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Postby nik » 14 Sep 2012 07:23
Hallo André,

mit ADA Soil hat es wegen des anfänglich abgegebenen Ammoniums einen höheren Bedarf an Substratfilterung. Das(, die Filterung) ist mit ein Grund der mich vom Soil abhält. Mit soweit wie möglich reduzierter Substratfilterung, wobei keine, wenn möglich, am besten ist, erspart man sich schon von vorne herein eine Menge möglicher diffuser Probleme. Wenn die Chlorose wegen Fe-Mangels wäre, müsste schon ein bisschen zusammen kommen. Schwach chelatierter Dünger und viel Phosphat oder stark chelatierter Dünger und zum Chelateabbau fähiger Biofilm. Denke ich eher nicht. Das sieht nach (relativem) Mg-Mangel aus und die Leitungswasserwerte bestätigen das.

Aus dem Stehgreif halte ich das Berliner Wasser für Pflanzenaquarien für nicht gut geeignet. Ist natürlich interessant, wenn das jetzt wegen des sich in Härte erschöpfenden Soils von weichem Wasser hin zum Berliner Leitungswasser hin entwickelt.

Härter als Kh ~8-9 geht nicht sinnvoll wegen CO2 und pH. Mehr als 30 mg/l CO2 mache ich argumentativ nicht mehr mit und höher als pH 7 darf es wegen der Verfügbarkeit einiger Spurenelemente nicht sein.

In maximalem Wachstum fehlt mir bei Sand und Wasserdüngung nichts. Das ist schon so, dass ich über sinnvolle Begrenzung nachdenke. Selbst wenn das mit Soil besser geht, ist mir das uninteressant. In gedüngtem Soil lassen sich allerdings die Stängelpflanzen bis kurz über die Wurzeln runter schneiden, die kommen wieder und verzweigen. Bei ungedüngtem Sand und Wasserdüngung wird das so nichts. Wenn mir mal ein geeigneter anorganischer NPK-(Depot-)Dünger unter kommt, der sich nach Verbrauch wieder aus dem Sand entfernen lässt, ich will einfach keine organischen Stoffe im Sand haben, dann ist das Problem gelöst. Vor langer Zeit, in meiner Hydrokultur-Phase, gab es von Osmocote verschließbare kleine Boxen die unter den Hydrokulturtopf geklemmt wurden. NPK-beladener Ton unter den Sand wäre eine Möglichkeit, wäre funktional den Soils ähnlich, aber ein abzustimmendes/testendes und auch nicht für lange Zeiträume. Es gibt weitere Möglichkeiten, aber das ist nicht sonderlich aktuell, da mir noch die Möglichkeiten der Umsetzung fehlen. Ich hatte ein Sandbecken (ungedüngter Sand) als exzessives Pflanzenbecken 10 Jahre stehen und der Sand war selbst dann bei der Beckenauflösung für die Standzeit in keiner Weise limitierend.

Gruß, Nik
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nik
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Postby AndreeR » 18 Sep 2012 21:32
Hallo Nik,

du bist ja wirklich eine Quelle des Wissens!

nik wrote: Wenn die Chlorose wegen Fe-Mangels wäre, müsste schon ein bisschen zusammen kommen. Schwach chelatierter Dünger und viel Phosphat oder stark chelatierter Dünger und zum Chelateabbau fähiger Biofilm.


Hohes Phosphat (morgens 0,9 mg/l, dann Aufdüngen auf 2,5 mg/l) habe ich und AR-Flowgrow ist auch schwach chelatiert! Mal sehen, ich werde zukünftig auf AR-Eisenvolldünger umsteigen – wenn der so stabil chelatiert ist, wie er chemisch riecht, müsste es gehen. Der Hintergrund, warum Phosphat Eisen demobilisiert, ist mir unbekannt.

Um einen „alles“ zersetzenden Biofilm zu haben, steht der Filter noch nicht lange genug (3 Monate) und Nitrat reduziert er netto auch nicht.

Erhöhung des Mg-Gehaltes scheint zu wirken, obwohl mir die Triebe etwas zu hellgrün erscheinen. Ich werde jetzt mehr über den AR- Eisenvolldünger die Spurenelemente zugeben.

