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Beitragvon jerry1980 » 06 Okt 2018 16:07
Hallo Kevin,

Habe heute beim Wasserwechsel gründlich Mulm abgesaugt. Es war nicht so übel wie vermutet, hat aber zusätzlich zum Mulm noch ordentlich geblubbert als ich reingestochert hab. Hoffe das ist normal?

Dann hab ich aus dem Außenfilter die Micromec Kugeln entfernt, und auch die Filterwatte entfernt. Nun laufen die unteren zwei Filterstufen komplett leer, und das Wasser geht vom Vorfilter nur noch über zwei Filterschwämme - wahrscheinlich ist das einmal ein 20ppi und einer mit 30ppi. Ich merke schon, dass sich das total trübe Wasser viel langsamer klärt als mit Watte, aber wenn es sich irgendwann ganz klärt, ist das ja OK.


Zum Filterkreislauf sollte ich vielleicht noch sagen, dass das Ganze nach dem Filter in einen CO2 Reaktor fließt, in dem auch ein ganz grobes Netz liegt. Das ist ein CO2 Außenreaktor von US-Aquaristik (Link). Danach hängt noch ein abgeschalteter UV-Klärer im Kreislauf. War bisher zu faul, ihn wieder auszubauen. Falls ich daran noch etwas ändern soll, um meine Algen in den Griff zu bekommen, lass mich wissen.

Zum Thema Geringfilterung - darf denn der großen Filter auf volle Pulle laufen, oder wird durch die hohe Durchströmgeschwindigkeit im Filtermedium die biologische Leistung im Filter zu stark begrenzt? Allerdings brauche ich ja bei Geringfilterung nicht viel Filterleistung vom Filter, denn es läuft das meiste im AQ ab. Sehe ich das richtig?

Ich sehe auch gerade: 56ml an Ferrdrakon auf ~200l... Nimm mal die Hälfte. Ich sehe keine Vorteile durch ein so hohes Level an Mikros.

Ferrdrakon habe ich auf 4ml täglich reduziert. Ob das Pflanzenwachstum tatsächlich besser wird, werden wir hoffentlich die nächsten Tage sehen.

Meinen zweiten Lichtbalken habe ich übrigens wieder in Betrieb genommen. Damit hängen jetzt 13200 lm über dem Aquarium und zwar von 12 Uhr bis 23 Uhr. Ich denke wegen der 50cm Tiefe des Beckens brauchen vor Allem die Vorder- und Mittelgrundpflanzen ordentlich Lichtpower, damit da unten noch was ankommt. Was meinst du / ihr dazu?

Leider scheint meine Rotala Rotundifolia nur ganz langsam wieder auf die Beine zu kommen. Die 4 Monate mit extrem wenig Licht (nach 1 Woche Dunkelkur wegen Schwebealgen angefangen über 3 Stunden tgl mit jede Woche ein wenig länger Licht) scheinen ihr ziemlich zugesetzt zu haben.
Mehr oder weniger das einzige was die letzten Wochen noch gewachsen ist, ist die Limnophila Sessiliflora. Die vermehre ich auch gerade so gut es geht, und setze die Kopfstecklinge immer wieder daneben.

Noch ne Frage zum Froschbiss: Der zieht ja auch gut Nährstoffe aus dem Aquarium. Gleichzeitig nimmt er allen anderen Pflanzen aber auch Licht. Wie würdest du das handhaben? Rauswerfen? Begrenzen auf 10% der Wasseroberfläche?

Ich hab unten noch drei Detailaufnahmen von den Algen gemacht, die sich auch nicht wirklich entfernen lassen.
Alle Steine habe ich vor 2 Wochen schon aus dem AQ entfernt und in Easycarbo eingelegt. Bei den Wurzeln hab ich mich noch davor gescheut, da ich fürchte dass sie sich voll Chemikalien saugen und ich nicht weiß ob und wie das wieder rausgeht. Soll ich noch etwas für / gegen die Algen machen, oder lautet das Programm tatsächlich:

Was ich hier so ansetzen würde, worauf all das oben abzielt:
- Pflanzen zum Wachsen bringen: Fehlende Nährstoffe bedingt durch Wechselwirkung von Filtermaterial minimieren und ausräumen
- damit PO4 auf nicht nachweisbar bringen. Die sessiflora rechts darf ruhig binnen einer Woche die Oberfläche erreichen :D
- Düngung anpassen, weil du hausgemachte Nährstofflimits beseitigt hast.


