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58 Beiträge • Seite 4 von 4
Beitragvon Rio-Negro » 15 Aug 2016 17:19
Hi,

mach doch mal deinen Filter sauber und kucke ob wirklich kein poröses Material ala`Eheim Substrat Pro/ Siporax etc. ist.
grüße Benedict

versuche nicht wie der Meister zu sein! sondern suche nachdem was der Meister sucht.
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Rio-Negro
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Beitragvon Conrad27 » 15 Aug 2016 17:21
Hey Torben,
halte Dich nicht zwingend an mein Statement zur Erhöhung der Beleuchtungsdauer und zur CO2 Reduzierung. Führe die Schritte aus, welche Du für richtig hältst. Mein Erfahrungsschatz ist ehrlich gesagt gering im Vergleich zu Robert, der viel Wissen und nützliche Infos hier in das Forum bringt. Hut ab, Robert.
Nichtsdestotrotz sehe ich CO2 Werte um die 20mg bis 25 mg und eine Erhöhung der Beleuchtungsdauer in deinem Fall für richtig an. Das sind gesunde Werte für ein gesundes Pflanzenwachstum. Nur gesunde und wachsende Pflanzen sind Konkurrenten zu Deinen Algenproblem. Ich weiß nicht wie man das mit 6,5 Stunden Beleuchtung, aber dafür verdammt viel CO2 schaffen will und wo da der Sinn liegt!? Ich persönlich sehe da weder Notwendigkeit, noch gute Bedingungen.
Mein Tip bleibt nach der Findung nach den richtigen Parametern und die scheinen mal vorhanden gewesen zu sein. Oder es bleibt, wie schon erwähnt, nur noch der reset übrig.
Viel glück und gutes Gelingen!
Conrad
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Beitragvon nik » 15 Aug 2016 19:12
Hallo Conrad,

Conrad27 hat geschrieben:Nur gesunde und wachsende Pflanzen sind Konkurrenten zu Deinen Algenproblem.

das verstehe ich nicht! Wie funktioniert denn das?

Ich weiß nicht wie man das mit 6,5 Stunden Beleuchtung, aber dafür verdammt viel CO2 schaffen will und wo da der Sinn liegt!? Ich persönlich sehe da weder Notwendigkeit, noch gute Bedingungen.

Für mehr als 20mg/l CO2, sehe ich sowieso nur bei einer höheren KH eine Notwendigkeit. Ich denke, die kurze Beleuchtung macht anfänglich schon Sinn, das habe ich in meiner Sig erläutert.

Gruß, Nik
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Beitragvon Conrad27 » 15 Aug 2016 19:58
nik hat geschrieben:Hallo Conrad,

Conrad27 hat geschrieben:Nur gesunde und wachsende Pflanzen sind Konkurrenten zu Deinen Algenproblem.

das verstehe ich nicht! Wie funktioniert denn das?

Ich weiß nicht wie man das mit 6,5 Stunden Beleuchtung, aber dafür verdammt viel CO2 schaffen will und wo da der Sinn liegt!? Ich persönlich sehe da weder Notwendigkeit, noch gute Bedingungen.

Für mehr als 20mg/l CO2, sehe ich sowieso nur bei einer höheren KH eine Notwendigkeit. Ich denke, die kurze Beleuchtung macht anfänglich schon Sinn, das habe ich in meiner Sig erläutert.

Gruß, Nik


Hallo Nik,
nach meinen Kenntnisstand, bekommt man langfristig ein Algenproblem, wenn Pflanzen aufgrund falscher Bedingungen kein Wachstum erzeugen und damit einhergehend ein Nährstoff Ungleichgewicht in Erscheinung trifft. Daher meine Formulierung, dass Pflanzen (gesund wachsend) eine Konkurrenz gegenüber einer Algenausbreitung darstellen. Oder anders gesagt, wenn die Parameter für ein gesundes Pflanzenwachstum gestellt sind, ist ein Algenproblem unwahrscheinlicher, da die konkurrierende wachsende Pflanzen einen Nährstoff Ungleichgewicht, durch deren eigenen Verbrauch von Nährstoffen, entgegenwirkt.

Bei Neueinrichtung und Einlaufphase würde ich auch auf eine kurze Beleuchtungsdauer zurückgreifen und halte das für eine bewährte Methode.

Viele Grüße
Conrad
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Beitragvon nik » 15 Aug 2016 20:57
Hallo Conrad,

Conrad27 hat geschrieben:nach meinen Kenntnisstand, bekommt man langfristig ein Algenproblem, wenn Pflanzen aufgrund falscher Bedingungen kein Wachstum erzeugen und damit einhergehend ein Nährstoff Ungleichgewicht in Erscheinung trifft.

okay, du gibst also Dünger hinzu oder auch nicht, die Pflanzen verbrauchen dann Nährstoffe oder auch nicht und das gibt dann ein Gleichgewicht oder auch nicht. Was, zur Hölle, hat das mit Algen zu tun? Erkläre mir bitte die Konkurrenz?

