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Postby Jörg_O. » 02 Oct 2012 05:54
Hallo Pflanzenaquarianer,
ich habe mal wieder Lust auf ein neues Projekt. :gdance:
Ich habe noch ein Standard 60cm Aquarium (35 hoch). Das Aquarium hat Glasstege und ich könnte eine Scheibe auflegen, um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten.
Beleuchtung hätte ich eine Arcadia Aufsetzleuchte mit 2x15W T8 LL. Oder eine Giesemann Basic TC mit 1x55W bzw. 2x55W Dulux L Kompakt LL. Die ist z.Z. mit Lichtfarbe 930 bestückt, was doch für Pflanzen zumindest im Aquarium sehr gut geeignet ist.
Eine geschlossene Abdeckung mit 2x15W T8 LL ist auch noch verfügbar.

Könnte ich mich mit der Ausrüstung an emerse Pflanzenzucht wagen?
Welchen Bodengrund sollte ich einbringen?
Muß der Boden beheizt werden?
Brauche ich eine spezielle Raumtemperatur, oder geht es auch etwas kälter?
Womit soll ich starten, welche Sorten zunächst zum warmwerden? :smile:
Nehme ich Pflanzen aus dem Aquarienladen, die emers in der Wasserpflanzengärtnerei gezüchtet wurden?

Und jetzt die wichtigste Frage:
Kann ich die emers gezogenen Pflanzen dann ans Aquarium umgewöhnen und dauerhaft unter Wasser pflegen?

Gerne werde ich das Projekt fotografisch begleiten, damit die anderen auch was davon haben.

Grüsse Jörg
Jörg_O.
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Postby Jörg_O. » 02 Oct 2012 07:17
Hallo nochmals,
oder wäre auch damit etwas realisierbar:


Natürlich ohne Wasser. In die Leuchte passt alles mit E27 Standardgewinde.
Oder ist das unter Emerswasserpflanzenzüchtern ehr ein Kinderbecken? :wink:

Grüsse Jörg
Jörg_O.
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Postby Echinodorenwelten » 02 Oct 2012 09:34
Hallo Jörg,

gegen dein vorhaben spricht nichts, nebenbei macht die emerse kultur von aquarienpflanzen richtig spass.

nun zu deinen fragen:
1. warum solltest du es damit nicht wagen können ? du bist damit deutlich weiter voran als viele andere die ebenfalls emers kultivieren, vor allem was die beleuchtung angeht. das geht eigentlich auch ohne zusätzliche beleuchtung wenn das aquarium an einem hellen platz steht. lediglich im dezember und januar (also den echt dunklen monaten) sollte man darauf zurückgreifen.
2. als bodengrund kannst du so maches verwenden, zum beispiel seramis oder auch ungewaschenen kies. ich nehme einfache gartenerde aus dem baumarkt
3. den boden brauchst du nicht beheizen
4. normale raumtemperatur ist völlig ausreichend, und wenn du beleuchtest dann wird das da ganz schön warm drin

beim start solltest du darauf achten keine echten wasserpflanzen zu nehmen (z.b. cabomba). auch cryptos sind nicht ganz so leicht. ideal ist es natürlich auf pflanzen aus dem fachhandel zurückzugreifen, aber die solltest du dem händler aus der hand reißen wenn er sie bekommt, dann haben sie nicht mit der umgewöhnung begonnen. es geht dann leichter

ich pflege meine emersen pflanzen von april bis in den oktober einfach auf dem balkon, hier mal drei bilder

mfg

klaus

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Postby Jens H. » 02 Oct 2012 18:25
Hallo in die Runde,

Besser ist es natürlich im Frühjahr in Kübeln oder Balkonkästen anzufangen, dabei auf die Beschattung achten.
Es macht wirklich unheimlich viel Spass. Ich habe u.a. Zinkbadewannen zur Kultivierung genutzt.
@ Klaus- Sehen wir uns zu den Echinodorus- Day´s bei Tomas?

BG. Jens
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Postby Sumpfheini » 02 Oct 2012 19:02
Hallo Jörg,
Jörg_O. wrote:Und jetzt die wichtigste Frage:
Kann ich die emers gezogenen Pflanzen dann ans Aquarium umgewöhnen und dauerhaft unter Wasser pflegen?
Gar kein Problem, soweit die Aquarienbedingungen für die jeweilige Pflanzenart passen! Geht im Allgemeinen schneller und leichter als submers zu emers. So wie auch die meisten Aquarienpflanzenarten (abgesehen von den reinen Unterwasserpfl.) meistens emers gezogen in den Handel kommen und gleich unter Wasser gesetzt werden können.

