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Postby Roger » 17 Sep 2008 22:38
Hallo Tutti,

Tutti wrote:Hallo Roger,

ich behaupte einfach mal den Fe Gehalt immer bei 0,1 mg/l mit Volldünger zuhalten ist einfach der falsche Weg !
Ich würde mal versuchen fe über einen reinen Eisendünger bei 0,1 zu halten und den Volldünger auf die Hälfte zu reduzieren!
Bei der Menge wie du sie verabreichst (4 fach so viel wie empfohlen),werden sich einige Stoffe so anreichern das die Aufnahme andere Stoffe dadurch behindert wird !

ob das so ist, diese Frage stelle ich mir auch in zunehmendem Maß, deshalb habe ich gerade vor 5 Minuten die Frage ins DRAK-Forumgestellt. :wink:
Gruß
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Postby nik » 17 Sep 2008 22:54
Hallo Roger,

RogersPark wrote:
Hattest du die Beleuchtungszeit verringert? Dann hätte sie darauf auch nicht reagiert?

die Beleuchtungszeit war etliche Wochen während der Bakterientrübung auf 6 Stunden 2x39W runtergeschraubt. Die Alge ließ sich dadurch nicht beeindrucken. :x

Das ist immerhin deutlich, die Verdunkelung macht dann keinen Sinn.

Den Lösungsansatz über den Mulm halte ich für den Erfolg versprechenden.

Gestern Abend habe ich die Filterpatrone des 54Liter gründlich ausgedrückt und den ganzen Schmodder ins Becken gegeben. Ausser braune Brühe war da nichts mehr zu erkennen :shock: aber heute morgen ging es schon wieder. Ausserdem habe ich, ohne es wirklich begründen zu können, einen Filterkorb wieder mit Schaumwürfeln bestückt. Der Ph wurde auf 6,2 eingestellt um etwa 30mg/l CO2 verfügbar zu haben.

Hohe CO2- Gehalte werden hier nur im Zusammenhang mit Algenbekämpfung erwähnt! - Ich halte davon sowieso nichts und denke auch, dass es - wenn überhaupt - nur eingeschränkt funktioniert.
30mg/l halte ich einfach für unnötig viel, obwohl ich annehme, dass man damit noch nichts kaputt macht. Der resultierende pH-Wert von 6,2 stört mich viel mehr, knapp unter 7 ist der günstigste Bereich für eine allgemeine Nährstoffverfügbarkeit. Das halte ich für wichtiger.
Eine Lösung wäre KH Aufhärten, das widerspräche aber den Bedürfnissen der meisten Pflanzen. Ich weiß einfach, dass 15-20mg/l CO2 reichen - geregelt sowieso und ich halte es für den falschen Weg CO2 über hohe Werte versuchen zur Algenbekämpfung zu nutzen. Mir ist es wertvoller über eine Limitierung des CO2 das Wachstum der Pflanzen problemlos(!) zu begrenzen. Dafür gibt es so gut wie keine sinnvollen Stellschrauben, CO2 ist eine.

Zurzeit dünge ich Profito mit der 2,5-fachen Dosis auf den Nettoinhalt. Den zugehörigen Fe-Wert weiß ich gar nicht. Der Dünger ist vermutlich nicht die Ursache für die Alge.

Gruß, Nik
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Postby Oli » 18 Sep 2008 08:56
Hallo Roger.
Ich nutze auch den Profito.Hatte mir mit einem Freund einen 5 Liter Kanister
geteilt. Nun geht er langsam zuneige. Mußte auch feststellen,wie auch schon
in mehreren Threads, daß es mit der Zeit immer schwieriger wurde den Fe- Gehalt
zu halten. Seit einem halben Jahr nutze ich deshalb zusätzlich den Ferro.Die Sache ist zwar ok so,
bin aber irgendwie mit der Haltbarkeit nicht so ganz zufrieden, sodaß ich jetzt mal
wechseln werde.Achso, hatte meine 2 1/2 Liter 1 1/2 Jahre.
Gruß
Oli
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Postby Roger » 03 Oct 2008 00:25
Hallo zusammen,

um es vorweg zu nehmen - es ist NICHT besser geworden. :wand:

Seit meinem letzten Bericht habe ich mehrere 80% Wasserwechsel mit moderater Aufdüngung vorgenommen. Die Wasserwerte wurden auf etwa 10mg/l No3; 0,25mg/l PO4; ~0,05mg/l FE eingestellt. Der tägliche Nährstoffbedarf liegt bei 1mg/l Nitrat und 0,025mg/l Phosphat. :?
Die Gh wurde auf 10° angehoben.

