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Postby Thumper » 10 Aug 2019 21:35
Moin Kurt,

sehr schickt! Bei dir ist das Oedogonium ja nicht mehr sichtbar. Bist du bei der Ammoniumphosphat düngung geblieben?
Grüße,
Bene


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Postby kurt » 10 Aug 2019 21:58
Hallo Bene,

Thumper wrote:sehr schickt!

Danke… :bier:

Thumper wrote:Bei dir ist das Oedogonium ja nicht mehr sichtbar. Bist du bei der Ammoniumphosphat düngung geblieben?

ja…PO4 konstant auf 0.3mg/l, tägliche Düngung.
No3 brauche ich zurzeit nicht düngen, bleibt ohne Düngung auf ca. 20/25 mg/l
Werde demnächst mal alles auf neusten Stand zusammenfassen.
Gruß Kurt
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Postby kurt » 17 Aug 2019 16:05
Hallo zusammen,

heutiger Stand, 17.08.2019.
Leitfähigkeit 350 µS/cm
Ca… = 25 mg/l
K..... = 9 mg/l
PO4 = 0,2 mg/l
NO3 =15 mg/l
KH.. = 1,5° dkh
GH..= 7° dGH
PH.. = 6,5
FE... = gerade nachweisbar 0,05mg/l

Ohne Wasserwechsel, Verdunstetes wird mit vollentsalzten Wasser nachgefüllt.
Kh wird langsam aber beständig abgebaut und muss entsprechend ausgeglichen werden (wenig u. selten).
Düngung zurzeit:
Ferrdrakon 3ml täglich
Kaliumdihydrogenphosphat / K2HPO4 1 ml täglich, (Stammlösung dazu ist 3,66g auf 0,2l).
Alle Wasserwerte sind so relativ konstant, ich muss selten ausgleichen,
also Calciumcarbonat / CaCO3 bei Bedarf (selten).
Nitrat brauche ich nicht zu düngen, bleibt auf ca. 15 mg/l

Meine mir zur Verfügung stehenden Makro Einzelkomponenten:
Magnesiumsulfat, Bittersalz…………………….MgSO4·7H2O
Magnesiumnitrat-Hexahydrat………………….Mg(NO3)2*6(H2O)
Calciumcarbonat, Kalk……………………………..CaCO3
Calciumnitrat-Tetrahydrat……………………….Ca(No3)2*4(H2O)
Kaliumcarbonat, Pottasche……………………..K2CO3
Kaliumsulfat…………………………………………….K2SO4
Kaliumdihydrogenphosphat…………………….K2HPO4
Ammoniumdihydrogenphospaht…………….(NH4)H2PO4
Natriumhydrogencarbonat, Bikarbonat…..NaHCO3
Urea, Harnstoff……………………………………….CH4N2O

Zum Besatz:
Trigonostigma heteromorpha sind für ein Pflanzenbecken tolle Fische.
Sie schwimmen in mittlerer Wasserhöhe im freien Wasser, verstecken sich nicht!
Das Schwarmverhalten ist sehr gut, sie stehen im freien Wasser immer sichtbar.
Wenn sie sich wohlfühlen haben sie eine intensive kupferrot leuchtende Färbung
der schwarze Keil ist ein schöner Kontrast dazu.
Interessant ist es auch Trigonostigma heteromorpha beim Balzverhalten zu beobachten.
Meine Freude an den Fischen (eingesetzt 13 Jan 2018) hat auch noch nicht nachgelassen.


Amanogarnelen:

Nur eine fällt aus dem Rahmen und hat einen auffällig stärkeren Rückenstrich,
die Schwanzflosse sieht auch etwas anders aus.

