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Postby Julian-Bauer » 23 May 2018 07:46
Guten Morgen ihre zwei,

daher habe ich Mangansulfat beigemischt und das Fe/Mn Verhältnis wieder in Richtung Mn zu verschieben. Ich bilde mir ein, absolut weniger (Fe) düngen zu können bis tatsächlich Mängel auftreten. Das ist aber ein sehr subjektives Empfinden und ich schließe nicht aus, dass ich auch etwas mehr reininterpretiere.

Falls einer von euch das gerne selber mal testen möchte kann ich sicherlich eine kleine Menge abgeben.
Zur Veranschautlichung: 2g MnSO4 in 250ml hält doch recht lange - Fe- / Mn Dünger

Grüße
Julian
Gruß Julian

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Postby Thumper » 27 May 2018 13:08
Moin,

letzte Woche Sonntag habe ich folgende Werte eingestellt:
Thumper wrote:Die Wasserwerte ~6 Stunden nach dem Wasserwechsel und aufdüngen (N, K, Fe) sind wie folgt:
40L Becken
No3: 15 mg/L
Po4: 0 mg/L
K: 10 mg/L
Fe: 0,1 mg/L

120L Becken
No3: 19 mg/L
Po4: 0 mg/L
K: 12mg/L
Fe: 0,1 mg/L

Da Po4 in beiden Becken n.N war, habe ich die beiden Becken noch auf 0,3 mg/L Po4 aufgedüngt.


Heute gemessen (vor dem Wasserwechsel) habe ich:
40L Becken
No3: 14 mg/L
Po4: 0 mg/L
K: 9 mg/L
Fe: 0 mg/L

120L Becken
No3: 22 mg/L
Po4: 0 mg/L
K: 10 mg/L
Fe: 0 mg/L



Mein No3 Zugabe über die Woche lag bei 9,35 mg/L in beiden Becken.
Kalium, Phosphat und Eisen habe ich über die Woche nicht zugegeben.

Thumper wrote: Schlamm im Sinne von Mulm habe ich immer wieder im Schwamm. Ich werde beim nächsten mal das ganze in ein Becker wringen und mal Phosphat und Eisen messen.. Mal sehen ob es wirklich nur Mulm ist.
Eisen und Spurenelemente gebe ich auf Stoß hinzu, ...

nik wrote:Och, das ist für Überraschungen gut. Mach das mal. Beim klaren Wasser bekommst du nur die rückgelösten Stoffe, die im Schlamm gefällten erfasst du so nicht. Vielleicht hilft massives Ansäuern des Schlamms.


Ich habe eben kein Phosphat und kein Eisen in becken Becken gemessen, also mal den Mulm aus den Ecken gekratzt und etwas aus dem Filterschlamm genommen. 1 Esslöffel in etwa auf 500ml. Das ganze habe ich ordentlich gerührt, im Kaffeefilter die Schwebeteile entfernt und gemessen. Auch hier weder Phosphat noch Eisen nachweisbar.


Erstaunlich:
Im 120L Becken sind die Fussel echt schnell weniger geworden. Gerade in den letzten 3 Tagen.
Im 40L Becken sind die Fussel auch auf dem Rückmarsch, die längeren Fäden halten sich aber noch wacker. Ich werde heute kein Po4 düngen, sondern nur No3, K und Fe auf meine Werte bringen.
Wasserwechsel in beiden Becken sind 50%, die Wasserwerte stelle ich auf folgende Werte ein in beiden Becken:
No3: 15 mg/L
Po4: 0 mg/L
K: 7,5 mg/L
Fe: 0,1 mg/L

Bin gespannt, wie es weitergeht :grow:
Grüße,
Bene


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Postby Thumper » 29 May 2018 12:41
Moin,

ein paar Impressionen, wie es im 120L Becken besser wird. Vor 2 Wochen waren die Fussel überall 2-3cm lang.

Eriocaulon Malayattor
37351

Microsorum sp. Mini Coral
37350

Rotala H'Ra
37349

Hemianthus callitrichoides "Cuba"
37348

Hygrophila lancea / "Araguaia"
37347

Im 40L Becken habe ich beim Wasserwechsel alle Pflanzen geschnitten und die Fusseligen unteren Triebe entnommen und die frischen Spitzen wieder eingesetzt, bislang sehe ich an den Spitzen keinerlei Fussel - hoffentlich bleibt es so.
Grüße,
Bene


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Postby Thumper » 04 Jun 2018 13:44
Moin,

wieder eine Woche rum, wieder ein Update.
40L:
Scheiben bleiben klar, Pflanzen frei von sichtbaren Algen. Die Wurzel und die Steine sind aber noch befallen. Das wird nachher beim Wasserwechsel abgebürstet und abgesaugt.

