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Beitragvon disco-d » 04 Mär 2011 19:30

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

- es stellt sich kein nährstoffgleichgewicht ein.
- po3 und fe sind nicht nachzuweisen, obwohl unmengen gedüngt wurden und der filterinhalt minimalisiert wurde
- schlechter pflanzenwuchs und verschiedene algen


Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

ich habe mir vor zwei wochen wassertests besorgt und versucht durch messung und anschließendes düngen das nährstoffgleichgewicht herzustellen

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* seit dezember 2010

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* 120 x 50 x 50 & 300l

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* aquasoil amazonia

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* diabassteine

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 10 stunden

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

2x t5 mit reflektoren (jbl natur (9000k/ 54w) und trocal special plant (3000k/54 w) und 2 x t8 z.zt ohne relfektoren (jbl natur und trocal special plant, beide 38w)

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

eheim professionel


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* kleine tonröhrchen, etwas größere tonröhrchen, vlies, schaum

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 750l

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Druckgas-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Ja

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): flipper

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: 180

Welche Farbe hat der Dauertest? dunkelgrün

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* 3.3.2011

Temperatur in °C:* 25

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

jbl tr??pfchentestkoffer + teststreifen (gh, ph)


pH-Wert: 7.2

KH-Wert: 3

GH-Wert: 12

NO3-Wert (Nitrat): 20

K-Wert (Kalium): ka

Mg-Wert (Magnesium): ka

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

ec, ar flowgrow, ar phosphat, ar nitrat, mgso47h20
mengenangabe, zeitpunkt s.u.


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* 1 x pro woche 35%

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Pflanzenliste:

mayaca fluviatilis
hydrocotyle sp. japan
hygrophila polysperma
eustralis stellata
juncus repens
micranthemum umbrosum
blyxa japonica
microsorum pteropus
riccia sp „dwarf“


Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* 65

Besatz:

50 x trigonostigma espei
15 x otocinclus
15 x caridina multidentata
15 x black bees


Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 7,6

Leitungswasser GH-Wert:* 13,2

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 83

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 7,1

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 3,3

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 2,9

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): 0,5

Weitere Informationen und Bilder:


hallo,
nun steht mein becken schon 3 monate und es will sich kein nährstoffgleichgewicht einstellen.
den ersten monat habe mit ein wenig npk und ec gedüngt und die fadenalgen kamen. daraufhin habe ich das becken für eine woche abgedunkelt und für einen moment waren die algen tatsächlich we. im anschluss daran düngte ich zwei wochen in anlehnung an den ei, was leider auch den algen geholfen hat. zwischenzeitlich hatte ich das gefühl, das die pflanzen wachstumsschübe hatten (die leider nur sehr kurz angehalten haben). nach einem großen wasserwechsel düngte ich dann nach angaben auf den aquarebell flaschen. wesentlich weniger dünger, aber die algen sind ihrer art nach anders gewichtet: ein wenig mehr pinselalgen , etwas weniger fadenalgen etc. nun war es für mich an der zeit, mich mit tröpfchentests an die wasserwerte heranszutasten, die mein aquarium benötigt. in den letzten zwei wochen bin ich zu folgendem ergebnis gekommen:
täglich 8 ml ec hält bei mir nicht wirklich die algen auf
täglich 15 ml ar phosphat führt zu einem stabilen wert von 20 mg/l nitrat (erste messung erfolgte morgens in dem noch dunklen aquarium vor der düngung)
zur po4 düngung: ich kann düngen so viel ich möchte (probiert habe ich bis 30 ml pro tag), der wert konvergiert- nach ca 6 stunden wartezeit (erste zwischenmessung) gegen 0. als ich dies bemerkte habe ich den filter abgespeckt, so dass nur noch wie oben beschrieben tonröhrchen, vlies, schaumstoff drinnen sind, aber auch danach läßt sich trotz astronomischer düngung kein po4 nachweisen. ähnlich verhält es sich mit dem fe:
auch hiermit habe ich versucht 30 ml pro tag zuzuführen (auch im zeitlichen versatz von den benannten 6 stunden mit den makros) ... der wert läßt sich nach 6 stunden nicht mehr ernsthaft nachweisen.
weiterhin habe ich kurzzeitig versucht aufgrund des skurilen mg/ca verhältnisses mgso47h20 aufzudüngen, was leider nur den fadenalgenwuchs förderte (so habe ich das zumindest wahrgenommen)... es ist mit bei den gemessenen werten unmöglich, diese rechnerisch zu bestimmen ... woher kommt das?
was bleibt ist ein becken, in dem jeden tag fadenalgen von den glasscheiben gekratzt werden müssen. in den unteren bereichen sind grüne punktalgen vorhanden. auf den steinen haben sich pinselalgen eingenistet, die pflanzen wollen nicht so richtig wachsen und ich bin mit meinem latein am ende.

liebe flowgrower, wo steckt der denkfehler? eine zeitlang hat mir das rumprobieren spaß gebracht, aber nun geht es so langsam auf den keks. anbei habe ich fotos hochgeladen, denn die pflanzen zeigen auch nährstoffmängel (oder überschüsse ???). nekrosen am wasserfreund und gelbe blätter beim javafarn. im mooskraut nisten sich schwarze "wuschelalgen" ein. leider kann ich den typus nicht bestimmen ... hoffentlich sagen die fotos mehr als tausend worte.

viele grüße
lutz

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Beitragvon Tobias Coring » 05 Mär 2011 08:54
Hi,

du hast viel zu wenig CO2 im Becken für die hohen Nährstoffmengen die du einbringst.