Meine bisherigen, kurzen Erfahrungen mit Soil, lassen sich so zusammenfassen:

Minus:
Zu Beginn starker Ammonium/Nitrit-Peak
Frisch gesetzte Pflanzen halten sehr schlecht und treiben auf
Soil sackt stark zusammen
Soil bewegt sich leicht (Garnelen, Strömung) und ebnet sich ein
Schwer beherrschbar (sowohl absorbierend wie düngend wirkend)

Plus:
Schnelle und tiefe Durchwurzelung
Enthärtend
Nährstoffdepot
Ansprechende Optik

Mal sehen, dass Nano-Becken meiner Tochter steht kurz vor einem Neuarrangement. Bisher mit DeponitMix und brauner Sanddecke aus 1,5 -2mm Korn. Aber bei Rodungsaktionen gibt es immer tiefbraune Lateritwolken und das Substrat schichtet sich dabei um. Der neue Sand müsste sehr fein sein, um Detritusablagerungen in der Tiefe und „fest werden“ zu verhindern. Das geht eigentlich nur mit ganz, ganz feinem Sand und das ist mir zu unnatürlich. Vielleicht probiere ich es mit 1,5-2mm Korn und darüber ganz dünn für die Optik etwas Gröberes zur Deko.

nik wrote:In gedüngtem Soil lassen sich allerdings die Stängelpflanzen bis kurz über die Wurzeln runter schneiden, die kommen wieder und verzweigen. Bei ungedüngtem Sand und Wasserdüngung wird das so nichts.


Ja, die Stümpfe wurzeln in nährstoffarmen Substrat und der Blattpflanzenkörper zur Nährstoffaufnahme aus dem Freiwasser ist stark beschnitten. Arme Dinger!

Das Problem bei NPK-Depots ist, das sie etwas anderes sind, als die Deckschicht, kleine Teilchen an die Substratoberfläche wandern und sich irgendwann durchmischen und es optisch einfach nicht mehr schön aussieht.

Bisher steht es für mich beim Soil 1:1 in der Wertung für Plus:Minus. Ich hatte mir eigentlich mehr Vorteile erhofft, bei dem Hype...
:tnx: dass du dein Wissen mit mir teilst.

Viele Grüße aus Berlin, von Andree
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Postby AndreeR » 05 Oct 2012 12:59
Hallo Flowgrower,
hiermal eine kurze Anmerkung zum Wachstum meiner Pogostemon erectus. Die weißlichen, verkürzten Blätter an den Triebspitzen ließen sich durch Mg-Stoßdüngung nach Wasserwechsel weitgehend beseitigen. Es lag wohl an einem relativen Mg-Mangel in Verhältnis zum vorhandenen Ca und K. Jedoch habe ich inzwischen festgestellt, dass insbesondere stark verzweigte (5-6 Seitentriebe) P. erectus-Stängel besonders nach Rückschnitt des unteren Endes und erneutem Einpflanzen ins Soil wieder zu weißlichen Triebspitzen tendierten. Einzelne, gekürzte und neu gepflanzte Stängel aber nicht. Bei den frisch gepflanzten, verzweigten Stängeln ist mit zunehmenem Wachstum und wahrscheinlich auch neuer Wurzelausbildung, eine Entwicklung zu gesunden grünen Triebspitzen erkennbar.

Das zeigt mir, dass zumindest bei dieser schnellwachsenden Pflanze eine zusätzliche Nährstoffaufnahme aus dem Soil förderlich ist und bei stark verzweigten Stängeln notwendig ist. In Zukunft werde ich bei Rückschnitt nur noch einzelne Stängel neu einsetzen. :smile:

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Inzwischen bewerte ich das geringere Gewicht der Soilkörnchen als Fluch und Segen zugleich. Soillandschaften mit Höhenunterschieden ebnen sich nach und nach ein und sind nur durch Umschichtungsaktionen (aus den Tälern zu den Gipfeln) nach Wasserwechsel zu erhalten.

