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Postby Sash » 09 Jul 2011 10:12
Hey,

jap das Wechselwasser wird immer mit KNO3 aufgedüngt.

Zu den Warmtonröhren: Bäh :bonk: Gelber gehts nicht :nana:
Grüße aus dem Norden,
Sascha
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Postby DanielHB » 09 Jul 2011 11:51
Moin.

Gibts denn auch mal ein Bildupdate des Beckens ?

Wünsch Dir viel Erfolg beim lösen Deiner Probleme !

Gruß Daniel
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Postby Sash » 09 Jul 2011 12:56
Hey,

hier gibt's ein paar Fotos.

Ich müsste dringend die Rotala links runterschneiden, damit sie zu einem schönen Busch und vorallem gerade wächst.
Ebenso das Glosso.... Das wächst total senkrecht und muss wohl erst ein paar mal getrimmt werden.

Momentan möchte ich aber nicht viel schnibbeln, bis das Becken stabil ist.









Grüße aus dem Norden,
Sascha
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Postby nik » 09 Jul 2011 14:16
Hi Sascha,

kann das sein das sich ein Paar Stängeltriebspitzen im Durchmesser (deutlich) verringert haben?

Wenn du irgendwelche Schwächen von den Pflanzen siehst, wäre gut wenn du ein Bild davon einstelltest.

Die Glosso ist ja scharf, kann ich mir aber erst mal nicht erklären.

Gruß, Nik
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Postby Gast » 09 Jul 2011 14:24
Hi Nik!

So, wie es aussieht, hat er das Glosso schon so gepflanzt, also halb "in der Luft" hängend.
Und dann wächst es so weiter...

Gruß derweil
Eva
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Postby Sash » 09 Jul 2011 14:31
Hey Nik,

ja das mit den Neutrieben bei den Stengelpflanzen kann gut angehen. Liegt es vllt. daran, dass PO4 kürzlich gegen Null lief?
Oder fehlt es an Kalium, da ich ja verstärkt die beiden AR Stickstoffdünger benutzt habe?

Was das Glosso angeht, das bekomme ich schon hin, hoffentlich ;)


EDITH:

Ich habe Mängel entdeckt. Löcher an der Staurogyne Repens. Waren aber nicht vorher als kleine schwarze Nadelstiche zu erkennen, wie es bei klassischem K-Mangel an der Pflanze der Fall ist. Um die Löcher herum ist das Blattgewebe gelblich. Kann leider keine besseren Fotos machen.



Grüße aus dem Norden,
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Postby Sash » 14 Jul 2011 16:28
Hallo,

die vorgenommenen Veränderungen mit der Halbierung der Lichtmenge (auf 108Watt für 6 Stunden) und die erhöhte Volldüngerzugabe (komplettes Aufdüngen des Wechselwassers, sowie tägliche Zugabe von 1/14 aufs gesamte Volumen) sind nun eine Woche her und es hat sich etwas getan.

Die gequälte Staurogyne bekommt neue gesunde Triebe. Nur ältere Blätter haben an den Rändern einen ganz leichten Algenbefall.

Wie man auf den Bildern sehen kann, haben sich die Rotalas, welche vor einer Woche nahezu quer gewachsen sind, aufgerichtet und wieder deutlich im Durchmesser zugenommen. Die Köpfe der Rotala rotundfolia (die hier gelb ist :lol: ) sind regelrecht fleischig geworden.

Fadenalgen? Was ich konnte, habe ich mechanisch entfernt. Seitdem bilden sich nicht nur keine neuen Fadenalgen mehr, sie verschwinden auch über Nacht. Siehe Moose, die komplett durchzogen waren.

Kieselalgen auf dem Sand sind ebenfalls fast völlig verschwunden.

Was wurde noch neben erhöhter Volldünger Zugabe und der Lichthalbierung verändert?

Letzte Woche habe ich davon berichtet, dass PO4 erstmals 1 Tag vor dem WW nicht mehr nachzuweisen war, obwohl nach dem WW immer 0,5-1mg/l im Becken durch das LW vorhanden sind. Ich habe einen Tag vor dem WW dann entgegen des Hinweises von Nik, dass P ruhig gegen 0 laufen kann, eine Stoßdüngung auf 1mg/l vorgenommen (KH2PO4). Ich bin mir fast sicher, dass dies mit dafür verantwortlich ist, dass die Fadenalgen verschwinden. Offenbar passte das N:P Verhältnis nicht.
Ebenfalls zeigt sich dieses doch auch an den wieder im Durchmesser vergrößerten Neutrieben der Stengelpflanzen?

