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Beitragvon GreenReef » 14 Mär 2009 22:20
Hallo Kurt,
kurt hat geschrieben: aber es läuft immer besser und das nach über 20 Jahren ununterbrochenen Betrieb einschließlich Bodengrund.

...das ist echt eine anerkennenswerte Leistung und ich schliesse daraus auf die Tugenden der Gelassenheit und Zufriedenheit des zugehörigen Aquarianers

Bild

...deine grüne Hölle sieht einfach Top aus, …ein Inbegriff von Pflanzenwuchs
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Beitragvon Bernd.G » 15 Mär 2009 12:11
Hallo Kurt

Große Klasse das Altwasserbecken!
Und es zeigt das es geht,auch denjenigen deren einzige Argumente ständiger Wasserwechsel sind. Selbst mit etwas höherem Fischbesatz und ohne Makros und Spurenelementedüngung würde das noch so laufen.Allerdings sollte man nicht unbedingt mehr Anfänger sein.

Gruß
Bernd
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Beitragvon kurt » 23 Mär 2009 17:02
Hallo Harald & Bernd,

sorry… bin von der Dominanz des Nichtstuns überrumpelt worden,
bin aber sehr erfreut darüber das euch das Becken zusagt, vielen Dank. :D

hmm… Harald du stehst doch eigentlich auf Moose! 8)
Interessant wäre es zu wissen, ob das mit einem Mossbecken auch so gehen würde?
Mit der Gelassen und Zufriedenheit ist das auch so eine Sache, das klappt nicht immer! :lol:

Bernd.G hat geschrieben:Große Klasse das Altwasserbecken!
Und es zeigt das es geht,auch denjenigen deren einzige Argumente ständiger Wasserwechsel sind. Selbst mit etwas höherem Fischbesatz und ohne Makros und Spurenelementedüngung würde das noch so laufen.


@Bernd,
ohne Makros und Spurenelementedüngung hat das bei mir nicht so gut funktioniert wie zurzeit.
Wollte ja früher auch die hohen Kosten der angebotenen Düngepräperate umgehen und habe da einiges ausprobiert, war aber alles nicht das Richtige.
Hier im Forum habe ich dann kostengünstige Alternativen gefunden, die sich bestens bewähren!
Bei mir geht auch die Tendenz von KH, PO4, No3 immer nach null.
Der Verbrauch muss ja da sein, sonst wäre doch die Leitfähigkeit nicht gleichbleibend ohne Wasserwechsel!
Wolltest du das mit Füttern oder Fischbesatz regeln?
Gruß Kurt
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Beitragvon GreenReef » 23 Mär 2009 22:38
kurt hat geschrieben:hmm… Harald du stehst doch eigentlich auf Moose! 8)
Interessant wäre es zu wissen, ob das mit einem Mossbecken auch so gehen würde?

Hallo Kurt,
....ja das wäre absolut interessant und mangels an Erfahrung kann ich das nicht wirklich beantworten, ....man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, „über 20 Jahre ununterbrochener Betrieb“, ...das ist für ein Pflanzenbecken ein enorm langer Zeitraum und evtl. sind das gute Gründe für eine Art RetroAquaristik

Mit der Gelassen und Zufriedenheit ist das auch so eine Sache, das klappt nicht immer! :lol:

...jedenfalls bist Du mir da um einige Längen vorraus ;)
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Beitragvon diditsch » 24 Mär 2009 22:51
Hallo Kurt,

dein Becken ist eine Augenweide und überzeugt mich sehr.
kurt hat geschrieben:Wasserwechsel seit Stand 27.02.2008 nur einmal 50l sonst nur verdunstetes Wasser nachgefüllt über VEA.

Wenn ich das lese merke ich das ich immer noch keine Antwort auf meine alte Frage habe, warum ich überhaupt jede Woche 50%-70% Wasser wechsel. Ok, die bekannten meistgenutzten Düngesysteme funktionieren gut, aber das tut es bei dir auch.
Voraussetzung fürs Altwasserbecken ist eher eine Düngung am unteren Nährstofflimit, die keine Akkumulation von Nährstoffen verursacht und viel Erfahrung im "Pflanzen lesen"um mögliche Mängel rechtzeitig zu erkennen. Dann sollte es funktionieren, oder?

Grüsse

Dieter
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Beitragvon GreenReef » 24 Mär 2009 23:19
diditsch hat geschrieben:Hallo Kurt,

dein Becken ist eine Augenweide und überzeugt mich sehr.
kurt hat geschrieben:Wasserwechsel seit Stand 27.02.2008 nur einmal 50l sonst nur verdunstetes Wasser nachgefüllt über VEA.

