich gemessenen pH-Wert ausmacht?

Nochmals Danke und viele Grüße

Jens (<- ich beuge mich der erzieherischen Gewalt und dem Gruppenzwang :bier: :thumbs: )
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Postby nik » 15 Nov 2012 10:24
Hallo Jens,

Jens (<- ich beuge mich der erzieherischen Gewalt und dem Gruppenzwang :bier: :thumbs: )

Mir ist es jeder Kontakt wert, die grundsätzliche Wertschätzung durch händischen Gruß und Namen zum Ausdruck zu bringen. Manche, vielleicht viele, merken das wahrscheinlich nicht einmal. Ich sehe es an mir, dass ein freundliches Klima einfach erheblich günstiger ist. Das wird vermutlich vielen so gehen, aber ich bin schon sehr lange im Netz und setze das auch deshalb konsequent um, weil ich keine Lust habe meine Freizeit mit "Patienten" zu verplempern. Und bei den Anonymoussen finden sich schon auffällig viele davon. Das ist im Grunde nur eine Begleiterscheinung, irgendwie halte ich es für selbstverständlich unter sein Geschreibsel seinen Namen zu setzen. Ich bin nur konsequent und halte mich trotzdem nicht immer an meine eigenen Regeln. Wenn du magst google mal bei Gelegenheit nach "Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst". ;)

Pandrag wrote:Ich werde heute Nachmittag das Leitungswasser mal nach Silikaten "durchsuchen" und es ebenfalls über 80°C erhitzen, mal schauen, ob sich die Polyphosphate dadurch in Richtung Ortho "zerlegen".

Ja, sollte dann messbar sein.

Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob die Polyphosphate durch Pflanzen verbraucht werden können bzw. wie ich diese in ein Düngekonzept einbauen kann.

Pflanzen nehmen P nur als Orthophosphat (PO4---) auf.

Ich bin vor allem unsicher wie schnell oder langsam Polyphosphate zerfallen und - wichtig - ob sie überhaupt Schaden anrichten. Die werden schon eine gewisse Haltbarkeit haben. Fest zu halten bleibt, es gibt Leute, die von deutlichen Problemen berichten.

Ich hatte vorher schon überlegt zu antworten. Das Problem ist, du fängst gerade mit der Aquaristik an und da ist die Bereitschaft zur Akzeptanz des grundsätzlich höheren, ja hohen Aufwands für die Pflanzenaquaristik einfach noch nicht da. Wenn mich also nicht das spezielle Interesse am Verhalten der Polyphosphate interessierte, würde ich mir als altes erfahrenes Hoppelhäschen ein evtl. Problem gleich über eine Vollentsalzung des Wassers vom Hals halten.

Hast du evtl. noch Idee was den unterschiedlich gemessenen pH-Wert ausmacht?

durch die schon sehr geringe KH schankt der pH leicht und schnell. Für dich ist der pH erst unter den permanenten Einflüssen, speziell der konstanten oder verbrauchsabhängigen CO2-Zugabe im Aquarium interessant. Im Leitungswasser wird von den Wasserversorgern immer ein hoher pH-Wert eingestellt.

Silikat wäre bei deinem Leitungswasser vor allem Indiz für eine Zugabe durch den Wasserversorger. Das ist aquaristisch meist nur in der Anfangsphase eines Aquariums in Form von Kieselalgen nicht wirklich problematisch, manchmal doch auch noch später. Hohe Kieselsäurewerte sind nix besonderes. Mit einer aufwändigeren Vollentsalzung bekommt man auch das Silikat raus. Das ergäbe dann ein mit entsprechenden Salzmischungen einzustellendes Wasser und erleichtert den aquaristischen Betrieb schon. Ich will dich nicht darauf heben, nur hinweisen. Vielleicht geht es auch so.

Gruß, Nik
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