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Postby kummc » 27 Nov 2015 15:38
vielen dank, habe den Ca Test sogar noch hier im lokalen Aquariumshop gefunden..

Ergebnis:
Mg: 0
Ca: 0
GH: 0

bei allen kam der Farbumschlag bereits beim ersten Tropfen. (Mg veränderte sich die Farbe nicht...)

Im Fachhandel haben sie mir nun das "Osmose ReMineral+" von Dennerle empfohlen. Das Problem ist aber auf der Verpackung steht: ReMineral+ nicht in wenigen Litern Wasser vormischen,..","Die Anmischung erfolgt am besten in einem separaten Behälter."

Nun habe ich allerdings keinen zweiten "Behälter" welcher 180l gross ist. Welcher Nachteil has das Anmischen direkt im AQ?
kummc
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Postby Wuestenrose » 27 Nov 2015 21:45
'N Abend...

kummc wrote:Ergebnis:
Mg: 0
Ca: 0
GH: 0

Das sind die typischen Werte am Ausgang eines Neutraltauschers. Wie bereits geschrieben, ist Neutraltauscherwasser so ziemlich das ungeeignetste für Pflanzenaquarien was es gibt. Was mich dabei etwas wundert: Hauswasserenthärtungsanlagen auf Neutraltauscherbasis mischen normalerweise dem Tauscherwasser etwas Leitungswasser bei, um einerseits dem Wasser doch noch etwas Calcium und Magnesium mitzugeben, und um andererseits die Tauscherreichweite zu verlängern.

Wenn keine Möglichkeit besteht, das Aquarienwasser vor der Hauswasserenthärtungsanlage zu zapfen, wird Dir wohl oder übel nix anders übrigbleiben, das Hahnwasser durch eine Umkehrosmoseanlage oder einen Vollentsalzer zu schicken und anschließend wieder aufzuhärten, oder auf Pflanzenaquaristik zu verzichten und Fische zu pflegen, die mit diesen Bedingungen zurechtkommen, Stichwort "euryhalin".

Grüße
Robert
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Postby kummc » 27 Nov 2015 22:09
Danke Robert nimmst du dir mein Problem so an.

Ich muss mal schauen ob der Aussenanschluss auch an der Anlage hängt... Mit dem bestehenden Wasser + Osmose ReMineral+ ist keine Option? Was ist der Unterschied zwischen dem Pulver und den von dir vorgeschlagenen Optionen?

Gruss Christian
kummc
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Postby kummc » 28 Nov 2015 12:34
Habe nochmal ein bisschen Recherchiert und bin mir nun nicht sicher ob ich alles richtig verstanden habe: Mein Wasser hat zwar ein GH von 0 aber immer noch den ursprünglichen KH. Wenn ich nun das ReMineral+ verwende steigerte ich sowohl GH und KH. Einen erhöhten KH kann aber schädlich für die Pflanzen und vor allem später für die Fische sein. Um aber den KH nicht weiter zu erhöhen muss ich z.b. eine Umkehrosmoseanlage verwenden.

Richtig?

Grüsse
Christian
kummc
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Postby Wuestenrose » 28 Nov 2015 12:56
Hallo Christian…

Das ist richtig. Der Neutraltauscher tauscht alle Kationen – das sind üblicherweise Calcium, Magnesium und Kalium – gegen Natrium. Die Gesamthärte sinkt daher auf Null, die Karbonathärte bleibt erhalten. Dafür enthält das Wasser jetzt jede Menge Natrium.

Das machst Du auch durch irgendwelche Aufsalzmittel nicht besser. Die Karbonathärte erhöht sich nur noch weiter, das Natrium bleibt im Wasser.

Wenn Du nicht die Möglichkeit besitzt, das Wasser für's Aquarium vor der Anlage zu zapfen, bleibt meiner Meinung nach kein anderer Weg, als Dir eine Umkehrosmoseanlage oder einen Vollentsalzer zuzulegen – oder eben auf Pflanzenaquaristik zu verzichten.