120L: Kaum noch sichtbare Algen, die Pflanzen färben sich wieder schön und wachsen auch ohne Krüppelungen.

nik wrote:
Thumper wrote:
Dann werde ich Po4 doch nächstes Wochenende aussetzen und es mir mal genauer anschauen, wann es zu kleineren Trieben kommt.

ich bin ziemlich sicher, dass das nicht vor 3 Wochen geschieht und wenn es 4, 5 oder 6 Wochen dauert, dann wundert mich das auch nicht. Ich habe es nicht so mit der Geduld, aber da braucht es sie.


Moin Nik, bislang habe ich noch keine Krüppelungen und halte Po4 immernoch bei 0 mg/L. Bin mal gespannt, wie lang das noch weiter machbar ist und vorallem: Kommen die Fussel wieder, wenn ich in Zukunft nochmal auf Stoß Po4 zugebe.
Grüße,
Bene


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Postby nik » 04 Jun 2018 14:17
Hi Bene,

läuft doch ganz gut. Die Phase mit Fe = n.n. fand ich nicht so gut, das mache ich nie! Verkrüppelungen gibt es üblicherweise bei Anwesenheit von Phosphat. Warten wir es mal ob das noch richtig gut wird. Keine Angst vor Phosphatmangel, der ist mit einer Stoßdüngung sofort behoben.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby chrisu » 08 Jun 2018 16:29
Hallo,

seit ich kein PO4 mehr dünge und V30 ein wenig erhöht habe werden die Fussel oder grünen Pinselalgen von Tag zu Tag weniger!
Mfg Christian
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Postby Frank2 » 09 Jun 2018 10:23
Der zweite Hochinteressante thread, den ich heute schon am Laufen sehe. :thumbs:

Auch hierzu eine Praxiserfahrung die da lautet, dass ich P04 nur sporadisch im Stoß aufdünge. Es dauert ewig, bis Pflanzen in den Phosphatmangel kommen. Meist gibt es irgendeine Zeigerpflanze, die dann Mangel anzeigt. Allerspätestes dann muss aber nachgedüngt werden. In Becken mit viel Fischen kommt es nur ganz selten überhaupt zum Mangel.

Bei mir zeigt Hygrophila Stricta sicher P04 Mangel an. Der Neuaustrieb wird dann so orange, bei Rotalas kommt ein pinkstich auf. Spästestens dann kommt P04 hinzu, nach ~ 3 Tagen ist der Spuk dann vorbei. Besser natürlich, wenn man dem vorbeugt durch zeitlich angepasste Zugabe.

In Becken mit dauerhaft nachweisbaren P04 habe ich immer eine "Wucherpfanze" integriert, die den Level unten hält. So kommt derzeit in einem der Becken ~ alle 6 Wochen 2 Bund Limnophila S. weg, Länge ca 100 cm. Kopfstecklinge neu gesteckt und nach 6 Wochen dasselbe Spiel von vorn... . :D

Gruß
Frank
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Postby Thumper » 18 Jun 2018 09:25
Moin,

nächstes Update, ist ja wieder eine Woche her.

Die Grünen Fusseln sind im 120L Becken nicht mehr vorhanden. Im 40L Becken nur noch auf den Steinen und der Wurzel, das finde ich mittlerweile sogar recht schick :irre:
Bislang habe ich noch kein Po4 gedüngt.
Die Wasserwerte halte ich immernoch bei No3: 15mg/L, Po4: n.n, K: 7-10mg/L, Ca: 33mg/L, Mg: 11mg/L, Fe: 0,1mg/L

Sehr interessante Beobachtung, die ich machte: So habe ich meine Pflanzen noch nicht gesehen. Sie werden im Durchmesser deutlich größer und sehen allgemein sehr gut aus. Auch werfen Sie untenrum keine Blätter mehr ab und Luftwurzeln auch weniger. Ob das am fehlenden Po4 in der Wassersäule liegt oder an den Stabileren Temperaturen, da ich dank des Fotometers weniger Wasserwechsel und dadurch die Wochentliche Abkühlung fehlt. Vielleicht haben die Pflanzen das ja als Regen interpretiert gehabt und mehr Wurzeln angelegt, falls sie weggespült werden?! :kaffee1:
Grüße,
Bene


