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Beitragvon unbekannt1984 » 07 Nov 2018 19:45
Hallo,

Kejoro hat geschrieben:Ich bin gespannt, wie das mit dem Manado verläuft. CO2 hilft hier schonmal die Carbonate zu lösen. Die KH müsste dabei aber auf etwa 10-11 °dH ansteigen. Ansonsten ist es kein Calcium-/Magnesiumcarbonat.

^^ und wenn das Calcium von dem Ton gebunden wird... ? Manado ist halt ein Tonsubstrat, da muss das Calcium nicht als Calciumcarbonat vorliegen.

Damit kommt man dann auf so Ideen, wie z.B. das Calcium durch Magnesium-beladenes Zeolith aus dem Aquarium zu entfernen. Dafür ist dann zunächst interessant was in dem Zeolith gebunden ist...

Torsten argumentiert meist nicht stichhaltig, jedenfalls was die Nachvollziehbarkeit angeht...

Ach Kevin, nur weil du mir manchmal nicht ganz folgen kannst...

ich denke, das mit dem Gips haben wir durch :lol:

Abwarten...
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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unbekannt1984
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Beitragvon Teya » 08 Nov 2018 10:04
Gut'n :kaffee2:

alles muss man nicht abstreiten, was er schreibt, außer man kann es gut begründen :bier:
Magnesiumnitrat sollte als Nitratdünger genutzt werden, Kaliumnitrat als Kaliumdünger.


Gutes Argument, deshalb hab ich gleich mal mit einem der Nährstoffrechner rumgespielt. Dann habe ich geschaut, was die einzelnen Komponenten kosten. Die Düngung mit Kaliumnitrat und Magnesiumnitrat ist geringfügig teurer als die, die ich zur Zeit anstrebe mit Magnesiumsulfat und EL Nitro. Aber momentan habe ich 6 kg Magnesiumsulfat zu Hause und die Düngemittel sind beim Nachkauf immer mal so Kleckerbeträge. Einen Vorrat an Magnesiumnitrat kostet gleich mal um die 60,-€. Ich habe gerade einen Umzug hinter mir und bin Studentin. Also, für mich ist das zur Zeit Bedründung genug. Das zweite ist, laut des Nährstoffrechners bringe ich mit Magnesiumnitrat und Kaliumnitrat zu viel Nitrat ins Becken ein. Ich schätze mal, das liegt daran, dass ich noch nicht ganz raus habe, wie man die einzelnen Dünger am besten kombiniert. Mir fehlt da einfach die Erfahrung. Somit ist zum jetzigen Zeitpunkt, die "Methode", die ich fahre, die mit der ich am besten zurecht komme.

Wenn du sich aquaristisch erweiterst (das kommt^^), überlegst du dir, wie du Dünger selbst herstellen kannst. Dann erinnere dich hieran wieder.


Ich gebe mir Mühe :cool: .

Das kann noch niemand :lol: Im FG sind wir bislang am Weitesten, was die Denkweise angeht.


Das hab ich wahrscheinlich schlecht formuliert. Ich wollte nicht sagen, dass ihr doof seid, weil ihr nicht allwissend seid :oops2: . Nur, ich hatte Torsten so interpretiert, dass Nik sicher sagt, dass poröse Filtermaterialien Probleme machen, aber das kann nicht mit Gewissheit gesagt werden und stimmt wahrscheinlich auch nicht in jedem Fall. Eine günstigere Formulierung wäre vielleicht "...stehen in Verdacht..." oder so was. Vielleicht bin ich auch etwas wissenschaftsgeschädigt mittlerweile, dass ich das so genau nehme :kbesserwiss:

Ohne deinen geplanten Besatz zu kennen, denke ich, dass ein halbwegs bepflanztes Becken das abkann. Es kommt hierbei auch nur auf die Futtermenge an, nicht auf den Besatz selbst.


Ja, diese Sache mit der Geringfilterung ist schon einleuchtend, hab da aber irgendwie Schiss vor. Ich weiß nicht so richtig, wie ich das angehen soll, ohne mich gezwungen zu fühlen, den ganzen Tag Nitrit zu messen. Gerade sieht alles ganz hübsch aus. Ich hab halt Bammel, dass wenn ich was ändere, passiert gleich 'ne riesen Katastrophe.
Besatz soll werden: 15 Puntius titteya (10 sind schon da), 10 Pethia nigrofasciata, 4 Pseudosphromenus cupanus (wenn ich die überhaupt von irgendwoher kriege) und dann den Putztrupp aus Schnecken und Garnelen und ein übrig gebliebender Badis badis.
Ist es wirklich so, dass die Futtermenge ausschlaggebend ist, oder das, was der Besatz verstoffwechselt? Aktuell füttere ich nur ca. 1 x die Woche einen halben Würfel Frostfutter, da die Barben ausreichend Nahrung im Aquarium finden und, ich untertreibe nicht, kugelrund sind als würde ich täglich 'ne gute Portion füttern. Also, die sind alles andere als am Verhungern.

