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Beitragvon Biotoecus » 30 Okt 2017 16:52
Moin,

Obiwan hat geschrieben:
Biotoecus hat geschrieben:Das ist Quark und bleibt Quark weil kein Leitungswasser wirklich alle Mikro- und Makronährstoffe mitliefert.

Beste Grüße
Martin


Dann würden in allen Becken die nicht gedüngt werden und über kein Nährboden verfügen, die Pflanzen auf kurz oder lang eingehen. Diese Aussage deckt sich in keinster Weise mit meinen Erfahrungen auch im weiteren Umfeld. Ich gehöre zwar auch zu der Düngerfraktion, jedoch gibt es Becken die ohne Dünger und Nährboden auskommen.


Nun, der Versuch ist denkbar einfach.
Becken aufstellen, gewaschenen Sand/Kies rein, reichlich Pflanzen rein, CO2 Düngung dran, Licht drauf, Leitungswasser rein, alle Woche 50% Wasserwechsel und abwarten.
Keine Fische, keine Wirbellosen, kein Futter, kein Dünger, kein sonstiger Eintrag. Nur Leitungswasser.

Da bin ich mal gespannt.
Ich würde Dich dann bitten das so durchzuziehen.
Ich hab´s schon hinter mir.
Mal sehen ob wir zum gleichen Ergebnis kommen.

Gruß Martin
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Beitragvon Wuestenrose » 30 Okt 2017 16:55
'N Abend…

Obiwan hat geschrieben:Dann würden in allen Becken die nicht gedüngt werden und über kein Nährboden verfügen, die Pflanzen auf kurz oder lang eingehen.

Wenn keine Tiere drin sind, die gefüttert werden, tun sie das auch.

Edit: Martin war schneller.

Grüße
Robert
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Beitragvon Obiwan » 30 Okt 2017 18:26
Sicherlich ist ein Besatz erforderlich... Das habe ich aber auch nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass es funktionierende Becken ohne zusätzliche Düngung oder Nährboden gibt - nicht mehr oder weniger.

Im vorgeschlagenen Versuchsaufbau würde ich kein CO2 einbringen - macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Ist letztendlich auch eine Form der Düngung.

Ich habe ein 60Liter CPO/Garnelen Becken - kein Dünger, kein Nährboden = Pflanzen wachsen.
Ich habe ein 25 Liter Becken (zur Zeit Aufzuchtbecken für meine Perlhuhnbärblinge) - kein Dünger, kein Nährboden = Pflanzen wachsen.

Vorsichthalber erwähne ich, dass ich in beiden Becken Futter einbringe...
Viele Grüße
Rene
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Beitragvon copalethri » 30 Okt 2017 19:21
Wuestenrose hat geschrieben:
Dummerweise postuliert die DIN EN ISO 11885:2009-09 "Wasserbeschaffenheit - Bestimmung von ausgewählten Elementen durch induktiv gekoppelte Plasma-Atom-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)" aber gar keinen Grenzwert für Eisen (und auch keinen für die anderen Elemente)

...aber selbstverständlich tut sie das - natürlich nicht, wie es Erbsenzähler und Dogmatiker gerne hätten in zitierfähigem 1:1 Text mit 1000 Nachkommastellen - auch wenn in erster Linie die Methodik beschrieben wird, ergibt sich allein durch die dort empfohlenen Wellenlängen je Element ergeben sich typische Bestimmungsgrenzen im gewählten Arbeitsbereich, der konkrete "Grenzwert" durch die Trinkwasserverordnung...immer diese Haarspalterei.. :smile:
Viele Grüße, Kay.
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Beitragvon Wuestenrose » 30 Okt 2017 19:25
'N Abend...

copalethri hat geschrieben:...aber selbstverständlich tut sie das - natürlich nicht, wie es Erbsenzähler und Dogmatiker gerne hätten in zitierfähigem 1:1 Text mit 1000 Nachkommastellen...

