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Beitragvon unbekannt1984 » 27 Okt 2018 20:44
Hallo Robert,

R0B hat geschrieben:um Dir ein wenig Feedback zurück zu geben, ich finde es jetzt super und wirklich ansprechend!
Mir gefällt es richtig gut und hätte keine bessere Idee!

naja, mit den ganz kleinen Bruchstücken war ich bisher sparsam, da kann man noch ein wenig verteilen...
Ansonsten danke für die Lorbeeren :)

Wirst du Pflanzen über ein-zwei Steine nach unten wachsen lassen? Kann ich mir richtig gut vorstellen!

Das MMC soll hängend wachsen können, also wenn es zwischen die Steine gesetzt wird, dann sollte es Richtung Boden streben.
Ich will aber nicht den gesamten Vordergrund mit Eleocharis pusilla bepflanzen - dann würde man von den Steinen nicht mehr so viel sehen...

Ich könnte auch noch von meinen unbestimmten Moosen etwas auf den Lavasteinen aufkleben, also da findet sich Pflanzentechnisch schon etwas :)
Rotala rotundifolia kann man eigentlich nur sinnvoll einsetzen, um den Filtereinlauf (mein geliebtes Edelstahlsiebgewebe) zu verdecken und evtl. noch ein paar Stängel hinter den Bergen im Hintergrund.

Für die Cryptocoryne flamingo blieben auch noch ein paar Stellen... Z.B. auf der linken Seite hinter dem neuem Eckstein nach links-hinten eine kleine Straße.
Ansonsten ist die Pflanze ja nicht so lichthungrig und könnte eher in die schattigeren Regionen gesetzt werden.
Wolfgang, wenn du mitliest und Vorschläge hast, ich bitte darum :)

Bucephalandras würden auch noch gut in das Layout passen, Spalten zwischen Steinen zum einklemmen habe ich ja jetzt genug... Die stelle ich aber als Eye-Candy zunächst hinten an.

Mit der neuen Lampe wirkt der Hintergrund auch nicht mehr so wie Himmelblau, der Effekt wurde wohl durch den Weißabgleich meiner Kamera noch verstärkt.
Jedoch ist die Lampe auch der Grund, warum sich das Bepflanzen und Fluten wieder verzögert... Ich denke beim Mean Well LCM-25 sollte man beim Einschalten keinen Funken in der rechten oberen Ecke (Typenschild lesbar, Anschlüsse links) durch das Gehäuse sehen. Heißt: Ich darf am Montag erst einmal bei Reichelt anrufen.
Ich habe zwar auch ein alternatives Netzteil, jedoch müsste ich dann zunächst ein Schirmblech suchen oder Es mit Abstandshaltern montieren, und hätte eine Reihe Lüsterklemmen (auch mit Netzspannung) im Unterschrank.

Sorry wegen der kurzen Nachricht, bin etwas im stress.

Kein Problem, Das habe ich jetzt wohl ausgeglichen :)
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon R0B » 27 Okt 2018 22:14
Hallo Torsten,

ich musste jetzt ein paar Pflanzen erstmal googlen :) aber ich bin sehr gespannt wie sich das Becken entwickelt mit den Pflanzen!

Eine Frage habe ich zur Pflanzenauswahl die Eleocharis pusilla scheint ja sehr beliebt zu sein. Im Vergleich zu Elocharis sp. mini ist nur der Unterschied das diese Pflanze nicht so hoch wächst? Oder gibt es noch weitere Vor- und Nachteile?

PS: Ich habe heute mein 60F komplett platt gemacht. Ich war auf dem richtigen Weg mit der Düngung (wenig No3 ~10mg/l bei 20+ haben die Algen gewuchert wie blöd). Update zum neuen Layout folgt dann morgen, habe heute meine Steine und Pflanzen bekommen :)

Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon unbekannt1984 » 27 Okt 2018 22:52
Hallo Robert,

R0B hat geschrieben:Eine Frage habe ich zur Pflanzenauswahl die Eleocharis pusilla scheint ja sehr beliebt zu sein. Im Vergleich zu Elocharis sp. mini ist nur der Unterschied das diese Pflanze nicht so hoch wächst? Oder gibt es noch weitere Vor- und Nachteile?

die E. sp. mini ist glaube ich nur im Sortiment von Tropica... Die Händler bei mir in der Umgebung verkaufen aber wohl nur Dennerle.
E. pusilla und die von Tropica angebotene E. parvula sind wohl nur mit dem Mikroskop zu unterscheiden, ansonsten wird die E. sp. mini als "advanced" und E. pusilla/parvula "easy" (zumindest von Tropica) eingestuft.

