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Beitragvon kaishui » 08 Mai 2018 19:58

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Algen

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

nein

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 30 Wochen

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 32x21x24cm & 16L

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* ADA Aqua Soil Amazonia Powder

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Lavastein, Polyresin-Buddah, rote Moorwurzel, Kieselsteine

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 6h

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

AZOO FLEXI-Mini Nano LED
18 LEDs zu je 0,4 Watt
Vollspektrum für optimales Wachstum
Lichttemperatur ca. 7000 K
Lichtstrom: 675 Lumen
Abstrahlwinkel: 120°


Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Der im Set mitgelieferte Rucksackfilter


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Mitgelieferter Filter+Kohlefilter(?)

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 120/h

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Keine CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Welche Farbe hat der Dauertest? Kein Dauertest vorhanden

Sonstige Technik (falls vorhanden):

Sonstige Technik (falls vorhanden) [z.B. Heizer, Bodenfluter, UVC-Klärer, Strömungspumpen] Söchting Oxydator Mini

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 08.05.2018

Temperatur in °C:* 24

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Aqua Rebell Mikro Basic Eisen, 1x pro Woche 1ml
Aqua Rebell Makro Basic NPK, 1x pro Woche 1ml
Mironekuton, 1x pro Woche ein Löffelchen


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* einmal pro Woche 50%, alle 4 Wochen 90%

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Wird das Wasser aufbereitet? Wenn ja bitte das Aufhärtesalz oder andere wasseraufbereitende Mittel angeben: Tetra AquaSafe

Pflanzenliste:

Krabi-Moos
Quirliger Wassernabel
Kuba-Perlkraut
Blütenstielloser Sumpffreund


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 66%

Besatz:

ca. 30 Neocaridina,
täglich ein Löffelchen GT-Essentials Life! Staubfutter


Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 9,8

Leitungswasser GH-Wert:* 13,8

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 78

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 13

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 3,4

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 2,3

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): 0,43

Weitere Informationen und Bilder:


Hi Leute,
ich bin nun in der 30. Woche meines Nano-Beckens, und bekomme diese lästigen Fadenalgen einfach nicht los.
Seit Woche 2, nach Verschwinden der Kieselalgen, nerven mich die Dinger. In den letzten Wochen wurde es aber immer schlimmer.

Ich habe schon diverse Sachen probiert. Mehr Pflanzen. Andere Dünger. Weniger Licht. Weniger bis gar kein Futter. Die anfänglich 10 Neocaridina vermehren sich auch, dadurch eine gesteigerte Besatzdichte. Aber nichts hilft.

Beim Wasserwechsel wickele ich die Fadenalgen so gut es eben geht auf eine Pinzette und entferne diese, allerdings haben die sich schon so im AQ verfestigt und z.B. um das Perlkraut gewickelt, dass ich das unmöglich alles mit einer Pinzette hinbekomme.

Meine letzte Maßnahme war, die Beleuchtung von 9h auf nur noch 6h zu reduzieren. Das war in Woche 20. Das hat das Algenwachstum lediglich verlangsamt, nicht gestoppt.

Ich bin ein ziemlicher AQ-Anfänger, habe mich aber im Internet gut eingelesen, und mir das Buch Nano-Süßwasseraquarien von Barbara Klingbeil gekauft. Eigentlich dachte ich dass ich gut aufgestellt bin, um mir nen schickes Nano auf den Schreibtisch zu stellen. Einmal die Woche Wasserwechsel, Scheibenreinigen, hier und da füttern, ich dachte das bekomm ich gut hin. Doch durch die Algen macht das Aquarium einen ziemlich ungepflegten Eindruck, und ich bin äußert unzufrieden damit. Überall las ich, dass Algen in den ersten Woche ganz normal sind, doch inzwischen habe ich den Glauben verloren, dass sich da von alleine noch etwas bessert.

Ich habe euch auch mal ein Bild vom Standort des AQ beigefügt. Es steht auf meinem Schreibtisch (Südseite, viel Sonnenlicht), am Fenster befindet sich stets 2 Gardinen davor, aber ist womöglich das indirekte Sonnenlicht schon der Hauptgrund für die stetigen Algen. Dass der sonnige Standort nicht optimal ist weiß ich auch, aber ich wollte das Nano unbedingt auf den Schreibtisch stellen.

Ansonsten sind mir noch Dinge wie Bio-Co2-Anlage oder ein Antialgenmittel (EasyLife AlgExit) in den Sinn gekommen, aber bevor ich noch mehr Geld in das Hobby stecke, wollte ich mal hören ob ich erstmal noch was anderes versuchen soll.