Als Volldünger kam nun der Kramerdrak zum Einsatz mit 2,5ml täglicher Zugabe was nicht reicht um den FE-Gehalt im nachweisbaren Bereich zu halten. Ein Eisenmangel an den Pflanzen ist allerdings nicht erkennbar.

Seit letzten Montag werkelt ein "Söchting Oxydator A", da die Pflanzen selbst unter voller Beleuchtung kaum sichtbare assimilation zeigen, was sich aber auch mit dem Oxydator nicht ändern ließ. Auch das absetzen des EasyCarbo brachte keine Verbesserung.

Inzwischen breitet sich der Algenbelag auch auf bisher nicht befallene Pflanzen wie den Tigerlotus aus. Merkwürdigerweise nur auf den äußeren Blatträndern. Die Pflanzen wachsen trotzdem und das Becken ist inzwischen recht dicht zugewachsen. Besonders die Rotala Rotundifolia hat fast die gesamte Wasseroberfläche eingenommen und sorgt für reichlich Abschattung die aber auch nicht hilft.

Inzwischen bin ich ziemlich ratlos und überlege das Becken nach Desinfektion neu zu starten, da ich fest davon überzeugt bin, das ein Zusammenhang mit dem Biofilm besteht der sich auch durch Zugabe von Filterbakterien und Mulm aus einem gut laufenden Becken nicht in die richtige Richtung lenken läßt. :x

Oder hat noch jemand einen Tip für mich?
Gruß
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Postby Tutti » 03 Oct 2008 01:04
Hi Roger,

ich wundere mich das Jemand wie du der wirklich kompetent ist,sein Becken einfach nicht in den Griff bekommt :?:

Als erstes würde ich mal das Fotometer für 4-6 Wochen wegschließen,und nicht mehr messen!
Warum hast du soviel Licht über dem Becken?Dein Pflanzen würden mit 2x39 Watt allemal zurechtkommen,und das würde ich auch machen,nur 2x39 Watt für 8 Stunden am Stück schalten .
WW jede Woche 50% ist ein Muß!!!
kh würde ich nicht höher wie 5 einstellen .
Filter wieder vollmachen,muß ja nicht gerade gesintertes Materiel sein aber den Bakterien mehr Fläche bieten.Strömung oder Filterleistung auf volle Pulle.
Volldünger nur nach WW düngen nach Anleitung nicht meht und nicht weniger!Makros auch nur nach WW auf Stoß aufdüngen !
Tägliche Zugabe von Dennerle A1 Tagesdünger nach Anleitung.
Falls du noch Urea düngst höhr auf damit !
Fütter deine Fische 2 mal die Woche mit Frostfutter !

Das ist jetzt mal wirklich ein krasser Gegensatz zudem was du sonst so treibst,aberVersuch macht kluch.
Ich versuch dafür ja jetzt die EI Lösung von Tobi :wink:
Du hast ja schon alles Menschenmögliche versucht,ich glaube meine Vorschläge sind zwar kontrovers zu vielen Meinungen hier aber versuch es einfach mal !

Edit,was mir noch einfällt,ich finde die Pflanzmasse ansich auch recht gering in dem Becken,oder täuscht das !?

Viel Erfolg Tutti
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Postby Roger » 03 Oct 2008 01:56
Hallo Tutti!

ich wundere mich das Jemand wie du der wirklich kompetent ist,sein Becken einfach nicht in den Griff bekommt

Ich weiß auch nicht, aber Gott sei Dank bin ich doch nicht der einzige hier der mit unerklärlichen Schwierigkeiten kämpft. Wenn ich da nur an unseren armen Dirk (dirkHH) oder Volker (TT-Fuchs) denke. Ich glaub die haben auch schon alles durch und werden die Algen nicht los.
Und ich hab ja auch eine ausgefallene Algenart bei der keiner genau weiß worauf sie reagieren könnte. :?

