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Beitragvon rangersen » 26 Feb 2016 18:30
Hallo Leute,

da geht es ja richtig ab in meinem Tread => freut mich.

Tja zu meinem Becken. Die Blaualgen habe ich abgesaugt und aktuell ist einfach das biologische Gleichgewicht / Mikroflora komplett aus den Fugen geraten (liegt bestimmt am Klimawandel oder an El Nino :schnief: ). Dies wird sicherlich einige Zeit brauchen bis es einigermaßen wieder in Schuß ist.

Ich werde die nächste Zeit auf der Nik-Schiene fahren (Mikro und SE zugeben, den Phosphat-Dünger weg lassen). Die WW werde ich wöchentlich mit 2/3 des Beckeninhalts machen.

Ich werde weiter an euch berichten und Fotos einstellen. Irgendwann werde ich schon wieder auf Spur sein.

Wie immer vielen Dank und schönes WE
Wolfgang
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rangersen
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Beitragvon kurt » 26 Feb 2016 18:39
Hallo zusammen,

Ansatz.
die-pflege-der-mikroflora
Algenfrei, gibt es Algenfrei überhaupt?
Zum funktionierenden Aquarium, gehören nun mal auch Algen (Mikro Flora und Mikrofauna).
Aquarien Richtung steril können nicht funktionieren.
Leitorganismen.
Mikroskopisch wird sichtbar was sich alles im Aquarium tummelt.
Bei Wasserproben/Abstrichen findet man immer Algensporen, es sei denn man will sie nicht sehen/finden.
Welche Mikroorganismen bzw. auch deren Populationsgröße sind entscheidend für die Wasserqualität.
Das Lenken eines nicht funktionierenden Aquariums in die richtige Bahn lernt man auch nicht von heute auf Morgen.
Zu den Schwierigkeiten evtl. aufkommenden Problemen gibt es hier schon genügend Threads.
Hilfreich, Beobachten, Beharrlichkeit, Geduld... :irre:
Gruß Kurt
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Einstimmung…
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Beitragvon nik » 27 Feb 2016 11:47
Hallo Wolfgang,

rangersen hat geschrieben:Tja zu meinem Becken. Die Blaualgen habe ich abgesaugt und aktuell ist einfach das biologische Gleichgewicht / Mikroflora komplett aus den Fugen geraten.

ich gehe davon aus du machst derzeit, als nächstes die SB/NOII-Kur.

... (Mikro und SE zugeben, den Phosphat-Dünger weg lassen).

ich hoffe, du meinst: NK und Mikrodünger zugeben, Phospatzugabe abwarten bis eine Pflanze den PO4-Mangel zeigt.

Würdest du den 2. Schwamm, so er noch drin ist, rausnehmen? Ich weiß nicht wie oft du den reinigst, der könnte nährstoffmäßig gestopft sein und dann wäre es mir lieber, der ist raus.

Gruß, Nik
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Beitragvon nik » 27 Feb 2016 14:10
Hallo Sascha,

seitdem das Sandbecken bei dir rum ist, bist du ja ein bisschen auf Krawall, äh Widerstand gebürstet. ^^ Das ist okay, ich mache den schlampigen Mikrobiologiker und du den Nachkommastellen ehrenden Messtechniker, sprechen wir drüber. ;)
bocap hat geschrieben: Ist das der Zustand Aquarium der dir so als "einfach stabil" vorschwebt??

Ja. Du verquickst das unzulässigerweise mit dem Pflegezustand, der ist nur mäßig. Zeitweise war ich nur sehr wenig in Frankfurt, wo der Cube steht.

Ich sehe ein Becken mit verfärbtem Sand vorne an der Frontscheibe, Punkt- und Staubalgen auf Pflanzen und Hardscape, für meinen Geschmack zu viel Mulm dafür das das anscheinend weitestgehend besatzlos ist, sowie Pflanzen welche nicht grade aussehen als würden Sie vor Kraft strotzen! :nasty: Sorry!

