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Beitragvon nik » 29 Nov 2013 10:12
Hallo Cariana

der EI Dünger ist schon PO4-lastig. Das geht nur mit regelmäßigen, großen Wasserwechseln. Ich schütte ja gerne mal viel Dünger rein, aber PO4 nicht. Das wird schon eine Quelle für das reichliche Phosphat sein.

"Braune Soße" aus dem Sand verwundert mich zuerst einmal. Das hatte ich noch nie, selbst in 10 Jahre altem Sand nicht. Würde ich nicht haben wollen, aber solange nichts fault ...

Eigentlich ist das der berühmte Tropfen, der mir das Fass überlaufen macht. Du hast drei Probleme,
- diverse Probleme(Algen)
- einen zweifelhaft beladenen Sand (braune Soße, evtl. Phosphatdepots).
- eine hohe organische Belastung.

Worauf ich in der Zukunft achtete, wäre der Phosphateintrag. Normalerweise kann man in einem funktionierenden, gering gefilterten Sandbecken fröhlich drauf los düngen - außer Phosphat!

Dein Phosphatproblem scheint als Depot im Filtersubstrat oder auch im Sand vorzuliegen. Filtersubstrat ist es nicht mehr, bleibt der Sand, der mir nun ausreichend zweifelhaft erscheint.

jetzt hast du ein stark besetztes, stark gefüttertes Becken mit, ich sage mal, verhunztem Sand. Wenn es dir die Investition in eine Flasche Microbe Lift/Special Blend und -/Nite Out II wert ist, dann lässt sich das relativ einfach lösen.

Becken ausräumen, Sand auswaschen, Pflanzen, Besatz wieder rein und gut ist.
Mit dem Sand hast du mikrobiologisch nur wenig geändert, der hat allgemein nur einen geringen Einfluss auf die Beckenbiologie, bist aber die möglichen Probleme sicher los. Scheiben, Filter in Ruhe lassen, d.h. nicht säubern und mit den selben Pflanzen hast du weitgehend den gleichen Stand wie vorher.
Das Becken normal aufgedüngt macht die Pflanzen wieder wachsen ;) und mit dem Special Blend und Nite Out II hältst du das Becken biologisch in der Spur.

Das dritte Problem, die hohe, vermutlich zu hohe organische Belastung bleibt. Ich kann dir nur dringend empfehlen, ändere das. Das spielt z.B. auch eine Rolle beim Licht. Nach dem Sand reinigen sollte das idealerweise nur mit 6h Licht anlaufen, aber da du soviel Futter rein wirfst, kann das leicht zu einem Problem mit dem Sauerstoffgehalt werden. Wenn du zufällig einen Söchting Oxydator hast, dann könntest du den gut verwenden und die 6h Licht fahren.

Gruß, Nik
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nik
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Beitragvon carina » 01 Dez 2013 19:28
Hi

danke für die vielen Antworten und tut mir leid dass ich erst jetzt zurückschreibe. Ich hab den Schock über den Rat, den Boden einmal gesamt zu reinigen zuerst einmal verdauen und mich eine Runde selbst bemitleiden müssen ;)
:pfeifen:


Freshwater Jo hat geschrieben:Da wuundert es mich aber, dass du da großartig was raussaugen kannst. Vor allem mit einer Mulmglocke. Das hatte ich einmal ganz zu Anfang meiner Sandzeit versucht (dürfte so vor 10 Jahren gewesen sein) mit dem Ergebnis, dass ich den Sand gleich mit abgesaugt habe. Seitdem gibt es bei mir keine Mulmglocke mehr.


Ja so ist das bei mir auch. Deswegen hab ich auch selten Mulm entfernt und jetzt wo ich es machen müsste, ist es gar nicht sooo lustig oder praktisch ;)

Ich sehe auf jeden Fall dass gemeinsam mit dem Sand/Kies auch "etwas Braunes" eingesaugt wird. Was mir noch eingefallen ist: ich hatte früher Terrdrakon Tonkugeln ( http://www.drak.de/de/suesswasser/bodenzusatz/terrdrakon-tonkugeln.html ) in den Boden gegeben. Vielleicht hat das ja auch damit zu tun! Das ist schon eine Weile (>1 Jahr) her und es war eine normale Menge die ich verwendet habe, aber das könnte doch mit der braunen Färbung zu tun haben und ev sogat mit dem Phosphatwert ("Gefüllt mit hochwertigem NPK-Dünger")?