Als erstes würde ich mal das Fotometer für 4-6 Wochen wegschließen,und nicht mehr messen!

Messen muß ich eigentlich auch nicht mehr. Ist nur noch zur persönlichen Kontrolle. Der Nährstoffverbrauch ist wie er ist und ändert sich derzeit auch nicht.

Warum hast du soviel Licht über dem Becken?Dein Pflanzen würden mit 2x39 Watt allemal zurechtkommen,und das würde ich auch machen,nur 2x39 Watt für 8 Stunden am Stück schalten .

Hatte schon einige Wochen auf 2x39W für 6 Stunden reduziert. Ohne das es einen erkennbaren Einfluß gehabt hätte.

WW jede Woche 50% ist ein Muß!!!

In letzter Zeit sogar bis zu 90% die Woche. Vielleicht sollte ich eher wieder damit aufhören. :roll:

kh würde ich nicht höher wie 5 einstellen .

Habe schon immer KH = 2

Filter wieder vollmachen,muß ja nicht gerade gesintertes Materiel sein aber den Bakterien mehr Fläche bieten.

Schon längst geschehen. Der Aussenfilter ist mit jeder Menge Schaumwürfeln bestückt. Dennoch keine Veränderung.

Strömung oder Filterleistung auf volle Pulle.

Hab ich. Und ein zusätzlicher Powerhead für die Strömung.

Volldünger nur nach WW düngen nach Anleitung nicht meht und nicht weniger!Makros auch nur nach WW auf Stoß aufdüngen !
Tägliche Zugabe von Dennerle A1 Tagesdünger nach Anleitung.

Hhm, ich bin skeptisch ob das was bringt. Könnte man versuchen. Ich überlege ob ich nicht von der Magerdüngung abrücke und es doch mal mit fetten Werten versuchen soll oder die Makros mal in den Mangel laufen lasse. Evtl. bringt eine drastische Erhöhung besonders der Nitratwerte den gewünschten Erfolg. Bei Cyanos soll es das ja schon gegeben haben.

Falls du noch Urea düngst höhr auf damit !

Seit einer Woche eingestellt. Stickstoffdüngung nur mit KNO3.

Fütter deine Fische 2 mal die Woche mit Frostfutter !

Warum denn gerade Frostfutter? Ich füttere vorwiegend Granulat und Chips da sich das kaum von selbst auflöst und das Wasser am wenigsten belastet. 2 Fastentage die Woche gibt es sowieso.

Edit,was mir noch einfällt,ich finde die Pflanzmasse ansich auch recht gering in dem Becken,oder täuscht das !?

Ich glaub Du kennst nur ein altes Bild. Ich mach morgen mal ein neues, obwohl das Becken eigentlich nicht vorzeigbar aussieht. :(
Gruß
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Postby Tutti » 03 Oct 2008 02:10
Hi Roger,

Volldünger nur nach WW düngen nach Anleitung nicht meht und nicht weniger!Makros auch nur nach WW auf Stoß aufdüngen !
Tägliche Zugabe von Dennerle A1 Tagesdünger nach Anleitung.

Hhm, ich bin skeptisch ob das was bringt. Könnte man versuchen. Ich überlege ob ich nicht von der Magerdüngung abrücke und es doch mal mit fetten Werten versuchen soll oder die Makros mal in den Mangel laufen lasse. Evtl. bringt eine drastische Erhöhung besonders der Nitratwerte den gewünschten Erfolg. Bei Cyanos soll es das ja schon gegeben haben.



düngst du die Makros auch immer nur auf Stoß,oder in der Woche wenn ein Wert in Mangel kommt nach?
Bei mir z.B. kommen am Ende der Woche fast immer alle Makros in Mangel,da weiß ich aber das die Pfalnzen alles verbraucht haben und auch gespeichert haben !Da sind 1-2 Tage mit Mangel kein Problem!
Du hast in einem andern Thraed gerade wieder geschrieben das dir die Dennerle Düngung nicht zusagt,aber genau das ist der Vorteil an der Dennerle Düngung,das man den fe nicht über den Volldünger bei 0,1 halten muß wie ich finde!
Ganz davon abgesehen ist fe bei mir eigentlich immer im Mangel :D

Was das Frostfutter angeht,kann ich nicht genau erklären :wink: ,meine Becken laufen eben am besten wen ich Frostfutter füttere,welches ich vorher aber auch gut unterlaufendem Wasser spüle !