Oder war es ein Mangel im Mikro Bereich, der durch die erhöhte Menge behoben wurde. Vielleicht war es aber auch die Kombination aus zu wenig Volldünger + P Mangel.

Vor einigen Tagen habe ich noch EasyCarbo besorgt und gebe in der Einlaufzeit nun täglich die doppelte Menge hinzu.

Achja: Die Kahmhaut ist verschwunden.

Was sagt uns das ganze für das weitere Vorgehen?

Die aktuellen Düngemaßnahmen mit Volldünger und PO4 Stoßdüngung beibehalten.
Ebenfalls die Beleuchtungsdauer- und Intensität für die nächsten 2-3 Wochen noch beibehalten, damit das Becken sich weiter stabilisiert. Dann heißt es Gedanken machen über den Düngeplan, wenn wieder die doppelte Menge Licht über das Becken kommt. Eine Stengelpflanze zeigt schon den Lichtmangel mit vergrößerten Internodienabständen an.

Morgen ist Wasserwechseltag. Anders als sonst werde ich aber nicht 60-70% wechseln, sondern nur 25%, um das Becken nicht aus den Fugen zu bringen.

Vorfreude auf ein eventuell algenfreies Becken lass ich mal lieber noch in der Schublade ;-)

@ Nik: Irgendwelche Änderungsvorschläge? 8)










Grüße aus dem Norden,
Sascha
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Postby nik » 14 Jul 2011 20:40
Hallo Sascha,

die vorletzten beiden Posts habe ich jetzt erst gesehen. Na ja, ...

Sash wrote:Letzte Woche habe ich davon berichtet, dass PO4 erstmals 1 Tag vor dem WW nicht mehr nachzuweisen war, obwohl nach dem WW immer 0,5-1mg/l im Becken durch das LW vorhanden sind. Ich habe einen Tag vor dem WW dann entgegen des Hinweises von Nik, dass P ruhig gegen 0 laufen kann, eine Stoßdüngung auf 1mg/l vorgenommen (KH2PO4).

So, so ... :D

Ich bin mir fast sicher, dass dies mit dafür verantwortlich ist, dass die Fadenalgen verschwinden. Offenbar passte das N:P Verhältnis nicht.
Ebenfalls zeigt sich dieses doch auch an den wieder im Durchmesser vergrößerten Neutrieben der Stengelpflanzen?

Das mag jetzt so scheinen, kann ich aber nicht bestätigen, denn ich fahre meine Becken bevorzugt ohne nachweisbares P und mache mir mittels Stoßdüngung die gute P-Speicherung der Pflanzen zunutze. Das N:P Verhältnis im Wasser halte ich bestenfalls für unwichtig. Im Gegenteil, wenn es P n.n. hat, halte ich das für besser. PO4 ist zu reaktionsfreudig. Na ja, von N:P Verhältnis kann dann keine Rede mehr sein. ;)

Der größere Durchmesser der Stängels mag eher mit der höheren Menge Volldünger zusammenhängen. Makros können Pflanzen allgemein gut speicheren. Das der geringere Durchmesser von einem eintägigen PO4-Mangel herrührt ist völlig ausgeschlossen. Eine gesättigte Pflanze braucht Wochen kein PO4 im Wasser. Ich denke das ganze System ist ein bisschen kurz in Volldünger und verträgt noch nicht so viel Licht.

Vor einigen Tagen habe ich noch EasyCarbo besorgt und gebe in der Einlaufzeit nun täglich die doppelte Menge hinzu.

Ich halte von EC zur Algenbekämpfung nichts. Es ist nur Symptombekämpfung und der "Algenstatus" eines Beckens ist dann nicht mehr klar zu erkennen. Man bekommt die Algen auch so in den Griff und dann kann man EC als das benutzen was es ist, ein Pflanzenbooster. Dafür ist es aber in deinem Becken noch zu früh! Es macht keinen Sinn den Stoffwechsel der Pflanzen mit weniger Licht runter zu fahren und gleichzeitig mit EC anzukurbeln!

Was sagt uns das ganze für das weitere Vorgehen?

