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Postby Alex_aw » 01 Apr 2017 16:27

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Hallo Zusammen.
Ich habe immerwieder mit meinen Pflanzenwuchs zu kämpfen.
Manchmal ist er einfach klasse und ich muss gärtnern ohne ende, dann widerum ist er so stagnierend, dass ich am liebesten die Pflanzen neu kaufen wollen würde.

Leider ist es auch so, wenn der Wuchs schlechter wird, dass ich vermehrt Punktalgen auf den älteren Blättern bekomme, und sogar einen grünen, braun-rötlichen Pelz auf Steinen und Wurzeln ansetzt. Speziell in den hell ausgeleuchteten Bereichen.

Die Schwankung kann ich über die Wasserwerte nicht nachvollziehen, da diese trotz massiver Düngung immer nur minimal nachweisbar sind.

Bitte guckt Euch mal meine Parameter an, ob euch irgendwetwas dazu einfällt.

Ich werde ab morgen via Osmose mein Wasser umstellen. Von derzeit KH12/GH16 auf KH5/GH7
Erhoffe dadurch starke Verbesserung....Das wäre für mich jetzt noch die einzige Erklärung dass das Leitungswasser schwankt, was ich nicht nachvollziehen kann....

Werde daraus einfach nicht schlau....was meint Ihr?


Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

vor ca. 3 Wochen - Umstellung von Aquarebell Flowgrow spezial, auf Aquarebell Eisen.
vor ca. 1 Woche Entfernen Siporax (auf verdacht dass Nährstoffentzug)


Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* ca. 5 Jahre seit letzter Neueinrichtung

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 150 x 50 x 50cm - Brutto 375L - Netto ca.300L

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Sandboden (Baumarkt Quarzsand) + vereinzelt Düngekugeln

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Mangrovenwurzeln, Flusskiesel....nix besonderes

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 10,5 Srunden

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Eigenbau-LED
11 - 11:30 Uhr // 58W - 5.920Lm - 5.300K
11:30 - 21:00 // 131W - 13.320Lm - 5.640K + CO2
21:00 - 21:30 // 58W - 5.920Lm - 5.300 K


Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

JBL CristalProfi 1501e


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* 1. Grobe Filtermatte 2. Feine Filtermatte 3.Filterwatte

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 1400 Brutto - ca. 1000 Netto

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Ja

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): Au??ereaktor

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: --

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] Glastester

Welche Farbe hat der Dauertest? blau

Welche Indikatorflüssigkeit wird für den Dauertest genutzt? [Hersteller, ggf. KH-Wert der Flüssigkeit] Aquarebell 30mg -> Morgens Dunkelgr??n, Abends Hellgr??n

Sonstige Technik (falls vorhanden):

Sonstige Technik (falls vorhanden) [z.B. Heizer, Bodenfluter, UVC-Klärer, Strömungspumpen] 150W Heizer
Strömungspunpe ~900l/min
Söchting Oxydator W


Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 01.04.2017

Temperatur in °C:* 26

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

JBL Tropfentest


pH-Wert: 7,0

KH-Wert: 12

GH-Wert: 16

Fe-Wert (Eisen): n.n.

NH4-Wert (Ammonium): Kein Test

NO3-Wert (Nitrat): 1

PO4-Wert (Phosphat): n.n

K-Wert (Kalium): Kein Test

Mg-Wert (Magnesium): Kein Test

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Morgens ca. 6:00 Uhr
5ml Aquarebell NPK
5ml Aquarebell Eisen


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* Wöchentlich 100L - bisher Leitungswasser

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Falls Nein, wie wird das Leitungswasser verschnitten? Angabe im Verhältnis Leitungswasser zu demineralisiertem Wasser: Ab Morgen 60% Osmose 40% Leitungswasser

Wird das Wasser aufbereitet? Wenn ja bitte das Aufhärtesalz oder andere wasseraufbereitende Mittel angeben: Aquatan

Pflanzenliste:

