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Postby Patrick92 » 16 Nov 2017 21:36

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Viele Grünalgen, Pflanzen kümmern.
Ist der HCC noch zu retten?
Leider weisen alle Pflanzen Mangelerscheinungen auf.


Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Nicht, als es zum Problem kam.
Beleuchtung wurde nun erst auf 6 Stunden reduziert, damit die Algen erstmal eingedämmt werden.


Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 6 Monate

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 2 Becken mit 40x25x25cm, also 25 Liter

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Soil ohne Nährstoffe

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Drachenstein, Wasserneutral

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* Aktuell 6 Stunden, vorher 8 Stunden

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Dennerle Nano Light mit 11 Watt, davon jeweils zwei Stück pro Becken.

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Dennerle Nano Eckfilter


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Filterwatte

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 150 Liter/ Stunde

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): Diffusor

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] Ja, Dennerle Ei

Welche Farbe hat der Dauertest? dunkelgrün

Welche Indikatorflüssigkeit wird für den Dauertest genutzt? [Hersteller, ggf. KH-Wert der Flüssigkeit] Dennerle ca. 20-25 mg/Liter co2

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 16.11.2017

Temperatur in °C:* Zimmertemperatur, leicht schwankend ca. 20-21 Grad

KH-Wert: 1 Grad DH

GH-Wert: 5 Grad DH

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Dennerle Pflanzenelexier:
Im Becken, wo der HCC schon sehr schlecht aussieht und ich deutlich mehr Algen habe, habe ich in letzter Zeit wöchentlich 2,5 ml gedüngt.
Im anderen Becken, wo der HCC noch besser aussieht und dadurch mehr Pflanzenmasse vorhanden ist, habe ich wöchentlich 4 ml gedüngt.

Dennerle NPK Booster:
Im Becken mit dem fast abgestorbenen HCC 1 ml wöchentlich.
Im anderen Becken 2ml wöchentlich.

Würde nun gerne auf Estimative Index umstellen und mache mich darüber schlau.


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 1/ Woche, in letzter Zeit öfter um Algen zu entfernen.

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Nein

Falls Nein, wie wird das Leitungswasser verschnitten? Angabe im Verhältnis Leitungswasser zu demineralisiertem Wasser: Reines Osmosewasser

Wird das Wasser aufbereitet? Wenn ja bitte das Aufhärtesalz oder andere wasseraufbereitende Mittel angeben: Mit GH up+ Liquid von GT und KH Plus von Tetra

Pflanzenliste:

HCC
Alternanthera reineckii mini
Pogostemon erectus
Staurogyne repens


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 80-90%

Besatz:

Taiwan Bee Garnelen 15-18 Stück pro Becken

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 0

Leitungswasser GH-Wert:* 0

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 0

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 0

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 0

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 0

Weitere Informationen und Bilder:





Patrick92
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Postby Sassi » 16 Nov 2017 22:01
Hallo Patrick,

Hast Du mal die Wasserwerte von Deinem Becken gemessen?
GH nd KH ist schon ein bischen wenig.

VG
Saskia
Viele Grüße
Saskia

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Postby unbekannt1984 » 16 Nov 2017 23:44
Hallo,

ja, GH und KH sind sehr niedrig. Ich dachte du hättest die KH auf 2° dH gebracht... - Hattest du zumindest im anderem Thread geschrieben.

Hmm, bei lediglich 1° dKH, was ergibt sich da für ein PH-Wert mit CO2 auf 20 bis 25 mg/L? Mal schnell die Tabelle heraussuchen. - Mist, meine Tabelle geht erst bei 2° dKH los, aber selbst dort ist der PH-Wert dann bei 6,4 bis 6,5.

Im anderem Thread hatte ich ja schon angedeutet, dass Dennerle Pflanzenelixier nicht gerade der stärkste Eisenvolldünger ist, ich denke du kannst den erstmal mit der doppelten empfohlenen Menge dosieren.

Die ersten 6 Wochen oder so sind deine Pflanzen gut gewachsen - ich bezweifele jetzt mal dass das Pflanzenelexier dafür die Nährstoffe geliefert hat. Wo kamen die Nährstoffe her? Wahrscheinlich aus dem Soil, komplett ungedüngt gibt es meines Wissens nicht, lediglich schwach gedüngt (damit die Algen nicht so schnell wachsen).