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Postby chrisu » 18 Jun 2018 22:31
Hallo Bene,

ich kann selbiges berichten. Fast alle grünen Algen weg und die Pflanzen sehen super aus. Der PO4 Dünger bleibt wohl noch eine Weile im Schrank.
Mfg Christian
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Postby nik » 18 Jun 2018 23:13
Hi Bene,

Thumper wrote:Die Grünen Fusseln sind im 120L Becken nicht mehr vorhanden. Im 40L Becken nur noch auf den Steinen und der Wurzel, das finde ich mittlerweile sogar recht schick :irre:
Bislang habe ich noch kein Po4 gedüngt.
Die Wasserwerte halte ich immernoch bei No3: 15mg/L, Po4: n.n, K: 7-10mg/L, Ca: 33mg/L, Mg: 11mg/L, Fe: 0,1mg/L

Sehr interessante Beobachtung, die ich machte: So habe ich meine Pflanzen noch nicht gesehen. Sie werden im Durchmesser deutlich größer und sehen allgemein sehr gut aus. Auch werfen Sie untenrum keine Blätter mehr ab und Luftwurzeln auch weniger.

schön, dann verstehe ich, warum ich (mich schon wundernd) so wenig mit Fusselalgen zu tun habe.
Is das nicht interessant, dass die Pflanzen bei einem vermeintlichen P-Mangel den Durchmesser vergrößern? ^^

Ob das am fehlenden Po4 in der Wassersäule liegt oder an den Stabileren Temperaturen, da ich dank des Fotometers weniger Wasserwechsel und dadurch die Wochentliche Abkühlung fehlt. Vielleicht haben die Pflanzen das ja als Regen interpretiert gehabt und mehr Wurzeln angelegt, falls sie weggespült werden?! :kaffee1:

Immer wieder, es fehlt kein Phosphat, es ist nur nicht nachweisbar! Erst wenn eine Pflanze sich deutlich, unübersehbar meldet, dann ist es ein P-Mangel!
Weniger Wasserwechsel hat übrigens Vorteile. Mag ich nicht erklären, müsste ich zu weit ausholen. Das wäre noch eine mögliche, aber nicht unbedingt wahrscheinliche Erklärung, die Temperaturwechsel sind es sicher nicht. Die P-Limitierung ist der wahrscheinliche Grund.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Thumper » 18 Jun 2018 23:26
Moin Nik,

Ich schrieb ja auch in der Wassersäule und nicht in der Pflanze ;)

Doch erklär mal. Ich lerne gerne!
Grüße,
Bene


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Postby nik » 18 Jun 2018 23:53
iH Bene,
Thumper wrote:Ich schrieb ja auch in der Wassersäule und nicht in der Pflanze ;)

ja, ich weiß. Nur wird üblicherweise n.n. als P-Mangel interpretiert - und ein solcher ist es erst, wenn irgendeine Pflanze die eindeutigen P-Mangelsymptome zeigt!

Doch erklär mal. Ich lerne gerne!

Ich erkläre es mal indirekt. Wasser aus einem funktionierenden Becken ist geradezu erstaunlich hilfreich um ein neues Becken aufzusetzen.
Es wird mit einem Wasserwechsel evtl. schon nährstoffmäßig "gerade gezogen, korrigiert", aber es wird auch "günstige" Mikroflora ausgetragen. Das ist mir auch eine relativ neue Einsicht, welchen Wert funktionierendes Altwasser hat. Bei mir läuft es deshalb bei einem funktionierenden Becken immer auf "Altwasser" hinaus. Man muss das Becken bezüglich Düngung dann aber lesen können, denn im Altwasser gibt es nicht den ausgleichenden Wasserwechsel. ^^

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Thumper » 24 Jun 2018 22:24
Moin,

bislang keine neuen Fussel, jedoch habe ich am Freitag an der Rotala Wallichii (40L) und am Sonntag an der Rotala H'Ra (120L) kleine Triebspitzen gesehen. Daraufhin habe ich heute 0,5 mg/L Po4 in beiden Becken zugedüngt. Mal sehen, wie sich das auf den Nitrat- und Kaliumverbrauch auswirkt.
Interessant auch: Beide Becken zeigen fast Zeitgleich Mängel an. Naja, beide sind auch seit langem gleich gefahren worden. :gdance:

