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Postby cyjo5 » 06 Jun 2014 20:36
Hallo Roger,
Danke für deine Rückmeldung. Ich habe deine Nachricht zwar schon recht früh gelesen, konnte jedoch nicht früher antworten. Die Tastatur auf dem Smartphone ist mir echt zu klein. Sitze jetzt vor dem neuen Tablet (gesponsert von meinem ISP). Das geht schon besser, auch wenn die autom. Erkennung nervt.
Also, jetzt zum Thema. Meinst du wirklich alle Filtermatten raus? Was ist denn dann mit den Bakterien ? Und wirklich Nullfilterung trotz Fischbesatz. Ich habe ja kein Aquascape ohne Besatz oder mit Minimalbesatz, sondern ein Gesellschaftsbecken mit starker Bepflanzung.
ABER OK, gehen wir mal davon aus, daß alle Matten raus fliegen. Soll das dann auf Dauer sein oder nur temporär? Und auf welche Beleuchtungsdauer schlägst du vor, soll ich runtergehen? Bin aktuell bei 8 Std.

Außerdem wird so langsam ein Rückschnitt notwendig. Traue mich aber nicht wirklich, weil ich ja dann den Algen weniger Pflanzenmasse entgegen zu setzen habe.

Ich habe heute abend lediglich die Glosso (geht langsam in die Horizontale über) rausgenommen und möglichst entalgt. Morgen wird sie zerstückelt und wieder neu gesteckt.
Viele Grüße
Frank

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Postby Roger » 06 Jun 2014 22:50
Hallo Frank!

Welchen Besatz hast Du denn inzwischen? Im Eingangspost war nur von ein paar Schnecken die Rede. :?

Und wirklich Nullfilterung trotz Fischbesatz. Ich habe ja kein Aquascape ohne Besatz oder mit Minimalbesatz, sondern ein Gesellschaftsbecken mit starker Bepflanzung.

Man mag es nicht glauben wie viel ein ungefiltertes Becken an Besatz verträgt wenn man es nicht selbst erleben durfte. :wink:
Damit Du beruhigter an die Sache heran gehen kannst, kannst Du ja erst einmal die Hälfte des Filtermaterials entfernen und Dich dann langsam an die "Nullfilterung" heran tasten. Dabei würde ich mit den feinsten Filtermatten beginnen. Zur Kontrolle immer mal Nitrit messen.

Was ist denn dann mit den Bakterien ?

Die Bakterienpopulation im Becken sollte ausreichen oder sich in kürzester Zeit den neuen Bedingungen anpassen.

Soll das dann auf Dauer sein oder nur temporär?

Wenn die Maßnahme positive Ergebnisse zeigt - wovon ich ausgehe - bleibt die geringe Filterung dauerhaft bestehen.

Und auf welche Beleuchtungsdauer schlägst du vor, soll ich runtergehen? Bin aktuell bei 8 Std.

Bevor Du die letzte Filtermatte heraus nimmst, würde ich auf 6 Stunden heruntergehen und dann langsam wieder steigern sofern alles gut läuft.

Außerdem wird so langsam ein Rückschnitt notwendig. Traue mich aber nicht wirklich, weil ich ja dann den Algen weniger Pflanzenmasse entgegen zu setzen habe.

Den Rückschnitt bei gleichzeitiger Reduzierung der Filtermedien solltest Du so gering wie möglich ausführen. Ggf. täglich nur eine geringe Pflanzenmasse entnehmen.
Gruß
Roger
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Postby cyjo5 » 07 Jun 2014 21:13
Hallo Roger,

Welchen Besatz hast Du denn inzwischen? Im Eingangspost war nur von ein paar Schnecken die Rede. :?


OK, aktuell ist der Besatz noch nicht so dramatisch - mußte nur schon mal meine Corydoras Pygmaeus aus dem Ausweichbecken holen. Ist nämlich eigentlich ein bisschen zu klein und war nur für ein paar Wochen gedacht. Daraus sind aber mittlerweile wegen der div. Probleme fast 5 Monate geworden. Sind zur Zeit 18 Stück. Allerdings warten auch schon 2 Paare Apistogramma nijsseni auf Ihren Umzug und in den nächsten 4-6 Wochen kommen die restlichen Fische beim Händler an (Corydoras Pygmaeus wird auf 30-35 augestockt und dann noch 30-35 Axelrodia Riesei).
Deswegen wollte ich das nur vom Grundsatz her wissen.