Grüße
Robert
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Postby kummc » 28 Nov 2015 22:32
ok vielen dank für die Bestätigung.

Habe nun den Aussenanschluss kurz überprüft. Dieser wird tatsächlich vor der Anlage abgezweigt. Somit habe ich nun zwei Möglichkeiten:

1. UOA: Was ist eure Erfahrung damit? Der Wasserverbrauch ist schon ziemlich immens?! 180l * 4 = 720l. Vor allem schreckt mich auch der zeitliche Aufwand ab: ca. 100l im Tag, somit brauche ich fast 2 ganze Tage bis das AQ voll ist -> 2Tage das laufendes Wasser finden sicher nicht alle im Haushalt so toll..

2. Sehr sehr langen Schläuche kaufen und das Wasser vom Aussenanschluss benutzen. Allerdings stimmt das Ca-Mg Verhältnis nicht: 96.7/8.8. Soweit ich das mitbekommen habe kann ich dies mit Bittersalz nachbessern. Allerdings kenne ich mich mit den ganzen Werten zu wenig aus und wäre froh wenn ihr mir sagen könntet ob der Rest so zu gebrauchen ist:

Calcium mg/l 96.7
Magnesium mg/l 8.8
Natrium mg/l 4.6
Kalium mg/l 1.8
Chlorid mg/l 6
Nitrat mg/l 40 14
Sulfat mg/l 7
Fluorid mg/l 1.5 0.04
Wassertemperatur °C 6.8
Trübung TE/F 1 0.16
Gesamthärte fH° 27.7

Danke und Grüsse
Christian
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Postby Wuestenrose » 01 Dec 2015 08:34
Morgen…

kummc wrote:1. UOA: Was ist eure Erfahrung damit?

Nur positive. Ich bin nach 10 Jahren mit einem Kati-Ani-Ionentauscher zur Umkehrosmoseanlage gewechselt und habe mich dann gefragt, warum ich diesen Schritt nicht schon viel eher vollzogen habe.

Der Wasserverbrauch ist schon ziemlich immens?! 180l * 4 = 720l. Vor allem schreckt mich auch der zeitliche Aufwand ab: ca. 100l im Tag, somit brauche ich fast 2 ganze Tage bis das AQ voll ist -> 2Tage das laufendes Wasser finden sicher nicht alle im Haushalt so toll..

Es gibt von einem auch hier im Forum aktiven Anbieter Directflow-Anlagen mit einem 1:1-Verhältnis und Stundenleistungen von mehr als 50 Liter.

Allerdings kenne ich mich mit den ganzen Werten zu wenig aus und wäre froh wenn ihr mir sagen könntet ob der Rest so zu gebrauchen ist:

Aus den Gehalten von Calcium und Magnesium errechnet sich eine Gesamthärte von 15,5 deutschen Härtegraden. Die für Pflanzen viel wichtigere Karbonathärte ist nicht angegeben, aber ich gehe aufgrund der hohen GH davon aus, daß das Wasser auch karbonathart ist. Um eine Wasseraufbereitung wirst Du daher eh nicht rumkommen, dann kannst Du auch gleich das Wasser aus der Enthärtungsanlage durch eine UOA oder einen Vollentsalzer schicken.

Amdere Werte verstehe ich nicht. Besitzt das Wasser jetzt 40 oder 14 mg Nitrat pro Liter? 1,5 oder 0,04 mg Fluorid?

Grüße
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Postby kummc » 01 Dec 2015 12:14
Guten Morgen

habe gh und kh nachgemessen (so langsam habe ich auch alle Testsets :roll: ), beide liegen bei ca. 11. allerdings habe ich noch kein Magnesium hinzugefügt..

Wuestenrose wrote:Amdere Werte verstehe ich nicht. Besitzt das Wasser jetzt 40 oder 14 mg Nitrat pro Liter? 1,5 oder 0,04 mg Fluorid?