E. pusilla/parvula wächst etwas höher als E. sp. mini.
ich musste jetzt ein paar Pflanzen erstmal googlen :)

Die habe ich aber (bis auf das MMC) schon im Eröffnungspost hier verlinkt...
Update zum neuen Layout folgt dann morgen, habe heute meine Steine und Pflanzen bekommen :)

Naja, im 60F wirst du bestimmt keine Schlucht bauen, höchstens ein kleines Gebirge, das hier und da etwas aus dem Wasser ragt. Insofern wird dir mein Layout nur wenig als Inspiration dienen...
Ich freue mich aber schon auf den Vorstellungsthread zu dem neuem Layout. Ich wünsche dir auf jeden Fall einen problemlosen Start - nicht die ganzen Hürden die ich bei diesem Becken überwinden musste und auch noch muss.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon unbekannt1984 » 28 Okt 2018 10:13
Hallo,

unbekannt1984 hat geschrieben:...ansonsten wird die E. sp. mini als "advanced" und E. pusilla/parvula "easy" (zumindest von Tropica) eingestuft.

Upps, E. sp. mini ist laut Tropica "medium".

Ich werde dann nachher mal ein wenig mit dem Netzteil basteln, Probleme gibt es nicht: Lüsterklemmen kann man unter einer Lage Iso-Band verschwinden lassen, Abstandshalter sind 2 kleine Stücke Alu U-Profil, 4mm Loch durchgebohrt und dann Spaxe zur Befestigung.
Für ein paar Tage wird diese Lösung schon gehen...
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon unbekannt1984 » 31 Okt 2018 15:06
Hallo,

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:


Bei der Nadelsimse habe ich mich leicht verschätzt, Das ist übrig:

(BTW: Zu verschenken*, vorzugsweise im Raum Arnsberg/Möhnesee)

Ich muss dann mal Wasserwechsel bei meinem 30l Nano machen, Abwasser wandert dann direkt in das neue Aquarium.

* keine bekannten Plagen vorhanden, keine Schnecken. Möglich sind Fetzen von nicht näher bestimmten Moosen, sowie eingewachsene Stängel von Rotala rotundifolia. Ansonsten sollte Es reine Eleocharis pusilla sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Zeltinger70 » 31 Okt 2018 20:53
Moin Torsten,

zuerst mal zum Hardscape, das hast Du sehr gut hinbekommen, das hin u. herschieben hat sich gelohnt. :wink:

Etwas spät aber immerhin ...
ja Du kannst die Flamingo dort setzen, wenn sie weniger Licht bekommt, dann wird sie etwas grüner, komplett abgeschattet war sie bei mir kaum mehr rosa (das dauert aber schon einige Zeit) ... aber sie wächst trotzdem. Bei wenig Düngung und viel Licht, blieb sie bei mir flach auf dem Boden. Ob mit ihr die typische Straße zu realisieren ist, wird wohl schwierig, man kann sie ja nicht wie eine Stängelpfanze kürzen und neu stecken um den Effekt dauerhaft zu erhalten. Aber dafür wächst sie relativ langsam, wenn Du also die kleinsten Ableger vorne setzt und die größeren hinten könnte es passen. Also Versuch macht kluch. :wink:

Bin gespannt wie Du sie gesetzt hast.

Hast Du mal ein Foto vom aktuellen Stand?

Gruß Wolfgang
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Beitragvon unbekannt1984 » 31 Okt 2018 21:30
Hallo Wolfgang,

Zeltinger70 hat geschrieben:Hast Du mal ein Foto vom aktuellen Stand?