Liegt das am Wohlgefühl /Stimmung oder gibt es ähnliche Garnelenarten?
Gruß Kurt
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Postby kurt » 10 Sep 2019 13:48
Hallo zusammen,

Aquarium, Bild 09.09.2019

Die Wassersäulendüngung funktioniert einwandfrei, Aquarium ist so gut wie Algenfrei.
Alles ohne Wasserwechsel = Klares Wasser (keine Färbung), Leitfähigkeit gleichbleibend.
Jetzt werde ich mal die Auswirkungen (Wurzelverhalten usw.) der wieder in Betrieb genommenen Bodendurchsickerung genauer beobachten.
Da die reine Wassersäulendüngung funktioniert gehe ich davon aus das die Düngung des Bodengrundes ähnlich machbar ist.
Düngeversuche nur mit Eisenvolldünger = Einperlzeiten, Menge, Geschwindigkeit, (Versuchszeit, Monate/Jahr).

Durchsickerungsantrieb mit CO2 Pumpe nach Krause.

Warum ich hier im Thread dieses Bild noch nicht eingegeben habe, ich weiß es nicht.
Gruß Kurt
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Postby kurt » 29 Sep 2019 15:50
Hallo zusammen,

Etwas genaueres zur CO2 Düngung PH-Wert und Ablauf.
Meine Technik, PH-Controller mit PH- Elektrode SI-Analytics N61, Elektrolyt 3 mol/L KCl
CO2 Eingabe wird gleichzeitig geschaltet über ein Magnetventil, dahinter 2 Nadelventile,
Dosierung dann über 2 Blasenzähler.
Reaktor = 60 Blasen pro min.
CO2 Pumpe / Bodendurchsickerung = 20 Blasen pro min.

Carbonat härte = 1,5 / PH Ø 6,4 / = 17,6mg/l CO2- Gehalt nach Tabelle.
Wasseroberflächenbewegung = kräuselnd.
Mein CO2 Verbrauch hat sich seit Einsatz meiner Elektrolytelektrode SI-Analytics N61 und kräuselnder Wasseroberfläche schon fast halbiert.
Die CO2-Flasche ist immer noch nicht leer… :gdance:

Tabelle zu den von selbst eingependelten Ø Einspeisungszeiten.

Man kann erkennen wie Photosynthese, Besatz einschließlich Mikroorganismen sich auswirken,
aufeinander abstimmen (über Nacht bzw. Licht ausgeschaltet fast gleichbleibender CO2- Gehalt).
Düngung täglich (morgens alles gleichzeitig), Wasserwerte und Besatz wurden nicht geändert.
Leitfähigkeit = 350 µS/cm konstant.
Von denTrigonostigma heteromorpha gibt es zurzeit ca. 10 Nachwuchstiere in verschiedenen Altersstufen.
Für die Nachwuchstiere wird einmal am Tag extra Futter eingegeben (im Mörser zermahlenes Granulat Futter).
Im Bereich der Filterauslaufströmung bildete sich ein grünlicher stumpfer Biofilm,
Aufbauzeit ca. 20 Tage, im abgeschabten Biofilm habe ich überwiegend Punktalgen gefunden (Mikroskopisch).

Gestern wurden Pflanzen eingekürzt (Bild danach) schade das der Schnappschuss Spiegelungen hat…
Gruß Kurt
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Postby kurt » 18 Nov 2019 21:26
Hallo zusammen,

Aquarium 18.11.2019
diesmal nur was zum gucken, ein Bild aus der Froschperspektive,
sieht ganz anders aus durch die Spiegelungen an der Wasseroberfläche.
Habe es auch mal auf den Kopf gestellt, fand ich irgendwie interessant… :D


Gruß Kurt
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Postby Thumper » 18 Nov 2019 22:11
Moin Kurt,

Das verkehrte Bild sieht klasse aus. Und auch das normale ist nicht zu verachten.
:grow:
Grüße,
Bene


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Postby kurt » 09 Aug 2020 17:05
Hallo zusammen,
es hat sich einiges getan… / Laufzeit mittlerweile 7,8 Jahre


Das Becken wurde Ende Februar 2020 von T8 auf LED- Beleuchtung umgestellt.
Die Auswirkungen waren krass!
Entwickelt hatte sich alles aus der Umstellung meiner Wirtschaftsräume im Haus von T8/KVG auf LED.
Gekauft hatte ich eine Philips MASTER LEDtube LED Röhre 120cm HO 12.5W 2000LM 830 3000 K.
Die Ausleuchtung (Bezug Farbe/Abstrahlwinkel) des Raumes war ungenügend.