Im anderem Thread hattest du auch erwähnt, du hättest Düngekugeln in die Aquarien gebracht. Die werden kurzfristig nicht viel an Nährstoffen abgeben (der Ton muss sich erstmal auflösen) aber welche Düngekugeln waren es? JBL Die 7 Kugeln oder eher Dennerle Deponit NutriBalls oder etwas ganz Anderes?
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Patrick92 » 17 Nov 2017 16:25
Entschuldigung, ich habe mich oben vertippt. Meine KH bringe ich immer auf 2° KH dH.
Am Anfang wuchs sogar mit KH 0 alles sehr gut an und verbreitete sich, die Wasserhärte und den PH-Wert habe ich so niedrig, weil sich die Taiwan Bees in solch einem Wasser ja am wohlsten fühlen sollen. Ist das so schlimm für die Pflanzen?

Anfangs hatte ich mit Dennerle Scapers Green gedüngt, dieses war nun leer und ich hatte noch das Pflanzenelexier Zuhause. Werde aber ggf. wieder umsteigen. Dazu muss ich aber sagen, dass das Problem schon unter dem Scapers Green Dünger anfing.

Ichh abe leider gerade einen Blackout und mir fällt nicht mehr die Marke der Düngekugeln ein. Es war aber eine recht bekannte Marke. Habe diese geteilt und dann gut verteilt.

Ich schätze, dass mein Problem dadurch entstanden ist, dass ich vor ungefähr drei Monaten einmal für 3-4 Wochen nicht Zuhause war. Ich nehme an, dass in der Zeit die Nährstoffe im Becken ausgegangen sind und durch die hohe Lichtintensität dann die Algen kamen. Seitdem bekomme ich die Algen nicht wirklich in den Griff. Sie klauen den Pflanzen alle Nährstoffe, aber wenn ich mehr zuführe kommen auch wiederum noch mehr Algen. Deshalb weiß ich nicht ganz, wie ich vorgehen soll. Hat der HCC überhaupt eine Chance wieder grün zu werden? Vereinzelt sind grüne Triebe erkennbar, diese sind aber sehr klein.

Danke schonmal für die Hilfe :)
Patrick92
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Postby unbekannt1984 » 17 Nov 2017 19:31
Patrick92 wrote:Entschuldigung, ich habe mich oben vertippt. Meine KH bringe ich immer auf 2° KH dH.
Am Anfang wuchs sogar mit KH 0 alles sehr gut an und verbreitete sich, die Wasserhärte und den PH-Wert habe ich so niedrig, weil sich die Taiwan Bees in solch einem Wasser ja am wohlsten fühlen sollen. Ist das so schlimm für die Pflanzen?

Da hast du Recht, sehr niedrige KH ist für Bienengarnelen-Zucht nötig. Es geht nicht so sehr darum ob die Pflanzen die niedrige KH direkt vertragen, sondern eher um die Pufferwirkung der KH auf den PH-Wert - einen Säuresturz wollen wir ja mal lieber vermeiden.

Aber du hättest noch einen Schluck von dem Tetra KH-Plus übrig, wenn wir etwas zum arbeiten brauchen?

Anfangs hatte ich mit Dennerle Scapers Green gedüngt, dieses war nun leer und ich hatte noch das Pflanzenelexier Zuhause. Werde aber ggf. wieder umsteigen. Dazu muss ich aber sagen, dass das Problem schon unter dem Scapers Green Dünger anfing.

Also das Dennerle Scapers Green hat einen Eisengehalt von 0,133% - das ist etwa 5 mal so stark wie beim Pflanzenelexier, wird aber nur halb so hoch dosiert. Der Unterschied ist also mal eben rund Faktor 2,5, deswegen mein Vorschlag erstmal mit Pflanzenelexier auf die doppelte Dosis zu gehen.

Zumal wenn du auf Estimative Index umsteigen willst, dann würde ich jetzt nicht noch den Dennerle Scapers Green nachkaufen. Bei Aqua Rebell gibt es passend einen Eisenvollünger mit 0,411% Eisengehalt, den Namen habe ich aber gerade nicht zur Hand.

Wichtig ist: Estimative Index ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn du bei der Düngemethode Blaualgen oder grüne Fadenalgen bekommst, dann solltest du zumindest vom Redfield- bzw. Buddyverhältnis gehört haben. Aber jetzt zurück zu deinem aktuellem Problem:

Ichh abe leider gerade einen Blackout und mir fällt nicht mehr die Marke der Düngekugeln ein. Es war aber eine recht bekannte Marke. Habe diese geteilt und dann gut verteilt.

