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Beitragvon werner » 28 Jun 2018 14:34
Hallo Kurt,

freut mich von dir zu hören :bier:

du hast aber keinen Bodengrunddünger unter dem Kies?
Gibt es bei dir denn keine Wachstumsprobleme und Pinselalgen ohne absaugen?
Ausprobieren ist spannender wie reingucken.. :lol: wie wahr.
Gruß
Werner
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Beitragvon kurt » 29 Jun 2018 12:04
Hallo Werner,

werner hat geschrieben:du hast aber keinen Bodengrunddünger unter dem Kies?

Mein Bodengrund ist reiner Kies (aus dem undichten Vorgängeraquarium) nur gewaschen.
Kies, weil ich da mit einer Injektionsnadel Flüssigdünger eingeben kann.
Bei Sand geht das nicht , die Nadel setzt sich zu, verstopft.
Zusätze nehme ich nicht mehr, zu viel Sauerei beim herausziehen der Pflanzen mit Wurzel.

werner hat geschrieben:Gibt es bei dir denn keine Wachstumsprobleme und Pinselalgen ohne absaugen?

Pinselalgen ja…auch andere, aber alles in Grenzen, nicht weiter störend.
Ich nehme statt Pflanzen Algen als Indikator, sie reagieren auf Wasserwertveränderungen schneller.
Du hast ja viele Stängelpflanzen, bevor sich da Algen aufsetzen können wird wieder eingekürzt,
= zwangsläufig wegen Selbstabschattung.
Ich hatte mal PPS/pro gedüngt und dadurch eine Kaliumanreicherung,
Wert weit über meinem Kaliumtestbereich von 15 mg/l.
Bei hohen Kaliumwerten kamen bei mir grüne Punktalgen.
Blyxa, Anubias nana und Heteranthera zosterifolia haben oft geblüht, fast Dauerblüher.
Kaliumarm düngen und über Verbrauch auf unter 10mg/l zu bringen dauerte dann fast ein Jahr.
Auffällig ist jetzt das seit meiner Kaliumreduzierung auf übliche Werte (6-10mg/l)
meine Blyxa immer kleiner wird und nicht mehr blüht, auch meine Anubias nana und Heteranthera zosterifolia blühen nicht mehr.
Ob da ein Zusammenhang besteht, ich muss das mal weiter beobachten.
Geschrieben wird ja das der Kaliumwert niedriger als der Magnesiumwert sein sollte, ich stelle das mal in Frage.
Hast du schon mal Kaliumdünger flüssig in den Wurzelbereich der Pflanzen gegeben,
eventuell KNO3, K2CO3, K2HPO4?
Wäre interessant zu wissen was da passiert…
Gruß Kurt
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http://unterwasserleben.bplaced.net//Homepage%203/index.html
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Beitragvon Julian-Bauer » 29 Jun 2018 12:11
werner hat geschrieben:Ca 10 Liter Pflanzen wanderten in die Tonne.


:engel: :cry: :schnief:
Gruß Julian

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Mein aktueller Pflanzenverkauf aus den eigenen Becken gibt es hier: Der Pflanzen - Dauerverkauf :)
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Beitragvon Biotoecus » 29 Jun 2018 13:29
Moin,

ich bin Sandverfechter und weiss auch warum.
Jeder der hier war sagte: "Alda, der Boden ist "durch", den musste tauschen!"
Und es läuft und läuft und löäuft und jedes Jahr werden Unmengen von Salmlern und Schwertträgern geboren.
Die Pflanzen spriessen und alles ist gut. :smile:



Da wächst alles drin.
Egal ob nun Stängel oder Rosette.
Ich muss nur das Licht variieren und die Düngung anpassen.

Ein Sandboden schluckt nicht mehr Nährstoffe als andere Böden.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon werner » 01 Jul 2018 11:59
kurt hat geschrieben:Hallo Werner,

werner hat geschrieben:du hast aber keinen Bodengrunddünger unter dem Kies?

Mein Bodengrund ist reiner Kies (aus dem undichten Vorgängeraquarium) nur gewaschen.
Kies, weil ich da mit einer Injektionsnadel Flüssigdünger eingeben kann.
Bei Sand geht das nicht , die Nadel setzt sich zu, verstopft.
Zusätze nehme ich nicht mehr, zu viel Sauerei beim herausziehen der Pflanzen mit Wurzel.

werner hat geschrieben:Gibt es bei dir denn keine Wachstumsprobleme und Pinselalgen ohne absaugen?