Unbedingt hier optimieren.

Eine Gesamtansicht des Beckens wäre auch gut.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 10:03
Tobi hat geschrieben:Hi,

du hast viel zu wenig CO2 im Becken für die hohen Nährstoffmengen die du einbringst.



Hi,
aber dann müsste doch erst recht PO4 und Fe nachweisbar sein, weil es aufgrund des CO2-Mangels nicht verbraucht wird, oder?

Hi Lutz,

Du düngst mit dem Flowgrow Spezial?
Wenn ja, wäre es vielleicht ein Versuch wert, auf die stabileren Mikro-Basic, Ferrdrakon oder Kramerdrak zu wechseln, deren stärker chelatiertes Eisen weniger schnell mit dem Phosphat ausfällt. Hast Du viel hellbraunen Mulm im Filter (Eisenphsphat)?
schöne Grüße
Volker
Zuletzt geändert von java97 am 05 Mär 2011 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tobias Coring » 05 Mär 2011 10:08
Hi Volker,

ich würde immer in dieser Reihenfolge Optimierungen vornehmen:

Wasserwechsel - CO2 - NO3 - PO4 - K+ - Fe (+Mikros) - Filter überprüfen
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 10:13
Hi Tobi,

Klar muss der CO2-Gehalt optimiert werden, da bin ich Deiner Meinung, aber das sehe ich nicht die Ursache für das Verschwinden von Fe und PO4.
schöne Grüße
Volker
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Beitragvon Tobias Coring » 05 Mär 2011 10:22
Hi Volker,

da ich keine Wasserwerte messe, interessieren mich persönlich solche Sachen nicht. Ich halte Wassertests für allgemein zu ungenau.

Zudem muss nicht permanent etwas von PO4 und Fe in der Wassersäule vorhanden sein. Wenn ich täglich ausreichend hinzufüge sind Werte nach ein paar Stunden von ~0 gar kein Thema.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 10:31
Hi Tobi,

Wenn das Aquarium problemlos läuft und man so erfahren ist wie Du, ist das ja auch kein Problem, nicht zu messen.
In Lutz`Aquarium führt aber das Nährstoffungleichgewicht zu Problemen, also finde ich es schon richtig, dass er versucht, durch Messen der Werte der Sache auf den Grund zu gehen. Der PO4-Test von JBL zeigt die Werte übrigens recht genau an (das habe ich mit dem Fotometer überprüft). Fe-Tests sind nicht immer so genau aber für den Hausgebrauch (um zu schauen, ob überhaupt Fe vorhanden ist) kann es genügen.
Im übrigen habe ich mit grenzwertig niedrigen PO4-Werten keine guten Erfahrungen gemacht (Punktalgen, Grünalgen).
In meinem Aquarium läuft´s mit deutlich nachweisbarem PO4 wesentlich besser und entspannter aber das ist wohl von Fall zu Fall unterschiedlich...
schöne Grüße
Volker
Zuletzt geändert von java97 am 05 Mär 2011 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tobias Coring » 05 Mär 2011 10:34
Hi Volker,

gerade als Anfänger kann man eben noch einfacher gewisse Optimierungen durchführen. Tests verunsichern GERADE den Unerfahrenen Aquarianer, da sie ihm irgendwelche Werte an den Kopf knallen und diese dann interpretiert werden müssen.

Schritt für Schritt einfach ein paar Nährstoffe hinzuzufügen und zu schauen ist deutlich einfacher. Große Wasserwechsel als Prämisse hierfür.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 10:42
Hi Tobi,
Mir haben die Tests extrem geholfen, da ich so wusste, wo ich mich als Anfänger überhaupt "bewege".
Hatte ich einen Verdacht, wurde dieser mir durch das Messen bestätigt und hat mich in keiner Weise verunsichert.
Ich will nichts unterstellen aber ich habe manchmal das Gefühl, dass ihr "Erfahrenen" Euch da gar nicht mehr so reinfühlen könnt...
Im übrigen hilft es Lutz auch nicht wirklich weiter wenn wir hier wieder mal endlos über Sinn und Unsinn des Messens diskutieren. Jeder muss halt seine eigenen Strategien entwickeln, die ihn zum zum Erfolg führen.
Lutz wird selbst entscheiden, wie er vorgehen möchte.
schöne Grüße
Volker
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Beitragvon Tobias Coring » 05 Mär 2011 10:46
Hallo Volker,

ich habe ja keine Diskussion darüber angefangen ;). Zudem bin ich mir sehr bewusst darüber was ich schreibe. Ich als "Erfahrener" wurde erst durch das Weglassen der Wassertests erfahrener ;). Vorher ging alles in die Hose :D.
Somit hat das schon einen ganz genauen Hintergrund, weswegen ich hier auf die einfache Möglichkeit verweise sein Becken auf Vordermann zu bringen.
Es kann wirklich so einfach sein, wenn man seine "Kontrollzwänge" etwas bei Seite schiebt ;).
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 11:02
Hi Tobi,

