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Beitragvon nik » 05 Mai 2016 13:22
Hallo Kalle,
Kalle hat geschrieben:Prinzipiell: Mit einer kleinen CO2 Flasche, die man fein dosieren kann, sollte es eigentlich bei den Pumpen kein Problem sein, den Filter als Reaktor zu nutzen.

das "fein dosieren" ist ja der Punkt, wo ich Zweifel habe. Bei einem Liter Wasser könnte es sich bei einem Blasenzähler vielleicht in einem einzustellenden Bereich von 1 Blase/Minute bewegen. Nur so als schlimm grobe Schätzung. Inwieweit das praktikabel mit der Einstellung ist, das meinte ich mit Fragezeichen.

Gruß, Nik
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Beitragvon Wuestenrose » 05 Mai 2016 13:23
Servus Nik…

Es ist menschlich verständlich, daß Du Deine Schnapsidee verteidigst, es ist und bleibt aber auch dann eine Schnapsidee, wenn man die Harnstoffgabe halbiert, drittelt oder viertelt und die andere Hälfte, die anderen zwei Drittel oder drei Viertel mit anderen Substanzen macht.


In diesem Sinne,
Robert
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Beitragvon Plantamaniac » 05 Mai 2016 13:33
Hallo, ihr könnt für Co2 auch einfach normalen Kristallzucker nehmen.
1-2Teelöffel pro 100 Liter
Mein Testbecken läuft damit super...sporadisch, immer wenn ich meine, es wär nötig, 1/2 Tl. Zucker auf 100 Liter in etwas Wasser auflösen und rein. Die Eichhornia von meinem Avatar wächst in dem Becken und das nicht schlecht :gdance:

Oder eins der Biocarbo von Dennerle...Die haben beides..einmal mit und einmal ohne Gluteraladehyd.
Hab mir mal ein Fläschchen vom Nanobiocarbo gegönnt und oh wunder..die Bartalgen in einem extrem geqälten Nano sind nach 2 Wochen schon massiv auf dem Rückzug :sceptic:
Die Garnelen hacken auf den Algen rum, als hätten sie 4 Wochen nix zu fressen bekommen..vorher haben sie ihnen die kalte Schulter gezeigt...also bis jetzt bin ich positiv überrascht :gdance: .
1-3 Tropfen auf 10 Liter sind die Dosierung. Ich hab wegen den Garnelen und weil nur Bodendecker drin sind(c. Parva und Nadelsimse) erstmal mit 1 Tropfen auch 10 Liter täglich angefangen.
Leider schweigen sie sich über die Inhaltsstoffe aus...aber wird wohl auch irgenein oder mehrere Zuckerstoffe enthalten sein.
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Beitragvon nik » 05 Mai 2016 13:53
Hallo Moni,

Zucker habe ich total vergessen, schön dass du das als funktionierend aufzeigst!

Hallo Robert,

kannst du mal deine Unterstellungen sein lassen? Urea war dein Beispiel und es taugt nicht, wenn du dein abwegiges Beispiel als meine Absicht unterstellst. Es geht aus meinem letzten Post hervor, dass Kohlenstoffversorgung auf Basis von Glutaraldehyd erfolgt. Mögliche Nährstoffsubstitutionen durch Acetate, Gluconate, etc. sind lediglich zusätzlicher Add-On und bei einer schwierigen Kohlenstoffversorgung besser als nichts. Und die damit verbundenen Mengen organischer Kohlenstoffverbindungen halte ich für von der Biozönose bewältigbar - was zu betrachten wäre. Und nu is gut!

Gruß, Nik
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Beitragvon Kalle » 05 Mai 2016 14:16
Hi Nik,

von 1 Blase/Minute bewegen


ich denke, mehr ist kein Problem, es sollte sich nur nicht komplett lösen (die Verschwendung wäre finanziell bestimmt verkraftbar) wenn Besatz drin ist. Eine Paffrathschale/ Flipper ist daher natürlich eine funktionale Lösung, stört aber optisch.

Ein Löffel Zucker ist natürlich viel einfacher :thumbs: . Bin gespannt, was Robert dazu meint :besserwiss: .

