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Beitragvon kurt » 19 Jan 2019 16:51
Hallo zusammen,

Update 19.01.2019.

Bildlich festgehalten habe ich heute mal meine Nymphaea lotus.

Die hatte anfangs (Neustart vor sechs Jahren) mal Handtellergroße Blätter, zurzeit 2,5cm.
Ich habe in den 6 Jahren reine Wassersäulendüngung betrieben,
der Bodengrund ist dadurch aber mittlerweile völlig ausgelaugt.
Jetzt läuft meine Bodendurchsickerung wieder, düngen werde ich nur mit einem Eisenvolldünger.
Die richtige Einstellung heißt Fließgeschwindigkeit und Einschaltzeitlänge suche ich noch.
Neue Bilder von der Bodengrundkammer muss ich noch machen um die Wurzelbildung später vergleichen können.
Bin mal gespannt wie/ob sich der Bodengrund regeneriert und wie lange das dauert.


Die Nymphaea lotus ist zwischen Blyxa und Anubias nana. :pfeifen::
Schon lange richtig mickrig / klein.
Gruß Kurt
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Beitragvon Garnele_S » 26 Feb 2019 08:04
Hallo Kurt,

erst mal ein ganz, ganz großes Lob an dich, und alle die hier so viele interessante Informationen aufbereiten und zur Verfügung stellen. Es ist extrem spannend auch andere Denkweisen kennenzulernen, als das heute oft übliche "ein Wasserwechsel löst jedes Problem".


Nachdem ich mich jetzt in mehreren Tagen tatsächlich durch den ganzen Thread gewühlt habe geht mir aber eine Frage nicht mehr aus dem Kopf.

Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht ob sich in deinem Becken Spurenelemente mit der Zeit ganz heftig anreichern? Ich spreche nicht von Eisen. Ich spreche von alle dem das die üblichen "Volldünger" noch enthalten, aber um das sich keiner Normalerweise kümmert. Dinge wie:

Mangan, Molybdän, Bor, Zink oder Nickel ... vielleicht auch von dem Methylparaben das einige Dünger enthalten könnten?

Vielleicht interessiert sich ja sogar der Düngerhersteller für eine Wasserprobe von dir. Um genau diese Effekte über lange zeit zu analysieren, und geg. seien Rezeptur anzupassen?


Viele Grüße und nochmals vielen Dank
Sebastian
Viele liebe Grüße

Sebastian

Wer einem eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.
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Beitragvon kurt » 26 Feb 2019 21:28
Hallo zusammen,

Garnele_S hat geschrieben:erst mal ein ganz, ganz großes Lob an dich, und alle die hier so viele interessante Informationen aufbereiten und zur Verfügung stellen. Es ist extrem spannend auch andere Denkweisen kennenzulernen, als das heute oft übliche "ein Wasserwechsel löst jedes Problem".

@ Sebastian, :tnx:

Garnele_S hat geschrieben:Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht ob sich in deinem Becken Spurenelemente mit der Zeit ganz heftig anreichern? Ich spreche nicht von Eisen. Ich spreche von alle dem das die üblichen "Volldünger" noch enthalten, aber um das sich keiner Normalerweise kümmert. Dinge wie:
Mangan, Molybdän, Bor, Zink oder Nickel ... vielleicht auch von dem Methylparaben das einige Dünger enthalten könnten?

ja…. aber nur im Ansatz.
Interessant ist es allemal, vielleicht schreibe ich mal Dr. Kremser an um sowas evtl. zu analysieren,
ob da Interesse besteht?
Meine Zeitspanne:
Der Neuaufbau durch Undichtigkeit ist 6 Jahre her, seitdem kein Wasserwechsel.
Als Mikronährstoffe (Eisenvolldünger) nehme ich Ferrdrakon (3 ml täglich) Becken ca.400l.
Ich gehe mal davon aus das die Angaben von Dr. Kremser verbrauchsorientiert sind.
In wie weit sich da evtl. was anreichert kann ich nicht sagen.
Akkumulieren gilt auch für Natrium, das alles ist zu aufwendiges, teures messen für Normalaquarianer.

Zu Pflanzenwuchs:

Nachteiliges konnte ich bis jetzt nicht feststellen, die Leitfähigkeit ist bei mir konstant bei
350 bis 375 µS/cm. KH bei 1,5 bis 2.
Makro Düngung über Einzelkomponenten.
Zusammenhang Stickstoff KH Abbau: = bei niedrigen Wert unter 350 µS/cm gleiche ich die KH aus.
Zusammenhang Makro Calcium: = bei hohen Werten von 375 µS/cm ist vorher meistens mit CaCO3 der
Calciumwert ausgeglichen worden.

