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Postby Oliver Alex » 10 Sep 2013 14:13
Hi Nik,

also, irgendwie habe ich da nicht so den Plan, ich dachte, das wäre schon drunter?


Es war ja auch paar Tage drunter, aber Du hast ja empfohlen nach dem WW es auf 0,4 aufzudüngen!
Siehe hier:

Wenn du PO4 n.n. bekommst, dann würde ich nach dem vollständigen Wasserwechsel auch PO4 mit 0,5mg/l stoßdüngen - um sicher einen möglichen Mangel in P auszuschließen.


Ist halt schon spät. Wahrscheinlich hast Du zuviel Topspin trainiert oder bist Du eher der Schnittabwehrspieler :wink: ? Am Ende noch mit langen Noppen.....!?

Also Volldünger knapper, geht klar.

Gruß
Oli
Oliver Alex
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Postby nik » 12 Sep 2013 10:58
Hi Oli,
Oliver Alex wrote:
also, irgendwie habe ich da nicht so den Plan, ich dachte, das wäre schon drunter?


Es war ja auch paar Tage drunter, aber Du hast ja empfohlen nach dem WW es auf 0,4 aufzudüngen!
Siehe hier: ...

ja aber, ...

... erst, wenn für PO4 n.n. erreicht war. War das so, ist es okay, ansonsten ist erst für PO4 n.n. zu erreichen.

Wahrscheinlich hast Du zuviel Topspin trainiert oder bist Du eher der Schnittabwehrspieler :wink: ? Am Ende noch mit langen Noppen.....!?

Ah, ein Mann vom Fach. :) Ich habe ein tischnahes Spiel. VH mache ich nicht lange rum und spiele schnellstmöglich den Schlagspin zum direkten Punkt, allerdings schwurbel ich auf der RH tatsächlich mit einer LN herum. Ein Noppengekrökel par excellence - für Kenner und Ästheten! :D

Gruß, Nik
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Postby Oliver Alex » 23 Sep 2013 23:05
Hi Nik,

ich verzweifle langsam.
Nun war ich 6 Tage im Urlaub und als ich zurück kam hat mich fast der Schlag getroffen. Siehe selbst.
Also seit dem Reset am 7.9. hatte ich das Nitrat bei 20, P auf 0,5 stoßgedüngt, Kalium bei 13 und Fe einmalig auf 0,1 mittels AR Micro Basic aufgedüngt, dann bis zum 17.9. noch ca. 10 ml Micro Basic auf Tagesdosen verteilt. Habe mit dem Volldüngerinsgesamt langsam gemacht - wegen Pinselalgen....

Jetzt ist folgendes passiert:

a) die frisch gepflanzent Marsilea sind komplett mit Cyanos überzogen, aber dennoch erstaunich gut gewachsen

b) das frische HCC ist wohl am eingehen oder verdammt angenagt worden

c) die Eleocharis sind komplett verpinselalgt. Hatte sie alle abgeschniten. Es scheint fast so, als ob an den Schnittstellen sich bevorzugt diese Pinselalgen bilden

d) Helanthium zeigt nun so braune Fusselalgen, gerade an "Sonnen" exponierten Stellen und die neuen Triebe an diesen Stellen scheinen schon wieder etwas zu krüppeln....

e) nun macht auch noch der echinodorus reni, der seither die beste Pflanze war, Probleme. Wie auf der Gesamtansicht zu sehen entfärben sich die roten Blätter ins Grüne und andere scheinen sich aufzulösen, d.h. sie werden braun, zerfallen und die Blattskelette bleiben übrig. Dies geschieht von innen heraus.

Es wird einfach nicht besser.....

Gruß Oli

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Oliver Alex
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Postby nik » 24 Sep 2013 07:27
Hi Oli,

ich muss dann ja immer ein Stück zurück lesen. Mein Eindruck, mikrobiologisch völlig aus dem Ruder. Das muss auch einen Einfluss auf die Pinselalgen haben, wobei ich denke, der Kies begünstigt das Problem durch seine Filterwirkung. Dann mächtig im Becken gerührt und als Resultat Cyanobakterien erhalten.

Wie ist denn der Status zum PO4, hast du das mal bis n.n. bringen können?

Ich weiß, das hier gerne Spurenelemente und Fe mit Pinselalgen(PA) in Verbindung gebracht werden, aber ich betrachte das nur als Auslöser und damit einen Hinweis auf ein grundsätzliches Problem. Es kann nur im Bereich der Mikroflora sein. Über Nichtfiltern kann man solche Probleme reduzieren, aber mit Kies hat es immer eine ungewisse, zusätzliche Filterwirkung. Bei mir hatte ich schon Pinselalgen ins Becken gegeben, die gehen kaputt und ich fahre mit dem standardmäßig zugegebenen Preis Mineralsalz sogar sehr reichlich Spurenelemente. Deine Pflanzen zeigen auch, dass die Nährstoffversorgung nicht richtig funktioniert. Es wird zugegeben, kommt aber nicht richtig an.

Ich kann es nur immer wieder heraus stellen, PA bringe ich eindeutig vor allem mit hoher Filterleistung in Verbindung. Intensive Filterung, Kies kann durchaus gut funktionieren, aber eben auch solche Probleme mit der Mikroflora erheblich verstärken.

Mein Sandbecken hatte ich großteils mit Baumarktpflanzen schlechter Qualität aufgesetzt. Noch nie hatte ich so einen schlechten Start. Ein regelrechtes Stelldichein aller möglichen Seuchen bis hin zu einem Ausbruch Cyanobakterien. Das habe ich mit einem bakteriellen Produkt erheblich verbessern können. Solch einen Erfolg hatte ich nicht mehr erwartet. Microbe Lift Special Blend heißt das Mittel und wirkte später in Verbindung mit dem Microbe Lift Nite Out II 100% gegen die CB.

Das würde ich versuchen, hätte allerdings die Befürchtung mir im Kies ein ständig latentes Restproblem zu erhalten. Darauf ständig Rücksicht nehmen zu müssen macht keinen Spaß! Wenn ich meine Becken nicht in den Zustand einer stabilen, völligen Algenfreiheit bekomme, sodass ich eben auch keinerlei Rücksicht bezüglich reichlicher oder auch (zu) knapper Düngung zu nehmen brauche, dann gäbe ich es auf. Ist mir noch nicht passiert, aber richtig langwierig hatte ich schon. Da muss man schon ein wenig einen am Sträußchen haben sich solche Probleme an zu tun. Mich interessiert das zu sehr.

Die Alternative wäre Neuaufsetzen mit einem anderen Substrat und vor allem einwandfreien Pflanzen (z.B. hier aus dem Forum oder in vitro) und Einfahren mit dem Special Blend. Das Zeugs hat mich schon ziemlich beeindruckt, das ist hilfreich. Entsalzen eines harten Ausgangswasser gehört auch zur Pflanzenaquaristik. Ist eine Frage der Konsequenz, will ich Pflanzenaquaristik oder "wasch mich, aber mach mich nicht nass". Dazu gehört auch das Abgeben deiner Pflanzen schreddernden Antennenwelse.