- Vallisnerien americana Mini Twister
- Anubia bartii var nana
- Roter Tigerlotus
- Bacopa Carolina
- Cryptocoryne Wendtii rot und grün
- Cryptocoryne baleance
- Echinodorus harbicht rot
- Javafarn
- Wasserpest
- Limnophila hippuridoides


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 60-70%

Besatz:

1 Skalarpärchen
12 Kongosalmer (6M/6W)
50 Roter Neon
16 Zitronensalmler
7 Sterbai Panzerwelse
7 Marmor Panzerwelse
6 Siamesische Rüsselbarben
2 L181
1 L75


Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 12 gemsessen

Leitungswasser GH-Wert:* 16 gemessen

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 65mg/L Angabe

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 29,7mg/L Angabe

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* k.A.

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 17,7 mg/L

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): nicht Nachweisbar

Weitere Informationen und Bilder:


..Hoffe ich hab nix vergessen

Die "Partikel" auf den Bildern, sind kleine Bläschen die im wirbeln

[attachment=0]2016-12-TVO-Netz-Sulzbach.pdf

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Viele Grüße
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Postby eheimliger » 02 Apr 2017 06:33
Hallo Alex,
schade das Dir noch keiner geantwortet hat, dann versuche ichmal meine Gedanken aufzuschreiben.
Erstmal irritiert mich der geringe Nitrat, Du hast ja nicht wenig besatz und jetzt auch das Siporax entfernt, das hätte ich jetzt auch als erstes unternommen, trotzdem finde ich den zu gering.
Hast Du mal mit Leitungswasser gegengemessen ob dein Test in Ordnung ist ?
Du kannst ja auch mal versuchen den CO2 besser einzustellen, so das immer eine gleich Farbe vorhanden ist, das sollte mit morgens noch früher damit starten und Menge evtl leicht reduzieren hinzubekommen sein, hellgrün ist bei der 30er flüssigkeit eigentlich als max anzusehen.
Mache doch mal ein bis 2 größere Wasserwechsel, vielleicht hat sich da irgendwas angesammelt und hemmt, und Dünge danach auf und messe nach ein paar Tagen den Verbrauch, dann weißt Du auch ob deine Düngung wirklich massiv ist, liest sich erstmal nicht so da Du nur ca 0,4 mg täglich zugibst, Du kannst ja mal mit dem Dosierrechner hier leicht vorausgefüllt spielen.
Evtl kriegst Du das mit größeren Wasserwechseln ab und zu, 50% die Woche, und verbrauchsoptimiertem Düngen schon so zum laufen.
Gruß, Frank
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Postby Alex_aw » 02 Apr 2017 08:59
Hallo Frank,
danke für deine Ideen. :thumbs:
Werde ab heute schrittweise auf weicheres bzw entmineralisiertes Wasser umstellen.
Habe den Verdacht dass es evtl noch an ungünstigen hydrogenkarbonatverbindungen liegen könnte, oder anderen Substanzen aus unserem Wasser. ....null Ahnung.
Erhoffe mir dadurch eine verbesserung für Fische und Pflanzen.

Der Co2 gehalt ist in der früh an der unteren und gegen nachmittag dann an der oberen Grenze.
Meinen Verbrauch würde ich mit 8kg pro jahr auch als sehr hoch einstufen.

Die idee mit dem siporax hatte ich zuvor aus einem anderen Beitrag gelesen:
Darum ging es die Nährstoffe komplett zu entziehen und nur den täglichen Bedarf zu düngen.
Hatte mal ne zeitlang ganz gut geklappt.

Was mich eben auch stutzig macht, dass ich einen offensichtlichen Mangel an Makros habe, aber mich aufgrund stellenweiser Algenvorkommen hemmt das wasser stärker aufzudüngen.

Bin seit beginn vor ca. 7 jahren immerwieder am kämpfen.
ging von co2, ordentlicher Beleuchtung, Filterung, Düngung......einzig die Leitungswasserwerte blieben immer die gleichen. Deshalb meine idee mit Osmose zu versuchen.