Wenn ich das lese merke ich das ich immer noch keine Antwort auf meine alte Frage habe, warum ich überhaupt jede Woche 50%-70% Wasser wechsel.

Hi Dieter,
...ich habe auch keine wirkliche Antwort auf deine alte Frage aber da meine WW`s von extrem unregelmässigen Regenfällen abhängig sind betreibe ich so eine Art Mittelding zw. Altwasser und modern gepflegten PflanzenAQ´s
...eines ist klar, ....je älter das Wasser desto mehr Hemmstoffe für den Pflanzenwuchs werden dabei erzeugt, jedoch fallen diese nicht sonderlich ins Gewicht wenn man es mit dem Pflanzenwuchs nicht ganz so eilig hat
...ich bin mittlerweile mit der etwas eingeschränkten WachstumsGeschwindigkeit meiner Moose recht zufrieden, ich habe dabei allerdings auch nicht den Anspruch innerhalb von 14Tagen einen Teppich über den Bodengrund zu legen

....was ich damit sagen will, ist dass ich die momentane Tendenz zum generellen TurboWachstum etwas kritisiere und mir eher die "altbackenen" Methoden genehmer sind als immer nur WACHSTUM, WACHSTUM,WACHSTUM :wink:
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Beitragvon kurt » 05 Apr 2009 11:17
Hallo Dieter& Harald,
habe erst heute gesehen, dass es hier weitergeht,sorry.

diditsch hat geschrieben:Voraussetzung fürs Altwasserbecken ist eher eine Düngung am unteren Nährstofflimit, die keine Akkumulation von Nährstoffen verursacht und viel Erfahrung im "Pflanzen lesen"um mögliche Mängel rechtzeitig zu erkennen. Dann sollte es funktionieren, oder?

Ja, du kannst davon ausgehen!
Man kann den Mangel an der Färbung der Pflanzen erkennen und danach düngen.
Zur allgemeinen Düngung z.B. PPS-Pro System müssen in einem gut funktionierenden Aquarienmilieu zusätzlich
Po4… No3…Kh…zusätzlich kompensiert werden. Kontrolle über gleichbleibende Leitfähigkeit.


GreenReef hat geschrieben:..was ich damit sagen will, ist dass ich die momentane Tendenz zum generellen TurboWachstum etwas kritisiere und mir eher die "altbackenen" Methoden genehmer sind als immer nur WACHSTUM, WACHSTUM,WACHSTUM :wink:

Die Wachstums Geschwindigkeit steuert man mit Licht sonst gibt es wie Harald geschrieben hat Wachstum, Wachstum, Wachstum.
Bei vorausgesetztem guten Aquarienmilieu erreicht man auch mit wenig Licht einen erstaunlich guten Pflanzenwuchs, auch bei den sogenannten Problempflanzen. Ich muss da aber noch einiges ausprobieren.
Alles wird dadurch geruhsamer und stressfrei. :D
Gruß Kurt
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Beitragvon kurt » 21 Aug 2009 18:21
Hallo zusammen,

letzte Update war im März, nun mal der heutige Stand (Bild) 21.08.2009
Aquariumwasser:
Wasserwechsel wird nicht gemacht, der letzte war im Februar 50l.
es wird nur verdunstetes Wasser nachgefüllt über VEA, gedüngt werden täglich 4ml Mikro und Makro.
Leitfähigkeit gleichbleibend 500µS/cm.
KH=2
PH=6,5
Die zu groß gewordene und darauf gestutzte Tigerlotus werde ich nun wieder über den Bodengrund zusätzlich düngen,
sehr wahrscheinlich über meine Bodendurchsickerung.


Gruß Kurt
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Beitragvon marcel91 » 21 Aug 2009 19:31
Abend :winke:

Dein Becken sieht richtig toll aus :wink:

Eine frage hätte ich mal....und zwar wie heißten die Pflanze die links in der mitte wächst ?
Gruß Marcel
:hai:
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Beitragvon kurt » 22 Aug 2009 15:27
Hallo Marcel,danke.

Pflanzen von links, Rotala rotundifolia, Blyxa novoguineensis, Microsorium pteropus.
Die niedrig wachsende davor ist Blyxa japonica.
Gruß Kurt
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Beitragvon diditsch » 22 Aug 2009 18:57
Hallo Kurt,

ist nach wie vor ein superklasse Becken. Sowohl die Gestaltung als auch die unkonventionelle "Umgehensweise" sind für mich herausragend.

viele Grüsse

Dieter
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Beitragvon Simon » 22 Aug 2009 20:19
Nabend Kurt,

also sehr sehr schön! Du hast weniger Wert auf Wurzeln und Steine gelegt, sondern mehr auf das fablich passende und deng gesunden Pflanzenwachstum! Finde es sehr gelungen, sehr saftig grün, farblich sehr passend durch minimale unterschiedliche grün Töne!

