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Beitragvon Xenophilis » 19 Aug 2016 21:28

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

- Das Becken wird überwuchert von Fadenalgen. Die sind grün bis braun, bei den braunen handelt es sich definitiv nicht um Bartalgen (die gibts vereinzelt an anderer Stelle), da beim Einlegen in Alkhol Grünfärbung
- Red Bees sterben kontinuierlich geführlt immer nach dem Häuten
- Es bilden sich vereinzelt Bartalgen (Eine Stelle im Becken, noch sehr überschaubar ich fürchte aber schlimmeres)
- Mittlerweile Planarien (vmtl. weil nicht alle toten Bees auffindbar waren im Pflanzendickicht)
- Papageienblatt und Staurogynien bekommen Löcher, dann fallen die Blätter ab


Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Ja der Versuch die Fadenalgen durch eine Erhöhung des Nitratgehalts zurückzudrängen. Gemessen wurde dabei mit dem JBL NO3 Tröpfchentest. Weshalb ich geglaubt habe mich zwischen 10 und 20 mg/l zu bewegen, ein Trugschluss. Nacdem ich zwei Referenzlösungen von 20 und 30 mg/l hergestellt habe und die Tests verglichen habe, kam ich zu dem Schluss mittlerweile über 30 mg/l zu liegen. In einem Garnelenforum gab es die Info, dass das vermtulich die Garnelen gekillt haben könnte.

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* seit 12.07.2016

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 45x36x31 50L Modell Scapers Tank

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Amazona Aqua Soil grob

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Spiderwood (Haupthardscape drei mittelgroße Wurzlen), Basalt

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 6 STunden Pro Tag

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Scapers Light LED, 24 Watt 2000 Lumen 83 Lumen pro Watt

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Scapers Flow Hang on


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Schaumstoff, Watte, Silicarbon Granulat von Xtra line

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 360l in der STunde

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): aqusabi CO2 Cup Diffusor

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: 84 nach pro flora count safe jbl

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] ja dennerle crystal line

Welche Farbe hat der Dauertest? hellgrün

Welche Indikatorflüssigkeit wird für den Dauertest genutzt? [Hersteller, ggf. KH-Wert der Flüssigkeit] Hersteller

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 18.08.16

Temperatur in °C:* 24

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

JBL Tröpfchentest


pH-Wert: 6,4

KH-Wert: 4

GH-Wert: 9

NO2-Wert (Nitrit): 0,025

NO3-Wert (Nitrat): vmtl >30

K-Wert (Kalium): 15, l Wochen 8-10

Mg-Wert (Magnesium): Kein Test

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Aqua Rebell Makro Spezial N, Makro Basic Phosphat, Makro Basic Kalium, Mikro Basic Eisen. normalerweise nach Nährstoffrechner:
3ml N
3ml Phosphat
1ml Mikro
Keine Kaliumdüngung mehr nach dem das Soil gesättigt war.
Am 12.8 Stoßdüngung von 16 ml N um von den "gemessenen" um 10 mg auf 25/26 zu kommen um die Fadenalgen zurückzudrängen
Am 17.08 jede weitere Düngung erst mal gelassen wg der Garnelen


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* Alle drei Tage, wegen der Algen

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Wird das Wasser aufbereitet? Wenn ja bitte das Aufhärtesalz oder andere wasseraufbereitende Mittel angeben: Ada Aqua Conditioner Rio Base

Pflanzenliste:

Pogostomeron Errectus
Pogostomeron helferi
Perlkraut Cuba
Migranthenum Monte Carlo
Papageienblatt
Staurogynien
Christmas Moos
Rotala indica
Rotala walichii
Hygrophila pinnatifida
Eleocharis pussilla
Echinodrus tenellus


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 95%

Besatz:

5-10 Red Bees, 5 Geweihschnecken

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 11

Leitungswasser GH-Wert:* 12

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 80

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 20

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 2,5-3

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 3

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): 0,0

Weitere Informationen und Bilder:


Hallo liebe Forenleute,

ich wäre echt dankbar um ein paar Tipps: Mein Aquarium lief gut an, im Moment ist das eher so eine Katastrophensammlung. Ich habe versucht mich so schlau wie möglich zu lesen, aber ohne gangbare vernünftige Lösungen und habe durch das Experimentieren jetzt eher Garnelen umgebracht durch die Erhöhung der Nitratwerte, als eine Lösung der Fadenalgenproblematik herbeizuführen.