Gruß, Nik
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Postby Oliver Alex » 26 Sep 2013 21:06
Hi Nik,

Wie ist denn der Status zum PO4, hast du das mal bis n.n. bringen können?


Habe vorgestern einen 50% WW -> PO4 0,2 gemacht und den Filter bis auf den Vorfilterschwamm leer gemacht. Heute war PO4 bei 0,1. Mein Test kann noch 2 Stufen tiefer: 0,05 und <0,02. Werde in 2 Tagen noch mal messen.

Es kann nur im Bereich der Mikroflora sein.


Über dieses Thema habe ich mir auch einige Gedanken gemacht:

a) Könnte es sein, dass Filtermaterial und Kies den Bakterien einen optimalen Lebensraum bieten, so dass diese sich erst spät im Aquarium selbst und damit an den Pflanzen ansiedeln, also erst, wenn die "besten Plätze" belegt sind. Und je mehr gute Plätze es gibt, desto später. Meine Kiesschicht ist 7-10 cm dick....

b) Aufgrund der Beobachtung, dass sich Algen immer sehr schnell an den gekappten Eleocharisspitzen bilden und an den absterbenden alten Blättern bzw. den verkrüppelten neuen Trieben, denke ich, dass kranke Pflanzen einfach den Algen leichtes Spiel bzw. optimale Wachstumsbedinungen bieten.

In diesem Zusammenhang wäre es sehr interessant zu wissen, wie Dein AQ mit den Pflanzen mit Nahtoderfahrung auf eine Algenbelastung reagiert hätte! Wenn das AQ mal astrein war, dann sind ja keine Algen da, die sich bei scheintoten Pflanzen ausbreiten könnten.
Von daher denke ich nützt die beste Mikroflora nichts, wenn die strukturelle Integrität der Pflanze nicht gegeben ist. Zuerst wachsen die Triebe verkrüppelt, dann kommen die Algen. So als Nebenbeobachtung ist es bei meinen echinodori renii so, dass AUSSCHLIESSLICH die grünen Blätter Pinselalgen haben, die roten nicht. Nun haben sich einige Blätter, die schon mindestens 6 Wochen alt sind und "rot zur Welt gekommen sind" in meinem Urlaub warum auch immer nach grün verfärbt. Und siehe da: Pinselalgen!

Nun habe ich mal dieses Nährstoffmangeldiagramm zu Rate gezogen: resources/image/9893/plant%20deficiency%20deutsch.jpg und traute meinen Augen kaum. Beim CO2 Mangel weist mein echinodorus alle Symptome außer Nr. 6 auf - die Blätter haben keine Bartalgen, sondern Pinselalgen....
CO2 ist bei mir zwischen 10 und 20! Kann es sein, dass für meine 0,4W/l das immer noch zu wenig ist? Habe es jetzt probatorisch bei 40 eingependelt.

Leider ist der Krüppelwuchs auch "Erstrangsymptom" von vielen anderen Ursachen: zuviel Ca und Mg. Das kann ich mit meiner GH von 22 nicht ausschließen. Zuviel Spurenelemente dagegen schon, da ich schon über eine gewisse Zeit versucht habe zu viel und zu wenig zu düngen - ohne Auswirkung.

In Anbetracht aller meiner Maßnahmen und Beobachtungen kann ich eigentlich einen Mangel (außer CO2) ausschließen, höchstens ein Missverhältnis von Nährstoffen. Komischerweise hatte ich in meinem Becken die wenigsten Algenprobleme als ich mein PO4 über 6 Wochen zwischen 1 und 0,5 gehalten habe. Vielleicht muss ich wirklich erst die (Stengel-)Pflanzen dazu bringen ohne Verkrüppelung zu wachsen, dass die Mikrofora eine echte Chance hat, die Pflanzen vor den Algen zu schützen. Doch eine UOA?


Darauf ständig Rücksicht nehmen zu müssen macht keinen Spaß! Wenn ich meine Becken nicht in den Zustand einer stabilen, völligen Algenfreiheit bekomme, sodass ich eben auch keinerlei Rücksicht bezüglich reichlicher oder auch (zu) knapper Düngung zu nehmen brauche, dann gäbe ich es auf. Ist mir noch nicht passiert, aber richtig langwierig hatte ich schon.


Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Was war denn Dein längstes, bis Du das AQ astrein hattest?
Also wenn das CO2 nichts bringt (was ich befürchte) dann ist das nächste eine UOA, denn Stängelpflanzen krüppeln ja nicht, weil Kies statt Sand im AQ ist. Mal sehen was die Zeit bringt.

Gruß
Oli
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Postby nik » 27 Sep 2013 09:22
Hi Oli,

Oliver Alex wrote:Habe vorgestern einen 50% WW -> PO4 0,2 gemacht und den Filter bis auf den Vorfilterschwamm leer gemacht. Heute war PO4 bei 0,1. Mein Test kann noch 2 Stufen tiefer: 0,05 und <0,02. Werde in 2 Tagen noch mal messen.

Gut, warten wir die weitere Entwicklung des PO4 ab. Der Filter lässt sich dann schon mal als Ursache des Problem ausschließen.

a) Könnte es sein, dass Filtermaterial und Kies den Bakterien einen optimalen Lebensraum bieten, so dass diese sich erst spät im Aquarium selbst und damit an den Pflanzen ansiedeln, also erst, wenn die "besten Plätze" belegt sind. Und je mehr gute Plätze es gibt, desto später. Meine Kiesschicht ist 7-10 cm dick....

für intensiv angeströmtes Filtersubstrat gilt das sicher mit dem optimalen Lebensraum für Biofilm. Da die Menge der Mikroflora von einem gegebenen Nahrungsangebot abhängt, findet eine Konzentration im Filter statt und im Becken wird es im wahrsten Sinne des Wortes dünn. Beim/im Kies sehe ich eher das andere Mikroklima und evtl. die Rückzugsmöglichkeit bestimmter Bakterien. Auch die Bildung von Anreicherungen von Nährstofffällungen ist im gröberen Substrat möglich, das geht bei Sand einfach nicht. Die Cyanobakterien an der Frontscheibe im Substratbereich lassen sich als sichtbares, aber wegen der Lichtabhängigkeit schlechteres Beispiel anführen.

b) Aufgrund der Beobachtung, dass sich Algen immer sehr schnell an den gekappten Eleocharisspitzen bilden und an den absterbenden alten Blättern bzw. den verkrüppelten neuen Trieben, denke ich, dass kranke Pflanzen einfach den Algen leichtes Spiel bzw. optimale Wachstumsbedinungen bieten.

