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Beitragvon Frollein_S » 12 Jan 2013 20:12

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Seit einiger Zeit habe ich ein verstärktes Problem mit bräunlichen Algen, die sich hauptsächlich an den Eleocharis und dem aufgebundenen Moos an der Wurzel zeigen, vereinzelt jedoch auch an die anderen Pflanzen anheften.
Die Algen lassen sich relativ leicht mechanisch entfernen (absaugen, abzupfen), kommen jedoch nach nur wenigen Tagen (2-3) wieder zurück.


Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Es sind immer mal wieder Pflanzen ein- und wieder ausgezogen. Von der Masse her ist's aber mehr geworden im Vergleich zum Beckenstart.

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 21.10.2012

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 60x30x30 (54 Liter)

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Aquatic Plant Sand

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Minilandschaft, Fingerwurzel

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 10.oo-12:oo & 16:oo - 21.3o Uhr

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Hagen Glo T5, 2x24 Watt (1x cool daylight mit 6500 Kelvin und 1850 lumen, 1x wharmwhite mit 3000 Kelvin und 2000 lumen)

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

Eheim Aussenfilter 2211


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Filterwatte & keramische Vorfiltermasse

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 300 l/h

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): Diffusor

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: ca. 25-30

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] Momentan nicht, vorher dunkelgr??n

Welche Farbe hat der Dauertest? Kein Dauertest vorhanden

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 12. Januar 2013

Temperatur in °C:* 23 °C

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

JBL Tr??pfchentest


pH-Wert: 7

KH-Wert: 8

GH-Wert: 10

Fe-Wert (Eisen): Nicht nachweisbar

NH4-Wert (Ammonium): -

NO2-Wert (Nitrit): 0,02 mg

NO3-Wert (Nitrat): -

PO4-Wert (Phosphat): Nicht nachweisbar

K-Wert (Kalium): -

Mg-Wert (Magnesium): -

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Vorhanden sind: AR Mikro, - und Makrospezial und AR Special N. Seit ich die Probleme mit den Algen habe dünge ich jedoch nur den NPK und Special N. An den Eisendünger traue ich mich nicht mehr heran.
NPK 4 ml alle 2 Tage im Wechsel mit
Special N 4 ml


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* derzeit 2x wöchentlich ca 20-30%

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Pflanzenliste:

Eleocharis sp. mini
Taxiphyllum sp. "Pancuraji"
Polygonum sp. 'Red'
HCC
Microsorum pteropus 'Narrow'
Hemianthus micranthemoides


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 75%

Besatz:

8 Corydoras ... (Zwergpanzerwelse "marmoriert")
2 Mikrogeophagus ramirezi
3 Rennschnecken


Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 3,7°dH

Leitungswasser GH-Wert:* 5,7°dH

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 29,0

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 7,0

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 2,7

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 14,9

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): < 0,05

Weitere Informationen und Bilder:


Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist der Algenwuchs nicht einfach weg zu lächeln. Das sieht schon ziemlich grausig aus! :(
Da jedoch anscheinend mein Fe-Test spinnt (ich nehme an, der ist wohl abgelaufen) und mir auch einige Wassertests noch fehlen kann ich mit mehr Werten leider noch nicht dienen. Ich hoffe, das man dennoch Ansatzpunkte findet um das ganze Projekt mal in die richtige Richtung schubsen zu können.

Auf Hilfehoffende Grüße...

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LG.

Silke :)
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Beitragvon nicolaybraetter » 12 Jan 2013 20:47
Hallöchen,

auch wenn`s keine Lösung des Problems ist, wollte ich dir nur die Hand reichen. Auch bei mir siehts genau so aus im Gesamten Becken. Zusätzlich setzen bei mir noch die Scheiben zu.