Andererseits entstehen beim unteren Kürzen von Stängelpflanzen, bei dem vorher der komplette Wurzelballen rausgezogen wird, kaum Soilwolken. Die Körnchen halten noch dicht und lassen sich sehr gut aus dem Wurzelballen und von den Wurzeln abschütteln. Das klappt echt gut. :gdance:

Viele Grüße aus Berlin, von Andree
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Postby Christian04 » 05 Oct 2012 17:04
WOW!
Sieht richtig geil aus!
Und ein prima Pflanzenwuchs. Von der Pogostemon erectus träume ich grad...
LG
Christian
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Postby AndreeR » 14 Dec 2012 20:47
Hallo Leute,

mal nach 3 Monaten ein Update im Logbuch.
Fotos unter CO2, schnell aus der Hüfte geschossen

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Das Magnesium macht immer noch, im Zusammenhang mit der Pogostemon erectus, Probleme. Ich dünge mit MgSO4 massiv nach dem Wasserwechsel nach (ca. mit 30 mg Mg/l) und muss auch täglich Nachdosieren (ca. mit 10 mg Mg/l), um gelbweißliche Triebspitzen in Grenzen zu halten und habe dann mit dem Mg-Test von Anton Gabriel ca. 25-30 mg Mg/l im Wasser. Das Berliner Leitungswasser ist hart, mit ca 90 mg Ca/l. Umkehrosmose will ich nicht. Die MgSO4 Kur gefällt mit nicht und den Sakura-Garnelen gefiel es auch nicht, die meisten sind dahingeschieden :( . Möglicherweise liegt dieser Kollateralschaden:
a) an der schlagartigen Aufhärtung des Wassers
b) am Sulfat
c) am Schwefel im Sulfat

Gleichzeitig habe ich erstmals etwas Probleme mit Pinselalgen, trotz grünem CO2-Indikator. Der Zusammenhang mit der MgSO4-Düngung ist eindeutig.

Da die P.erectus und die L. brevipes am schnellsten wachsen und ca. alle 3-4 Wochen rausgezogen und nachgesetzt werden, zehren sie wahrscheinlich auch am schnellsten die Nährstoffe aus dem Soil. Ich will jetzt mal in diesen Regionen bei den zyklischen Neupflanzungen mit ADA-Multi Bottom Düngestäbchen nachdüngen (5 Monate nach Start) - mal sehen was passiert.

Die HCC-Teppiche wurden dichter und höher, wurden getrimmt, bekamen dann erwartungsgemäß kleiner und festere Miniblätter, die Teppiche wurden dichter. An manchen Stellen verloren die Polster bei Zupfarbeiten Kontakt zum Soil und die Polster werden langsam braun.
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Da, wo HCC und Elocharis parvula zu sehr durcheinander wuchsen, habe ich gerodet :rasen: und das HCC neu gesetzt, das nur langsam wächst. Durch die hohe Lichtintensität der HQI-Leuchte drücken sich die Sprosse eng an den Boden.
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Ansonsten ist das Design ziemlich stabil. Die Bucephas werden größer, irgendetwas werde ich mir einfallen lassen müssen. Die sichtbaren Spaltöffnungen auf den Blattoberflächen und die häufige Blütenbildung unter Wasser ist ein Highlight :grow: . Dass die Sakuras hopps sind, ist ein Dolch in meiner Aquarianerbrust, verdammt!. Vielleicht kann ich aus den verbleibenden Exemplaren eine hartwassertolerante Sorte züchten... Ich kann es nicht mehr ändern.

Dolche zu Seerosen, euer Andree
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Postby mario-b » 17 Dec 2012 11:40
Hallo Andree,
habe gleiche Probleme mit der Pogostemon stellatus. Diese ist momentan mein Sorgenkind.
Mal wächst sie eine Woche prächtig mit schönen roten Trieben und innerhalb von zwei Tagen wird sie weißlich gelb und verkrüppelt teilweise. Vor paar Tagen ist mir dies erst wieder passiert. Eine Kahmhaut kam gleichzeitig mit ins Spiel, welchen Zusammenhang diese hat weiß ich nicht genau. Auch ist mir aufgefallen, dass das Problem meist auftritt wenn die stellatus einige cm über der Wasseroberfläche angekommen ist.
Ich wohne ebenfalls in Berlin, nutze allerdings Osmosewasser mit Mischbettharz und härte mir Duradrakon (KH2) und PMS auf. Das Ca:Mg Verhältnis schwankt etwas durch Magnesiumnitrat dürfte aber immer so bei 1:1 liegen.
Gedüngt wird mit einer Dosierautomatik.
Hoffe konnte dir damit in irgendeiner Weise etwas weiterhelfen.
Gruß