Da mag ich nicht mal mehr spekulieren, das ist für mich nur ein Indiz, dass es nicht funktioniert.

In diesem Zusammenhang wäre es sehr interessant zu wissen, wie Dein AQ mit den Pflanzen mit Nahtoderfahrung auf eine Algenbelastung reagiert hätte! Wenn das AQ mal astrein war, dann sind ja keine Algen da, die sich bei scheintoten Pflanzen ausbreiten könnten.

Du meinst so was?
16636
Also "keine Algen da" würde ich mal zu recht als strittig bezeichnen - ob das überhaupt möglich ist. Gerade jenes völlig vernachlässigte Becken verhielt sich zwar so, denn die darin vorhandenen Pflanzen waren ganz sicher nicht mehr das was so gerne als Algenkonkurrenz bezeichnet wird - von der ich sowieso aus wiederholter, verschiedenartiger Erfahrung nicht nichts, aber ziemlich wenig halte. Nährstoffmäßig war das auch völlig aus dem Ruder. Für das Becken boten sich nur noch die Möglichkeiten "keine Algen vorhanden", ziemlich gewagt, oder stabile Mikroflora an. Letzteres war sicher, denn ich habe das Becken bei der Neueinrichtung ziemlich zerstruwwelt und das lief trotzdem völlig unbeeindruckt astrein weiter. Mikroflora würde ich eine unterschiedliche Qualität bescheinigen. Das hat nichts mit Menge zu tun, im Gegenteil, sondern mit der Zusammensetzung. Die macht den primären Unterschied für verschiedene Becken und macht sie so unique. Wenn man allerdings diesen stabilen Zustand erreicht, dann reagieren solche Becken ausgesprochen gleich, ja vorhersehbar. Da sind nicht stabile Becken in ihren Reaktionen im Vergleich echte Wundertüten.

Von daher denke ich nützt die beste Mikroflora nichts, wenn die strukturelle Integrität der Pflanze nicht gegeben ist. Zuerst wachsen die Triebe verkrüppelt, dann kommen die Algen. So als Nebenbeobachtung ist es bei meinen echinodori renii so, dass AUSSCHLIESSLICH die grünen Blätter Pinselalgen haben, die roten nicht. Nun haben sich einige Blätter, die schon mindestens 6 Wochen alt sind und "rot zur Welt gekommen sind" in meinem Urlaub warum auch immer nach grün verfärbt. Und siehe da: Pinselalgen!

Mit Nährstoffen kann man schon was erreichen, aber nicht immer, da ist eben noch der ungewisse Einfluss der Mikroflora. Eine ordentliche Düngung ist aber immer prophylaktisch erforderlich um das, wie auch die Filterung als mögliches Problem, ausschließen zu können.
Die Pinselalgen sind nur Indiz. Das die dann auf älteren Blättern auftauchen, ist nix besonderes.

un habe ich mal dieses Nährstoffmangeldiagramm zu Rate gezogen: resources/image/9893/plant%20deficiency%20deutsch.jpg und traute meinen Augen kaum. Beim CO2 Mangel weist mein echinodorus alle Symptome außer Nr. 6 auf - die Blätter haben keine Bartalgen, sondern Pinselalgen....
CO2 ist bei mir zwischen 10 und 20! Kann es sein, dass für meine 0,4W/l das immer noch zu wenig ist? Habe es jetzt probatorisch bei 40 eingependelt.

Leider ist der Krüppelwuchs auch "Erstrangsymptom" von vielen anderen Ursachen: zuviel Ca und Mg. Das kann ich mit meiner GH von 22 nicht ausschließen. Zuviel Spurenelemente dagegen schon, da ich schon über eine gewisse Zeit versucht habe zu viel und zu wenig zu düngen - ohne Auswirkung.

In Anbetracht aller meiner Maßnahmen und Beobachtungen kann ich eigentlich einen Mangel (außer CO2) ausschließen, höchstens ein Missverhältnis von Nährstoffen. Komischerweise hatte ich in meinem Becken die wenigsten Algenprobleme als ich mein PO4 über 6 Wochen zwischen 1 und 0,5 gehalten habe. Vielleicht muss ich wirklich erst die (Stengel-)Pflanzen dazu bringen ohne Verkrüppelung zu wachsen, dass die Mikrofora eine echte Chance hat, die Pflanzen vor den Algen zu schützen. Doch eine UOA?

Ich würde weiterhin nicht die hohe GH als primäre Ursache deiner Probleme anführen. Allerdings stünde nun schon deswegen der Versuch einer Kaliumzugabe an.
Das das mit ständig PO4 besser lief ist mir auch nur ein eindeutiges Indiz für ein Problem. BTW, meine Becken laufen idR. mit PO4 n.n. und CO2 nie mehr als 20mg/l. Das CO2 ist bei dir keinesfalls die Ursache. Sowohl höhere PO4- als auch CO2-Gehalte werden auch benutzt um Probleme zu unterdrücken. Lösung ist das keine.

Was war denn Dein längstes, bis Du das AQ astrein hattest?

Ich habe mir mal eine Algenblüte ein Jahr lang in allen Varianten angesehen. Nachdem ich gesehen habe, dass der nur mit brutal force Methoden beizukommen ist, habe ich sie mit UV-C erschlagen. Das Becken lief dann astrein. Für so was muss man schon ein bisschen einen am Sträusschen haben. Gering gefilterte Sandbecken sind anfänglich anfälliger für so etwas, diese Trübung hat aber auch Vorteile. Das war schon interessant und aufschlussreich.

Wenn ein Becken wirklich aus dem Ruder läuft und ich kriege es mikrobiologisch nicht hin, das hatte ich noch nicht, wird mir vermutlich aber auch irgendwann passieren, oder andere massive Probleme, die hatte ich schon einmal sogar im Verbund, dann setze ich es neu auf. Ein Becken hatte ich mal komplett verworfen. Probleme mit einmalig verwendetem IMHO zu feinen Sand, bis dato nicht beeindruckbarer Cladophora spec. - eine ausgesprochene Algenseuche - und sogar einzelnen Blaualgennestern. Das war dann zu viel und uninteressant.
Also wenn das CO2 nichts bringt (was ich befürchte) dann ist das nächste eine UOA, denn Stängelpflanzen krüppeln ja nicht, weil Kies statt Sand im AQ ist. Mal sehen was die Zeit bringt.

