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Postby Grimbadon » 03 Sep 2015 19:12
Hi Sabri,

bitte den Beitrag genau lesen :wink:
Das war die Beobachtung im alten Becken.

Im aktuell verwende ich den AR-Eisenvolldünger.

Und sorry - ich meinte den Ferropol!
Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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Postby sabrikara » 03 Sep 2015 19:21
Stefan,

sorry ...
Hatte auch noch extra in den Fragebogen geguckt aber nur "Eisenvolldünger" gefunden. :D
Naja, ein Versuch wars wert. Hätte ja sein können.
Liebe Grüße
Sabri
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Postby Grimbadon » 03 Sep 2015 19:23
Hi Sabri,

kommt vor :wink:

Trotzdem Danke fürs Interesse!
:tnx:
Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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Postby Praktikant » 03 Sep 2015 20:26
Hmm also ich kann nur EC empfehlen. Ich kämpfe damit gegen sämtliche Algen an. Ab heute werde ich es täglich verabreichen. Bei einer gesunden Dosierung denke ich hilft es auch den Bewohnern, da die Pflanzen so stark assimilieren und somit ein natürlichen Schadstofffilter bilden. Bei meinen beiden Scapes hat EC sehr geholfen. Aber das ist nur meine Einschätzung.
LG Chris

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Postby Grimbadon » 03 Sep 2015 20:35
Hi Chris,

danke für den Tipp.
Aber ehrlich gesagt wollte ich eine dauernde Zugabe von EC verhindern...
In wie fern versprichst du dir eine Hilfe für die Bewohner?

--

Mich erreichte gerade ein Anruf meiner Frau welche ich mit beobachten beauftragt habe während ich Arbeiten bin.
Wenn Sie nicht übertrieben hat, haben die Pflanzen heute das Gaspedal bis aufs Bodenblech durchgedrückt!
Anhand ihrer Schilderung muss das Trugkölbchen nur heute gute 5cm zugelegt haben. Die Algen im Kies die ich heute morgen eingenebelt hatte werden wohl weniger und das Javamoos üppiger.

Ich werde mir das Ganze heute Nacht bzw. morgen in der Frühe mal ansehen und nochmal berichten.
Falls es wirklich zutrifft - liegt das an der Überdosierung von EC??
Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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Postby Praktikant » 03 Sep 2015 20:41
Wenn meine Pflanzen richtig schön am Stoffwechseln sind werden gleichzeitig meine 5 Fische und 20 Garnelen munter. Sobald die Pflanzen anfangen zu blubbern werden meine Bewohner viel aktiver. Diese starke Assimilation erreich ich irgendwie nur durch E C.
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Postby Frank2 » 04 Sep 2015 05:56
Du killst praktisch erstmal alle eventuell vorhandenen Algensporen bevor du die Pflanze einsetzt?


Nein. Nur die, die man mit einer Überdosierung auch packen kann (Fadenalgen, Rotalgen). Vielen Grünalgen macht das wenig aus. Die sind doch aber nahezu alle leicht beherrschbar/vermeidbar durch angepasste Düngung und stellen kein Problem dar.
Für mich macht es absolut Sinn die Pflanzen im Vorfeld gut zu reinigen. Ich wasche sie an 3 Tage unter fliesend Wasser, wechsel jeweils das "Badewasser" und gebe 5fach eay carbo dazu (bei Feinfiedrigen 4 fach) zum Wässern. Dann kommen sie erst in eins der Becken. Ich muss mir keine Gedanken über ec Einsatz in Becken machen da diese Algen dann erst gar nicht drin sind. ich achte also nur auf Grünalgenaufkommen. Wenn sie sichtbar schnell aufkommen mache in einen Fehler. Vorhanden sind sie immer und überall sie sind sehr gute Indikatoren und sie sind wertvoll. Sicher 3-5 verschiedene Arten. In jedem Becken. Im eingefahrenen Becken kannst Du damit die Patina steuern. Für viele Tiere, die auf Aufwuchs angewiesen sind, wichtig.

Grüße
Frank
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Postby Grimbadon » 04 Sep 2015 10:09
Hier mal ein kleines Update:

Die EC-Kur hat gut angeschlagen. Es haben sich schon ein paar Bartalgen verzogen und die restlichen die ich gestern eingenebelt habe sind feuerrot oder grau.
Ich werde mit weniger EC das Einnebeln mal fortsetzen. Den Fischen scheint es nichts auszumachen.

Und tatsächlich meine Frau hatte nicht übertrieben. Das Trugkölbchen hat ordentlich zugelegt gestern. Auch hat eine meiner Anubias einen neuen hübschen Blütenstengel nachgeschoben.

Hier ein paar Algenfotos:

Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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Postby sabrikara » 04 Sep 2015 10:47
Moin Stefan,

sitzt die Anubias mit den Wurzeln im Düngerboden?
Ich habe es bisher nur ein einziges mal geschafft, die Anubias zum Blühen zu kriegen. Das nur weil ich es mit der Phosphatdüngung zu gut gemeint hatte. Das muss natürlich nicht be jedem so sein, nur meine Beobachtung.
Deine 0,7 mg/L würde ich jetzt nicht als zu viel bezeichnen aber eventuell reicht schon das, was im Boden bzw. im Düngergrund steckt. Du sagtest, über die Phosphatdüngung hatte ihr schon mal gesprochen, das hab ich jett natürlich auch nicht auf dem Schirm.