Grüße Tutti
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Postby kurt » 03 Oct 2008 10:45
Hallo Roger,

RogersPark wrote:Warum denn gerade Frostfutter? Ich füttere vorwiegend Granulat und Chips da sich das kaum von selbst auflöst und das Wasser am wenigsten belastet. 2 Fastentage die Woche gibt es sowieso.

in meinem Testbecken habe ich einen Unterschied zwischen Tetra Diskus Granulat und Crisps festgestellt.
Bei Fütterung mit Crisps bekam ich Trübungen, die nach Füttern mit Granulat wieder verschwanden. In wieweit die Konsistenz da eine Rolle spielen könnte und ob das bei allen Herstellern so ist, kann ich nicht sagen. Man sollte es in dieser Richtung mal verfolgen, auch durch solche Kleinigkeiten (Wasserbelastung) bekommt man Schwierigkeiten manchmal in den Griff.
Gruß Kurt
Unterwassergarten

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Postby Roger » 03 Oct 2008 15:09
Hallo,

wie versprochen ist hier ein aktuelles Bild des Beckens.


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Gruß
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Postby Roger » 17 Nov 2008 23:05
Es wird mal Zeit für die neuesten Erkenntnisse!! 8)

Nach vielem probieren mit fetter und magerer Düngung, viel und wenig Filtermaterial usw., usw. habe ich nun letzten Mittwoch kurzen Prozess gemacht.

Der Filter wurde ausgeräumt und inkl. der Schläuche gründlich gereinigt. Die Pflanzen wurden alle herausgenommen, eingekürzt und mit Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Stark geschädigte Pflanzen wurden entsorgt. 90-95% Wasser wurde gewechselt und dabei sämtlicher Mulm abgesaugt der zu kriegen war. Die Beckenscheiben wurden mit einem Schmutzradierer gründlich gereinigt.

Ziel der Aktion war es die Biofilme und bioaktives Material soweit als möglich zu entfernen oder zu zerstören um einen möglichst großen Reset des Beckens ohne erneute Einfahrphase zu bewirken.
Nach diesem wirklich großen Eingriff in die Beckenbiologie wurde mit einer eingefahrenen Filterpatrone meines problemfrei laufenden 54 Liter Beckens auf dem Ansaugkorb und einer Flasche Amtra Filterbakterien neu gestartet. Die Beleuchtungszeit wurde auf 5 Stunden täglich reduziert. Die Fische sind während der Prozedur im Becken geblieben und haben das ganze schadlos überstanden.

Ergebniss:
Der erwartete Nitritpeak blieb aus. :D
Die Algenbeläge auf den Pflanzen sind binnen einem Tag vollständig verschwunden. :yeah:
Die Pflanzen haben ALLE, SOFORT nach der Aktion begonnen neue, bisher mangelfrei wachsende Triebe auszubilden. :bananadance: Selbst das Christmas Moos dessen Wachstum in den letzten Monaten nicht stattfand ist nun förmlich explodiert.
Das Becken wurde neu gestaltet und es gefällt mir nun wesentlich besser als vorher.
Die Wasserlinsen und die Ultricularia gibba bin ich damit anscheinend auch los geworden. :D

Nun noch ein paar Bilder!
Hier erkennt man am Beispiel der Rotala Rotundifolia links den alten verkrüppelten Wuchs und rechts den neuen, gesunden Austrieb.
8403


Vielleicht jetzt etwas strukturierter und ansehnlicher als vorher.
Muß halt noch ein bisschen wachsen. :roll:
Kommentare und Verbesserungsvorschläge erwünscht und erbeten!!!!

