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Postby Reini10 » 10 Sep 2012 08:06
:tnx:
Ich werde die Beleuchtung alle 2 Tage um 1 Stunde reduzieren.
Ich werde den Mittelwert von 7 Stunden nehmen.

Ist diese Änderung zu schnell/langsam?
Düngemenge beibehalten (10ml tägl. NPK, 2 ml Flowgrow)?
Warum beleuchten manche 10-12 Stunden?

Danke Reinhard
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Postby scottish lion » 10 Sep 2012 09:41
Hallo Reinhard,

die kurze Beleuchtungszeit (je stärker das Licht, desto kürzer sollte sie sein) hilft im jungen Becken, die Algen in Schach zu halten. Später, wenn sich die Dinge eingependelt haben, kann man die Beleuchtungszeit erweitern.
Liebe Grüße, Bernd

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Postby Roger » 10 Sep 2012 21:40
Hallo Reinhard,

Ich werde die Beleuchtung alle 2 Tage um 1 Stunde reduzieren.

die Beleuchtungszeit kannst Du ruhig auf einen Schlag reduzieren. Später - wenn sich das Becken stabilisiert hat, sollte man aber nur in kleinen Schritten wieder verlängern und dabei beobachten das nicht wieder alles aus dem Ruder läuft.

Ich kopiere mal Deine PN hier rein, weil ich es für den Thread als sinnvoll erachte. Hoffe Du hast nichts dagegen?

Reini10 wrote:Hallo Roger!

Danke für deine Ausführung. Ein bisschen was ist aber offen geblieben.

Die Beleuchtungszeit radikal gleich auf 6 Stunden reduzieren?
Mit der Düngung ganz normal weiter machen (10 ml NPK, 2 ml Flowgrow täglich)?
Was sind das für Algen - kurze grüne Härchen auf den Pflanzenblätter, Scheiben, Dekoration?
Ist die Beleuchtungsdauer der einzige Grund warum die da sind - fehlt etwas?
Die Kahmhaut ist hässlich und geht nicht weg (Juwel Innenfilter) - kann man nichts tun?

Zum Juwel Filter:
Der ist meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion. Der Oberflächenabsauger saugt sehr stark - aber nur knapp unter der Oberfläche. Der Film an der Oberfläche wird nur solange in den Filter gesaugt, bis die Oberfläche des Filterkastens voll ist. Dann staut sich die Haut und es wird nichts mehr abgesaugt. Zwischen Wasseroberfläche im Filter und der Filterwatte sind einige Zentimeter Abstand. Der Filter schafft es nicht, diese Haut ins Filtermaterial zu saugen. Die Haut wird nirgends gebunden, sondern sie staut eben nur auf.

Danke für deine Hilfe!

Liebe Grüße
Reinhard


Mit der Düngung ganz normal weiter machen (10 ml NPK, 2 ml Flowgrow täglich)?

Die Messwerte für NPK im Auge behalten und ggf. dem entstehenden Verbrauch anpassen!
Den Mikro-Spezial-Flowgrow würde ich angesichts der Algenbildung und der Kahmhaut noch weiter reduzieren, bzw. könntest Du derzeit mit einem anders stabilisiertem Dünger wie z. B. dem Mikrobasic mehr Erfolg haben, da damit die Spurenelemente, die ich als Ursache für die Kahmhaut halte, länger gebunden bleiben. Ausserdem erhälst Du dann die Möglichkeit Eisen messen zu können , was Dir sicher bei der Orientierung hilft.

Was sind das für Algen - kurze grüne Härchen auf den Pflanzenblätter, Scheiben, Dekoration?

Eine Grünalge wird es wohl sein. Eine genaue Bestimmung erübrigt sich für mich, da die nur zeigt das generell etwas nicht stimmt. D. h. Becken hat sich noch nicht ausreichend stabilisiert, Beleuchtungszeit zu lang, Düngung nicht richtig abgestimmt.

Die Kahmhaut ist hässlich und geht nicht weg (Juwel Innenfilter) - kann man nichts tun?