Gruß,
Alex
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Postby Alex_aw » 02 Apr 2017 15:08
Wasserumstellung ist nun abgeschlossen....

Hier die neuen Werte:

GH: 8°dH
KH: 6°dH
PH: 7 ... wird nach beendeter CO2 Sättigung vermutlich bei ca. 6,5 landen
CO2: 25-30mg -> Angestrebt Aquarebell- Flüssigkeit 30mg konstant Hellgrün
NO3: knapp nachweisbar
PO4: nicht nachweißbar
FE: nicht nachweisbar

Mein Plan wäre nun das Wasser mit 100ml Aquarebell NPK auf Stoß auf
NO3: 8,33mg/l
PO4: 0,833mg/l
aufzudüngen, nach einem Tag (...oder längerer Zeittraum?? ) erneut messen und den Verbrauch ermitteln.

Den Aquarebell Mikro Spezial Eisen hätte ich vorerst noch weggelassen bis sich Mangelerscheinungen zeigen.

Wäre das Vorgehen so Zielführend, was meint Ihr?? :glaskugel:
Viele Grüße
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Postby eheimliger » 02 Apr 2017 16:39
hallo,
ich nochmal :wink:
Wäre aber nicht verkehrt wenn noch unterstützung kommt. :pfeifen:
Wie es nach einer so einer Wasserumstellung weitergeht, da fehlt mir Erfahrung und Kenntniss zu, aber warum nicht nach einem Tag auf deine Zielwerte bringen.
Den 30er Wert kannst Du machen, mir reicht auch der hellgrüne 20er test, bilde mir ein das ich da noch nicht so an der Grenze bin.
Zum genauen Verbrauch kannst ja über mehrere Tage messen, das sollte mehr Sicherheit geben und mit dem Eisen kannst Du das gut so machen.
Und bitte demnächst ein update.
Gruß, Frank
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Postby Alex_aw » 02 Apr 2017 17:08
Servus :smile:
eheimliger wrote:Wäre aber nicht verkehrt wenn noch unterstützung kommt. :pfeifen:

Fände ich auch gut...warscheinlich sitzen noch alle draußen beim Grillen :lol:

eheimliger wrote:Wie es nach einer so einer Wasserumstellung weitergeht, da fehlt mir Erfahrung und Kenntniss zu, aber warum nicht nach einem Tag auf deine Zielwerte bringen.

Habe die Umstellung über eine Woche langsam vollzogen...bisher sieht alles gut aus.
Heute habe ich einen letzten großen Wasserwechsel mit ca. 80% gemacht, um auf meine endgültigen Wasserwerte zu kommen. Von den Nährstoffen ist das Wasser jetzt komplett "leer" und werde mit Aquarebell-NPK aufdüngen.

Meine Vermutung wäre eben diese, dass die Punktalgen und der schleppender Wuchs bedingt war
a) Siporax die Nährstoffe zu stark entzog
b) bedingt durch die hohe KH und GH der Pflanzenwuchs gehemmt wurde
c) andere Stoffe im Leitungswasser vorhanden sind.

Was ich mir aber nicht erklären kann, ist der schwankende Verlauf.
Kann mich noch gut dran erinnern wie ich das große Fettblatt (Bacopa Carolina) eingesetzt hatte:
Bis ca. 6 Wochen nach dem einpflanzen ist es gewachsen ohne Ende - ca. 15cm/Woche, Dichter Wuchs und viele junge gesunde Triebe ; Ein wöchentlicher Rückschnitt war nicht zu vermeiden.
Jetzt stagniert der Wuchs zusehend und die unteren Blätter werden langsam von Punktalgen überzogen.

eheimliger wrote:Den 30er Wert kannst Du machen, mir reicht auch der hellgrüne 20er test, bilde mir ein das ich da noch nicht so an der Grenze bin.