Daraufhin habe ich mich entschlossen es mit einer Komplettset LED Lichtleiste zu versuchen.
[PRO] OUBO LED Leuchtstoffröhre komplett T8 Lichtleiste mit Fassung 120 cm,
18 W, 1950 LM, 3000 K, Abstrahlwinkel 140° Milchweiße Decke , Farbwiedergabeindex 80.
Die Ausleuchtung (Bezug Farbe/Abstrahlwinkel) des Raumes war gut, auch die passive Kühlung.
Da der Preis mehr als günstig war habe ich mich entschlossen die Abdeckung des Aquariums auf LED umzustellen,
das heißt.
1 x [PRO] OUBO LED Leuchtstoffröhre komplett T8 Lichtleiste mit Fassung 120 cm,
18 W, 1950 LM, 3000 K, Abstrahlwinkel 140° Milchweiße Decke , Farbwiedergabeindex 80.
4 x [PRO] OUBO LED Leuchtstoffröhre komplett T8 Lichtleiste mit Fassung 120 cm,
18 W, 2250 LM, 6000 K, Abstrahlwinkel 140° Milchweiße Decke , Farbwiedergabeindex 80.
Beleuchtung Stromverbrauch/Watt.
5 LED Leuchtstoffröhren 90 Watt 10950 LM Ra 80, die 4 alten T8 hatten 144 Watt 13150 LM Ra 85.
Der Lichtkasten wurde noch mit Silberfolie ausgestattet, Grill- Alufolie aufgeklebt mit Sprühkleber.
Höchsttemperatur im Lichtkasten war bis jetzt 35° C
Dazu eine Steckdosenleiste,
AOFO Intelligente Steckdosenleiste Fernsteuerung Smart WLAN Mehrfachsteckdose mit 4 unabhängigen
AC Ausgängen und 4 USB Anschlüssen.
Alles zusammen ca. 100€
Ich würde als Lichtfarbe gerne mal eine Grow statt der Warmton ausprobieren, die sind in der Bauart aber zurzeit nicht zu finden bzw. lieferbar.

Jetzt zu den Auswirkungen:


Starker Algenwuchs, hauptsächlich Oedogonium Pelz/Fadenalgen.
Die Pflanzenwuchsgeschwindigkeit hat sich mindestens halbiert.
Das biologische Gleichgewicht (Biofilm) ist völlig aus den Fugen geraten,
heißt viele Schwebeteilchen (Algen), die Pflanzen brauchten Monate um sich davon zu erholen.
Zusammenspiel von Algen und Farbwiedergabeindex Ra 80 ergaben auch eine matte stumpfe Farbwiedergabe.

Maßnahmen:
Bodendurchsickerung von 20 auf 60 Blasen/min erhöht.
Altes Düngekonzept wurde beibehalten (kein Wasserwechsel), Wasserwerte haben sich kaum geändert,
Makro NO3/15mg/l u. PO4/0,5mg/l haben sich von selbst durch den Besatz (Fütterung) eingestellt.
Besatz ca. 30 Trigonostigma heteromorpha, alle fast ausgewachsen.
Nachwuchs wird Lebendfutter, die Population passt sich anscheinend an.
Die Posthornschnecken dürfen sich frei entfalten, Größe jetzt bis zu 15mm, Menge?
Teilweise werden sie wieder herausgefangen und kommen ins Testbecken (= Aquarium ohne Technik).
Dass Posthornschnecken so gute Algenfresser sind ist mir vorher nie aufgefallen.
Regel mäßig wurde mit einem 12 Volt Mulmabsauger alles abgesaugt, gleichzeitig die Scheiben gereinigt,
der Auffangsack ist aus Mikrofasertuch.
Algenbefallene Pflanzenblätter wurden entfernt, Pflanzen teilweise bis kurz über den Bodengrund
eingekürzt, konnte so die Pflanzenbestände noch retten.
Die Pflanzen schlagen jetzt von unten wieder neu aus, Algenfrei.
Mittlerweise ist auch der Biofilm auf der Scheibe wieder so wie er sein soll (hellgrau u. dünn).
Der Redoxwert ist um ~ 40 mV angestiegen, Pflanzen assimilieren nach ca. 2h.
Reinigen muss ich immer seltener.
Mikroskopisch finde ich jetzt hauptsächlich ausgelaufene leere Oedogonium Zellen.
Chemikalien gegen Algenwuchs wurden nicht einsetzt, wollte ja beobachten was passiert.
Das biologische Gleichgewicht und der Biofilm passen mittlerweile wieder, Schwebeteilchen werden viel weniger.
Die halbierte Pflanzenwuchsgeschwindigkeit gefällt mir sehr gut… :D