Jetzt gibt es eine riesige Nährstoffexplosion.
In wiefern ist ein Becken mit größerem Filterfläche nun im Vorteil?


Gar nicht! Die große Filterfläche hat nur einen Vorteil, wenn es über einen längere Zeitraum ein hohes Nährstoffangebot gibt. Aber kein System ist von jetzt auf gleich einer großen Änderung, wie einer "Nährstoffexplosion" angepasst. Ob da jetzt ein Filter dranhängt oder nicht. Auch der Biofilm im Aquarium müsste sich darauf erstmal einstellen, oder übersehe ich da was? Was mir einleuchtet ist, was du meinst mit der Verlagerung der Bakterien in den Filter. Das klingt logisch.

Ich bin gespannt, wie das mit dem Manado verläuft. CO2 hilft hier schonmal die Carbonate zu lösen. Die KH müsste dabei aber auf etwa 10-11 °dH ansteigen. Ansonsten ist es kein Calcium-/Magnesiumcarbonat.


Die KH ist nicht angestiegen. Im Gegenteil, sie ist 1 °dH niedriger als die des Leitungswassers. Nur die GH ist gestiegen, wie schon beschrieben, in den ersten Wochen um ca. 2 °dH pro Woche. Gerade liegt die GH recht stabil bei 15 - 16 °dH. Der Calciumgehalt im Aquarium ist laut des jbl-Tests aber höher als im Leitungswasser. Wie viel genau, kann ich nicht sagen, wie gesagt, der Test ist sehr ungenau. Also, möglicherweise geht die 1 °dH flöten durch das CO2 oder durch Adsorption in den Manado, oder beides?

Wenn du den Umgang mit Säuren geübt bist, kannst du auch die KH im Wasser wegtitrieren.


...was verbunden ist mit einen Anstieg des Leitwertes, richtig? Das Calcium liegt dann als freies Ion vor und nicht mehr gebunden als Carbonat. Welchen Vorteil gibt mir das, außer das ich weniger CO2 zuführen müsste und einen wahrscheinlich etwas niedrigeren pH-Wert? Ich hatte schon über eine Osmoseanlage nachgedacht, aber bei 80 L Wechselwasser ist mit der Zeitaufwand zu hoch und ich schrecke vor dem Riesenanteil an Abwasser zurück. Anlagen, die meine Anforderungen erfüllen würden, sind sehr teuer. Ich hab früher mit Regenwasser rumgepanscht. Das hat recht gut funktioniert, bis es Sommer wurde und das aufgefangene Regenwasser anfing nicht mehr so lecker zu riechen. Dazu kommt, dass das vorab immer aufgewärmt werden muss, bevor es ins Aquarium kommt.

Mal 'ne andere Frage hinterher. Ich verwende ja den Aquasafe Wasseraufbereiter. Mir sind in der alten Wohnung anfangs die Schnecken verendet durch einen recht hohen Kupfergehalt im Leitungswasser. Langes Ablaufen lassen, hat alles nix gebracht. Jetzt in der neuen Wohnung ist die Kupferkonzentration im kalten Wasser unter der Nachweisgrenze (0,1 mg/l), im heißen morgens entnommen (stehendes Wasser in der Leitung) liegt die Konzentration bei 0,3 - 0,45 mg/l. Ich lasse bevor ich das Wasser für's Aquarium verwende, etwa 30 L kaltes Wasser durchlaufen und stelle dann auf 23 - 24 °C ein. Ich habe hier noch keine Messungen vorgenommen. Im Aquariumwasser liegt die Kupferkonzentration unter der Nachweisgrenze. Ab 0,1 ist Kupfer schädlich für Fische, darunter auch für Wirbellose. Andererseits hat die Anwendung von solchen Wasseraufbereitern an sich auch schon Nachteile. Ich würde den Aufbereiter eigentlich gern weg lassen wegen dieser Nachteile andererseits will ich nicht, dass meine Garnelen und Schnecken abnippeln. Was meint ihr?

LG Teya
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Beitragvon unbekannt1984 » 08 Nov 2018 11:29
Hallo Teya,

Teya hat geschrieben:Der Calciumgehalt im Aquarium ist laut des jbl-Tests aber höher als im Leitungswasser. Wie viel genau, kann ich nicht sagen, wie gesagt, der Test ist sehr ungenau. Also, möglicherweise geht die 1 °dH flöten durch das CO2 oder durch Adsorption in den Manado, oder beides?

KH geht bei der Nitrifikation drauf, wenn deine Fische "kugelrund" sind, dann würde ich diesen Umstand als Indikator heranziehen :)
Ansonsten evtl. Torf oder Torfanteil in Nährböden (besonders diese sandigen Nährböden sollen einen gewissen Torfanteil haben)? Und es gibt da noch gewisse Wirkungen des Schlamms im Aquarium, da müsste ich aber erst bei Olaf Deters auf der Seite suchen...