Kleiner Witzbold, was? Reitet auf Normen rum (und das nicht zum ersten Mal), deren Inhalt er dann pikanterweise gar nicht kennt, bezichtigt andere aber des Dogmatismus und der Erbsenzählerei. Du bist schon ein ganz arg lustiger Knabe...

Davon abgesehen: Also nennt die Norm keine Grenzwerte. Danke für die Bestätigung.

Als untere Bestimmungsgrenzen für Eisen werden in der Norm, je nach Wellenlänge und Beobachtungsachse, Werte zwischen 2 und 13 µg/l genannt. Eine obere Bestimmungsgrenze gar nicht. Und was, bitteschön, sollen diese Werte mit den Grenzwerten der TrinkwV zu tun haben? Doch genau gar nix, oder etwa nicht?

In diesem Sinne,
Robert

PS. Der Begriff "Grenzwert" kommt in der Norm genau wieviel mal vor? Na?
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Beitragvon Biotoecus » 30 Okt 2017 20:09
Moin,

Obiwan hat geschrieben:Sicherlich ist ein Besatz erforderlich... Das habe ich aber auch nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass es funktionierende Becken ohne zusätzliche Düngung oder Nährboden gibt - nicht mehr oder weniger.

Im vorgeschlagenen Versuchsaufbau würde ich kein CO2 einbringen - macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Ist letztendlich auch eine Form der Düngung.

Ich habe ein 60Liter CPO/Garnelen Becken - kein Dünger, kein Nährboden = Pflanzen wachsen.
Ich habe ein 25 Liter Becken (zur Zeit Aufzuchtbecken für meine Perlhuhnbärblinge) - kein Dünger, kein Nährboden = Pflanzen wachsen.

Vorsichthalber erwähne ich, dass ich in beiden Becken Futter einbringe...


In erster Lesung ging es darum, das 0,023mg/l Fe aus dem Leitunbgswasser völlig ausreichend seien.

In zweiter lesung geht es nun darum, das diese 0,023mg/l Fe durch den Eintrag von Futter vermutlich/womöglich gesteigert worden sind.

Letztlich ist das alles ziemlich schwammig.

Und tatsächlich muss man in einem Pfkanzenforum wie FlowGrow deutlich unterscheiden zwischen reinen Pflanzenbecken und Aquarien mit Besatz der gefüttert wird.
Unterlässt man diese Trennung wird es immer wieder zu Differenzen kommen wo sich Reibungswrme aufbaut.

Kann man vermeiden in dem man direkt die Umstände schildert und nicht mit der Salamitaktik scheibchenweise Informationen heraus rückt.
Deutliche Schilderung der Umstände verhindert immer Fehlinterpretationen.

