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Beitragvon Obiwan » 20 Okt 2017 00:17
10,5mm eine Seite einer Kühlrippe x 2 = 21
21 x 50 = 1050
1050 x 39 (Anzahl der Rippen) = 40950
40950 (Quadratmillimeter der Rippen)

Zusätzlich Oberseite:
50 x 167 = 8350

Zusätzlich Unterseite (du hast ja auch die Gesamtfläche von deinem Kühlkörper genommen)
8350

zusätzlich Außenseite (ohne Rippen)
4,5 x 2 x 50 = 450

4,5 x 2 x 167 = 1503

8350 +8350+ 40950+450+1503 = 59603

Insgesamt würde ich auf ein höheres Gewicht tippen und durch die "weite" Stellung der Kühlrippen eine bessere passive Kühlung. Im Ergebnis werden ja schon 100W LED Stripes sehr gut passiv gekühlt.

Bin selber gespannt welche Temperaturen entstehen - ich werde es sehen. Für eure Infos vielen lieben Dank
Viele Grüße
Rene
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Beitragvon omega » 20 Okt 2017 00:31
Auch keine Anrede

Obiwan hat geschrieben:1. Bezeichne ich dich nicht als Lügner!

Du fühlst Dich echt angesprochen? Ich rede von Fischer und Mechatronix.

11,5mm eine Seite einer Kühlrippe x 2 = 32

Ich seh nur 10,5, keine 11,5. Und wieso 32? 23?
Ich bleibe bei den 42000mm² abzüglich einer Kühlrippe 40950mm².

Zusätzlich Unterseite (du hast ja auch die Gesamtfläche von deinem Kühlkörper genommen)

Ich habe die Angabe "Cooling Surface" von Mechatronix verwendet. KK wie Deiner ist nicht überall freier Luft ausgesetzt, also zählt die Grundfläche von dem Fischer-KK nicht. Wo soll bei einer waagerecht ausgerichteten Fläche, die dazu noch in einem Gehäuse eingeschlossen ist, Konvektion stattfinden?
Die Oberseite hatte ich vergessen, stimmt, macht also 49300mm². Abzüglich der erwähnten 15%: 41905mm²

Deinen Update hab ich gesehen, ändere an meinem Post jetzt aber nichts mehr.

Grüße, Markus
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Beitragvon Wuestenrose » 20 Okt 2017 07:25
Morgen…

omega hat geschrieben:Ein ModuLED Nano 7050 verfügt über 66919mm² und weist ebenso 2,2K/W auf.

66919mm² nützen auch nix, wenn die Lamellen sowohl für passive Konvektion als auch für Abstrahlung viel zu eng stehen.

Ja, aber wieviel macht Wärmestrahlung bei der Kühlung aus, wenn der KK vielleicht 65°C warm wird?

Bei einem Flächenkühlkörper wie dem SK421 und 40 K Temperaturunterschied zur umgebenden Luft jede Menge, bei einem Meter Länge werden 2/3 der Wärme per Strahlung abgegeben, der Rest per Konvektion.

Für die Strahlung ist nur die Kühlkörperaußenfläche wirksam, strahlungsmäßig ist dein ModuLED Nano 7050-B genauso schlecht wie ein Zylinder mit 70 mm Durchmesser und 50 mm Länge, er gibt also so gut wie nix per Strahlung ab.

Ich weiß nicht, warum du so auf den MechaTronix-Dingern rumreitest. Die sind bei weitem nicht so doll wie du sie hier darzustellen versuchst. Interessant werden die erst mit Lüfter-Unterstützung, dann kriegen die wohl echt was weg. Aber rein passiv? Nee…

Grüße
Robert
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Beitragvon omega » 20 Okt 2017 11:58
Hallo Robert,

Wuestenrose hat geschrieben:Ich weiß nicht, warum du so auf den MechaTronix-Dingern rumreitest. Die sind bei weitem nicht so doll wie du sie hier darzustellen versuchst.

es ist nicht meine Absicht, sie doll darzustellen. Das sind die einzigen, die ich kenne, bei denen die Kühloberfläche angegeben ist. Und ich hab bei gegebener Wattage ihre Erwärmung gemessen. Ich habe sonst keinen Vergleich aus der Praxis.