Der höhere Calciumanteil im Aquarium würde für mich auf den Kationenaustausch durch den Manado hindeuten - sprich der schluckt Magnesium und andere Kationen und gibt dafür Calcium ab.

...was verbunden ist mit einen Anstieg des Leitwertes, richtig? Das Calcium liegt dann als freies Ion vor und nicht mehr gebunden als Carbonat.

Der Leitwert (die Leitfähigkeit) steigt, richtig. Aber wenn deine Filterbakterien sowieso die KH wegfressen, wofür willst du dann Säure (wie z.B. Salzsäure - HCl) in das Wasser geben? Meinst du mehr Chlorid o.ä. muss sein?
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Kejoro » 08 Nov 2018 20:26
Hallo Teya,

dass Manado ein Tonsubstrat ist, habe ich nicht auf dem Schirm gehabt :lol: Finger weg von der Säure, bringt nur bei Carbonaten was, genauso wie CO2. Man könnte philosophieren, den Ionentauscher Ton mit H+/Mg2+ zu füllen. Über die dazu nötigen Konzentrationen weiß ich nichts.

Teya hat geschrieben:Vielleicht bin ich auch etwas wissenschaftsgeschädigt mittlerweile, dass ich das so genau nehme :kbesserwiss:
Ist schon richtig so. Du sprichst auch Dinge an, die dir missfallen und begründest das. Da kann man sehr gut darauf antworten und Ungereimtheiten klären :thumbs: In der Aquaristik ist jeder noch selbst dazu aufgerufen, eigene Überlegungen zu machen und diese zu verifizieren. Hier muss noch Wissen geschaffen werden :pfeifen: Grundlagen aus der Chemie und der Biologie kann man hier entsprechend anwenden, um beispielsweise neue Erkenntnisse zu erlangen.

Geringfilterung
Diese Spoiler mache ich zur Erhöhung der Übersichtlichkeit. Manchmal hat man ja keine Lust, sich durch lange Beiträge zu kämpfen.
Code [spoil]beliebiger Text[/spoil]
Teya hat geschrieben:Ja, diese Sache mit der Geringfilterung ist schon einleuchtend, hab da aber irgendwie Schiss vor. Ich weiß nicht so richtig, wie ich das angehen soll, ohne mich gezwungen zu fühlen, den ganzen Tag Nitrit zu messen.
:D Das geht wirklich jedem so, der es nicht kennt; war bei mir nicht anders. Einfach Stück für Stück die Filtermaterialien entfernen. Muss nicht alles auf einmal sein, jede Woche ein bisschen. Das ist dann so ähnlich wie: "kurzes Überangebot an Nahrung", die Bakterien vermehren sich und gut ist. Das geht bei jeder Fütterung doch wieder von vorne los :pfeifen:
Organische Belastung bringt ein: Futter, sterbende Fische/Pflanzen. Mehr nicht. Das Futter wird teilweise eingelagert und teilweise ausgeschieden. Mit Futter zu rechnen ist einfacher und gleichzeitig der Worst-Case, also quasi, wenn es liegen bleibt.
Die Futtermenge toppe ich locker in meinem 200l Becken (17 Otocinclus, 17 Amanos, 20-100(?) Red Fire, 1 Paar Apistogramma viejita, geplant: 50-100 Boraras). Aktuell gibt es 3 Blister pro Woche an weiße Mückenlarven und als Beilage eine Portion (schätze so knappe 3gr+) Diskusgranulat. Das macht überhaupt keine Probleme und ich betreibe das nur mit Ansaugschutz! Teilweise dünge ich auch 10-30mg/l NO3-Urea auf Stoß. Würde ich jetzt nicht empfehlen, ging aber in meinem KH 10 Wässerchen auch ohne Probleme. Bin nun auf GH3 KH~0 umgestiegen, damit können mehr Pflanzen.
Schau mal ein wenig im Forum herum, da gibt es einige Becken mit ganz gut Fisch und ohne extra Filtermedium.
Teya hat geschrieben:
Kejoro hat geschrieben:Jetzt gibt es eine riesige Nährstoffexplosion.
In wiefern ist ein Becken mit größerem Filterfläche nun im Vorteil?
Gar nicht! Die große Filterfläche hat nur einen Vorteil, wenn es über einen längere Zeitraum ein hohes Nährstoffangebot gibt. Aber kein System ist von jetzt auf gleich einer großen Änderung, wie einer "Nährstoffexplosion" angepasst. Ob da jetzt ein Filter dranhängt oder nicht. Auch der Biofilm im Aquarium müsste sich darauf erstmal einstellen, oder übersehe ich da was?
Viel Filter wird ja häufig gerechtfertigt mir "die Becken laufen stabiler, können mehr abfedern". Dass die Bakterien sich aber erst einmal "aktivieren" müssen, bzw. im worst-case sich vermehren müssen, daran denkt niemand :-/ und mit dieser Trägheit, besteht im "Schadstoffverhalten" der Aquarien mit und ohne Filter einfach kein Unterschied^^ Bakterien werden sich so lange vermehren, bis wieder ein Gleichgewicht vorliegt. In gerührten Becken äußert sich das in Trübungen, weil die Oberfläche nicht ausreicht. Im gefilterten Becken merkst du es nicht, nur am Verhalten deiner Fische^^
Mit den sich vom Biofilm lösenden, ins Wasser übergehenden Bakterien bin ich mir schon sehr sicher. Beispiel: in meinem 12l Becken habe ich einfach mal die Pumpe ausgeschaltet (4x4x3cm Ansaugschutzschwamm). Es war ein paar Tage trüb und dann wieder klar. Gefuttert wurde davor und dannach nicht. Garnelen waren überall aktiv. Lokale sauerstoffarme Zonen kann ich mir da nicht vorstellen. Das lässt den Schluss zu, dass die Bakteriendichte im Filter um ein vielfaches höher ist und die Bakteriendichte im Aq niedrig gehalten hat. Aber darüber sollte man noch diskutieren. Hier aber nur, wenn es für dich ok ist^^
Der Calciumgehalt im Aquarium ist laut des jbl-Tests aber höher als im Leitungswasser. Wie viel genau, kann ich nicht sagen, wie gesagt, der Test ist sehr ungenau. Also, möglicherweise geht die 1 °dH flöten durch das CO2 oder durch Adsorption in den Manado, oder beides?
Hast Du am Ort deines Studium nicht die Möglichkeiten, das mal in einem Labor genauer testen zu lassen :lol: ? Torsten hat ja den Mechanismus des Ionentauschs erläuter. Umladen durch eingebrachtes Zeolith macht aber nur Sinn, wenn dessen Beladung bekannt ist, bspw. Protonen, was bei Soil ganz gerne mit dabei ist. Die können im übrigen nur Kationen tauschen/einlager, Anionen höchstens anlagern. Die Idee ist aber gar nicht so schlecht :thumbs:

Beim Kupfer würde ich einfach nur das kalte Wasser nehmen und das direkt ins Becken, davor eben ein wenig ablaufen lassen. Nimm mal eine Garnele und setze sie testweise in das Wasser ohne Aufbereitung. Die sind schon empfindlich, die meckern zuerst. Ansonsten mal beim Andreas Kremser nachfragen, wie hoch er seine Chelate in seinen Volldüngern überdosiert. Der mischt sich seine Ionensuppe selbst und gibt nach Belieben Chelate dazu. Die "übrigen" können auch das Kupfer binden, dazu braucht es aber die korrekte Menge. Dann musst du nur noch auf einen seiner Dünger umsteigen^^
Als das 200er noch mit LW lief, habe ich einen Gartenschlauch direkt ins Becken gelegt und das Wasser laufen lassen :D Der Temperatursturz war schon > 5K, eher 10K, aber das hat den Bewohnern gefallen. Das testest einmal unter Beobachtung zum Reagieren im Notfall, dannach weißt du es.

Nabend Torsten,

Das Angebot
unbekannt1984 hat geschrieben:Ach Kevin, nur weil du mir manchmal nicht ganz folgen kannst...
An mir soll es nicht liegen :lol: Ich bin durchaus gewillt, neue Methoden zu lernen, aber dazu müssen sie erstmal Sinn ergeben. Wenn du die Dinge schön und nachvollziehbar darstellst, bin ich der letzte, der sich dagegen wehrt.
ich denke, das mit dem Gips haben wir durch :lol:
Abwarten...
Kevin sich sicher, dass im Aquarium das nicht ausfällt. Mein Wettangebot: Wenn Teya es schafft, Gips in ihrem Aquarium auszufällen, bekommst du eine Kiste vom hiesigen lokalen Bierbrauer oder andersherum :bier:. Irgendwann trifft man sich bestimmt mal. Bist dabei :D?


Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon unbekannt1984 » 08 Nov 2018 21:32
Hallo Kevin,

Kejoro hat geschrieben:Mein Wettangebot: Wenn Teya es schafft, Gips in ihrem Aquarium auszufällen, bekommst du eine Kiste vom hiesigen lokalen Bierbrauer oder andersherum :bier:. Irgendwann trifft man sich bestimmt mal. Bist dabei :D?

stammst du aus Paderborn? Wenn ja, vergiss es... Meschede-Grevenstein geht auch mal gar nicht :P
dass Manado ein Tonsubstrat ist, habe ich nicht auf dem Schirm gehabt :lol:

Rückfrage: Du hattest doch schon einmal einen Soil der unheimlich PO4 geschluckt hat... Hast du da gerade noch Zahlen zu im Kopf?

