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Beitragvon meleagris » 30 Okt 2018 10:15
Hi P@t,

also Kompliment, das sieht richtig gut aus! Gefällt mir sehr... Könntest du nochmal ein Foto hochladen, wo man von Vorne das ganze Aquarium sieht?
Mit Hydroctile tr. musst du vorsichtig sein, die wächst sehr schnell, möchtest du unbedingt haben?


VG
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Beitragvon baeripat » 30 Okt 2018 12:36
Hallo Tibor

Freut mich dass es Dir gefällt, ich hoffe dass es mit Bepflanzung ebenfalls gut kommt.

Möchte die Hydrocotyle nun eigentlich schon ausprobieren. Werde sie einfach konstant immer schneiden..

Anbei ein Foto von vorne bzw. leicht von der linken Seite (mit Tochter) geschossen.

LG, P@t

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Beitragvon meleagris » 30 Okt 2018 19:53
Hi P@t,

Danke, dann habe ich nichts bezüglich Hydr. gesagt.
Mit kleinen Steine und Kies hast du gut gemacht.
Bin gespannt, wie es nach der Bepflanzung aussieht.
VG
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Beitragvon baeripat » 02 Nov 2018 18:27
Guten Abend zusammen

Es ist geschafft! Nach rund 5-6h (Bepflanzung, Inbetriebnahme Filter, etc.) Arbeit habe ich das Layout bewerkstelligt. Das Becken bzw. das neue Layout steht! :smile:

Ich bin (einigermassen) zufrieden... Muss mich an das neue Layout jedoch noch gewöhnen, ist nun halt mehr Stein und neu mit einzelnen Sandbereichen.

Ich bin gespannt wie es sich weiterentwickelt.

Über Rückmeldungen freue ich mich immer.

Wünsche allen ein schönes Wochenende. :bier:

LG, P@t

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Beitragvon Patrese » 06 Nov 2018 15:42
Mir gefällt es - super Planung und Umsetzung

Viel erfolg und vor allem Spaß damit!

VG
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Beitragvon baeripat » 06 Nov 2018 19:47
Hi Patrick

Danke, freut mich dass es Dir gefällt und mein Erfahrungsbericht auch vereinzelt gelesen wird.. :wink:

Aktuell kommen nun langsam erste Kieselalgen, ich bin gespannt wie der Algenverlauf sein wird.

LG, P@t
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Beitragvon baeripat » 03 Jan 2019 17:35
Hallo zusammen

Mittlerweile läuft mein Becken bereits seit rund 9 Wochen. Es lief die ersten Wochen sehr gut, kaum wirklich Algenphasen. Anfangs leichte Kieselalgenbeläge, aber ansonsten alles Tip top. Auch die Pflanzen waren gut angewachsen. Nach einigen Wochen kamen dann die grünen Algen, meines Erachtens nicht wirklich schlimm, alles immer noch im normalen Bereich.

Was mir aktuell jedoch Sorgen bereitet sind die Fissidens Fontanus sowie die Eleochris parvula. Beide werden braun. Bei der Eleocharis war dies ziemlich rasch der Fall, bei den Fissdiens Fontanus erst seit ca. 1 Woche. Auch habe ich bei den Cryptocorine Parva 2-3 gelbe Blätter entfernen müssen.
Was ich ebenfalls das Gefühl habe ist, dass das Wachstum leicht gehemmt ist, anfangs ist das Ganze sehr schnell gewachsen. Nun hat es etwas Mühe.

Anfangs machte das Scape einen richtig erfrischenden grünen vitalen Eindruck. Aktuell habe ich diesen Eindruck nicht mehr wirklic. Vielleicht dramatisiere ich das Ganze aber mir gefällt die Entwicklung als solches nicht.

Was meint Ihr? Woran könnte das liegen?

Die Wasserwerte sind alle in Ordnung.
Fe: 0.05 - 0.1 mg/l
PO4: 0.25 - 0.5mg/l
kH: 4
CO2: ca. 20mg/l (tendenziell eher etwas tiefer!)
NO3: 20-25mg/l (tendenziell eher etwas tiefer!)
Beleuchtungszeit: 6h

Ich stehe im Moment völlig auf dem Schlauch. Was könnte ich unternehmen? Das CO2 und NO3 sind tendenziell eher zu tief, daran arbeite ich noch...

Ich wäre echt dankbar wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.

LG, Pat

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Beitragvon Hydrophil » 03 Jan 2019 17:46
Hallo Pat,

also für mich sieht das aus, als ob sich auf den Blättern was ablagern würde und dass nicht die Blätter selbst braun werden. Oder sieht das auf den Bildern nur so aus? Kann man es abwischen?
Ich finde, das sieht aus wie diese bräunlich flockigen Ausfällungen, die man auch in der Natur an Sickerstellen sehen kann. Meines Wissens wird dort Fe2+ (aus den sauerstoffarmen Sickerquellen) bei Kontakt mit Sauerstoffhaltigem Wasser zu schwerlöslichem Fe3+ oxidiert, was sich dann als Eisenoxid ablagert. Aber warum das ausgerechnet auf den Blättern dieser beiden Pflanzen abspielen sollte?