:foto:

ist noch ein bisschen trüb...
Bei wenig Düngung und viel Licht, blieb sie bei mir flach auf dem Boden.

Dann wird Die bei mir riesig... Die hat 10g Substral Osmocote für Rosen und Blühsträucher an den Füßen, oder meintest du ich hätte dir alle Details zu meinem Nährboden verraten?
Ok, ich muss ein wenig aufpassen genug Kalium und Stickstoff dazu zu düngen...

Das Pflänzchen will aber zur Zeit noch nicht richtig im Boden halten, ich schaue mal ob ich noch ein paar JBL Plantis habe.

CO2 ist noch nicht angelaufen, ich habe vorerst einen langen Zigarettenfilterdiffusor im Ansaugbereich des Filters versenkt.

Beleuchtungszeit gehe ich zunächst auf 8h pro Tag.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon R0B » 01 Nov 2018 11:49
Hallo Torsten,

sieht toll aus! Kann mir schon vorstellen wie es in 2Monaten aussehen wird :)

Eine Frage zu deiner Beleuchtung. Mein Wissensstand war Einfahrphase mit 6h pro Tag. Ist das speziell bei Soil so oder welche Erfahrungen hast du gemacht?
Bei meinem 60P bin ich erst bei 7h pro Tag angekommen und steigere von Woche zu Woche ganz langsam.

Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Zeltinger70 » 01 Nov 2018 17:15
Hi Torsten,

danke fürs Foto, sehe sowas immer gerne. :wink:
Sieht noch etwas zerzaust aus, aber ich bin mir sicher es wird sich gut entwickeln.
Riesig muss sie mit Deinem Spezial-Bodengrund auch nicht werden ... eher die "normale" Wuchsform und sie ist nach meinem Dafürhalten alles andere als schnellwüchsig einzustufen.
In meinem Quarzsand-AQ ohne Düngung mit viel Licht legten sich die Blätter regelrecht auf den Boden, sah aus wie ein Stern mit mehreren Lagen Blättern. Seit einiger Zeit sind einige größere Pflanzen eingezogen, die die Flamingo etwas abschatten, es dauerte nicht lange und die Blätter richteten sich wieder auf ...

Falls Du keine JBL Klammern hast, einfach die Mittelstücke von den Ohrreinigungsstäbchen (Watteenden abschneiden) über einer Flamme mittig leicht erhitzen und dann zur Klammer biegen ... funktioniert ebenso, oder auch die Kunststoffklammern die man manchmal mit abgepackten Hemden kauft. :D

Viel Erfolg und guten Wuchs.

Gruß Wolfgang
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Beitragvon unbekannt1984 » 01 Nov 2018 18:27
Hallo Wolfgang,

Zeltinger70 hat geschrieben:Riesig muss sie mit Deinem Spezial-Bodengrund auch nicht werden ... eher die "normale" Wuchsform und sie ist nach meinem Dafürhalten alles andere als schnellwüchsig einzustufen.

unterschätze nicht die Wirkung von Osmocote, Ammonium und Nitrat werden von dem Zeug schön langsam freigesetzt. Leider war die Diskussion zu dem Zeug in dem verschollenem Thread zu Werners Proxima...
Mit Osmocote und einem bisschen CO2 und Licht kann ich in meinem 30l Nano den Anubias beim wachsen auch fast schon zusehen (Die schieben dann auch alle paar Tage neue Blätter).

Der Tonanteil in dem Nährboden verhindert dann nur einen zu schnellen Anstieg des Ammonium-Gehalts (Das würde Nik dann schon wieder als "Reise nach Jerusalem" bezeichnen).

Ich habe aber noch Etwas gefunden um die Flamingos festzutackern (und ggf. etwas Nahrungsergänzung):


Hallo Robert,

R0B hat geschrieben:sieht toll aus!

auf dem letztem Foto sieht das Aquarium derzeit besser als in Natura aus... Milchiges Wasser... Hmm, soll ich da einen Thread im Erste-Hilfe Bereich anlegen? :lol:
Was Werner durch übermäßigen Einsatz von Bactozym erreicht hat, erreiche ich gratis :(

Eine Frage zu deiner Beleuchtung. Mein Wissensstand war Einfahrphase mit 6h pro Tag.