Gruß Martin
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Beitragvon eheimliger » 30 Okt 2017 20:23
Hallo zusammen,
was da mal wieder aus dem Beitrag geworden ist, das es auch ohne Dünger und nur mit WW funktioniert, was ja eigentlich die Ausgangslage war. Ich sehe schon seite 15 :wink:
Mir ist das auch eigentlich egal und ihr könnt gerne weitermachen, lese weiter mit :flirt:
Bis jetzt gibt es für mich einen Post den ich unterschreiben würde
Ich gehöre zwar auch zu der Düngerfraktion, jedoch gibt es Becken die ohne Dünger und Nährboden auskommen.
.
Leider habe ich sowas nicht mehr und kann auch nicht mit Bildmaterial dienen, jedoch funktioniert es einwandfrei.
Früher gab es auch nichts anderes soweit ich mich erinnern kann.
Ich kenne noch mit Kitt abgedichtet Becken im Stahlrahmen, darüber eine 25Watt Glühbirne, WW und sonst nichts, das war sowas von einfach. Gedanken hat man sich da auch nicht gemacht, erst später wurde es komplizierter.
Für mich sind die bedingungen: anspruchslose Pflanzen, wenig Licht, ausreichende und regelmäßige WW, Besatz mit zwangsweiser Fütterung, kein CO2. So läuft das auch immer noch, egal was die Wasserwerke schreiben, entziehen oder zufügen.
Gruß, Frank
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Beitragvon Biotoecus » 30 Okt 2017 20:34
eheimliger hat geschrieben:Hallo zusammen,
was da mal wieder aus dem Beitrag geworden ist, das es auch ohne Dünger und nur mit WW funktioniert, was ja eigentlich die Ausgangslage war. Ich sehe schon seite 15 :wink:
Mir ist das auch eigentlich egal und ihr könnt gerne weitermachen, lese weiter mit :flirt:
Bis jetzt gibt es für mich einen Post den ich unterschreiben würde
Ich gehöre zwar auch zu der Düngerfraktion, jedoch gibt es Becken die ohne Dünger und Nährboden auskommen.
.
Leider habe ich sowas nicht mehr und kann auch nicht mit Bildmaterial dienen, jedoch funktioniert es einwandfrei.
Früher gab es auch nichts anderes soweit ich mich erinnern kann.
Ich kenne noch mit Kitt abgedichtet Becken im Stahlrahmen, darüber eine 25Watt Glühbirne, WW und sonst nichts, das war sowas von einfach. Gedanken hat man sich da auch nicht gemacht, erst später wurde es komplizierter.
Für mich sind die bedingungen: anspruchslose Pflanzen, wenig Licht, ausreichende und regelmäßige WW, Besatz mit zwangsweiser Fütterung, kein CO2. So läuft das auch immer noch, egal was die Wasserwerke schreiben, entziehen oder zufügen.


Und das ist dann ein richtig verkrautetes Pflanzenaquarium gewesen so ganz im FlowGrow Stil?
Oder war das eher so eine Ramschbude, die den eigenen Erwartungen entsprach und die man sich eher selbst schön redete?

Vor 40 Jahren habe ich schon mit Silicon verklebten Becken mit Leuchtstofflampen angefangen.
Da gab es Glühbirnengefunzel schon nicht mehr zu kaufen.
Du bist bitte wie alt?

Und was wurde irgendwie komplizerter nach den 25W Glühbirnen?
Und wie macht eine CO2 Versorgung die Aquaristik in Sachen Pflanzen komplizierter?

Hier wird aber ziemlch einer auf dicke Hose gemacht,nur wird sich nicht richtig ausgedrückt.
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Beitragvon eheimliger » 30 Okt 2017 22:03
Und das ist dann ein richtig verkrautetes Pflanzenaquarium gewesen so ganz im FlowGrow Stil?
Oder war das eher so eine Ramschbude, die den eigenen Erwartungen entsprach und die man sich eher selbst schön redete?

Vor 40 Jahren habe ich schon mit Silicon verklebten Becken mit Leuchtstofflampen angefangen.
Da gab es Glühbirnengefunzel schon nicht mehr zu kaufen.
Du bist bitte wie alt?

Und was wurde irgendwie komplizerter nach den 25W Glühbirnen?
Und wie macht eine CO2 Versorgung die Aquaristik in Sachen Pflanzen komplizierter?

Hier wird aber ziemlch einer auf dicke Hose gemacht,nur wird sich nicht richtig ausgedrückt.

Öhm, wo bitte geht es jetzt drum.
Ich sehe hier im Thema nicht den FG-Stil, es ging doch bis jetzt darum den 1Hilfe Thread zu beantworten, falls Du das vergessen hast, kannst ja noch mal Beitrag 2 lesen, und besser noch den TE beraten.