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Beitragvon Plantamaniac » 05 Mai 2016 14:33
Hei, wohl ehr eine Prise Zucker...
1-2 (3) Tl. is für 100 Liter
Man kann auch den Zucker+Wasser auf 100ml auffüllen und dann mittels Spritze zb. 12 ml für ein 12 Literbecken abmessen. Auf die Art hab ich mal letztes Jahr ´ne Zeitlang den ganzen Fischkeller versorgt. War aber die Letzte Zeit etwas zu faul dazu...Läuft auch so :grow:
Auf jedenfall unterdosiert und in "reifen" Becken anwenden, dann gibts auch keine Bakterienblüte
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Beitragvon nik » 05 Mai 2016 14:42
Hallo Kalle,

Zucker, besser Haushaltszucker, genauer Saccharose, gehört in die Reihe der organischen Kohlenstoffverbindungen, wie Gluconat, Urea, Acetate, Citrat, Glutaraldehyd, etc. Alle mit der gleichen Wirkung auf Bakterien. Ups, nicht Glutaraldehyd. :lol: Und das die Bakterienblüte ein "kann die Folge sein" und nicht ein "muss" ist, zeigt Moni. Ich sehe das genauso, habe auch schon anfänglich reichlich Urea verwendet ohne dass es schief gegangen ist. Über organische Kohlenstoffverbindungen kann man schon nachdenken.

Gruß, Nik
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Beitragvon Wuestenrose » 05 Mai 2016 15:27
Servus...

Plantamaniac hat geschrieben:Mein Testbecken läuft damit super...sporadisch, immer wenn ich meine, es wär nötig, 1/2 Tl. Zucker auf 100 Liter in etwas Wasser auflösen und rein.

Haushaltszucker ist Saccharose. 3 Gramm (½ Teelöffel) davon auf 100 Liter Wasser würden den CO2-Gehalt, sofern vollständig verstoffwechselt, um etwa 46 mg pro Liter erhöhen. Daß die Eichhornia so gut aussieht, liegt aber weniger am CO2, sondern schlicht und ergreifend daran, daß die Pflanzen den Zucker selbst als Dünger verwerten können. Der Hauptbestandteil vom Schnittblumen-Frisch ist Zucker.

nik hat geschrieben:Und die damit verbundenen Mengen organischer Kohlenstoffverbindungen halte ich für von der Biozönose bewältigbar

Ach, Nik. Kurts 400-Liter-Aquarium benötigt 20 Gramm CO2 pro Tag und 100 Liter. Jetzt nimm PSE und Taschenrechner zur Hand und rechne bitte selber aus, welche Mengen Acetat, Citrat, Gluconat oder sonstige Organik du täglich ins Aquarium kippen müsstest, um auf diese CO2-Menge zu kommen. Bedenke dabei bitte, daß an dem Acetat, Citrat, Gluconat ja auch noch ein Kation dranhängt, das nicht verbraucht wird und sich anreichert. Erkenne dann bitte selbst, daß deine Idee eine Schnapsidee ist, anstatt diesen Unsinn auch noch weiter zu verteidigen.

In diesem Sinne,
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Beitragvon nik » 05 Mai 2016 17:49
Hallo Robert,

das was du beschreibst, hat niemand vor oder beabsichtigt. Ich habe es deswegen als abwegiges Beispiel bezeichnet und nun bringst du noch so eins. Falls dir das mit der Intention neu sein sollte, dann lies noch mal ein wenig den Thread zurück, die Zielsetzung wird dir dann klar werden und du erkennst, dass deine Beispiele gegenstandslos sind.

Sorry, Andy. Immerhin ergab sich bei mäßiger Relevanz ziemlich viel zur alternativen Kohlenstoffdüngung, wenn es auch in dem ebenfalls überflüssigen Umfang in deinem Pico-Thread nichts verloren hat. BTW, ich bin jetzt raus, sonst findet das mit Robert kein Ende, das Pico selbst und in seiner Integration in die Umgebung finde ich sehr schick.