Du kannst einen kleinen separaten Filter mit einem "richtigen" OfA zusätzlich anbauen. Ansonsten hilft nur regelmäßiges abnehmen mit Küchenpapier.
Wenn die Düngung optimiert ist und das Becken ein stabileres Stadium erreicht hat wird die Kahmhaut irgendwann von selbst verschwinden. Brauchst halt Geduld!
Gruß
Roger
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Postby Reini10 » 11 Sep 2012 09:42
Hallo!

Roger :tnx: :tnx:

Dann werde ich mich mal in Geduld üben und die Tips umsetzen.

Lg Reinhard
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Postby Reini10 » 12 Sep 2012 15:54
Hallo!

Heute habe ich mich etwas als Gärtner nützlich gemacht. Einige Pflanzen mussen gekürzt und auf einen anderen Platz verzogen werden. Die Kopfstecklinge wurden hinten gesteckt (Gr. Indischer Wasserfreund, Indischer Wasserwedel). Sind im Mittelgrund zu groß geworden. Die Pflanzen, von den ich etwas abgeschnitten habe, habe ich noch gelassen. Sie sollen weiter wachsen. Irgendwann werde ich dann im Mittelgrund was anderes setzen.

Die Kahmhaut habe ich mit einem Becher heute entfernt. Ging so ganz gut. Es waren teilweise weiße Splitter im Becher (Hautstücke). Mit dem werde ich wohl noch länger leben müssen.

Ein paar Bilder habe ich angehängt. Die alten Blätter der Echinodorus "Red Chili" und Echinodorus "Paul Klöcker" schauen nicht gut aus. Die neu gewachsenen gefallen mir deutlich besser.

Vielleicht kann jemand einmal die Algen auf der Anubia beurteilen. Hier sind diese am stärksten vorhanden. Soll man das Blatt einfach abschneiden oder lassen. Die Anubia kommt da natürlich nicht mit dem Wachsen nach. Mein Becken ist halt leider kei Aquascape. Bei der nächsten Beckeneinrichtung werde ich mir so etwas überlegen. Vielleicht gefällt es ja doch jemanden??

Fotos:





Danke Reinhard
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Postby scottish lion » 12 Sep 2012 22:11
Hallo Reinhard,

die Echis wurden über Wasser - emers - gezogen, dann sind die Blätter härter. Die neuen submersen haben eine andere Form und sind labberiger. die alten sind unter Wasser nicht so gut zu gebrauchen und werden nach und nach abgestoßen - das ist völlig normal! Einfach die häßlichsten möglichst nah an der Rosette abschneiden.
Liebe Grüße, Bernd

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Postby Reini10 » 14 Sep 2012 16:13
Hallo!

Die Algenhärchen auf den Blättern werden immer mehr. Ich weiß aber nicht, wie ich gegensteuern soll. NPK Dünger gibts täglich 10 ml. Flowgrow habe ich momentan wegen der Kahmhaut eingestellt - dafür gibts täglich 1 ml Easy Life Profito (1/3 der empfohlenen Dosis - vorerst).

Es gibt auch erste Pinselalgen. Diese können noch nicht von Easy Life Profito stammen, da ich diesen erst 2 Tage verwende. Der PH Wert ist auf 6,7 eingestellt, KH ist 4. Der Dauertest ist nicht dunkelgrün aber auch nicht richtig hellgrün. Ich habe sowieso Probleme, genügend CO2 einzublasen. Ich führe schon 130 Blasen pro Minute zu. Ich verwende den J** Taifun mit 1 kompletter Erweiterung. Der Reaktor sitzt direkt gegenüber dem Filterauslauf, sollte also angeströmt werden.

Wie lange werde ich da wohl mit einer 2,5 kg Flasche auskommen?
Soll ich den Reaktor gegen einen Tunze CO2 Reaktor tauschen - dieser hat eine aktive Lösung (Pumpe)!
Gibts was besseres - habe aber einen Innenfilter - es geht also nicht alles...