Alles in allem habe ich beide Becken das letzte mal Po4 am 21. Mai 2018 gesehen, ehe am 22. Mai und 24. Mai der Po4 Mangel ersichtlich wurde.
Am 18. Juni habe ich in keinem der beiden Becken mehr einen sichtlichen Fussel gesehen. Klar, latent sind sie noch im System gesehen bzw. bei genauem hinsehen irgendwo zwischen den Steinchen.
Im 40L Becken habe ich jedoch noch auf der Wurzel und den Steinen die Fussel. Diese lassen sich aber mittels Nylondrahtbürste entfernen und kommen kaum wieder.
Grüße,
Bene


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Postby nik » 25 Jun 2018 04:27
Moin Bene,
Thumper wrote:bislang keine neuen Fussel, jedoch habe ich am Freitag an der Rotala Wallichii (40L) und am Sonntag an der Rotala H'Ra (120L) kleine Triebspitzen gesehen. Daraufhin habe ich heute 0,5 mg/L Po4 in beiden Becken zugedüngt. Mal sehen, wie sich das auf den Nitrat- und Kaliumverbrauch auswirkt.
Interessant auch: Beide Becken zeigen fast Zeitgleich Mängel an. Naja, beide sind auch seit langem gleich gefahren worden. :gdance:

Alles in allem habe ich beide Becken das letzte mal Po4 am 21. Mai 2018 gesehen, ehe am 22. Mai und 24. Mai der Po4 Mangel ersichtlich wurde.

22. und 24. Juni sollte es wohl werden. ^^ Ich hoffe ja immer, dass es auch ein P-Mangel ist. Nur Verringerung des Triebdurchmessers ist nicht eindeutig. Den Zeitraum, wann es nach dem P-Absetzen zum Mangel kommt, finde ich spannend. Gute 4 Wochen wären das.
0,5 mg/l Phosphat halte ich für sehr wenig. 1-2 mg/l sollten es schon sein um wenigstens zwei Wochen Ruhe zu haben. So lässt sich der Bedarf auch besser bestimmen.

Was soll sich denn auf den N- und K-Verbrauch auswirken, wenn ein paar wallichii im Einen und ein paar H'Ra im anderen Becken gerade mal ein paar Tage P-Mangel zeigen? Alle anderen tun 's.

Am 18. Juni habe ich in keinem der beiden Becken mehr einen sichtlichen Fussel gesehen. Klar, latent sind sie noch im System gesehen bzw. bei genauem hinsehen irgendwo zwischen den Steinchen.
Im 40L Becken habe ich jedoch noch auf der Wurzel und den Steinen die Fussel. Diese lassen sich aber mittels Nylondrahtbürste entfernen und kommen kaum wieder.

Naja, das kann und soll schon so algenstabil werden, dass ich mich dann schon frage ob die nicht doch raus aus dem System sind. Ich gehe aber davon aus, dass das dann schon Zeit braucht, d.h. bereits länger optisch algenfrei läuft, aber dann kommt auch nichts mehr. Bei ausgewählten Algen bin ich sicher, dass die raus sind. Clado ist deshalb sicher, weil sonst selbst Fitzelchen in meinen Becken sicher explodieren. Das war immer so, moderates Wachstum gibt es bei der in meinen Becken nicht. Fadenalgen, die üblicherweise schon eine Weile brauchen bis sie weg sind, aber danach habe ich in keinem Becken jemals wieder eine gesehen und Rotalgen ebenfalls. Gilt für andere Algen möglicherweise auch, da ist es nicht so offensichtlich. Die sehe ich dann aber auch nicht mehr wieder. Die grüne Punktalge ist die einzige, für die es sicher nicht gilt. Die habe ich immer wenigstens latent. Um die kümmere ich mich aber auch nicht, die ist im Regelfall - auch ohne messbares Phosphat - unauffällig. Clado ist die einzige um die ich mich kümmern muss.

Gruß, Nik
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Postby chrisu » 25 Jun 2018 08:20
Hallo,

bei mir sind inzwischen auch einige Wochen ohne PO4-Düngung vergangen und die Grünalgen sind fast komplett verschwunden. Pflanzenwuchs ist noch gut, kann keine eindeutigen PO4 Mangelerscheinungen erkennen.
Mfg Christian
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