Jetzt sollte meine zuzufügende Menge sich reduzieren und werde ein Dunkelgrün anstreben

eheimliger wrote:Und bitte demnächst ein update.

DAS sowiso...Bin gespannt wie sich die nächste Woche entwickeln wird.

Danke Dir derweil :tnx:
Viele Grüße
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Postby eheimliger » 02 Apr 2017 18:53
Hallo,
weiter in unserem Dialog. :smile:
ich habe mich auch schon davon freigemacht das immer alles bei gleichen Werten wachsen muß, wenn es bei Dir die Bacopa nicht tut und der Rest funktioniert, dann ist das so, ist bei mir auch so mit der Limnophila sessiliflora, die doch relativ anspruchslos ist und bei mir ums verrecken nicht will, geht zwar nicht ein und ist noch da, aber ein Wuchs von inzwischen 1cm im Monat :stumm: ist nichts, die will einfach nicht, mir aber inzwischen egal.
Gruß, Frank
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Postby Alex_aw » 03 Apr 2017 07:26
Hi.
Wenn sonst keiner will, hoffe ich dass Du dich noch etwas von mir "belästigen" lässt :lol:
eheimliger wrote:... wenn es bei Dir die Bacopa nicht tut und der Rest funktioniert, dann ist das so, ist bei mir auch so mit der Limnophila sessiliflora, die doch relativ anspruchslos ist und bei mir ums verrecken nicht will....

Es betrifft aber leider den Wuchs aller Pflanzen. Ich merke eben dass alle, außer den Cryptos, ihren Wuchs reduzieren.
Am deutlichsten und ehesten an den Stengelpflanzen Bacopa und Wasserpest. Wenn man es über Tage genau beobachtet auch die Vallisnerien, sowie der Javafarn und Tigerlotus.
Bei den Grundständigen Arten kann ich es gut an der produktivität neuer Blätter oder Ableger fest machen.
Außer die Echinodorus harbich, die schiebt munter einen Blütenstengel nach dem anderen :nasty:

Die Wuchsgeschwindigkeit wird auf ca. 1/3 reduziert....Wo ich jede Woche Gärtnern musste, geht es im Moment 3-4 Wochen ohne.....Mit der Kehrseite, dass in dieser Zeit der Alegnwuchs zunimmt.

Also irgendetwas hemmt mir schubweise den Wuchs, nach 2-3 Monaten läufts wiederhalbwegs normal weiter, bis wieder ein Einbruch kommt. Leider konnte ich noch keine regelmäßigkeit und die verbindung einer von mir gemachten Veränderung ausmachen.

Vielleicht werd ich langsam paranoid :nasty: :irre:
Viele Grüße
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Postby eheimliger » 03 Apr 2017 11:06
Hallo,
Jetzt würde ich erstmal die 1te Aquarianer Vorschrift anwenden und geduldig sein, Du hast ja jetzt erstmal ganz anderes Wasser und daher würde ich jetzt nichts weiter machen außer WW ,aufdüngen und beobachten.

Gesendet von meinem CHC-U01 mit Tapatalk
Gruß, Frank
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Postby nik » 03 Apr 2017 14:43
Hi,

na gut, dann ich auch. L. sessiliflora wächst so abartig schnell, da kannst du ja zugucken! Die ist schnell wieder rausgeflogen.
Jungs, macht euch davon frei, dass Nährstoffe so eine überragende Bedeutung haben! Genauso wird alleine weicheres Wasser das Problem nicht lösen! Algen, aber auch das Gedeihen von Pflanzen hängen zu einem nicht unwesentlichen Teil von einer funktionierenden Mikroflora ab. Alex, dein Becken ist ja schon viele Jahre dein Thema und du hast bestimmt meine Sig gelesen und verinnerlicht. :D Hast du nicht, denn dann hättest du den Unsinn mit dem Siporax nicht gemacht. Das ist ja nun raus und du musst sofort wieder auf Zielwerte aufdüngen! Vollständig! Du hättest es ja gerne einfach, aber wenn es ständig in Stickstoff kurz läuft, dann ist es nicht mehr so einfach, dann brauchst du explizit eine Stickstoffergänzung. Steht alles in meiner Sig.