Vielen Dank nochmal für alle Tipps und Deine / Eure Unterstützung!
Jetzt glaube ich heißt es erstmal ein paar Tage abwarten.

Viele Grüße
Gerald

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jerry1980
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Beitragvon moskal » 06 Okt 2018 16:38
Hallo,

du hast Cladophora. Dachte ich mir schon bei den ersten Bildern nur halte ich mich bei den ganzen Algenthemen gerne raus, da es meiner Meinung nach viel zu komplex für einfache Lösungen per Nährstoffgehalt und Filterung ist.

Mach dich am besten über Suchfunktion, Algenratgeber, Bing, DuckDuckgo... über die Materie schlau. Da gibt es einiges zu erfahren und dann kannst du dich entscheiden, wieviel Aufwand du betreiben willst.

Ich bin z.B. in Zuchtbecken froh, daß ich diese Alge habe, da finden sich immer Kleinlebewesen die das absolut beste Futter für jung und alt sind drinnen. Fischen und Wirbellosen schadet sie absolut nicht, die freuen sich sogar.

Gruß, helmut
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Beitragvon moskal » 06 Okt 2018 16:57
da habe ich noch was vergessen: Ich würde die Fütterung für 2 Wochen ganz sein lassen.

Und ich finde das gut, daß du erst mal abwarten willst.

Dann noch: So richtig Fischaquarium ist was anderes als ein Aquascape, die Ratschläge von dem einen passen nicht zum anderen und umgekehrt. Ein Lösungsansatz für dich der funktionieren könnte wäre die Pflanzen den Begebenheiten nach auszuwählen, also kein Moos oder zu feines, da sind sofort die Algen drin. Ansonsten hilft oft wasserwechseln erstaunlich viel. An Düngung reicht dann in Aquarien wie deinen meist ab und zu ein wenig Eisenvolldünger.

Gruß, helmut
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Beitragvon Kejoro » 06 Okt 2018 17:29
Hey Gerald,

das Aquarienwasser wird in einem sauberlaufenden Aquarium von alleine sauber und klarer als Glas. Dazu braucht es kein Filtermaterial. Ich war ganz baff, wie sauber das sein kann. Mit den Scheiben genau das selbe. Ein leichter grauer Schleier ist erkennbar, wenn man von der Seite hineinsieht. Das bleibt auch so^^
Wenn es leicht trüb ist, zeigt das, dass es noch Verbessungspotential gibt.
Temporär kannst Du Filterwatte einsetzen, um wieder "Klarheit" zu bekommen. Auf lange Sicht braucht es die aber nicht.
Lass den UVC ausgeschaltet mal dran. Bei Geringfilterung kann es zu bakterieller Trübung mit grünem Wasser kommen. Die kann man dann laufen lassen. Dannach stehen die Becken ganz gut da. Nik kann dazu mehr Erfahrungen beitragen. Sollte es soweit sein (muss ja nicht passieren), meldest Du dich hier einfach.

wird durch die hohe Durchströmgeschwindigkeit im Filtermedium die biologische Leistung im Filter zu stark begrenzt?
Lass laufen. Passt schon. Wieso sollte die "biolgische Leistung", was auch immer das sein soll^^, begrenzt werden?
Allerdings brauche ich ja bei Geringfilterung nicht viel Filterleistung vom Filter, denn es läuft das meiste im AQ ab. Sehe ich das richtig?
Das "meiste" sollte immer im Aq ablaufen :D Nicht nur bei Geringfilterung. Bzgl der Futterzugaben würde ich die Tipps von Helmut umsetzen. Dann reicht eventuell auch eine oder keine Matte. Aber lass das mal 2 Wochen laufen und reagiere dann erst.

Ja, 4ml Ferrdrakon reichen dick bei deinem Becken. Damit bist du in etwa bei der Empfehlung. Die Pflanzen bräuchten weniger. Aber mir geht's hier um den Biofilm. Den muss man auch düngen.