Verfärbter Sand lässt sich bei einem Jahre stehenden Becken nicht vermeiden. Da das bei dem Becken aber schon eher ausgeprägt ist, werde ich mal bei Gelegenheit dran rumstochern und schauen ob das ein fester bakterieller Film ist. Könnte sein. Cyanobakterien und übrigens auch Staubalgen waren in dem Becken nie ein Thema. Punktalgen hat es. Die sind mir erst richtig bei genauer Betrachtung der großen Bilder aufgefallen. In dem Cube sind es relativ viele. Mit dem Mulm wirst du irgendwann mal in Erwägung ziehen müssen, dass das ein Merkmal einer gut laufenden Mikroflora ist. Den Mulm, in gleicher Art und Weise, habe ich auch in einem bis auf einige Schnecken besatzlosen Becken in ebenfalls erstaunlicher Menge. In dem gezeigten muss ich die Amanos mit reichlicher Fütterung bei Laune halten, sonst beschädigen sie Anubias und Bucen.
Die Anubien sind 3 Jahre alt und ich habe in dieser Zeit nicht ein gelb werdendes älteres Blatt gehabt. Bei den Bucen wüsste ich da übrigens auch nichts. Das ist angesichts sehr wechselhafter Pflege schon okay.

Wie handelst du diese Becken? Wasserwechsel, Düngung, sonstige Pflegemaßnahmen? Kennst du die Wasserwerte?

Ich dünge es nachlässig, sieht man ja an der C.parva. Wasserwechsel nur, d.h. selten, wenn mir der Braunstich durch das immer noch stark färbende Holz auf den Geist geht. Wasserwerte kenne ich nicht. Der Cube hat ~20l Wasser netto, davon eine Flasche Volvic (1,5L) und ~18,5L demineralisiertes Wasser. PMS nutze ich weiterhin, weil es funktioniert.

Außerdem habe ich eine Mail von Preis gefunden, da reklamierten sie über 70 SE für das PMS. :D So einen Hinweis gab es AFAIR auch hier im FG. Nur um's klarzustellen, bei mir nagen an der Aussage erhebliche Zweifel. Ich hätte zudem allergrößte Mühe überhaupt 70 SE aufzuzählen. Die Anzahl SE ist schon in sich sinnarm.

Was genau meinst du mit stoffwechselmäßig ankurbeln? CO2, Dünger?

Ja. Und regelmäßige Düngung. Der Cube hat schon geraume Zeit kein CO2 mehr. Und ich bin geneigt anzunehmen, dass die Färbung durch das Holz eine Rolle bei der mangelhaften Optik der C.parva spielt.

Der Cube ist stabil, aber es lassen sich bei stabilen Becken Unterschiede im "Befall" von Hardscape erkennen. Das kann auch mal mehr als in diesem Cube sein und auch extrem clean. Sollst du auch ein Beispiel haben. Es ist das Mini M, das ich pflanzenlos, gedüngt eingefahren hatte. Da kam vor allem HCC hinzu, das derzeit overgrown ist. Außerdem päppel ich da Mini-Bucen auf. Die HCC will ich trotzdem noch erhalten und dünge deshalb keine Makros um weiteres Wachstum aufzuhalten. Das sieht man den älteren Blättern der HCC an. Das Hardscape ist so ein bis 1,5 Jahre im Becken, müsste ich im Mikroflora-Fred nachsehen, wann ich das aufgesetzt hatte - und das Hardscape hatte anfänglich schon Beläge. Oben links im Bild siehst du von dem Mulm, der ist auch im besatzlosen Becken unvermeidbar. Im HCC ist auch erheblich. Ach ja, 80 lm/l hat das. Könnte ein Kandidat für Nährstoffprobleme sein, ist es aber nicht. Mag an den Pflanzen liegen. Irgendeine Reinigung des Hardscapes hat nie stattgefunden. Viel Spaß beim Suchen.
30443

Gruß, Nik
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Beitragvon rangersen » 27 Feb 2016 17:27
Hallo Nik,

ich werde die SB/NOII - Kur machen. Das SB habe ich schon bei den letzten zwei WW verwendet. Das NOII wollte ich diese Woche bei meinem Aqua-Händler kaufen aber genau dieses hatte er nicht vorrätig. Werde nächste Woche bei anderen Anbietern in meinem Umfeld mein Glück versuchen.

Wie du es schon geschrieben hast, ich werde ganz normal düngen und zwar Makro und Mikro, einzig das P werde ich aktuell nicht zudüngen.

Aktuell läuft nur eine von meinen beiden Innenfilter "Aquael Turbo Filter 500" ist nur noch einer in Betrieb und an diesem habe ich vor zwei Wochen bereits den Schamm abgenommen.