Also wenn du Pflanzen pflegen willst, dann ist Entsalzung so oder so sinnvoll. Das Krüppeln kann schon aus dem Bereich K/Ca/Mg kommen - oder auch durch Einflüsse der Mikroflora und da ist der Kies wieder verdächtig. Der lässt sich als Ursache nicht ausschließen - ziemlich blöd mit dem Kies. Ich will ihn dir nicht ausreden, habe aber sehr lange Erfahrungen mit allen möglichen Kiesen, für mich ist der grundsätzlich keine Alternative mehr. Kann funktionieren, aber im Grunde hat der nur optionale Nachteile. Ich weiß, da trete ich den Kiesleuten auf den Schlips, aber ein gescheiter Sand hat gegenüber jedem anderen Substrat ein paar spezielle, für mich unverzichtbare Vorteile. Der wichtigste, Sand ist in seiner Wirkung extrem gut einzuschätzen. Das ist extrem hilfreich für die Übersichtlichkeit und Beurteilung eines Systems. Ohne Sand wäre ich nicht da wo ich heute bin! Da ich immer noch fürchterlich neugierig bin was im Aquarium so alles passiert, komme ich am Sand einfach nicht vorbei.
Egal, unabhängig vom PO4 könntest du jetzt mal K abklopfen.

Gruß, Nik
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Postby Tobias Coring » 27 Sep 2013 10:04
Hi Oliver,

ich hatte dir ja schon per E-Mail etwas geschrieben und bin jetzt über das Thema hier gestolpert.

Ich würde grundsätzlich weniger vom Mikro Basic verabreichen und dies täglich zuführen.
CO2 unbedingt nach oben justieren. 20-30 mg/l wären hier sehr wichtig. Eher 30 mg/l wegen deines leicht erhöhten PO4 Gehalts.

Nitrat war bis jetzt kein Thema, da du im Leitungswasser so viel vorhanden hast?! Womit testest du den NO3 Gehalt selber?

Ich pers. würde mehr NO3 zudüngen und CO2 aufdrehen und den Volldünger geringer zusetzen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

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Postby nik » 27 Sep 2013 12:03
Hi Tobi,

CO2 muss wegen der hohen KH sowieso Oberkante sein, Volldünger ist schon reduziert - und NO3 sollte schon wegen der häufigen Wasserwechsel üppig sein, das ist allenfalls zu überprüfen.

Gruß, Nik
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Postby Erwin » 27 Sep 2013 15:10
Hallo Oliver,

(ich habe jetzt nicht alles bis aufs Kleinste durchgelesen, sondern nur mittels Suchfunktion nach "Steine" gesucht und dieses genauer gelesen).

Falls du deine Kalkquelle
2 große einige kleine Steine (Muschelkalk)
immer noch im Becken hast, schmeisse sie sofort raus.
Vor allem wenn du den CO2-Level erhöhst, wird die kh weiter ansteigen und du vergeudest dein mühsam eingebrachtes CO2. Das CO2 soll doch den Pflanzen zugute kommen und nicht den Steinen.

MfG
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Postby Erwin » 27 Sep 2013 18:32
Hallo nochmal,

nach dem ich nun die Zeit gefunden habe alles zu lesen, habe ich bemerkt, dass du die Steine kürzlich entnommen hast, sie aber nach dem überstandenem Algenproblem (oder etwas früher) wieder hineingeben willst.
Davon rate ich dringend ab.
Es ist mir auch irgendwie unverständlich, warum dich da noch niemand darauf hingewiesen hat. Seit ganzen 3 Monaten nicht. Kann mir das nur so vorstellen, dass man manchmal den Wald vor lauter Bäumen (oder Mikroflora und Düngeempfehlungen) nicht sieht.

MfG
Erwin
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Postby Oliver Alex » 27 Sep 2013 22:19
Hallo zusammen,

schön, dass ich nicht immer nur "Hallo Nik" schreiben kann - ist aber mit nichten negativ gegenüber Nik zu verstehen.

Ich versuche noch einmal in Kürze das Wesentliche zu schildern, damit es übersichtlicher wird:

2 Hauptprobleme:

1.) Algen:
a) Pinselalgen am Echinodorus (nur an grünen Blätter, egal wie alt), gewellter Wasserkelch, Zwergnadelsimse
und an den Vallisnerien, (und an der nicht mehr vorhandenen Deko)
b) Fusselalgen an Helanthium, Vallisnerien (nur kurz unter der Wasseroberfläche), roter Tigerlotus
c) braune Fadenalgen vereinzelt an Helanthium
d) Cyanos besonders an den in vitro Marsileas und Zwergnadelsimse, vereinzelt an den Vallisnerien
und Helanthium und Scheiben


2.) Wachstum:
a) Krüppelwachstum an bisher allen Stengelpflanzen (Gymnocoronis und Wasserfreunde sind bereits ausgestorben) und Helanthium (diese wächst zwar schnell, aber neue Triebe nun verkrüppelt und kleine, hele Blätter)
b) eigentlich roter Tierlotus, der seit dem Einsetzen nur noch grüne Blätter treibt
c) Vallisnerien, die mittig z.T. wie nekrotisch werden (siehe weiter oben)


Die Düngung:

a) NO3 dünge ich gar nicht, da mein LW ein NO3 von 20 hat (gemessen mit JBL, stimmt mit TW-Analyse überein). NO3 schwankte seit der Neeinrichtung immer zwischen 20 und 40.

b) PO4 habe ich 0,2 im LW, mit voll bestücktem Filter war es nie unter genau diesen Wert zu bekommen. Aktuell liege ich mit fast leerem Filter bei 0,1 (3 Tage nach 50% WW) morgen messe ich erneut, mal sehen. Als die Algenproleme besser waren, aber nicht der Krüppelwuchs hatte ich das PO4 zwischen 0,5 und 1,0 mittels AR Makro Basic NPK gehalten. Gemessen wurde mittes JBL sehr engmaschig.

c) Kalium ist im LW so bei 2,4. Seit geraumer Zeit halte ich das zwischen 10 und 15 mittels Kaliumsulfat (rechnerisch mit 0 Verbrauch angenommen). Da ich ja alle zwei Wochen WW zu 50% mache und das WW wieder mit den 15 aufdünge sollte da eigentlich kein Mangel entstehen. Krüppelwuchs kommt ja auch nicht durch zu wenig Kalium, sonder durch zu viel. Und da Kalium nur durch Düngung kummuliert scheidet ein zuviel davon schon mal aus.

d) Fe und Co: Gedüngt habe ich anfangs mit dem JBL Ferropol nach Eisenmessung (wieder JBL) und habe versucht den Spiegel zwischen 0,1 und 0,5 zu halten. Das war kein Problem, denn der JBL Ferropol hat ja eine viel höhere Eisenkonzentration in Bezug zu den anderen Spurenelementen, als andere Volldünger. Dennoch hatte ich auch bei diesem Dünger einen Fe-Verbrauch von 0,03 bis 0,08 mg/l und Tag was ja laut Nährstoffrechner utopisch viel ist. Komischerweise benötigte ich genau die empfohlene Dosis um den Spiegel zu halten. Bin dann aber auf den AR Mikro Basic umgestiegen, da ja viele davon schwärmen und die Theorie und Praxis von Aquasabi, Aquarebell in sich völlig schlüssig sind. Leider habe ich auch hier wieder genau denselben hohen Eisenverbrauch wie beim JBL. Trotz leerem Filter und kranker Pflanzen. Aber einen Fe-mangel scheinen sie nicht zu haben. Trotzdem denke ich, dass bei Nichtnachweisbarkeit des Fe im Wasser es auch nicht für Pflanzen nutzbar ist. Entweder frisst meine böse Mikroflora die Stabilisatoren auf und setzen das Eisen frei, wo es dann zu irgendwas reagiert oder meine hohe GH verdrängt das Fe aus den Chelatkomplexen.
Aktuell dünge ich 3 ml AR Mikro Basic täglich, wie auf der Flasche empfohlen.

e) CO2 mittels Druckgas und Nachtabschaltung ist nun so bei 40 seit einigen Tagen.