Wie geh ich am besten vor? Benötige ich spezielle Tröpfchentests, und sollte erstmal die Düngung optimieren?
Auf aktuelle Wasserwerte habe ich verzichtet, da ich lediglich die ungenauen Multi-Teststreifen besitze.

Gruß und Dank

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kaishui
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Beitragvon unbekannt1984 » 08 Mai 2018 20:32
Hallo,

kaishui hat geschrieben:Mitgelieferter Filter+Kohlefilter(?)

Kohle ist ein Filtermedium zur Problemlösung, dauerhaft würde ich es nicht verwenden, zumal wenn die 30 Wochen im Einsatz sein sollte, dann gibt Die Schadstoffe wieder an das Wasser ab.

ca. 30 Neocaridina,
täglich ein Löffelchen GT-Essentials Life! Staubfutter

Wie groß ist das Löffelchen?

Ansonsten sind mir noch Dinge wie Bio-Co2-Anlage oder ein Antialgenmittel (EasyLife AlgExit) in den Sinn gekommen, aber bevor ich noch mehr Geld in das Hobby stecke, wollte ich mal hören ob ich erstmal noch was anderes versuchen soll.

Also CO2 hilft etwas gegen Algen, ein Wundermittel ist es aber nicht.

Aqua Rebell Makro Basic NPK, 1x pro Woche 1ml

NPK-Düngung macht ohne CO2 wenig Sinn.

Kurz gesagt: Den NPK-Dünger würde ich erst einmal weglassen, da sitzen 30 Garnelen die gut gefüttert werden und für Makronährstoffe sorgen. Die Fütterung würde ich reduzieren, in den meisten Fällen reicht es 1 bis 2 mal pro Woche zu füttern, die Garnelen dürfen ja auch ein paar Algen futtern.

Der nächste Schritt wäre eine Bio-CO2 Anlage, das sind einmalig so 20€, Rezepte zum auffüllen gibt es hier: Bio-CO2: Refill-Rezepte für JBL und Dennerle.
Dann macht NPK-Düngung evtl. Sinn, ob der Basic NPK mit sehr hohem Kalium-Anteil da die richtige Wahl ist, wage ich zu bezweifeln.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Craddoc » 09 Mai 2018 09:37
Mein Ansatz wäre der, zuerst mal das Aquasafe wegzulassen. Das braucht man eigentlich nicht und ist nur eine wunderbare Möglichkeit für Tetra, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Auch den Oxidator halte ich für überflüssig. Danach würde ich das Füttern einstellen. die Garnelen finden ja mehr als genug Algen zu futtern. Selbst ganz ohne Algen habe ich meine Garnelen höchstens einmal die Woche gefüttert.

Solltest du tatsächlich einen Kohlefilter im Becken haben, würde ich den auch mal rausnehmen, der bringt nur Durcheinander bei den Wasserwerten und ist eigentlich unnötig, wenn du nicht gerade die Reste einer Medikamentenkur aus dem Wasser bringen willst. Nach 30 Wochen ist der eh "fertig". Ich würde – anders als mein Vorposter – den NPK Dünger testweise mal ordentlich erhöhen, denn für mich sieht gerade das Kubaperlkraut recht gelb aus, was ein Nitratmangel sein könnten und zu den Fadenalgen passen würde. Meine Erfahrung ist zumindest, dass gerade bei einem Nitratmangel Fadenalgen kommen und verschwinden, wenn die Nitratmenge im Becken steigt. Am besten natürlich in Kombination mit Co2, es geht aber auch ohne. Eventuell könnte man auch mal den Eisendünger weglassen, ich habe wirklich immer Probleme mit Algen bekommen, wenn ich Eisen gedüngt habe. Das mache ich daher inzwischen gar nicht mehr, die Pflanzen scheinen bei mir durch die Wasserwechsel genug Eisen zu bekommen.
MfG

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Craddoc
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Beitragvon unbekannt1984 » 09 Mai 2018 09:57
Hallo,

Craddoc hat geschrieben:...denn für mich sieht gerade das Kubaperlkraut recht gelb aus, was ein Nitratmangel sein könnten...

gelbe Blätter (sofern die Farbe der Fotos nicht gerade täuscht) ist ein recht unspezifisches Mangelsymptom: Es kann u.a. Nitratmangel, Eisenmangel oder Magnesiummangel anzeigen.
Jetzt ist Magnesium mit 13 mg/l nicht direkt zu wenig, aber das Verhältnis zu Calcium passt nicht so ganz, das könnte auch schon ein Problem sein.

