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Postby Mscr1 » 29 Oct 2017 18:54

Probleme:

Wie lässt sich das Problem generell beschreiben? [z.B. Algen, schlechter Pflanzenwuchs, etc.]*

Blaualgen breiten sich am Boden aus, die Pflanzen kümmern und werden überwuchert.

Wurden in letzter Zeit großartige Veränderungen am Aquarium durchgeführt? [z.B. Änderung der Düngung, des Lichts, der Technik, etc.]*

Nein.

Allgemeine Angaben zum Becken:

Standzeit des Aquariums:* 6 Monate

Größe des Aquariums [Maße (LxBxH in cm) & Bruttoliter]:* ~60*30*30

Welcher Bodengrund (+ evtl. Nährboden) und Körnung:* Kies, 5mm

Sonstige Einrichtung [Wurzeln, Steine, etc.]* Zwei größere und ein kleinerer Stein

Beleuchtung:

Beleuchtungsdauer:* 8-10 Stunden

Welche Lampen sind im Einsatz? [Angaben bitte mit Anzahl, Art (z.B. T5, LED, HQI, etc.), Reflektoren, Wattzahl, Farbtemperatur. Zum Beispiel 2x T5 24 Watt 865]*

Die LED-Leiste des Aqualantis LED 60-Sets.

Filterung:

Welcher Filter ist im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell. Zum Beispiel JBL CristalProfi e1500]*

CristalProfi i80


Mit welchen Filtermaterialien ist der Filter bestückt?* Untere Kammer: Sinterkeramik, oberen Kammer: Filterschwamm

Die Durchflussmenge des Filters in Liter/Stunde?* 420 l/h

CO2 Anlage (falls vorhanden):

Art der CO2 Anlage [Bio CO2 oder Druckgas]:* Bio-CO2 Anlage

Nachtabschaltung vorhanden?* Nein

pH Steuerung vorhanden?* Nein

Art der CO2 Einwaschung [z.B. Flipper, Paffrathschale, Diffusor, Außenreaktor): Paffratschale ("Nano-Topper")

CO2 Blasen pro Minute [bitte den Blasenzähler angeben]: -

Ist ein CO2 Dauertest im Einsatz? [Angaben bitte mit Hersteller und Modell] Dennerle Glasrohr

Welche Farbe hat der Dauertest? blau

Welche Indikatorflüssigkeit wird für den Dauertest genutzt? [Hersteller, ggf. KH-Wert der Flüssigkeit] Aqua Rebell 20 mg

Sonstige Technik (falls vorhanden):

Sonstige Technik (falls vorhanden) [z.B. Heizer, Bodenfluter, UVC-Klärer, Strömungspumpen] Heizstab

Wasserwerte im Aquarium:

gemessen am:* (die Werte sind konstant auf diesem Niveau)

Temperatur in °C:* 23

Welche Art Test wurde verwendet? [Angaben bitte mit Art (z.B. Teststreifen, Tröpfchentest, Fotometer), Hersteller]

Tr??pfchentest


KH-Wert: 13

GH-Wert: 14

NO2-Wert (Nitrit): 0,05-0,1

Düngung:

Wie wird gedüngt? [welches Produkt, Zeitpunkt, Mengenangabe, Düngesystem. z.B. Aqua Rebell Eisenvolldünger täglich 2ml]*

Aqua Rebell Micro Eisen 3mg/Woche


Wasserwechsel:

Wie oft wird wie viel Wasser gewechselt:* Wöchentlich 50%

Wird reines Leitungswasser benutzt:*Ja

Pflanzenliste:

Hottonia, Marsilea Hirsuta, Javafarn. Einzeln: Rotula, Wasserpest und mehrere unbestimmte Pflanzen

Zu wie viel Prozent (geschätzt) ist der Boden mit Pflanzen bedeckt?* ~30

Besatz:

Mehrere Perlhuhnbärblinge, Schnecken

Wasserwerte des Trinkwasserversorgers:

Leitungswasser KH-Wert:* 12-13

Leitungswasser GH-Wert:* 13-14

Leitungswasser Ca-Wert (Calcium):* 69-79

Leitungswasser Mg-Wert (Magnesium):* 13-15

Leitungswasser K-Wert (Kalium):* 2-3

Leitungswasser NO3-Wert (Nitrat):* 11-13

Leitungswasser PO4-Wert (Phosphat): (nicht angegeben)

Weitere Informationen und Bilder:


Werte Gemeinde, ich ersuche um Hinweise bezüglich der Ursache meines Algenproblems. Ich hatte wegen der Algen das Aquarium schon einmal neu eingerichtet. Kurz nach der Neueinrichtung ging das Problem wieder los. Ich hatte das Aquarium doch relativ dicht bepflanzt und begann mit der Düngerzugabe. Ungeachtet dessen breiteten sich die Cyanobakterien aus. Meine Perlhuhnbärblinge wurden durch einen Zukauf von einer größeren Kette mit einer diffusen und trotz Medikamenten kaum zu behebenden Krankheit infiziert, was ohnehin schon genug Aufwand und Zeit kostet. Gegen die Blaualgen habe ich vor ~2 Monaten Protalon 707 angewendet, was ebenso wie eine Dunkelkur und ein Versuch mit Wasserstoffperoxyd keine nachhaltige Wirkung zeigte. Heute habe ich gemäß im Forum zahlreich vorhanderen Empfehlungen die Kaliumdosis auf ~20 mg/l erhöht und warte nun auf eine eventuell eintrende Wirkung.