Bei Neueinrichtung und Einlaufphase würde ich auch auf eine kurze Beleuchtungsdauer zurückgreifen und halte das für eine bewährte Methode.

Warum?

Gruß, Nik
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Beitragvon Conrad27 » 15 Aug 2016 23:46
Hallo Nik,
ich habe auch was von "Bedingungen" geschrieben, was bei Deiner Schlussfolgerung "düngen / nicht düngen, Nährstoff Verbrauche / kein Verbrauch, etc" völlig unter die Räder gekommen ist. Dazu zähle ich nicht nur Nährstoffe (düngen), sondern auch Lichtverhältnisse, Strömung oder auch Nährstoffverteilung, Filterung, Bakterienstamm, Substrat usw. Allesamt Faktoren für einen gesunden Pflanzenwuchs. Ich sehe diese Bedingungen als ganzes und wenn hier vielleicht schon ein einziges Element nicht funktioniert, kann das Auswirkung haben bis hin zum Algenproblem.
Pflanzen zeigen uns das durch Mangelerscheinung (so hat der Thread begonnen) bis hin zum völligen Stagnieren. Ich stelle mir jetzt vor, wie die gemeine Alge mit seinem weitaus weniger komplexen Bioapparat daher kommt und dadurch wesentlich Anpassungsfreudiger als die komplexe Wasserpflanze und sich unter den vermeintlich "ungünstigen" Bedingungen breit macht. Falls meine allgemeine Auffassung zur Alge so nicht korrekt ist, dann bitte korrigieren.
Und jetzt kann ich mir nicht vorstellen, dass es hilfreich ist den Pflanzen den Hahn abzudrehen indem ich das Licht klaue, damit die Algen sich zurückziehen. Das geht meiner Meinung nach auf Kosten der Pflanzen, welche den Wuchs einstellen und die Nährstoffe links liegen lassen. Und jetzt komme ich zu den Allgemein Tenor den man (teilweise auch hier) wiederfindet, wobei ich nicht weiß, inwieweit das richtig ist. Nährstoff Ungleichgewicht oder auch Nährstoff Konkurrenten. Immer wieder zu lesen und Worte die man auch z.B. im Algenratgeber wiederfindet. Der Hobbyaquarianer orientiert sich doch an solchen Quellen. Genauso wie an Quellen zur Pflege der Microflora oder Geringfilterung. Und nichts anderes mache ich auch. Ich orientiere mich und versuche meine eigenen Erfahrungen zu machen und sammele sie.
Aber zurück zu den dem Nährstoff Ungleichgewicht und der Konkurrenz. Warum reagieren Algen auf Änderungen der Nährstoff Konzentration oder warum liest man darüber so viele Erfahrungsberichte? Ich kann ja jetzt auch nicht daher gehen und mein AQ gezielt und bewusst üppig düngen, damit ich danach weiß, ob was stimmt oder nicht!? Ich versuche zukünftig etwas vorsichtiger mit meinen Formulierung zu sein.

Zum Licht und dem warum. Ich wollte in der Einlaufphasen Probleme mit Kieselalgen vermeiden. Bei meinem ersten Becken (nach Jahren wohlbemerkt) hatte ich Probleme mit den Algen und ich hatte auch auf Teufel komm raus beleuchtet. Das ist mir beim zweiten Becken dann besser gelungen indem ich weniger beleuchtet habe. Auch das habe ich damals nachgelesen und habe mich darauf eingelassen. Die Filterung wurde allerdings auch angepasst mit nur noch Schwämmen und Vlies. Es kann also auch die Filterung seinen Einfluss auf die Ausbreitung der Alge gehabt haben. Ich hoffe die Frage nach dem warum trotzdem beantwortet zu haben.

Viele Grüße
Conrad
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Beitragvon Frank2 » 16 Aug 2016 05:46
Hallo Konrad

also ganz Unrecht hast Du natürlich nicht, mit dem was Du sagst.

Oder anders gesagt, wenn die Parameter für ein gesundes Pflanzenwachstum gestellt sind, ist ein Algenproblem unwahrscheinlicher,


Das stimmt zumindest teilweise. Aber es gibt zahllose Becken, wo es nur so wuchert, und die Pinselalgen wuchern kräftig mit. :D Ein Beispiel! Allein daran kannst Du sehen dass Dein Gedanke mit der Konkurrenzschaffung nicht so wirklich aufgeht. Es ist grundsätzliche wichtig, dass die Pflanzen richtig gut UND gesund wachsen, sobald man flüssige Mikrodüngung hat. Sonst gibt es rießige Probleme irgendwann. Aber ein sehr guter Pflanzenwuchs schützt keineswegs immer zuverlässig davor, dass sich Algen sehr stark vermehren können.

