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Postby DukeMaxl » 23 Jan 2015 12:57
Hallo,

@Volker:
Ich werd jetzt einfach mal schauen was sich tut mit dem Flüssigdünger. Nur was mir no net klar ist, wie messe ich den Wert? Der JBL Test geht nur von < 0,02 und dann ist schon 0,05... :?

@Bernhard:
Ich hab die Bartalgen immer nur durch Eisen bekommen, obwohl ich sehr sehr wenig gedüngt habe. Keine Ahnung wie es andere schaffen den Wer konstant auf z.B.: 0,2 zu halten ohne Bartalgen ...

LG Markus
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Postby Diskusroller » 23 Jan 2015 13:23
Hallo Markus,

ich zum Beispiel schaue gar nicht auf den Wert, wenn ich mal messe, schaue ich, ob der Test überhaupt eine leichte Verfärbung hat und das reicht mir dann schon. Ansonsten habe ich die Eisenvolldüngerzugabe über längere Zeit eingepegelt, das heißt möglichst wenig aber soviel, daß die Pflanzen toll mitmachen. Bartalgen bei mir ? Geschichte.

Gruß, Peter
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Postby DukeMaxl » 23 Jan 2015 15:03
Hi Peter,

danke für die Info! Aber nach meinen Erfahrungen ist es so, das ich noch nie in meinem Becken Eisen gemessen habe und es trotzdem schon zu viel war *gg*

Aber ich werd mal mit dem 4ml/Woche beginnen und schauen was passiert.

LG Markus
DukeMaxl
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Postby java97 » 23 Jan 2015 15:36
Hallo Markus,
DukeMaxl wrote:@Volker:
Ich werd jetzt einfach mal schauen was sich tut mit dem Flüssigdünger. Nur was mir no net klar ist, wie messe ich den Wert? Der JBL Test geht nur von < 0,02 und dann ist schon 0,05... :?

Dünge einfach rechnerisch auf den entsprechenden Wert auf. Messen ist da sekundär. man kann aber auch Färbungen unter 0,05 schon erkennen.

Ich hab die Bartalgen immer nur durch Eisen bekommen, obwohl ich sehr sehr wenig gedüngt habe. Keine Ahnung wie es andere schaffen den Wer konstant auf z.B.: 0,2 zu halten ohne Bartalgen ...

Du könntest es auch mal mit einer SE-reduzierten Düngung versuchen. Dazu müsstest Du Dir einen Dünger aus FE-und Mn-Chelaten zusammenmixen und diesen z.B. 1:1 mit dem Mikrobasic düngen.
Hier die Anleitung dazu:

Für 250 ml:
3,57g Fe-DTPA
0,96g Mn-EDTA

10ml davon auf 100l
0,1 mg/l Fe
0,05 mg/l Mn

Zutaten gibt´s hier:
http://store.deutsche-phytoengineering.de/
schöne Grüße
Volker
java97
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Postby DukeMaxl » 23 Jan 2015 15:56
Hi Volker

COOL :tnx: schau ich mir heut Abend gleich mal an wenn ich mehr Zeit habe.

Wird aber jetzt mal mit den 5ml/Woche testen und dann wenn das nicht hinhaut anders probieren.

LG Markus
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Postby Frank2 » 24 Jan 2015 07:25
Hallo Markus.

Ich schmeiße bei auftretenden Chlorosen immer ne Dennerle E15 rein nach Dos.anleitung. Diese enthält FE + MN. Dann schauen was passiert.

Aus meiner gemachten Erfahrung kann ich Dir nur sagen, dass solche Chlorosen interessanterweise relativ selten wirklich Fe+MN -Mangel waren. Weitere Möglichkeiten sind auch Mängel aus dem Makrobereich sowie nicht mittels Tests bestimmbare SE`s.

Grüße
Frank
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Postby java97 » 24 Jan 2015 08:05
Hallo Frank,
Warum schmeißt Du die E15 denn bei Chlorosen immer hinein, wenn es sich lt. Deiner Aussage meistens nicht um einen FE-/Mn-Mangel handelt?
NO3- und Mg-Mangel oder evtl. K-Überschuss sind ja leicht auszuschließen, in dem man die Werte in entsprechender Höhe hält.
schöne Grüße
Volker
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Postby Frank2 » 24 Jan 2015 10:52
Moin Volker.

