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Postby java97 » 19 Oct 2016 10:05
Hallo Moni,
Mein Aquarium, üppig bepflanzt und fröhlich assimilierend, verbraucht gerade mal ca. 2 mg/l K pro Woche.
5 mg/l pro Woche schaffen wahrscheinlich nur, wenn überhaupt (!!), Starklichtbecken mit üppiger Bepflanzung.
5 mg/l in drei Tagen, also 11,6 mg/l wöchentlich?? Never!!
Auch die Ansage, dass ab 10 mg/l zwangsläufig Staubalgen wachsen müssen, halte ich, ehrlich gesagt, für Unfug!
Nicht alles glauben, was er schreibt, sondern lieber selber messen! :wink:
schöne Grüße
Volker
java97
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Postby Frank2 » 19 Oct 2016 10:40
Hallo Moni

bei Deinen Becken mit weniger C02 und normalem Licht kannst Du das, was da auf der hp steht, def. vergessen.

Beim Dünger geben ich Dir recht auch wenn ich nicht mehr im System dünge, E15 überflüssig bei mir. V30 hat eine wahnsinns Reichweite und reicht selbst in einem der Becken mit C02+ knapp 0,5 watt/l in solo-Normaldosierung zzgl alle paar Wochen mal ein Schuss S7.. Hinzu kommt dass er nicht zu sehr Fe betont ist wie manche andere Dünger (was ich sehr schätze) und ich bei diesem Dünger noch nie ne Kahmhaut bekommen habe, wenn ich da an Ferrdrakon oder Profito denke.... .
Aber damit holt man eben K nicht auf notwendige Mindestwerte. Und wenn man kein KNo3 benötigt muss eine anderweiige K-Zuführung erfolgen. Ich machs über Tobis Makro K (Kaliumoxid) in einem Becken, wo kein Kn03 benötigt wird.

hygro Polysperma - meinst es liegt am K? Ich meine dass sie prinzipiell in hartem Wasser am besten wächst und viel N03 und auch P04 schätzt. In meinen P04 limitierten Becken wächst sie sehr schön, kompakt und stark grün, aber richtig langsam, eben ganz anders wie ich es sonst kenne. Sie schaut regelrecht untypisch aus aber mir gefällt sie gerade deswegen derzeit sehr. Mit K kann ich da bei mir nur wenig ausrichten aber vtl ist es ja bei Dir genau das, was fehlt. Absolut möglich.

5 mg/l pro Woche schaffen wahrscheinlich nur, wenn überhaupt (!!), Starklichtbecken mit üppiger Bepflanzung.


Sehe ich auch so. Und da kenne ich so viele gar nicht, oftmals ja Starklichtbecken eine Steinwüste mit irgendeinem Bodendecker und fünf Stängeln von irgendwas und darauf 0,8 Watt/l oder 50 Lumen. Auch da sehe ich derartigen Verbrauch nicht. Würde mich mal interessieren was Markus @ Omega da für Verbrauchswerte hat, da trifft ja üppiges Wachstum+starkes Licht+ große Pflanzenmenge, dabei viele Schnellwachsende, auch wirklich zu.

Grüße
Frank
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Postby Plantamaniac » 19 Oct 2016 13:12
Hallo, ich glaub das dem anton schon. In der regel weiß er schon, von was er spricht.
Und kaliumtests gibt es ja noch nicht sooo lange. Auf die würde ich mich auch weniger verlassen, als auf die infos, mit denen ich ausrechnen kann, wieviel kalium ich rein hab.
Wwanalyse, beipackzettel, infos auf ar-flaschen.
Bei großen wasserwechseln kein problem das abzuschätzen.
Und wenn die scheiben grün werden, war es zu viel.
Ich hab noch aus alten zeiten meinen selbstgemachten kaliumdünger und wenn ich junge welse hab, oder die becken für die garnelen zu clean sind, zück uch schonmal die flasche und dröpsel solange über paar tage kalium rein, bis die scheiben ein bisschen grün werden. Party für die tiere und evt. Die rettung für zickige garnelenjunge.
Übrigens funzt in der beziehung auch der alte tetradünger wunderbar :thumbs:
Chiao moni
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Postby java97 » 19 Oct 2016 14:00
Hallo Moni,
Mein Kaliumtest, den ich seit über 2 Jahren mit Fotometer verwende (nachdem ich mit Antons Tests schlechte Erfahrungen gemacht habe), ist auf´s mg/l genau.
Gestern gerade, nachdem ich von 1 mg/l auf 6 mg/l aufgedüngt hatte, zeigte er mir genau diesen Wert an.
Meine Messungen und die auch Aussagen zum Kaliumverbrauch, die ich von anderen Forumsmitgliedern erinnere (z.B. Wuestenrose), bestätigen die Angaben, die Anton macht, nicht.
schöne Grüße
Volker
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Postby Plantamaniac » 19 Oct 2016 15:21
Ok, mir passt die vorgehensweise so und ich werd das so beibehalten.