Und ja es war waren bestimmt Ramschbuden, wenn du es so nennen magst, ich und andere sahen es nicht so, die ersten Becken waren nicht mit Silikon, war damals wohl schon nicht mehr dem Stand der Technik entsprechend,
aber vom Mitglied eines Vereins der dann wohl alles alles bei mir entsorgt hat, inclusive Pflanzen und Fischen, tut aber auch überhaupt nichts zur Sache und hat trotzdem Spaß gemacht.
Und was wurde irgendwie komplizerter nach den 25W Glühbirnen?
Und wie macht eine CO2 Versorgung die Aquaristik in Sachen Pflanzen komplizierter?

Das brauche ich dir ja wohl nicht beantworten.
Hier wird aber ziemlch einer auf dicke Hose gemacht,nur wird sich nicht richtig ausgedrückt.

Dicke Hose stimmt, mit dem nicht richtig ausgedrückt kannst aber auch recht haben oder es will nicht richtig verstanden werden. :pfeifen:
Gruß, Frank
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Beitragvon Biotoecus » 30 Okt 2017 22:12
eheimliger hat geschrieben:
Und das ist dann ein richtig verkrautetes Pflanzenaquarium gewesen so ganz im FlowGrow Stil?
Oder war das eher so eine Ramschbude, die den eigenen Erwartungen entsprach und die man sich eher selbst schön redete?

Vor 40 Jahren habe ich schon mit Silicon verklebten Becken mit Leuchtstofflampen angefangen.
Da gab es Glühbirnengefunzel schon nicht mehr zu kaufen.
Du bist bitte wie alt?

Und was wurde irgendwie komplizerter nach den 25W Glühbirnen?
Und wie macht eine CO2 Versorgung die Aquaristik in Sachen Pflanzen komplizierter?

Hier wird aber ziemlch einer auf dicke Hose gemacht,nur wird sich nicht richtig ausgedrückt.

Öhm, wo bitte geht es jetzt drum.
Ich sehe hier im Thema nicht den FG-Stil, es ging doch bis jetzt darum den 1Hilfe Thread zu beantworten, falls Du das vergessen hast, kannst ja noch mal Beitrag 2 lesen, und besser noch den TE beraten.

Und ja es war waren bestimmt Ramschbuden, wenn du es so nennen magst, ich und andere sahen es nicht so, die ersten Becken waren nicht mit Silikon, war damals wohl schon nicht mehr dem Stand der Technik entsprechend,
aber vom Mitglied eines Vereins der dann wohl alles alles bei mir entsorgt hat, inclusive Pflanzen und Fischen, tut aber auch überhaupt nichts zur Sache und hat trotzdem Spaß gemacht.
Und was wurde irgendwie komplizerter nach den 25W Glühbirnen?
Und wie macht eine CO2 Versorgung die Aquaristik in Sachen Pflanzen komplizierter?

Das brauche ich dir ja wohl nicht beantworten.
Hier wird aber ziemlch einer auf dicke Hose gemacht,nur wird sich nicht richtig ausgedrückt.

Dicke Hose stimmt, mit dem nicht richtig ausgedrückt kannst aber auch recht haben oder es will nicht richtig verstanden werden. :pfeifen:


Öh, Du hattest weiter oben behauptet schöne Pflanzenbecken mit wenig Licht und ohne Düngung auf die Beine gestellt zu haben.
Und hier geht es nicht um den TE sondern um deine Statements.
Du hast ja schliesslich behauptet, dass mit fortschreitender Technisierung die Pflanzenaquaristik komplizierter geworden ist.
Ich sehe das komplett anders.
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Beitragvon nik » 31 Okt 2017 15:29
Meine Lieben!

hier wurde der Eindruck erweckt, übrigens ohne jede weitere Definition, dass es Becken gibt, die nur mit Leitungswasser, ohne Düngung, Futter ist übrigens auch Dünger, funktionieren. Dieser Eindruck ist im Regelfall falsch! Das liegt schon daran, dass aufbereitetes Leitungswasser im Regelfall völlig ungeeignet ist um Pflanzen zu ernähren! Dann hinterher abstruse Beispiele anzuführen, hat mit der Wirklichkeit in Flowgrow idR. nichts zu tun. Sicherlich kann man sich auch mit definierten, spezielleren Bedingungen - wie auch hier - beschäftigen. Und wenn dann auch noch auf Unnettigkeiten wie Erbsenzähler, etc. verzichtet wird, was ich hiermit anmahne, dann halte ich die Klappe.