Auch den Oxidator halte ich für überflüssig.

Den halte ich auch für überflüssig. Gerade bei einem Rucksackfilter sollte ausreichend Sauerstoff in das Wasser kommen, wenn der Filter nicht gerade komplett verstopft ist.

Sofern noch ausreichend von der Wasserstoffperoxid-Lösung vorhanden ist, könnte man damit auch eine Behandlung des Beckens (Einnebelmethode) versuchen. Das sollte dann zumindest kurzfristig helfen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon kaishui » 10 Mai 2018 12:03
unbekannt1984 hat geschrieben:Wie groß ist das Löffelchen?

Nicht groß, hiervon gebe ich einen gestrichenen Löffel
37168

Craddoc hat geschrieben:Mein Ansatz wäre der, zuerst mal das Aquasafe wegzulassen. Das braucht man eigentlich nicht und ist nur eine wunderbare Möglichkeit für Tetra, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich hatte das Aquasafe in den ersten 6 Wochen nicht benutzt. Allerdings bekam ich rostbraune Verfärbungen an Steinen und auf dem Grund, und ein paar Garnelen sind mir gestorben. Ich hab das auf die Leitungen im Altbau geschoben. Seit dem ich das Aquasafe nutze, gingen diese Verfärbungen weg, und die Garnelenausfälle gingen auch zurück.

Der Plan:
Ich würde jetzt also den Oxidator entfernen (mehr Sauerstoff = mehr Algen, oder wieso empfehlt ihr das genau?), und die Fütterung auf einen Löffel pro Woche reduzieren.

Desweiteren würde ich dann nur noch den Eisendünger, 1x pro Woche 1ml hinzufügen, sowie das Löffelchen Mironekuton (das Löffelchen hat etwa die selbe größe wie der Futterlöffel).

Die Beleuchtung lasse ich bei 6h am Tag.

Den Kohlefilter entferne ich, und lasse nur den Schwamm im Filter.

Die Algen entferne ich so gut es geht manuell mit der Pinzette, ansonsten könnte ich den Buddha auch mal entfernen und mit einer Bürste abschrubben, hatte ich vor ein paar Wochen schonmal gemacht, aber inzwischen sieht er wieder aus wie sau.

Ich hatte auch schon 2 Anthrazit-Napfschnecke gegen die Algen an den Scheiben/Buddah drin, nur leider sind die alle 1-2 Wochen ausgebrochen, und als ich 3 Wochen im Urlaub war lagen beide vertrocknet draußen :-/

Auf die BioCO2-Anlage würde ich erstmal verzichten. Das wäre dann der nächste Schritt, wenn was weiterhin nichts hilft. Wie lange soll ich es ohne BioCO2 probieren? So ein AQ braucht ja Zeit, hört man immer wieder.
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Beitragvon unbekannt1984 » 10 Mai 2018 12:52
Hallo,

kaishui hat geschrieben:Auf die BioCO2-Anlage würde ich erstmal verzichten. Das wäre dann der nächste Schritt, wenn was weiterhin nichts hilft. Wie lange soll ich es ohne BioCO2 probieren? So ein AQ braucht ja Zeit, hört man immer wieder.

du hast es 30 Wochen ohne probiert, also die würde ich schnellstmöglich anschaffen und anschließen. Ich bin da ein Freund der Dennerle-Anlagen, die Flaschen davon können eine Ewigkeit wiederverwendet werden, einmal eine Anlage und 2 Reserve-Flaschen, damit kannst du immer 2 abfüllen während die letzte Flasche läuft (erklärt sich spätestens, wenn man den Rezepte-Thread liest).

Ich würde jetzt also den Oxidator entfernen (mehr Sauerstoff = mehr Algen, oder wieso empfehlt ihr das genau?), und die Fütterung auf einen Löffel pro Woche reduzieren.

Der Oxidator ist einfach überflüssig. Das Plätschern aus dem Filter sorgt für Sauerstoff, die Pflanzen erzeugen (hoffentlich) etwas Sauerstoff, das sollte reichen.

Den Kohlefilter entferne ich, und lasse nur den Schwamm im Filter.

Gut. Man könnte evtl. überlegen Zeolith anstelle der Kohle einzusetzen, das wirkt auch manchmal gegen Algen (hängt von der Ursache ab).

Die Algen entferne ich so gut es geht manuell mit der Pinzette, ansonsten könnte ich den Buddha auch mal entfernen und mit einer Bürste abschrubben, hatte ich vor ein paar Wochen schonmal gemacht, aber inzwischen sieht er wieder aus wie sau.