Wenn es zu Chlorosen kommt handhabe ich es so, dass ich zunächst mal die WWerte ermittle. Wenn ich da nix auffälliges feststellen kann reinige ich den Filter, ggf. auch den Kiesgrund. Wenn sich dann nichts tut ist der nächste Schritt bei mir FE+MN-Zugabe. Wenn es sich dann löst lag es daran und gut ist es. Wenn nicht, dann gebe ich vermehrt sonst. Se´s. Wenns dann schnackelt erhöhe ich diese Dosierung langfristig. Wenn sich da nichts tut wäre dann der nächste Schritt bei den Makros zu schauen.
Ich habe ja immer mind. 1 Wasserfreund im jew. Becken mit drin. Diese Indikatorpflanze zeigt mir sehr früh an wenn was im Busch ist. Wenn ich da nichts mache brauche ich nur auf das vermehrte Auftauchen von Algen zu warten.
In vielen Fällen war es so, dass es nicht am Fe+MN lag (in manchen schon). Die Probleme des Wasserfeundes kamen manchmal von der Makroseite. Manchmal hat auch eine Filterreinigung + anschließende Duchmulmung das Problem bereits gelöst. Manchmal auch durch erhöhte Zugabe sonst. SE`s. Nie vom Ca/MG-Verhältnis. Das ist einfach eine Step by Step Vorgehensweise um das Problem einzukreisen. Ich halte nicht sooooo viel davon Eisenvolldünger einfach zu erhöhen bei Chloroseanzeigen (kann man natürlich schonmal machen wenn wirklich nur stark unterdosiert zugegeben wird). Sollte es aus dem SE-Bereich kommen ist es mir lieber zu wissen woher die Ursache kommt sprich ob es wirklich am FE liegt.

Die Ausgangsfrage "wie richtig Eisen düngen" finde ich daher absolut gut gestellt. Denn es gibt ja verschiedene Möglichkeiten sich dem Thema Chlorosen anzunähern.

NO3- und Mg-Mangel oder evtl. K-Überschuss
NO3- und Mg-Mangel oder evtl. K-Überschuss sind ja leicht auszuschließen, in dem man die Werte in entsprechender Höhe hält


Finde ich nicht leicht auszuschließen. Es gibt Becken, die fahren mir No3 8-10 sehr gut, andere benötigen 20 oder mehr. Bei K gibt es Becken, die mit 5 sehr gut auskommen, andere mit 10. Ich finde es nicht leicht im jew. Einzelfall zu sagen was gute Makrowerte sind und wie das Verhältnis zueinander günstig ist. Sehe ich anders.

Viele Grüße
Frank
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Postby java97 » 24 Jan 2015 17:13
Hallo Frank,
Ich gehe da weniger "detektivisch" ran.
Ich sorge einfach dafür, dass NO3 bei 15-20 mg/l , PO4 bei 0,5-1 mg/l , K bei 5-10 mg/l, Mg bei ca. 10 mg/l und
Ca. bei ca 30 mg/l liegen. Da kann man dann mit großer Sicherheit ausschließen, dass hier die Ursache für Chlorosen zu suchen ist. Kaliummangel zeigt sich ja auch primär in Form von löchrigen Blättern als in Chlorosen und mit 5-10 mg/l ist man eh auf der sicheren Seite. So zumindest meine Erfahrungen. Das erspart mir dann dann mühevolle Einkreisen und ich kann mich direkt auf die Mikrodüngung konzentrieren. Das hat sich bisher als sichere Strategie bewährt.
Mulmen muss ich eh nie, da ich Sand verwende. Kies käme für mich nicht in Frage.
schöne Grüße
Volker
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Postby DukeMaxl » 24 Jan 2015 18:03
Hi Volker,

noch zwei Fragen:

  1. Was für Sand verwendest du und welche Körnung? Ich habe vor mein Becken im Sommer auf Sand umzubauen. Muss ma irgendwas dabei beachten?
  2. Ich hab Ca mit 35 - 40 mg/l. Soll ma dagegen was machen oder is no egal?