Gruß
Heiko
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Postby Plantamaniac » 02 Oct 2012 19:37
Hallo, ja, viele emerse Wasser/Sumpfpflanzen lassen sich als ganz normale Zimmerpflanze halten, wenn sie einmal umgewöhnt sind. Nein, Sonnenschutz brauchen sie nicht. Die lechzen nach jedem Sonnenstrahl.
Dieser Sommer war nicht gut für tropische/subtropische Pflanzen. Der Zuwachs (ohne Gewächshaus) läßt dieses Jahr sehr zu wünschen übrig.
Chiao Moni
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Postby Jens H. » 02 Oct 2012 19:58
Sicher brauchen die emersen Pflanzen die volle Sonne, nicht jedoch in der Angewöhnungsphase vom Gewächshaus in die Freiluftumgebung. Da liegen für mich die besten Vorraussetzungen in der Kultur solcher Pflanzen.
Im Süden Brandenburgs kann ich nicht klagen.
Wirklich viele Stängelpflanzen, wie Bacopa Caroliana, B. monnieri, Alternanthera, Rolala, versch. Ludwigien, oder Echinodorussorten, H.tripatita, sind in diesem Jahr hervorragend, teils in alten Zinkbadewannen, gewachsen.

BG. Jens
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Postby Jörg_O. » 03 Oct 2012 13:46
Hi,
danke schon mal an alle. Ich denke ich werde das mal versuchen. Wenigstens veralgt dabei nichts. :smile:
Macht es Sinn jetzt im Herbst indoors schon zu beginnen. Oder sollte ich warten bis im Frühjahr, da könnte ich alles auf der Terrasse züchten. Die Terrasse ist mit lichtdurchlässigen Platten überdacht und die Gefässe würden nicht mit Regen voll laufen.


Hallo klaus,

2. als bodengrund kannst du so maches verwenden, zum beispiel seramis oder auch ungewaschenen kies. ich nehme einfache gartenerde aus dem baumarkt
Besteht bei Gartenerde nicht immer die Gefahr von Schimmel bei der erhöhten Feuchtigkeit? Oder würde das den Pflanzen nichts schaden?

Grüsse Jörg
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Postby Echinodorenwelten » 03 Oct 2012 16:09
Hallo Jens,

wenn irgendwie möglich möchte ich bei den echinodoren-days aufschlagen, nur das werde ich sehr spontan entscheiden. ist einfach ne wahnsinnige entfernung, geschätzte 450 km ein weg.

hallo jörg,

es besteht ja ein kleiner unterschied: ich pflege so lange das wetter es zuläßt im freien. erst wenn es deutlich zu kalt wird kommen meine pflanzen rein. und ich definiere emers etwas anders als viele. bei mir stehen die echis und auch die anderen pflanzen nur mit dem fuss des behälters im wasser, das gilt für draußen und drinnen.
also gartenerde direkt in ein aquarium und dann da die pflanzen rein und bis zur substrathöhe mit wasser auffüllen würde ich nicht machen. da wird sicherlich auf sicht der bodengrund faulen. aber es müsste gehen wenn man kunststoffkulturbecher nimmt, diese mit erde füllt und dann in ein aquarium stellt. und dann maximal 1 cm wasser aufgießen, die pflanzen wie jede andere auf dem fensterbrett gießen und damit das substrat immer feucht halten. tip: diese pflanzgefäße findest du aktuell in großen mengen und zahlreicher größenauswahl in diversen behältnissen auf jedem friedhof.

gruß

klaus
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Postby Jörg_O. » 04 Oct 2012 08:14
Ich habe noch einen größeren Bestand Dennerle Zierkies. Der ist ziemlich fein, rot mit schwarz vermischt, sieht künstlich aus und ich habe ihn daher im Aquarium nicht verwendet. :stumm:
Wäre der als Substrat fürs emerse Pflanzenbecken geeignet?
Welcher Dünger sollte darunter eingebracht werden?