Ich habe zudem einen Silikatfilter im Aquarium weil die Silikatwerte nach Versorger bei 24,2-30,2 mg/L liegen (JBL Test ist tiefblau) Im Fachgeschäft wurde mir dringend empfholen deshalb Silikat zu filtern. Ich denke der filtert natürlich auch Phosphat mit raus. Aber ich weiß auch nicht ob man bei den Werten riskieren sollte, keinen Silikatfilter zu haben. Gleichzeitg weiß ich nicht wie man jetzt Phosphat zudüngen sollte, wenn das eh herausgefiltert wird?

Kurze Historie:
Zu Anfang läuft alles normal, die Pflanzen wachsen an. Nach zwei Wochen stoppe ich die zusätzliche Kaliumdüngung für das Soil und beginne das Düngekonzept vorsichtig an die Empfehlungen auf den Flaschenanzupassen. Nach Mg Test im Zoohandel wird mir emfpholen mit der Mikrodüngung leicht hochzugehen.

Zu der Zeit kommen die ersten Fadenalgen und sind geblieben. teilweise in so dichten Teppicen, dass die Cuba und die Moose völlig verdeckt sind. Ab dem Zeitpunkt fängt also das Algenaufrollspielchen an. Die Beleuchtungsdauer erhöhe ich deshalb auch erst mal nicht. Auch die Wasserwechsel belasse ich bei jedem dritten Tag.

Ich versuche dem Problem Herr zu werden, indem ich Stück für Stück die CO2 Düngung raufsetze (letzteres scheint einen leichten Effekt zu haben) und seit letzter Woche die Nitratwerte erhöht habe. Hier wäre noch als Info wichtig, dass mein Wasserversorger zwei Nitratwerte angibt, da das Leitungswasser aus zwei Quellen kommt. Nach JBL Test gibt es aber in meinem nur 1mg/L. Wie oben beschrieben versuchte ich dann auf 25 mg/L zu kommen. Miene Pflanzen waren auch erst mal ganz begeistert, die Fadenalgen unbeeindruckt und die Red Bees ziemlich tot. Nachdem ich mich sehr gewunder habe, woran jetzt die Garnelen denn nun gestorben sein könnten, stoße ich auf einen Beitrag, das zu hohe Nitratwerte nach der Häutung bei Bachgarnelen, die hohe Ansprüche an Wasserwerte stellen, tödlich sein können. Also beschloss ich meinen NItrattest zu prüfen durch Referenzlösungen und habe eine mit 20 mg pro Liter udn eine mit 30 mg pro Liter erstellt, diese im Tröpfchentest getetst und mit dem Wasser aus dem Aquraium verglichen. Ergebnis: Ein Wert von über 30. Danach Wasserwechsel um Nitrat auszutragen und auch das Kalium, denn der WErt ist durch den N Makro Spezial natürlich auch auf 15 mg/ Liter gestiegen. Zur selben Zeit entdekce ich am Ende einer Wurzel vier Fäden von Bartalgen. Die unterscheiden sich ja optisch stark von den Fadenalgen. Bis jetz tnur dort. Trotzdem habe ich erst mal die MicroBasicdüngung von 1ml am Tag eingestellt. Es müssen ja jetzt nicht noch Bartalgen dazu kommen.

Heute habe ich dann an der Scheibe eine ganze Menge Planarien entdeckt. Die wären dann das nächste Problem....

Ich bedanke mich schon mal im Vorraus bei all jenen, die sich meiner und dieser Riesenproblematik annehmen udn bin für jeden Tipp dankbar,

veralgte Grüße Sebastian

P.S. Fotos versuche ich nachzuliefern, mangels Kamera grade kompliziert.
Liebe Grüße,
Sebastian
Xenophilis
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Beitragvon Gast » 20 Aug 2016 07:30
Hallo Sebastian,

ich finde, das hört sich furchtbar an.
Ich würde an deiner Stelle zuerst einmal deine Garnelen aus dem Becken in ein anderes, altes, laufendes Becken umsetzen und mich dann daran machen, das Aquarium, das du beschrieben hast auszubalancieren. Es hört sich so an, als sei es noch nicht richtig eingelaufen.
Die Garnelen reagieren empfindlich auf zuviel Dünger und auch auf zuviel CO2. Offensichtlich hast du zusätzlich eine Menge organische Abfälle in deinem Becken, ansonsten würden sich die Planarien nicht so vermehren.
An deiner Stelle würde ich zuerst mal über einen längeren Zeitraum mit mehreren Wasserwechseln das ganze Zeugs auswaschen, das du dort hineingekippt hast. Den Silikatfilter würde ich auch nicht benutzen. Du hast einen dichten Pflanzenwuchs, sagst du, also scheint das ja schonmal zu laufen. Düngen würde ich nur ganz moderat, wenn sich bei den Pflanzen etwas zeigt.