Licht passt :thumbs: Würde aber auf 6h runtergehen. Algen brauchen Licht, Algenkonkurrenz nicht. Muss man sich noch überelegen, wegen der Sauerstoffsättigung. Ich sehe es gerne, wenn die Pflanzen sichtbar assimilieren gegen Ende der Lichtphase. Dann weiß man, dass es passt (Wachstum). Hängt aber auch von der Pflanzenmasse ab ^^

Die Rotala wird wieder. Im Übrigen sehen diese kleinen Durchmesser wie ein PO4-Mangel aus, den wir hier aber ausschließen können. Darauf später mal achten (1-2 Monate). Momentan wird dein Becken mit Phosphor gestopft sein.

Froschbiss anfangs auf eine kleine Fläche beschränken, später kannst du mit dem "dimmen", sodass die Pflanzen geradeso noch das Blubbern anfangen. Weniger Licht ist beim Geradeziehen von Vorteil.

Ich hab[e] [...] Detailaufnahmen von den Algen gemacht, die sich auch nicht wirklich entfernen lassen.
Könnten Pelzalgen sein. Wenn es wirklich die Cladophora ist... Wird das noch eine Ecke langwieriger, aber die lässt sich einfach entfernen. Klär das mal ab, welche das ist. Die sind gut zu unterscheiden.

Soll ich noch etwas für / gegen die Algen machen, oder lautet das Programm tatsächlich:
Kejoro hat geschrieben:- Pflanzen zum Wachsen bringen: Fehlende Nährstoffe bedingt durch Wechselwirkung von Filtermaterial minimieren und ausräumen
- damit PO4 auf nicht nachweisbar bringen. Die sessiflora rechts darf ruhig binnen einer Woche die Oberfläche erreichen :D
- Düngung anpassen, weil du hausgemachte Nährstofflimits beseitigt hast.

Ich würde gerne sehen, wie die Algen sich Stück für Stück zurückziehen :D Das tut selbst auch unglaublich gut, die Fortschritte zu sehen. Hätte ich selbst nicht gedacht, dass das so möglich ist. Aber es funktioniert.

Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon jerry1980 » 06 Okt 2018 18:03
Hi Kevin, Hi Helmut,

ich hatte schon länger die Befürchtung dass die Algen eine (oder mehrere) Cladophora Art(en) sein könnten. Das Zeug gibts nun schon seit vielen Jahren in meinem Becken, und egal ob gerade alles gut oder alles schlecht lief - diese Alge ließ sich nie wirklich eindämmen. Meine Wurzeln und Steine haben schon einige Kochtopf- Backofen- und EasyCarbo- Torturen hinter sich. Die Alge kam aber immer wieder. Denke das ist dann tatsächlich Cladophora - hier noch zwei Fotos. Sind denke ich auch einige unterschiedliche Arten in meinem Becken über die Jahre zusammengekommen.



Ich hab mir mal einige Threads zu dem Thema durchgelesen, und dann einfach Algexit bestellt. Die Leute hier im Forum scheinen ja fast durchweg gute Erfahrungen damit gemacht zu haben. Drücke die Daumen auch bei deinem kleinen Becken, Kevin.

Licht reduziere ich auf 6h. Ist das dauerhaft so notwendig, oder kann ich später z.B. auf 8h hoch gehen?

VG Gerald
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Beitragvon jerry1980 » 08 Okt 2018 18:57
Hallo zusammen,

nochmal vielen Dank für eure Unterstützung. Ich denke die Maßnahmen zeigen erste Wirkung. Meine Messwerte von heute (ich hab nicht alle Werte gemessen):

Temp °C 24
KH 4
pH 6,5
EC uS 352
NO3 15
PO4 0,05
Fe 0,1
CO2: 40

Dünger täglich
Ferrdrakon Lösung 4
Eudrakon P Lösung 0
Eudrakon N Lösung 12

Eisen ist zurückgegangen, Phosphat schon fast nicht mehr nachweisbar, sonst alles im Normbereich?!?
Optisch hab ich immer noch eine Trübung, die vor der Beleuchtungsphase stärker zu sein scheint, und dann mit Beginn der Beleuchtung schnell zurückgeht. Alles normal, oder könnten das Anzeichen auf Schwebealgen sein?

Viele Grüße
Gerald
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Beitragvon Kejoro » 08 Okt 2018 19:15
Nabend,

scheint mir keine Clado zu sein, jedenfalls keine intakte.