Die aktuellen Düngemaßnahmen mit Volldünger und PO4 Stoßdüngung beibehalten.
Ebenfalls die Beleuchtungsdauer- und Intensität für die nächsten 2-3 Wochen noch beibehalten, damit das Becken sich weiter stabilisiert. Dann heißt es Gedanken machen über den Düngeplan, wenn wieder die doppelte Menge Licht über das Becken kommt. Eine Stengelpflanze zeigt schon den Lichtmangel mit vergrößerten Internodienabständen an.

Morgen ist Wasserwechseltag. Anders als sonst werde ich aber nicht 60-70% wechseln, sondern nur 25%, um das Becken nicht aus den Fugen zu bringen.

Vorfreude auf ein eventuell algenfreies Becken lass ich mal lieber noch in der Schublade ;-)

@ Nik: Irgendwelche Änderungsvorschläge? 8)

Besser ohne EC und dann mal sehen. Soweit ist das doch schon mal in Ordnung. Nächste Woche ist okay, die Woche drauf würde ich mal versuchen die Tagesdüngung des Volldünger auf 1/7 Wochendosis zu erhöhen. Wenn das geht, kann das Licht erhöht werden. Bei dieser Geschichte ist Geduld angesagt bzw. sind kleinere Schritte besser als größere. Man muss immer sehen wieviel Dünger ein Becken verträgt und wieviel Licht möglich ist. Lässt man die beiden im Verhältnis, läuft's. ;)

Gruß, Nik
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Postby Sash » 14 Jul 2011 20:52
Hallo.

Ok, das mit dem PO4 leuchtet mir ein. Mit dem EC habe ich dann wohl einen Denkfehler gemacht. Ich wollte es den Algen dadurch gerade in der Startphase schwer machen, um EC später dann NICHT mehr einzusetzen.

Was genau meinst du nun mit "nächste Woche ist ok"?

In 2 Wochen soll ich also den Volldünger auf 1/7 anheben? Dann wären wir also, nur um sicher zu gehen, bei der Aufdüngung des Wechselswassers PLUS 1/7 täglicher Dosierung aufs gesamte Beckenvolumen?
Sprich bei 50% Wasserwechsel: 15ml für die 150 Liter Frischwasser und 4,2ml täglich, also 150% der empfohlenen Dosierung insgesamt, ja?


Es ist aber schon viel schöner mit anzusehen, dass man nun Einfluss durch die Düngung und Lichtvehrältnisse nehmen kann. Bei dem alten Bodengrund konnte ich ja machen, was ich wollte und es hat sich nur negativ ausgewirkt.
Grüße aus dem Norden,
Sascha
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Postby nik » 15 Jul 2011 09:46
Hallo Sascha,

Sash wrote:Was genau meinst du nun mit "nächste Woche ist ok"?

wie du das vorhattest, mit Aufdüngen der 25% Wechselwasser und täglich 1/14 Wochendosis.

Da das Becken positiv auf die erhöhte Volldüngerzugabe reagiert hat und du nur 25% wechselst, könntest du bei der Tagesvolldüngung gleich auf 1/7 Wochendosis gehen. Es ist wichtiger einen wie auch immer gearteten Mangel zu vermeiden. Makros werden extra betrachtet. Stickstoff als NO3 muss immer ausreichend vorhanden sein (Wechselwasser-, Tagesdüngung). K sollte genug rein kommen, wobei ich das auch mal auf den Mangel ankommen ließe. PO4 die nächste Woche mal ganz sein lassen. Ich denke das macht sich an den Pflanzen gar nicht bemerkbar.

In 2 Wochen soll ich also den Volldünger auf 1/7 anheben? Dann wären wir also, nur um sicher zu gehen, bei der Aufdüngung des Wechselswassers PLUS 1/7 täglicher Dosierung aufs gesamte Beckenvolumen?
Sprich bei 50% Wasserwechsel: 15ml für die 150 Liter Frischwasser und 4,2ml täglich, also 150% der empfohlenen Dosierung insgesamt, ja?

Das muss man nicht so verbissen sehen - wenn ich die errechneten 4,2 ml sehe, dann gebe ich 4 ml oder 5ml zu. IdR. unwichtig!

Wenn du so die Pflanzenmasse drin hast, die du dir für später vorstellst, dann kannst du mit Verbrauchsmessungen anfangen. Also mal Fe über die Woche beobachten und NO3 vor dem Wasserwechsel, nach dem aufgedüngten Wasserwechsel und wieder vor dem nächsten Wasserwechsel. Dann kriegt man die Düngung bedarfsgerecht hin.

