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Postby Oli11081987 » 10 Apr 2019 15:00

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Ich mache jede Woche wasserwechsel min.30 % ,aber mir ist bei den letzten 2 mal aufgefallen das irgendwas komisches auf manchen Pflanzen und Steinen wächst. Es sieht so aus wie eine art Koralle, aber ist es nicht,da es ein süsswasser becken ist. Hab schon in verschiedenen Geschäften gefragt was das sein kann,aber keiner wusste es so wirklich. Und es kommt immer mehr zum Vorschein,grade auch wenn ich das flame moos schneide. Kann mir vll einer helfen. :(

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Nein nur normale wasserwechsel und bisschen zurück schneiden der Pflanzen.

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* Ca. 11 Wochen

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 80x40x35

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Jbl bodengrund

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Steine, pflanzen

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 7 Stunden

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Aquatlantis mit 39 watt

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Eheim mit heizung


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Filtermaterial und den weissen kleine kügelchen

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 700/h

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Ja

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): Inline diffusor

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] Ja von

Welche Farbe hat der Dauertest? dunkelgrün

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 10.04.2019

Temperatur in °C:* 24

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

Teststreifen


pH-Wert: 7.1

KH-Wert: 14

GH-Wert: 14

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Noch nicht gedüngt


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 1 mal die Woche min. 30%

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Nein

Falls Nein, wie wird das Leitungswasser verschnitten? Angabe im Verhältnis Leitungswasser zu demineralisiertem Wasser: Ossmosewasser

Pflanzenliste:

Flame moos , 3 stängelpflanzen . Bodendecker brasiliani

Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 45 %

Besatz:

12 neons, 6 otocynlos, 4 armano Garnelen

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* .

Leitungswasser GH-Wert:* .

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* .

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* .

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* .

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* .

Weitere Informationen und Bilder:


Ich mache jede Woche wasserwechsel min.30 % ,aber mir ist bei den letzten 2 mal aufgefallen das irgendwas komisches auf manchen Pflanzen und Steinen wächst. Es sieht so aus wie eine art Koralle, aber ist es nicht,da es ein süsswasser becken ist. Hab schon in verschiedenen Geschäften gefragt was das sein kann,aber keiner wusste es so wirklich. Und es kommt immer mehr zum Vorschein,grade auch wenn ich das flame moos schneide. Kann mir vll einer helfen. :(
Oli11081987
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Postby unbekannt1984 » 10 Apr 2019 17:15
Hallo Oli (?),

das graue verzweigte Zeug ist gemeint?

Für meine Begriffe sieht das nach einer Rotalge aus, wenn du ein Stück davon aus dem Aquarium holst und es in hochprozentigem Alkohol einlegst, dann sollte Es sich rötlich verfärben.
Es muss sich aber nicht unbedingt um Rotalgen handeln, daher der Test.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Oli11081987 » 10 Apr 2019 17:17
Vielen Dank erst mal für die schnelle Hilfe, wenn ich des aus dem Wasser hole ist es blau, kann das irgendwie helfen? Oder soll ich es nur in Alkohol rein machen und schauen?
Oli11081987
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Postby Kejoro » 10 Apr 2019 17:58
Hi,

zur Info: Klick mich

mein Tipp: Froschlaichalge
Die sind sonst auch eher korallenförmig, aber die hier sitzt in der Strömung.

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Oli11081987 » 10 Apr 2019 19:53
Danke, und wenn es das ist was kann ich dagegen machen?
Lg
Oli11081987
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Postby Nightmonkey » 11 Apr 2019 06:40
Hallo Olli,

Froschlaichalge halte ich auch für sehr wahrscheinlich.
Die hatte ich auch schon öfter in meinen Becken, meistens in der Startphase aber auch im laufenden Betrieb hin und wieder.
Meistens ist sie von selbst verschwunden, du kannst sie aber auch manuell entfernen, die sitzen nicht besonders fest.
Wenn du sie in der Hand hast fühlt sie sich glibberig und schleimig an, die Perlenartige Struktur die auf dem Bild von Kevin zu sehen ist kann man auch mit bloßem Auge erkennen.
Außerhalb des Wassers ist sie blau - grünlich.
Das reicht dann schon zur Identifizierung.