Boa, was ein wind, der reißt alle blätter von meinem baum ab :(
Chiao moni
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Postby Andreas S. » 19 Oct 2016 19:07
Hallo Frank,
ist dem so Andreas? Ich kenne dieses "enge" Verhältnis noch nicht sooo lange und ich halte es im übrigen auch nur für Becken für relevant, in denen sehr weiches Wasser (GH) verwendet wird.
Du kennst den "pantanal-thread"?
Dort habe ich einiges hinterlegt. Ab Seite 10 o. 11 kann es interessant werden- zumindest für denjenigen, der Interesse bekundet.
Dieses Verhältnis ist nicht als "eng" zu verstehen und es hat auch nichts mit dem deutschen Waschmittelgesetz zutun.
Eher: unseren dieswärtigen Kenntnisstand unserer Pflanzenbestände; und die interessieren sich nunmal nicht für "weich" oder "hart"lt. Waschmittelgesetz. Da zählen nuneinmal eher die Verhältnisse- und dies ist nichts Neues-.
(...)Ansonsten stimme ich Dir zu.
.
Freut mich.
Grüße, Andreas
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Postby Frank2 » 21 Oct 2016 18:40
Ja klar habe ich den schon gelesen Andreas.

Ich sehe das anders wie Du. Du hast mit Deiner Waschmittelgeschichte in KH-und GH weichem Wasser weitestgehend recht (wobei ich Vallisnerien sehen möchte bei KH2 und GH4 aber das ist ein anderes Thema...).
Bei höherem GH ist das Verhältnis weniger relevant (für die Pflanzen, die es gerne - waschmittelgesetzmäßig - mittelhart bis hart mögen oder gut tolerieren. In diesem Mileu, zumeist verbunden mit leicht alk. ph, wachsen sicher gut und gerne 70 % der Aqua.pflanzen gut. Machen wir mal ein Beispiel:

kh 7, Gh 12, typisches Verhältnis Ca/Mg ab Leitung 4/1. Das ergibt gerundet Ca 60 und Mg 15. Sowohl Ca und auch Mg absolut ausreichend vorhanden für die sorgsam für dieses Wasser ausgesuchten Pflanzen. :D Auch im Verhältnis ist hier keinerlei Änderung nötig, das ist ein ein völlig normales, natürliches Verhältnis, die hierfür ausgesuchten Pflanzen wachsen hier, wenn der Rest stimmt, gut bis sehr gut. Nicht jedoch ausgesuchte"Weichwasserpflanzen". Das liegt aber dann am ph und der kh, da stimme ich Dir zu.
Worauf will ich eigentlich raus? Ich mache jetzt ein Beispiel für sehr weiches Wasser.
GH 5, Kh 2. Ca 25 mg, Mg 6,5 . Verhältnis gerundet 4/1 wie oben. Hier ist absolut recht wenig Mg vorhanden bzw grenzwertig, Ergo macht eine Erhöhung auf 10 Sinn. Das Verhältnis dann bei round about 2/1. In derart weichem Wasser ist dieses "enge" Verhältnis immer die bessere Alternative weil sonst absolut scnell mal zu wenig (Mg) vorhanden ist.
In hartem Wasser siehe oben ist das nicht das Problem. Daher kann man hier getrost auch die "alten" Verhältnisse für sein Becken verwenden und es funzt dennoch! Ich fahre in den unterschiedlichen Becken Verhältnisse von 3-5/1 Ca/Mg und das passt mit dem Wuchs. Ich verwende mittelhartes Wasser (GH) bei KH 5-6) ich verwende aber niemals Pflanzen für sehr weiches Wasser, die es zudem ausschl. sauer mögen, denn diese sind einfach nicht geeignet hierfür.
Und daher widerspreche ich Dir ein Stück weit - die GH - also die Waschmittelgesetzeinteilung - ist zwar weniger relevant wie die KH in der Gesamtbetrachtung. :D Aber sie ist nicht egal! Gerade bei den Verhältnisse sieht man den Unterschied von sehr weichem, zum zb mittelharten Wasser. Natürlich kann man auch in hartem oder mittelharten Wasser 2/1 fahren nur dann muss man ja ggf Unmengen an Bittersalz reinschütten, das ist doch Schwachsinn. Und es ist, wie gesagt, auch nicht nötig.