Das andere ist harmlos, das ist Eleocharis :lol: Die Älgchen darin sind nichts wildes, sollte in den Griff zu bekommen sein.

jerry1980 hat geschrieben:Optisch hab ich immer noch eine Trübung, die vor der Beleuchtungsphase stärker zu sein scheint, und dann mit Beginn der Beleuchtung schnell zurückgeht.
Schwebealge macht das genau andersherum. Eines meiner Becken hat das aktuell. Man erschrickt jeden Tag aufs neue, wenn man Heim kommt ^^
Ich frage mich gerade, was im Dunkeln einen Vorteil hat. Können eigentlich nur Bakterien sein, die unter Lichteinfluss einfach in dunklere Regionen abziehen. Das ist aber nur Spekulation, es mag Abhängigkeiten zum Licht geben, aber die sind mir nicht präsent. Oder die Fische wühlen nachts besonders stark.

Fütterst du noch?

Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon jerry1980 » 10 Okt 2018 21:13
Hi Kevin,

Hmm... muss zugeben das sieht auf deinem Bild anders aus als bei mir.
Fütterung ist komplett abgeschaltet seit Samstag.
Die Trübung ist inzwischen auch so gut wie weg. Es haben sich leichte Punktalgen an den Scheiben gebildet.

Mir fällt auf, dass sich gegen Ende der Beleuchtungsphase in den Algenteppichen als aller erstes dicke Blasen bilden. Die anderen Pflanzen produzieren auch erste Bläschen, aber am heftigsten sichtbar sind sie in den Algen. Oder steigen sie dort nur nicht auf?

Würdest du mit Algexit noch zuwarten, oder gleich draufhauen? Die Flasche ist inzwischen angekommen.

Viele Grüße, Gerald

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Beitragvon unbekannt1984 » 10 Okt 2018 21:31
Hallo Gerald,

jerry1980 hat geschrieben:Mir fällt auf, dass sich gegen Ende der Beleuchtungsphase in den Algenteppichen als aller erstes dicke Blasen bilden. Die anderen Pflanzen produzieren auch erste Bläschen, aber am heftigsten sichtbar sind sie in den Algen.

in dichten Algenwatten kommt nicht so viel Strömung rein um Sauerstoff abzutransportieren, von daher ist es normal, wenn sich zunächst dort Bläschen bilden.

Die Trübung ist inzwischen auch so gut wie weg.

Die Trübung wird vermutlich von Bakterien im freiem Wasser ausgelöst, die verbrauchen u.U. sogar recht viel Sauerstoff.
Da der Abbau von abgestorbenen Algen ebenfalls Sauerstoff benötigt, würde ich zunächst abwarten bis die Trübung verschwunden ist, bevor ich AlgExit o.ä. einsetze.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

"Which mindset is right? Mine, of course. People who disagree with me are by definition crazy. (Until I change my mind, when they can suddenly become upstanding citizens. I'm flexible, and not black-and-white.)" (Linus Torvalds)
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Beitragvon Kejoro » 10 Okt 2018 21:46
Hey,

wenn das eine Clado ist, wird die dir noch mehr explodieren. Die geht gut ab, bei den vorgeschlagenen Bedingungen. Bei den jetztigen Bildern bin ich mir auch nicht mehr so sicher, ob meiner Einschätzung. Die Tendenz geht in Richtung Helmut's Aussage.

Mit AlgExit würde ich warten. Dein Becken scheint ja eine saubere Abbaukette aufzuweisen, die würde ich ungern wegen einer Vermutung auf's Spiel setzten.
Sollte es sich aber demnächst herausstellen, dass es sich sicher um eine Cladophora handelt, wirst du um eine Kur nicht herum kommen. Aber ich würde es erstmal beobachten.

Gewöhne dich an die Trübungen :D. Die kommen jetzt immer, wenn entsprechende organische Belastungen gegenwärtig sind. Früher traten die auch auf, nur waren die Bakterien im Filter konzentriert.
Damit kannst du herumspielen. Ab und zu Essig/Citronensäure und/oder Zucker kann das temporär auslösen, dabei sind die Stoffe vollständig abbaubar. So kann man sein Becken sehr gut kennenlernen und bzgl Belastungen abschätzen.
Sollten Trübungen später bei genügend Pflanzenmasse durch Fütterungen ausgelöst werden, wovon ich nicht ausgehe, kannst du wieder eine Matte nachlegen. Das ist die Kernaussage der Geringfilterung: so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.