Entschuldige, habe die Tabelle kopiert ohne sie zu überprüfen. Der jeweils erste Wert ist nur der Toleranzwert gemäss Fremd- und Inhaltsstoffverordnung.

Da GH und KH doch relativ hoch sind werde ich mich wohl nach einer UOA umschauen. Im Moment macht aber das AQ wieder einen besseren Eindruck, daher werde ich wahrscheinlich bis nächstes Jahr warten. UOA mit gutem Verhältnis sind nicht gerade günstig wie ich gesehen habe..

Vielen Dank Robert für eine Hilfe :thumbs:
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Postby kugelfisch01 » 01 Dec 2015 14:22
1. UOA: Was ist eure Erfahrung damit? Der Wasserverbrauch ist schon ziemlich immens?! 180l * 4 = 720l. Vor allem schreckt mich auch der zeitliche Aufwand ab: ca. 100l im Tag, somit brauche ich fast 2 ganze Tage bis das AQ voll ist -> 2Tage das laufendes Wasser finden sicher nicht alle im Haushalt so toll..


Moin,

ich habe beide und beide Geräte haben Vor- und Nachteile.

Ich benutze die Osmoseanlage wenn ich massig Zeit habe. In der Regel schalte ich sie Samstag in der früh an und mache dann einen 60 Liter Kanister voll. Diese 60 Liter benutze ich dann um meine beiden Nano Cubes mit jeweils 10 Litern frischen Wasser zu versorgen und die restlichen ~40 Liter kommen dann im Verhältnis 50/50 verschnitten ins Lido 200 rein.

Wenn es schnell gehen muss, dann nutze ich den VE. Dort hast du halt 60 Liter / Stunde durch und kannst entsprechend schnell reagieren, wenn es mal brennt. Ich habe allerdings meinen VE noch nie regenerieren müssen, da ich ihn nicht so oft benutze. Das hantieren mit Laugen und Säuren sollte man aber vorsichtig und unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen wie z.B. Schutzbrille, alte und lange Kleidung, im freien etc. durchführen.

Das Resultat ist bei beiden das gleiche. Ich erreiche einen Leitwert von ca. 30 - 35. Darunter komme ich weder mit regelmäßig spülen der UOA noch mit extrem langsamen durchlauf des VE. Aber mit 30er Leitwert kann ich ganz gut leben wenn man bedenkt, dass ich 21°dGH und 20°dKH als Ausgangswasser habe ...

So wenn ich dir jetzt was empfehlen soll, dann würde ich dir empfehlen dort einmalig Geld zu investieren. Es gibt durchaus Osmoseanlagen die schnell Wasser filtern können. Hier gibt es im Preisbereich um die 200 - 300 € anlagen die bis zu 1500 Liter / Tag schaffen, wenn der Leitungsdruck stimmt. Auch haben diese Anlagen meist ein Abwasserverhältnis von 1:2 oder besser. Das finde ich persönlich schon in Ordnung.

Hier ein paar Tipps, da ich jetzt auch nichts von einen begrenzenden Budget gelesen habe:

http://www.osmose-shop.com/product_info.php?info=p83_jg-300-gpd-directflow-osmoseanlage-mit--einem-ab-reinwasserverhaetlniss-von-ca--1-1.html

http://www.osmose-shop.com/product_info.php?info=p128_3-rohr-osmoseanlage-100-gpd.html

Gruß

Felix

EDIT:

Ich sehe gerade das es nur um ein 180 Liter Becken geht. Da macht eine 1000 Liter / Tag Anlage wenig Sinn und der Preis steht dann auch in keinem Verhältnis mehr zum nutzen. Dann würde ich eher zur 2. Anlage greifen. Die 100 Liter hast du in ca. 12 - 15 Stunden zusammen. Mit einer Druckerhöhungspumpe, falls dein Leitungsdruck nicht reicht, schaffst du es vielleicht in maximal 12 Stunden ...
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Postby Wuestenrose » 01 Dec 2015 14:48
Servus…

kugelfisch01 wrote:Dort hast du halt 60 Liter / Stunde durch…

Das schafft aber 'ne vernünftige Directflow-UOA auch.