DAU hat geschrieben:Auch absterbende Algen können das Wasser verunreinigen.

Das ist leider ein guter Punkt. Ich habe es bei den langsam wachsenden Pflanzen (Anubias nana, Echinodorus parviflorus, Cryptocoryne parva) noch nicht übers Herz gebracht, sie ganz zu entfernen. Das Einlegen in EC hat inzwischen dazu geführt dass die Algen fast durchsichtig sind aber sie werden leider nicht gefressen und ich mache mir Gedanken, was ich nun damit machen soll. Vermutlich wäre es das Vernünftigste, sie zu entfernen. :-( Oder ich nehme sie heraus und gebe sie vorübergehend in ein separates Becken, das wäre dann aber spärlich beleuchtet.

DAU hat geschrieben:Bitte mach auch mal ein par Bilder


:nosmile:
Hier der aktuelle Zustand.
Ich hab jetzt einige neue Pflanzen gekauft und wahllos eingesetzt. Die Wahrscheinlichkeit ist ja hoch dass sie sowieso entweder wieder ausgegraben werden oder veralgt & entfernt. Wenn man oberflächlich draufschaut und nicht weiß dass ich regelmäßig Unmengen an Algen entferne, sieht es nicht mal SO schlimm aus aber das Problem ist nur kaschiert im Moment, nicht behoben. Und traurig genug sieht es ja so oder so noch immer aus.

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nik hat geschrieben:der EI Dünger ist schon PO4-lastig. Das geht nur mit regelmäßigen, großen Wasserwechseln.


Den hatte ich wirklich erst seit kurzem im Einsatz, für die Pinselalgen kann er kein Auslöser sein. Ich hatte ihn vielleicht 2 Wochen lang verwendet (bis dann auch meine Wassertests geliefert waren) und in der Zeit auch mindestens 50% wöchentlich gewechselt - eher mehr. Aber so oder so ist das für mich nicht der richtige Dünger, das hab ich begriffen. Zumindest nicht im Moment.

nik hat geschrieben:jetzt hast du ein stark besetztes, stark gefüttertes Becken mit, ich sage mal, verhunztem Sand. Wenn es dir die Investition in eine Flasche Microbe Lift/Special Blend und -/Nite Out II wert ist, dann lässt sich das relativ einfach lösen.


Ich hab grad eine CO2 Anlage gekauft, Dünger, 3 Ladungen Pflanzen nur um sie wieder veralgt in den Müll zu werfen, eine Osmoseanlage und einen zusätzlichen Leuchtbalken. An den 2 Flaschen soll es jetzt nicht scheitern!

Nachdem das Ausräumen & Reinigen wegen der vielen Fische und Garnelen sicher mindestens 6 Stunden dauern wird, kann ich das frühestens in einer oder zwei Wochen machen. Bis dahin wäre dann auch das Microbe Lift geliefert. Und wenn sich bis dahin noch Nichts gebessert hat, zieh ich den Plan mit der Reinigung durch. Dann muss ich mir wenigstens um den Bodengrund keine Sorgen mehr machen.


nik hat geschrieben:Das dritte Problem, die hohe, vermutlich zu hohe organische Belastung bleibt. Ich kann dir nur dringend empfehlen, ändere das. Das spielt z.B. auch eine Rolle beim Licht. Nach dem Sand reinigen sollte das idealerweise nur mit 6h Licht anlaufen, aber da du soviel Futter rein wirfst, kann das leicht zu einem Problem mit dem Sauerstoffgehalt werden. Wenn du zufällig einen Söchting Oxydator hast, dann könntest du den gut verwenden und die 6h Licht fahren.


Nur am Futter kann es in der letzten Zeit wirklich nicht liegen. Ich hab seit ich hier gepostet habe sehr sparsam und nur jeden zweiten Tag gefüttert. Kein Frostfutter mehr, nur Granulat und auch davon nur wenig. Weniger Licht werde ich berücksichtigen falls ich die Sache mit der Reinigung durchziehe. Söchting Oxydator hab ich nur für den Teich, ich glaube der wäre überdimensioniert. Ich beobachte den Sauerstoffwert und das Verhalten der Fische, da sieht man das ja sehr schnell und ich bin sowieso die meiste Zeit zu Hause und vor dem Becken.