Mario
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Postby AndreeR » 17 Dec 2012 19:51
Hi Mario,

endlich mal ein Berliner Flowgrower! Was mich bei meinem Ca/Mg Verhältnis wundert, ist: trotz MgSO4 Stoßdüngung nach dem Wasserwechsel (WW), muss ich trotzdem täglich zugeben und zwar erheblich, um stabile Mg-Verhätnisse zu haben. :irre: Kontrolliert mit Anton Gabriel Mg-Test. Ich habe das Soil im Verdacht, etwas anderes fällt mir dazu nicht ein, denn im Nano-Becken (mit Dennerle DeponitMix-Bodengrund) meiner Tochter dünge ich nur einmal mit MgSO4 nach dem WW auf.

Verzweigt sich deine P.Stellatus eigentlich auch unter der Wasseroberfläche so stark? Nach meinem Eindruck sind die Wuchsspitzen von vielverzweigten Trieben besonders mangelgefährdet und neigen zum gelblichweißen Kümmerwuchs.

Kahmhaut hatte ich früher bei Eisenüberdüngung, besonders wenn ich viel AR Flowgrow (schwach chelatiert) dazugegeben habe. Der AR Eisenvolldünger ist stark chelatiert und für Bakterien schwerer zu knacken.

Viele Grüße
Andree
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Postby mario-b » 17 Dec 2012 20:22
Hi Andree,
mit Soil habe ich keine Erfahrungen. Liegt aber nah wenn es enthärtende Eigenschaften hat, dass so auch dein Magnesium verschwindet.

Verzweigt sich deine P.Stellatus eigentlich auch unter der Wasseroberfläche so stark? Nach meinem Eindruck sind die Wuchsspitzen von vielverzweigten Trieben besonders mangelgefährdet und neigen zum gelblichweißen Kümmerwuchs.

Das werde ich mal beobachten das könnte gut möglich sein.

Kahmhaut hatte ich früher bei Eisenüberdüngung, besonders wenn ich viel AR Flowgrow (schwach chelatiert) dazugegeben habe. Der AR Eisenvolldünger ist stark chelatiert und für Bakterien schwerer zu knacken.

Hab beides hier, beides löst in Überdosierung oder zu Anfang Kahmhaut bei mir aus.
Gruß

Mario
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Postby AndreeR » 26 Dec 2012 15:05
Hallo Leute,
mal ein paar Gedanken zu Pinselalgen und geeigneten Mg-„Düngern“.

Als häufigste Ursache von Pinselalgen werden im Forum zu geringe CO2-Werte und/oder zu hohe Werte an Mikronährstoffen (Fe) genannt. Bei mir traten Pinselalgen auf, nach dem ich bei hohen Ca-Werten in Leitungswasser nach Wasserwechsel und dann auch täglich, mit MgSO4.7H2O zugedüngt habe, um ein Ca:Mg Verhältnis von 3:1 zu erreichen. Das kommt auch hin: Ca angegeben mit 90 mg/l nach Wasserwerten für mein Stadtteil und Mg gemessen mit Anton Gabriel mit 30 mg/l. Tägliche Nachdüngung sind erforderlich um Mg stabil zu halten - ADA-Soil senkt den Gehalt an Ca und Mg. Eine Notwendigkeit, den Mg-Gehalt, zu erhöhen, bestand durch Kümmerwuchs (weißliche Triebspitzen) von Pogostemon erectus und verdrehten Mikrospitzen von Ludwigia breviceps. Erhöhte Mg-Werte brachten wieder den schönen Normalwuchs der Pflanzen. Nachdem Pinselalgen auftraten und langsam aber sicher immer mehr werden, habe ich CO2 erhöht und Mikronährstoffe reduziert - ohne wirklichen Erfolg. Zudem sind mittlerweile alle Garneln hopps :shock: gegangen (meine Spekulation: Reaktion auf massive Wasserhärteerhöung und/oder das Sulfat).