Das Licht:

4xT5 mit 24 W (2x865, 2x840) mit Dennerle Reflektoren über meine 80x50x60 (BxTxH)
6 Stunden volles licht eine Stunde Dimmung
Ich habe schon alles ausprobiert: mit Reflektoren und ohne, 12 Std., 10 Std., 8 Std., verschiedene Beleuchtungsphasen (mittags ohne 840, morgens und Abdens ohne 865) mal nur einen Balken an, mal drei, verschiedene Röhrentypen 965, 830, 827, 880 ALLES (selbst die Belceuchtungsdauer) ohne sichtbaren Einflus auf die Algen oder das Krüppelwachstum!

So, nun konkret zu Euch

Nitrat war bis jetzt kein Thema, da du im Leitungswasser so viel vorhanden hast?! Womit testest du den NO3 Gehalt selber?

Ich pers. würde mehr NO3 zudüngen und CO2 aufdrehen und den Volldünger geringer zusetzen.


Hi Tobias,

wie oben geschrieben ist das NO3 im LW 20 und messentue ich es mit JBL. Auf welchen Wert würdest Du NO3 aufdüngen? Mehr als 20? CO2 habe ich abgearbeitet. Soll ich noch weniger als 3 ml/d vom AR Mikro Basic auf 200 Nettoliter düngen?


nach dem ich nun die Zeit gefunden habe alles zu lesen, habe ich bemerkt, dass du die Steine kürzlich entnommen hast, sie aber nach dem überstandenem Algenproblem (oder etwas früher) wieder hineingeben willst.
Davon rate ich dringend ab.
Es ist mir auch irgendwie unverständlich, warum dich da noch niemand darauf hingewiesen hat. Seit ganzen 3 Monaten nicht. Kann mir das nur so vorstellen, dass man manchmal den Wald vor lauter Bäumen (oder Mikroflora und Düngeempfehlungen) nicht sieht.


Hi Erwin,

genau, die Steine sind zur Entalgung raus und sollen wieder rein, wenn das Becken stabil ist. Ganz am Afang hatte ich CO2 auch bei 40, bis Nik mir empfahl das CO2 nicht so weit aufzudrehen. Aber selbst bei einem CO2 von 40 stieg die KH nicht an, nicht um 1°! Aber bei einer GH von 22 und einer KH von 12 mit einem alkalischen pH wird sich der Kalkstein auch nicht auflösen. Aber falls ich doch noch eine UOA anschaffe und mal vernünftige pH, KH und GH Werte habe, dann mache ich vor dem Wiedereinsetzen mal einen Test mit angesäuertem D- Wasser und messe, wie sich die KH und GH ändern.
Leider glaube ich nicht, dass das Entfernen der Steine mein Problem lösen wird.
Bemerkenswert ist ein Phänomen, das ich beobachtete, als ich die Steine im Vordergrund, die alle mit Pinselalgen übersäht waren einfach umgedreht habe, also mit der Seite nach oben, die zuvor im Kies vergraben war. Darauf bildeten sich über 10 Wochen hinweg überhaupt keine makroskopisch sichtbaren Algen. Steckt die Mikroflora doch im Kies fest?

Das die dann auf älteren Blättern auftauchen, ist nix besonderes.


Hi Nik,

naja, zumindest bei meinem Echinodorus spielt das Alter der Blätter beim Pinselalgenbefall keine Rolle, sondern die Farbe! Rote Blätter bekommen da einfach keine Pinselalgen, egal wie alt sie sind. Nur die grünen. Aber klar hast Du recht - bei mir funktioniert es einfach nicht und da helfen solche Phänomene eben auch nicht weiter.

Das das mit ständig PO4 besser lief ist mir auch nur ein eindeutiges Indiz für ein Problem. BTW, meine Becken laufen idR. mit PO4 n.n. und CO2 nie mehr als 20mg/l. Das CO2 ist bei dir keinesfalls die Ursache. Sowohl höhere PO4- als auch CO2-Gehalte werden auch benutzt um Probleme zu unterdrücken. Lösung ist das keine.


Denkst Du nicht, dass die Unterdrückung dieser Probleme mittels CO2 und PO4 der Mikroflora die nötige Zeit verschaffen könnte, die sie benötigt um das Becken zu stabilisieren? Ich habe auch schon überlegt, ob nicht durch die ständigen WW durch das eingebrachte Chlor/Chlordioxid im LW die Mikroflora ständig eins übergebraten bekommt.....

Ich würde weiterhin nicht die hohe GH als primäre Ursache deiner Probleme anführen. Allerdings stünde nun schon deswegen der Versuch einer Kaliumzugabe an.


Wie meinst Du das? Kalium dünge ich ja mittels Kaliumsulfat seit geraumer Zeit aber sicher nicht über. Würdest Du mal versuchen das Kalium so Richtung 30 bis 40 zu treiben?

Im Prinzip habe ich jetzt 4 Möglichkeiten:

1) Kies raus Sand rein und hoffen, dass die MF sich dort nicht mehr verstecken kann.
2) UOA und hoffen, dass durch gesündere und besser wachsende Pflanzen die Algen weniger werden
3) warten und der MF einfach noch Zeit geben, ggf. weniger WW
4) das von Nik vorgeschlagene Bakterienzegs geben

Ich weiß erade wirklich nicht mehr weiter.
Morgen zumindest gibt es neue PO4 Werte.

Gruß
Oli
Oliver Alex
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Postby nik » 28 Sep 2013 10:19
Hallo Oli,

du hast recht, Kalium bringt nicht weiter, das kann nicht für den Krüppelwuchs verantwortlich sein. Man könnte evtl. an den älteren Blättern einen K-Mangel erkennen, soweit sie nicht sowieso von den Antennenwelsen zernagt werden. ;)

Makronährstoffe incl. CO2 lassen sich dann auch ausschließen. Also habe ich das in meiner Sammlung auf Spurenelemente überprüft. Möglich wäre ein Zinkmangel. Missbildung der Blätter ist eine Folge, du könntest auch mal schauen ob die Interkostalfelder, d.h. zwischen den Blattadern der jungen Blätter, heller sind. Ungünstig für die Zn-Verfügbarkeit ist viel Ca, PO4 und ein hoher pH-Wert. Alles da. Zn separat zu düngen bietet sich mal nicht so dolle an, entsprechende Mittel sind ätzend, Gewässer schädigend.