lg

Nicolay

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Beitragvon omega » 12 Jan 2013 23:38
Hallo Silke,

was mir auffällt:
  • ist es von Dir Absicht, daß das Aquarienwasser fast doppelt so hart ist wie Dein Leitungswasser?
  • bei dem weißen Stein handelt es sich nicht zufälligerweise um Kalkstein?
  • bei gut 70 Lumen pro Liter (hast Du Reflektoren drauf?) würde ich auf einen Mikrodünger nicht verzichten
  • im Vergleich zur Lichtmenge fällt die Pflanzenmenge und deren Wuchsfreudigkeit recht gering aus (Polygonum ist auf Deinen Bildern nicht zu sehen)
  • bei Deinen Pflanzen und dem m.M.n. üppigen Fischbesatz braucht es trotz der Lichtmenge evtl. gar keinen NPK-Dünger
Ich würde als erste Maßnahme - wie man hier so trefflich sagt - das Wasser resetten, also z.B. 2x80% oder 3x60% hintereinander. Die erste Woche gar keine Mikros und Makros düngen und Mikrospezial nur, wenn sich Eisenmangel zeigen sollte; dann auch nur 1ml und zusehen, ob sich was ändert, notfalls nachdüngen. Den Wasserwechsel würde ich vorerst auf 70% die Woche erhöhen (2x30% die Woche machen ja keine 60% die Woche sondern 49% die Woche).

Grüße, Markus
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Beitragvon Frollein_S » 13 Jan 2013 12:43
Hallo Markus und erstmal :tnx: für dein Feedback.
im Vergleich zur Lichtmenge fällt die Pflanzenmenge und deren Wuchsfreudigkeit recht gering aus (Polygonum ist auf Deinen Bildern nicht zu sehen)


Die Polygonum sieht man auf den Bildern tatsächlich nicht, da ich via Nahaufnahme auch erstmal nur die befallenen Stellen dokumentieren wollte.
Sie ist hinter der Wurzel gepflanzt und wächst mir nach zweimaligem stutzen bereits wieder über die Wasseroberfläche hinaus.
Über den Wuchs der Pflanzen kann ich mich generell momentan nicht beklagen.
Auch die Eleocharis hat bereits etliche Ausläufer gebildet und wird immer mehr zu dem geschlossenen Rasen, den ich mir gewünscht habe.
Lediglich die HCC zeigt leichte Mangelerscheinungen, die wahrscheinlich auf eine fehlende Eisenzufuhr zurück zu führen sind (vereinzelte gelbe Blättchen).

bei Deinen Pflanzen und dem m.M.n. üppigen Fischbesatz braucht es trotz der Lichtmenge evtl. gar keinen NPK-Dünger


Was mich jedoch wundert, ist, dass du der Meinung bist, mein Fischbesatz wäre üppig? :shock:
Ich hatte mir vorher viele Gedanken zum Besatz gemacht und mich letzten Endes für diese Konstellation entschieden, weil ich der Meinung war, das dieser Besatz eben doch noch recht spärlich angesetzt ist für mein Becken.
Das dem nun nicht so sein soll schockiert mich ehrlich gesagt ein wenig. :-/

Ich werde heute im Laufe des Tages deinen Rat befolgen und einen großzügigen Wasserwechsel machen und daraufhin erstmal die Düngung gänzlich einstellen.
Du musst mir jedoch einmal kurz erklären, was du mit "Mikrospezial" meinst? Ist damit der AR Eisenvolldünger gemeint, den ich habe?
Da die HCC ja bereits kränkelt (wie oben beschrieben) müsste ich diesen doch dann theoretisch bereits einsetzen?

ist es von Dir Absicht, daß das Aquarienwasser fast doppelt so hart ist wie Dein Leitungswasser?


Nein. Ich vermute, das liegt an der Minilandschaft, die sich im Becken befindet. Ist das möglich? In den ersten Wochen nach Beckenstart war der KH auch immer etwas niedriger (um die 4-6) als er jetzt ist. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich jedoch auch schon Steine im Becken. Die GH kann ich erst seit kurzem selber messen. Mir fehlten die Reagenzien zum messen.

bei dem weißen Stein handelt es sich nicht zufälligerweise um Kalkstein?


Meines Wissens und lt. Ausschreibung bei Aquasabi handelt es sich bei allen Steinen im Becken um Minilandschaft. Es sind ca. 4 Kilo im Becken.

Ich hoffe auf weitere Hilfestellung!
Danke im Vorraus.
LG.