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Ich habe im Forum recherchiert. Bei Mitgliedern, die Probleme mit Pinselalgen hatten und Sulfat-Werte angaben, waren diese erhöht: SO4 > 150 mg/l. Der Trinkwassergrenzwert liegt bei max. 240 mg/l Sulfat. Darüber beginnt eine korrosive Wirkung.

Die Verwendung von Umkehrosmose-Wasser scheidet für mich aus - ich möchte es mit einer geeigneteren Mg-Quelle versuchen. In Frage kommen:

Magnesiumcarbonat-Anhydrat als kristallwasserhaltiges 4 MgCO3 · Mg(OH)2 · 4-5 H2O (CAS-Nummer 12125-28-9). Eine wässrige Suspension von 50g/l Wasser reagiert basisch und hat einen pH von etwa 10,5. Es ist schlecht wasserlöslich: (0,106 g/l) und teuer mit ca. 20€/kg. Die Nachteile überwiegen.

Momentan tendiere ich zu Tri-Magnesiumcitrat-Anhydrat Mg3(C6H5O7)2 · 9 H2O. Das ist ähnlich teuer, aber besser wasserlöslich: 250 g/l bei 100°C. http://assets.chemportals.merck.de/documents/sds/emd/deu/de/1059/105904.pdf Die wässrige Lösung von 50g/l bei 20°C hat einen ph von 3,5 – 4,5. Wie sich allerdings das Citrat in der Konzentration, die ich brauche, um den Mg-Gehalt stabil zu halten, auf die Biologie des Aquariums auswirkt, weiß ich nicht.

Hat jemand von euch weiterführende Ideen/Gedanken/Tipps oder sogar Erfahrungen mit Magnesiumcitrat?
Danke schon mal und viele Grüße von Andree
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Postby AndreeR » 01 Jan 2013 22:41
Hallo Leute,

über die Feiertage habe ich mein Projekt CO2-Außenreaktor umgesetzt. Bei der bisherigen Injektion über einen CO2-Inline-Atomizer haben mich, nach einer notwendigen Erhöhung der CO2-Zufuhr, die Bläschenwolken im Aqua gestört, die einen nebligen, trüben Eindruck machen. Nach Recherchen im Web habe mich mich für einen "Eheim Aussenfilter Classic 2213" als Außenreaktor entschieden, was ich als Risiko empfand, weil die meisten von euch im Forum auf passive Außenreaktoren setzen, bei denen mich aber der Wasserdruckabfall zum Aquarium hin umdenken ließ.

Die Vorteile:
-genauso teuer wie nicht-pumpengestützte Außenreaktoren, aber mit Pumpe
-Pumpe kompensiert den Druckabfall durch den Reaktor
-Durchströmung von unten nach oben
-einfache Installation
-Bestückung mit ZooBest Bio-Wirbel, aber der original Filtermassenkorb des Eheim wurde weggelassen, nur der "Deckel" benutzt
-kein Plätschern

Die Nachteile:
-höhere Energiekosten
-zwei Absperrhahnsets wurden zugekauft, wegen Wartungsfreundlichkeit
-geringfügig etwas mehr Brummen als bei meinem Eheim 2076 prof 3e mit Keramiklager. Das Brummen kann aber durch ein aufgelegtes 5 DM-Stück auf dem beschrifteten Teil des Filterdeckels deutlich reduziert werden.

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Wofür Geld nicht alles gut ist!

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Zu sehen ist der kleinere Eheim in seiner Funktion als CO2 Außenreaktor. Links oben im Schlauchgewirr der Inline-Atomizer und etwas weiter linksunten der Bläschenzähler. Ganz rechts der große Eheim (super leise, elektr. regelbar, darüber der Inline-Heizer, der das Wasser erwärmtm für die dem Aqua zuführenden Schläuche.

Um es kurz zu machen: es hat funktioniert. Vom großen Eheim Filter gehen zwei Schläuche ins Aqua. In einen ist der Inline-Atomizer eingesteckt, dessen CO2-angereichertes Wasser dann in den kleinen Eheim führt. Hier ist glücklicherweise die Verweildauer und die Verwirbelung lang genug, als dass es ohne Rest-CO2 oder Falschgase mit Druck ins Aqua geht. Ich habe sogar an einem Absperrhahn druckseitig etwas verengt (auf dem Foto der rechte Hahn des kl. Eheim vor den Zeitschaltuhren), damit das Wasser nicht zu schnell durch den Eheim strömt und Gase mitgerissen werden. Ich habe eine vollständige CO2-Lösung, der Druck bleibt gleich und ist regelbar und das Wasser ist klar ohne Bläschenwolke!