Wasserwerte:
Ca… = 25……… Ø <30 mg/l
K..... = 7.......... Ø <8 mg/l
PO4 = 0,3........ Ø <0,4mg/l
NO3 = …………. Ø 10mg/l
KH.. = 1° dKH….Ø <2
GH..= 6° dGH…Ø <8
PH.. = 6,2……… Ø <6,6
FE... = gerade nachweisbar, Ø <0,1mg/

Meine Makro Einzelkomponenten:
Magnesiumsulfat, Bittersalz…………………….MgSO4·7H2O
Magnesiumnitrat-Hexahydrat………………….Mg(NO3)2*6(H2O)
Calciumcarbonat, Kalk……………………………..CaCO3
Calciumnitrat-Tetrahydrat……………………….Ca(No3)2*4(H2O)
Kaliumcarbonat, Pottasche……………………..K2CO3
Kaliumsulfat…………………………………………….K2SO4
Kaliumdihydrogenphosphat…………………….K2HPO4
Ammoniumdihydrogenphospaht…………….(NH4)H2PO4……………… täglich
Natriumhydrogencarbonat, Bikarbonat…..NaHCO3
Urea, Harnstoff……………………………………….CH4N2O

Alles wird nur selten-wenig bei Bedarf gedüngt um die Durchschnittswerte einzuhalten.
Ausnahme Ammoniumdihydrogenphospaht, das wird täglich gedüngt.
Algenwuchs ist gering, am stärksten vertreten sind Fadenalgen.


Hallo Klaus, Zwischenstand PH Elektrode...
kurt hat geschrieben:
Mal sehen wieviel länger die CO2 Flaschenfüllung hält.
Ist schon interessant was sich beim ausprobieren so alles ergibt… :irre:
Fino hat geschrieben:Kann man wohl sagen. Bin mal gespannt, ob es einen signifikanten CO2-Minderverbrauch gibt. Dann würde sich die N61 am Ende ja fast schon selbst finanzieren.

Bezug zu reaktionsschnellen genauen Elektrolytelektroden.
Habe meine Standzeit der Co2 Flasche egalisiert, bin schon ca. 10% darüber.
Mal sehen wie lange es dauert bis sie leer ist… :thumbs:
Gruß Kurt
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Beitragvon Fino » 27 Feb 2019 20:56
Hallo Kurt,
kurt hat geschrieben:Bezug zu reaktionsschnellen genauen Elektrolytelektroden.
Habe meine Standzeit der Co2 Flasche egalisiert, bin schon ca. 10% darüber.
Mal sehen wie lange es dauert bis sie leer ist…

sehr schön. Ich komme mit einer CO2-Flasche auch immer sehr lange aus. Liegt vielleicht tatsächlich auch daran, dass ich schon seit längerer Zeit hochwertige Elektroden benutze. Ist aber nur mein subjektives Empfinden. Hab mir leider nie die Standzeiten notiert.

kurt hat geschrieben:Zusammenhang Stickstoff KH Abbau: = bei niedrigen Wert unter 350 µS/cm gleiche ich die KH aus.
Zusammenhang Makro Calcium: = bei hohen Werten von 375 µS/cm ist vorher meistens mit CaCO3 der
Calciumwert ausgeglichen worden.

Fahre mein Becken auch zunehmend als Altwasserbecken, was neben grundsätzlichem Interesse in erster Linie an meinem geschwundenen Besatz liegt (aktuell nur noch 1 Diskus>10 Jahre statt früher 6, kleiner Ausgleich durch aktuell ich glaube 8 Apist. kakadus). Wasserwechsel mache ich nur noch selten, vielleicht so alle 3-4 Monate und dann auch nur ca. 20 %. Im letzten Jahr habe ich die längeren Zeiträume ohne Wasserwechsel mal zum Anlass genommen, den KH-Verbrauch zu ermitteln. Ergebnis: gut 0,4° KH pro Monat (Abbau von 2,0° auf 0,2° über einen Zeitraum von 129 Tagen). Aktuell habe ich KH= 1,4° bei einem pH=6,5. Habe auch mal die Leitfähigkeit gemessen: LF= 345 uS/cm. Künftig werde ich die LF auch regelmäßig in den Zeitspannen ohne Wasserwechsel messen. Mal schauen, wie stark das bei mir schwankt.

Viele Grüße
Klaus
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