Danke

LG Markus
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Postby droppar » 24 Jan 2015 18:35
Huhu Markus,

zu 1. kann ich dir leider nix sagen, aber zu 2. :)
zu 2. 35-40mg/l ist doch ausgezeichnet.
Da Ca macht dann ca. 4.9 - 5.6 GH Härtegrade aus. Wenn du dann Mg auf 11-13mg/l (2.5-3 GH Härtegrade) haste ne GH von 8.5 - 8.6 und das ist sehr Pflanzenoptimal.
Dein Ca:Mg Verhältnis wäre dann zwischen 3,0769 - 3,18.
Also eigentlich optimal :)

Beste Grüße,
rob
Grüßle,
~rob
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Postby java97 » 25 Jan 2015 07:57
Hallo Markus,
zum Ca hat rob alles gesagt, da habe ich nichts hinzuzufügen. :wink:
Zum Sand:
Ich mag hellen Sand nicht so sehr und habe daher schwarzen Gümmersand, den es in der "optimalen" Körnung 0,4-0,8 mm gibt, als Bodengrund. Poolfiltersand soll auch gut sein, ist aber quasi weiß.
Gümmersand ist jedoch u.U. anfangs nicht ganz ohne. Ich hatte Pech und eine Charge erwischt, die vor Jahren beim Start eine fiese Bakterienblüte(?) mit schleimigen Scheiben, Atemnot und Verenden von Fischen und Garnelen zur Folge hatte. Nach etlichen Wasserwechseln war sie schnell wieder weg und das Aquarium lief noch 3-4 Jahre super mit dem Sand.
Beim jetzigen Neustart meines neuen Beckens gab es dadurch, dass ich den alten Gümmersand durch neuen ergänzen musste, ähnliche, wenn auch nicht so starke Symptome.
Ich würde Jedem, der sich für diesen schönen Sand entscheidet, dringend ans Herz legen, ihn gründlich zu waschen und ihn ohne Pflanzen nur mit Wasser einzufahren. Sollte er, was nicht in jedem Fall passiert, mit Schleimbldung Trübung etc. reagieren, sollten mehrere Wasserwechsel gemacht werden und dann erst die Pflanzen einsetzen und später, wenn alles überwunden ist, die Fische.
Ich verwende ihn weiterhin, da er langfristig total unproblematisch war, zusammen mit etwas Dennerle Garnelenkies.
schöne Grüße
Volker
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Postby DukeMaxl » 25 Jan 2015 09:11
Guten Morgen Volker

Danke für die Info. Wie schauts eigentlich aus mit der Verdichtung beim Sand? Man ließt ja immer wieder das es da ein Problem geben könnte.

LG Markus
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Postby omega » 25 Jan 2015 14:25
Hallo Volker,

java97 wrote:Poolfiltersand soll auch gut sein, ist aber quasi weiß.

nö, den gibt's auch in beige/ocker:
- http://www.ebay.de/itm/25-kg-Filtersand-Quarzsand-Poolfilter-Poolsand-Filteranlagen-/181559162410?pt=Pool_Zubeh%C3%B6r&var=480516819109&hash=item2a45c4f62a
- http://www.ebay.de/itm/25-KG-POOLFILTERSAND-FILTERQUARZSSAND-FILTERANLAGE-POOLFILTER-FILTER-POOL-TOP1-/221450243742?pt=Pool_Zubeh%C3%B6r&var=&hash=item338f768e9e
- http://www.ebay.de/itm/25-kg-Filtersand-Poolsand-fur-Poolpumpe-Poolpumpen-Poolfilter-Sandfilterpumpe-/390851437484?pt=Pool_Zubeh%C3%B6r&var=&hash=item5b008fa3ac
Günstiger als ab EUR 7,94 inkl. Versand für 25kg, mehrfach gewaschen, feuergetrocknet, frei von organischen Bestandteilen und an die Wohnungstür geliefert, geht's wohl nicht mehr, außer er muß unbedingt schwarz oder rehbraun sein.
Ich hab' die Körnung 0,4-0,8mm.

Grüße, Markus
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Postby java97 » 25 Jan 2015 16:39
Hi,
O.k. Beige gibt´s auch--ist mir aber auch viel zu hell...Die Farben der Fische und Garnelen kommen auf dunklem Boden einfach viel schöner zur Geltung. Während Garnelen auf hellem Bodengrund einfach nur von unten durchleuchtet werden, kommt auch bei eher unscheinbaren Exemplaren die Zeichnung/Färbung auf dunklem Bodengrund viel schöner zur Geltung. Ähnlich verhält es sich bei Fischen.
Der Gümmersand verdichtet sich überhaupt nicht, er bleibt immer locker, was offensichtlich an der (optimalen)Körnung von 0,4-0,8 mm liegt. Der Sand ist ja kein Wegwerfprodukt, hält also "ewig". Daher würde ich nicht so auf den Preis schielen...
schöne Grüße
Volker
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