Es geht dabei nur um Zusätze, der eine Hersteller pumpt die in die Kugeln, der Andere nicht. Wichtig ist: Es waren Tonkugeln, nicht kleine weiße Tabletten (Eisen-Chelat-Dünger) oder so dünne Würste (gibt es von Tetra, die heißen Cryptodünger oder so).

Ich schätze, dass mein Problem dadurch entstanden ist, dass ich vor ungefähr drei Monaten einmal für 3-4 Wochen nicht Zuhause war. Ich nehme an, dass in der Zeit die Nährstoffe im Becken ausgegangen sind und durch die hohe Lichtintensität dann die Algen kamen. Seitdem bekomme ich die Algen nicht wirklich in den Griff. Sie klauen den Pflanzen alle Nährstoffe, aber wenn ich mehr zuführe kommen auch wiederum noch mehr Algen. Deshalb weiß ich nicht ganz, wie ich vorgehen soll. Hat der HCC überhaupt eine Chance wieder grün zu werden? Vereinzelt sind grüne Triebe erkennbar, diese sind aber sehr klein.

Ja, wahrscheinlich haben die Probleme dort "richtig" angefangen, vorher hast du geschrieben, die hätten schon angefangen als du noch Dennerle Scapers Green verwendet hast. Ist die Frage: Wie war da die zeitliche Abfolge?

Ob das HCC durchkommt kann man noch nicht genau sagen. Wenn wir genau wissen welche Algen zu bekämpfen sind, dann geht das schonender als mit einem Rundumschlag. Also so vorgeschädigt würde das HCC bestimmt keine Dunkelkur oder Wasserstoffperoxyd-Behandlung überleben.

Danke schonmal für die Hilfe :)

Keine Ursache.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Patrick92 » 18 Nov 2017 01:05
unbekannt1984 wrote:Da hast du Recht, sehr niedrige KH ist für Bienengarnelen-Zucht nötig. Es geht nicht so sehr darum ob die Pflanzen die niedrige KH direkt vertragen, sondern eher um die Pufferwirkung der KH auf den PH-Wert - einen Säuresturz wollen wir ja mal lieber vermeiden.

Aber du hättest noch einen Schluck von dem Tetra KH-Plus übrig, wenn wir etwas zum arbeiten brauchen?


Ja, habe noch genug da. Härte erst seit zwei-drei Wochen auf.

Also das Dennerle Scapers Green hat einen Eisengehalt von 0,133% - das ist etwa 5 mal so stark wie beim Pflanzenelexier, wird aber nur halb so hoch dosiert. Der Unterschied ist also mal eben rund Faktor 2,5, deswegen mein Vorschlag erstmal mit Pflanzenelexier auf die doppelte Dosis zu gehen.

Zumal wenn du auf Estimative Index umsteigen willst, dann würde ich jetzt nicht noch den Dennerle Scapers Green nachkaufen. Bei Aqua Rebell gibt es passend einen Eisenvollünger mit 0,411% Eisengehalt, den Namen habe ich aber gerade nicht zur Hand.

Wichtig ist: Estimative Index ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn du bei der Düngemethode Blaualgen oder grüne Fadenalgen bekommst, dann solltest du zumindest vom Redfield- bzw. Buddyverhältnis gehört haben.


Danke schonmal für die Tipps, habe schon einige Infos über die Estimitiv Index Düngung nun gesammelt.

Es geht dabei nur um Zusätze, der eine Hersteller pumpt die in die Kugeln, der Andere nicht. Wichtig ist: Es waren Tonkugeln, nicht kleine weiße Tabletten (Eisen-Chelat-Dünger) oder so dünne Würste (gibt es von Tetra, die heißen Cryptodünger oder so).


Es waren auf jeden Fall Tonkugeln, mir ist die Marke wieder eingefallen: Es waren die Dupla Duplarit K.

Ja, wahrscheinlich haben die Probleme dort "richtig" angefangen, vorher hast du geschrieben, die hätten schon angefangen als du noch Dennerle Scapers Green verwendet hast. Ist die Frage: Wie war da die zeitliche Abfolge?

Ob das HCC durchkommt kann man noch nicht genau sagen. Wenn wir genau wissen welche Algen zu bekämpfen sind, dann geht das schonender als mit einem Rundumschlag. Also so vorgeschädigt würde das HCC bestimmt keine Dunkelkur oder Wasserstoffperoxyd-Behandlung überleben.