Silke :)
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Beitragvon Arami Gurami » 13 Jan 2013 12:56
Hallo Silke,
du hast da eine Fadenalgenart erwischt, die evtl. mit Kieselalgen überzogen ist. Auf Rotalgen würde ich nicht tippen und insofern die Mikrodüngung nicht reduzieren. Die Fadenalgen hast du dir evtl. mit dem Moos eingeschleppt und sind jetzt nur schwer wieder herauszukriegen.
Ich würde dir raten, vor allem Fressfeine einzusetzen (Amano Garnelen), weiterhin üppig zu düngen (damit die Pflanzen gut wachsen), evtl. die Pflanzenmasse mit schnellwachsenden Pflanzen erhöhen (falls das Layout das zuläßt) und vor allem fleissig absammeln.
Wenn du Easy Carbo hast, kannst du die befallenen Stellen damit behandeln (such mal nach Easy Carbo Bad und Easy Carbo Einnebelmethode).
Liebe Grüße,
Aram
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Beitragvon Frollein_S » 13 Jan 2013 13:10
Hallo Aram und :tnx: erstmal!

Also habe ich es die letzten Wochen genau falsch herum gehandhabt?
Ich habe nämlich den Eisenvolldünger komplett weggelassen und dafür nur noch Makronährstoffe über den NPK und den Special N zugeführt. :-/

EC habe ich da. Das mit dem einnebeln habe ich zu Beginn der Plage einige Male versucht, ist jedoch nicht von großem Erfolg gekrönt gewesen.

Über die Amanogarnelen hatte ich auch bereits nachgedacht. Allerdings bin ich mir jetzt etwas unsicher, ob das eine gute Idee ist. Ich bin ja auch ursprünglich davon ausgegangen, dass mein jetziger Besatz sehr minimalistisch ist.
LG.

Silke :)
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Beitragvon Arami Gurami » 13 Jan 2013 14:03
Hi Silke,
ich finde den Besatz auch eher minimalistisch.
Liebe Grüße,
Aram
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Beitragvon Frollein_S » 13 Jan 2013 14:07
Also nicht zuviel Fisch in zuwenig Wasser?

Meinst du, es könnte ggf. auch helfen, die Wurzel gegen eine zu ersetzen, auf der kein Moos aufgebunden ist?
Das Moos ist mit eine der am schlimmsten befallenen Stellen.
LG.

Silke :)
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Beitragvon omega » 13 Jan 2013 14:54
Hallo Silke,

Frollein_S hat geschrieben:Was mich jedoch wundert, ist, dass du der Meinung bist, mein Fischbesatz wäre üppig? :shock:

üppig im Vergleich zum Wasservolumen, Pflanzenbesatz und NPK-Düngung, ja.
Corydoras paleatus - oder hast Du andere? - wird 7cm lang, Mikrogeophagus ramirezi 5-6cm. Mit der Zentimeterregel ist das ja so eine Sache: ein 15cm langer Diskus hat ja schon sehr viel mehr Masse als eine 15cm lange Rüsselbarbe, Deine Corys und Ramirezis gehören auch eher zu den voluminöseren Fischarten.
Du hältst 68cm Fisch (ausgewachsen) der voluminöseren Art auf vielleicht 45l netto. Das halte ich schon für üppig.

Du musst mir jedoch einmal kurz erklären, was du mit "Mikrospezial" meinst? Ist damit der AR Eisenvolldünger gemeint, den ich habe?

Du schriebst ja: "Vorhanden sind: AR Mikro, - und Makrospezial und AR Special N."
Das Komma und den Bindestrich habe ich als Verdreher interpretiert. Aqua Rebell hat ja auch Mikro Spezial Dünger im Angebot.
Und jetzt darfst Du mir erklären, was Du mit Makrospezial meinst. :smile: Den gibt's mit dem Zusatz K, N und Licht. Meinst Du eher den Makro Basic NPK?

Da die HCC ja bereits kränkelt (wie oben beschrieben) müsste ich diesen doch dann theoretisch bereits einsetzen?

Völlig ohne Mikros würde ich kein so beleuchtetes Pflanzenaquarium fahren.