Habe heute erstmal das Glosso weiter entalgt, zerschnitten und angefangen neu zu stecken. Morgen werde ich dann die ersten Filtermatten rausnehmen.
Habe mir nochmal die Pflanzen wg. dem Rückschnitt angesehen. Das meiste werde ich warscheinlich wegen der Anfangsverluste zunächst mal neu stecken können um die Lücken noch ein wenig aufzufüllen. Was davon dann hinterher wirklich bleibt, kann ich ja dann immer noch entscheiden. Aber geschnitten werden muß wirklich. Teilweise kommen die Pflanzen schon über die Wasseroberfläche und es bilden sich wieder emerse Blätter.

Alles andere werd' ich dann wohl mal auf mich zukommen lassen.
Viele Grüße
Frank

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Postby Roger » 07 Jun 2014 23:35
Hallo Frank!

Mach halt langsam mit der Filtermassenreduzierung und dem weiteren Besatz damit sich das Becken jeweils auf die neuen Gegebenheiten einstellen kann.

Morgen werde ich dann die ersten Filtermatten rausnehmen.

Bin gespannt ob sich seitens der Nährstoffe dann schon was tut. Wie viel Matte ist denn insgesamt im Filter?
Gruß
Roger
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Postby cyjo5 » 08 Jun 2014 12:30
Hallo Roger,

Filter ist ja der Eheim Pro3 350. Der hat insgesamt 3 Filterkammern á 4cm und die Vorfilterkammer. Im Vorfilter ist eine 10ppi Matte von 2cm. In Kammer 1 ist eine 2cm Matte mit 10ppi und eine mit 20ppi. In Kammer 2 sind 2 Matten mit 20ppi und in Kammer 3 ist eine Matte mit 30ppi und eine mit 40ppi. Ach ja, und dann hab ich noch am Ansaugrohr im Becken den Eheim Vorfilter dranhängen (2 Kammern wie beim Eheim Aquaball). Also reichlich Matten.
Ich habe heute um 12.00 Uhr nochmal die Werte gemessen (1 Std. bevor das Licht angeht):
Temp = 25°C
KH = 4-5
GH = 8
pH = 7,5
O2= 10
NO3 = 20
PO4 = 1,2
Eisen = 0,02-0,05 (mit viel Phansasie)

Ich habe danach dann mal die oberste Kammer (also Kammer 3) mit den feinsten Filtern ausgeräumt.
Morgen Mittag werde ich dann nochmal NO3 und PO4, sowie Eisen testen um zu sehen ob die ersten beiden schon etws weniger geworden sind und ob nochetwas Fe übrig geblieben ist.
Bin halt a) neugierig und b) ungeduldig :pfeifen: :smile:
Viele Grüße
Frank

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Postby cyjo5 » 10 Jun 2014 18:09
Hallo,

nachdem nun 2 Tage vergangen sind, habe ich mal wieder gemessen. NO3 ist runter auf ungefähr 10, könnte aber auch etwas weniger sein. Die Farbunterschiede bei den Tröpchentests sind ja nicht unbedingt riesig. PO4 hat sich noch nicht so groß verändert, ist aber glaube ich auch etwas weniger geworden. Was mich irritiert, ist die Tatsache, dass ich plötzlich einen NO2 von 0,05 messen kann. Kann denn die Reduktion der Filtermatten um 1/3 das ganze von der Bakterienseite her so stark beeinflussen? Oder sind die Bakterien im Becken noch nicht stabil genug durch die ganzen Probleme die es gab, sodaß ich da gfls. nochmal welche Nachschieben sollte? Oder erst mal weiter abwarten? Oh Mann, bei diesem Beckenneustart läuft aber auch alles schief, was schief laufen kann. Und da ich momentan sowieso aus anderen Gründen schon ziemlich gestresst bin, reagiere ich hierbei zur Zeit ziemlich hektisch und komme mir vor wie ein blutiger Anfänger. Grrr.....
Viele Grüße
Frank

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Postby Roger » 10 Jun 2014 22:10
Hallo Frank!

Was mich irritiert, ist die Tatsache, dass ich plötzlich einen NO2 von 0,05 messen kann.