Also was auch immer die Trübung (im Zusammenhang mit Bittersalz) bei mir (im frischem 54l Becken) verursacht hat, nach einer kleinen PO4-Stoßdüngung (von 2mg/l) ist die Trübung so gut wie verschwunden. Damit habe ich natürlich erst einmal ein PO4-Depot für 4 Wochen im Becken.
Zur Hand hatte ich den JBL Macroelements P, kleiner Schmutzeffekt an dem Dünger: JBL hat Kaliumsulfat (Deklaration enthält 0,26% wasserlöslichen Schwefel) zugesetzt, pro ml Dünger kommen 5mg Phosphat und 8,35mg Kalium aus der Flasche.

Evtl. fällt dir ja eine intelligentere Methode zum Ausfällen von (wahrscheinlich) Calcium ein.

Hallo Teya,

Teya hat geschrieben:Aber momentan habe ich 6 kg Magnesiumsulfat zu Hause...

und du darfst Sie benutzen. Falls bei dir dann trübes (milchiges) Wasser auftritt, dann wissen wir jetzt inetwa, wie man die Trübung beseitigen kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Wuestenrose » 09 Nov 2018 01:44
Morgen...

Kejoro hat geschrieben:Kevin sich sicher, dass im Aquarium das nicht ausfällt.

Da bist Du nicht allein. So hohe Calcium- und Sulfatkonzentrationen, daß Calciumsulfat ausfällt, werden im Aquarium schlicht und ergreifend nicht erreicht. Das diesbezügliche "Experiment" ist nichtssagend, da absolut praxisfern.

Menschen neigen dazu, Scheinzusammenhänge zu kreieren, "illusorische Korrelation" nennt man das. Beispiel: Meine Panzerwelse laichen immer dann, wenn mindestens eine der Ampeln in meiner Stadt "Rot" zeigt. Somit ist der Zusammenhang "Panzerwelse laichen nur bei roten Ampeln" eindeutig bewiesen, nichtwahr?

Die Trübung in Torstens 54er kann alles mögliche gewesen sein, inklusive einer spontanen Bakterienblüte, aber Calciumsulfat war es sicher nicht.

Viele Grüße
Robert
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Beitragvon Wuestenrose » 09 Nov 2018 13:32
'N Abend...

Wuestenrose hat geschrieben:Die Trübung in Torstens 54er kann alles mögliche gewesen sein, inklusive einer spontanen Bakterienblüte, ...

... oder die Rieselhilfe in seinem Baumarkt-Bittersalz...

I.d.S.
Robert
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Beitragvon Teya » 12 Nov 2018 11:58
Hallo ihr Lieben,

wenn deine Filterbakterien sowieso die KH wegfressen, wofür willst du dann Säure (wie z.B. Salzsäure - HCl) in das Wasser geben? Meinst du mehr Chlorid o.ä. muss sein?


Also, ich würde jetzt nicht sagen, dass die Filterbakterien die KH "wegfressen". Die liegt stabil bei 9 °dH. Sie ist sowohl direkt nach dem Wasserwechsel bei 9 °dH als auch eine Woche später, bevor der nächste WW ansteht. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich Säure hinzugeben will, sondern habe nur nach Vorteilen gefragt. Da steckte erstmal keine wirkliche Intention dahinter. In wiefern ist Chlorid an sich ein Problem? Ich habe gelesen, dass hohe Chlorid-konzentrationen erstmal nicht so dramatisch sind, solange man keine Pflanzen (ich schätze auch mal Tiere) hält, die unbedingt Weichwasser benötigen.

Geringfilterung:
Coole Funktion, übrigens :thumbs:
Aber darüber sollte man noch diskutieren. Hier aber nur, wenn es für dich ok ist^^

Das Thema Geringfilterung würde ich gerne angehen, wenn ich den Besatz des Beckens abgeschlossen habe und sonst alles gut läuft. Mit jeder beantworteten Frage, stellen sich drei weitere. Ich muss das erstmal nacheinander abarbeiten und dann seh ich weiter.


Hast Du am Ort deines Studium nicht die Möglichkeiten, das mal in einem Labor genauer testen zu lassen :lol: ?

:lol: Ja, sehr witzig. Falsche Arbeitsgruppe. Wenn ich alle meine Fische, Garnelen und Schnecken sequenzieren möchte, wäre das wahrscheinlich kein Problem. Für die Wassertests müsste ich wohl entweder in die Abteilung Tierphysiologie oder Studienfach wechseln und ab in die anorganische Chemie. Nein, danke!

Beim Kupfer würde ich einfach nur das kalte Wasser nehmen und das direkt ins Becken, davor eben ein wenig ablaufen lassen. Nimm mal eine Garnele und setze sie testweise in das Wasser ohne Aufbereitung. Die sind schon empfindlich, die meckern zuerst.