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Beitragvon nik » 05 Mai 2016 18:14
Ach ja, Robert, aus dem Zusammenhang gerissen zu zitieren,...
nik hat geschrieben:Und die damit verbundenen Mengen organischer Kohlenstoffverbindungen halte ich für von der Biozönose bewältigbar


Im verständlichen Zusammenhang:
nik hat geschrieben: Es geht aus meinem letzten Post hervor, dass Kohlenstoffversorgung auf Basis von Glutaraldehyd erfolgt. Mögliche Nährstoffsubstitutionen durch Acetate, Gluconate, etc. sind lediglich zusätzlicher Add-On und bei einer schwierigen Kohlenstoffversorgung besser als nichts. Und die damit verbundenen Mengen organischer Kohlenstoffverbindungen halte ich für von der Biozönose bewältigbar - was zu betrachten wäre.

... ist schlechter Stil.

Und dann mein verstümmeltes Zitat dazu nutzen, um darunter dein sonst schon offensichtlich gegenstandsloses Konstrukt von der CO2-Vollversorgung über Organika in manipulierender Absicht aufzubauen, da möchte ich dich dringend bitten das in Zukunft sein zu lassen.

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Beitragvon Plantamaniac » 05 Mai 2016 20:09
Hallo, evt. könnte man das OT ja abhängen..noch ist es ohne Topic

@Robert: Eigentlich ist es mir wurscht, ob die Pflanzen den Zucker direkt oder in Form von Co2 aufnehmen.
Hauptsache die Pflanzen wachsen schön und kräftig :gdance: Das tun sie zwar so schon, aber manchmal ist das Becken sehr, sehr voll und dann tut so ein Zuckerkick schon gut.
Problem ist, wie will man den tatsächlichen Verbrauch bestimmen? (Öchslemeter :lol: ? Blutzuckermessgerät? Zuckerwaage nach Baumé ? ) :lol:
Daher halte ich es wie mit dem NPK. Zugeben für einen bestimmten Zeitraum und paar Tage später Wasserwechsel. Damit sich nichts anreichert. Ob es ganz verbraucht wurde, kann ich nicht sagen. Ich kann nur die Wirkung sehen.
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Beitragvon -serok- » 04 Jun 2016 08:58
Tach auch!

Na, da zeigt sich wie aus dem Nichts immer wieder nette, kleine Disskusionskreise entstehen können. Danke jedenfalls für die Infos zur Zucker-Düngung, werde das bestimmt mal ausprobieren. Wobei der Mini-Pott jetzt seit was mehr als einer Woche mit Wasser läuft, und das problemlos. Gedüngt wird bis dato.... nichts. Nur Wasserwechsel alle 2 Tage mit Leitungswasser. Bis jetzt keine Unannehmlichkeiten. Leider kann ich vom gefluteten Becken keine Bilder zeigen, das würde gegen die Regeln eines renomierten Aquaristikwettbewerbs verstoßen ;) Bzw. ich möchte das auch noch unterm Deckel halten.

Der Filter ist eigentlich fertig im Sinne von funktionstüchtig. Nur die Schlauchanschlüsse muss ich noch ein wenig verbessern, die gefallen mir noch nicht. Hier mal ein älteres Foto, mittlerweile ist auch das Netzteil angeschlossen.

Von jedem Arbeitsschritt habe ich Fotos gemacht. Sobald das Teil meines Erachtens "Fertig" ist poste ich hier mal eine kleine Anleitung.

Greetz Andy

Keep on scaping!
I Bild Aquascaping

Bild
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Beitragvon Wuestenrose » 04 Jun 2016 09:21
:thumbs:
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Beitragvon Kalle » 04 Jun 2016 12:59
Toll geworden, sieht nach "must have" aus!

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Beitragvon nik » 04 Jun 2016 13:38
Hi Andi,

total schick geworden! Wenn ich nur was mit Filtern anfangen könnte ... :D Nein, würde ich eher unter dem Aspekt Wasserbewegung und ausgelagerte Pumpe sehen. Auch wenn transparente Schläuche sehr gut aussehen, auf Dauer ist das nix. Wie wär's mit den Greyparts?

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