… und kannst entsprechend schnell reagieren, wenn es mal brennt.

Nö, kann man nicht, weil VE-Wasser erhebliche Mengen CO2 enthält, nämlich 16 mg/l pro Grad Karbonathärte, was den Fischen auch nicht gefällt. Das CO2 muß raus, bevor man größere Mengen VE-Wasser ins Aquarium kippt.

Darunter komme ich weder mit regelmäßig spülen der UOA noch mit extrem langsamen durchlauf des VE.

Dann wird's aber langsam Zeit zum Regenerieren des Vollentsalzers. Aus meinem frisch regenerierten VE kam das Wasser mit unter 1 µS/cm.

Grüße
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Postby kugelfisch01 » 01 Dec 2015 14:58
Moin,

Das schafft aber 'ne vernünftige Directflow-UOA auch.


Da hast du natürlich Recht. Der VE kostet aber in der einmaligen Anschaffung nur 100€ während eine Direktflow-UOA bei über 250€ liegt ... Das war für mich erst einmal das Totschlagargument. Zudem müssen die Filter alle 6-8 Monate ausgetauscht werden. Bei meinem harten Wasser eher früher als später.

Nö, kann man nicht, weil VE-Wasser erhebliche Mengen CO2 enthält, nämlich 16 mg/l pro Grad Karbonathärte, was den Fischen auch nicht gefällt. Das CO2 muß raus, bevor man größere Mengen VE-Wasser ins Aquarium kippt.


Das hängt von den verwendeten Harzen ab. Stark sauer und stark basisch dann ist auch keine Kohlensäure im Ausgangswasser. Wenn ich jetzt aber ne Stunde das Wasser belüfte (ich habe im übrigen Stark sauer, schwach basisch und damit CO2 im Wasser) bin ich durch und kann die 60 Liter verwenden. Mit meiner Dennerle Osmoseanlage habe ich in der Zeit gerade mal 6-7 Liter Wasser produziert.

Dann wird's aber langsam Zeit zum Regenerieren des Vollentsalzers. Aus meinem frisch regenerierten VE kam das Wasser mit unter 1 µS/cm.


Ich vermute eher das es am Leitwertmessgerät liegt. Eine Kalibrierlösung muss ich demnächst mal kaufen. Der VE ist jetzt erst ca. 2 Monate alt und es wurden allerhöchstens 60 - 80 Liter gezogen. Werde es demnächst aber mal mit regenerieren probieren. Danke für den Tipp.

Ich finde man sollte bei solchen Vergleichen von gleichen Ausgangswerten ausgehen. Das heißt man sollte hier nicht Apfel mit Birnen vergleichen. Ein UOA mit entsprechender Kapazität kostet eben deutlich mehr in der Anschaffung als ein Vollentsalzer. Die Folgekosten sind aber bei beiden Varianten nicht zu vernachlässigen.
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Postby Wuestenrose » 01 Dec 2015 17:33
'N Abend...

kugelfisch01 wrote:Da hast du natürlich Recht. Der VE kostet aber in der einmaligen Anschaffung nur 100€ während eine Direktflow-UOA bei über 250€ liegt ...

Naja, für 100 Euro kriegst Du maximal 9000 Härteliter, d. h. bei Deiner Wasserhärte kannst Du nach 400 Litern entnommenen Wassers schon wieder mit Natronlauge und Salzsäure pritscheln. Mir wurde die ständige Regeneriererei meiner 16000-Härteliter-Anlage am Schluß dermaßen lästig, daß ich mich sogar dabei ertappt habe, den fälligen Wasserwechsel hinauszuzögern. Dabei bin ich aber den Umgang mit Chemikalien gewohnt.

