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Postby -MerlyN- » 02 Feb 2018 07:47
Danke Kalle, genau da war es, was ich auch meinte.

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VG,

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Postby Wuestenrose » 02 Feb 2018 07:57
Morgen…

Kalle wrote:Die Wassertrübung ist bei dem Aufbau von Klaus sicher eine Fehlerquelle, aber doch nicht entscheidend.

Die Wassertrübung ist die entscheidende Fehlerquelle bei Klaus' Aufbau. Daß eine XT-E nach gerade mal 4000 Stunden soviel Licht verlieren soll, ist nur schwer vorstellbar.


Grüße
Robert
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Postby Kalle » 02 Feb 2018 09:17
...
Wassertrübung ist die entscheidende Fehlerquelle

Ich bin skeptisch, aber man kann es nachträglich nicht messen. Für die fragliche Überschätzung des Effektes müsste die Trübung bei der 2. Messung größer als bei der ersten sein, die Größenordnung kann man sicher grob schätzen mit einer Differenz der Trübung von 2.5, 5 oder 10 NTU (letzteres halte ich bei ansonsten konstanten Bedingungen für unrealistisch). Kann man den Einfluss der Trübung auf die gemessene Lichtintensität im obigen Aufbau berechnen? Eine Messwiederholung nach besonderer Filterung (Aktivkohle) wäre vielleicht auch noch eine Variante.
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Postby Erwin » 02 Feb 2018 10:24
Hallo zusammen,

In einem 1000 Liter fassenden Becken, bei täglichem ww von 300 Litern, kann ich mir auch keine großartigen Trübstoffe oder unbemerkte Farbstoffe vorstellen.
Da das Becken jedoch natürliches Sonnenlicht von oben bekommt, ist der Einfluss des reflektierten Streulichts von der Wasseroberfläche auf die LED möglicherweise ein weitaus entscheidenderer Faktor, der zu einem schnelleren Alterungsprozess führen könnte.

MfG
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Postby Heinz Klaus Thiesen » 03 Feb 2018 05:01
Liebe Aquariumfreunde,
ursprünglich wollte ich mit meinem Test nur klären ob die billigen Cree-Fälschungen, bzw. die billigen China-LEDs eine Alternative zu den teuren Original-Cree-LEDs sein könnten.

Hier im Forum kam dann der Wunsch auf, die Alterung genauer unter die Lupe zu nehmen. Dem bin ich nun nachgekommen, indem ich die Leuchte mit den Cree-LEDs von LEDSupply ausgebaut und zwei LEDs ausgelötet habe.

Die Ergebnisse meiner Messungen mit meiner primitiven Ulbrichtkugel ergaben folgendes Bild.

LEDs von LEDSupply
CREE XT-E
6500 K bei 350 mA
2016: 126 lm/W
nach einem Jahr Betriebszeit
2018: 1022 lm/w

3000 K bei 350 mA
2016: 114 lm/W
nach einem Jahr Betriebszeit
2018: 933 lm/W

Diese Werte sollten auf keinen Fall absolut gesehen werden, da meine Primitiv-Ulbrichtkugel nie kalibriert wurde. Die Messwerte haben nur im Vergleich mit älteren Messungen, die mit dieser Ulbrichtkugel ausgeführt wurden, eine Aussagekraft.

Für die anderen Leuchten möchte ich mir dies allerdings ersparen, da mir der Aufwand einfach zu hoch.

Ich hoffe diese Messung bringt ein wenig Klarheit in die Fragestellung bezüglich der Alterung. Bei nur 300mA, dem Betriebsstrom, den ich bei der Leuchte real nutze, hätte ich weniger Alterung erwartet. Evtl. fördern die Umweltbedingungen eines Aquariums die Alterung. Dies ist allerdings nur eine Spekulation von mir.

Viele Grüße aus Fernost
Klaus

Meine Primitiv-Ulbrichtkugel:

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Postby Heinz Klaus Thiesen » 03 Feb 2018 08:45
Heinz Klaus Thiesen wrote:LEDs von LEDSupply
CREE XT-E
6500 K bei 350 mA
2016: 126 lm/W
nach einem Jahr Betriebszeit
2018: 1022 lm/w


Korrektur eines Tippfehlers.
Richtig ist 102 lm/W und nicht 1022 lm/W
LEDs von LEDSupply
CREE XT-E
6500 K bei 350 mA
2016: 126 lm/W
nach einem Jahr Betriebszeit
2018: 102 lm/w
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Postby Heinz Klaus Thiesen » 03 Feb 2018 12:52
Wuestenrose wrote:Daß eine XT-E nach gerade mal 4000 Stunden soviel Licht verlieren soll, ist nur schwer vorstellbar.