8404
Gruß
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Postby Bender » 18 Nov 2008 00:31
:werwolf: ihr bösen Biofilme !

Im Ernst, ich kann das nachfühlen, manchmal hilft nur radikal oder aussitzen.
Ich drück die Daumen und hoffe es läuft diesmal endlich besser, ich würds dir gönnen.

Grüsse Bender
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Postby nik » 18 Nov 2008 08:29
Hi Roger,

manchmal müssen die Mikroorganismen (MO) mal ein bisschen kräftiger in die gewünschte Richtung geschubst werden. So weit ist das doch schon mal ein schöner Erfolg. Freut mich! Bei eigentlich allen meinen neueren Becken ist mir die Bedeutung der MO und deren Einfluss auf die Nährstoffsituation, damit auch auf Algen immer deutlicher geworden. Ich würde das Becken sich erstmal ein paar Monate (bei mittlerer Pflanzenmenge) stabilisieren lassen und wünsche dir dann zu erleben, wie superstabil so etwas laufen kann! Man gewinnt dann den Eindruck, das lässt sich garnicht mehr aus der Bahn werfen. Das 128l Becken von meinem Sohn ist umgezogen worden, was bis auf die Filterpatrone einer Neueinrichtung mit durchgewaschenem Sand und erheblich weniger Pflanzenmasse gleich kommt. Das sieht dürftig aus und widerspricht üblichen Einfahrprozeduren und doch läuft das völlig problemlos ein.

In der Zwischenzeit bieten sich Gedanken bezüglich eines schönen Hardscapes an. :wink:

Gruß, Nik
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Postby Mark1 » 18 Nov 2008 10:37
Im Ernst, ich kann das nachfühlen, manchmal hilft nur radikal oder aussitzen.
Ich drück die Daumen und hoffe es läuft diesmal endlich besser, ich würds dir gönnen.


Ich werde das auch mal versuchen, die Asiaten sind bei Schwierigkeiten sehr viel schneller dabei, neu aufzusetzen, der Erfolg gibt Ihnen Recht.

LG Mark.
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Postby Tissy » 18 Nov 2008 12:41
Moinsen Roger,
ich drück die Daumen das jetzt alles in den richtigen Bahnen läuft und fleißig wächst.

MfG Jörg
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Postby Roger » 18 Nov 2008 12:55
Hallo Nik,

das Erlebniss eines nicht aus der Ruhe zu bringenden Beckens habe ich mit meinem kleinen 54Liter Becken. Bis auf anfängliche Blaualgen läuft das konstant gut, egal ob mit oder ohne regelmäßige Düngung und Wasserwechsel.
Diese Becken war und ist für mich auch die moralische Stütze gewesen das Panorama Becken auf ein gleiches, wie von selbst laufendes, Level zu bringen. Ich glaube das könnte mir jetzt auch durch die Verwendung einer Filterpatrone aus diesem problemfrei laufendem Becken gelingen.

Nicht zuletzt danke ich Tutti für die Information, das er neue Becken immer mit Mulm aus seinen alten startet. Das ist denke ich ein wesentlicher Baustein reproduzierbar gut laufende Becken einzurichten.
[hr]

Hallo Mark,

Ich werde das auch mal versuchen, die Asiaten sind bei Schwierigkeiten sehr viel schneller dabei, neu aufzusetzen, der Erfolg gibt Ihnen Recht.

nach dem ich jetzt so lange alles mögliche erfolglos ausprobiert habe kann ich nur dazu raten.
So wie es sich für mich nun herauskristallisiert, sind die wesentlichen Faktoren für einen erfolgreichen Beckenstart:

1. Gute Bakterienkulturen zum animpfen verwenden.
2. Reduzierte Beleuchtungszeit- und stärke in den ersten Wochen.
3. Reichliche Bepflanzung mit angepasster Düngung
[hr]

Hallo Jörg,

vielen Dank für die guten Wünsche! :knuddel: Es wird Zeit das das Becken endlich läuft bevor ich doch noch die Lust daran verliere.
Gruß
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