Das Übelste ist, dass du dein Becken besatzmäßig nun richtig gestopft hast, der reicht ja für zwei deiner Becken. Das macht die Sache wahrlich nicht leichter.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Alex_aw » 03 Apr 2017 18:07
Hallo Nik.

erstmak vielen Dank, dass Du dich mit einbringst.
Natürlich kenne ich deine Ausführung zur Konzeptionierung eines Pflanzenaquariums, die ich als äußerst respektabel und sehr informativ erachte - Und auch gelesen habe :wink:
Leider kann ich diese nur als Anhaltspunkt nehmen und nicht gänzlich auf meine Verhältnisse übertagen, denn ich beziehe mich nicht auf ein reines Pflanzenaquarium oder Scape, sondern auf ein Gesellschaftsbecken mit, unter diesen Bedingungen, bestmöglichen Pflanzenwuchs.

In der Tat bin ich an dieser Baustelle seit meheren Jahren am arbeiten und auch weiterentwickeln, mit schon teils guten Erfolgen, aber auch einigen Fehlschlägen.

Wie das Becken zum jetzigen Stand ist, steht es mit diesem Besatz und Bepflanzung (außer der Ozelot) seit knapp 1,5 Jahren.
Mir wurde zuvor bereits zu einer geringerorientierten Filterung und höherer Nährstoffwerte geraten, was sich aber im nachhinein bei dieser Besatzdichte als nicht machbar herausgestellt hatte. Kurz darauf konnte ich meine zwei großen Welse abgeben und alleine dadurch schon den Futtereintrag auf ca.1/3 ! reduzieren.

Durch diesen vermeintlichen Misserfolg, suchte ich natürlich weiter nach einen Lösungsweg, wo mir durch Berichten aus anderen Quellen genau die entgegengesetzte Richtung plausibel aufgezeigt wurde. Dessen Ziel war es die Nährstoffe eben am unteren Level möglichst mager zu fahren und nur das tatsächlich benötigte zuzuführen. Hierdurch bedingt auch wieder der Wechsel zu Sinterglas. 10 Fragen - 12 Meinungen.

Dies ist/war nun der Stand seit 05/2015

Mit diesem Setup, wie ganz oben aufgedröselt, lief das Becken bisher mit den besten Ergebnisen in Bezug auf Wuchs und Algen. Bestehender Algenwuchs hatte sich dauerhaft sogar fast komplett zurückgezogen.
Jedoch konnte ich Laufe dieser vergangenen Zeit periodische Schwankungen beim Pflanzenwuchs feststellen.
Est stellt sich so dar, dass es 3-4 Monate, für mich betrachtet, ideal läuft, dann aber für 2-3 Wochen der Wuchs komplett einbricht und es wieder zu vermehrter Algenbildung kommt und das Becken sich später wieder eher schleppend erholt, bis zum nächsten Einbruch.
Ohne dass sich an den Wasserwerten oder der Düngergabe irgend etwas geändert hätte.

Diese Schwankungen kann ich mir in keinster Weise erklären.

Da wir und unser Bezug des Leitungswassers, in einen Landwirtschalftlich sehr stark genutzen Gebiet liegt, wäre meine Vermutung nun eine wechselhafte Einschleppung von irgendwelchen Stoffen. Kann ja für menschliches Erachten durchaus im Normbereich liegen, aber dennoch Probleme verursachen.
Deshalb der Versuch mit Osmosewasser...es ging weniger darum die Härte zu senken, als vielmehr bessere und nachweislich konstante Voraussetzungen zu schaffen.

Soviel nun zu meiner Erklärung.
Viele Grüße
Alex
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