Waren die Punktalgen früher schon mal da? Ansonsten bin ich verwundert, wie schnell sich da was ändert.

Schöne Grüße aus'm Ländle
Kevin
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Beitragvon jerry1980 » 20 Okt 2018 12:02
Hallo zusammen,

ja die Punktalgen waren früher schon da. Eigentlich waren die immer vorhanden.
Ich hab gerade den wöchentlichen Wasserwechsel gemacht und auch einige Werte bestimmt & dokumentiert:
Temp °C 24
KH 5
pH 6,45
EC uS 427
NO3 30
PO4 0
Fe 0,1
K 20
CO2: 60
Dünger täglich
Ferrdrakon Lösung 4
Eudrakon P Lösung 0
Eudrakon N Lösung 2x6

Da Phosphat überhaupt nicht mehr nachweisbar war, haben meine Fische mal wieder Futter bekommen. Beim Wasserwechsel hab ich auch um die Pflanzen herum gemulmt (wollte nicht gleich wieder alles rausrupfen und umräumen) und die Wurzeln händisch etwas vom Algenbelag befreit, so lange bis ich keine Lust mehr hatte.

Ich häng auch noch einige Bilder an (vor dem Abzupfen der Algen!). Vom Pflanzenwuchs her besteht denke ich immer noch Nachholbedarf. Die Limnophila hat zwar innerhalb einer guten Woche die Oberfläche erreicht, und meine Proserpinaca palustris sieht wieder etwas lebendiger aus. Aber die Eleocharis zum Beispiel tut noch nicht viel (unten noch Detailaufnahmen der "Problemzonen").


Wie können wir das Pflanzenwachstum noch weiter ankurbeln? Woran hakt es hier noch? Wenn ich jetzt selbst herumprobieren müsste, würde ich wahrscheinlich die Eudrakon N Lösung auf 2x5 reduzieren, weil der NO3 Wert und auch das Kalium etwas hoch sind, und evtl noch ne halbe Stunde länger beleuchten? Aber bestimmt habt ihr bessere Vorschläge :?
VG Gerald

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Beitragvon Teya » 20 Okt 2018 14:00
Hallo Gerald,

ich habe gerade mit Interesse den Verlauf des Algenproblems gelesen. Ich will das auch gar nicht weiter kommentieren, weil ich da wenig Ahnung habe...ABER! Nur mal so am Rande, wenn du gerne die Sterberate deiner Fische bei steigendem CO2-Gehalt ermitteln möchtest, kannst du gerne so weiter machen. Mittlerweile bist du da bei 60 mg/l? Oder sollen das Blasen pro Minute sein? (Einheit wäre hier hilfreich). Also, falls es sich um mg/l handeln sollte, wäre das für die Fische evtl. nicht ganz zuträglich und für die Pflanzen etwas overdressed, denke ich. Falls ich irgendetwas überlesen haben sollte, will ich nix gesagt haben, aber das hat mich doch etwas stutzig gemacht.

LG Teya
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Beitragvon Biotoecus » 20 Okt 2018 14:10
Moin,

die Messwerte stimmen nicht:
KH 5
pH 6,45
ergeben zwar rechnerisch:
CO2: 60 mg/l

Das wage ich aber mal arg zu bezweifeln. :smile: :bier:

Schöne Grüße
Martin
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Beitragvon Teya » 20 Okt 2018 16:06
Hi Martin,

ok, das ist beruhigend. Das kam mir so vor, dass die Anlage durch die pH-Kontrolle so viel CO2 reinballert, damit der pH bei 6,45 liegt. Dann halte ich jetzt mal wieder den Schnabel :stumm:

LG Teya
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Beitragvon jerry1980 » 20 Okt 2018 21:03
Hi ihr beiden,

ja, ich meine mg/l. Mir ist bewußt, dass der CO2 Wert etwas hoch ist. Inzwischen nach dem WW müsste die KH bei ca 4,5 liegen, was den CO2 Gehalt auf ca. 40 mg/l verringern sollte. Meine Absicht war, die Pflanzen anzuschieben und den Algen das Leben schwer zu machen. Bisher leben alle Fische / Schnecken / Amanos noch.

Aber gut dass euch das aufgefallen ist. Was könnte man sonst noch machen? Oder passt soweit alles und es heißt jetzt einfach - abwarten und Tee trinken?

VG Gerald
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