Zu Beginn der täglichen CO2-Zugabe, wenn der Gasdruck noch besonders hoch ist, strömt besonders viel CO2 über den Inline-Atomizer in den Eheim Reaktor. Dann habe ich wenige große Luftperlen die ins Aquarium geschossen werden, aber nach kurzer Zeit hat sich das für den Tag normalisiert - d.h. aber auch: alles ist Einstellungssache, wie alles im Leben :grow:

Viele Grüße
Andree
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Postby AndreeR » 06 Jan 2013 19:05
Hallo Leute,

wen es interessiert, ich will im Folgenden berichten, dass sich 3Mg-2Citrat-9Anhydrat (Trimagnesium-Dicitrat) nicht als bessere Alternative zu Bittersalz (MgSO4-7H2O) als Mg-Quelle nutzen lässt. Die Gründe sind:

-die angegebene Löslichkeit von 250 mg/l bei 100°C wird bei weitem nicht erreicht. Ich habe es mit kochendem Wasser und später auf der Herdplatte ausprobiert.
-Im Aquarium löst es sich nach Niederrieseln auf dem Grund innerhalb von einer Stunde auf - das war schon mal gut. Ich hatte es so dosiert, dass ich die gleiche Menge Magnesium wie vorher mit dem Bittersalz nach dem Wasserwechsel zugab. Den Fischen ging es gut - auch das war gut.
- nach ca. 12 h war das Wasser etwas milchig trüb, nach 18 h stark milchig trüb. Das Citrat wird bakteriell abgebaut. Die Bakterien schwimmen im Wasser, verbrauchen Sauerstoff, die Atmung der Fische beschleunigte sich, irgendwann hingen sie japsend an der Wasseroberfläche. Daraufhin hing ich die Liliy-Pipe höher, so dass Luft mit ins einströmende Wasser gesprudelt wurde. Nach 30 min war es für die Fischlein wieder okay, die weißliche Trübung dauerte aber an.
- insgesamt hielt die Trübung der citratabbauenden Bakterien ca. 1,5 bis 2 Tage an - viel zu lange und zu stark sauerstoffzehrend. :shock:

Fazit: ich steige wieder auf Bittersalz als Mg-Quelle um

Bemerkungen:
Ich benutzte Trimagnesium-Dicitrat in Pharmaqualität. An unbekannten Reststoffen kann die Trübung nicht gelegen haben.

Ausblick:
Noch immer habe ich keine für mich befriedigende Lösung für den starken Mg-Verbrauch in meinem ADA-Soil-grundierten Aqua gefunden. Das Berliner Leitungswasser ist mit ca. 90 mg Ca/l sehr hart, der Magnesium Anteil mit 9 mg/l zu gering. Wenn ich nicht deutlich Mg zudünge, sind die Triebspitzen der am schnellsten wachsenden Pflanzen hell/glasig/brüchig. Das Fe kann wegen des relativen Magnesiummangels nicht genutzt werden. Eine Aufdosierung mit AR-Eisenvolldünger (nach WW) und täglicher Zugabe von AR-Flowgrow führte zu sich langsam ausbreitenden, hartnäckigen, mich optisch störenden Pinselalgen. 8O

Im Aquarium meiner Tochter mit Dennerle Deponit-Mix-Grund habe ich all diese Probleme nicht. Einmaliges Aufdüngen mit Bittersalz nach dem WW reicht aus. Hier mal ein Bild vom Nano meiner Tochter, ich betreue es gärtnerisch, es heißt splish c (nicht sehr einfallsreich, ich weiß, aber wäre euch "breath of eternity" oder Ähnliches wirklich lieber? - na seht ihr!