Lichtkasten mit mehreren Lampen.


LED-Leuchtstoffröhren komplett T8, Farbwiedergabeindex Ra 80 und kristallklares Wasser ergibt ein ganz passables, angenehm schönes Licht.
Ich hätte nicht gedacht dass die Wasserqualität einen schlechteren Ra Wert so gut ausgleichen kann.
Mit mehreren Komplettlampen und unterschiedlicher Kelvinzahl kann man ein ganz passables Licht erreichen,
es muss nicht unbedingt Vollspektrum sein.
Der Preisunterschied ist so enorm, ob es sich lohnt muss jeder für sich entscheiden.
Die höheren Temperaturen der Vollspektrum Lampen (LED/Anzahl bedingt) ist bei Lampenkästen zu beachten, (Überhitzungsgefahr).

@ Bene-im Nachhinein, Danke für das Feedback…
Gruß Kurt
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Postby muffin » 10 Aug 2020 10:12
Hallo Kurt,

schön dass du die Sache mit den Algen nach der Umstellung wieder in den Griff bekommen hast.
Mein Becken betreibe ich ja schon ähnlich lang wie du Deines. Auch ich wechsle nur sehr selten Wasser, habe LED und Dünge seit Jahren gleich.
Auch bei mir hat sich seit Ende Frühjahr genau die gleiche Algenplage breit gemacht, jedoch ohne das an der Technik irgendeine Veränderung vorgenommen wurde. Allerdings treten bei mir keine Schwebstoffe auf, das Wasser ist kristallklar wie eh und je. Der Rest, Pelzalgen, Fadenagen und aller 2 Wochen vergrünte Scheiben treten bei mir auch auf.
Bisher unternommen habe ich dagegen nur recht wenig, da mir die Ideen dazu gefehlt haben. Also wurde bisher nur 3 mal ein Reset des Wassers durchgeführt, indem ich es wie Anno Dazumal komplett gewechselt habe und durch 1/3 Leitungswasser und 2/3 Regenwasser ersetzt habe. Erfolg bisher mäßig. Kurzzeitig treiben die Pflanzen algenfrei neu aus und auch die Scheibe bleibt sauber. Aber nach 3-4 Wochen ist der Effekt wieder verhallt.
Dank deinem Bericht, denn du erwähnst den Bodengrund. :tnx: Er könnte tatsächlich der Grund für das Übel sein, da aus ihm beim Gärtnern vermehrt brauner Mulm/Schwebstoffe austreten, sobald eine Pflanze heraus gezogen wird.
Ich werde mir daher auch ma die Mühe machen und versuchen mit einer Mulmglocke den kompletten Boden einmal durchzuarbeiten. Ich hoffe ich bekomme dies ohne grosse Schäden hin, da das Becken komplett durchwachsen und immerhin 2,20m lang ist. Da kommt also einige Fleissarbeit auf mich zu.
Um die Sache anzugehen bedarf es jetzt aber erst mal Regen, um das beim Absaugen verlorene Wasser wieder auszugleichen. Mein Regenwasservorrat ist derzeit leider ausgeschöpft. ??

Gruss Mario


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muffin
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Postby kurt » 11 Aug 2020 16:24
Hallo Mario,

muffin wrote: Auch bei mir hat sich seit Ende Frühjahr genau die gleiche Algenplage breit gemacht, jedoch ohne das an der Technik irgendeine Veränderung vorgenommen wurde. Allerdings treten bei mir keine Schwebstoffe auf, das Wasser ist kristallklar wie eh und je.