PO4 zu vermeiden, bist du ja auf dem Weg. Hohe Ca- und pH-Werte bleiben ein Problem. Für Zn ist ein pH von 6,5 optimal. Dafür deutlich über 100mg/l CO2 als Maßnahme bietet sich auch nicht so an ...


Ich gebe dir nun den konkreten Rat, denn ich stoße immer wieder darauf. Entsalze das Wasser, dann bekommst du die Düngung in vernünftige Bereiche. Lasse von mir aus den Kies und mache dann eine bakterielle Kur mit den erwähnten Microbe Lift Produkten ML Special Blend, ML Nite Out II und dann hat das schon recht gute Chancen auf eine gute Lösung. Auch wenn dir das niedrig erscheint, betriebe ich das Becken dann mit KH2.
BTW, deinen Kies durch einen geeigneten Sand vom nächsten Sandwerk zu ersetzen käme keine 5,-€.

Ich setze für so etwas die Vermeidung von Phosphatdepots voraus. PO4 ist in seiner Bindungsfreudigkeit grundsätzlich problematisch. Ich würde unbedingt versuchen PO4 n.n. zu bekommen und dann nur auf Stoß beim Ww zu düngen. Hier im Forum hat es für höher PO4-Werte eine allgemein deutlich höhere Toleranz, es ist aber nicht nötig und bringt Nachteile mit sich.

Gruß, Nik
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Postby kiko » 28 Sep 2013 11:16
Hallo,
ja schwächlichere Pflanzen werden bevorzugt von Krankheiten wie auch Algen befallen - manche Arten sind naturgemäß aber grundsätzlich auch schlicht empfänglicher für das ein oder andere. Ein Becken mit weniger algenempfindlicheren Arten oder allgemein ein Becken in solche Bahnen zu schieben das alle Pflanzen gut dastehen, kann folglich signifikant die (Neu)Befallsrate mindern.

Sicherlich kann man nun ein Becken auch einfach neu aufsetzen und wenn du die Algen nicht erneut einbringst, wird das auch mit Sand problemlos laufen - bringst du sie aber über irgendwelche vorher gebrauchten Utensilien wieder ein = stehst du spätestens in paar Monaten wieder genauso da wie jetzt. :?
Denn guter Wuchs alleine reicht nicht immer. Topfitte Pflanzen werden z.b. von Pinselalgen zwar eher nur selten besiedelt, aber gerade Pinsels suchen sich anstatt der Pflanzen dann halt einfach nur neue Besiedelungsplätze (was Pumpe, Deko oder auch gar schlicht Schneckengehäuse :P sein können)
Einen Filter jedoch faktisch leer betreiben, finde ich persönlich nicht so sinnvoll - denn jenach gewählter (Filter) Materialkonstellation, kann u.U. wenigstens ein Teil der Sporen im Filter eingefangen werden und vergammeln - anstatt im Falle eines leeren Filters direkt wieder ins Wasser "weiterverteilt zu werden". Strittig ist dabei jedoch wie der Filter anteilsmäßig und v.a. mit welchen Materialen bestückt werden sollte , worauf ich auch keine allgemeingültige Antwort parat habe. Was ich nur sicher weiß, das in Becken ohne jegliche Pumpen (sprich 0 Wasserumströmung) Pinselalgen idr. keine Chance haben sich weiterzuverbreiten. Dem Filter sollte man daher eine größere Beachtung schenken.
grüße Olaf-Peter
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Postby Oliver Alex » 28 Sep 2013 23:08
Hallo zusammen;

du könntest auch mal schauen ob die Interkostalfelder, d.h. zwischen den Blattadern der jungen Blätter, heller sind


Hi Nik,
das ist schwer zu sagen, denn da die Adern dicker sind als die Zwischenrippenfelder, erscheinen mir diese immer etwas heller. Aber nicht irgendwie auffällig. Hatte ja auch schon viel Spurenelemente gedüngt, ohne Änderung.

Ungünstig für die Zn-Verfügbarkeit ist viel Ca, PO4 und ein hoher pH-Wert. Alles da.


Nicht mehr! Heute war das PO4 zum ersten mal <0,02, also n.n., und das obwohl ich seit der letzten Messung ordentlich gefüttert habe. Also soll ich nun das PO4 bis zum nächsten WW bei n.n. lassen und dann auf Stoß auf 0,5 düngen? Als durchschnittlichen PO4 Verbrauch habe ich 0,05/d, d.h. das PO4 wäre dann ja 10 Tage nachweisbar.

Entsalze das Wasser, dann bekommst du die Düngung in vernünftige Bereiche.


Bin schon drauf und dran...würdest Du 100% Osmosewasser nehmen und mit PMS aufsalzen, oder mit LW verschneiden? Bei KH2 macht verschneiden wohl wenig Sinn...

BTW, deinen Kies durch einen geeigneten Sand vom nächsten Sandwerk zu ersetzen käme keine 5,-€.


Also vor meinem Umzug hatte ich in meinem 60er einen weißen Quarzsand (Farbcode 201) von Vitakraft Aqua-Deco mit der Körnung 0,05 - 0,12 mm. Habe davon noch recht viel. Taugt der was? Was hälst Du prinzipiell von Colorsanden?

Denkst Du nicht, dass die Unterdrückung dieser Probleme mittels CO2 und PO4 der Mikroflora die nötige Zeit verschaffen könnte, die sie benötigt um das Becken zu stabilisieren? Ich habe auch schon überlegt, ob nicht durch die ständigen WW durch das eingebrachte Chlor/Chlordioxid im LW die Mikroflora ständig eins übergebraten bekommt.....


Könntest Du da noch Stellung dazu beziehen?

Ein Becken mit weniger algenempfindlicheren Arten


Hi Olaf-Peter,

kennst Du zufällig eine gute Übersicht mit der Algenanfälligkeit von Pflanzen. Könte mir schon vorstellen, dass ich (vorerst) bis alles stabil läuft auf solche Pflanzen verzichte. Also aktuell muss ich sagen, dass Stengelpflanzen sehr anfällig sind, oder?

wenn du die Algen nicht erneut einbringst, wird das auch mit Sand problemlos laufen - bringst du sie aber über irgendwelche vorher gebrauchten Utensilien wieder ein = stehst du spätestens in paar Monaten wieder genauso da wie jetzt.