Somit brauche ich nun etwas Zeit, Geduld und dann wird es schon wieder werden. Ich berichte euch weiterhin über mein Erfolge oder auch Mißerfolge

Schönes WE
Wolfgang
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Beitragvon nik » 27 Feb 2016 19:00
Hallo Wolfgang,
rangersen hat geschrieben:Aktuell läuft nur eine von meinen beiden Innenfilter "Aquael Turbo Filter 500" ist nur noch einer in Betrieb und an diesem habe ich vor zwei Wochen bereits den Schwamm abgenommen.

Ja, und am anderen?

Gruß, Nik
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Beitragvon rangersen » 27 Feb 2016 19:36
Hallo Nik,

der Schwamm wurde bei der Stillegung abgenommen, d.h. seit zwei Wochen ist kein Schwamm im Becken.

Gruß
Wolfgang
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Beitragvon bocap » 29 Feb 2016 12:48
Hallo Nik,

nik hat geschrieben:seitdem das Sandbecken bei dir rum ist, bist du ja ein bisschen auf Krawall, äh Widerstand gebürstet. ^^

Nö, bin nicht auf Krawall gebürstet. Finde nur, dass das gezeigte Becken optisch nicht grade dem entspricht was man sich so unter einem stabilen Becken vorstellt. Ein stabiles Becken ist für mich ein Becken, was optisch algenfrei und weitestgehend unempfindlich gegen "extreme" Nährstoffzugaben ist, oder auch mal eine Zeit ohne Düngung kann. Folgender kleiner 30er Cube wurde mit 80 lm/l beleuchtet, ordentlich umgewälzt und nur über die Schaumstoffpatrone im Skimmer gefiltert. Der Hang on Filter war leer, der Skimmer diente in erster Linie zur stärkeren nächtlichen Belüftung. Standzeit zu dem Zeitpunkt ein paar Monate. Hatte das Becken mal als Testbecken für Düngeexperimente aufgesetzt. Ich hatte hier zeitweise 3-5 mg/l PO4 wöchentlich auf Stoß, sowie Fe mit Volldünger auf 0,2 - 1,0 mg/l aufgedüngt. Auch hatte ich mal über mehrere Tage täglich größere Mengen NH4 über NH4HCO3 gedüngt, da NH4 laut Tom Barr ja direkt zu Algen führen soll! Nix ist passiert! Weder die erwarteten Rotalgen durch exzessive Volldüngerzugaben, noch irgendwelche anderen Algen aufgrund extremer NH4 und PO4 Zugaben. Auch konnte ich keinen wirklichen Wachstumsunterschied (Geschwindigkeit oder Rotfärbung) aufgrund der NH4 und Fe düngung beobachten. Einzig durch die hohen PO4 Zugaben konnte ich eine Zunahme der Wuchsgeschwindigkeit erkennen.
Das hat aber meiner Meinung mal überhaupt nix mit Sand oder nicht Sand zu tun. Du schwörtst drauf, dass passt in dein System. Ich habe neben Sand aber auch noch Soil und Akadama ausprobiert und kann sagen, dass auch das problemlos geht! Ich bin mittlerweile vorsichtig geworden Aussagen bezüglich der mikrobiologischen Stabilität eines Beckens zu treffen. Alleine aus dem Grund, da diese qualitativ und quantitativ rein subjektiv und nicht nachweisbar, bzw. messbar ist. Ich orientiere mich lieber an gewissen messbaren Wasserparametern und veruche so ein gesundes, möglichst reproduzierbares Beckenklima einzustellen. Die Mikroflora passt sich dem schon an und funktioniert dann.

nik hat geschrieben:Mit dem Mulm wirst du irgendwann mal in Erwägung ziehen müssen, dass das ein Merkmal einer gut laufenden Mikroflora ist.