Auf deinem Bild sieht der Pflanzenbestand/Urwald gesund aus… :thumbs:

Optisch gesehen Kristallklar, aber keine Schwebstoffe?
Mit welchen Methoden kontrollierst du die Wasserbelastung bzw. Schwebstoffe?

Wasserkontrolle bei mir,
der angeschwemmte (nur freies Wasser) Belag durch Mulmabsauger mit Mikrofasersack
wird mikroskopische untersucht, habe da immer vereinzelte Algenfragmente gefunden.
Evtl. Auftretende Algenplagen kommen ja nicht aus dem Nichts.
Mit Aquarienwasser aus einem gut funktionierenden Aquarium könnte man problemlos
ein neues Aquarium einfahren, ohne Algen, kein Nitrit Peak.

muffin wrote: Dank deinem Bericht, denn du erwähnst den Bodengrund. :tnx: Er könnte tatsächlich der Grund für das Übel sein,

Gut möglich, man liest ja öfter das Kiesbodengrund durchmulmen geholfen hat.
Ich konnte mit PO4 / NO3 Verhältnis Oedogonium beeinflussen, heißt bis Optisch nicht mehr sichtbar.

muffin wrote: Also wurde bisher nur 3 mal ein Reset des Wassers durchgeführt,

Allheilmittel sind Wasserwechsel nicht.
Mit Wasser Wechsel alleine wird nur verdünnt, man muss die Ursachen finden.
Probleme umgehen, sich damit nicht zu befassen ist keine Dauerlösung.
Dafür dass es mit richtiger Wassersäulendüngung funktioniert gibt es genügend Beispiele.
Mit gedüngten Bodengrund läuft es aber noch runder.

Zu meiner Bodendurchsickerung/ Bodenkammerdüngung, warum soll das nicht ähnlich machbar sein?
Bodendurchsickerung von 20 auf 60 Blasen/min erhöht.
Das zugeführte Wassersäulengedüngte Aquarienwasser scheint als Düngung auszureichen.
Beobachtungen.
Mit Wurzeln herausgezogene Pflanzen lockern den Bodengrund stark auf,
verändern die gleichmäßige Durchsickerung, das Wasser sucht sich ja den leichtesten Weg.
Aufgefallen ist mir wenn ich meine Pflanzenbestände ausdünne, über den Bodengrund abschneide,
von unten die Ausläufer hochwachsen lasse funktioniert es besser.
Meine Nymphaea Lotus rot schlägt auch wieder aus, was über ein Monate nicht der Fall war.
Mir kommt es so vor als wenn ein gesetzter Kiesboden bei mir besser funktioniert.
Die Pflanzenwurzeln schaffen sich darin wohl ihr eigenes passendes Bodengrundmilieu,
Nährstoffe müssen dazu aber nachgeführt werden.
Nach meiner Erfahrung ist nach ca. 2 Jahren ein Bodengrund ohne Nährstoffzuführung ausgelaugt.
Bin gespannt wie sich mein Pflanzenwachstum weiter entwickelt. :grow:
Gruß Kurt
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Postby kurt » 20 Aug 2020 18:13
Hallo zusammen,

hier mal ein paar Schnappschüsse 10 Tage später, als Vergleich.


Kaum noch Algen, die Heteranthera zosterifolia wächst sehr langsam wieder von unten hoch.
Rechts davor kommt die Rote Nymphaea Lotus heraus.

Die Bacopa caroliniana von unten heraus gewachsen ist schon fast wieder an der Wasseroberfläche.
Der durch gleichzeitige CO2 Zugabe über Reaktor und Bodendurchsickerung eingestellte PH-Wert/ Kohlensäuregehalt beeinflusst den Redoxwert bei mir (niedriger PH = höherer Redox).
Es wird auch ein stärkeres assimilieren der Pflanzen sichtbar (= schnellere Sauerstoffsättigung).
Ich bin sicher dass man Algen über die Wasserqualität (Düngung/Mikroorganismen) steuern kann.
Funktioniert auch ohne Wasserwechsel und Algenmittel.
Pflanzenwuchsgeschwindigkeit ist langsam gegenüber früher… :cool:
Gruß Kurt
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Postby nik » 21 Aug 2020 11:07
Moin Kurt,

:thumbs:

Vielleicht habe ich es überlesen, ich würde vermuten, dass die LED heller als die T8 sind. Ist das so?