Genau das ist der Knackpunkt. So wie ich Niks Mikroflora-Theorie verstehe, kann man ein stabiles Becken eben nicht mit dem Einbringen von ein paar Algen wieder so aussehen lassen wie jetzt meins. Mikroskopisch werden ja immer Algen vorhanden sein, selbst im LW. Es wird aber letztendlich eine Frage der Menge der eingebrachten Algen sein, also quasi die "Infektionsdosis", bis es zum Ausbruch der "Algenpest" kommt. Von der Logik her müsste sich es in den ersten Tagen bis Wochen herauskristallisieren, wohin die Reise geht, denn je länger das Becken steht (gute Führung vorausgesetzt), desto stabiler wird es werden und desto höher wird diese Infektionsdosis sein. Aber das ist nur nach meinem Verständnis von Niks Therorie. Aber mal hören, was Nik dazu sagt....

Topfitte Pflanzen werden z.b. von Pinselalgen zwar eher nur selten besiedelt, aber gerade Pinsels suchen sich anstatt der Pflanzen dann halt einfach nur neue Besiedelungsplätze


Das schöne an Niks Mikroflora-Theorie ist, das diese jene auch die Deko vor Algenbefall schützt.

Einen Filter jedoch faktisch leer betreiben, finde ich persönlich nicht so sinnvoll - denn jenach gewählter (Filter) Materialkonstellation, kann u.U. wenigstens ein Teil der Sporen im Filter eingefangen werden und vergammeln - anstatt im Falle eines leeren Filters direkt wieder ins Wasser "weiterverteilt zu werden".


Oft liest man, das Pinselalgen sehr häufig mit eine zu hohen Substratfilterung einhergehen. Eigentlich kann ich mir das nur so erklären, das diese Pinselalgen quasi ohne Licht auskommen und sich im Filter wegen PO4-Anreicherung dort vermehren können. Jetzt bräuchte man wirklich einen Mikrobiologen, der sich mal meinen Filterschlamm unterm Mikroskop anschaut. Aber es gibt halt auch noch jede Menge anderer Algen, die ich eben auch im Becken habe. Von meinem Gefühl her würde ich auch lieber deutlich mehr Watte in den Filter packen und die Strömungsgeschwindigkeit drossel. Aber das kann ich ja immer noch machen, wenn Nik mein AQ nicht hinbekommt :wink: ! Sehr interessant wäre hier zu wissen, ob eine Pinselalgenepidemie, die durch hohe Substratfilterung ausgelöst wurde sich durch eine UV-C Klärung wieder beseitigen liese.

So nun aber genug der grau-grünen Theorie. Muss morgen fit sein ud wieder ein paar Cyanos absaugen. Werde mir nun noch auf den kleinen Etappensieg des n.n PO4s ein Bierchen gönnen.

Gruß
Oli
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Postby nik » 29 Sep 2013 10:59
Hi Oli,

Oliver Alex wrote:Heute war das PO4 zum ersten mal <0,02, also n.n., und das obwohl ich seit der letzten Messung ordentlich gefüttert habe. Also soll ich nun das PO4 bis zum nächsten WW bei n.n. lassen und dann auf Stoß auf 0,5 düngen? Als durchschnittlichen PO4 Verbrauch habe ich 0,05/d, d.h. das PO4 wäre dann ja 10 Tage nachweisbar.

Na also. :)
Mit den 10 Tagen und dem regelmäßigen Verbrauch gilt das für das Auflösen der Phosphatdepots, wenn du in einer phosphatarmen Umgebung auf Stoß düngst, dann ist eine Zugabe von 0,5mg/l in ein/zwei Tagen weg.
Die Pflanzen sind noch gestopft, mind. erst mal eine Woche kein PO4 düngen.

Bin schon drauf und dran...würdest Du 100% Osmosewasser nehmen und mit PMS aufsalzen, oder mit LW verschneiden? Bei KH2 macht verschneiden wohl wenig Sinn...

PMS ist nicht zur Aufbereitung von entsalztem Wasser gedacht, das ist eine Ergänzung in SE und Mg(/Ca).

Verschneiden ist einfach. Für ein gutes Aufhärtesalz spricht die Versorgung mit SE und die Verringerung des Silikats, was du sonst mit dem Verschnittwasser zugibst. Silikate sind nicht wirklich schlimm, aber ein Betrieb ohne, das kann ich aus Erfahrung sagen, ist so entspannend, dass ich meine VEA irgendwann wieder benutzen werde. Bei KH2 brauchst du nur wenig davon. Meine Empfehlung ist das Duradrakon von Andreas Kremser.

Also vor meinem Umzug hatte ich in meinem 60er einen weißen Quarzsand (Farbcode 201) von Vitakraft Aqua-Deco mit der Körnung 0,05 - 0,12 mm. Habe davon noch recht viel. Taugt der was? Was hälst Du prinzipiell von Colorsanden?

Style schlägt inzwischen soweit durch, dass ein natürliches Substrat in seiner gegebenen Erscheinung nicht mehr reicht und ummantelt werden muss. Ein heller Sand lässt sich finden, dann halt nicht mehr 25kg/3,5€.

Die Ummantelung ist nicht frei von Risiken, auch hier im FG wurde von Problemen mit solchen Substraten berichtet. Ich würde es nicht machen. Bei mir in der Gegend ist mein 0,4-0,6mm Sand aus dem Sandwerk etwas gelber als der ziemlich helle 0,4-0,8mm "Poolfiltersand" aus dem Baumarkt mit Poolabteilung. musst du dir ansehen. Poolfiltersand habe ich mit 12€/25kg in Erinnerung.


Denkst Du nicht, dass die Unterdrückung dieser Probleme mittels CO2 und PO4 der Mikroflora die nötige Zeit verschaffen könnte, die sie benötigt um das Becken zu stabilisieren? Ich habe auch schon überlegt, ob nicht durch die ständigen WW durch das eingebrachte Chlor/Chlordioxid im LW die Mikroflora ständig eins übergebraten bekommt.....

Leitungswasser ist in aller Regel nicht gechlort! Nur bei Baumaßnahmen wird mal durch die Leitungen gejagt.
Ansonsten ist an dem Gedanken der Unterdrückung schon was dran, allerdings unterdrückt man mit manchen Mitteln nicht nur irgendwelche unerwünschten Erscheinungen sondern schädigt auch die Mikroflora. Ist halt immer so eine Sache, aber es bewegt sich schon häufiger in diesem Spagat.

Von ständig nachweisbarem Phosphat rate ich ab. Es ist nicht notwendig, schafft aber mögliche Probleme.
Beim CO2 siehst du an deinem Fall exemplarisch gute Gründe für hohe CO2-Gehalte, allerdings belastest das permanent den Besatz, auch bei jedem Wasserwechsel. Es ist schlicht nicht notwendig.
UV-C ist z.B. bezüglich zu erschlagender Erscheinungen im Wasser bei angemessener Nutzung nebenwirkungsarm.
Für kristallklares Wasser in meinen ungefilterten Sandbecken reicht ein Betrieb von nächtens einer Stunde alle zwei Tage. Das macht nichts kaputt, aber an meinem WZ-Cube Garden habe ich trotzdem auf die feste Installation von UV-C verzichtet - obwohl ich die anfänglich bei einem neu aufgesetzten Becken schon mal gebrauchen. Bei einem reifen Becken nicht mehr.