Grüsse Jörg
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Postby Echinodorenwelten » 04 Oct 2012 08:55
Hallo Jörg,

zäumen wir das pferd mal vom kopf aus an ? Was ich damit meine ist folgendes: werd dir darüber im klaren mit welchen pflanzen du es versuchen willst und vor allem woher du sie bekommst (damit meine ich jetzt pflanzen aus aquarien die erst wieder in den emersen habitus umgestellt werden müssen oder aber holst du dir beim händler deines vertrauens welche) ? wenn du sie beim händler beziehst sag im vorher was du beabsichtigst und bitte ihn die pflanzen nach erhalt nicht in eine verkaufsbecken zu stellen sondern in dem umkarton der gärtnerei, solltest du dann nur am gleichen tag abholen sonst setzt er sie dir wahrscheinlich doch in verkaufsanlage.

mit "normalem aquarienkies" hab ich noch keine erfahrungen im rahmen der emersen kultur, aber da der biologisch tot ist und auch wohl keine pflanzennährstoffe enthält geht ohne düngung gar nichts. ich würde im beiden fällen auf handelsüblichen dünger für topfpflanzen im garten oder auf der fensterbank zurückgreifen, das sagt mir aber einfach mein bauchgefühl.

dann solltest du dir auch überlegen wie du für die emers definierst. damit meine ich das substrat nur feucht halten oder aber es auf die volle substrathöhe mit wasser fluten. Achtung, schon jetzt ein hinweis: emers kultivierte pflanzen aus der gärtnerei können dir auch dann erst mal abpfeifen wenn du sie eingepflanzt hast. aber dann nicht verzweifeln und den kopf in den sand stecken bzw. die pflanzenreste entsorgen sondern abwarten !!! sehr oft kommen die wieder, denn die laubblätter der pflanzen sind an die bedingungen der gärtnerei gewöhnt, du schockst die regelrecht.
ich habe folgende erfahrungen mit echinodoren aus verschiedenen gärtnereien gemacht:
bei dennerle passiert mit den echis die ersten 10 tage gar nichts, dann fingen die meisten schlagartig und schnell an zu welken.
bei tropica sind die pflanzen schon am nächsten tag abgepfiffen
bei stoffels sind sie so nach 3 - 5 tagen abgepfiffen
bei atlantis-aquarienpflanzen ist mir eine sorte nach 14 tagen abgepfiffem, die restlichen haben sich fast ohne blattverlust an den freilandhabitus gewöhnt.

ich denke das hängt einfach mit der luftfeuchtigkeit in den gärtnerein ab, die verfügen alle über ausgeklügelte klimaregulierungen und halten somit annährend gleiche temperatur und luftfeuchtigkeit über wochen und monate.

gruß

Klaus
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Postby Jörg_O. » 04 Oct 2012 10:46
Echinodorenwelten wrote:
ich denke das hängt einfach mit der luftfeuchtigkeit in den gärtnerein ab, die verfügen alle über ausgeklügelte klimaregulierungen und halten somit annährend gleiche temperatur und luftfeuchtigkeit über wochen und monate.



Hallo Klaus,
danke für deine umfangreiche Antwort.

Ich könnte doch erhöhte Luftfeuchtigkeit halten indem ich das Aquarium mit eienr Abdeckung versehe.
Ich hätte noch eine geschlossene Abdeckung mit 2x15W T8. Oder eine Glasscheibe und dann beleuchten.
Ich habe nur die Erfahrung von meinem damaligen Paludarium, das abgedeckt alles sehr leicht anfängt zu schimmeln. :sceptic:

So und jetzt zur Praxis:
Welche Pflanzen empfiels du/ihr mir zunächst? Ich müsste dann zu meinem Aquarienhändler gehen und ihm von meinem Vorhaben berichten. Wenn er dann Liefertag für Pflanzen hat, würde ich direkt bei ihm in der Tür stehen. :smile:

Grüsse Jörg
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Postby Sauron » 04 Oct 2012 11:12
emers/dry-start-method-emerser-start-eines-neuen-aquariums-t7019.html
pflanzen-allgemein/a-new-method-to-start-a-new-plant-tank-without-algae-t735.html?
pflanzen-allgemein/dry-start-method-t3101.html?

Hallo zusammen,

in diesem Zusammenhang wollte ich nochmal auf das Verfahren des "dry start" hinweisen (s.o.), das eine ziemlich geniale Methode ist, ein Aquarium algenfrei zu starten und zu halten, vorausgesetzt man bringt soviel Geduld auf und wartet mit dem Wasser für 3 bis 4 Wochen.
Nicht ganz verstanden habe ich das Argument, mit emersen Pflanzen zu starten. Unter natürlichen Bedingungen sind die meisten Aquarienpflanzen mal ein paar Monate unter Wasser, dann wieder über Wasser. Also sollte eine emerse Pflanzenzucht auch mit dem submersen Pflanzentyp möglich sein? Das war eine theoretische Überlegung, ich lasse mich hier gern belehren.
Schöne Grüße aus der Hauptstadt
Thomas


