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Postby Frank2 » 06 Sep 2015 12:33
Hallo Steffen

ich habe mir jetzt die WW des Versorgers und Deine Angaben angeschaut.

Ich meine dass es gute Aussichten hat dieses Aquarium mit einem Verschnitt von 50%50 easy zu betreiben.
Von Vorteil ist insb. der moderate ph Wert bei diesen Härtegraden, bei uns ist er 8 + (zum Kotzen!). Nach Verschnitt und mit C02 solltest Du immer noch leicht sauer- neutral sein, Deine Pflanzen gehen damit :thumbs: . KH auch akzeptabel/GH ebenso (nach Verschnitt) . Das Gros sollte funzen, die Frage ist dann ob Du überhaupt noch Mg aufdüngen musst ich meine nein (ich fahre mit 8-9 Mg ohne Mangelerscheinungen mit diesen Pflanzen) .Kalium würde ich flach halten bei diesem Becken. (3-5) Es wird also alles auch viel einfacher. Eventuell musst Du die Corymbosa austauschen, keine Ahnung ob die nochmal so richtig kommt, IjF frische Kopfstecklinge machen.

Zu Deinem neuen Becken: Wenn Du ein Scape oder ein, sagen wir mal "eher modernes Aquarium" mit absoluten Weichwasserpflanzen planen solltest, dann würde ich eine VEntsalzung des Wassers überdenken mit anschließender Aufsalzung auf KH 2-4. Das ist aber nicht mein Metier, bitte schau Dich mal im Forum diesbezüglich um. Bspw. Nicks thread zum Pflanzaquarium etc.pp. (insb. auch Preis Mineralsalz) Nicht jedes Becken muss gleich betrieben werden vom Wasser, im Gegenteil. Es gibt rundweg nich DIE Lösung für all die unterschiedlichen Projekte.

Grüße
Frank
Frank2
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Postby Aquaduke » 06 Sep 2015 18:21
Hi Frank

Habe gestern mal 50/50 gewechselt, mal schauen über die nächste Zeit obs was bringt...von der Ludwigia habe ich die schönen Kopfstecklinge wieder eingestzt, in der Hoffnung das sie anwachsen und von der Carymbosa hab ich außer ein paar Seitentriebe alles weggemacht...aber ich muss sagen die Wurzel sah kräftig weiß aus, ca. so groß wie meine Handfläche...dafür sahen bei einigen Trieben die Blätter aber ganz schön verdreht aus...Beispiel



kannst du mir vielleicht auch erläutern wo der Unterschied jetzt zwischen meinem alten Verschneiden 80/20 und deiner Empfehlung 50/50 liegt? Ich habe angenommen das ich gut fahre wenn ich Osmosewasser nehme und Mg und Ca aufsalze und die benötigten Makros und Micros düngen.

VEntsalzung des Wassers überdenken mit anschließender Aufsalzung auf KH 2-4


Gibts einen Unterschied wie ich aufgesalzt hab und zu dem was du geschrieben hast? Falls du mit Vollentsalzung VE-Wasser meinst...nee mehr Technik werde ich mir nicht anschaffen zur Wasseraufbereitung...ich möchte keine extrem komplizierten Pflanzen oder Exoten pflegen...ich möchte nur das die Pflanzen schön und gleichmäßig wachsen und nicht immer wenn man sich was reingesetzt hat, irgendwann nach ein paar Wochen alles wieder kaputt ist
Bin gespannt was jetzt passiert...schönen Sonntag noch
Grüße aus der Pfalz
Steffen
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Postby Frank2 » 07 Sep 2015 13:05
Hallo Steffen

Wasser besteht ja nicht nur aus Ca + Mg und dem, was Du in enem handelsüblichen Volldünger findest.

Und gerade die Pflanzen, die Du hast, schätzen durchaus ein etwas fetteres Wasser wobei sie auch sehr weich gut gehen, wenn man gewisse Dinge beachtet. Eine Aufsalzung mit bspw, Duradrakon (bei 100% Osmosewasser) bringt neben Ca+Mg auch viele Se´s mit rein (ich meine dass im Duradrakon ein Teil PMS enthalten ist). Für bestimmte Weichwasserpflanzen vermutlich kaum nötig, sie sind meist Spezialisten die sehr nährstoffarm leben können, eine Corymbosa aber bpw. profitiert in sehr weichem Wasser von zus. SE - Gaben. Und damit meine ich nicht nur Dünger.

Was Pflanzen so alles verwurschten ist neben den Makros und Ca+ Mg auch Fe, B, Mn, Zn, Ai, CI, Si, C, Ni,Mo, S, Cu, Na. Wenn Du nun hergehst und Dein Wasser zu 80 % verschneidest kann es sein, dass Dir manche Pflanzen wegkümmern wenn ihnen auch nur ein Nährstoff fehlt oder in kürzester Zeit aufgebraucht ist. Da ist der Ansatz. Gerade bei solchen, die nicht unbedingt in eher nährsoffarmen Wasser zu Hause sind oder die auch gerne aus einem Sumpfboden Nährstoffe abziehen. Könnte mir vorstellen dass bei Dir div. Rotalas oder Pogostemon_Arten jetzt schon gut gingen ohne sichtbare Defizite.
De Bacopa, die bei Deinem Kumpel nach oben wächst ist auch typisch für diese Vermutung.

Probiers einfach aus, normalerweise sollten innert 3 Wochen deutliche sichtbare Veränderungen eintreten nachdem das komplette Wasser die neuen Werte hat.

Grüße
Frank
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Postby Aquaduke » 07 Sep 2015 18:22
Hi Frank

Nochmal danke das du dich meinen Fragen stellst. :thumbs:

Mit dem was du geschrieben hast, hast du das bestätigt, was ich in letzter Zeit im geringsten Ansatz vermutet habe...ich war halt der Meinung das ich mit den 20% Leitungswasseranteil noch auf der sicheren Seite bin was die SE anbelangt...jetzt werde ich einfach mal beobachten und berichten...
und mich nach einigen passenden Pflanzen umschauen...ich hätte gern noch ein paar Bodendecker für vorn und was höheres für hinten, und was ich an der nackigen Wurzel befestigen kann...ich werd mal schauen
Grüße aus der Pfalz
Steffen
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Postby Aquaduke » 19 Sep 2015 13:35
Hi Frank

habs letzte Woche nicht geschafft...kleines Update
hab jetzt den 3. TWW mit 50/50 durchgeführt...die Pflanzen scheinen sich zu erholen...in der ersten Woche kaum Blattverluste, die Ludwigia scheint gut angewachsen, die Carymbosa schwächelt noch an einigen Blätter, das Teichlebermoos ist gleich in der ersten Woche nach der Umstellung mindestens 2cm gewachsen..sogar der mickrige Rest der Bacopa bekommt ein neuen Trieb..
gut auf der linken Seite haben sich wieder Algen breit gemacht, das hoffe ich mal wegen der reduzierten Pflanzenmasse, scheinen auch wieder rückläufig zu sein...





also dein Tipp hat wohl gewirkt...hab jetzt zwar wieder ne KH von 8-9 aber mal schauen...

bis denne
Grüße aus der Pfalz
Steffen
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Postby Aquaduke » 25 Oct 2015 14:08
...tja und nach dems einige Wochen gut lief und viele große Stängel der Ludwigia jetzt nach hinten umgesetzt wurden...werden die Stängel in der Mitte matschig aud alles fällt auseinander...viele Blätter lösen sich ab und die neuen Triebe der Bacopa lösen sich auch auf... :nosmile:
Grüße aus der Pfalz
Steffen
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