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Postby Kalle » 28 May 2013 23:31
Hallo zusammen,

als Frischling wollte ich demnächst ein Foto beim IAPLC einreichen.

Die schreiben:
Do not make any image processing such as trimming or retouch. Please do not delete Exif information.


Verstehe ich das richtig, dass das Foto gar nicht zugenschnitten werden darf, also Schrank und die Teile oberhalb der Wasseroberfläche sollen sichtbar sein???

Sind nachträgliche Korrekturen an der Weißbalance auch als "retouch" zu verstehen?

Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte.

VG Kalle
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Postby troetti » 29 May 2013 07:24
Moin Kalle,
das ist richtig.
Es darf nichts am Bild geändert werden. Meines Wissens werden die eingesendeten Fotos von Mitarbeitern des IAPLC selber passend zurechtgeschnitten.

Allerdings bin ich mir mit meinem eigenen Bild nicht sicher, inwieweit die Exif-Informationen des Fotos geändert oder gelöscht wurden, weil die Dateigröße auf 5MB begrenzt ist. Daher mußte ich das Bild verkleinern, da es original mehr als 6MB groß war.
Naja, ich werde sehen, ob mein Layout am Contest teil nimmt. :putzen:
Gruß Eddy
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Postby -serok- » 29 May 2013 08:15
Tach auch!

Stimmt wohl, die Bearbeitung der Bilder in jeglicher Form ist untersagt. Das ist bis jetzt immer so gewesen. Wenn man sich jedoch an den ein oder anderen Beitrag des letztjährigen Wettbewerbs erinnert, mag man annehmen, daß da nicht so strikt drauf geachtet wird. Ich erinnere nur mal an ein Foto, bei dem oben rechts in der Ecke sehr gut sichtbar und absolut eindeutig mehrere Klonstempel zu erkennen waren. Und dieses Foto war unter den Top 200, was widerrum eine hitzige Disskusion schon vor Ende des Wettbewerbs auslöste. Naja...

Hast du die Möglichkeit Fotos im raw-Format aufzunehmen?
Greetz Andy

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Postby Lipfl » 29 May 2013 09:08
Hi,
bezüglich des Zuschneidens. Du kannst dir im Baumarkt oder im Bastelbedarf schwarzen Karton besorgen, entsprechend zuschneiden und als Rahmen um das Becken bauen. Amano macht seine Fotos selbst auch so. Somit behältst du das originale Fotoformat und der schwarze Rahmen um das Aquarium macht meiner Meinung nach auch einen besseren Eindruck als ein perfekt zugeschnittenes Foto, eine Art Bilderrahmen eben. Außerdem vermeidest du so ungewolltes "Gegenblenden" der Aquarienbeleuchtung bei einem offenen Aquarium.
Beste Grüße
Philipp


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Postby troetti » 29 May 2013 09:18
Eine ganz gute Anleitung findet man auf Georg's Website. :wink:
Gruß Eddy
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Postby Kalle » 29 May 2013 12:38
Hallo,

Danke für Eure Antworten.

@ Andy: ja, ich kann raw-Format. Hat das Vorteile?

Mit der schwarzen pappe werde ich wohl auch basteln.

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Postby -serok- » 29 May 2013 16:24
Hey Kalle!

Ich bin kein Profi auf dem Gebiet der Fotografie, also verbessert mich, wenn's nicht stimmt was ich jetz schreibe... :pfeifen:

Soweit ich weiss, kannst du die raw-Datei bearbeiten bevor du diese in ein jpeg wandelst, die Exif-Daten werden dadurch nicht verändert. Das Bild kannst du so also zuschneiden und an sonstigen Punkten ein wenig nachbearbeiten, ohne irgendwelche Verstöße zu begehen.
Greetz Andy