Man kann sie mit Easy Carbo einnebeln, dann sterben sie ab.
Dazu will ich dir allerdings nicht raten weil das die Ursache nicht abschafft.
Dein Wasser ist ja recht hart, so wie meins auch ( GH 22), vielleicht begünstigt das die Alge, ist aber nur eine Vermutung und bringt erstmal nichts.

Da sie bei mir oft in der Startphase da waren könnte auch der Biofilm eine Rolle spielen, dein Becken steht ja auch "erst" 11 Wochen.
Eine Kur mit einem Bakterienpräparat ist immer einen Versuch wert, die kann auch nicht Schaden.

Auf deinen Bildern sieht man auch noch andere Algen, du solltest dich mal mit Düngung beschäftigen.
Es wäre auch noch gut zu wissen wie deine Leitungswasserwerte sind und in welchem Verhältnis du verschneidest, dann wüssten wir deine WW im Becken.
So eine Trinkwasseranalyse stellt der Wasserversorger meist Online zur Verfügung, schau einfach mal nach.
Ohne die Werte kann man nur spekulieren, das hilft dir dann auch nicht weiter.

Gruß Marco
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Postby Oli11081987 » 11 Apr 2019 12:40
Vielen Dank Marco :)

Ja das sind grünalgen und fadenalgen, da ich langsam wachsende bodendecker und nur moose im becken habe, hab aber zur Abhilfe 3 stängelpflanzen rein gemacht damit sie die Nährstoffe schneller als die algen aufnehmen sollten.

Hab auch 4 amanos und 6 otocynclos drinnen, aber die gehen sa irgendwie nicht ran ;(.

Und zu den wasserwerten kann ich nicht so viel sagen weil ich nur beim starten des Beckens damals Leitungswasser benutzt habe, bei jedem WW fülle ich nur mit osmossewasser auf.

Und ja mit dem Düngen müsste ich mich mal richtig beschäftigen,sa ich noch Neuling in dem ganzen bin .

Lg Oli
Oli11081987
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Postby Nightmonkey » 11 Apr 2019 17:19
Hallo Olli,

Ja das sind grünalgen und fadenalgen, da ich langsam wachsende bodendecker und nur moose im becken habe, hab aber zur Abhilfe 3 stängelpflanzen rein gemacht damit sie die Nährstoffe schneller als die algen aufnehmen sollten.


3 Arten Stängelpflanzen oder 3 Stängel?
Aber auch die brauchen Nährstoffe zum wachsen.

Hab auch 4 amanos und 6 otocynclos drinnen, aber die gehen sa irgendwie nicht ran ;(.


Kleine Gruppen Amanos haben bei mir auch nie sichtbar Algen gefressen, sie waren auch recht inaktiv und haben sich viel versteckt.
In der großen Gruppe um die 30 Tiere genau das Gegenteil, als ich da mal Pflanzen die komplett mit Grünalgen zu waren reingeschmissen habe sind die richtig darüber hergefallen und nach ein paar Minuten war alles weg.
Also schau mal wie sie sich generell verhalten, bei der Beckengröße kannst du auch locker 10 Tiere halten.
Die bedienen sich auch gerne an Fischfutter.

Und zu den wasserwerten kann ich nicht so viel sagen weil ich nur beim starten des Beckens damals Leitungswasser benutzt habe, bei jedem WW fülle ich nur mit osmossewasser auf.


Da hast du was komplett falsch verstanden!
Wenn du damit weitermachst hast du bald komplett Osmosewasser im Becken.
Sprich keinerlei Nährstoffe mehr, das ist definitiv dein Problemverursacher!

Wenn man rein Osmosewasser nutzen will muss man es Aufhärten, mit speziellen Salzen, oder man vermischt eine gewisse Menge Osmosewasser mit Leitungswasser um einen gewünschten Härtegrad zu erreichen.
Durch deine C02 Zugabe kann der pH - Wert wegen nicht vorhandener Härte auch massiv absinken, das kann in jeglicher Hinsicht sehr problematisch werden.
Ich bin auch etwas verwundert das dein Becken nicht schlimmer aussieht.

Ich kann dir nur dringend raten dich nochmal schnellstmöglich damit zu beschäftigen!