Weiter so!
Beste Grüße
Simon
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Beitragvon kurt » 23 Aug 2009 19:16
Hallo, Dieter & Simon,
vielen Dank für die positive Resonanz.

diditsch hat geschrieben:Wenn ich das lese merke ich das ich immer noch keine Antwort auf meine alte Frage habe, warum ich überhaupt jede Woche 50%-70% Wasser wechsel.

@ Dieter,
wie weit ist es denn bei dir mit der richtigen Abstimmung beim Wasserwechsel, bist du selber weiter gekommen?

@ Simon,
ich interessiere mich hauptsächlich für lange Standzeiten bzw. die biologischen Abläufe in einem Aquarium, natürlich ist eine stimmige und dauernd anhaltende schöne Optik bei einem Schauaquarium auch wichtig.
Aquarien die auf eine kurze Momentaufnahme hinzielen, dann platt gemacht werden, finde ich langweilig.
Interessant wird ein Aquarium durch alle höhen, tiefen, Unberechenbarkeiten, es gibt da noch genug Raum für neue Erfahrungen. :D
Gruß Kurt
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Beitragvon kurt » 02 Nov 2009 15:50
Hallo zusammen,

hier mal der heutige Stand 02.11.2009

kein Wasserwechsel, nur verdunstetes Wasser nachgefüllt über VEA, gedüngt werden täglich 4ml Mikro und 5ml Makro.
Leitfähigkeit ist gleichbleibend.
Ich habe aber meine 2 Jahre alten Neonröhren (4 Stück) vor 4 Wochen gewechselt, da die Assimilation der Pflanzen mittlerweise erst am Nachmittag einsetzte.

Vergleiche über die Auswirkungen der Beleuchtung habe ich über die Assimilation gemacht.
Der Lichtverlust der Lumilux-Neonröhren in 2 Jahren müsste ca. 15% betragen da die Auswirkungen
(Lichtumstellung alt-neu/Röhrenerneuerung) ähnlich gewesen ist.

Die Umstellung der alten auf die Lumenhöhere neue Beleuchtung bewirkte eine Assimilation innerhalb einer halben Stunde.
Die Lichtstärke ist wichtiger als die Lichtfarbe.
In dem 2 jährigen Einsatz der neuen Beleuchtung verschob sich die Assimilation dann wieder auf Nachmittags.

Alte Beleuchtung:
3 x Lumilux 865 = 9750lm
1 xFluora = 1400lm
Gesamt = 11150lm

Neue Beleuchtung:geändert vor 2 Jahren
3 x Lumilux 865 = 9750lm
1 x Lumilux 827 = 3350lm
Gesamt=13100lm


Durch den erneut gemachten Röhrenwechsel (Assimilation jetzt wieder innerhalb einer halben Stunde) wurden auch die Pflanzenrosetten sehr schnell größer und es stellten sich auch wieder rötlich-braune Färbungen ein.
Der bewusste Wechsel aller Röhren auf einmal wirkte sich nicht auf die Cryptocorynen aus (Cryptocorynen-Fäule).
Lichtverstärkungen sind meiner Ansicht nach auch nicht Auslöser für Cryptocorynen-Fäule sondern Veränderungen im Bodengrundmilieu.
Der entstehende leichte Grünalgenwuchs (lose Büschel) hielt sich in Grenzen und ist kaum sichtbar bzw. schon fast verschwunden.
Bei der Düngung brauchte ich nur den Makrodünger um 1ml. Täglich zu erhöhen.

Gruß Kurt
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Beitragvon diditsch » 02 Nov 2009 17:07
Hallo Kurt,

wie immer ist es schön von deinem "unopalichen" Becken zu lese und updates zu sehen.

kurt hat geschrieben:
diditsch hat geschrieben:Wenn ich das lese merke ich das ich immer noch keine Antwort auf meine alte Frage habe, warum ich überhaupt jede Woche 50%-70% Wasser wechsel.

@ Dieter,
wie weit ist es denn bei dir mit der richtigen Abstimmung beim Wasserwechsel, bist du selber weiter gekommen?

Hatte den Thread aus dem Auge verloren...Ich habe meine Wasserwechselfrequenz auf 3-4Wochen erhöht und kann bis jetzt keine Auswirkungen feststellen. Ich dünge meist nach Gefühl und messe sehr selten Wasserwerte.

Was anderes: Hast du eine Idee warum ist deine Blyxa novoguineensis so grün ist? Bei mir ist sie rotbraun. Ebenso hat die B. japonica, die bei mir viel rot in den Blättern hat. Ist es die Beleuchtungsstärke, Nitratgehalt oder noch etwas anderes?

viele Grüsse

Dieter
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