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby kurt » 21 Aug 2020 13:16
Hallo Nik,

nik wrote:Vielleicht habe ich es überlesen, ich würde vermuten, dass die LED heller als die T8 sind. Ist das so?

überlesen, ja...

kurt wrote:5 LED Leuchtstoffröhren 90 Watt 10950 LM Ra 80, die 4 alten T8 hatten 144 Watt 13150 LM Ra 85.
Der Lichtkasten wurde noch mit Silberfolie ausgestattet, Grill- Alufolie aufgeklebt mit Sprühkleber.
Höchsttemperatur im Lichtkasten war bis jetzt 35° C

Den technischen Angaben nach sind sie nicht heller.
Allerdings strahlen die LED ja nach unten und nicht rundherum wie die Neonröhren.
Wieviel das Lumenmäßig am Bodengrund ausmacht kann ich nicht sagen.
Mit bloßem Auge kann ich keinen großen Unterschied erkennen, Lumen Messgerät habe ich nicht.
Ich kann wohl Leucht/Farbkraftunterschiede erkennen, es wird nicht an der Kelvinzusammenstellung allein liegen
sondern am Ra 80 LED Lampen Wert zu vorher Ra 85 Neonlampen Wert.
Der höhere Ra Wert ergibt einfach die optisch sichtbare bessere Leucht/Farbkraft?
Gruß Kurt
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Postby kurt » 04 Sep 2020 17:58
Hallo zusammen,

Stand gestern 03.09.2020
Freies Aquarienwasser, Belastung, Nährstoffe, Mikroorganismen:
Mein Wasser ist sauberer, klarer geworden, nicht sichtbar aber mikroskopisch belegbar.
Farbe von Pflanzen und Fische leuchten intensiver, kommen immer besser zur Geltung.
Morgens ist meine Bacopa Gruppe immer rotbraun, abends grün gefärbt.



Mikroskopisch sind im freien Wasser nur noch wenige Algenfragmente zu finden (verschiedene Algenarten).
Cladophora finde ich komischerweise nicht mehr, auch nicht mikroskopisch.

Das Bild 29.08.2020 zeigt noch sichtbare Algenansätze (Oedogonium).

Interessant ist es zu beobachten wie die Posthornschnecken jetzt immer die Ränder der Anubias abweiden weil sie anscheinend woanders kaum noch Algen finden.
Der langsam wachsende Anubiasbestand ist schon Jahre alt, Befalls mäßig für mich akzeptabel.

Ich vermute dass im Altwasser über längeren Zeitraum gesehen,
sich eine größere Artenvielfalt an Mikroorganismen bildet, sich daraus die passenden Biofilme bilden.
Nik hat in dieser Richtung einiges eingebracht = Die "Pflege" der Mikroflora oder ...
Auf jeden Fall sind sie das A & O (Anfang/Ende) für ein funktionierendes Aquarium.
Gruß Kurt
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Postby nik » 04 Sep 2020 18:44
Moin Kurt,

kurt wrote:Der höhere Ra Wert ergibt einfach die optisch sichtbare bessere Leucht/Farbkraft?

das halte ich für vernachlässigbar. Vermutlich ist es die bessere Lichtbündelung der LED versus der langsam erblindenden Reflektoren. Ich will da aber nicht einen größeren Unterschied in der Helligkeit herbeireden als es deine Wahrnehmung hergibt. Ist aber auch nicht ganz einfach, das Auge adaptiert Licht recht gut und ist nur mäßig für absolute Vergleiche geeignet. Hätte klarer heraus kommen können, wichtiger ist, dass du das wieder in den Griff bekommen hast. ^^

Gruß Nik
nik wrote:
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