Es ist aber schon viel schöner mit anzusehen, dass man nun Einfluss durch die Düngung und Lichtvehrältnisse nehmen kann. Bei dem alten Bodengrund konnte ich ja machen, was ich wollte und es hat sich nur negativ ausgewirkt.

Klarer Vorteil des neutralen Sands und auch der Geringfilterung. Das macht es übersichtlich.
Ich zeige dir wie man mit so einem System umgeht, da fällt dann irgendwann der Groschen und du weißt worauf es ankommt. Die ganze Choose zielt nur darauf ab die Mikroflora im gewünschten Sinne ans Laufen zu bekommen. Wenn das erreicht wird, wird das ganze System ausgesprochen tolerant und fehlerverzeihend. BTW, lass dich nicht von der Gestaltung des Beckens abhalten! Da gibt es lediglich zwei Dinge zu beachten:
- Anfangs nicht zu sehr im Sand rumrühren, damit das in Sachen Kieselalgen stabil wird - dann kann man rühren! Muss man nur wissen, geht dann von alleine.
- Speziell am Anfang sollte man vorsichtig mit der Veränderung der Blattmasse sein, denn damit nimmt man direkt quantitativen Einfluss auf die Mikroflora. Zu große Rückschnitte können schief gehen! Bakterienblüten lassen sich so gut starten ... ;)

BTW, was war das vorher für ein Substrat?

Was mir auch noch wichtig wäre, wie sieht die Algenentwickung auf den Scheiben aus. Das ist wichtig, musst du immer drauf achten, hilft mir auch bei der Beurteilung des Beckens. Ziel ist ein Zustand, der Scheiben reinigen nicht erforderlich macht.
Es gibt ein paar maximale Ziele, die man nie aus den Augen verlieren darf!
- funktionierende Mikroflora
- völlige Algenfreiheit

Das hängt schon weitgehend zusammen und die Scheiben sind ein guter Indikator wie weit das Ganze ist. Der Rest ist normales Handwerkzeug, Licht, Filterung, Düngung, Substrat. Es ist im Grunde einfach, die einzige "Kunst" ist die, die Mikroflora zu beobachten - und dafür gibt es brauchbare Indikatoren. ;) Die gelten übrigens immer.

Gruß, Nik
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Postby Sash » 15 Jul 2011 10:26
Hey Nik,

der alte Bodengrund bestand aus D-Quarzkies Rehbraun, feine Körnung mit Deponit Mix als untere Schicht. Der Nährboden hat sich leider im Laufe der Zeit durch stark verwurzelte Echinodoren, die ich entfernen wollte, mit dem Kies vermischt und gelang in größeren Mengen in die Wassersäule. Da begannen die ersten Probleme. Nach längerer Standzeit des Beckens wurde es immer schlimmer. Zunächst wurde auch noch stark gefiltert mit allen Medien, die man so standartmäßig gefliefert bekommt. Substrat Pro etc.
Auch nach Entleerung des Außenfilter konnte ich irgendwann keinerlei Einfluss mehr auf das Becken nehmen, sei es durch moderate tägliche Düngung (vollständig), komplettes rechnerisches Aufdüngen aller Werte oder gar fetter EI-Düngung, sowie PO4-Limitierung.

Nur wenn das Becken komplett mit Pflanzenmasse zugewuchert war, konnte ich die meisten Algen und Kahmhaut verhindern, hatte dann aber immer mit Mangelerscheinungen und grünen Punktalgen zu kämpfen. Bei Rückschnitten gab es sofort wieder Probleme. Ich habe mich mit diesem Zustand noch sehr lange gequält, bis ich mich zum Neustart entschlossen habe. Das fiel mir nicht leicht, da mir der Kies optisch sehr gefiel.

Zur Scheibe:

Nach 2-3 Wochen bildete sich ein weisser, glibbriger Belag an der Frontscheibe, den man nur mittels Blick durch die Seitenscheibe betrachten konnte, nicht durch die Frontalansicht.
Mit Einsetzen der Fadenalgen bildeten sich an diesem Belag ebenfalls fadige Algen von 2-4 cm Länge (keine typischen Staubalgen). Diese Algen sind nun ebenfalls wieder zurück gegangen und wir haben wieder diesen weissen Belag, jedoch nicht mehr so stark wie zu Beginn. Reinigen musste ich die Scheiben aber bisher nicht, habe ich auch tunlichst vermieden!
Grüße aus dem Norden,
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Postby nik » 15 Jul 2011 10:54
Hi Sascha,

weiß ist schon mal gut, der sollte über die Zeit "trockener" werden. Wenn du dann innen mit den Fingerspitzen drüber fährst, fühlt man den schon noch, glibberig dann aber nicht mehr.