Pinselalgen ja…auch andere, aber alles in Grenzen, nicht weiter störend.
Ich nehme statt Pflanzen Algen als Indikator, sie reagieren auf Wasserwertveränderungen schneller.
Du hast ja viele Stängelpflanzen, bevor sich da Algen aufsetzen können wird wieder eingekürzt,
= zwangsläufig wegen Selbstabschattung.
Ich hatte mal PPS/pro gedüngt und dadurch eine Kaliumanreicherung,
Wert weit über meinem Kaliumtestbereich von 15 mg/l.
Bei hohen Kaliumwerten kamen bei mir grüne Punktalgen.
Blyxa, Anubias nana und Heteranthera zosterifolia haben oft geblüht, fast Dauerblüher.
Kaliumarm düngen und über Verbrauch auf unter 10mg/l zu bringen dauerte dann fast ein Jahr.
Auffällig ist jetzt das seit meiner Kaliumreduzierung auf übliche Werte (6-10mg/l)
meine Blyxa immer kleiner wird und nicht mehr blüht, auch meine Anubias nana und Heteranthera zosterifolia blühen nicht mehr.
Ob da ein Zusammenhang besteht, ich muss das mal weiter beobachten.
Geschrieben wird ja das der Kaliumwert niedriger als der Magnesiumwert sein sollte, ich stelle das mal in Frage.
Hast du schon mal Kaliumdünger flüssig in den Wurzelbereich der Pflanzen gegeben,
eventuell KNO3, K2CO3, K2HPO4?
Wäre interessant zu wissen was da passiert…


Hallo Kurt,

mit dem Kalium was du da schreibst ist interessant. :?

Früher hatte ich immer mindestens 10 mg aufgedüngt, da ich irgend wo mal gelesen habe das unter 8mg die Pflanzen schlechter wachsen.
Ich habe in letzter Zeit auch des Öfteren Probleme mit kleinen Blättern die mit Dünger nicht größer werden.
Das einzige was ich außen vor lasse ist Kalium.
Der liegt bei mir um 6 mg/L .
Die Tabs die ich einsetze beinhalten NPK aber nicht wirklich viel.
Das wäre mal ein Ansatz. :thumbs:

So seit Umstellung auf LED sind jetzt 3 Wochen vergangen.
Kann es sein das bei bestimmte Pflanzen die Lichtumstellung länger dauert?
Mir fällt auf das allgemein die Blätter der Pflanzen matt und nicht glänzen.
Das war mit T5 anders, die haben Blattglanz gehabt.
Der Tigerlotus wächst deutlich langsamer sowie die Ludwigia hat größere Blätter und nicht mehr so rot.
Der vordere Busch sieht übel aus rollt die Blätter nach innen ein und ist von dunkelrot weit entfernt.
Perlkraut ist vorher gewuchert und Hipuroides möchte ich mal nicht erwähnen, weis der Geier was die hat.
Optisch sind T5 und LED in etwa gleich hell.
Unter T5 sehen die Pflanzen grüner und noch etwas roter aus. Unter der LED sieht es wie ich finde etwas natürlicher aus.

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Gruß
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Beitragvon werner » 04 Jul 2018 13:09
Hallo,

musste wieder mit der Schere ran, ich weis nicht das wächst alles ineinander.
Auf Dauer ist mir das zuviel maloche.
Zudem ist es anstrengend, die vielen unterschiedlichen Pflanzen so zu schneiden und zu setzen, das man sie auch sieht.
Es wird wohl entspannter, wenn ich die Pflanzen Vielfalt reduziere.

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Gruß
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Beitragvon werner » 04 Jul 2018 16:59
Hallo zusammen,

Umstellung auf LED war am 10.06.18 also vor 24 Tagen.
Wachstum ist gut nur einige Pflanzen haben Probleme.
Das Perlkraut ist unter T5 gewuchert und jetzt nur noch Krüppelwuchs.
Allgemein wächst es nicht mehr so schön wie unter T5.
Da mir keiner sagen kann ob die Lichtumstellung noch länger dauert, werde ich meinem Gefühl folgen und ab morgen wieder mit T5 beleuchten.
Alle anderen Werte sind +/- gleich geblieben.
Da bin ich mal gespannt . :smile:
Gruß
Werner
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Beitragvon chrisu » 04 Jul 2018 17:25
Hallo Werner,

da bin ich mal sehr gespannt!
Ich bleibe beim Kellerbecken auch bei den Leuchtstoffröhren weil der Wuchs besser ist und die Farben angenehmer.
Mfg Christian
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Beitragvon werner » 04 Jul 2018 18:35
Hallo Christian,

genau auch meine Einschätzung. :bier:
Es wächst zwar relativ gut mit der LED, aber vom Eindruck her fehlt irgend etwas vom Spectrum .
Ich bin ja der Meinung, das sich eine positive Veränderung sehr schnell bemerkbar macht.
Eine negative kann dauern.
Gruß
Werner
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Beitragvon simonsambuca » 05 Jul 2018 09:07
Hi,

wunderbares Becken, ich schau hier immer gerne rein :thumbs:

Warum ist schreibe: Bezüglich LED - da gibt es große Unterschiede was das Spektrum betrifft, LED = LED trifft leider nicht zu. Ihr könnt doch einfach mal nach Spektrum Bilder von Euren Röhren suchen und diese dann mal mit denen von LEDs vergleichen.

Lesenswerter Thread bezüglich LED/Lichtqualität: beleuchtung/led-stripes-und-hohe-farbwiedergabe-t40717.html
Schönen Gruß
Simon
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Beitragvon werner » 05 Jul 2018 14:20
Danke Simon :bier:

bzgl. LED habe da 0 Plan, deshalb habe ich mich auch für eine Fertiglösung eines Nahmenhaften Hersteller entschieden.
Ich habe hier mittlerweile 4 unterschiedliche LED Lampen und alle sind nicht das gelbe vom Ei.
Eine 5 werde ich mir nicht mehr zulegen, dann fliegen halt die Pflanzen raus die nicht wachsen wollen.
Die Eheim ist ja nicht schlecht, die hat auch viele Vorzüge.
Ich kann zur Zeit auch noch nicht mit Sicherheit sagen, ob die LED für den Krüppelwuchs verantwortlich ist. Dafür ist das Thema einfach zu komplex.
Aber trotzdem Danke für den Link :thumbs:
Gruß
Werner
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Beitragvon unbekannt1984 » 05 Jul 2018 15:04
Hallo Werner,

werner hat geschrieben:Ich habe hier mittlerweile 4 unterschiedliche LED Lampen und alle sind nicht das gelbe vom Ei.

welche Lampen (von welchen Herstellern) sind das denn und welche Farbtemperatur haben die jeweils?

Also die Eheim Lampen kamen für mich nie in Frage, weil die Farbtemperatur zu weit weg von meinen angestrebten 4000K sind. Die Dennerle Trocal LED soll ja 5500K liefern, das ist so ziemlich die Grenze für mich, 6500K und mehr kommt mir nicht in die Tüte.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

"Which mindset is right? Mine, of course. People who disagree with me are by definition crazy. (Until I change my mind, when they can suddenly become upstanding citizens. I'm flexible, and not black-and-white.)" (Linus Torvalds)
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Beitragvon werner » 05 Jul 2018 21:21
Hallo Torsten,

da bin ich anderer Meinung, wenn ich eins überhaupt nicht mag dann ist das pipi gelbes Licht.
Optisch finde ich macht die Eheim ein schönes natürliches Licht, mit Abstand die beste Leuchte meines Sortiments.
Unter 6000 K würde ich nicht haben wollen, aber jeder wie er mag. :thumbs:
Die Daytime hat 7000 k die ADA 7000 oder 8000, ecolux ist eine weiße und ein mehrfarbige wo ich nicht weis wieviel k die hat. Die billigen Baustrahler haben mir auch sehr gut gefallen, da sind die Pflanzen sehr gut drunter gewachsen .
Gruß
Werner
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Beitragvon werner » 06 Jul 2018 07:02
Hallo,

ich habe mich gegen die T5 entschieden, werde noch abwarten. :pfeifen:
Habe ja seit einiger Zeit meine Düngung verändert und dünge nur noch den Flourish, NPK ist gleich geblieben .
Jetzt sind zwar die Pinselalgen weg aber habe diese Wuchsprobleme bei einigen Pflanzen .
Vielleicht liegt es ja an der Düngung, werde das mal weiter beobachten und eventuell die Düngung umstellen.
Gruß
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Beitragvon werner » 06 Jul 2018 12:07
Guten Tag zusammen,

ich habe mir mal den Bodengrund genauer unter die Lupe genommen und da ist mir aufgefallen, das der Boden irgendwie tot aussieht.
Keine Würmer tote Schnecken , das kenne ich eigentlich anders.
Normalerweise wuselt das doch nur so darin.
Mich würde eure Einschätzung mal Interessieren.
Es gibt überhaupt keine Schnecken im Becken außer ein paar winzige Tellerschnecken an der Rückscheibe. :?

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Gruß
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