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Postby Echinodorenwelten » 04 Oct 2012 11:51
Hallo Jörg,

klar kannst du mit einer abdeckung arbeiten, aber du hast nicht die möglichkeiten die luftfeutigkeit und temperatur dauernd !!!! auf einem niveau zu halten. deshalb ist damit zu rechnen das die eine oder andere pflanze alle blätter abwerfen wird, ebenfalls ist dann oft der stängel betroffen.

gut gehen fast alle echinodoren (alles aus dem bleherae-komplex ist schwierig), ludwigien, hygrophila ausser difformis (ist submers !!!) pogostemon erectus, bacopa, glossostigma, aufwendiger sind alternantheraarten.

nen tip zum start: besorg dir ein paar arten bundpflanzen, zb. bacopa, ludwigia repens, hygrophila polysperma und hy. polysperma rosanervis. die schneidest du dann in kleine einzelteile, und zwar fast direkt über dem blattansatz. da bleibt dann unten stängel und oben blatt über. den stängel drückst du mit einer pinzette in das substrat. das zweite bild in meinem beitrag zeigt h.polysperma die ich genau auf diese art gepflanzt habe, das waren max. 4 stängel. das dauert und ich weiss auch nicht ob das im winter - und den haben wir bald - klappt. da gilt probieren geht über studieren. aber ich würde sie nicht fluten bis zur substratgrenze sondern so viel wasser zusetzen das der bodengrund dauerhaft feucht ist. in den fachgärtnereien werden diese pflanzen auf ebbe-fluttischen kultiviert. das heisst die bekommen in regelmäßigen zeitabständen ne kleine flutwelle verpasst die dann die steinwolle naß hält, der rest des wasser (ebbe) läuft dann langsam wieder ab. das ist auf jeden fall eine kostengünstige möglichkeit lehren für dein projekt zu gewinnen. aber wie schon mal gesagt,die können die abpfeifen - dann nicht verzweifeln sondern warten was passiert. es kann sein das erst nach einigen wochen die ersten erfolge zu sehen sind.
ganz zu machen darfst das aquarium auch nicht, dann hast du schnell ne schimmelbildung drin, und dann bleibt dir fast nur eins übrig: wegwerfen und neu anfangen.

ich würde bei dem dennerlekies wie folgt starten: ca. 5 cm kieshöhe, wasserstand ca. die hälfte der bodengrundhöhe und dan morgens und abends die pflanzen besprühen. dabei drauf achten das der bodengrund wirklich immer komplett feucht ist. du musst dann ausprobieren wie oft du da für nen wassernebel durch die spritze sorgen musst.

in den nächsten tagen ziehen meine echis um, für die geht es in diesem winter ausnahmsweise auch mal in leere aquarien im keller. wenn platz überbleibt werde ich es mal mit der einen oder anderen stängelpflanze versuchen und bei interesse hier dokumentieren.

@sauron: wie du geschrieben hast: unter normalen umständen sind amphibisch lebenden pflanzen eine gewisse zeit über und eine gewisse zeit unter wasser. aber der aufbau des blattes ist der aktuellen situation angepasst. wenn man submerse pflanzen hat müssen die erst blätter des emersen habitus bilden und umgekehrt. aufgrund des unterschiedlichen blattaufbaues sind diese blätter bei wechsel vom emersen in den submersen habitus und umgekehrt oft nicht überlebensfähig. die umgewöhnung eines submersen echinodorus in den emersen habitus ist zum beispiel wesentlich schwieriger und aufwendiger als umgekehrt. da kann man manches falsch machen und echte verluste erleben !

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Postby Plantamaniac » 04 Oct 2012 12:18
Hallo, zum Umgewöhnen muß man viel Zeit mitbringen und Geduld...Mit der Zeit hat man den Bogen raus und dann gelingt eigentlich fast alles. Vorher ist es besser, man kann aus dem Vollen schöpfen, sprich aus dem eigenen Bestand im Aquarium Pflanzen nehmen. Sonst braucht man auchnoch einen dicken Geldbeutel.
Die Jahreszeit ist auch mit Licht ungünstig. Am einfachsten geht es, die Pflanzen in eine flache Schale zu legen und raus in die Sonne zu stellen. Dort kann man nicht verhindern das sie die Köpfe nach oben recken und ganz selbstverständlich herrauswachsen. Im Herbst und Winter im Haus funzt das nicht wirklich..zu kalt, zu dunkel, zu trocken.
Meine emersen bleiben bis zum ersten Frost draußen und dann heißt es wieder Erfahrungen mit der Überwinterung sammeln.
Sonst fängt man im Frühjahr wieder bei null an :?
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