18952

Das kirschrote Betta-Männchen gibt einen wunderschönen Farbkontrast vor all den vielen verschiedenen Grüntönen. :smile:

Viele Grüße aus Berlin, Andree
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Postby AndreeR » 10 Feb 2013 12:06
Hallo,
heute mal ein Update "was bisher geschah, seit Sie das letzte mal eingeschaltet hatten":

Ich habe mir eine pumpengestützte Omkehr-Osmose-Anlage (SaltyShrimp WCS-1600) zugelegt, um den Bewohnern des Aquas günstigere Lebensbedingungen zu bieten und, so ist meine Hoffnung, die Pinselalgen in den Rückzug zu treiben.

Zur Omkehr-Osmose-Anlage: Kompaktes Gerät, in 19 min habe ich 14l Reinwasser - das ist gut. Was ich nicht bedacht hatte: das Reinwasser ist natürlich eiskalt, da das Gerät an die Kaltwasserleitung angeschlossen ist. Ich verschneide dann mit 3l 95°C Heißwasser aus der Leitung, um es temperiert zugeben zu können.

Die Pinselalgen sterben nach Benebelung mit Easy Carbo, aber sie kommen einfach überall hoch. Auf das weiche Wasser reagieren sie bisher nicht. CO2 gebe ich bis Indikator "grün" dazu, habe deshalb nachjustiert um ein helleres "grün" zu erreichen und die Pumpenleistung des fast substratlosen Filters etwas reduziert und die CO2 Blasenanzahl nochmals erhöht. Fe ist mit JBL-Test nicht nachweisbar. Ich gebe auf 120 l 1ml AR-Eisenvolldünger nach WW, und dann täglich 0,5 ml zu.

Tja, bisher ist noch nicht das Richtige passiert (tschüss Pinselalgen), deshalb habe ich jetzt noch mal mein Düngekonzept überarbeitet:

Insgesamt etwas weniger N und P, K deutlich weniger, Mg viel viel weniger als früher d.h. Mg:Ca wie 1:4. Von dem täglichen Mg Nachdüngen bin ich komplett weg.

Zielwerte splish a und c:
15 mg/l NO3
0,8 mg/l PO4
16 mg/l K
3 mg/l Mg

9°GH, 7°KH: ich will es noch ein bischen weicher haben

Fe nur in täglich homöopathischen Dosen, solange bis die Pinselalgen Geschichte sind. Fe ist nicht nachweisbar.
Tägliches Nachdüngen mit AR Estimative Index.

Ich spiele immer wieder mit dem Gedanken, vom ADA Soil wegzugehen hin zum Dennerle Deponit Mix. Das Aqua "splish c" meiner Tochter hat mit diesem Bodengrund (darauf 1,5 cm Deckschicht Mineral 1-1,5 mm Korn) noch nie die kleinste Pinselalge gehabt und ist zu 99,9 % algenfrei. Der Deponit Mix ist mit Laterit versetzt, die Wüchsigkeit der Pflanzen ist nicht ganz so gut wie in den Monaten 2-4 beim ADA Soil aber es scheint mir langfristig die stabilere Lösung zu sein, da ich die Düngung komplett über die Wassersäule mache. Zwei Nachteile hat der Deponit Mix: 1. Mega Laterit-Wolken bei Umpflanzaktionen von Tiefwurzlern. 2. Entschichtung: weiße Bröckchen (Siedlungsgranulat für Bakterien) wandern an die Bodengrundoberfläche.

Nachteil 2 kann durch eine melierte Deckkornschicht kaschiert werden, aber Nachteil 1 bleibt.

Gestern erst wieder konnte ich im "splish a" bei einer Umpflanzaktion von C. petchii Büschen und S. repens Feldern erleben, wie schön und angenehm es ist, das ADA Soil einfach von den Wurzeln schütteln bzw. streichen zu können. :thumbs:

Vor 14 Tagen habe ich im "splish a" im Bodenbereich der wüchsigsten Pflanzengruppen mit AD Multi Bottom nachgedüngt/-gedrückt und zusätzlich Laterit-Kugeln in den Grund gedrückt. Insbesondere die P.erectus reagiert mit einem absolut gesunden, kräftigen Wachstumsschub. Auf eine gezielte Bodengrunddüngung kann man bei Starklichtbecken und Deponit-Mix Bodengrund wahrscheinlich auch nicht verzichten

Naja, alles fließt, ich lerne täglich dazu. :smile:

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Postby mario-b » 10 Feb 2013 12:38
AndreeR wrote:Hi Mario,

Verzweigt sich deine P.Stellatus eigentlich auch unter der Wasseroberfläche so stark? Nach meinem Eindruck sind die Wuchsspitzen von vielverzweigten Trieben besonders mangelgefährdet und neigen zum gelblichweißen Kümmerwuchs.