Obwohl ich CO2 zugebe, achte ich auch immer darauf, dass der Filterauslass die Oberfläche stark bewegt und genügend Sauerstoff vorhanden ist. Das messe ich auch regelmäßig seit die CO2 Anlage in Betrieb ist.

Wenn ich genau wüsste wie viel Futter ich zugebe und wie dessen Zusammensetzung ist, könnte ich dann sinnvoll berechnen wie problematisch meine Fütterung ist oder spielen da zu viele andere Faktoren rein? Ich weiß dass die Futtermenge im Nährstoffrechner angegeben werden kann aber etwas Konkretes hab ich zu dem Thema noch nicht gelesen.

Ich hab jetzt auch endlich die Zeit gefunden, Mulm separat abzusaugen, hab dann mit Leitungswasser aufgegossen und warte nun auf das Ergebnis.


Viele Grüße
Carina
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Beitragvon carina » 16 Dez 2013 13:31
Hi,

nach längerer Zeit (mit einigem beruflichen Stress) hier mal wieder ein Update: die Algen sind noch da und wachsen auch neu nach aber ich hab das Gefühl dass die Situation zumindest minimal besser geworden ist. Entweder die Algen wachsen langsamer oder ich habe mich daran gewöhnt und entferne sie häufiger ;)

Die schnellwachsenden Pflanzen wachsen wenigstens gut und ich muss die Scheiben “nur” einmal pro Woche reinigen um wieder ungetrübt ins Becken sehen zu können.

Was ich in der Zwischenzeit verändert habe:
- Umstellung auf Einzeldünger
- Osmoseanlage ist seit 2 Wasserwechseln im Einsatz, ich möchte mich an die neuen Werte nur langsam herantasten um meine größtenteils schon recht alten Fische nicht zu sehr zu stressen; derzeit bin ich auf 9 kH; bis ich bei kH 4 angekommen bin, dauert das noch einige Wochen
- Seit einer Woche habe ich als Experiment JBL PhosEx im Filter; ist natürlich keine Dauerlösung aber ich wollte mir mal ansehen, wie sich das auswirkt; im Moment bin ich ja so stark auf den Phosphatwert konzentriert, vielleicht ist das aber noch nicht die ganze Wahrheit? Er liegt jetzt auf jeden Fall bei 0.2 mg/l und ich möchte beobachten ob sich die Situation verändert wenn ich das PhosEx noch ein paar Wochen nutze; als Nachteil fand ich neben den Kosten beim Recherchieren bisher nur die mögliche Erhöhung der kH aber ich beginne ja ohnehin gerade den Umstieg auf Osmosewasser
- Seit heute habe ich die Beleuchtung erweitert; im Moment sind jetzt 2x45 + 2x39 Watt im Einsatz (hab mit Arcadia Ultraseal aufgerüstet) aber das ist mit dem Original Juwel Leuchtbalken etwas mühsam und ich werde noch auf 4x39 Watt umstellen und dann bin ich bei 0,65 Watt pro Liter; ich hab mir gedacht: wenn ich schon Probleme mit Algen habe, da kann ich doch gleich noch mal eins drauflegen und auch noch die Beleuchtung umstellen ;)

Das Reinigen des Bodengrunds ist auf jeden Fall noch immer eine Option die ich im Auge behalte, ich habe nur im Moment weder Zeit noch Nerven dafür, einen ganzen Tag lang mein Aquarium auseinander zu nehmen (größter Zeitaufwand wäre das Fangen aller Bewohner, das dauert ein paar Stunden bis wirklich alle Jungfische und Garnelen draußen sind) und möchte deswegen alle anderen Faktoren zuerst als Auslöser ausschließen um danach keine böse Überraschung zu erleben. Ich hatte ja gerade im Zuge des Umzugs gehofft, alles ausreichend gründlich gereinigt zu haben nur um nach einer Woche schnell eines Besseren belehrt zu werden.