Gut, die H2O2-Behandlung als Einnebelmethode bleibt aber auch eine Option.

Craddocs Theorie:
Craddoc hat geschrieben:Meine Erfahrung ist zumindest, dass gerade bei einem Nitratmangel Fadenalgen kommen und verschwinden, wenn die Nitratmenge im Becken steigt.

würde ich inzwischen komplett verwerfen. Die Algen sind ja in der 3. Woche aufgetreten und:
kaishui hat geschrieben:Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* ADA Aqua Soil Amazonia Powder

sollte zu dem Zeitpunkt noch massenhaft Stickstoff in allen möglichen Formen (u.a. Nitrat) abgegeben haben. Den Bodengrund hatte ich nur bisher übersehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon kaishui » 10 Mai 2018 16:56
Muss ich mir bei meinem 12L-Becken und so ner BioCO2-Anlage keine Gedanken machen, dass zuviel CO2 ins Becken kommt? Regeln lässt sich das BioCO2 doch gar nicht. Ich habe mit dem Bio80 von JBL geliebäugelt, weil der Diffusor da schöner ist. Laut Hersteller für Becken von 30-80L. Kann den Garnelen da was passieren, bei zuviel CO2?
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Beitragvon unbekannt1984 » 10 Mai 2018 17:26
Hallo,

kaishui hat geschrieben:Muss ich mir bei meinem 12L-Becken und so ner BioCO2-Anlage keine Gedanken machen, dass zuviel CO2 ins Becken kommt?

da würde ich mir keine Sorgen machen, durch das Plätschern vom Filter wird CO2 wieder ausgetrieben und Sauerstoff in das Becken gebracht.

Regeln lässt sich das BioCO2 doch gar nicht.

Über die Temperatur der Flasche lässt sich Bio-CO2 doch etwas regeln.

Ich habe mit dem Bio80 von JBL geliebäugelt, weil der Diffusor da schöner ist

Die Version mit Taifun-P? Der Diffusor braucht erst einmal einen Druck von ca. 1 bar. Gerade dieser Diffusor hat wohl schon einige CO2-Flaschen von JBL gesprengt (Haarriss-Bildung in den Flaschen).

Als sehr kleinen und platzsparenden Diffusor würde ich den Zigarettenfilter-Diffusor empfehlen. Besonders effektiv muss die CO2-Auflösung in dem kleinem Becken nicht sein, Reinigung der Membran entfällt, du hast nach dem Bau mindestens so 99 Ersatz-Membrane zum Kostenpunkt von ca. 2 Cent pro Stück.

Alternativ ginge eine Paffrathschale als Zugabegerät, bei diesem Zugabegerät gibt es sehr präzise Vorgaben, wie groß die Schale werden darf, ohne dass die CO2-Konzentration zu hoch werden kann.

Du siehst: Es gibt keine unlösbaren Probleme mit CO2.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon kaishui » 10 Mai 2018 17:35
Bei meinem Rucksackfilter plätschert aber nix. Ich mach das Nano bis ca. 1cm unterm Rand voll, das entspricht dann ca. 12L, und das Wasser kommt aus dem Filter direkt ins Becken, ohne geplätscher :?

Und danke für den Hinweis mit dem "gefährlichen" Diffusor.
Ich werd jetzt mal die günstigste Version nehmen, hat ja auch so ne Art Zigarettenfilter-Diffusor :bier:
https://www.jbl.de/de/produkte/detail/7571/jbl-proflora-bio80-eco
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Beitragvon unbekannt1984 » 10 Mai 2018 17:50
kaishui hat geschrieben:Und danke für den Hinweis mit dem "gefährlichen" Diffusor.
Ich werd jetzt mal die günstigste Version nehmen, hat ja auch so ne Art Zigarettenfilter-Diffusor :bier:

Nö, Das dürfte ein normaler Ausströmer-Stein sein, der wird keine feinen Bläschen erzeugen.

Bei meinem Rucksackfilter plätschert aber nix. Ich mach das Nano bis ca. 1cm unterm Rand voll, das entspricht dann ca. 12L, und das Wasser kommt aus dem Filter direkt ins Becken, ohne geplätscher :?

Egal, bei einem normalem Rucksackfilter läuft das Wasser quasi über eine Wasserrutsche zurück in das Aquarium. Es bildet einen dünnen Film und fließt mit hoher Geschwindigkeit, das reicht zur Anreicherung mit Sauerstoff.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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