In diesem Sinne mag es nun bitte mit "angemessener" Düngung unter definierten Umständen weiter gehen. Ist ja nicht so, dass das was besonderes wäre. ^^

Mit freundlichen Grüßen, Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

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Beitragvon Mscr1 » 02 Nov 2017 01:20
Ich danke für die Hinweise, insbesondere zur Lichtmenge. Dieser Punkt scheint der wesentliche Problemfaktor zu sein, den ich bislang übersehen hatte. Die Fotos, die ich mit dem Eingangsposting hochgeladen habe sind mit einer Kompaktkamera ohne Stativ entstanden und wirken daher dunkler. Repräsentativer wäre eher das im Anhang beigefügte Bild kurz nach der Neueinrichtung. Ich war davon ausgegangen, dass das Aquarienset, das ich mir besorgt hatte konsistent und hinreichend ausgestattet sei. Das war ein Irrtum, einer von vielen den man macht, wenn man den Zoohandelsketten vertraut. Tatsächlich hat die dem "Aquatlantis 60 LED" beigefügte Beleuchtung nur 900 Lumen. Das erklärt, warum sich trotz aller Bemühungen keine Pflanzen hielten. Das dahinvegetieren der Pflanzen ist wohl auch die naheliegendste Erklärung für das Algenproblem.

Bezüglich der Debatte über Nährstoffe im Wasser: Zumindest bei mir scheint das Leitungswasser nicht so ungünstig zu sein, da Wasserpflanzen, die ich ohne wesentlichen Aufwand in Vasen unterbringe nicht so schlecht gedeihen.
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Beitragvon Mscr1 » 10 Mär 2018 22:21
Ein Update, das aber noch keine Problemlösung bringt: Ich habe eine etwas mehr als 30 cm lange LED-Leuchte des Typs Dennerle Trocal LED montiert, die auf einem 5mm dicken Plexiglas aufliegt. Die mutmaßlichen Blaualgen sind danach nicht mehr aufgetreten - an ihrer Stelle haben sich Fadenalgen eingestellt, die ebenso die Pflanzen zu überwuchern begannen. Gegen diese haben ich Protalon 707 eingesetzt, dieses hat die Fadenalgen dezimiert und es zeigt sich der Schaden an den Pflanzen. Die Wasserpest scheint nicht so recht zu tun. CO² wird über einen Diffusor, der unter einer Paffrathschale steht zugegeben, eine zweite Paffrathschale ist ebenfalls im Einsatz. Welche einfache (im Idealfall auch günstige) Pflanze wäre für meine eingangs geposteten, tendenziell mittelharten Wasserwerte ideal, um den Algen Konkurrenz zu machen?

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Beitragvon uwe schidrowski » 10 Mär 2018 23:15
Moin,
ich habe sehr ähnliche Werte im Leitungswasser und kann Dir Vallesneria empfehlen, Potamogeton gayi,
Javafarn sowieso. Ein Selbstgänger sollte auch Pogostemon quadrifolius sein.
Ebenso einige Cryptocorynen und Echinodorus.
Gruß
Karl
Pflanzenkauf/-Tausch ist Vertrauenssache.
Ich erwarte dass auf einen Malus wie zb Cladophora, Planarien oä hingewiesen wird.
Danke
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Beitragvon Mscr1 » 20 Mai 2018 21:41
Was sich relativ gut hält sind die neu eingesetzten Valisnerien und eine farnartige Pflanze. Ansonsten ist kein Fortschritt erkennbar - Die Pflanzen können nur durch wöchentliches Reinigen am Leben erhalten werden, schwächeln insgesamt aber.
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