Grüße
Frank
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Postby Andreas S. » 25 Oct 2016 17:38
Hallo!
Ja klar habe ich den schon gelesen Andreas.

Wirklich, ja? Ab Seite 11 wird es interessant. Zumindest für Hinterfragende.
Ich sehe das anders wie Du.

Finde ich gut: dann mal zu!
Du hast mit Deiner Waschmittelgeschichte in KH-und GH weichem Wasser weitestgehend recht (wobei ich Vallisnerien sehen möchte bei KH2 und GH4 aber das ist ein anderes Thema...).

1) ist es nicht meine (...)"Waschmittelgeschichte", da diese außer Kraft gesetzt wird und beweist, das Pflanzen drauf pfeiffen,
2) habe ich Beweise auch für Schwindel erregende GH-"Höhen" seitens 30°dH. Alles im pantanal-thread hinterlegt (den du wirklich gelesen hast?)
Bei höherem GH ist das Verhältnis weniger relevant (für die Pflanzen, die es gerne - waschmittelgesetzmäßig - mittelhart bis hart mögen oder gut tolerieren. In diesem Mileu, zumeist verbunden mit leicht alk. ph, wachsen sicher gut und gerne 70 % der Aqua.pflanzen gut.

Wieso "weniger relevant"? Es geht doch darum, das WMG (Waschmittelgesetz) für kontraproduktiv zu erklären (-> pantanal- thread!).
Machen wir mal ein Beispiel:
kh 7, Gh 12, typisches Verhältnis Ca/Mg ab Leitung 4/1. Das ergibt gerundet Ca 60 und Mg 15. Sowohl Ca und auch Mg absolut ausreichend vorhanden für die sorgsam für dieses Wasser ausgesuchten Pflanzen.

Was sollen das für Arten sein? Warum "sorgsam"?
Auch im Verhältnis ist hier keinerlei Änderung nötig, das ist ein ein völlig normales, natürliches Verhältnis, die hierfür ausgesuchten Pflanzen wachsen hier, wenn der Rest stimmt, gut bis sehr gut.

Was stellt denn -bitteschön- schon ein ..."völlig normales Verhältnis" dar?
Was sind:
- OFF TOPIC "normale Pflanzen"
- "normale Wasserbedingungen ((...)"ab Leitung(...)")
- OFF TOPIC "normale Aquarientypen"
Nicht jedoch ausgesuchte"Weichwasserpflanzen".

Lieber Frank,
hast du wirklich den thread gelesen? Ich habe Zweifel:
Definiere mir bitte:
(...)"ausgesuchte Weichwasserpflanzen"!
Das liegt aber dann am ph und der kh, da stimme ich Dir zu.

pH-Wert und "KH" sind nicht voneinander zu trennen, dies ist richtig. Wirkungen auf das Wachstum dürften daher schwierig zu ermitteln sein- wobei es für HCO3- -Ionen zahlreiche Belege seitens der "Hemmung" auf Wachstum von Pflanzenkulturen mannigfaltigster Art gibt (s. Lit.-Anhang pantanal thread).
Worauf will ich eigentlich raus?

Das frage ich mich auch.
Ich mache jetzt ein Beispiel für sehr weiches Wasser.

