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Postby Frank-20011 » 22 Nov 2013 17:20
Hallo,

so ganz beerdigt ist das Thema noch nicht: ich hab die Pflanze so belassen, leider ist bei den meisten Blättern im Laufe der nächsten 2 Wochen doch noch ein Streckungswachstum der Stängel aufgetreten, erfreulicherweise hab ich nun auch mal eine Adventivpflanze an einem Stängel....leider bin ich nun aber wieder FAST dort wo ich war: ein großteil der Blätter tritt wieder als Schwimmblätter auf, wobei allerdings nur bei einem der Stängel so lang ist, dass er an der Wasseroberfläche entlangwuchs, was ja vorher bei praktisch allen Blättern/Stängeln so war...es gibt aber auch echte und dauerhafte submerse Blätter.
Jetzt hab ich in folgendem Beitrag:
pflanzen-allgemein/zu-grosze-internodien-bei-cabomba-caroliniana-t30978.html
gelesen, dass da die Blattstiellängen bzw. die Internodienabstände bei Stängelpflanzen durch Zugabe von H2O2 verkürzt werden können, das finde ich freilich interessant wenngleich sich mir dabei ein weiteres Mal folgende Überlegung aufdrängt, die wird übrigens stets in den H2O2 Threads unterschlagen:
H2O2 ist praktisch IMMER mit Phosphorsäure stabilisiert, man bringt also nicht unwesentliche Teile Phosphorsäure in's Becken, die wird evtl. mit Düngebestandteilen zu Phosphaten weiter reagieren, evtl. aber auch direkt verstoffwechselt.
Wie steht ihr zu diesen zwei Tatsachen, letzterer und dem Ausgangsproblem?


Grüße!
Frank-20011
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Postby Ebs » 22 Nov 2013 20:12
Hallo Frank,

Frank-20011 wrote: ...es gibt aber auch echte und dauerhafte submerse Blätter.


wenn du die Schwimmblätter nicht ständig radikal wegschneidest, und zwar vor dem Erreichen der Oberfläche, wirst du bald wieder keine submersen Blätter mehr haben.
Eins von beiden geht nur auf Dauer.

Gruß Ebs
Aquarium von Eberhard:ca.100 l Netto, KH 6; GH 13; PH 6,8/6,9; CO2 25/30; NO2 n.n; NO3 10/15; PO4 um 0,5; K um 8; Fe 0,1; Ca/Mg 7 :1; Bel. ca. 5000 Lumen LED; 15 Std. Bel. ; keine sichtb. Algen
http://www.flowgrow.de/aquarienvorstellungen/juwel-panorama-80-120l-vorstellung-t13998.html
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Postby Frank-20011 » 24 Nov 2013 20:04
Hallo,

genau das hab ich heuer getan...zwei der Schwimmblätter waren geschätzte 50-60cm hoch...also hast du das empfohlen, was ich unbewußt eh erstmal gemacht habe: nur aber konsequent die Schwimmblätter ausmerzen...ich bleib dran!

Grüße!
Frank-20011
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Postby Frank-20011 » 11 Feb 2014 18:08
Hallo,
das wird einfach nix, es sind zwei Pflanzen und die haben praktisch nie mehr als 2 Blätter, also beide zusammen, alle anderen sind immer so lang, dass ich sie immer wieder ausschneide, jedes 10te oder so ist dann mal ein normales, denn altern tun sie ja auch, werden irgendwan auch abgeschnitten, schon irre, ich hab echt langsam den Verdacht, es könnte eher an zu viel als an zu wenig Licht liegen denn Pflanzen sie anderswo im schattigen Randbereich stehen, die haben zwar kleinere Blätter, bekommen nur ein neues in zwei Monaten (und das bei so einem Unkraut wie der Nymphoides) aber das ist dann nie ein Schwimmblatt!

STRANG!

Grüße!
Frank-20011
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Postby Plantamaniac » 11 Feb 2014 19:51
Hallo, letzten Sommer hatte ich das gleiche mit meiner Nymphea Micrantha, da ich aber auf Adventivpflanzen gehofft hatte, hab ich sie gewähren lassen.
Im Moment hat das Becken im Keller nur 20° und siehe da...die Michrantha wächst gedrungen und ist nur 15cm hoch :gdance: So hätte ich das gerne das ganze Jahr. Aber wenn das Aquarium wieder 24-26° hat, ist es wohl wieder vorbei damit :keule:
Chiao Moni


Plantamaniac wrote:Hallo, im Teich wachsen sie im Frühjahr erst so wie wir es im Aquarium gerne hätten :sceptic:
Ab Juni gehts dann los mit Schwimmblättern. Vielleicht ist es auch die Temperatur bei einheimischen Arten.
Tropische Arten kennen ja evt. keine solchen Unterschiede.
Kommt immer auf den Breitengrad an, wo sie ursprünglich zuhause sind.
Die frage ist, was ist artgerechter? Ausbildung von Schwimmblättern und Blühen oder schön brav und kompakt im unteren Bereicht des Beckens wachsen?
Was der Grund genau ist :? Kann uns Heiko vielleicht sagen?
Chiao Moni
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Postby Frank-20011 » 13 Feb 2014 23:29
Hallo,

das letzte Wort bei mir sollte kein "Strang" werden sondern eben dem sollte ein -e angehängt sein.