Nö, in dem von mir gezeigten Becken, war Mulm kein Thema. Trotz minimaler Fütterung hat sich hier über Monate kein Mulm angesammelt. Als ich das Becken abgebaut habe kam ein wenig (vielleicht ein, zwei Teelöffel) unter der Schale zum Vorschein. Ist also meiner Erfahrung nach nicht unbedingt ein Merkmal einer gut laufenden Mikroflora!
Ebensowenig wie eine Kahmhaut ein Zeichen für eine noch nicht funktionierende Mikroflora sein soll. In meinem Hidden Places konnte ich zum wiederholten Male feststellen, dass die Düngung mit Volldünger die Ursache am auftauchen der öligen Kahmhaut war. Mittlerweile ist sie nach, ich glaube zwei Wochen ohne Volldünger wieder weg und der Fe-Gehalt liegt trotz ausgesetzter Düngung immer noch bei ca. 0,03 mg/l (Stand gestern Abend).

nik hat geschrieben:Außerdem habe ich eine Mail von Preis gefunden, da reklamierten sie über 70 SE für das PMS. :D So einen Hinweis gab es AFAIR auch hier im FG. Nur um's klarzustellen, bei mir nagen an der Aussage erhebliche Zweifel. Ich hätte zudem allergrößte Mühe überhaupt 70 SE aufzuzählen. Die Anzahl SE ist schon in sich sinnarm.

Verstehe nicht ganz was du hiermit zum Ausdruck bringen willst. Verstehe ich das richtig, dass du immer noch an die ach so tollen Spurenelementen in PMS glaubst? :pfeifen:

Lieben Gruß
Sascha
Mein aktuelles Projekt:
Black Stones & Green Veins, 75x45x45, 152 Liter


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Beitragvon Frank2 » 04 Mär 2016 13:29
Nö, in dem von mir gezeigten Becken, war Mulm kein Thema. Trotz minimaler Fütterung hat sich hier über Monate kein Mulm angesammelt. Als ich das Becken abgebaut habe kam ein wenig (vielleicht ein, zwei Teelöffel) unter der Schale zum Vorschein. Ist also meiner Erfahrung nach nicht unbedingt ein Merkmal einer gut laufenden Mikroflora!


Hallo Sascha

ich komme gerade wegen dem anderen thread und Linkverweis hierdrauf.

Im Prinzip hast Du damit recht. Aber insb. bei größeren und stärker besetzten Fischaquarien kann es doch gut 1 Jahr oder noch länger dauern, bis kein sichtbarer Mulm mehr anfällt (Destruenten hinken mancmal länger der Besatzsteigerung bzw. dem Auswachsen der Fischpopulation hinterher, als man denkt). Und ich brauche dazu zusätzlich noch externe kleine Helferlein, die TDS. Dann aber fällt wirklich kein Mulm mehr an (im Kiesbecken, bei Sand kann ich das nicht bestätigen bei größerer Fischpopulation ich würde Sand daher für meine Zwecke nie mehr verwenden). Dennoch rate ich bei gröberen Substraten generell zum Mulmen, einfach um Fe-P04 Ausfällungen rauszuholen. Es reicht 2 mal jährlich aus.
----

Grüße
Frank
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Beitragvon rangersen » 07 Mär 2016 20:46
Hallo,

kleines Update. Seit letzter Woche dünge ich wieder Phosphat und habe ich inzwischen das NO II hinzugegeben. Auch wenn die Bilder es noch nicht so zeigen, so habe ich den Eindruck dass es langsam in die richtige Richtung geht. Die schwarzen Bartalgen werden an den Wänden und auf den Steinen zu einer schwarzigen, schleimigen Masse welche ich abbürsten/absaugen kann. Das Becken habe ich mit schnell wachsenden Pflanzen vollgepackt.

Die folgenden Bilder wurden vor dem letzten WW am Wochenende gemacht. Hierbei habe ich 65 ltr von 110 ltr gewechselt.





Auf dem Korkast sieht man noch die Blaualgen und diese schwarze, schleimige Masse welche ich beim WW entfernt habe.

So langsam keimt wieder etwas Hoffnung auf.
Wolfgang
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Beitragvon rangersen » 02 Apr 2016 18:14
Hallo,

ich war jetzt zwei Wochen in Urlaub und wenn ich nicht schon genügend Probleme gehabt hätte, ist während meiner Abwesenheit meine CO2-Versorgung ausgefallen. Das Ergebnis seht ihr hier (Fenster spiegelt sich leider bei den Fotos):





Tja, was soll ich sagen. Meine Motivationskurve ist aktuell in einem totalen Loch. Ich habe heute die CO2-Flasche wieder gefüllt und somit wieder eine CO2-Versorgung. Morgen werde ich einen ca. 60% Wasserwechsel machen und die Pflanzen komplett stutzen. Gleichzeitig werde ich die Anubias aus dem Becken nehmen und mit H2O2 behandeln. Einen Versuch starte ich und wenn dies wieder nichts hilft, so wird das Becken komplett neu aufgesetzt. Meine aktuellen Werte:

PO4: 0mg/ltr
NO3: 10mg/ltr
Ca: 25mg/ltr
Mg: 9,5mg/ltr
K: 6mg/ltr
kH: 3
ph: 6,6

Falls ihr zusätzlich noch Tipps für mich habt, als her damit. Der Motivation kann es nur hilfreich sein.