Generell kann ich keine eindeutig erkennbare Ursache feststellen. Bei der letzten Neueinrichtung habe ich versucht, viele Pflanzen einzusetzen, die jedoch bald zu kümmern begannen. In einem zweiten, 30 Liter fassenden Aquarium tritt das Blaualgenproblem zu meinem Erstaunen nicht auf.

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Postby eheimliger » 29 Oct 2017 19:12
Hallo,
nenne uns doch bitte deinen Vornamen.
Das 60 liter Becken hat eine Beleuchtung an der absolut untersten grenze, wundert mich das sowas verkauft wird, da wächst eigentlich nur anspruchloses wie Anubien, Moose oder Cryptocoryn, was dann aber keine Düngung in Form von Eisendünger und dann in der Menge, braucht.
Auf den Bildern die zu dunkel sind um etwas zu erkennen vermute ich zahlreiche Algenarten, die das ungleichgewicht aufzeigen, das Du auch mit den eigentlich ausreichenden wasserwechseln so nicht in den Griff bekommst.
Oben gibt es die Wiki, da kannst Du Dich etwas einlesen.
Gruß, Frank
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Postby Obiwan » 29 Oct 2017 22:46
Ich würde bei deinem Licht auch nicht düngen und bei deinem Befall eine H202 Kur durchführen bevor ich es neu aufsetzen würde.
Viele Grüße
Rene
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Postby omega » 30 Oct 2017 00:47
Hallo Frank,

eheimliger wrote:was dann aber keine Düngung in Form von Eisendünger und dann in der Menge, braucht.

über die Menge ließe sich ja noch streiten, aber wieso sollen Pflanzen unter Schwachlicht überhaupt keinen Eisenvolldünger benötigen? Wo sollen die Spurenelemente denn herkommen?

Grüße, Markus
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Postby eheimliger » 30 Oct 2017 07:21
Hallo Markus,
aus dem Leitungswasser und vom Besatz, das hat bei mir früher unter schwachlicht vorzüglich funktioniert mit den genannten Pflanzen.
Bis unter dem gegebenen Licht Mängel auftauchen kann es aber dauern, sollte doch etwas fehlen, dann kann man natürlich aufdüngen, was hier aber bestimmt mit 1/4 der Menge ausreichend sein sollte,
oder mann schiebt denen 1 Düngestick unter die Wurzeln, die gibt es auch mit Fe.
Gruß, Frank
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Postby Wuestenrose » 30 Oct 2017 08:33
Morgen…

eheimliger wrote:aus dem Leitungswasser…

Leitungswasser wird von den Wasserwerken enteisent, weil es sich sonst als Schlamm im Wassernetz niederschlagen würde. Guck doch einfach mal in Deine Trinkwasseranalyse.


Grüße
Robert
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Postby Obiwan » 30 Oct 2017 09:34
Warum soll im Trinkwasser kein Eisen enthalten sein. Meine Trinkwasseranalyse durch den Wasserversorger hat folgendes Messergebnis: FE = 0,023mg/L! Also mehr als ausreichend für anspruchslose Pflanzen...
Wassertest
Viele Grüße
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Postby Wuestenrose » 30 Oct 2017 10:10
Morgen…

Obiwan wrote:Warum soll im Trinkwasser kein Eisen enthalten sein.

Hab ich doch geschrieben: Weil die Wasserwerker keine Eisenschlammablagerungen im Wassernetz wollen, wird es enteisent. 23 Mikrogramm pro Liter sind weniger als ein Fliegenschiß und auch für anspruchslose Pflanzen alles andere als ausreichend.


Grüße
Robert
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Postby Obiwan » 30 Oct 2017 10:33
Sorry - aber bei dem Licht ist ein Eisenwert um die 0,025 mehr als ausreichend. Meine Schwester hat das gleiche Wasser wie ich (wohnt sozusagen nebenan) hat eine relativ schwache Beleuchtung und düngt überhaupt nicht. Und trotzdem wachsen die Pflanzen, zwar langsam aber stetig. Sie hat einen normalen einfachen Kiesboden. Fazit: Mehr als ausreichend bei schwacher Beleuchtung und anspruchslosen Pflanzen.

Der optimale Bereich liegt laut Kremser sicherlich bei 0,05 und 0,1. Aber ich würde Eisen als limitierenden Faktor ausschließen.
Viele Grüße
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Postby Wuestenrose » 30 Oct 2017 10:46
Obiwan wrote:Sorry - aber bei dem Licht ist ein Eisenwert um die 0,025 mehr als ausreichend.