Nein. Ich vermute, das liegt an der Minilandschaft, die sich im Becken befindet. Ist das möglich?

Ja. Wenn es Seiryu Steine sind, härten die das Wasser auf.

Grüße, Markus
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Beitragvon Frollein_S » 13 Jan 2013 15:12
Huhu Markus,

bei den Corydoras handelt es sich um Zwergpanzerwelse. Ich hab die genaue lateinische Bezeichnung nur nicht finden können. Die Habrosus sind es nicht, denn meine sind marmoriert und haben nicht diesen Längsstreifen, wie die Habrosus es haben.
Ich schätze, meine Corys bringen es derzeit auf ca. 2cm Körperlänge. Viel größer werden die auch glaube ich nicht mehr.

Ich habe als Dünger den AR Makro Basic NPK, den Makro Special N und den Eisenvolldünger, ebenfalls von AR. Der Eisenvolldünger müsste dann lt. Flasche der Mikrobasic sein.
Ausserdem steht hier noch eine Flasche Easy Carbo herum und von Dennerle habe ich ausserdem diese Eisendüngertabletten, E17, wenn mich nicht alles täuscht. Die Dennerletabletten habe ich jedoch noch nie benutzt und den EC nur für die von Aram beschriebene Einnebelmethode zuletzt vor ca. 3 Wochen.

Um diese Steine dürfte es sich handeln, ja.
Ist die Wasserhärte denn problematisch für meine Pflänzchen und die Fische? Bzw. ist die Wasserhärte im besonderen Maße Algenfördernd?
LG.

Silke :)
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Beitragvon Arami Gurami » 13 Jan 2013 16:35
Hallo Silke,
du hast bestimmt die C. habrosus. Die mit den Streifen sind die C. pygmaeus. Nichtsdestotrotz finde das Becken nicht überbesetzt. Und die cm-Regel ist mMn nicht wirklich eine Hilfe zur Besatzplanung. Es kommt doch viel mehr darauf an, welche Wasserregionen welcher Fischtyp nutzt. Ich glaube, Silke könnte sogar noch über einen kleinen Scharm für den oberen/mittleren Bereich nachdenken. Aber 5-6 Amanos sollten nun wirklich kein Problem darstellen.
Silke, kannst du die befallene Wurzel herausnehmen? Ich würde sie mal in einen Eimer packen und 14 Tage Dunkel veranschlagen (für den Eimer). Das sollte die Algen im Moos vernichten. Das Problem sind viel mehr die Algensporen in der Wassersäule. Insofern brauchst du genug Pflanzen als algenhemmende Konkurrenz (Allelopathie).
Liebe Grüße,
Aram
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Beitragvon Frollein_S » 13 Jan 2013 17:15
Hallo Aram und nochmals :tnx:

Wenn ich die Wurzel in einem Eimer dunkel lagere, vernichtet das nicht auch das Moos? :lol:
Die Wurzel zu entfernen stellt denke ich kein Problem dar. Dann hätte ich zumindest an dieser Stelle etwas Platz gewonnen, um schnell wachsende Pflanzen ein zu bringen. Hornkraut und Wasserpest krieg ich hier in der Nähe problemlos und die Pflanzen sind einigermaßen bezahlbar.

Eben habe ich einen großzügigen Wasserwechsel gemacht und 1ml Eisenvolldünger ins Becken gegeben.
Das ganze wiederhole ich nun lt. Markus' Tipp die nächsten zwei Tage und hoffe dann, dass das entfernen des Holzes/Mooses und der Wasserresett die gewünschte Wirkung zeigen.
LG.

Silke :)
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Beitragvon Arami Gurami » 13 Jan 2013 18:29
Hi Silke,
das Moos hält das aus. Ansonsten schau einfach mal nach einer Woche in den Eimer, wie es sich entwickelt.
Liebe Grüße,
Aram
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Beitragvon omega » 13 Jan 2013 23:47
Hallo Silke,

Frollein_S hat geschrieben:bei den Corydoras handelt es sich um Zwergpanzerwelse. ...
Ich schätze, meine Corys bringen es derzeit auf ca. 2cm Körperlänge. Viel größer werden die auch glaube ich nicht mehr.

dann sag' das doch gleich :smile: . Also doch kein üppiger Besatz.