Danke!
Reinhard
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Postby Reini10 » 20 Sep 2012 07:31
Hallo!
Leider gabs zuletzt keine Antwort mehr für mich. Aber ich bin natürlich nicht der Einzige, der Hilfe braucht. Von meinem Becken gibt es auch etwas Positives zu berichten:

Die Kahmhaut ist verschwunden - es besserte sich täglich! Ich habe die Oberflächenströmung etwas verstärkt. Flowgrow habe ich abgesetzt und durch EL Profito ersetzt. 1 ml täglich - also sehr minimal. Das Papageienblatt ist dann wieder weiter gewachsen!

Seit gestern habe ich einen Tu.... Aktiv Reaktor für die CO2 Zugabe. Die Leistung muss noch optimiert werden.
Das Cirax Filtermaterial habe ich nun entfernt - 2 grobe Matten sind dafür eingebaut.

Beleuchtungszeit derzeit 8 Stunden - ich überlege, doch auf 6 Stunden zu reduzieren! Dies wird aber wahrscheinlich den Pflanzen nicht so gut tun. Stärke meiner Beleuchtung 0,87 W/L

Negatives:
Die grünen Härchen auf den Blätter werden immer mehr. Vereinzelt gibt es Pinselalgen. Die versuche ich manuell zu entfernen. Haaralgen in Strömungsbereichen sind vorhanden.

Düngung:
Derzeit gebe ich ca. 10 ml AR NPK zu sowie 1 ml EL Profito.
Phospat kann ich mit Wassertests nicht nachweisen.

Ich habe mir nun alle Einzeldünger von EL besorgt (ich hoffe, das ist kein Problem für euch) - die sind einfach für mich leichter zu besorgen. Ich habe also nun Nitro, Fosfo, Ferro und Kalium als Einzeldünger zur Verfügung.

Mein Nitratwert ist bei ca. 10mg/l - Phosphat neg.
Soll ich das Verhältnis 16:1 einstellen dh 10 mg Nitrat, 0,6 mg Phosphat?
Phosphat vorerst vielleicht nur auf 0,3 mg?

Bitte um ein paar Tips, damit ich wieder weiter komme!

Danke!
Lg Reini
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Postby Roger » 20 Sep 2012 10:27
Hallo Reinhard,

Beleuchtungszeit derzeit 8 Stunden - ich überlege, doch auf 6 Stunden zu reduzieren! Dies wird aber wahrscheinlich den Pflanzen nicht so gut tun. Stärke meiner Beleuchtung 0,87 W/L

ich würde es mit den 6 Stunden probieren. Denke schon das es geht.

Flowgrow habe ich abgesetzt und durch EL Profito ersetzt. 1 ml täglich - also sehr minimal.

Hast Du mal den Fe-Gehalt gemessen? Zeigen die Pflanzen einen Eisenmangel an?

Das Cirax Filtermaterial habe ich nun entfernt - 2 grobe Matten sind dafür eingebaut.

Du solltest in die Richtung arbeiten diese auch noch völlig zu entfernen. Der Bodengrund - den ich für suboptimal halte - ist in der Lage erhebliche Filterleistung zu übernehmen, so das auf zusätzliche Filterung weitgehend verzichtet werden sollte. Gehe beim entfernen langsam vor und behalte nach der entnahme Nitrit im Auge!

Soll ich das Verhältnis 16:1 einstellen dh 10 mg Nitrat, 0,6 mg Phosphat?
Phosphat vorerst vielleicht nur auf 0,3 mg?

Da PO4 schon jetzt nicht lange nachweisbar bleibt ist es wohl sinnlos einen konkreten Wert anzustreben. Würde einfach einmal die Woche eine Stoßdüngung auf 1-1,5mg/l ausführen und auf weitere tägliche Zugaben verzichten. Du hast ja jetzt die Einzeldünger. Damit ist das gut zu steuern.
Nitrat kannst Du ruhig noch etwas auf 15-20mg/l anheben.
Gruß
Roger
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Postby Reini10 » 20 Sep 2012 21:17
Hallo!

Roger - :tnx:

Eisengehalt habe ich gemessen - ist fast nicht nachweisbar. Nur sehr leichte Verfärbung. Wegen leichten Pinselalgen spare ich am Eisen.... Papageienblatt ist aber schön rot. Wo würde ich noch Eisenmangel sehen?