Hallo Robert,

die Messung in der Primitiv-Ulbrichtkugel zeigt tatsächlich eine Alterung der LED. Könnten die Umweltbedingungen des Aquarium die Ursache dafür sein? Wenn ja, wie könnte man dem Deiner Meinung nach entgegenwirken?

Viele Grüße aus Fernost
Klaus
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Postby Erwin » 03 Feb 2018 15:02
Hallo Klaus
Hallo Robert,
Hallo Markus,

Nun ist es also amtlich (Redewendung)
20% bei der einen und 18% Leistungsrückgang bei der anderen gemessenen LED. (ich nehme beim zweiten Tippfehler mal 93 Lumen pro Watt an)

Robert bitte, hast du nicht auch aquaristisch genutzte LEDs mit denen du Vergleichsmessungen machen kannst?


MfG
Erwin
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Postby omega » 03 Feb 2018 17:54
Hallo Klaus,

Heinz Klaus Thiesen wrote:Könnten die Umweltbedingungen des Aquarium die Ursache dafür sein?

wie kühlst Du die LEDs? Mit einem Vierkantaluprifile wie auf diesem Bild zu sehen?
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Es scheint doch Sonne drauf, richtig? Alu heizt sich in der Sonne schon hier in D so stark auf, daß man es nicht mehr schmerzfrei anfassen kann. Wie sieht's damit erst in Äquatornähe aus!

Grüße, Markus
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Postby Heinz Klaus Thiesen » 04 Feb 2018 04:43
omega wrote:...Alu heizt sich in der Sonne schon hier in D so stark auf, daß man es nicht mehr schmerzfrei anfassen kann. Wie sieht's damit erst in Äquatornähe aus!..


Hallo Markus,
das Alu-Profil hat die Maße von 33x33 mm und eine Wandstärke von 3 mm. Im Betrieb wird es handwarm. Die Leuchte hat eine Leistungsaufnahme von rund 15 W. Die LED-Sterne sind nicht verklebt, sondern dünn mit Kühlpaste versehen aufgeschraubt. Diese Profilseite ist zudem sehr eben. Die Hitze durch Sonnenbestrahlung dürfte durch den recht starken Ventilator, den ich zur Förderung der Verdunstung installiert habe, keine große Rolle spielen. Ohne diese Maßnahme würde das Aquariumwasser zu stark von der Sonne aufgeheizt. Gerade wollte ich die Temperatur direkt an der LED messen und musste feststellen, dass mein Infrarotthermometer defekt ist. Ein Ersatz ist schon unterwegs. Sobald er da ist, werde ich die Messdaten nachreichen.

Es wäre sehr interessant die Ursache für die unerwartet schnelle Alterung herauszubekommen um dem irgendwie entgegenwirken zu können. Haben die fertigen Aquariumleuchten dieses Problem irgendwie gelöst?

Viele Grüße aus Fernost
Klaus


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Postby Heinz Klaus Thiesen » 07 Feb 2018 10:41
Liebe Aquariumfreunde,
heute erhielt ich Ersatz für mein defektes Infrarotthermometer.

Die Messungen ergaben, dass sich die Leuchte mit Cree-LEDs von LEDSupply am Kühlkörper im Mittel auf 36°C und die einzelnen LEDs auf 32°C erwärmen. Die Leuchte mit den Fasttech-LEDs zeigt 33°C am Kühlkörper und die Leuchte mit SatisLEDs 36°C. Der schlechtere Wirkungsgrad der Nonname-LEDs spiegelt sich demnach auch in der Wärmeabgabe wieder. Eine mangelnde Kühlung, die für eine vorschnelle Alterung verantwortlich sein könnte, dürfte somit ausgeschlossen sein. Die Leuchten befinden sich 8cm über dem Wasserspiegel. Feuchtigkeit ist allerdings mit bloßer Hand nicht fühlbar. Wenn die Alterung, wie Robert meint, zu schnell verläuft, wäre es interessant die Ursache zu ergründen, um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Viele Grüße aus Fernost
Klaus
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Postby wembly » 08 Jun 2018 18:24
Hallo,

Meine XM-L T6 laufen jetzt vier Jahre und haben noch nicht sichtbar nachgelassen, obwohl sie bei deutlich höheren Temperaturen und 1400mA betrieben werden. Dürften am Lampengehäuse so 40-50 Grad sein. Die Leds laufen jeweils an einem 5 cm Sternkühlkörper, der mit einem Aluprofil verschraubt ist. Unten ist direkt eine Plexiglasscheibe. Ob die Luftfeuchtigkeit so geringer als bei Klaus ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich denk mal schon

Gruss
Heinz

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