Grüße
harvey
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Beitragvon Xenophilis » 20 Aug 2016 13:38
Hallo Harvey,

erst mal vielen lieben Dank für die schnelle Antwort! Ich hab heute morgen wieder eine rausgefischt. Keine besonderen Merkmale am Panzer, dafür aber vermutlich frisch gehäutet. Ich hab dann erst mal 50% Wasser gewechselt und gemäß deinem Rat das Silikatabsorber Zeugs rausgeschmissen und durch Röhrchen ersetzt. Da natürlich jetzt 50% des Filtermaterials ausgetauscht ist, ist das sicher doof für die Nitratbakterien aber die Röhrchen sind da ja ein guter Siedlungsraum. Jetzt versuche ich so viel Algen und organisches Material wie möglich in den nächsten Tagen auszutragen. Die CO2 Zufuhr hab ich auch etwas gedrosselt. Habe noch weitere Bartalgen entdeckt, also kommt da wohl ein neues Problem auf. Gründe dafür fallen mir erst mal keine ein. Und dann ist wohl abwarten angesagt.... Ich schaue mal, dass ich heute nachmittag Fotos hinbekomme mit dem Handy. Vielleicht geben die ja auch noch mal AUfschlüsse.
Liebe Grüße,
Sebastian
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Beitragvon omega » 20 Aug 2016 18:05
Hi,

Xenophilis hat geschrieben:Jetzt versuche ich so viel ... organisches Material wie möglich in den nächsten Tagen auszutragen.

meinst Du mit org. Material Mulm? Dann aber sachte. Erst 50% der Filterbakterien eliminiert und dann noch weitere aus dem Aq.?
Org. Material wirkt sich nur in Form von Futter auf das Aquarium aus. Nach ein paar Stunden ist es verstoffwechselt. Raus bekommst Du die Stoffwechselprodukte durch Wasserwechsel, weil sie im Wasser gelöst sind (letztlich als Nitrat und Phosphat). Das ansonsten sichtbare org. Material (Mulm) ist recht träge, weil sehr langsam bis gar nicht weiter verstoffwechselbar.

Grüße, Markus
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Beitragvon Xenophilis » 20 Aug 2016 19:17
Hallo,

hier noch mal die versprochenen Bilder, leider nur Handyfotos.










Ich hoffe man kann ein bisschen was erkennen. Ich habe zudem den Eindruck, dass die Fadenalgen das CO2 nicht allzu gut verkraften, da sie seit einigen Tagen sehr "schlaff" wirken. Aber wenn es den Garnelen auch nicht so gut bekommt ist das natürlich ungünstig. Zu berücksichtigen ist auch, dass ich natürlich gestern und heute viel Wasser gewechselt habe und dabei versucht habe möglichst viele Algen abzusaugen, weshalb es jetzt halb so wild aussieht. also müsste man sozusagen einen stabilen Ausgleich zwischen CO2 und GarnelenGesundheit finden? Hat jemand einen Tipp wie viel den Garnelen gut bekommt und den Algen schlecht? Der JBL Test sagt übrigends die Sauerstoff werte seien gut...

@Markus: mit organischem Material meinte ich eigentlihc die Algen udn eine intensive Suche nach toten Garnelen. Schließlich sind die ja Planarienfutter. Wenn ich derzeit bei intensiver Suche nur noch vier ausmachen kann, aber mal 14 drin hatte und mich nur daran erinnern kann 7 das Klo runtergespült zu haben sind da imme rnoch drei vermisste.... Mulm habe ich sonst nicht so viel erreichbaren mit Schläuchen, da der Bewuchs ja sehr dicht ist.

Danke bereits im Vorraus für jede Hilfe!
Sebastian
Liebe Grüße,
Sebastian
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Beitragvon URMEL59 » 20 Aug 2016 19:46
Hallo Sebastian
Diese Plage habe ich erst hinter mir.
Ich habe es so erledigt bekommen Po4 erst mal deutlich erhöht so 1,5 mg
Silikat habe ich überhaupt nicht beachtet. Dann die Beleuchtung für 4-6 Tg. ausgelassen und nicht weiter gedüngt.
Wäre ja ein Versuch wert.
Einige werden jetzt sagen bloß nicht. Ich habe es aber so hinbekommen

MFG LUTZ
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Beitragvon BlackMollig » 24 Aug 2016 23:14
Hallo!