Jetzt hast Du also meinen Kontrollzwang entlarvt.... :shock:

O.K. jeder hat seinen Ansatz.
Du empfiehlst ja auch als Grundvoraussetzung für Düngen ohne Messen das Resetten der Werte durch regelmäßige, reichliche WW.
Ich wechsele mit meiner Methode (Optimierung der Düngung durch regelmäßige Kontroll :shock: -Messungen) nur noch ganz entspannt alle 4 Wochen 50% Wasser (davor alle 2 Wochen - o.k. die Beleuchtung habe ich seit dem auch etwas reduziert, dafür aber die Beleuchtungsdauer verlängert) und es läuft :top: ...ohne wöchentliches "Geplansche"... :D
schöne Grüße
Volker
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Beitragvon kurt » 05 Mär 2011 11:17
Hallo zusammen,

das bewusste manipulieren in bestimmte Richtungen des Pflanzen bzw. Algenwuchses funktioniert nur über Analyse.
Es sind eben diese Kleinigkeiten die den Unterschied machen und die viele verzweifeln lassen,
vor allem wenn man nicht (= zufällig) über passendes Leitungswasser verfügt, was natürlich alles vereinfacht.
Ein systematisches Einarbeiten in die Materie (Aquaristik) ist am sinnvollsten, allerdings anstrengend.

java97 hat geschrieben:Im übrigen habe ich mit grenzwertig niedrigen PO4-Werten keine guten Erfahrungen gemacht

das kann ich nur bestätigen….
das Verhältnis zum Nitrat spielt da auch eine Rolle.
Gruß Kurt
Unterwassergarten

Einstimmung…
http://unterwasserleben.bplaced.net//Homepage%203/index.html
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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 12:06
kurt hat geschrieben:das Verhältnis zum Nitrat spielt da auch eine Rolle.


Hi Kurt!

Das sehe ich genauso.
Auch wenn es etwas umstritten zu sein scheint, habe ich mit der Orientierung am "Redfield-Verhältnis"
sehr gute Erfahrungen gemacht.
schöne Grüße
Volker
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Beitragvon disco-d » 05 Mär 2011 12:29
hallo zusammen,
anbei gibt es die gesamtansicht und die co2 anlage wirft jetzt ca 220 blasen pro minute (am flipper gezählt).
in meinem fall haben ja sowohl der versuch ohne tröpfchentests als auch mit nicht so ganz geklappt.

im filter habe ich keinen mulm vorfinden können.

ich habe gestern morgen das wasser gewechselt und den gestrigen tag nicht gedüngt. nun würde ich gerne "von vorne" anfangen und habe heute morgen gedüngt:
8 ml ec
10 ml po4
10 ml no3
und 10 ml mikro basic eisenvolldünger

was haltet ihr von der strategie und lässt sich anhand der pflanzenfotos sagen, welcher mangel oder überschuss an nährstoffen im becken vorhanden ist?

liebe grüße
lutz

ps: noch eine sache zum problemfragebogen: natürlich habe ich mit ar nitrat den stabilen nitratwert herbeigeführt und nicht mit ar phosphat :roll:

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Beitragvon java97 » 05 Mär 2011 22:15
Hi Lutz,

Die Pflanzen haben, wenn ich das richtig sehe, teilweise helle Trieb-/Blattspitzen und Löcher in den Blättern ( PO4 oder K-Mangel-- letzterer wird aber eigentlich durch die Düngung mit AR Nitrat gut ausgeglichen)

Damit hast Du jetzt ca. 1,6 mg/l NO3 und 0,16 mg/l PO4 zugeführt. Für die tgl. Düngung könnte das gerade so passen aber Du solltest zu Anfang erstmal so aufdüngen, dass Du die Werte auf ca. 10-20mg/l NO3, 0,3-1mg/l PO4 und 0,05mg Fe einstellst.
Das wären also zusätzlich zum schon gedüngten wenigstens 20ml AR Phosphat und 50ml AR NO3 und 5ml Mikrobasic.
Vom Mikrobasic würde ich dann erstmal fortlaufend 1/7 der empfohlenen Wochendosis düngen.
Ein wenig mehr Mg könnte auch nicht schaden vielleicht auf 10mg/l aufdüngen.
Sieh Dir dazu mal den Nährstoffrechner an. Da findest Du die besprochenen Dünger und kannst dir die Dosierung ausrechnen lassen.
Ob der Flipper wirklich leistungsstark genug ist, um die erforderliche Menge CO2 ins Wasser zu bringen, bezweifle ich.
Vielleicht solltest Du Dich da nochmal nach einem anderen Produkt umsehen...
schöne Grüße
Volker
java97
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