Ein Becken mit weniger algenempfindlicheren Arten

Solche Beobachtungen mache ich in meinem Teichlein. Da ist ein latentes Fadenalgenproblem, das zeigt sich unterschiedlich bei verschiedenen Pflanzen. Ich würde mich zu der allgemeinen Aussage hinreißen lassen, dass die geringere submerse Eignung einer Pflanze mit ihrer höheren Anfälligkeit für Algen korreliert.

Genau das ist der Knackpunkt. So wie ich Niks Mikroflora-Theorie verstehe, kann man ein stabiles Becken eben nicht mit dem Einbringen von ein paar Algen wieder so aussehen lassen wie jetzt meins. Mikroskopisch werden ja immer Algen vorhanden sein, selbst im LW. Es wird aber letztendlich eine Frage der Menge der eingebrachten Algen sein, also quasi die "Infektionsdosis", bis es zum Ausbruch der "Algenpest" kommt. Von der Logik her müsste sich es in den ersten Tagen bis Wochen herauskristallisieren, wohin die Reise geht, denn je länger das Becken steht (gute Führung vorausgesetzt), desto stabiler wird es werden und desto höher wird diese Infektionsdosis sein. Aber das ist nur nach meinem Verständnis von Niks Therorie. Aber mal hören, was Nik dazu sagt....

Ich will schon herausstellen, dass ein mikrobiologisch funktionierendes Becken einen auffällig hohen Widerstand gegen Algen hat. Mit Pinselalgen kann ich meine Becken niemals infizieren! Die gehen einfach kaputt. Cladophora spec. ist aber möglich zu importieren. Bei der kommt weder Nährstoffsituation noch Mikroflora für eine Bekämpfung ausreichend zum Tragen. Unter meinen Bedingungen wirkt Easy Life AlgExit jedes mal, allerdings schädigt das eindeutig auch die Mikroflora. Da weiß ich keine Alternative.

Das ein Becken anfänglich Algen entwickelt, ist normal und Ausdruck einer noch nicht entwickelten Mikroflora. Mit guten Ausgangspflanzen habe ich bis auf den unvermeidbaren, aber sehr geringen Anflug von Kieselalgen Aquarien ansonsten völlig algenfrei einfahren können. Da spielt eindeutig die Qualität der Pflanzen, die Qualität der Becken aus denen die kommen, aber nicht die Menge der Pflanzen eine entscheidende Rolle.

Einen Filter jedoch faktisch leer betreiben, finde ich persönlich nicht so sinnvoll - denn jenach gewählter (Filter) Materialkonstellation, kann u.U. wenigstens ein Teil der Sporen im Filter eingefangen werden und vergammeln - anstatt im Falle eines leeren Filters direkt wieder ins Wasser "weiterverteilt zu werden".

Na ja, konsequenterweise verwende ich am 182l Cube Garden nur noch eine 5W Springbrunnenpumpe zur Umwälzung und für den sich in der Abdeckung befindenden CO2-Reaktor (plus Heizung). Ich weiß einfach, dass ein schwach besetztes Pflanzenbecken in der Summe besser ohne Substratfilterung funktioniert. Es hat aber alles Vor- und Nachteile.

Oft liest man, das Pinselalgen sehr häufig mit einer zu hohen Substratfilterung einhergehen. Eigentlich kann ich mir das nur so erklären, das diese Pinselalgen quasi ohne Licht auskommen und sich im Filter wegen PO4-Anreicherung dort vermehren können. Jetzt bräuchte man wirklich einen Mikrobiologen, der sich mal meinen Filterschlamm unterm Mikroskop anschaut. Aber es gibt halt auch noch jede Menge anderer Algen, die ich eben auch im Becken habe. Von meinem Gefühl her würde ich auch lieber deutlich mehr Watte in den Filter packen und die Strömungsgeschwindigkeit drossel. Aber das kann ich ja immer noch machen, wenn Nik mein AQ nicht hinbekommt :wink: ! Sehr interessant wäre hier zu wissen, ob eine Pinselalgenepidemie, die durch hohe Substratfilterung ausgelöst wurde sich durch eine UV-C Klärung wieder beseitigen liese.

Du musst es hinbekommen. Ich gehe mit so einem Becken, hätte ich es vor Ort, konsequenter um als du, dem die entsprechenden Erfahrungen fehlen. Ich sehe am Zustand sofort ob etwas zu tun ist, da entstehen bei dir vor allem Fragen. ;) Vor Ort ist ein Unterschied.
Du bekommst von mir nur Hinweise - so gut es auf die Entfernung geht - und du setzt es evtl. um - so gut es deine inneren Widerstände zulassen.

Algen wachsen nicht ohne Licht. ;)

So nun aber genug der grau-grünen Theorie. Muss morgen fit sein und wieder ein paar Cyanos absaugen. Werde mir nun noch auf den kleinen Etappensieg des n.n PO4s ein Bierchen gönnen.

Das ist wirklich eine gute Nachricht. Wie schon geschrieben, mit ML/SB und -/NOII hatte ich auch die CB beseitigen können - und das in mich ausgesprochen beeindruckender Weise. Mir war wegen der schon reichlichen Probleme HCC kaputt gegangen und die im Sand verbliebenen Wurzeln sorgten für anaerobe Zersetzung mit der Begleiterscheinung H2S - der Sand wurde schwarz! Normalerweise passiert mir das nie und ich hätte den Sand deshalb schon getauscht, denn H2S geht gar nicht. In dem SB sind Bakterien die H2S verwerten, der Sand wurde vollständig(!) wieder hell - auch unter der Sandoberfläche. Das hat mich schon sehr beeindruckt! Das Zeug, auch das ML/ Bio Carbon, passt zu Sand wie Arsch auf Eimer!

Olaf-Peter ist unabhängig von seiner konträren Betriebsweise mit Filter und Kies ein Könner in Pflanzen. Offensichtlich geht es auch so. Was eine grundsätzlich wichtige Rolle spielt, ist der hohe Anspruch astreine Pflanzen zu erhalten. Das betone ich immer wieder. Olaf-Peter hat den. Ich würde ihn gerne zu einem gescheiten Sand, ohne Filterung veranlassen, er könnte das sicher und sähe die Unterschiede. Es geht nicht um Leben und Tod, aber diese Betriebsweise hat "Eigenheiten", die man mit einem stabilen Becken erlebt haben sollte.

Gruß, Nik
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