... auch nur so ein Gedankengang.
Liebe Grüße
Sabri
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Postby Frank2 » 04 Sep 2015 10:58
Hallo Sabri

das hat mit P04 nichts zu tun, meine Anubias schiebt jeden Monat 1 Blüte, momentan hat sie zwei bzw 3, wobei die Älteste jetzt vergammelt. Meist ist kein P04 nachweisbar. :smile:

Stefan - die Bartalgen haben fertig! :lol: :bier:

Grüße
Frank
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Postby Grimbadon » 04 Sep 2015 10:59
Hi Sabri,

die Anubia sitzt mit dem Rhizom auf dem Kies. Sie heftet sich mit den Wurzeln an den Kies. Ich könnte sie einfach hochheben und wo anders hinsetzen. Dabei sieht man dass gut Kies an den Wurzeln haftet.
Die PO4 Düngung sieht bei mir so aus dass ich bei WW auf knapp 0,7 mg/l aufdünge und am Tag vor dem nächsten WW nichts mehr nachweisbar ist.
Die Anubia hatte aber auch schon vorher bei 0,5mg/l eine Blüte geschoben.
Die Pflanzen stehen offenbar auf das PO4, denn seit ich dieses dünge wachsen sie richtig los und assimilieren.

Ich bin irgendwie immer noch auf dem Trip dass Redfield nicht gänzlich unrecht hat....

Das Thema PO4 Düngung hatten wir hier mal diskutiert:
http://www.flowgrow.de/naehrstoffe/po4-zudungen-t38725.html

---

Hi Frank,

bin noch nicht ganz durch damit. Nur die die ich eingenebelt habe machen die Grätsche.
Ich habe heute weitere eingenebelt und werde morgen nochmal ran müssen.
Bei 350l gibts einiges zum einnebeln :lol:
Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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Postby Frank2 » 04 Sep 2015 11:09
Ja. Aber es hat ja keine Eile. Die Bartalgen bedrohen ja das Becken nicht.

Ohne P04 wächst nichts. Es kann aber auch zu schnell wachsen und man gärtnert ständig hinterher. Nix für mich, daher nur noch sehr limitiert-
Redfield hat natürlich nicht unrecht es reicht aber völlig aus, wenn man Verhältnisse beim Aufdüngen einstellt und es ist kein Problem, wenn sich diese bis zum nächsten WW verändern. Man kann auch alles konstant halten aber es ist kein Muss. Eventuell unter sehr starkem Licht, da würde ich mich aber am EI orientieren. Mir wäre es zuviel P04 für dieses Becken. Wobei ich hier keinen Zusammenhang zu den Bartalgen sehe. Die haben - einmal eingebracht - andere Ursachen.Wenns läuft muss man die Suchen gehen in einem funktionierenden Becken. Das wird iwann und dann ist es auch gleichgültig wenn Du nicht alle Sporen erwischt hast (was so sein wird). :smile: Warts ab.

Viele Grüße
Frank
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Postby Grimbadon » 04 Sep 2015 11:20
Hey Frank,

ich sehe es genau so wie du.
Ich Dünge PO4 nur auf Stoß auf eben die 0,7mg/l auf.
Ja das mit dem Gärtnern ist so eine Sache :lol:
Ich habe die Wuchspower von heteranthera zosterifolia total unterschätzt. Das Zeug wächst wie Unkraut. :grow:

Irgendwie habe ich das dumme Gefühl dass ich mir die Bartalgen mit der anfänglichen Verwendung des alten Filters eingeschleppt habe. Ich hatte ja auch in diesem Becken Bartalgenbefall und hatte den Filter direkt umgehängt als ich das neue Becken aufgestellt hatte. Wahrscheinlich ein grober Denkfehler bei der Planung...
Wie weiter oben beschrieben hatte ich beide Filter parallel für 3 Wochen laufen, damit ich den neuen gechillt einfahren konnte.
Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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Postby sabrikara » 04 Sep 2015 14:48
Frank2 wrote:Hallo Sabri

das hat mit P04 nichts zu tun, meine Anubias schiebt jeden Monat 1 Blüte, momentan hat sie zwei bzw 3, wobei die Älteste jetzt vergammelt. Meist ist kein P04 nachweisbar. :smile:

Stefan - die Bartalgen haben fertig! :lol: :bier:

Grüße
Frank



Huhu,

womit dann? Mit "damit nichts zu tun" kann sich meine Neugier nicht zufrieden geben. Es steht doch überall, dass Phosphat die Blütenbildung fördert. Gut nur weils "überall" steht, muss es noch immer nicht stimmen. Aber was ist dann der Grund, deiner Meinung nach?
Liebe Grüße
Sabri
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Postby Grimbadon » 04 Sep 2015 14:58
Hi Sabri und Frank,

also soweit ich das im Hinterkopf habe ist die Anibuas barteri (die ich pflege) eine sehr Phosphathungrige Pflanze.
Ich suche mal raus woher ich diese Aussage habe und verlinke sie hier mal.
Muss nur ein bisschen suchen, bin mir nicht sicher wo ich das schon mal gelesen habe.

Edit:

Ich habs schon. Ging doch schneller als ich dachte:
http://www.flowgrow.de/db/wasserpflanzen/anubias-barteri-var-nana

Hohe Phosphatwerte (1,5-2 mg/l) scheinen die Pflanze unabhängig von den Verhältnissen im Aquarium oder dem Wohlergehen der Anubias barteri var. nana zum Blühen zu bringen.


und hier im letzten Beitrag wirds auch nochmal angeritzt:

http://www.flowgrow.de/pflanzen-allgemein/anubias-barteri-var-nana-bluten-giftig-t24277.html

Gut so viel Phosphat habe ich nicht. Aber ja, es mag an "höherem" P liegen.
Gruß aus der Oberpfalz,
Stefan
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