Die Echinodorus parviflorus und Cryptocoryne parva hatte ich durch Einlegen in EC schön Algenfrei bekommen aber jetzt sind die Algen wieder da. Ich werde mich wohl wirklich bald überwinden und sie entfernen.

Ich verwende im Moment auch wieder EC in Normaldosierung, ich will mir nicht vorwerfen lassen müssen, nicht alles versucht zu haben. Das hat bisher noch keine Veränderung bewirkt. Höher dosiert will ich es auf jeden Fall nicht nutzen.


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(Der Kabelsalat wird natürlich noch aufgeräumt... )

viele grüße
carina
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Beitragvon carina » 03 Jan 2014 13:07
Hi

wieder mal ein kleines Update von meiner Seite. Die Erhöhung der Beleuchtung und das radikale Entfernen aller schwächelnden Pflanzen hat denke ich dazu beigetragen dass ich inzwischen wenigstens Pflanzen habe die schneller wachsen als die Algen. Ist ja immerhin schon mal was.

Algen habe ich noch immer aber wenn ich mir Bilder von vor einem oder zwei Monaten ansehe, hat sich die Lage schon verbessert.

Ich bin am Überlegen, ob ich das JBL PhosEx wieder aus dem Filter entferne, ist ja keine Dauerlösung. Und auf die Dauer sind die zu niedrigen Phosphatwerte ja auch nicht optimal. Außerdem kann ich dann erkennen, ob die leichte Verbesserung der Situation darauf zurückzuführen war.

Die meisten Pflanzen wachsen im Moment halbwegs gut, von der Ludwigia inclinata var. verticillata sp. Cuba abgesehen (habe dazu einen separaten Thread angelegt).

Schlechtes Foto:
22606

Sollte mein Aquarium jemals wieder schön anzusehen sein, mach ich mal zur Feier des Tages ein besseres Foto mit einer richtigen Kamera ;)

Viele Grüße
Carina
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Beitragvon Freshwater Jo » 10 Feb 2014 23:14
Carina, wie isses?
Gruß, Johannes
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Beitragvon carina » 11 Feb 2014 11:01
Hi Johannes,

Danke, der Nachfrage, halbwegs gut isses! Ich habe schon noch Algen und hin und wieder auch Blätter mit Mangelerscheinungen aber insgesamt hat sich alles auf einem zufriedenstellenden Niveau eingependelt. Die Pflanzen wachsen schneller als die Algen und auf Bildern sieht man die paar Algen die noch da sind nicht mehr - also eigentlich Normalzustand würde ich sagen :)

Im Moment habe ich verstärkt Probleme mit Staubalgen auf den Scheiben, ich denke das hängt damit zusammen dass ich doch recht heftig dünge (ist ja auch ein klassisches EI Problem) und auch die Beleuchtung verstärkt habe. Auf den Seitenscheiben, auf die weniger Licht fällt, ist das Problem nämlich so gut wie nicht vorhanden. Wenn ich den Umbau meiner Abdeckung endlich abgeschlossen habe, wird die vorderste Röhre nicht mehr so nahe an der Frontscheibe liegen, vielleicht bringt das auch eine Besserung. Aber das ist ein Problem das höchstens ein bisschen ärgerlich ist, kein Weltuntergang.

Die Pflanzen wachsen und sprudeln vor sich hin. In manchen Wochen wachsen sie besser, in manchen nicht so gut bis mir dann wieder ein Nährstoff auffällt von dem es zu viel oder zu wenig gab. Aber das ist hoffe ich auch nur mehr eine Frage der Zeit bis ich das besser im Griff habe.

