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Postby aquanator » 10 Oct 2013 18:09

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Teilweise schlechter Pflanzenwuchs, Krüppelwuchs, Pflanzen gammeln von unten ab werden glasig.

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Umstellung als das Problem bereits bestand auf 965 Vollspektrum T5 Osram.

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 01.07.2012 (Neueinrichtung 01.08.13)

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* Trigonbecken mit 180Ltr. 70X70X55 cm

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* JBL-Manado ohne Nährboden

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Dragonstone

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 8 Std. durchgehend

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

4 X T5 Osram 24W/965, High Output LUMILUX DE LUXE
Reflektoren von JBL Solar Reflect


Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

JBL CristalProfi e901 greenline


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Nur grobe und mittlerer Filterschwamm (oben)

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 900l/H

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Ja

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): UP Aqua Inline Atomizer

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: 70 bpm, Blasenz??hler Sera Doppelrohr

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] Ja, Marke Eigenbau (siehe Foto)

Welche Farbe hat der Dauertest? hellgrün

Welche Indikatorflüssigkeit wird für den Dauertest genutzt? [Hersteller, ggf. KH-Wert der Flüssigkeit] Marke Eigenbau KH4 (30mg/L)

Sonstige Technik (falls vorhanden):

Sonstige Technik (falls vorhanden) [z.B. Heizer, Bodenfluter, UVC-Klärer, Strömungspumpen] Stabheizer 100W,
Temperaturregler


Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 06.10.13

Temperatur in °C:* 25

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

JBL Tropfentest/pH-Meter


pH-Wert: 6,6

KH-Wert: 4

GH-Wert: 8

Fe-Wert (Eisen): 0,1

NH4-Wert (Ammonium): 0,3

NO3-Wert (Nitrat): 25

PO4-Wert (Phosphat): 0,6

K-Wert (Kalium): 12

Mg-Wert (Magnesium): 10

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Aufgedüngt Drak Ferrdrakon auf 0,1
Täglich 3ml EL/Profito (vorher nur Profito täglich die empfohlene Menge, aber Eisen kaum nachweisbar) Täglich 0,4mg/L Ammonium (HHS), wöchentlich Stoßdüngung PO4 auf 0,7mg/L, 12 mg/L Kalium, Magnesium (Bittersalz) auf 10 mg/L


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 30-50% wöchentlich

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Wird das Wasser aufbereitet? Wenn ja bitte das Aufhärtesalz oder andere wasseraufbereitende Mittel angeben: Nein

Pflanzenliste:

3 große Amazonas, Shinnersia rivularis, Ludwigia repens, Alternanthera reineckii, Hygrophila polysperma sunset, Rosanervis, Anubias

Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 80%

Besatz:

9 Rotkopfsalmler, 2 Kirschfleckbärbline, 2 Indische Algenfresser, 2 Black Mollys

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 4

Leitungswasser GH-Wert:* 6

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 33

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 4

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 1,2

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 10

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): 0,01

Weitere Informationen und Bilder:


Hallo liebe Flowgrower,
ich lese mir schon die Augen wund, aber ich kann leider kein Mittel gegen das teilweise schlechte Wachstum finden. Fing vor einigen Monaten an mit dem Papageienblatt. Blätter wurden kleiner verfärbten sich seltsam dunkel un verkrüppelten. Zwischendurch hatte ich auch mit Pinselalgen zu tun die aber mit EC zu keinem großen Problem wurden. Zeitgleich hatte ich auch Probleme mit grünen harten Belägen auf Deko und Wurzel und Blätter.
Vor kurzem habe ich mir dieses "tolle" Shinnersia rivularis ins Becken geholt. Anfangs wuchs diese Pflanze auch recht gut, aber im Moment lässt der Wuchs rapide nach. Stengel im Boden faulen weg und bilden keine Wurzeln.
Was eigentlich immer sehr gut gewachsen ist, ist die Ludwigia.
Mit Algen habe ich zur Zeit kein Problem, es geht einfach nur um das allgemeine Wachstum.
Einige Fotos findet ihr in meiner Galerie.
Ich hoffe wir finden eine Lösung für mein Problem :wink:

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LG Michael
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Postby aquanator » 11 Oct 2013 13:26
Hallo,
werde heute mal einen 50% Wasserwechsel machen und mit dem Volldünger eine Zeit aussetzen.
Vielleicht bringe ich zu viele Spurenelement ein und es hat sich zu viel in den Boden eingelagert. :-/
HHS-Dünger werde ich um 50% reduzieren, da ich festgestellt habe, dass der Nitratwert stetig ansteigt.
Ich kann mir im Moment nicht vorstellen das ich zu wenig dünge. Ich musste letzte Woche schon 2 X die Wochendosis Ferrdrakon düngen um den Eisengehalt zu halten. Evtl funktioniert mein JBL-Test nicht richtig.
Welcher ist denn zu empfehlen? So langsam spiele ich mit dem gedanken auf Sand umzusteigen. :roll:
Na ja, wir werden sehen. Vielleicht kommt ja der ein oder ander Tipp :wink:
LG Michael
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Postby lemming » 11 Oct 2013 13:35
Hallo,
Da dein Aquarium sehr "gesund" aussieht , würde ich von einem Bodengrund-wechsel absehen . Auffällig sind die vielen Schnecken . Vielleicht die Ursache für durchsichtige Blätter ?
Grüße Andre
lemming
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Postby aquanator » 11 Oct 2013 13:57
Hallo Andre,
ja die Schnecken werden in letzter Zeit mehr :nosmile: (müsste mal die Fütterung überdenken) Allerdings habe ich die nie auf dem Mexikanischen Eichenblatt gesehen, eher auf den Scheiben oder Anubia. Rätselhaft ist auch der Krüppelwuchs sowie das regelrechte absterben des Eichenblattes (eigentlich als einfach und schnellwüchsig eingestuft)
Die abgeschnittenen Stengel bilden keine Wurzeln und treiben nach kurzer Zeit an der Oberfläche, oder faulen knapp über den Bodengrund ab. Letzte Woche hatte ich einen Stengel vom Eichenblatt in einem Glas mit Leitungswasser auf die Fensterbank gestellt. Ergebnis nach 2 Wochen: keine Wurzelbildung :? An den Blattachsen trieben neue kleine Triebe.
Wurzelt diese Pflanze submers vielleicht nicht. :?
LG Michael
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Postby aquanator » 08 Dec 2013 19:46
Hallo zusammen,

kleines Update: Es :grow: wieder!!! :D
Was habe ich verändert?:
Ferrdrakon dünge ich 2 x wöchentlich auf Stoß, insgesamt 25 ml.
Kalium habe ich reduziert! Habe festgestellt, dass meine Kalium.Referenzlösungen fehlerhaft waren und ich immer zu viel Kalium im Becken hatte. :down: Als Referenzlösung benutze ich jetzt das gute Gerolsteiner Mineralwasser. Bleib bei der Trübungsmessung immer einen Tick drunter. Ich verwende übrigens den DIY-Kaliumnachweis mit Kalignost von "Werner". Magnesium habe ic ein wenig angehoben. Verhältnisse Ca/Mg/K liegen jetzt bei 4/2/1
Habe dann folgende Wasserwerte:
Ca = 33 mg/l
Mg = 15 mg/l
K = 8 mg/l (tägliche Zugabe was verbraucht wird)
No3 = 10-15 mg/l (tägliche Zugabe von Urea)
Po4 = 0,1 (tägliche Zugabe was verbraucht wird)
Fe = 0,05-0,1
Pflanzen wachsen deutlich besser und assimilieren sichtbar schon nach ca. 15 Minuten. :smile:
Manche Stengel vom Mexikanischen Eichenblatt werden aber immer noch glasig. Fliegen aber dann raus!
Hier noch ein paar aktuelle Bilder:




LG Michael
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Postby java97 » 08 Dec 2013 21:12
Hallo Michael,
Bin gerade erst auf Deinen Thread aufmerksam geworden.
freut mich sehr, dass es wieder wächst!
Die hellen Areale in den Blättern sahen für mich nach Magnesiummangel aus.
Interessant finde ich, dass anscheinend zunehmend vom bisher allgemein empfohlenen
Ca:Mg (K)-Verhältnis von 3-4:1 in Richtung 2:1(:0,5 K) abgewichen wird.
Auch Tobi und Andreas S. fahren ihre Becken ja in dieser Richtung.
naehrstoffe/vermutung-zum-ca-mg-verhaltnis-und-mangelerscheinungen-t29545.html
Wie hoch war denn Dein Kaliumwert bevor Du ihn auf 8mg/l korrigiert hast?
schöne Grüße
Volker
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Postby channaobscura » 08 Dec 2013 21:28
Hallo Miachael,

zunächst mal Danke für dein Feedback und meinen Glückwunsch zum nun besser laufenden Becken.

Deine Beobachtungen decken sich mit dem, was ich in diesem Thema auf Seite 4 bereits beschrieben habe. Dauerhaft hohe Kaliumgehalte bereiten im Zusammenhang mit etwa gleichgroßen oder - schlimmer noch - kleineren Magnesiumgehalten diverse Probleme.

Ob es nun durch Konkurrenz bei der Nährstoffaufnahme zu Verdrängungseffekten kommt oder in diesem Zusammenhang anderweitige Gründe zu den Schadbildern führen, darüber kann man jetzt spekulieren. Jedenfalls führt ein korrigiertes Ca : Mg : K -Verhältnis schon mal zu erheblichen Verbesserungen bei vielen Pflanzen wie z. B. den klein- und schmalblättrigen Rotala - vorausgesetzt, das Gesamtpaket ist ansonsten auch stimmig (N, P, CO2, Spuren, Licht, Temperatur).

Mit dem Verhältnis von etwa 4 : 2 : 1 arbeite ich schon länger, wobei ich K zwischen 6 und höchstens 12 mg/l zu halten versuche. Das hat sich bislang bewährt, setzt allerdings das regelmäßige, messtechnische Überwachen von Kalium voraus. Aber damit haben wir ja kein Problem, denn du und ich, wir nutzen ja den DIY- Kaliumnachweis... :D

In diesem Sinne: let it grow... :grow:

Viele Grüße,
Werner
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Postby aquanator » 08 Dec 2013 21:49
Hallo Volker,
Kalium lag bei ca. 25mg/l.
Also höher als Magnesium und No3. Jetzt gebe ich täglich nur die verbrauchte Menge Kalium zu. ca.5 mg/l pro Woche. Beim Wasserwechsel gibts ne Stoßdüngung. Ja genau, ich fahre das Ca/Mg/K Verhältnis das auch schon Andreas hier im Forum in einigen Threads verbreitet hat. Es gibt natürlich auch Becken die mit anderen Verhältnissen funktionieren. :wink: Ich bin mittlerweile davon überzeugt, das Magnesium höher Kalium liegen sollte und Kalium nicht höher als No3.
LG Michael
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Postby aquanator » 08 Dec 2013 21:59
Hallo Werner,

deine Ausführungen zu diesem Thema habe ich gelesen :thumbs: und waren einer der Gründe meine Werte in diese Richtung zu schubsen. Dank deinem Thread bastelanleitungen/diy-kaliumnachweis-ein-erfahrungsbericht-t13809.html kann ich recht genau messen. Vorraussetzung dabei ist eine (finde ich) gescheite Referenzlösung. Also ein dickes :tnx: nochmal dafür!
LG Michael
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