Gruß Marco
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Postby Nightmonkey » 14 Apr 2019 10:46
Hallo Olli,

http://www.aq-technik.de/Aquarium-Rechner/tww_mit_zielwert.php

dieser Link leitet dich zu einem Wasserverschnitt - Rechner.
Den kannst du nutzen um Anhand deiner Leitungswasserwerte zu errechnen wie du dein Wasser vermischen solltest um z. B. eine KH von 4 - 6 zu erreichen, dieser Wert wird wohl als optimal für ein Aquarium angesehen.

Aber Achtung!
„Aquaristische“ Karbonathärte = Säurebindungsvermögen
In der Aquaristik wird der Begriff Karbonathärte oftmals missverständlich verwendet.

Tests für die Karbonathärte in der Aquaristik messen alle Karbonat- und Hydrogenkarbonat-Ionen ohne Rücksicht auf die Erdalkali-Ionen. Gemessen wird also nicht die oben definierte Karbonathärte. Gemessen wird die Säurekapazität. Die Säurekapazität wird auch als Säurebindungsvermögen (SBV) bezeichnet.

Die Säurekapazität misst die Pufferkapazität des Wassers gegenüber Säuren. Sie bestimmt damit, wie stabil der pH-Wert ist. Die Säurekapazität gibt an, wie viel Säure benötigt wird, um bei einer bestimmten Wassermenge einen pH-Wert von 4,3 zu erreichen. Dabei wird in der Praxis meistens 0,1 mol/Liter Salzsäure zusammen mit einem Indikator, der bei pH 4,3 seine Farbe wechselt, verwendet.In der Aquaristik wird die Karbonathärte deshalb häufig als der Gehalt an Hydrogenkarbonaten bezeichnet, die die Zugabe von Säure abpuffern können. Weil auch andere Kationen als Kalzium und Magnesium Hydrogenkarbonate binden, z. B. Natrium, ist die Karbonathärte nach dieser Definition mindestens ein Teil der Gesamthärte. Die Karbonathärte kann nach dieser Definition aber auch größer als die Gesamthärte sein. Eigentlich ist dann aber das Säurebindungsvermögen größer als die Gesamthärte.

In den meisten natürlichen Gewässern entspricht die Karbonathärte der Säurekapazität bis pH 4,3. Ausnahmen sind z. B. die Sodagewässer in Zentralafrika.

Mittel zur Erhöhung der Karbonathärte, wie KH-Plus, enthalten dementsprechend kein Kalziumsalz, das die Karbonathärte erhöhen würde. Sie enthalten Natriumhydrogenkarbonat und erhöhen das Säurebindungsvermögen. Da in der Regel die Gesamthärte hoch genug ist, d. h. genug Erdalkali-Ionen vorhanden sind, erhöht sich aber auch die Karbonathärte.

- Die Karbonathärte ist immer kleiner oder gleich der Gesamthärte.
- Die Karbonathärte ist nicht immer gleich dem Säurebindungsvermögen.
- Das Säurebindungsvermögen kann höher sein als die Gesamthärte.
- In der Aquaristik wird das Säurebindungsvermögen gemessen und als Karbonathärte bezeichnet.

Weil für die Aquaristik das Säurebindungsvermögen bzw. die Stabilität des pH-Werts die eigentlich für Fische und Pflanzen interessante Größe ist, kommt es durch die falsche Bezeichnung als Karbonathärte zwar immer wieder zur Verwirrung, aber normalerweise nicht zu kritischen Fehlern.
Quelle:drta-archiv.de


Lass dich jetzt nicht durch den Text verwirren, denn relevant für dich ist erstmal nur, dass du den in der Analyse angegebenen KH - Wert nicht für die Rechnung nutzen darfst.
Die "aquaristische KH" musst du selbst errechnen und zwar so: Säurekapazität bis pH 4,3 x 2,8.
Die Säurekapazität oder Säurebindungsvermögen genannt müsste in deiner Analyse zu finden sein
Beispiel anhand meiner Wasserwerte : Säurekapazität bis pH 4,3 ist 6,3 mmol/l x 2.8 = KH 17,64
Deinen errechneten Wert gibst du dann in den Rechner ein.
Verstanden?

Gruß Marco
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