Bei einem Flächenkühlkörper wie dem SK421 und 40 K Temperaturunterschied zur umgebenden Luft jede Menge, bei einem Meter Länge werden 2/3 der Wärme per Strahlung abgegeben, der Rest per Konvektion.

Hab's mal ausgerechnet. Stimmt. Ich nehme damit für mich mit, daß Kühlkörper völlig unterschiedlicher Geometrie nicht allein bzgl. ihrer Oberfläche miteinander verglichen werden können. Dann nehme ich diesbezgl. alles zurück.

Interessant werden die erst mit Lüfter-Unterstützung, dann kriegen die wohl echt was weg. Aber rein passiv? Nee…

Wie sieht denn ein guter passiver Sternkühlkörper aus?

Grüße, Markus
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Beitragvon Obiwan » 21 Okt 2017 08:24
omega hat geschrieben:Wie sieht denn ein guter passiver Sternkühlkörper aus?Grüße, Markus


Hallo,

aus meiner PC Modding Zeit galt immer als Faustregel:
Weite Rippenstellung bei passiver Kühlung, enge Rippenstellung bei aktiver Kühlung!
Was haltest du von diesem (ist schon ein sehr großer ca. 18cm Durchmesser):
SK 590

Ich habe auch noch eine Frage. Ich würde gerne insgesamt 12 10W Led an meinem KK verbauen. Insgesamt habe ich drei Lichtfarben: Warmweiß (2700 bis 3000Kelvin, Neutralweiß(4000 bis 4500Kelvin) und Kaltweiß(6000 bis 6500Kelvin). Ich würde gerne die LED ein bißchen mixen.

Ich hätte drei Varianten:
1) 6 Kaltweiß, 4Neutralweiß und 2 Warmweiß.
2) 6 Kaltweiß, 2Neutralweiß und 4 Warmweiß.
3) 8 Kaltweiß, 2Neutralweiß und 2 Warmweiß.

Habt ihr einen anderen Vorschlag?
Viele Grüße
Rene
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Beitragvon omega » 21 Okt 2017 15:39
Hi,

Obiwan hat geschrieben:Weite Rippenstellung bei passiver Kühlung, enge Rippenstellung bei aktiver Kühlung!
Was haltest du von diesem (ist schon ein sehr großer ca. 18cm Durchmesser):
SK 590
geometrisch vermag ich keinen Unterschied zu einem ModuLED Mega 13420 erkennen.

Die Lichtfarben würde ich nicht mischen. Die sieht man im Aquarium.

Grüße, Markus
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Beitragvon Obiwan » 21 Okt 2017 16:13
omega hat geschrieben:Die Lichtfarben würde ich nicht mischen. Die sieht man im Aquarium.
Grüße, Markus


Hi, also lieber eine Lichtfarbe? Ich habe an meinen Aquarium bilsang auch drei Weiß-Lichtfarben im Einsatz. Zusätzlich eine blaue Stripe mit 460nm und eine rote Stripe mit 660nm. Gesteuert wird das Ganze über einen Tc420. Das schöne daran ist, morgens habe ich eher warmes Licht (mit mehr Rotanteil), zum Mittag Kaltes (hoher blauer Lichtanteil) über dem Tag und zum Abend wieder warmes Weiß. Ich finde auch das subjektiv der RI Wert steigt und das Licht harmonsicher bzw. natürlicher wirkt.

Habe noch ein Video meiner bisherigen Beleuchtung (leider kommt der Wechsel aufgrund des autom. Weißabgleich nicht ganz so raus wie in der Realität):
https://www.youtube.com/watch?v=qg8gbuSO0Kk&t=3s

Standbild vom Video (da erkennt man es besser):

35852

35851
Viele Grüße
Rene
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Beitragvon Obiwan » 26 Okt 2017 00:15
Eine Rückmeldung:

Ich habe jetzt 12 x 10Watt LEDS verbaut. 8x 6000 bis 6500 Kelvin und 4 x 3000Kelvin. Die Temperaturen liegen nach einer Stunde bei 40 Grad. Robert hat mit dem KK völlig Recht gehabt!!! Ich könnte locker noch 6 x 10 Watt LEDS verbauen. Die Farben Weiß kann man ebenso sehr gut mischen - man sieht im Gesamtbild keine Unterschiede!