Es gab eine böse Überraschung am Wochenende. Die gute Nachricht. Das kalte Wasser juckt die Aquariumsinsassen überhaupt nicht. Ich hatte eine Temperaturdifferenz von - 4 K. Die schlechte...es sind nicht die Garnelen, die als erstes auf Kupfer reagieren, es sind die Schnecken. Sie waren etwa eine halbe Stunde lang nach dem WW fit und wurden dann inaktiv. Ich habe eine Nacht abgewartet, weil ich gedacht hab, auch Temperaturänderungen können mal zur Inaktivität führen. Am nächstem Morgen hingen die Schnecken dann richtig in den Seilen, lagen auf der Seite, haben sich in ihr Haus verkrümelt oder haben kaum Kraft, ihr Haus hinter sich herzuziehen (zumindest machte es diesen Eindruck). Daraufhin habe ich das Aquasafe reingeschüttet (ausreichende Menge für 80 L) und die Schnecken haben sich allmählich erholt. Ein paar der Postornschnecken, besonders die kleinsten, haben das Ganze nicht überlebt.
Den Fischen und Garnelen war nix anzumerken, aber auf Dauer können auch gerine Mengen an Kupfer nicht wirklich gut sein. Mir bereitet das zumindest gerade die meisten Sorgen.
Momentan überlege ich deshalb wieder auf Regenwasser umzusteigen. Den einzigen Nachteil, den ich bisher feststellen konnte, ist eine relativ hoher Ammonium-Wert. Wie hoch genau der ist, muss ich mal messen. Wenn ich das Wasser über den Filter ins Becken fülle, kann ich die NH4+ - Konzentration damit schon senken?
Wie salze ich das Regenwasser am besten auf? Das Regenwasser dürfte 0 °dH (KH/GH) haben. Ich würde gerne eine KH von 5 °dH und ein günstiges Ca-Mg-Verhältnis schaffen. Ich habe schon mit dem Nährstoffrechner rumgespielt. Dazu mal eine Frage: Werden die im Carbonat gebundenen Ca-Ionen mit ins Ca-Mg-Verhältnis mit einbezogen oder zählen da nur die freien Ca-Ionen. Was ist mit den jbl-Tests? Testet man nur freie Ca2+ oder werden die gebundenen durch Säure freigesetzt und mitgetestet? Das leuchtet mir alles nicht wirklich ein.
Kann ich mit Calciumcarbonat das Wasser auf 5 °dKH bringen (schlechte Löslichkeit: 14 mg/L) und dann Calciumsulfat hinzufügen bis einer Gesamtkonzentration an Ca von ca. 40 mg/L, dann mit Bittersalz Mg auf 20 mg/L und Kalium auf 10mg/L? Das Problem mit anderen fertigen Aufhärtesalzen ist der Kaliumgehalt, den ich ja allein schon schaffe mit EL Profito und EL Nitro.

Mein Wettangebot: Wenn Teya es schafft, Gips in ihrem Aquarium auszufällen, bekommst du eine Kiste vom hiesigen lokalen Bierbrauer oder andersherum :bier:. Irgendwann trifft man sich bestimmt mal. Bist dabei :D?


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Ich halte die Wette!. Ist es denn besser mit Flens oder Holsten? :bier:

LG Teya
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Beitragvon unbekannt1984 » 12 Nov 2018 14:50
Hallo Teya,

Teya hat geschrieben:
Mein Wettangebot: Wenn Teya es schafft, Gips in ihrem Aquarium auszufällen, bekommst du eine Kiste vom hiesigen lokalen Bierbrauer oder andersherum :bier:. Irgendwann trifft man sich bestimmt mal. Bist dabei :D?


stammst du aus Paderborn? Wenn ja, vergiss es... Meschede-Grevenstein geht auch mal gar nicht :P


Ich halte die Wette!. Ist es denn besser mit Flens oder Holsten? :bier:

^^ Das darf doch wohl nicht Warstein...

Wie salze ich das Regenwasser am besten auf?

Naja, verschneiden mit Leitungswasser wäre einfach, kommt bei dir aber wohl (wegen Kupfer) nicht in Frage... Abgesehen davon gibt es die unterschiedlichsten Chemikalien und fertige Salzmischungen (z.B. Duradrakon), Die man einsetzen könnte.

Teya hat geschrieben:Also, ich würde jetzt nicht sagen, dass die Filterbakterien die KH "wegfressen". Die liegt stabil bei 9 °dH. Sie ist sowohl direkt nach dem Wasserwechsel bei 9 °dH als auch eine Woche später, bevor der nächste WW ansteht.

Teya hat geschrieben:Die KH ist nicht angestiegen. Im Gegenteil, sie ist 1 °dH niedriger als die des Leitungswassers.

Sehe ich Das falsch, oder fehlt dir da doch ein bisschen KH?