Zum Licht: Ab o, 5 watt/l aufwärts kann man die Pflanzen sehr gut zum Wachsen bringen mit 6-7 Stunden Beleuchtung. Darunter ist das zu wenig und je nach Bel. stärke müssen es dann mindestens 8-10 h Stunden sein.

-------------
Nik schreibt:
Für mehr als 20mg/l CO2, sehe ich sowieso nur bei einer höheren KH eine Notwendigkeit.


Das ist interessant, das sehe ich genauso. Und auch bei höherer KH nur für "Weichwasserpflanzen" unter einer stärkeren Beleuchtung. Unter dieser Voraussetzung auch viele echte Weichwasserpflanzen bei erstaunlich hoher KH und ph so bis 7,5 gut kultivierbar. Wobei es natürlich Grenzen gibt! Und für die anderen, die sowieso weich abr tendentiell besser mittelhart - hart eh gehen (da sie Hydrogencarbonat nutzen) reicht noch weniger C02 aus.

Grüße
Frank
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Beitragvon nik » 16 Aug 2016 06:09
Guten Morgen Conrad,

dass das alles zusammenhängt, denke ich mir ja auch. Diese Bedingungen gelten sowohl für Pflanzen als auch für Algen, aber was ist denn die Konkurrenz zwischen denen und in welcher Weise soll die nützlich sein?

Mit Licht ist das gerade bei gut beleuchteten Pflanzenaquarien recht übersichtlich. Pflanzen brauchen eine Mindestmenge Licht um ihren Stoffwechsel aufrecht zu erhalten, das nennt sich Lichtkompensationspunkt. Darüber hinaus gibt es einen sehr weiten Bereich zuträglichen Lichts, das noch bezüglich seiner den Stoffwechsel ankurbelnden und die Gestalt beeinflussenden Wirkung von Bedeutung ist. 6h Licht haben also eine begrenzende Wirkung auf den pflanzlichen Stoffwechsel, sie brauchen weniger Nährstoffe und das ist manchmal hilfreich um sie ausreichend versorgen zu können. Oder anders, zu viel Licht bei zu wenig, partiell fehlenden Nährstoffen schadet Pflanzen in jedem Fall.

Dann gibt es einen weiteren, einfachen Grund für mind. anfänglich geringe Beleuchtungszeiten. Anfänglich langes und intensives Licht fördert unerwünschte lichtabhängige Erscheinungen. Kieselalgen sind augenscheinlich, es gibt viele weitere. Da haben sich die 6h - am besten intensives - Licht als guter Kompromiss bewährt.

Zum Licht und einem funktionierenden Stoffwechsel der Pflanzen gehören unabdingbar anorganische Nährstoffe, denn sonst hat es bei denen, die die Pflanzen nicht speichern bzw. nicht verlagern kann, sofort Mängel. Keine Nährstoffe oder auch kein Dünger wird aber speziell beim Einfahren bevorzugt praktiziert - lese ich immer wieder. Die Pflanzen können gar nicht richtig wachsen, sind aber Konkurrenz für Algen? Wie, zur Hölle, soll das gehen? :glaskugel:

Gruß, Nik ^^
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Beitragvon Conrad27 » 17 Aug 2016 11:47
Hallo Nik, Frank und Torben,
ich finde Frank hat meine falsche Denkweise aufgedeckt, auf den Punkt gebracht und meinen Grundgedanken in die richtige Perspektive gebracht:
"Aber ein sehr guter Pflanzenwuchs schützt keineswegs immer zuverlässig davor, dass sich Algen sehr stark vermehren können"
Und genauso der Hinweis von Nik bezüglich der Beleuchtungszeit und dem Schlagwort Lichtkompensationspunkt. Das gefällt mir sehr gut und hier habe ich dazu gelernt. Nik, kannst Du vielleicht noch ganz kurz erläutern zu welchen nicht-augenscheinichen Erscheinungen es kommen kann? Das finde ich sehr spannend und würde gerne mehr darüber erfahren.

Mein "Konkurrenz" Denkweise habe ich jetzt jedenfalls zu den Akten gelegt und ich kann mich im Nachhinein nur noch mal bedanken, dass das Nachfragen mich zum (über)denken animiert hat. Ich scheine aus der ganzen Informationsflut die falschen Schlussfolgerungen gezogen zu haben.