Zudem müssen die Filter alle 6-8 Monate ausgetauscht werden.

Nö, müssen sie nicht. Sie müssen dann gewechselt werden, wenn durch Verschmutzung der Durchsatz nachläßt.

Bei meinem harten Wasser eher früher als später.

Nö, das Wechselintervall hat auch nix mit der Härte des Wassers zu tun, sondern mit der Verschmutzung. Ich habe die Filterpatronen meiner UOA nach zwei Jahren zum ersten Mal geöffnet: Reinweiß, wie am Tag der Inbetriebnahme. Warum sollte ich sie dann wechseln?

Ein UOA mit entsprechender Kapazität kostet eben deutlich mehr in der Anschaffung als ein Vollentsalzer.

Dafür ist eine Umkehrosmoseanlage um ein Vielfaches bequemer. Das ist für mich der Hauptgrund schlechthin.

Grüße
Robert
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Postby kugelfisch01 » 01 Dec 2015 19:23
Danke für deine Antwort. Letztendlich berichten wir hier alle nur von unseren Erfahrungen. Meine ist, dass ein VE für mich schneller arbeitet als eine UOA für den gleichen Preis. Wenn wir jetzt natürlich die Leistung einen VW UP mit einem Porsche (Billigosmoseanlage mit einer DirektFlow-Anlage mit entsprechender Leistung / Tag) vergleichen, dann ist natürlich der Porsche ganz klar im Vorteil ;-).

Auch hängen einige Faktoren vom Wohnort / Haus ab. Bei dir mag das mit den Filtern kein Problem sein, in meinem Haus das vor dem 2. Weltkrieg erbaut wurde ist das sehr wohl ein Problem. Hier verschmutzen auch regelmäßig die Perlatoren so sehr, dass ich sie austauschen / reinigen muss.

Naja, für 100 Euro kriegst Du maximal 9000 Härteliter, d. h. bei Deiner Wasserhärte kannst Du nach 400 Litern entnommenen Wassers schon wieder mit Natronlauge und Salzsäure pritscheln.


Meine 13500 Anlage hat mich ca. 90€ gekostet! Es ist also durchaus auch möglich größere Kapazitäten für um die 100€ zu bekommen :-)

So ich hab meinen Senf dazugegeben.

Jede Anlage hat ihre Daseinsberechtigung sowie Vor und Nachteile. Ich bin mit beiden Geräten weitestgehend zufrieden, auch wenn meine nächste UOA eine deutlich hochwertigere sein wird.
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Postby Biotoecus » 01 Dec 2015 19:37
Moin,

ich beziehe mich bei der Frage UOA vs. Vollentsalzer immer gerne auf Jens Gottwald und Gralla.

Für mich gehen Vollentsalzer die verglichen werden sollen mit DirectFlow Anlagen so ab 22.500 Härtelitern los.
Tatsächlich müsste man für entsprechende Standzeiten wohl eher so 60.000 Härteliter zu Grunde legen.

Dann geht es bei den VEA (22.500 HL) auch ab etwa 230,-€ los.
Bei meinem Verbrauch und GH 30 bedeutet das bei 22.500 HL jede Woche regenerieren.
Eine UOA schliesse ich an und dann löppt das für mindestens 2 Jahre.

Jeder wie er will, Kleinmengenverbraucher sind da bei VEA eher gut aufgehoben, geht es ans Vielverbrauchen ist VEA eher hinderlich.

Beste Grüße
Martin
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Postby Wuestenrose » 01 Dec 2015 19:49
'N Abend...

kugelfisch01 wrote:Meine 13500 Anlage hat mich ca. 90€ gekostet!

Bei Gralla kosten 13500 Härtliter mindestens 165 Euro. Vielleicht hast Du dem Christian ja mal 'nen Tipp, wo man die Anlage für 90 bekommt?

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