Filtermaterial werde ich langsam reduzieren. Mir ist bewusst, dass mein 1-2 mm Filtersand eine rießige Filterfläche ist. Ich habe mich bei der Körnung weger der Bodenheizung an die De.... Empfehlung gehalten. Mir wurde geraten, keine kleinere Körnung als 1 mm zu verwenden. Da kannte ich Flowgrow nocht nicht :nosmile:

Nitrat kann ich durchaus noch etwas stärker düngen. Bei Phosphat werde ich eine Stoßdüngung wie empfohlen machen. Ich habe schon wo gelesen, man solle das 1-2 Tage vor dem Wasserwechsel machen. Die Pflanzen würden das Phosphat schnell speichern, der Rest würde mit dem WW wieder entfernt. Ist das eine richtige Vorgangsweise?

Wie schaut das bei Kalium aus?

Übrigens - ich habe jetzt den Tu... aktiv Reaktor in Betrieb. Bei ca. 80 Blasen pro Minute steigt der PH Wert gegen Ende der Beleuchtungszeit auf 6,83 - eingestellt habe ich 6,70. Über Nacht ist der Wert gar nicht soweit gesunken, dass das Magnetventil abgeschaltet hätte.

Weiß jemand was bei einem 250 Liter Becken ein realistischer Wert hinsichtlich Blasenanzahl ist, um bei einer KH von 4°dH einen stabilen PH Wert um 6,60 zu erhalten. Wenn ich da wirklich 100-120 Blasen hineinpusten muss, dann wird meine 2,5 kg Flasche wohl nie lange halten.

Danke!
Reinhard
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Postby Roger » 20 Sep 2012 22:39
Nabend Reinhard,

Wo würde ich noch Eisenmangel sehen?

an weißen Triebspitzen besonders an schnell wachsenden Pflanzen.

Mir ist bewusst, dass mein 1-2 mm Filtersand eine rießige Filterfläche ist. Ich habe mich bei der Körnung weger der Bodenheizung an die De.... Empfehlung gehalten.

Die Bodenheizung hast Du aber nicht in Betrieb??

Bei Phosphat werde ich eine Stoßdüngung wie empfohlen machen. Ich habe schon wo gelesen, man solle das 1-2 Tage vor dem Wasserwechsel machen. Die Pflanzen würden das Phosphat schnell speichern, der Rest würde mit dem WW wieder entfernt. Ist das eine richtige Vorgangsweise?

Kannst Du so machen, obwohl die Entfernung des ggf. überschüssigen PO4 durch den WW nicht zwingend notwendig ist. Es geht auch nach dem WW auf Stoß aufzudüngen.

Weiß jemand was bei einem 250 Liter Becken ein realistischer Wert hinsichtlich Blasenanzahl ist, um bei einer KH von 4°dH einen stabilen PH Wert um 6,60 zu erhalten.

Die Blasenzahl kann Dir wohl niemand so genau nennen, da sie durch die Bauart des jeweilig verwendeten Blasenzählers stark abweichen kann. An die optimalen Werte kannst Du Dich nur selbst heran tasten.

Wenn ich da wirklich 100-120 Blasen hineinpusten muss, dann wird meine 2,5 kg Flasche wohl nie lange halten.

Was muß das muß! :wink:
Gruß
Roger
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Postby Reini10 » 21 Sep 2012 09:09
Guten Morgen!

Roger :tnx:

Kaliumdüngung ist noch offen geblieben - einfach an die Dosieranleitung von EL halten? Das wären 10 ml pro Woche pro 100 Liter Wasser.

Ja - die Bodenheizung ist in Betrieb. Die Filterfläche ist dadurch wohl noch größer, oder? Ich habe unter dem Filtersand einen Nährboden. Die Kieshöhe ist ziemlich hoch bis 10 cm. Wenn ich jetzt die Heizung abstelle, befürchte ich, dass der Boden zu gammeln anfängt.

Weiße Triebspitzen kann ich bisher nicht feststellen - Eisenzugabe werde ich aber sowieso langsam steigern. Phosphat werde ich heute anfangen.