Das Becken ist ja noch relativ frisch und deshalb kann ich mir schon vorstellen, das es zu einer leichten Erhöhung von NO2 kommt. Das sollte sich aber in kürzester Zeit von selbst regulieren und 0,05mg/L NO2 sind auch nicht wirklich viel. Etwas Geduld - das wird schon!
Gruß
Roger
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Postby omega » 10 Jun 2014 23:39
Hallo Frank,

Dein Aq. steht so jetzt 13 Wochen. Und Du hältst kaum einfach zu haltende schnellwachsende Pflanzen. Ich hab früher trotz sehr vieler schnell wachsender Stengelpflanzen nie NPK gedüngt. Das Futter für den geringen Fischbesatz war immer ausreichend. Algen gab es das erste Jahr immer, bis sie dann bis auf Punktalgen an den Scheiben verschwanden.
Heute habe ich eine 50% stärkere Beleuchtung (ca. 19.000lm HCI auf 390l brutto, ca. 13.000lm LED-Äquivalent) und dünge nur ab und an NPK. Letztens verstärkte ich die NPK-Düngung auf Stoß auf 15mg/l NO3 und 2mg/l PO4 und prompt kamen grüne Beläge auf Steinen und Fadenalgen an den Scheiben.
CO2 gebe ich mit ca. 80 Blasen pro Minute bei, egal ob frisch eingerichtet oder eingefahren, nachst keines, Ferrdrakon anfangs nur 1/3, bis der Pflanzenbesatz hoch war, dann nach Herstellerempfehlung, WW pro Woche 70%, Permeat auf 2,5°dGH aufgehärtet.
Ob mit oder ohne Garnelen, Topffilter mit Tonrörchen, Schaumstoff und Watte bestückt oder Mattenfilter, immer dasselbe Ergebnis: nach ca. einem Jahr waren die Algen außer Blaualgen alle weg. Früher waren es z.T. viele Blaualgen, heute kann ich sie beim WW nur riechen. Die schnellwachsenden Stengelpflanzen (Rotala rotund., Ludwigia repens, Limnophila hetero., Hornkraut, Heteranthera zost.) sind geblieben. Ich pflege auch langsamer wachsende Pflanzen (Cryptocoryne, Moose, Farne, Pogostemon errectus, Staurogyne repens, ...), die kamen aber nach und nach erst ins Aq., nachdem die Algen ausgezogen waren. Bis auf Pogostemon helferi. Die hat die Algenphase nicht überlebt.

Ich würde die Makrodüngung aussetzen und die Mikrodüngung so weit reduzieren, bis Eisenmangel auftritt, dann anpassen. Was Du mißt, ist egal. Ich kipp auch NPK rein und kann kaum was bis gar nichts messen. Und besorg Dir Hornkraut und noch die eine oder andere schnellwachsende einfache Stengelpflanze. 40 oder gar nur 20 Blasen CO2 die Minute sind arg wenig bei so viel Licht. Bei viel Licht steigt der CO2-Konsum. Das bekommt man nur mit mehr Blasen pro Minute rein. Nachts aber wird kein CO2 verbraucht. Daher habe ich wieder die Nachtabschaltung aktiviert, als ich die Beleuchtung verstärkt hatte. Nachts kommt mir sonst zuviel CO2 ins Wasser. Und Wasser wechseln.

Grüße, Markus
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Postby cyjo5 » 11 Jun 2014 14:23
Hallo,

@Roger:

Ich versuchs ja mit Geduld :smile: , ist z.Zt. aber nicht immer einfach :pfeifen: .
Ist nicht mein erstes Becken, aber das erste mit Sandboden, und das Verhalten des unbekannten macht mich nervös. Ich weiß halt einfach nicht, wie ich den Boden einschätzen kann. Die Düngung (sollte man Nick glauben - und warum auch nicht, er ist da ja wohl sehr erfolgreich) läuft ja schon mal anders ab als bei Kies oder Soil. Das war wohl mein erster Fehler, habe PO4 wg. akutem Mangel wie früher auch täglich zugegeben ebenso NO3 und Micros (halt mein EI Dünger und der Micro) Laut Nick fährt man(n) ja wohl besser wenn man PO4 auf Stoß mit 0,2 wöchentlich düngt und dann auslaufen läßt. Das werde ich dann auch auf jeen Fall so probieren, sobald sich die Werte wieder normalisiert haben. Ansonsten auch wenn's schwer fällt, werde ich deinem Rat weiter folgen und mich in Geduld fassen.