Also als ich regelmäßig düngen konnte, hatte ich keinerlei Probleme und auch keine sichtbaren Algen. Alles entwickelte sich super.
Als ich dann nach ca. 2-3 Monaten Standzeit des Beckens einmal 3-4 Wochen nicht nach Hause kam haben sich so viele Algen bei mir niedergelassen
Hab diese dann einfach immer abgesogen und dabei weiterhin wie vorher ca. nach Herstellerangabe gedüngt. Da waren die Pflanzen allerdings schon etwas mitgenommen, wahrscheinlich durch den Düngermangel und die Algen. Ab da hatten die Algen immer die Überhand und die Pflanzen kümmerten immer weiter. Ich denke, dass die Algen den Dünger aufgenommen haben und kaum was für die Pflanzen über war. Dies geschah alles noch unter dem Dennerle Scapers Green. Das Pflanzenelexier benutze ich erst seit ca. drei Wochen.
Deshalb denke ich, dass das Problem bei den Algen zu suchen ist und es nicht grundsätzlich am Dünger liegt. Wenn ich nun allerdings zu viel Dünge werden die Algen wahrscheinlich nur wieder gepusht? Habe die Beleuchtungszeit vor einer Woche extra von acht auf sechs Stunden gestellt.
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Postby unbekannt1984 » 18 Nov 2017 06:38
Guten Morgen,

Patrick92 wrote:Ja, habe noch genug da. Härte erst seit zwei-drei Wochen auf.


das ist gut.

Du hast geschrieben du hättest den Dennerle Nano Eckfilter, hast du dazu auch das Filtermodul und am besten noch den Baby-Protect?

Üblicherweise ist Ammonium der Algennährstoff Nr. 1 (gilt nicht so bei Bartalgen -> Zu viel Eisen, Blaualgen und grünen Fadenalgen -> Redfield-/Buddy-Verhältnis), daher würde ich das Ammonium erstmal aus dem Wasser ziehen. Dazu gibt es verschiedene Filtermaterialien, wie Aktivkohle (zieht so ziemlich Alles aus dem Wasser) oder Zeolith (bindet Stickstoffverbindungen und Phosphat, wirkt anschließend als biologisches Filtermedium). Zeolith wäre meine Wahl.
Nebeneffekt von Zeolith ist eine leichte Aufhärtung des Wassers, Dieser würde ich gerne durch Filtertorf entgegenwirken.
Filtertorf hat normalerweise gleich eine Mehrfachwirkung gegen Algen: Natürliche Chelate/Komplexbildner binden überschüssige Nährstoffe, die Karbonathärte wird verringert und der PH-Wert wird gesenkt, sowie eine leichte Färbung des Wassers (die gerade das Lichtspektrum das die meisten Algen benötigen herausfiltert).

Um jetzt Zeolith und Torf in den Filter zu bringen braucht man das Filtermodul, dann fällt jedoch jegliche mechanische Reinigung weg, deswegen wäre der Baby-Protect zu empfehlen.
Wenn du das Filtermodul etwa zur Hälfte mit Torf füllst, dann sind das so ca. 15 Gramm (zumindest mit Sera Super Peat), das sollte noch nicht so das große Problem für deine Becken sein, trotzdem solltest du den PH-Wert beobachten und dein KH-Plus bereithalten.

Torf und Zeolith ist so ziemlich der Rundumschlag gegen Algen, es ist aber immernoch eine sehr schonende Algenbekämpfung.

Abgesehen davon kannst du versuchen die Algen zu bestimmen, die dich plagen. Wenn du dir unsicher bist, mach ein Foto von den Algen und lade es hier hoch.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby omega » 18 Nov 2017 13:23
Hi,

Aktivkohle? Zeolith? Torf? Was denn noch alles?
Wasserwechsel bewirkt bei überschüssigen Nährstoffen dasselbe, und das schneller, günstiger und farblos.
Ich würde geschädigte und abgestorbene Pflanzenteile entfernen und am selben Tag das Wasser quasi komplett austauschen, 2x80% hintereinander, die erste Marge leicht mit Leitungswasser verschnitten, geht ja eh gleich wieder in den Gulli, die zweite Marge entsprechend aufgesalzen, dann wöchentlich mind. 50%.
Warum nur 21°C?

Grüße, Markus
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Postby Biotoecus » 18 Nov 2017 14:25
Moin,

das "Redfield/Buddy-Verhältnis" sollte man auch gleich ganz schnell wieder vergessen in Bezug auf diese Problematik.
Das bringt einen nicht weiter!
Und Ammonium ist sicherlich nicht der "Algennährstoff Nr.1"!