Ich habe als Dünger den AR Makro Basic NPK, den Makro Special N und den Eisenvolldünger, ebenfalls von AR. Der Eisenvolldünger müsste dann lt. Flasche der Mikrobasic sein.

Ich frag' so genau, weil der Mikro Spezial Flowgrow (auch ein Eisenvolldünger) 4x so viel Eisen enthält wie der Mikro Basic Eisenvolldünger.

und von Dennerle habe ich ausserdem diese Eisendüngertabletten, E17, wenn mich nicht alles täuscht.

E15 ist ein guter Eisendünger. Den würde ich aber nur separat, also nicht gleichzeitig mit der sonstigen Mikrodüngung verwenden.

Ist die Wasserhärte denn problematisch für meine Pflänzchen und die Fische? Bzw. ist die Wasserhärte im besonderen Maße Algenfördernd?

Zuerst einmal sollte mal abgeklärt worden sein, woher das im Vergleich zum Leitungswasser härtere Aquarienwasser herkommt. Solange man das nicht weiß, kann ja auch ein zu geringer Wasserwechsel die Ursache sein. Würde aus diesem Grund die Härte steigen, stiege mit Sicherheit auch mind. einer der Mikro- oder Makronährstoffe und andere geraten mitunter ins Minimum. Sowas kann Algen stark fördern, Altwässer beweisen aber auch das Gegenteil.
Ich weiß nicht, wieso man Dekosteine für Scapes verkauft, die das Wasser aufhärten. Zum einen bringt man u.U. Soil ein, das die Härte senkt, zum anderen wird Hardscape empfohlen, die das Gegenteil bewirkt. Das macht keinen Sinn. Durch das eingebrachte CO2 wird die Aufhärtung auch noch verstärkt. Sowas käme mir nicht in mein Aquarium. Ich möchte, daß das weiche Wasser auch weich bleibt.
Inwieweit sich die Aufhärtung und die Wiederabsenkung der Härte durch einen Wasserwechsel auf Pflanzen und Algen auswirkt, kann ich nicht im Detail sagen. Ich weiß nur, daß es Pflanzen lieber etwas konstanter haben wollen. Größere Schwankungen quittieren sie mit Wuchsproblemen bzw. Zerfall, meiner bisherigen Erfahrung nach sehr ausgeprägt bei Cryptocorynen, Vallisnerien und Didiplis diandra.

Der Schmetterlingsbuntbarsch ist wie der Rotkopfsalmler und der Rote Neon ein ausgeprägter Weichwasserfisch, letztere noch stärker. GH 10 und KH 8 halte ich für zu hoch. Dein Leitungswasser mit GH 5,7 und KH 3,7 würde sehr viel besser zu Deinen Ramirezis passen.

BTW: wenn's frostfrei wird, kannst Du Hornkraut gegen Portoerstattung von mir haben.

Grüße, Markus
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Beitragvon Frollein_S » 14 Jan 2013 17:44
So.
Heute habe ich nochmals einen großzügigen WW von ca. 80% gemacht, überdies die Wurzel entfernt und 1ml Mikro Basic gedüngt.
Leider passt die verflixte Wurzel in keinen meiner Eimer rein, die große Wanne ist momentan anderweitig in Gebrauch und somit muss ich wohl in Kauf nehmen, dass das Moos mir eingeht. Einige dünnere Ästchen habe ich nun einfach abgebrochen und mitsamt Moos in einen passenden Eimer gepackt. Der lagert nun erstmal im Gäste WC :shocked:
Die Ramirezis tun mir aber schon ein bissle Leid, jetzt wo das Becken an der Stelle so kahl ist, wo sie sich sonst gerne mal verkrochen haben.
Ich hoffe, ich schaffe morgen doer spätestens übermorgen in den hiesigen Knauber, um eine Portion Hornkraut&Wasserpest zu besorgen und halte derweil schonmal die Augen nach einer neuen Wurzel offen.
Zu Roland schaffe ich es zeitbedingt wohl diesen Monat eh nicht mehr. :(
LG.

Silke :)
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