@Marcus:
Das man in der Anfangsphase mit dem Dünger sparsam umgehen sollte, bzw. drauf verzichten ist schon klar. Den von dir angeführten minimalen Fischbesatz der fürs Düngen ausreichend ist, gab es zu dem Zeitpunkt bei mir aber noch gar nicht. Auch zum jetzigen Zeitpunkt sind nur ein paar Corydoras Pygmaeus und Red Sakura Garnelen im Becken. Wenn also die Pflanzen anfangen deutliche Mangelerscheinungen zu zeigen und die Werte von NO3, PO4, und Fe bei 0,000 liegen, was bleibt einem anderes übrig, als langsam mit Düngung anzufangen und diese zu steigern, bis die Pflanzen oder Meßwerte eine Veränderung signalisieren ?
Ich habe seit mitte der '70er Jahren mehr als ein Becken in Betrieb gehabt, und eigentlich nie groß Probleme mit Algen gehabt. Alerdings waren dies immer Kiesbecken mit der damals halt nicht so großen Pflanzenauswahl und der nicht so üppigen Beleuchtung. Diesesmal kommen zwei unbekannte Komonenten auf mich zu. Das erste Beckenm it Sandboden und dazu eine LED-Beleuchtung mit 12400 Lm auf brutto 300 Liter. Cyanos sind für mich bis heute noch absolut unbekannte Wesen.
Die Macro-Düngung ist ja wie geschrieben schon seit Tagen wieder ausgesetzt und zur Zeit geht es ja darum, die gebildeten Depots wieder abzubauen. Wenn ich die Micros noch weiter Reduziere, komme ich ja schon bald in den Minusbereich :smile:
Schnellwachsendes Kraut ist zwischenzeitlich wg. der hoen Werte zum saugen reingekommen, hat aber die Werte nicht großartig interessiert. Da hat die angefangene Reduzierung des Filtermaterials mehr gebracht.
Und ich denke mal, die Anzahl der CO2 Blasen isr nicht so entscheiden, wie die mögl. Verlustfreie und effektive Einbringung des CO2's ins Becken. Und mit den 40 Blasen liege ich bei 'nem CO2 Wert zwischen 20 und 30 mg/L ohne Abschaltung Tag/Nacht.
Viele Grüße
Frank

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Postby omega » 11 Jun 2014 20:18
Hallo Frank,

cyjo5 wrote:Die Macro-Düngung ist ja wie geschrieben schon seit Tagen wieder ausgesetzt und zur Zeit geht es ja darum, die gebildeten Depots wieder abzubauen. Wenn ich die Micros noch weiter Reduziere, komme ich ja schon bald in den Minusbereich :smile:

die Depots gehen am schnellsten mit Wasserwechsel raus. Dadurch werden auch überschüssige Substanzen entfernt, die Du nicht messen kannst.
BTW Micros: Google findet keinen Dünger mit dem Namen FerroPlex, nur Hämmer und Weinbehandler. Ist der mit Ferrdrakon vergleichbar - also ein Eisenvolldünger - oder enthält er nur Eisen?

Und ich denke mal, die Anzahl der CO2 Blasen isr nicht so entscheiden, wie die mögl. Verlustfreie und effektive Einbringung des CO2's ins Becken. Und mit den 40 Blasen liege ich bei 'nem CO2 Wert zwischen 20 und 30 mg/L ohne Abschaltung Tag/Nacht.

Du klingst mir ein wenig beratungsresistent. Du mißt den pH-Wert mit Tröpfeltest und/oder vertraust dem Dauertest, hast also nicht die leiseste Ahnung, wie hoch der CO2-Gehalt in Deinem Aquarienwasser tagsüber und nachts tatsächlich ist, meinst aber trotzdem, 20-30mg/l CO2 im Wasser zu haben.

