Myriophyllum quitense

Anden-Tausendblatt

In Kultur: Wahrscheinlich nicht in Aquarienkultur, Name wird irrtümlich für eine andere Pflanze verwendet
Aquarieneignung: unbekannt, siehe Beschreibung!
Siehe auch: Myriophyllum aquaticum "Green"

Allgemein

Verbreitung und Fundorte [?]: 

Gebirgsregionen im Westen von Nordamerika; Prince Edward-Insel (Kanada); Mexiko; Südamerika: Andengebiet und südlicher Teil (Süd-Uruguay, Argentinien, Chile)


Populärnamen [?]: 
  • Anden-Tausendblatt
  • Tännelartiges Tausendblatt

Synonyme [?]: 
  • Myriophyllum elatinoides Gaudich.

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Myriophýllum quiténse Kunth

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Saxifragales - Steinbrechartige
Familie [?]: Haloragaceae - Seebeerengewächse
Gattung [?]: Myriophyllum

Beschreibung: 

Der Name Myriophyllum quitense dürfte im Aquarienhobby so gut wie unbekannt sein, und vermutlich wird diese Tausendblatt-Art auch nicht als Aquarienpflanze kultiviert. Ein Synonym von M. quitense ist jedoch Myriophyllum elatinoides1, und dieser Name ist bei Aquarianern und im Wasserpflanzenhandel recht geläufig. Bei der "M. elatinoides" genannten Aquarienpflanze handelt es sich aber wahrscheinlich nie um die Art M. quitense, sondern um eine grüne Form von M. aquaticum, siehe Myriophyllum aquaticum "Green".

Das Anden-Tausendblatt ist in Nord- und Südamerika verbreitet. Es sind aber auch verschiedene Myriophyllum-Populationen aus Australien als M. elatinoides bezeichnet worden. Nach Orchard (1981)1 zählen diese australischen Tausendblätter nicht zu der Art M. quitense, sondern gehören zu drei eigenständigen Arten: Myriophyllum salsugineum, M. caput-medusae und M. porcatum.

Wir haben keine Informationen darüber, inwieweit sich echtes Myriophyllum quitense als Aquarienpflanze eignet. Diese Myriophyllum-Art, die nach der ekuadorianischen Hauptstadt Quito benannt ist, kann vermutlich nur als Kaltwasserpflanze dauerhaft kultiviert werden, denn sie kommt von Natur aus vor allem in den Bergregionen des westlichen Nordamerika sowie im Andengebiet und südlichen Teil Südamerikas vor. Sie besiedelt kalte, klare Seen und Flüsse2, z.B. den Titicacasee im Andenhochland an der Grenze zwischen Peru und Bolivien.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Orchard, A.E. (1981): A revision of South American Myriophyllum (Haloragaceae), and its repercussions on some Australian and North American species. - Brunonia 4 (1): 27-65.
  2. Website des Department of Ecology, State of Washington (http://www.ecy.wa.gov/programs/wq/plants/plantid2/descriptions/myrqui.html, abgerufen am 21. Dezember 2012)
Quellen (Verbreitung und Fundorte):
  1. Website des Department of Ecology, State of Washington (http://www.ecy.wa.gov/programs/wq/plants/plantid2/descriptions/myrqui.html, abgerufen am 21. Dezember 2012)
  2. Orchard, A.E. (1981): A revision of South American Myriophyllum (Haloragaceae), and its repercussions on some Australian and North American species. - Brunonia 4 (1): 27-65.

Gestaltung

Für diese Wasserpflanze liegen keine Gestaltungsinformationen vor.

Kultur

Vermehrung: Stecklinge

Kann emers wachsen?: ja

Für Gartenteich/Freiland geeignet [?]: ja

Winterhärte [?]: unbekannt

Für diese Wasserpflanze liegt keine detaillierte Kulturbeschreibung vor.