Viele Grüße
Andree


Hallo Andree,
ich hab es jetzt mal eine Weile beobachtet.
Sobald meine stellatus kurz vor der Oberfläche ist (so 3/4 des Beckens), werden die Blätter hell und verkrüppeln total, voher ist sie meist saftig grün bis lila. Im gleichen Zug bekommen die meisten Stängel Seitentriebe.
Der Mangel wird sicher ausgelöst durch das erhöhte Lichtvorkommen bzw. erhöhte Nährstoffbedarf, bei dem sich dann auch noch Seitentriebe bedingt durch das erhöhte Lichtvorkommen bilden und den Effekt verstärken.
Allgemein denke ich mal bekommt die stellatus einfach nicht genug Nährstoffe.
Das Szenario habe ich mit dem Mikro Basic und mit dem Spezial durch. Makros halte ich bei N-20mg/l; P-1,5mg/l K-10mg/l.
Die Pflanze ist echt ein Problemkind, ich dachte ja dass sich die Situation durch das ML Bio Carbon verbessert, leider nicht.
Bin nun am überlegen Spezial Flowgrow erhöhen oder Spezial Eisen zudüngen.
Die Dosis vom Spezial Eisen ist übrings auf zwei Schübe der Dosierautomatik verteilt und der Filter ist leer um gleich Ratschläge in dieser Richtung vorweg zu nehmen.
Gruß

Mario
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Postby AndreeR » 10 Feb 2013 20:37
Hallo Mario,
mittlerweile tippe ich auch auf Nährstoffmangel bei den Kümmerformen der Triebspitzen von P.stellata. Wie du schon schreibst, sie verzweigt sich unter der Wasseroberfläche stark und jede Triebspitze zusätzlich zehrt noch stärker. Bei mir wächst die P.stellata neben der stark wüchsigen P.erectus. Der Bodenbereich war als erstes ausgezehrt und ich habe kürzlich mit ADA Multi Bottom (Düngestäbchen) und Lateritkugeln nachgedüngt. Ideal ist das glaube ich nicht, den jetzt hat man puntuell sehr hohe Nährstoffkonzentrationen im Grund. Die erectus hat schnell mit einem unglaublichen, gesunden Wachstum reagiert. Die stellata ist erst einmal auf einer Länge von 2-3 cm über Grund abgestorben. Die vitalen Teile habe ich nachgesetzt und nach Eingewöhnung schiebt sie jetzt auch. Möglicherweise hemmt die erectus die stellata auch über Wurzelkonkurrenz. Die erectus hat bei Rodungen den deutlich größeren Wurzelballen. Anbei ein paar Fotos auf die Schnelle:

19102
Die P. stellata ist noch in der Erholungsphase vor der P.erectus (Hintergrund). Am Schönsten ist sie, wenn sie als großer Busch sich selbst beschattend an der Wasseroberfläche eine Spitze nach der anderen schiebt. Die Farben sind dann so etwas von schön.... :roll:

19103
Kümmerspitzen sind seit der Nachdüngung des Bodens Geschichte. Ein gutes Zeichen ist immer wenn aus den Stengeln auch über Grund Wurzeln kommen, denn dann kann sich der Trieb auch aus der Wassersäule ernähren. Fürs Scapen sehen weiße, sichtbare Wurzeln nicht so schön aus, aber ich mag einfach alles was gesund und frisch ist - also forget scaping guidelines :grow: ich lasse es wachsen.

19104
Ich liebe einfach den rötlichen Kontrast der stellata zum frischen Grün der erectus!

Was für einen Dosierautomaten benutzt du eigentlich?

Viele Grüße von
Andree
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Postby mario-b » 10 Feb 2013 21:59
Hi Andree,
Dosierautomat habe ich mir selbst aus einer Sekundenzeitschaltuhr und einer Dosierpumpe gebaut.
Gruß

Mario
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