Den einzigen Nachteil, den ich bisher feststellen konnte, ist eine relativ hoher Ammonium-Wert. Wie hoch genau der ist, muss ich mal messen.

Dann teste das Regenwasser zunächst, was unter 0,5 mg/l im Aquarium ergibt sollte unbedenklich sein (in dem Rahmen bewegt man sich auch bei der Ammonium-Tagesdüngung).

Ansonsten müsstest du dein Regenwasser mit Sauerstoff und mit entsprechender KH durch den Filter jagen (und ob der Filter das gesamte Ammonium in einem Durchgang schafft ist fraglich).
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Teya » 29 Nov 2018 08:53
Hallo zusammen :winke2: ,

ich habe momentan leider nicht viel Zeit zum Schreiben, deshalb gibt's nur einen kurzen Überblick über den Stand der Dinge und dann habe ich noch ein paar Fragen, bei denen ihr mir bestimmt helfen könnt.

Zum Regenwasser:

Ich habe mein Regenwasser im Garten getestet und die Werte waren alle absolut (ich nenne es mal) unbedenklich. Daraufhin habe ich ein paar meiner Posthornschnecken in ein Gefäß mit dem Regenwasser gesetzt und auch am nächsten Tag waren alle putzmunter. Deshalb, denke ich, ist die Nutzung des Regenwassers in meinem Fall eine sehr gute Alternative.

Naja, verschneiden mit Leitungswasser wäre einfach, kommt bei dir aber wohl (wegen Kupfer) nicht in Frage... Abgesehen davon gibt es die unterschiedlichsten Chemikalien und fertige Salzmischungen (z.B. Duradrakon), Die man einsetzen könnte


Danke Torsten! Das Duradrakon ist ein guter Vorschlag. Keine Ahnung, warum ich das selbst nicht gefunden habe bei dem Nährstoffrechner. Damit kann ich gut die Werte erreichen, die ich anstrebe, ohne die Komponenten mit denen ich dünge, komplett umzustellen.

Geringfilterung:

Soooo, da will ich mich jetzt gerne doch ranwagen...
Ich denke Torsten, dass du Recht hattest, dass die hohe Filterleistung eine Ursache für die Kieselalgen ist bzw. auch für die Pinselalgen sein könnte. Die Kieselalgen sind mittlerweile schon recht nervig. Pinselalgen sind sehr gering vorhanden, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht, denke ich. Der Besatz ist jetzt vollständig, allen Insassen geht es gut und es gab keinen Nitritpeak oder erhöhte Ammoniumwerte, zumindest nicht messbar. Ich denke, es wäre ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Filter etwas abzubauen.Und da komme ich auch schon zu den Fragen:

Sollte ich als erstes die Pumpleistung drosseln oder das Filtermaterial minimieren?

In welcher Reihenfolge sollte ich das Filtermaterial entfernen?
Mein Plan wäre es, dass ich jede Woche eine Filterkomponente entferne. Als erstes würde ich nacheinander die Ciraxkörbe entfernen. Sollte ich diese anfangs mit Filterschwämmen ersetzen? Danach würde ich die Filterkomponenten von oben nach unten schrittweise rausnehmen, also Filterwatte, den groben Schwamm und die beiden feinen Schwämme, sofern das überhaupt möglich ist, den Filter so weit zu reduzieren. Ist eine Woche ausreichend, um festzustellen, ob der Effekt des entfernten Materials sich positiv oder zumindest nicht negativ auswirkt oder sollte ich die Intervalle länger wählen?

So, das war's erstmal. Ich bin gespannt auf eure Antworten :fish: .

Liebe Grüße
Teya
Teya
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Beitragvon unbekannt1984 » 29 Nov 2018 09:57
Hallo Teya,

Teya hat geschrieben:Ich denke Torsten, dass du Recht hattest, dass die hohe Filterleistung eine Ursache für die Kieselalgen ist bzw. auch für die Pinselalgen sein könnte. Die Kieselalgen sind mittlerweile schon recht nervig. Pinselalgen sind sehr gering vorhanden, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht, denke ich.

Pinselalgen haben mit der Filterleistung zu tun, Kieselalgen eher mit Silikat im Leitungswasser. Silikat sollte jetzt nicht unbedingt in deinem Regenwasser oder im Duradrakon enthalten sein, von daher sollten die Algen verschwinden.

Ein anderer Punkt ist die Beleuchtung: Kieselalgen treten eher in schwach beleuchteten Becken auf, bei stärkerem Licht machen Sie meistens keine Probleme mehr.

Geringfilterung:

Soooo, da will ich mich jetzt gerne doch ranwagen...
Mein Plan wäre es, dass ich jede Woche eine Filterkomponente entferne. Als erstes würde ich nacheinander die Ciraxkörbe entfernen. Sollte ich diese anfangs mit Filterschwämmen ersetzen?