CO² habe ich kapiert - ich werde diese Menge wohl brauchen. Derzeit stehe ich bei 100 Blasen (De... Blasenzähler) pro Minute. Damit sollte der Dauertest langsam hellgrün sein. Wie kommen eigentlich so utopische Zahlen zusammen - wenn man nach Empfehlungen diverser Hersteller gehen würde, wäre 1/10 der Wassermenge die richtige Blasenanzahl. Das wären bei mir 25 Blasen/min. Da würde ich wohl gar nichts erreichen....

Danke!
Reinhard
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Postby derluebarser » 21 Sep 2012 09:34
...diverse Hersteller bieten auch Mittel zur Nitrat- und Phosphateleminierung an...... :wink:
soviel zum Thema Fachhandel.... :cool:

bei mir im Becken ist mein Kaliumverbrauch ca. 1/4 des Nitratverbrauches....
am einfachsten wäre dies zu beurteilen, wenn du dir nen Test zulegen würdest.

Ansonsten würde ich mich grob an die Herstellerevorgaben des Düngerherstellers halten.
Gruß Stephan

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."

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Postby scottish lion » 21 Sep 2012 10:52
Hi,

keine Sorge beim Abschalten der Bodenheizung. Da gammelt Nichts mehr oder weniger als mit.

Solange du keine Pflanzen mit Mangelerscheinungen hast, genügen recht geringe Mengen Spurenelemente - also auch Eisen - . Viele haben sogar die Beobachtung gemacht, daß viel Eisen Pinselalgen fördert. Ein eingefahrenes Becken toleriert Vieles, aber deines ist eben noch nicht eingefahren (im Sinne von Nik). Das Eisen muß nicht mal unbedingt nachweisbar sein.

Man kann nicht Alles messen und das, was wir messen ist leider nicht immer genau (im von uns gewünschten Bereich sind Nitrat-Tests z.B. gerne ungenau und zeigen mehr an als tatsächlich im Wasser ist). Solange du nicht mit Photometer mißt, sind das eher grobe Orientierungen. Worauf ich hinaus will: Mißverhältnisse können auch unbemerkt entstehen, besonders Überfilterung und grober Bodengrund (=Filter) - oder auch zuwenig Wasserwechsel - fördern diese.

Ich würde nach der Stoßdüngung Phosphat doch messen, wie schnell das "verbraucht" (weggefiltert) ist. Wenn das wirklich schnell wieder weg ist, würde ich nachdosieren, um einen gewissen Level zu halten. Nicht, weil die höheren Pflanzen das unbedingt brauchen, sondern um Algen in Schach zu halten. Gut möglich, daß die grünen Fussel dann zurückgehen. Wenn nicht, würde ich Amano-Garnelen einsetzen.
Liebe Grüße, Bernd

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Postby Roger » 21 Sep 2012 11:00
Hallo Reinhard!

Kalium messen zu können ist schon eine tolle Sache um die realistischen Verbrauchswerte zu ermitteln.
Wenn Du nicht messen kannst/willst, würde ich keinen zusätzlichen Kaliumdünger verwenden, da Du mit dem EasyLife Nitro vermutlich schon genug K bei der Nitratdüngung einbringst. Viele Becken neigen dennoch zu einer Kaliumkummulation die man nur über großzügige Wasserwechsel oder einen kaliumarmen Nitratdünger im Griff behalten kann.

Ja - die Bodenheizung ist in Betrieb. Die Filterfläche ist dadurch wohl noch größer, oder? Ich habe unter dem Filtersand einen Nährboden. Die Kieshöhe ist ziemlich hoch bis 10 cm. Wenn ich jetzt die Heizung abstelle, befürchte ich, dass der Boden zu gammeln anfängt.

Durch die Bodenheizung werden die unerwünschten Eigenschaften des Bodengrundes zusätzlich gefördert. Deshalb würde ich sie abstellen! Mittelfristig glaube ich dennoch nicht, das Du mit dem jetzigen Substrataufbau glücklich wirst, da er einfach zu viele Unwägbarkeiten mit sich bringt.
Gruß
Roger
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