Also jetzt doch wieder WMG !?
(...)GH 5, Kh 2. Ca 25 mg, Mg 6,5 . Verhältnis gerundet 4/1 wie oben. Hier ist absolut recht wenig Mg vorhanden bzw grenzwertig, Ergo macht eine Erhöhung auf 10 Sinn. Das Verhältnis dann bei round about 2/1. In derart weichem Wasser ist dieses "enge" Verhältnis immer die bessere Alternative weil sonst absolut scnell mal zu wenig (Mg) vorhanden ist.

So ist der Stand der Dinge-zumindest- bei denjenigen, die sich näher mit dem "Verhältnis" beschäftigen, ja.
Du vergißt aber, das alle (K)alium düngen! Warum, wird den Meisten unklar sein (Hauptsache, es steht irgendwo und soll irgendwie..."gut für das Wachstum sein"), aber es stellt eine Tatsache dar.
Dann wird das bisherige Ca:Mg-Verhältnis für die Pflanze auf den Prüfstand erhoben in puncto: "was bekomme ich dauerhaft genug, aufgrund welcher Verhältnisse?"
In hartem Wasser siehe oben ist das nicht das Problem.

Immer wieder WMG. Du hast den thread definitiv nicht gelesen, so sorry.
Daher kann man hier getrost auch die "alten" Verhältnisse für sein Becken verwenden und es funzt dennoch!

Kann gut sein, kannst du Beweise liefern?
Ich fahre in den unterschiedlichen Becken Verhältnisse von 3-5/1 Ca/Mg und das passt mit dem Wuchs. Ich verwende mittelhartes Wasser (GH) bei KH 5-6) ich verwende aber niemals Pflanzen für sehr weiches Wasser, die es zudem ausschl. sauer mögen, denn diese sind einfach nicht geeignet hierfür.

S.o.
1) Entcarbonisierung wäre eine Methode, um eine Steigerung zu erbringen- sofern überhaupt gewünscht-
2) Ca:Mg auf 2:1-3:1 zu bringen- um eine Steigerung zu erbringen- sofern überhaupt gewünscht. Hier müssten Fotos herangezogen werden.
Und daher widerspreche ich Dir ein Stück weit - die GH - also die Waschmittelgesetzeinteilung - ist zwar weniger relevant wie die KH in der Gesamtbetrachtung. :D Aber sie ist nicht egal!

Nocheinmal: das WMG stellt in diesem Zsh. keine Größe dar und war es auch nie. Es zählen Verhältnisse.
Die Begleit-Anionen ("KH") sollten als "Baustelle"pflanzenaquaristisch längst abgearbeitet sein.
Gerade bei den Verhältnisse sieht man den Unterschied von sehr weichem, zum zb mittelharten Wasser.
. Da fehlt mir die Beweisgrundlage. Nicht vergessen: alle düngen mit K!
Nein. -> WMG -> pantanal -thread.
Natürlich kann man auch in hartem oder mittelharten Wasser 2/1 fahren nur dann muss man ja ggf Unmengen an Bittersalz reinschütten, das ist doch Schwachsinn. Und es ist, wie gesagt, auch nicht nötig.

Naja,
dann zeig' 'mal, was du hast- im Vergleich zu anderen Werten- s.pantanal-thread.
Gruß, Andreas
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Postby Frank2 » 27 Oct 2016 09:05
Hallo Andreas

ich melde mich die Tage, das Thema ist umfangreich und komplex (und so interessant!) da brauche ich mehr Zeit zur Antwort die ich grad nicht habe.

Grüße
Frank
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Postby Lilith Winter » 29 Oct 2016 05:42
Guten Morgen Stefan,

Versuch doch mal die Pflanze aus den Boden zu nehmen und aufzubinden.

Hatte auch lange Probleme mit ihr, bis ich gelesen hatte, dass sie nicht so gerne im Boden steckt. Nach dem Aufbinden wuchs sie schon fast nervig schnell, mit vielen Tochterpflanzen und wunderschön.

LG
Michaela
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Postby Stefan_L » 29 Oct 2016 12:37
Danke für den Tip Michaela,
probier ich mal aus.
Interessanterweise breitet sie sich unterirdisch wie wild aus, überall um die "Hauptpflanzen" kommen neue Triebe hoch, einige bis zu 8 cm von der "Hauptpflanze" entfernt.
Viele Grüße
Stefan
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