Die Filterwatte wird doch sowieso etwa jede Woche fällig sein, die würde ich dann einfach nur entfernen. Die Cirax-Körbe sollten ebenfalls ziemlich früh weichen, von daher würde ich in Woche 1 Filterwatte und den ersten Cirax-Korb entfernen, Woche 2 den zweiten Cirax-Korb, anschließend schauen wie weit man die Schwämme reduzieren kann.

Sollte ich als erstes die Pumpleistung drosseln oder das Filtermaterial minimieren?

Die Pumpe würde ich austauschen sobald das Cirax aus dem Filter raus ist. Solange das Cirax im Filter ist, könnte durch geringeren Durchfluss erst recht der Nitratabbau im Cirax einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Teya » 29 Nov 2018 11:45
Hallo Torsten,

Pinselalgen haben mit der Filterleistung zu tun, Kieselalgen eher mit Silikat im Leitungswasser. Silikat sollte jetzt nicht unbedingt in deinem Regenwasser oder im Duradrakon enthalten sein, von daher sollten die Algen verschwinden.


Soweit ich das richtig verstanden habe, verlagere ich die Bakterien doch wieder ins Aquarium, sobald die Filterung reduziert wird. Weiterhin habe ich gelesen, dass die Kieselalgen mit den Bakterien in Konkurrenz stehen. Würde das nicht bedeuten, dass die Kieselalgen sich verziehen sollten, zumindest zu einem bestimmten Grad, sobald sich eine gesunde Bakterienfauna gebildet hat?
Ich habe auch im Regenwasser Silikat nachweisen können und eine KH von 3. Ich dachte erst, dass evtl. irgendwelches Gestein in der Regentonne liegt, war aber nicht der Fall. Allerdings ist das Dach des Gartenhäuschens gut mit Moos bewachsen, was evtl. die Werte erklärt. Seit heute regnet es wieder und ich hoffe, dass sich die Tonne wieder füllt. Dann werde ich nochmal nachmessen. Möglicherweise waren in der Tonne auch irgendwelche Rückstande, die die Werte erklären. Auf jeden Fall sterben die Schnecke nicht in diesem Wasser. Das reicht mir.

Ein anderer Punkt ist die Beleuchtung: Kieselalgen treten eher in schwach beleuchteten Becken auf, bei stärkerem Licht machen Sie meistens keine Probleme mehr


Die Beleuchtung könnte ein Faktor sein, da die Schwimmpflanzen das Aquarium etwas abdunkeln. Der Großteil der Schwimmpflanzen kommt morgen raus, weil mir das schon selbst zu viel geworden ist. Ganz abschaffen kot für mich aber nicht in Frage, weil es den Fischen zugute kommt. Die mögen das nicht so grell.
Ansonsten würde ich denken, dass der LED-Balken von Juwel ausreichend sein sollte, wenn man mal von Bodendeckern absieht. Ich denke, da ist die Tiefe des Aquariums eher das Problem.

Die Pumpe würde ich austauschen sobald das Cirax aus dem Filter raus ist. Solange das Cirax im Filter ist, könnte durch geringeren Durchfluss erst recht der Nitratabbau im Cirax einsetzen.


Das habe ich mir auch gedacht. Danke für die Bestätigung.

Die Filterwatte wird doch sowieso etwa jede Woche fällig sein, die würde ich dann einfach nur entfernen. Die Cirax-Körbe sollten ebenfalls ziemlich früh weichen, von daher würde ich in Woche 1 Filterwatte und den ersten Cirax-Korb entfernen, Woche 2 den zweiten Cirax-Korb, anschließend schauen wie weit man die Schwämme reduzieren kann.


Klingt nach 'nem Plan. :tnx:
Ich werde zwischendurch mal berichten, was ich so beobachte.

Wie sieht das eigentlich aus mit Nitrit? Sind da starke Peaks zu erwarten? Ich bin tagsüber nicht zu Hause, nur morgens und abends. Da könnte ich auch messen. Ist das Risiko hoch, dass der Wert über Tag so stark steigt, dass mir die Tierchen schaden nehmen? Dann würde ich das Vorhaben eher so zwei Wochen verschieben.

Lieben Gruß
Teya
Teya
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Beitragvon unbekannt1984 » 29 Nov 2018 12:07
Hallo Teya,

Teya hat geschrieben:Wie sieht das eigentlich aus mit Nitrit? Sind da starke Peaks zu erwarten? Ich bin tagsüber nicht zu Hause, nur morgens und abends. Da könnte ich auch messen. Ist das Risiko hoch, dass der Wert über Tag so stark steigt, dass mir die Tierchen schaden nehmen?

die Gefahr eines plötzlichen Anstieges von Nitrit halte ich für ziemlich gering. Wenn du auf Nummer-Sicher gehen willst, dann reduzierst du Futtermenge und. ggf. Urea- und Ammonium-Düngung.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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