Ausreichend vielleicht, um die Pflanzen kurz vor dem Abnippeln zu halten, aber nicht zur Gesunderhaltung.
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Postby copalethri » 30 Oct 2017 14:28
Wuestenrose wrote:Morgen…

Obiwan wrote:Warum soll im Trinkwasser kein Eisen enthalten sein.

Hab ich doch geschrieben: Weil die Wasserwerker keine Eisenschlammablagerungen im Wassernetz wollen, wird es enteisent. 23 Mikrogramm pro Liter sind weniger als ein Fliegenschiß und auch für anspruchslose Pflanzen alles andere als ausreichend.


Grüße
Robert


Hallo ,
selbstverständlich ist Eisen im Trinkwasser enthalten, möglich sogar bis zu einem Richtwert/Grenzwert von 0,2 mg/l entsprechend DIN EN ISO 11885, also lieber Robert, den Ball immer schön flach halten mit oberlehrerhaften Pauschalkommentaren...andere können sowas auch :roll:
Viele Grüße, Kay.
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Postby Biotoecus » 30 Oct 2017 14:39
copalethri wrote:
Wuestenrose wrote:Morgen…

Obiwan wrote:Warum soll im Trinkwasser kein Eisen enthalten sein.

Hab ich doch geschrieben: Weil die Wasserwerker keine Eisenschlammablagerungen im Wassernetz wollen, wird es enteisent. 23 Mikrogramm pro Liter sind weniger als ein Fliegenschiß und auch für anspruchslose Pflanzen alles andere als ausreichend.


Grüße
Robert


Hallo ,
selbstverständlich ist Eisen im Trinkwasser enthalten, möglich sogar bis zu einem Richtwert/Grenzwert von 0,2 mg/l entsprechend DIN EN ISO 11885, also lieber Robert, den Ball immer schön flach halten mit oberlehrerhaften Pauschalkommentaren...andere können sowas auch :roll:


Selbstverständlich ist Eisen im Trinkwasser enthalten, nur wird der Grenzwert von 0,2mg/l in aller Regel nicht erreicht und es werden nur Kleinstmengen mitgeliefert.
Das die Versorger einen Grenzwert von 0,2mg/l eher nicht erreichen wollen ist ja schon erklärt worden.
Das man hier natürlich mal wieder klugscheissen möchte liegt eher daran, dass man sein schönes Weltbild gerade mal wieder nicht verbiegen will.
Und tatsächlich ist Fe nur ein Wert von vielen.
Er wird nur oft als "Zeiger" für Mikronährstoffe herangezogen.
Ein normaler Mikro Volldünger bringt nicht nur Fe sondern auch andere Mikronährstoffe mit, die das Leitungswasser so nicht liefert.
Es fällt natürlich schwer über diese Grenze hinweg zu schauen und stoisch mit den Fe Wert herumzufuchteln.
Das ist Quark und bleibt Quark weil kein Leitungswasser wirklich alle Mikro- und Makronährstoffe mitliefert.

Beste Grüße
Martin
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Postby Matz » 30 Oct 2017 16:03
Hallo Kai,
ich konnte in Roberts Posts hier bislang nix "oberlehrerhaftes" erkennen/lesen.
Bitte also auch selbst sachlich bleiben und solche Äusserungen unterlassen.
:tnx:
Das bringt den Threadersteller kein bisschen weiter (und nur darum sollte es gehen!).
Bis bald,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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Postby Wuestenrose » 30 Oct 2017 16:33
Mahlzeit…

copalethri wrote:selbstverständlich ist Eisen im Trinkwasser enthalten, möglich sogar bis zu einem Richtwert/Grenzwert von 0,2 mg/l entsprechend DIN EN ISO 11885, …

Dummerweise postuliert die DIN EN ISO 11885:2009-09 "Wasserbeschaffenheit - Bestimmung von ausgewählten Elementen durch induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)" aber gar keinen Grenzwert für Eisen (und auch keinen für die anderen Elemente), lieber Kay :taetschel: . Und warum die Wasserwerker kein Eisen mögen, hab ich schon geschrieben.

Wer andern eine selbst hinein…


In diesem Sinne,
Robert
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Postby Obiwan » 30 Oct 2017 16:46
Biotoecus wrote:Das ist Quark und bleibt Quark weil kein Leitungswasser wirklich alle Mikro- und Makronährstoffe mitliefert.

Beste Grüße
Martin


Dann würden in allen Becken die nicht gedüngt werden und über kein Nährboden verfügen, die Pflanzen auf kurz oder lang eingehen. Diese Aussage deckt sich in keinster Weise mit meinen Erfahrungen auch im weiteren Umfeld. Ich gehöre zwar auch zu der Düngerfraktion, jedoch gibt es Becken die ohne Dünger und Nährboden auskommen.
Viele Grüße
Rene
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