35910

Der Boden wird viel besser ausgeleuchtet als mit den "alten" 7020 Stripes! Einziger Nachteil - das dimmen über den TC420 mit angepassten DIM Signal für KSQ erzeugt ein fiepen an der KSQ. Der Kabelquerschnitt mit 0,75mm zwischen LEDS und KSQ und 2 x 2,5mm als Zuleitung. Netzteil Meanwell HLG 24V 6,3 Ampere (HLG-150H-24A).Habe daher erstmal den TC420 abgeklemmt.
Viele Grüße
Rene
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Beitragvon omega » 26 Okt 2017 11:45
Hallo Rene,

in den Schatten sieht man nicht den Unterschied zwischen Warm- und Kaltton?
Statt 0,75mm² hätte es auch 0,25mm² getan, lötet sich auch erheblich leichter und mit weniger Hitzebelastung für die LED, und statt 2,5mm² 0,75-1mm².

Grüße, Markus
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Beitragvon Obiwan » 26 Okt 2017 14:13
Hallo,

da die Kabel alle sehr nah zusammen geführt werden, lieber eine etwas größeren Querschnitt und durch den größeren Querschnitt einen geringeren Spannungsabfall. Kommt ja doch einiges an Metern zusammen. Durch die KSQ wird der Strom sowieso beschränkt, warum soll dadurch mehr Hitze entstehen? Kühlköper bei 40 Grad - deine vorausgesagte nicht ausreichende Kühlung kann ich im Ergebnis widerlegen. Bei einer 10Watt LED sind die Lötstellen bzw. Lötfähnchen so groß, dass 0,75mm kein Problem im Bereich der Verlötung darstellen.

Wenn ich vor dem Aquarium stehen sehe ich keine Unterschiede im Licht und es sieht homogen aus. Desweitern steigt der CRI Wert beim richtigen mixen der Lichtfarben und das rote Spektrum ist dann besser als bei einer reinen Kaltweißen Beleuchtung
Viele Grüße
Rene
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Beitragvon omega » 26 Okt 2017 17:56
Hallo Rene,

Obiwan hat geschrieben:warum soll dadurch mehr Hitze entstehen?

durch's Löten. Größerer Querschnit -> mehr Energie -> höhere/längere Temperaturbelastung für die LED.

[/quote]deine vorausgesagte nicht ausreichende Kühlung kann ich im Ergebnis widerlegen[/quote]
Die hatte ich ja bereits revidiert.

Grüße, Markus
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Beitragvon Wuestenrose » 26 Okt 2017 19:24
'N Abend...

Obiwan hat geschrieben:da die Kabel alle sehr nah zusammen geführt werden, lieber eine etwas größeren Querschnitt und durch den größeren Querschnitt einen geringeren Spannungsabfall.


Der Spannungsfall und der benötigte Leitungsquerschnitt werden gemeinhin überschätzt, anderswo im Forum habe ich die Formeln dazu schon mal gepostet.


Grüße
Robert
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Beitragvon Obiwan » 26 Okt 2017 19:51
Wuestenrose hat geschrieben:Der Spannungsfall und der benötigte Leitungsquerschnitt wird gemeinhin überschätzt, anderswo im Forum habe ich die Formeln dazu schon mal gepostet.


Grüße
Robert


Hallo Robert;

die Kabel hatte ich noch im Bastelkeller ;) Nachteile sehe ich aber dadurch keine wesentlichen. Beim Löten etwas mehr arbeit - aber aus meiner Sicht zu vernachlässigen.
Viele Grüße
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Beitragvon Wuestenrose » 26 Okt 2017 19:54
'N Abend...

Obiwan hat geschrieben:Nachteile sehe ich aber dadurch keine wesentlichen.

Ich schon. Erstens löten sich dünnere Kabel bequemer und zweitens ist der mechanische Streß, den sie auf die Lötpads der LEDs ausüben, nicht so groß wie bei dickeren.


Grüße
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Beitragvon Obiwan » 26 Okt 2017 21:40
Hallo

Bei den Lötfähnchen einer 10W LED kein Problem.

Durch den etwas höheren mechanischen Stress habe ich auch bei den Lötpads der Sternplatine bzw. Stripes keine Ablösung der Lötpads auch bei meiner alten Installation feststellen können.
Viele Grüße
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