Viele Grüße,
Christoph
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Beitragvon baeripat » 03 Jan 2019 17:59
Hallo Christoph

Du hast Recht! Ich bin mit dem Finger darüber. Das braune Zeugs kann man abwischen.
Bei der Eleocharis hat es zwar immer noch teilweise braunes dabei, aber vieles kann man entfernen.

Ich finde, das sieht aus wie diese bräunlich flockigen Ausfällungen, die man auch in der Natur an Sickerstellen sehen kann. Meines Wissens wird dort Fe2+ (aus den sauerstoffarmen Sickerquellen) bei Kontakt mit Sauerstoffhaltigem Wasser zu schwerlöslichem Fe3+ oxidiert, was sich dann als Eisenoxid ablagert. Aber warum das ausgerechnet auf den Blättern dieser beiden Pflanzen abspielen sollte?

Klingt nachvollziehbar, nur habe ich keine Ahnung von Chemie. :nosmile:

Was meinst Du?
Könnte es an dem Wasser grundsätzlich liegen?
Ich arbeite mit 100% Osmosewasser welches ich auf die gewünschten Werte mit Duradrakon aufsalze.

Ich arbeite mit einer Osmoseanlage "Titan" 500 GPD. Die Anlage ist seit rund 13 Monaten mit auch denselben Filterpatronen in Betrieb. Wollte eigentlich in den nächsten Wochen diese Filterpatronen wechseln. Meinst Du könnte es daran liegen?

LG, P@t
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Beitragvon Hydrophil » 03 Jan 2019 18:30
Hallo Pat,

hmm, keine Ahnung, ob es am Wasser liegt, kann es mir eigentlich nicht wirklich vorstellen. Dann sollte es ja mehr oder weniger gleichmäßig im Becken auftreten, oder?
Mir ist noch eingefallen, wenn ich bei meinen Eltern Brunnenwasser (also im Prinzip sauerstoffarmes Grundwasser) benutze und es z.B. in einem Eimer ein paar Stunden stehen lasse, dann entsteht genau so ein brauner Belag, der sich an den Wänden und am Boden absetzt. Das ist eben das (unchelatierte) Eisen, das beim Einfüllen ne Menge Sauerstoff abbekommt und dann ausflockt. Aber Leitungswasser, das du ja benutzt, sollte eigentlich ab Werk enteisent sein (damit eben genau das nicht passiert und man braune Ablagerungen überall hat). Und ich gehe davon aus, das eine UOA verbliebenes Eisen auch rausfiltern sollte.
Bleibt also noch die Mikrodüngung. Benutzt du vielleicht einen Dünger, der nur sehr schwach chelatiert ist? Könnte es sein, dass an der Blattoberfläche, wo ja der Sauerstoff ans Wassser abgegeben wird, das Eisen oxidiert wird?
Oder sind es vielleicht Kieselagen? Obwohl die nach meiner Erfahrung nicht so dick flockig braun aussehen.
Bin mal gespannt, was die anderen sagen.

Viele Grüße,
Christoph
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Beitragvon baeripat » 03 Jan 2019 20:54
Hallo Christoph

Mir ist noch eingefallen, wenn ich bei meinen Eltern Brunnenwasser (also im Prinzip sauerstoffarmes Grundwasser) benutze und es z.B. in einem Eimer ein paar Stunden stehen lasse, dann entsteht genau so ein brauner Belag, der sich an den Wänden und am Boden absetzt. Das ist eben das (unchelatierte) Eisen, das beim Einfüllen ne Menge Sauerstoff abbekommt und dann ausflockt. Aber Leitungswasser, das du ja benutzt, sollte eigentlich ab Werk enteisent sein (damit eben genau das nicht passiert und man braune Ablagerungen überall hat).

Das aufbereitete Osmosewasser lagere ich immer ein paar Tage vor dem Wasserwechsel in einem grossen Fass. In diesem Fass ist kein brauner Belag sichtbar. Ich pumpe das Osmosewasser mittels Tauchpumpe und Schlauch dann vom Keller ein Stockwerk höher in das Becken hoch. Der Schlauch ist fix installiert und hat teilweise sicherlich auch stehendes Wasser darin. Vielleicht bilden sich Ablagerungen im Schlauch? Diese Ablagerungen im Schlauch werden dann bei Wasserwechsel womöglich beim ersten Ausstoss ausgeschwemmt? Ich gehe diesem Punkt mal nach..

Habe nun mal alles braune Zeugs weggeputzt, handelt sich um richtig braunes flockiges Zeugs.

Bleibt also noch die Mikrodüngung. Benutzt du vielleicht einen Dünger, der nur sehr schwach chelatiert ist? Könnte es sein, dass an der Blattoberfläche, wo ja der Sauerstoff ans Wassser abgegeben wird, das Eisen oxidiert wird?

Ich dünge mit NPK und Fe, beides von Aqua Rebell.