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Postby Lipfl » 29 May 2013 17:09
Hi,
ich bin zwar auch kein Profi, aber das Fotografieren im Raw Format hat hauptsächlich den Vorteil, dass du ein qualitativ hochwertiges Foto als Ausgangsmaterial hast. Wenn du dieses dann bearbeitest und anschließend erst in jpeg umwandelst ist der Qualitätsverlust nicht so groß wie bei einem nachbearbeiteten jpeg (weil dieses quasi schon vorher von der Kamera komprimiert wurde). Ob man der Exif vom jpeg das Nacharbeiten entnehmen kann habe ich noch nicht ausprobiert. Wenn ich ein Foto im Raw Format nacharbeite und dann als jpeg exportiere, finde ich in der Exif keine Hinweise auf das Nacharbeiten. Außer man beschneidet das Foto, aber dafür gibt es ja die Pappe :)
Beste Grüße
Philipp


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Postby Kalle » 29 May 2013 17:27
Hallo zusammen,

so, jetzt bin ich mal gleich viel schlauer - :bier:

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Postby RobertS » 29 May 2013 17:34
Hallo,

beim Raw Format werden quasi die Bilddaten so gespeichert, wie sie vom Fotosensor der Kamera kommen. Damit hat man aber noch kein fertiges Bild und wenn man am Rechner nichts nachbearbeitet kann es von Vorteil sein, stattdessen TIFF oder JPG zu nutzen.
Eine Kamera mit 12 Megapixeln hat nämlich nicht jeweils 12 Millionen Sensoren für Rot, Blau und Grün sondern jedes Pixel hat nur einen von den 3 Werten. Den Rest muss mit benachbarten Pixeln geraten bzw. interpoliert werden und den Job würde ich der Kamera überlassen, sofern die ganzen coolen Features von RAW am Rechner eh nicht benutzt werden sollen.
Gruß
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Postby RobertS » 29 May 2013 17:37
In anderen Worten: Für maximale Qualität würde ich auf der Kamera in TIFF speichern und dann am Rechner die Auflösung verringern und als JPG speichern.
Gruß
-Robert
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Postby Jokin » 29 May 2013 19:02
RAW hat den Vorteil, dass du mit einem geeigneten Programm noch Einstellungen optimieren kannst, die du an der Kamera evtl nicht optimal geregelt hast. Weißabgleich und Belichtung fällt mir da zb ein. Das ist für mich auch kein nachbearbeiten. Mit Bearbeitung ist in den Regularien vermutlich eine Retusche wie das o.g. Clonen gemeint.
Grüße
Jochen
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Postby Jokin » 29 May 2013 19:08
... Einstellungen optimieren kannst, bevor du das Bild mit einem verlustbehaftetet Kompressionsverfahren wie jpeg komprimierst ...

Ein jpeg kannst du natürlich auch entsprechend bearbeiten jedoch mit Qualitätsverlust.

(sry wg Doppelpost gibt kein bearbeiten im Tapatalk-App)

Edit: gelogen habs nur nicht gleich gefunden :)
Grüße
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Postby Kalle » 29 May 2013 20:37
Haloo zusammen,

@Jochen: ja, vielleicht sind Weißabgleich etc sind ok, und es gibt beim Contest eine gewisse Tolleranz,. Aber letzlich scheint mir die Regel recht eindeutig.

An meiner Canon 600D kann man ja auch ein paar Sachen einstellen, das muss man ja nicht am PC machen.

@Robert: Ich vermute die EOS Utilitys von Canon können am PC mit RAW in der gleichen Qualität umgehen wie meine Camera? Dann wäre für mich das RAW Format mein Favorit. Danke jedenfalls für die Erklärung.

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Postby RobertS » 29 May 2013 22:32
Hallo Kalle,

ich kenne mich mit Canon nicht aus, aber es wäre nur logisch, dass die Software keinen schlechteren Algorithmus verwendet, als die Kamera. Die Hardware ist sowieso um einiges mächtiger.

Ich wollte auch niemandem von RAW abraten - es ist in den meisten Fällen beste Wahl. Aber es gibt eben einige Anwendungsfälle, in denen TIFF oder sogar JPG die bessere Wahl sind. Ich schieße selber alles in RAW bis auf Belichtungsreihen für HDR.
Gruß
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