Ich schließe mich Lutz an. Eine Woche das Becken nicht beleuchten sollten die Pflanzen überstehen. Wie oft fütterst du deine Garnelen? Ich hatte ein ähnliches Problem, hab das tägliche Füttern auf alle drei Tage geändert und nach kurzer Zeit waren die Algen Geschichte.
LG
Max

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Beitragvon Rio-Negro » 25 Aug 2016 09:14
Hi,

was mir auffällt:

Silliphos hat im Scape nix zu suchen
KH für Bee's viel zu hoch, zumal sie bei jedem WW mit Leitungswasser sehr schwankt

Wenn du die Garnelen behalten willst wirst du um Wasseraufbereitung al'a UOA oder VEA und anschließendes Aufsalzen mit Beesalz nicht rumkommen.

Ansonsten würde ich mit geeignetem Wasser 2x80% Ww durchführen und anschließend mal mit dem MCI arbeiten. MCI findest du im FAN
grüße Benedict

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Beitragvon Xenophilis » 27 Aug 2016 16:33
hey danke für die Antwort - Kurze rückfrage: was ist ein MCI und was ist FAN?
Liebe Grüße,
Sebastian
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Beitragvon Rio-Negro » 27 Aug 2016 18:03
MCI (Abkürzung auf Englisch) steht für Methode der kontrollierten Ungleichgewichte. http://aquascaping.flowgrow.de/aquascaping/naehrstoffe/item/161-method-of-controlled-imbalances

FAN Flowgrow Aquascaping Network hier auf dem Portal. flowgrow-aquascaping-network/

Habe eben gelesen du hast Röhrchen in deinen Filter gepackt. Das ist auch eher sehr schlecht wenn du willst das deine Probleme besser werden.
grüße Benedict

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Beitragvon Xenophilis » 04 Sep 2016 12:33
Hey ho Benedict,
vielen Dank für den Tipp mit der MCL Methode - die war mir noch gänzlich unbekannt und da steht viel interessantes drin, was ich mir die Tage noch zu Gemüte führen möchte.

Jetzt würde mich nochmal interessieren - auf die Gefahr hin sehr unwissend zu erscheinen - was genau das Ding mit den - Röhrchen ist. Mein Gedanke war: Hmm Röhrchen sind gut, da siedeln sich viele Bakterien an, und genau die werden ja gebraucht (sagt man immer) . Geht es dabei um das Ausschaffen der Röhrchen zwecks Minimalfilterung, um eine Filterung über die Pflanzen zu haben oder worum genau? Und was soll statt der Röhrchen rein? Watte oder Schaumstoff? Gibt es gute Artikel dazu? Habe gestern etwas rumgesucht ohne wirklich ergiebige Ergebnisse, die das Urteil: Die machens schlimmer/lassen es schlimm bleiben für mich so brauchbar erklären. Ich glaub ich muss noch so einiges über mein Aquarium lernen...

Da ich ja auch diese Planarienexplosion habe, werde ich mir so oder so noch Gedanken machen müssen, wie man denn wieder die in den Griff bekommt....

viele Grüße und danke für die geduldige Unterstützung.
Liebe Grüße,
Sebastian
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Beitragvon Xenophilis » 04 Sep 2016 12:38
Hey Benedict,

hab deinen Beitrag in einem anderen Beitrag zu den Röhrchen gelesen. Fliegen dann heute raus :-P
Liebe Grüße,
Sebastian
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Beitragvon Xenophilis » 08 Sep 2016 18:28
Hallo Leute,

ich dachte ich update mal meineInfos zum Becken. Ich habe mich auf Benedicts Post erst mal in die MCL eingelesen und nachdem ich erst mal nicht meh gedüngt habe, damit wenigstens noch ein paar Garnelen überlebten ist folgendes passiert:

- Das Garnelensterben hielt kontinuierlich an. Leider war es mir nicht möglich die Tiere irgendwohin umzusetzen. Es waren auch nur noch schätzungsweise fünf da. Mittlerweile ist mir auch klar, dass die Gründe für deren Aussterben multifaktoriell sind. Und ich bin etwas sauer, dass man mir im Fachgeschäft die Tiere verkauft hat, obwohl de rVerkäufer wusste, dass ich über keine Osmoseanlage verfüge oder an anderes Wasser als das aus er Leitung ran komme. Für den Massentod vermute ich, dass die zu hohen Nitratwerte in de Fadenalgenbekämpfung plus die Planarien die Garnelen zuverlässig ausgerottet haben. Die Planarien sind nach wie vor ein Problem, weshalb wohl kein Tier die Häutung überlebt (Derzeit sammel ich ab und überlege mir dann später, wie man die generell um die Ecke bringen könnte)

- Da ich bisher NO3 nur mit dem JBL Test messen kann, hab ich einfach Vergleichslösungen eingesetzt. Fazit: Der Test ist echt scheiße, vor allem die Ableseskala, da sich die Färbungen zwischen 10 und 30 mg nur Nuancenweise unterschieden.