Wenn du Nik fragst, dann bestätigt er dir die 6h pro Tag - ich bin aber nicht Nik...
Ich habe jetzt das Licht zunächst in einem 4-4-4 Rhythmus, also Beleuchtung von 9:00-13:00 Uhr und von 17:00-21:00 Uhr. Dabei kann man dann schon über Sinn und Unsinn der Mittagspause streiten, über die Beleuchtungszeit sowieso (ich will aber jetzt nicht streiten).

Ist das speziell bei Soil so oder welche Erfahrungen hast du gemacht?

Bei Soil sind einige Sachen speziell... Aber Licht eher weniger.

Beim Soil stört Einen ja zunächst die übermäßige Abgabe von Ammonium - bei mir wird das Ammonium langsam vom Osmocote freigesetzt und zunächst vom Seramis geschluckt (der Ammoniumgehalt sollte wesentlich langsamer ansteigen als bei Soil).

Für meine Begriffe sehen aber die Pflanzen - zumal das MMC - schon etwas grüner aus (also Magnesium nuckelt mir das Seramis wohl nicht übermäßig weg). Trotzdem werde ich die Tage schon einen größeren Wasserwechsel machen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Zeltinger70 » 02 Nov 2018 19:40
Servus Torsten,

unterschätze nicht die Wirkung von Osmocote


Jo, stimmt. Hatte vor Jahren auch damit experimentiert, und nicht nur mit Osmocote :wink: jedoch in Quarzkies/Sand.

Bin mal gespannt wie es weiter geht.

Gruß Wolfgang
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Beitragvon unbekannt1984 » 02 Nov 2018 21:50
Hallo Wolfgang,

Zeltinger70 hat geschrieben:Bin mal gespannt wie es weiter geht.

dann will ich dich nicht zu sehr auf die Folter spannen:

unbekannt1984 hat geschrieben:Milchiges Wasser...
Was Werner durch übermäßigen Einsatz von Bactozym erreicht hat, erreiche ich gratis :(

Das Wasser ist immernoch milchig trüb (wird aber ganz langsam besser), abfiltern mit Filterwatte funktioniert nicht, belüften mit Ausströmer und meiner alten Hagen Elite 799 Membranpumpe bringt nichts (abgesehen von den Geräuschen, probiert Gestern nach Beleuchtungsende)...

Wenn die Pflanzen richtig loslegen könnten, dann wäre die Trübung wohl an einem Tag so gut wie erledigt. Ausbremsen tut mich hier das Bio-CO2 - zumal dank des Zigarettenfilter-Diffusors - solange der Skimmer läuft erreiche ich da keinen anständigen Pegel.

Deswegen habe ich den Skimmer zunächst entfernt - damit habe ich dann hoffentlich Morgen schon ein bisschen CO2 im Wasser. Mit dem CO2 muss ich jetzt am Wochenende etwas basteln... Und kochen :)
Und zu guter Letzt könnte ich schon einen Wasserwechsel an dem neuem Aquarium machen, damit hätte ich dann wohl auch einiges von der Trübung raus (bin dann aber wieder sehr weit unten was CO2 angeht).
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon unbekannt1984 » 01 Jan 2019 17:57
Hallo,

so langsam wäre es mal an der Zeit für ein Update...
Gesagt, getan:

Die Sauerstoffbläschen im Moos würde ich nicht mehr als dezent bezeichnen...

Die Rotala, die Moose und die Nadelsimse sind recht gut gewachsen, MMC und die Cryptocoryne Flamingo bisher eher mäßig. Komischerweise sind vom MMC auch Teile abgeknickt und aufgeschwommen, leider sind die Stücke aber zum einpflanzen etwas sehr kurz.