Tja...die Temperatur...diese Probleme haben doch andere auch, von Teichen würde ich nicht 100%!!! auf AQ's zurückschließen (sie gleichwohl mat. aber nicht als Inspiration ausschließen!)

Schön, dass sich meiner endless story noch Leser anschließen, das komische bei mir aber wieder: die Adventivpflanzen gab's wenn, denn nur an den Blättern die unter der Wasseroberfläche halt machten, die mit den endlos Stielen hatten nie welche, auch waren deren Stängel dünner, die Blätter selbst viel kleiner.

Es ist und bleibt ein Trauerspiel, nicht im Sinne des Gestalters ;-)

Gute Nacht!!!
Frank-20011
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Postby Plantamaniac » 14 Feb 2014 12:37
Hallo, der Ausflug zum Teich soll nur helfen, die seerosenartigen Pflanzen besser zu verstehen :pfeifen: .
Habe auch Flipperlotus und auch bei mir wächst er wie Spagetti :keule: .
Allerdings wundere ich mich nicht darüber, weil es die Pflanzen sehr beengt wächst.
Der rote Tigerlotus bildet auch gerne Schwimmblätter. Es ist einfach zu voll in dem Becken.
Das hilft Dir zwar nicht weiter, aber es ist nunmal so.
Würde mich mal interessieren, ob es hier überhaupt jemanden gibt, der es schafft, in einem hier üblichen Aquarium dem Flipperlotus diese gewünschte Wuchsform aufzuzwingen :glaskugel:
Bitte melden...am besten gleich mit den Beckenparametern :tnx:
Chiao Moni
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Postby Frank-20011 » 08 Jan 2015 15:57
Hallo,

Cowboy-du hattest deine Chanche!
Jetzt ist sie raus!

(ich hab's über 1 1/2 Jahre probiert, mit mehreren Pflanzen, egal wie oft ich die Blätter abgeschnitten hab: wahrscheinlich könnte ich ein Band aus "Flipper"-Blättern um den Globus legen aber ansehnlich hab ich sie einfach nicht hinbekommen.
Zu Plantamaniac: also wenn ich nicht die schönen Schaubecken mit wirklich schönen, vollständig submersen "Flippern" gesehen hätte, wäre ich nicht auf die Idee gekommen.
Was eine Blattgröße anbelangt: die Blätter selbst sehen schön aus, kräftig grün und groß, Nährstoffsituation sollte also gestimmt haben.)

Sei's drum, ist vorbei!

Nun hab ich einen andere Nymphoides, Art mal egal, gekauft, eine kartoffelartige Knolle aus der rötlich gesprenkelte Blätter wachsen (nein: kein Tiegerlotos).
Anfangs bildeten sich schnell 30-40 attraktive Blätter (mehrere Sprosspunkte) aus, irgendwan ist aber irgenein Tier im AQ auf den Dreh gekommen, die Blattstiele ca. 5cm über der Knolle durchzunagen.
Ich wiß nicht wer es macht, obwohl ich nachts aufstehe und nachsehe, habe ich ihn noch nie erwischt.
In Frage kommen theoretisch Schnecken (TDS, BS, PHS), Ancistrus, Zwergflußkrebse.
Der geschwächte, durchgeknabberte Bereich des Stängels ist recht kurz, so 1..2cm, an einer Stelle ist er dann zu dünn und wieder ist ein Blatt weg wobei untersch. alte Blätter betroffen sind.
Ansonsten kenne ich das nicht, von keiner Pflanze in den AQ.

Fällt jemandem was dazu ein, kann man da was machen (alternativ Gurke/Paprika/etc. anbieten hilft nicht)?
Kennt jemand das Phänomen?

Danke und Grüße!
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Postby Plantamaniac » 08 Jan 2015 17:42
Hallo, stecke meine mittlerweile mit einer schweren Tonklammer fest :thumbs:
Sieht man hinter den Vordergrundpflanzen nicht und es sieht aus, als wäre sie Kompakt in Bodennähe :gdance:
Gleichzeitig raubt sie den andern Pflanzen nichtmehr das Licht.
Mehr Phosphat ergibt größere, prächtigere Blätter.
Bin sehr zufrieden zur Zeit mit meinen Seerosenartigen :thumbs:
Chiao Moni
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Postby Frank-20011 » 09 Jan 2015 23:36
Hi,

interesant-brutale Methode, aber wirkungsvoll, net schlecht ;-)
Ich habe mal mein Becken kurzum neu aufgesetzt, dabei wurde dann offenbar wieviele und vor allem wie große PHS drin sind, so im Alltagsgeschehen hätte ich sie nie als Plage empfunden aber wenn man sie mal auf einem Fleck sieht....sind nun fast alle raus da ich IHNEN instinktiv die Schuld an dem Abgenage von den Nymphoide ... Stängeln gebe...mal sehen was nun wird, hat ja nun nix mehr mit dem Ursprungsproblem zu tun :keule:

Grüße!
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