Noch mal eine Zusammenfassung der Maßnahmen die mir am Wichtigsten erschienen:
  • Insgesamt alles ins Lot bringen und gute Bedingungen schaffen (dazu gehörten bei mir wieder eine Osmoseanlage in Betrieb zu nehmen, CO2 Anlage, Verstärkung der Beleuchtung auf 0,65 Watt pro Liter
  • Erbarmungsloses Entfernen der alten schwächelnden Pflanzen, Ersetzen durch möglichst viele, schnellwachsende Pflanzen
  • Regelmäßiges Entfernen des Mulms - ich sauge jetzt ("wie anno dazumals") bei jedem Wasserwechsel ein bisschen Mulm ab, allerdings nur im vorderen Bereich denn wie ich hinten zwischen den Pflanzen an den Mulm kommen sollte weiß ich nicht; aber ich denke mir, es ist sicher besser als Nichts und dort sammelt sich auch der größere Teil von Futter und Kot
  • Regelmäßiges Messen der Wasserwerte: ich kenne die Meinungen dass das mit der Zeit nicht mehr nötig und sowieso alles überbewertet ist... aber für mich war das in dieser Situation eine große Hilfe; eine Zeit lang hatte ich z.B. noch verbissen gegen meine hohen Phosphatwerte gekämpft nur um dann zu merken dass Phosphat schon bei 0 angelangt war und es somit nicht verwunderlich war dass die Pflanzen nicht mehr wachsen wollten; dann hab ich wieder auf Teufel komm raus Phosphat gedüngt bis das Wachstum wieder schlechter wurde und ich nach einer Messung festgestellt habe, das jetzt wieder zu viel davon im Becken war- ich muss mich jetzt also mit Einzelkomponenten und ein bisschen mehr Geduld und Taktgefühl an die richtige Dosierung herantasten; Magnesiummangel hatte ich zusätzlich auch noch und zwei Wochen darauf als Überreaktion darauf dann auch noch zu viel davon; in allen Fällen hatte ich gemerkt dass irgendwas im Ungleichgewicht war aber ohne die Messungen wäre es mir schwergefallen, den Auslöser deutlich zu erkennen denn die Mangelerscheinungen bei den Pflanzen waren zumindest für mich zu undeutlich und divers
  • Dann noch als Bonus: ich hab wieder meine Amanos aufgestockt; nachdem durch meine Raubschnecken alle andren Schnecken verschwunden waren und die Red Fire sich durch den geänderten Besatz nicht mehr ungestört vermehren konnten und ich auch keine Welse im Becken habe, gab es hier ein großes Loch, also kaum jemanden der sich um Abfall oder Algen gekümmert hätte. Jetzt wuseln 40 teilweise ausgewachsene Amanos hier herum - wenn es nichts nützt, dann schaden sie zumindest auf jeden Fall nicht.

Um ein Wechseln des Bodengrundes bin ich zum Glück herumgekommen, das wäre wirklich meine letzte Option gewesen.

Hier noch zwei Fotos. Alles noch recht planlos und experimentell aber wenigstens grün. :grow:

23203
23204

Ich warte die ganze Zeit darauf dass der Glosso Teppich sich ordentlich schließt (ich habe einen Bodendecker Teppich und er besteht nicht nur aus Algen! yay!) und sich auch sonst alles mal so fügt wie ich es will um hier ein finales Dankeschön mit ordentlichem Foto zu posten...

Aber auch ohne finales Happy End bin ich auf jeden Fall sehr dankbar für die vielen Ratschläge die ich hier bekommen habe und inzwischen wieder sehr guter Dinge.

liebe grüße
carina
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Beitragvon Freshwater Jo » 20 Feb 2014 22:18
Hallo Carina,

das sind mal gute Nachrichten - herzlichen Glückwunsch! :thumbs:
Gruß, Johannes
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Beitragvon Marion » 20 Feb 2014 23:25
Huhu Carina,
na das sieht doch ordentlich aus :).

Ich drück die Daumen dass es weiter so bergauf geht!
Lg
Marion
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Beitragvon carina » 21 Feb 2014 21:08
Hi,

danke ihr beiden!

Ich lasse auf jeden Fall wieder von mir hören wenn es denn mal jemals so aussieht wie ich es gerne hätte.

Ich sollte wohl auch mal aufhören, ständig alles umzupflanzen und abzuschneiden und dafür beginnen, die Scheiben zu reinigen bevor ich ein Foto mache.... :)

23350

Oh, ich hab auch noch was gelernt: wenn man es wieder zu gut meint mit der Düngung (Phosphat + Eisenvolldünger), dann kommen wieder Pinselalgen. Jetzt hab ich aber zum Glück schon ein Auge drauf und kann gegenlenken, da entspannt sich die Situation dann schnell wieder.

Liebe Grüße
Carina
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