@Torben: Entschuldige bitte das ich durch meine Aussage von Deinem Thema etwas abgekommen sind.
Resümierend scheint mein Tip zur CO2 Reduzierung nicht verkehrt gewesen zu sein, auch wenn das wohl nichts mit Deinem Algenproblem zu tun hat. Du hast ein niedrigen KH und hinterfrage am besten selbst, ob vielleicht nicht 20mg CO2 ausreichend sind. Da ich es nicht für möglich gehalten habe, das 6h Licht durchaus in Ordnung sein können, möchte ich meinen Vorschlag zur Beleuchtungszeit revidieren.
Viele Grüße,
Conrad
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Beitragvon Wuestenrose » 17 Aug 2016 11:53
Mahlzeit…

Lichtkompensationspunkt


Grüße
Robert
生活中的每一天都不可避免地会增加可以吻我屁股的人数。
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Beitragvon Conrad27 » 17 Aug 2016 12:47
Wuestenrose hat geschrieben:Mahlzeit…

Lichtkompensationspunkt


Grüße
Robert


Super! Danke Robert!
Conrad
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Beitragvon nik » 17 Aug 2016 15:39
Hallo Conrad,
Conrad27 hat geschrieben:... Schlagwort Lichtkompensationspunkt.
Nik, kannst Du vielleicht noch ganz kurz erläutern zu welchen nicht-augenscheinichen Erscheinungen es kommen kann? Das finde ich sehr spannend und würde gerne mehr darüber erfahren.

ich gestehe Lichtkompensationspunkt missbräuchlich verwendet zu haben. :cool:
Darüber gibt es einen sehr dicken Thread, "Die Pflege der Mikroflora oder ... (...wie kriege ich meine Kiste zum Fliegen.) Das ist nicht schwerpunktmäßig auf's Licht bezogen, aber auf die Erscheinungen. Im Grunde geht es um unerwünschte bakterielle Erscheinungen, auch Algen und auch Pilze.

Mein "Konkurrenz" Denkweise habe ich jetzt jedenfalls zu den Akten gelegt und ich kann mich im Nachhinein nur noch mal bedanken, dass das Nachfragen mich zum (über)denken animiert hat. Ich scheine aus der ganzen Informationsflut die falschen Schlussfolgerungen gezogen zu haben.

Es war ja der Sinn des Nachfragens, ich bin aber trotzdem überrascht, manche bekommen es nie aus dem Kopf. Es ist noch deutlicher, Pflanzen haben mit Algen nur wenig zu tun und wenn es um Algen geht, näherungsweise gar nichts. Algen sind Bestandteil des Biofilms, der Mikroflora und darüber und eher reichliche Nährstoffe lassen sie sich angehen. Das habe ich auch erst erkannt als ich Substratfilterung (respektive die Ursache dafür) sein ließ. Filterung hat Einfluss auf Nährstoffe und je mehr Substratfilterung desto größer ist der Einfluss. Da Filterung aber auch nur extrem begünstigte Mikroflora ist, ist deren Zusammensetzung ungewiss, d.h. es kann auch trotz intensiver Filterung funktionieren. Umgekehrt ist es relativ sicher, einfach und übersichtlich ohne zusätzliches Filtersubstrat, nur auf den Oberflächen im Aquarium, über den dort vorhandenen Biofilm zu "filtern". Das kann man durch Strömung, Pfflanzenoberfläche und organische Belastung (Fische, Garnelen respektive Futter) beeinflussen.

Pflanzen und Algen lassen sich schon deutlich unterscheiden. Eine direkte Abhängigkeit gibt es nicht, Pflanzen brauchen Licht und Nährstoffe um wachsen zu können, das ist alternativlos und Algen sind über den Biofilm - da ist eine Konkurrenz(!) - und Nährstoffe beeinflussbar. Wichtig ist bei letzterem eine moderate und vollständige Nährstoffversorgung. Wenn ich so ein verkorkstes Becken im Zugriff habe, dann kriege ich das wieder hin. Einzige bekannte Ausnahme, Cladophora Spec., die ich aber über Algexit (Irgendwo in der Nähe von Salicylsäure) sicher los werde. Bei anderen wirkt das nicht immer, was ich auf meine meist sogar Nichtfilterung zurückführe. Substratfilterung besteht ja nicht nur aus den Teilnehmern der Nitrifikations-/Denitrifikationskette und die Salicylsäure wird ja auch abgebaut und hält sich ohne Substratfilterung vermutlich länger.

Hier im Thread hielte ich Phosphatreduzierung für ein mögliches Thema, aber Torben ist schon lange dabei und ich will ihn nicht auf den präsenten, uralten, immer noch aktiven Thread zum gleichen Thema hinweisen oder mit meinen Wiederholungen in den Schlaf singen. Das wird er wissen.

Gruß, Nik
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Beitragvon crick » 07 Jan 2017 17:16
Hi Torben,
läuft dein Becken inzwischen wieder? Wenn ja, was war der ursächliche Grund für das Problem?
Danke :-)
Thomas
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