Grüße, Markus
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Postby cyjo5 » 14 Jun 2014 20:55
@ Marcus:
Laufende Wasserwechesel wurden natürlich gemacht, so 2 - 3 mal pro Woche 50%. Trotzdem blieben die Werte relativ konstant hoch. Daher ja auch die von mir von Roger vorgeschlagenen Maßnahmen ergriffen.
Als Beratungsresistent würde ich mich eigentlich nicht betrachten. Bin eigentlich immer für Tips und Ratschläge offen. Aber entweder lags an mir (oder auch nicht) aber dein Schreibstil kam mir irgendwie sehr Oberlehrerhaft vor, und sowas kann ich absolut nicht ab. Sollte ich dir damit unrecht getan haben, bitte ich hiermit recht herzlich um Entschuldigung.

@ Roger

Hallo Roger.
Die von dir vorgeschlagenen Maßnahmen scheinen nun langsam zu greifen (hoffe ich). Nachdem ich nun nochmal einen 50%-igen WW gemacht habe liegen die Werte DANACH :smile: bei:
KH 5
GH 7
pH 6,8
NO2 0,05
O2 10
NO2 10
PO4 0,4
FE 0,05 Tendenz nach 0,00
CO2 gemessen ca. 30 Rechnerisch bei pH6,8 und KH5 ca. 30 bei 40 Blasen/Min.

Das Filtermaterial habe ich nun um Filterkammer 2 (2 Matten 20ppi) reduziert. Beleuchtung steht noch bei 8 Stunden.
An Grünalgen habe ich heute Büschel mit einem Volumen von rund 200ml entfernt. Habe allerdings auch die letzten 3 oder 4 Tage keine Zeit zum abrupfen gehabt.
Fe habe ich mit meinem Volldünger mit 3ml nachgedüngt. Ist die empfohlene Tagesdosis.
Falls nichts unerwartetes geschieht, werde ich nächstes WE wie besprochen beim WW die beiden Matten aus Korb 1 auch noch entfernen und dann die Beleuchtung auf 6 Stunden setzen. Ich hoffe, daß dann den Algen irgendwann mal die Luf(s)t ausgeht.
Für jetzt kann ich erstmal nur noch ein schönes Restwochenende wünschen.
Viele Grüße
Frank

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Postby Roger » 15 Jun 2014 00:21
Hallo Frank!

Nur weiter so und die Ruhe bewahren. Das wird schon!!!
Gruß
Roger
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Postby omega » 15 Jun 2014 21:43
Hallo Frank,

cyjo5 wrote:Aber entweder lags an mir (oder auch nicht) aber dein Schreibstil kam mir irgendwie sehr Oberlehrerhaft vor, und sowas kann ich absolut nicht ab.

ich will Dich nicht belehren, sondern Dir die in meinen Augen offensichtichtlichen Widersprüche aufzeigen.
Schreibst Du noch bitte was zu FerroPlex?

Grüße, Markus
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Postby cyjo5 » 16 Jun 2014 12:19
Hallo Marcus.

Zum FerroPlex:

Hätte ich vielleicht erwähnen sollen. Der ist noch nicht auf dem Markt erhältlich, sondern da habe ich zum Testen 'nen 2,5l Kanister bekommen. Da ich den Dünger schon in 2 meiner anderen Becken sehr erfolgreich eingesetzt habe, habe ich ihn nun auch für das 300 Liter Sandbecken genommen.

Zu den Werten:

Mit jeweils 10ml auf 100 Liter werden folgende Mengen zugeführt:
0,600 mg/Liter Kalium
0,350 mg/Liter Magnesium
0,100 mg/Liter Eisen
0,006 mg/Liter Kupfer
0,016 mg/Liter Mangan
0,006 mg/Liter Zink
0,004 mg/Liter Molybdän
0,002 mg/Liter Bor

Dosierung:
Wöchentlich 10ml auf 100 Liter bei viel Licht bzw. wöchentlich 5ml auf 100 Liter bei wenig Licht.
Empfehlung: täglich 1/7 der Wochendosis.
Viele Grüße
Frank

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Postby omega » 17 Jun 2014 01:06
Hallo Frank,

also ein Eisenvolldünger, und nicht nur ein Eisendünger. Bis auf Eisen hat dieser Dünger völlig andere Mengen als Ferrdrakon. Aber Dein Aq. fährt ja noch ein. Da läßt sich über die Düngerqualität noch gar nichts aussagen.

Grüße, Markus
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