LG, P@t
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Beitragvon WolfgangR » 03 Jan 2019 21:19
Hallo,
By the way: warum beleuchtest Du nur 6 Stunden?
Die Einfahrphase ist doch beendet; ich denke, dem Becken würde eine schrittweise Verlängerung der Beleuchtungszeit auf 9 bis 10 Stunden gut tun.
LG Wolfgang
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Beitragvon Ohligerj » 03 Jan 2019 22:42
Hallo Pat,

ich stimme Christoph zu und halte das Zeugs für Eisenphosphat. Ich hatte das mal, als ich Phosphatdünger von Easy Life mit Mikrodünger Ferdrakon kombiniert hatte. Soll man ja auch nicht machen, jetzt weiß ich warum. Mit NPK Aqua Rebell und Ferdrakon passiert das bei mir nicht. Ob es Ausfällungen gibt, hängt sicher noch von anderen Dingen ab. Aber in diesem Bereich musst Du suchen. Wird hier nicht auch empfohlen, Phosphat nur auf Stoß zu düngen und danach für einige Tage auf Eisendüngung zu verzichten?
Gruß vom
Jörg
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Beitragvon Kejoro » 03 Jan 2019 22:54
Hey Christoph,
interessante Idee mit dem Eisen!
Habe eben mal dazu recherchiert. Wir sind hier in einer wässrigen Lösung unterwegs, d.h. das Eisen liegt ionisch vor Fe2+/Fe3+, mit starker Tendenz zu Fe3+. Aus Wiki geht eine Reaktion hervor (Eisen liegt bereits als Ion vor), die Eisen(III)-hydroxidoxid (Rost) hervorbringt. Dabei reagiert es mit Hydroxid-Ionen (nicht mit Sauerstoff), die in Massen im Aquarium vorkommen. In Massen ist hierbei auf die Löslichkeit bezogen.
Wenn man mal das Löslichkeitsprodukt von Eisenhydroxid (ich weiß, anderer Stoff, aber zum FeO(OH) findet man nichts^^) sucht, dann löst sich das erst vollständig ab pH 4,48. Darüber fällt es aus (pKL=38,55).
Aus dieser Sicht, macht das also durchaus Sinn, ist aber mindestens plausibel!

Wenn es sich bei den Ablagerungen wirklich um Rost handelt, dann müsste man mal die Störmung betrachten,, dort kann es hängen bleiben. In Stillzonen kann es sich absetzen.


Hi Patrick,
hast du Zugang zu Mineralsäuren, wie Salz- oder Schwefelsäure? Wenn es sich um Rost oder Eisenphosphat (noch so ein Kandidat) handelt, ließe sich das darin lösen. Wenn nicht, sind es wohl doch Algen.
Wenn es doch Rost ist, müsste das aber in mehreren Becken vorzufinden sein. Die Produkte sind ja nicht soo selten im Einsatz.

Dein Becken gefällt mir ausgesprochen gut, nur sehe ich hier nicht die Notwendigkeit, die Nährstoffe so "hoch" zu fahren. Nitrat um 10-15mg/l ist schon genug, höher muss man nicht. Selbes bei CO2, um die 20mg/l reichen dicke.
Wenn Algen auftreten, wurde mir angeraten, in Phosphat kürzer zu treten, da dieser Stoff in doch geringerem Maße benötigt wird, als man denkt. Dieser Thread hat mich damals zum Umdenken bewegt. Habe das ja auch einst hypertroph betrieben^^
Da kommst du allerdings nicht mehr mit einem NPK zurecht und benötigst wenigstens P extra.

Schöne Grüße und viel Erfolg
Kevin
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Beitragvon baeripat » 04 Jan 2019 20:29
Hallo zusammen

Vielen lieben Dank für euren super Support! Mit Eurer Unterstützung bin ich schon etwas beruhigter..

Ich habe absolut keine Chemiekenntnisse, aber ich habe das Gefühl, dass es sich um Eisenphosphat handelt welches bei der Mikrodüngung eingebracht wird.

Ich denke nicht, dass ich im Leitungswasser wirklich Eisen drin hat. Werde mit meinem Schwager, welcher Chemiker ist, jedoch mal schauen ob man dies im Aquarienwasser mit einfachen Methoden herausfinden kann..

Ich vermute wirklich, dass es mit der Düngung zu tun hat. Vielleicht zuviel NPK- mit einem Tag später zuviel Eisendüngung?! Ich werde wohl beim nächsten Teilwasserwechsel mal nur die NPK Düngung machen und bewusst die Eisendüngung weglassen, anschliessend beobachten was passiert..

Ein Punkt welcher mir noch in den Sinn gekommen ist, könnte es allenfalls mit dem Twinstar M5 einen Zusammenhang haben? Dass dieser diese Eisenausfällung fördert?!

Das braune Zeugs habe ich nun weggeputzt und beobachte mal während dieser Woche was passiert.

Die Beleuchtungszeit erhöhe ich nun ebenfalls auf 7 Stunden.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Nochmals besten Dank!!

LG, Pat
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