Gruß
Wolfgang
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Beitragvon muffin » 02 Apr 2016 20:55
Hallo Wolfgang,

schaut ja übel, aber auch recht einfach zu beheben aus. Ich würde 4-fach überdosiert EC ins Becken geben und dazu reichlich Posthornschnecken. Eine Woche warten, dann 80% Wasserwechsel. Sobald die Posthörner die abgestorbenen Algen vertilgt haben langsam wieder mit Düngung(1/3) beginnen. Dabei das Licht auf 6h beschränken.
Ich hab eh die Erfahrung gemacht, dass kurz und heftig Licht den Pflanzen besser bekommt. Den Rest des Tages haben die Pflanzen ja eh Dämmerlicht und wenn man was sehen will kann man ja stark gedimmt das Licht länger laufen lassen.

Gruss Mario
muffin
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Beitragvon Frank2 » 03 Apr 2016 11:54
Ich hab eh die Erfahrung gemacht, dass kurz und heftig Licht den Pflanzen besser bekommt.


Aha. Mario da wundere ich mich dann schon bei meinen 11 h Beleuchtung in 3 untersch. Becken was da den Pflanzen nicht bekomme sollte?
Wenn man natürlich Unmengen an Licht über ein Becken platziert kann es schon sein, dass es irgendwann in der Tat zuviel wird und weniger mehr ist? In die Verlegenheit komme ich aber sicher nicht, da ich auch zukünftig MAXIMAL 0,5 Watt/l fahren werde, eher weniger Ich richte doch ein Becken nicht ein damit es 3/4 des Tages dunkel ist? Wobei es hier doch auch genug stärker beleuchtete Becken gibt, die länger als 6 h beleuchtet werden! So ganz kann ich daher Deinem Posting - sofern wir bei Dir über starkes Licht reden sollten - nicht folgen. Für mittlere Beleuchtungsstärke gilt das jed. def. nicht. Da kann man gut und gerne 11-12 beleuchten, minimal 9-10 , bei schwacher Beleuchtung auch Langtag.
---

Wolfgang, ich denke Du bekommst es wieder hin. Ich würde hier aber auch zu einer EC-Überdosierung raten, obwohl ichs normalerweise nicht tue. Danach dann reseten, mit Bakteriengaben sowie eine saubere und vollständige, auf das Licht angepasste Düngung.

Grüße
Frank
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Beitragvon rangersen » 03 Apr 2016 14:07
Hallo,

mit dem EC habe ich bisher keine Erfahrung, da ich bis jetzt mit H2O2 gearbeitet habe. Könnt ihr mir kurz die Anwendungsweise und die Dosiermenge vom EC durchgeben, so wie ihr es macht.

Gruß
Wolfgang
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Beitragvon muffin » 03 Apr 2016 14:44
Hallo,

also die Herstellerhöchstmenge beträgt 2ml/50l. Ich nehme reichlich das Vierfache dieser Menge, gebe es Morgens ins Becken an einem Tag wo man es beobachten kann. Angeblich soll es nach ein paar Stunden dabei schon zu weisser Trübung und Sauerstoffzehrung gekommen sein, was bei mir allerdings noch nie der Fall war. Sollte es passieren dann halt kräftig durchlüften.
Nach etwa 2-3 Tagen beginnen die Algen dann in der Regel abzusterben oder werden gierig von Posthörnern gefressen. Tut sich nach 3 Tagen noch nichts, Grau oder Rot Färbung der Algen, so am 4. Tag nochmal 8ml/50l nachdosieren. Mit dieser Methode habe ich bisher jede Braun-,Pinsel- und Rotalgenplage in den Griff bekommen. Ausfälle hatte ich dabei weder bei Pflanzen, Fischen Schnecken oder Garnelen. Nach etwa 14 Tagen war das Becken danach Algenfrei.

Viel Glück
Mario
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