Algen haben eine Zeit lang ziemliche Probleme gemacht, allerdings sind diese ohne mein Zutun fast verschwunden. Auf dem Scheibenmagneten (Der eigentlich nicht großartig benutzt wird) die Pinselalgen waren schon dort, bevor der Magnet im Aquarium war. Auf der Cryptocoryne Flamingo ganz rechts sieht man z.B. noch eine Pinselalge (auf einer Blattspitze), ansonsten muss man schon ziemlich suchen.

Etwas Probleme habe ich in dem Aquarium noch mit Kahmhaut, da arbeite ich aber dran. Ansonsten muss ich mal die Rotala neu setzen (das waren wirklich schlechte Stängel, die ich zum Kopfstecklinge produzieren eingesetzt habe) und die Moose stutzen...

Zum Thema Osmocote hat sich ja inzwischen ein anderer Thread entwickelt (entgegen dem Titel nicht nur zu möglichen schädlichen Wirkungen): Osmocote schädlich für Wasserorganismen.
Dort habe ich dann auch mal ein wenig mit der Deklaration meines Osmocote herumgerechnet.
Der Rest der Düngung passiert ansonsten derzeit mit sera florena und JBL N und NPK Macroelements, sowie ein wenig Bittersalz beim Wasserwechsel.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon unbekannt1984 » 02 Jan 2019 11:30
Hallo,

scheinbar berichte ich nicht ausführlich genug über die Problemchen, die mir das Aquarium bereitet hat. Nik und Kevin werden wohl nach diesem Beitrag einen kleinen Freudentanz aufführen, aber sei es drum...

unbekannt1984 hat geschrieben:Milchiges Wasser...

Hatte ich am 1. November ja berichtet, das bin ich weder durch Belüften, noch durch (tägliche) Wasserwechsel oder Filterung über Filterwatte los geworden. Die erste Maßnahme die einigermaßen etwas gegen die Trübung gebracht hat, war eine PO4-Stoßdüngung in der Größenordnung von 2mg/l, das Wasser wurde aber immernoch nicht ganz klar.

Am 6. November habe ich dann 200g Zeolith mit 200ml Wasser und 20g Bittersalz eingelegt, das sah dann so aus:

Keine Ahnung was da aus dem Zeolith gekommen ist und die Trübung (wahrscheinlich) mit dem Sulfat vom Bittersalz verursacht hat (der erste Punkt für Nik).
Dieses Zeolith habe ich anschließend (so am 8. November) in den Filter gepackt und das Wasser wurde klar. Wieder ist unklar was die Trübung hervorgerufen hat - Calcium ist im JBL Manado ja reichlich vorhanden, das wäre also ein Kandidat.

Kationentauscher brauchen ja ein wenig Zeit, also habe ich das Zeolith bis zum 27. Dezember im Filter belassen. Zu dem Zeitpunkt waren die Fadenalgen in dem Aquarium bereits Geschichte. Ein Foto von dem Tag habe ich ebenfalls:

An dem Tag habe ich Wasser gewechselt, Zeolith entfernt, ein paar aufgeschwommene MMC-Stückchen eingepflanzt und die CO2-Zugabe auf mein neuestes "Zauberkästchen" umgestellt.
Im Filter verblieben sind lediglich 1l JBL Cermec (Keramikröhrchen), dazu halt das Edelstahlsiebgewebe als Ansaugschutz.
Nach dieser kleinen Umbau-Maßnahme haben sich die restlichen Algen aufgelöst und den Fortschritt (ja, ist wenig bei unter einer Woche) bei dem MMC sieht man ebenfalls (Dies ist die Stelle an der Nik und Kevin Ihren Freudentanz aufführen werden).
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Zeltinger70 » 04 Jan 2019 08:39
Moin Torsten,

das wird!

Vor einigen Jahren hatte ich auch mal mit einer hartnäckigen Kahmhaut zu kämpfen,
bei mir war die einfach Lösung ein Skimmer. Den habe ich ein paar Tage lang an einer kleinen Pumpe mehrmals am Tag für 15 Min. (mittels) Zeischaltuhr laufen lassen.
Viele Wege führen nach Rom. :wink:

Gruß Wolfgang
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