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Postby Albev » 08 Oct 2015 10:14
Hi Sebastian,

meine Echinodorus sehen exakt genau so aus wie auf deinen Bildern. Mein Boden ist allerdings Soil von Glasgarten. Ich versuche es gerade über die Gedult-Methode. Die Pflanzen sind erst vor gut 1.5 Monaten in den neuen Boden umgezogen und ich habe noch die Hoffnung, dass es die Umgewöhnungsphase ist. Wobei so langsam... Naja Blätter mit viel Bartalgen werden abgeschnitten. Dank Düngung kommt genug (verkrüppelt) nach. Wobei es kein Blatt mehr zur Wasseroberfläche schafft :-/

Solltest du eine eindeutige Methode finden, die die Bartalgen besiegt, denk bitte dran zu berichten! Vielleicht funktioniert es dann ja auch bei mir.

Eine kurze Anfängerfrage am Rande, da der eine Kommentar von zu viel Eisen sprach. Wann messe ich das am besten bei Tagesdünger? So zwei Stunden später?

Grüße,
Daniel
Albev
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Postby Hübby » 08 Oct 2015 11:26
Hi zusammen,

ich sag nochmal das zu viel Eisenvolldünger meist der Grund für Bart und Pinselalgen ist. Deshalb redzuiert euren Düngegabe meist oft vertragt das Becken anfangs einfach nicht so richtig.

Daniel ich würde das Garnnicht messen, da manche Dünger nur kurz nach der Dosierung messbar sind.
An Hand von dem Nährstoffrechner hier im Forum kannst z.b. ausrechnen, wieviel Eisen pro Dosierung ins Becken kommt.
Gruß
Steffen
Hübby
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Postby uruguayensis » 08 Oct 2015 11:31
Hallo allerseits, das darf gar nicht so schwer sein mit Echinodorus. Bei Algen ist meistens immer zu viel Flüssig Dünger im Aquarium, was die Pflanzen nicht alles verwerten können. Der Rest bleibt über und die Algen verwerten den Dünger Überschuss. Bei Krüppelwuchs, zeigt es das es im Wurzel Bereich an Nährstoffen mangelt bei Echinodorus. Ich würde den Flüssigdünger reduzieren (gegen Algen) und mehr in die Wurzeln setzten (gegen Krüppelwuchs), mit Wurzeldünger.
https://www.aquasabi.de/naehrstoffe/bodengrundduenger/ada-multi-bottom
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MfG
Emrah
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Postby Hübby » 08 Oct 2015 11:37
Hi Emrah,

ich weis nicht wieso du die ganze Zeit auf den Bodendünger bestehst mein Becken hat Quarzsand drin wir nur über die Wassersäule gedüngt une mein Crypto wächst wie der Teufel. Innerhalb drei Wochen ist sind aus vier Pflanzen sicher 20 geworden!
Gruß
Steffen
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Postby uruguayensis » 08 Oct 2015 11:46
Um den Algenwuchs zu reduzieren bei Daniel.
Die Düngung über die Wassersäule ist nebensächlich bei Echinodorus. Mehr Bodengrunddünger, weniger Flüssigdünger gegen Algen.
MfG
Emrah.
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Postby uruguayensis » 08 Oct 2015 12:07
Hübby wrote:Hi zusammen,

ich sag nochmal das zu viel Eisenvolldünger meist der Grund für Bart und Pinselalgen ist. Deshalb redzuiert euren Düngegabe meist oft vertragt das Becken anfangs einfach nicht so richtig.

Daniel ich würde das Garnnicht messen, da manche Dünger nur kurz nach der Dosierung messbar sind.
An Hand von dem Nährstoffrechner hier im Forum kannst z.b. ausrechnen, wieviel Eisen pro Dosierung ins Becken kommt.


Hier z. B. wenn er den Flüssigdünger reduziert gegen Algen, wie soll er dann die Mangelsymptome wieder beheben?
Wenn er im Boden Düngt, kann er die wieder beheben. Das währe die einzige Quelle, was die Düngerwerte im Wasser nicht anheben würde.
MfG
Emrah
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Postby Albev » 08 Oct 2015 14:19
Ok weniger Eisen, stattdessen Bodendünger. Tatsächlich war genau das mein Gedanke bis jetzt, warum ich nicht weniger Microtagesdünger gegeben habe: Wenn die Blätter krüppeln fehlt ja was. Da scheint weniger düngen kontraproduktiv. Aber bei Bodendünger hat mich bis jetzt abgeschreckt, dass ich nicht sehen kann, wie der "Füllstand" ist. Naja Versuch macht klug. Danke auf jedenfall für die Hinweise.

Grüße,
Daniel
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Postby Hübby » 08 Oct 2015 18:14
uruguayensis wrote:
Hier z. B. wenn er den Flüssigdünger reduziert gegen Algen, wie soll er dann die Mangelsymptome wieder beheben?
Wenn er im Boden düngt, kann er die wieder beheben. Das währe die einzige Quelle, was die Düngerwerte im Wasser nicht anheben würde.
MfG
Emrah


Aha

Ich hab nicht davon gesprochen Flüssigdünger zu reduzieren, sondern ich meinte den Eisenvolldünger der ist zwar auch flüssig beinhaltet aber hauptsächlich Miconährstoffe. Dann wäre wenigstens schonmal den Pinselalgen der Wind aus den Segeln genommen.

Was die Mangelsymptome angeht frag ich mich welche dieser auf Eisenmangel hindeuten. Ich sehe an den Pflanzen in Sebastians Becken aufjedenfall keine.