11220
Interessanterweise ist der Biofilm im Bereich der Strömung (im hinteren Bereich) näherungsweise gar nicht mehr wahrnehmbar. Normalerweise mache ich keine Scheiben sauber, die auch nicht.
Das folgende Bild ist zwar schlecht, aber da sieht man den freien Bereich in der Strömung im hinteren Bereich der Scheibe besser.
11223

Gruß, Nik
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Postby Sash » 15 Jul 2011 11:03
Hallo :)

Sehr beeindruckend :top:
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Postby Sash » 23 Jul 2011 14:56
Hi,

die ganze Nährstoffsituation scheint sich weiter erholt zu haben. Bis auf einige letzte Überbleibsel der Fadenalgen kann ich bislang keine weiteren Algen oder Mangelerscheinungen erkennen.

Ich möchte gerne in nächster Zeit wieder die volle Beleuchtung drüber hängen, dann wird jedoch die Frage sein, wie ich die Düngung anpassen müsste. Die aktuelle Dosierung des Volldüngers mit der täglichen Stickstoffzugabe halte ich eigentlich für die momentane Beleuchtung für sehr üppig. Sind ja derzeit nur 2x54Watt T5 Leuchten auf 350 Liter > ca. 0,3 Watt pro Liter. Müsste ich mit der Verdoppelung der Lichtmenge dann auch die Düngerzugabe verdoppeln?

Sprich Rechnerisches Aufdüngen des Frischwassers wie gehabt mit Volldünger und 15mg/l Nitrat und dann tägliche Zugabe der doppelten Menge Volldünger + 4mg/l Nitrat?

Achja, die Kahmhaut ist wieder/noch da.
Grüße aus dem Norden,
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Postby nik » 24 Jul 2011 09:44
Hallo Sascha,

Sash wrote:Achja, die Kahmhaut ist wieder/noch da.

Ja und? Was tust du dagegen? ;)

die ganze Nährstoffsituation scheint sich weiter erholt zu haben. Bis auf einige letzte Überbleibsel der Fadenalgen kann ich bislang keine weiteren Algen oder Mangelerscheinungen erkennen.

Das liest sich ja ganz nett, ist aber noch nicht viel wert.

Ich möchte gerne in nächster Zeit wieder die volle Beleuchtung drüber hängen, dann wird jedoch die Frage sein, wie ich die Düngung anpassen müsste. Die aktuelle Dosierung des Volldüngers mit der täglichen Stickstoffzugabe halte ich eigentlich für die momentane Beleuchtung für sehr üppig. Sind ja derzeit nur 2x54Watt T5 Leuchten auf 350 Liter > ca. 0,3 Watt pro Liter. Müsste ich mit der Verdoppelung der Lichtmenge dann auch die Düngerzugabe verdoppeln?

Nein, wenn das Becken stabil ist, gilt es vor allem vollständig zu düngen. Mengenmäßig kannst du das dann rechnerisch machen oder auf Sicht. Das Becken ist erst stabil, wenn keine Probleme mit irgendwelchen Düngungen aufteten. So weit ist das Becken ganz sicher nicht und deshalb ist mehr/länger Licht noch problemträchtig.

Sprich Rechnerisches Aufdüngen des Frischwassers wie gehabt mit Volldünger und 15mg/l Nitrat und dann tägliche Zugabe der doppelten Menge Volldünger + 4mg/l Nitrat?

Das ist keine direkte Abhängigkeit von Lichtmenge und Dünger. Der Unterschied ist "funktionierend" bzw. "nicht funktionierend". Dann muss einfach nicht mehr so auf die Düngermenge geachtet werden, solange es aber nicht funktioniert ist es empfindlich und es muss verstärkt auf die passende Düngung geachtet werden, genauso wie auf die passende Lichtmenge, etc.

Für "funktionierend" muss das mit höchstem Anspruch angegangen werden. Es ist kein 100%er, aber es lässt sich unter der Voraussetzung des hohen Anspruchs meist erreichen.

Gruß, Nik
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