- Nachdem der NO3 Gehalt durch regelmäßige Wasserwechsel stark gesunken (Nach Referenzmessungen zwischen 1 mg und 10 ) und sich Mangelerscheinungen an den Pflanzen zeigten (Auflösung von Montecarlo) , zeigten sich Blaualgen. Erst sehr wenige, mittlerweile sehr viel. Ich hab daraufhin beschlossen, der MCL tatsächlich eine Chance zu geben und um den Blaualgen Herr zu werden zunächst den Kaliumgehalt zu erhöhen auf über zehn (einige haben die Dinger damit erledigt) und dann in die MCL einzusteigen, wodurch sich der Kaliumgehalt ja auch noch weiter erhöhen wird. Meine bisherige Beobachtung: Nach so langer Düngepause und der Zugabe von 3ml auf 50L von Aqua Rebell Spezial N an jetzt zwei Tagen assimilieren die Pflanzen sehr viel stärker als vorher.

- Da die Mikroflora ja ziemlich durcheinander sein müsste wegen der Blaualgen, habe ich auch beschlossen von meinem ursprünglich sher häufigen Wasserwechseln (es gab ja jede Menge Algenprobleme und die meisten Tipps enden irgendwo mit sehr häufigen Wasserwechseln) abzuweichen und auf eine Woche Intervalle zu 50% umzusteigen. Die Idee dahinter: gelingt es die Blaualgen allein durch das KNO3 Protokoll und eine leichte Erhöhung von K zurückzudrängen, dann wäre es vielleicht zusätzlich sinnvoll, die Mikroflora zu stabilisieren indem man nicht zu häufig Wasser wechselt....

Soweit meine Überlegungen. Derzeit bin ich in Tag zwei der MCL und gespannt, wie sich das ganze entwickeln wird. Geht noch mehr schief bliebe ja immer noch die Verdunklung und der Einsatz von Chemie. Schreibt doch gerne eure Gedanken über Tipps freue ich mich sehr, weil ich selbst mittlerweile recht rat und mutlos bin. So habe ich irgendwie seit Kindesbeinen Aquarien gehabt, die aufgrund sehr dankbaren Wassers (bin auf dem Land aufgewachsen) immer völlig problemlos gelaufen sind (obwohl ich aus der Retrospektive sehr sehr viele Fehler gemacht habe damals) nur dieses ist krass. Also so viele Katastrophen auf einmal... Da für eine Neueinrichtung aber schlicht kein Geld da ist, muss da irgendwo ein Weg hinaus weisen.

Viele Grüße,
Sebastian
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Beitragvon Rio-Negro » 17 Sep 2016 14:31
Hey Sebastian,

ich habe ja ebenfalls erst Cyano`s bekämpft. Bei mir scheint es ein PO überschuss zu sein obwohl PO nicht messbar. Ich habe kein PO mehr gegeben und mit MCL und H²O² das Problem im griff. Nach dem Verschwinden der Blaualgen gingen auch alle anderen (echten) Algen deutlich zurück.

Auch in meinem Meerwasserbecken habe ich einen nicht nachweisbaren PO Wert und hatte extreme Probleme. Nach dem Absaugen von Mulm und einer täglichen Gabe von NO3 (was man im MW ja eigentlich nie tut) waren die Cyano`s innerhalb von 7 Tagen weg. Weshalb ich für mich den Schluss ziehe, Cyano`s sind auf das Verhältnis NO zu PO zurückzuführen.
grüße Benedict

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Beitragvon Xenophilis » 28 Sep 2016 21:40
Hey Benedict,

das klingt sehr spannend! Womit hast du denn Phosphat gemessen? Firma mit drei Buchstaben die mit J anfängt? Ich hab nämlich grade wieder das Problem, dass alles von vorne losgeht. Vielleicht sollte ich diesen Ansatz auch mal ausprobieren!

Ansosnten hab ich schon mal microlift special blend und nite out II bestellt - gibt ja im Forum viele gute Erfahrungen...

Grüße,
Sebasitan
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