Außerdem glaub ich nicht das Bodendünger nichts ans Wasser abgibt. Werfe doch so ein Bodendüngertablette in destilliertes Wasser ich wäre echt mal gespannt was das Ergebnis wäre.
Gruß
Steffen
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Postby uruguayensis » 08 Oct 2015 22:41
Hallo Steffen, Eisenmangel hat Sebastian nicht im Aquarium, das sehe ich. Außer Eisen haben Bodengrunddünger alle wichtigen Nährstoffe, so das Nährstofflücken geschlossen werden. Sobald sich Krüppelwuchs bei Echis zeigt, dass sich nicht mehr durch die Düngung über die Wassersäule beheben lässt, sollte man im Wurzelbereich düngen.
Hier zum Nachlesen: http://dennerle.com/de/produkte/aquaristik/pflanzenpflege/spezialduengung/powertabs z. B.
Bei einen Aquarium mit wenigen Pflanzen und Algenproblemen sehe ich ein Risiko bei noch mehr über das Wasser zu düngen mit anderen Düngern. Damit das mit wenig pflanzen Algenfrei klappt, sollte man die Düngung dem entsprechend anpassen. Niedrigen Eisenwert, NPK kann man weck lassen, das was die Fische an Nitrat und Phosphat liefern reicht für wenig Pflanzen. Den krüppelwuchs einfach mit Bodengrunddünger wieder beheben.
Sofern kein Heizkabel im Bodengrund ist, steht das Wasser im Boden nur, da vermischt sich nichts, wenn nur minimal.

Kannst aber deine Vorstellung oder Dein Plan für Sebastian und Daniel schreiben ich lese und lerne gerne dazu.

MfG
Emrah
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Postby Wasserfloh » 09 Oct 2015 00:08
Hallo

Ich würde die Beleuchtungszeit auf 8 Stunden setzen , die Temperatur um 2 Grad senken , alle 2 Tage 20 Prozent Wasser wechseln für die nächsten 2 Wochen und dann wöchentlich 20 Prozent beibehalten , täglich micro und macro düngen und dem Becken Zeit geben.

Lg. Heiko
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Postby Hübby » 09 Oct 2015 06:10
Morgen zusammen,

da es gewünscht wird schreib ich nun mal genau was ich machen würde:

Aufhärten vom Wasser ist unnötig da das Leitungswasser perfekt ist. Das heist GH+ weglassen genauso vrauchst kein Bittersalz aufdüngen, da Ca mit 21 mg/L aus der Leitung kommt und g mit 7 mg/L. Gibt ein Verhältnis von 3:1 also perfekt.

Nitrat würde ich auch 10 mg/L einstellen Phosphat auf 0,25 senken und wochentlich auf Stoß düngen. Kalium kann man auf 8mg/L lassen jedoch würde auch 5 mg/L ausreichen.

Eisenvolldünger reichen wenn man alle zwei Tage erstmal auf 0,05 mg/L aufdüngt.

Den Rest hat Heiko schon geschrieben bei Algen ist die Reduzierung von Licht nie das falsche. Außerdem noch ein Paar Napfschnecken pro 20 Liter ein wird denke ich reichen. Dann haben die Algen auch noch jemand der sie eindämmen wird.

So würde ich das machen.

Ich hatte über Monate die grüne Scheibenpest und bei mir waren 40 Raubschnecken der Tot von dem grünen Zeug.
Gruß
Steffen
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Postby Sepp0207 » 10 Oct 2015 11:00
Hallo,

kurzer Zwischenbericht:
1. Ich habe jetzt einen Teil des Bodengrundes rausgenommen und ordentlich DeponitMix von Dennerle drunter gemischt.
2. Zusätzlich habe ich vollflächig NPK-Kugeln von AquaFert in den Boden gedrückt.
3. Ich habe auch ein paar schnell wachsende Stengelpflanzen integriert und das Becken nochmal komplett von Algen befreit.
4. Ich habe Turmdeckelschnecken eingesetzt, die den Bodengrund schön durchmengen.
5. Ich habe Nitrat, Phosphat und Kalium mit ner leichten Tagesdosis aufgedüngt. Eisen noch nichts.

Meine Frage wäre jetzt: Wie düngt ihr in der Einlaufphase? Üppig um bei den Pflanzen die bestmögliche Versorgung für den Start zu gewährleisten oder erst mal sparsam, da am Anfang der Nähstoffverbrauch noch was geringer sein dürfte?

Gruß
Sebastian
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Postby Wasserfloh » 10 Oct 2015 13:11
Hallo

Ich würde sagen warte erstmal 2 Wochen nun ab und dann kannst du einen neuen Hilfe Algenthread aufmachen....

mfg. Heiko
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Postby Sepp0207 » 10 Oct 2015 15:10
Hallo Heiko,

warum meinst du? Hast auch nützliche Tipps?

Gruß
Sebastian
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Postby sabrikara » 10 Oct 2015 16:33
Hi Sebi,

ich kenn weiß zwar nicht wie dieses Deponit-Dingens da ist aber wie kann man denn im laufenden Betrieb einen Nährboden einbringen ohne das ganze Wasser zu versauen?
Und zusätzlich noch NPK-Kugeln. Wo ist der Sinn denn, wenn der Nährboden doch voller Nährstoffe ist?
Ich hab auch genauso wenig Ahnung davon, was die Turmdeckel-Schnecken zum Nährboden sagen. Davon ab, würde ich die auch so nicht wieder einbringen. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht....
Moment, du hast den Nährboden drunter "gemischt"?
Liebe Grüße
Sabri
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