Gruß Martin, der jetzt mal auf nen Nobody antwortet...... was sonst nicht meine Art ist
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Postby unbekannt1984 » 18 Nov 2017 17:46
Hallo,

omega wrote:Aktivkohle? Zeolith? Torf? Was denn noch alles?

unbekannt1984 wrote:Um jetzt Zeolith und Torf in den Filter zu bringen braucht man das Filtermodul, dann fällt jedoch jegliche mechanische Reinigung weg, deswegen wäre der Baby-Protect zu empfehlen.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Nur Torf und Zeolith, nix Aktivkohle.

Biotoecus wrote:das "Redfield/Buddy-Verhältnis" sollte man auch gleich ganz schnell wieder vergessen in Bezug auf diese Problematik.
Das bringt einen nicht weiter!
Und Ammonium ist sicherlich nicht der "Algennährstoff Nr.1"!


Ansichtssache, ob man es vergessen sollte oder nicht: Es hilft gegen Cyanos (Blaualgen) und grüne Fadenalgen. Vor 20 Jahren dachten die Leute Nitrat wäre der Algennährstoff Nr. 1, dann war es das böse Phosphat (deswegen hat man heute noch Phosphat-Entferner als Filtermaterial in jedem Fachgeschäft) seit Tom Barr den Estimative Index entwickelt hat ist die Meinung, dass weder Phosphat noch Nitrat in gewissen Konzentrationen Algen verursachen.

Sicher, wir wissen derzeit noch nicht genau welche Algen es sind, aber die meisten werden durch die leichte Torffärbung und weniger Ammonium (erst durch die Aufnahme des Zeolith, später durch die biologische Abbauleistung im Zeolith) schonmal ziemlich geschädigt.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Biotoecus » 18 Nov 2017 21:40
Moin,

Ein Moderator hat ohne Kenntlichmachung veränderterTextteile mein Posting editiert.
Ich musste deshalb mein ursprüngliches Posting leider etwas abändern.
In dem Sinne einen schönen Abend.

Gruß Martin
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Last edited by Biotoecus on 18 Nov 2017 22:26, edited 2 times in total.
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Postby unbekannt1984 » 18 Nov 2017 22:01
Hallo,

Biotoecus wrote:Und Tom Barr hat mit dem Estemative index aber auch gar nix mit Redfield zu tun.

Habe ich das behauptet? Leseverstehen ist wohl bei einigen Leuten hier so ein Problem...
unbekannt1984 wrote:...seit Tom Barr den Estimative Index entwickelt hat ist die Meinung, dass weder Phosphat noch Nitrat in gewissen Konzentrationen Algen verursachen.

It is a welcomed relief knowing that “excess” phosphate, nitrate and iron do not cause algae blooms. ...
Ammonium (NH4+) at low levels have been the primary causative agent for algae blooms in terms of an "excess" nutrient.

Von The Estimative Index Of Dosing, Or No Need For Test Kits

Biotoecus wrote:natürlich hilft das "Redfield/Buddy Verhältnis" nicht gegen Cyanos oder Fadenalgen! ...
Und es werden auch keine Algen irgendwelcher Art irgendwie durch den Einsatz von Zeolith "geschädigt".
Das ist nettes Wunschdenken.

Ich verstehe, Alles nur Fakenews: Algen im Aquarium, Redfield Verhältnis und estimative index.

In diesem Sinne :tnx: für deine konstruktive Kritik und deine Lösungsvorschläge.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Biotoecus » 18 Nov 2017 22:09
Moin,
Aquarichtig........ :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Geh mit Gott aber geh......
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Postby Thumper » 18 Nov 2017 22:17
Biotoecus wrote:Aquarichtig


Moin,

Mein VE von denen ist ganz gut, allerdings ist die Produktbeschreibung der größte Müll den ich je gelesen habe. Beim Kauf habe ich mich daher eher an die Datenblätter des Herstellers der Harze verlassen.

Zum Thema Ammonium und Algen zurück, es gibt viele hier die mit Urea ein von Algen freies Aquarium pflegen. Das Ammonium der Algennährstoff Nummer 1 ist, gilt vielleicht für Pflanzenlose Becken, aber das wars auch.
Grüße,
Bene


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Postby unbekannt1984 » 18 Nov 2017 22:20
Biotoecus wrote:Moin,
Aquarichtig........ :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Geh mit Gott aber geh......


Bitte, dann nimm halt die Quelle: http://www.andreasmgross.de/text/Verwendung_des_Redfield-Verhältnisses_für_die_Beseitigung_von_Grün-_und_Blaualgen

Der Text von Aquarichtig ist halt etwas länger...

EDIT: Super, die Forensoftware kann wohl nicht mit Umlauten in Links umgehen
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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