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Beitragvon Frank2 » 09 Sep 2015 11:01
Wenn es im Becken keinen "Abfall" gibt, wird es auch kein NO2 geben.


Bei 10 Corys und 2 l-welsen gibt es aber Abfall und bei einem so jungen Becken mit Erstbesatz ist es absolut richtig dass der Hinweis auf Nitritüberprüfung erfolgt.
Da gibt es überhaupt keine Diskussion. Ich selber hatte zuletzt 0,5 bei 3 Guppies nach 4 Wochen!

Grüße
Frank
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Beitragvon sabrikara » 09 Sep 2015 11:28
PaddyOes hat geschrieben:Aqua Rebell - Makro Spezial - N
6ml (täglich) oder
42ml (wöchtenlich)


Hi Andi,

bitte nicht gleich mit dem Makro Spezial N anfangen noch bevor der Nitritpeak kam und du Besatz drin hast. Oder sehe ich das falsch? Gibt es überhaupt jemanden, der diesen Dünger wöchentlich zugibt? Ich glaube, der ist eher für die tägliche Düngung gedacht und es gibt bessere Alternativen für den Anfang, bis dein Becken stabil ist.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon JasonHunter » 09 Sep 2015 11:32
Hallo Frank,

Habe übersehen dass er schon Fische drin hat, da hast du recht. Mein Fehler mal wieder :lol: .

Gruss,

Jason
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Beitragvon PaddyOes » 09 Sep 2015 18:32
[/quote]

Hi Andi,

bitte nicht gleich mit dem Makro Spezial N anfangen noch bevor der Nitritpeak kam und du Besatz drin hast. Oder sehe ich das falsch? Gibt es überhaupt jemanden, der diesen Dünger wöchentlich zugibt? Ich glaube, der ist eher für die tägliche Düngung gedacht und es gibt bessere Alternativen für den Anfang, bis dein Becken stabil ist.[/quote]


Wieso sollte man kein Nitrat düngen, wenn der Nitritpeak noch nicht vorbei ist?
Liebe Grüße
Patrick
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Beitragvon sabrikara » 09 Sep 2015 18:45
Hi Patrick,

das hab ich nicht gesagt. Mir gings eher um den Urea-Anteil im Spezial N.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Plochi » 09 Sep 2015 18:54
Sorgen.

Ich will ruhig bleiben.
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Die m.E. weißliche Wassertrübung mit vielen, kleine sichtbaren Schwebeteilchen wird nicht weniger und Wurzel / Pflanzenbereiche, die sich nahe der Oberfläche und somit der Beleuchtung befinden, zeigen wieder grüne Fadenalgen. Es ist nicht so, dass das ganze Becken voll ist, aber wenn man weiß, wo sie sich befinden schaut man automatisch hin.
Einige wenige Blätter der Cryptocoryne, Echinodorus harbich / beleheri zeigen erste bräunliche / grüne Flecken, ähnlich wie auf den Dekosteinen … da ich viele Fotos mache, konnte ich das ganz gut feststellen.
Ich könnte gerade so ziemlich heulen.

Würde mir das Becken egal sein und ich es seit Monaten einfach sich selbst überlassen hätte laufen lassen, würde ich es ja irgendwie verstehen. Aber doch nicht seit der kurzen Zeit?

Ich prüfe nunmehr täglich argwöhnisch und etwas ängstlich den NO2 sowie NH4/NH3 Wert. NO2 bleibt beibt bei Null … heute hat sich nun ein NH4/NH3-Wert von 0,5 mg/l eingestellt - hm, hier ist also etwas passiert. Glaubt man dieser Grafik (http://www.aquarienfreunde.net/index.php/süßwasseraquarium/alles-zum-thema-wasser/18-der-ammonium-und-ammoniakgehalt.html), scheint es aber beim aktuellen pH Wert von 7 noch alles im grünen Bereich zu sein., auch wenn meine Temperatur bei 26° liegt.

Ich werde mal abwarten und nicht gleich mit wilder Wasserwechselei und Filterinspektion anfangen. Schwach kann ich mich noch an meine alte DDR-Aquaristikzeit erinnern - das Becken war deutlich kleiner, nur wenig Beleuchtung und noch nicht mal einen vernünftigen Filter gehabt, mangels Angebot auch nur wenig Pflanzen und mehr Fischbesatz, von einer CO2-Düngung ganz zu schweigen. Solche Zustände wie jetzt hatte ich aber definitiv nicht gehabt.

Leichte Panik macht sich breit – ich sehe schon ein verlagtes Becken vor mir.

Ich will ruhig bleiben.
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Ich will ruhig bleiben.

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Sächsische Grüße –
Andreas

V3
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Beitragvon Frank2 » 10 Sep 2015 06:07
Andi die meisten dieser Problemchen sind der Einfahrphase geschuldet. Kieselalgen dominieren. Die weissliche Trübung sind ebenfalls Bakterien.Das kann auch noch eine ganze Zeit instabil bleiben, durchaus 2-3 Monate. Ich würde hier was zur Verbesserung der bakteriellen Situation tun und zwar Mikrobe Lift Special Blend und Nite out 4 Wochen zudosieren. Das ist überhaupt gar kein Problem.
Warum hast Du soviel Licht? Ich würde dieses Becken bei diesen Pflanzen mit ~ 20-25 Lumen/l betreiben, sieht man mal von 1 oder 2 Pflanzen (Lilaeopsis) ab. Die anderen wachsen schon bei 12-15 Lumen zufriedenstellend, mit 20-25 sehr gut (Micranthenum auch! wenn auch nicht bodendeckend) . Viel Licht ist erforderlich wenn man entsprechende Bepflanzungen plant, aber Du hast fast nur Pflanzen, die man für Becken mit T8 Beleuchtung auswählen könnte. Daher meine Frage. Viel Licht ist immer auch gleich mit viel Gedöns verbunden (Düngung, reduzierte Bel.dauer, hoher C02 Gehalt etc.pp). Viele Fische stehen so oder so lieber unter 15 Lumen an Statt unter 50 aber das ist ein anderes Thema bei welchen man auch verständlicherweise Kompromisse eingeht.

Ich finde dass Du für diese Beleuchtungsstärke und der dazu langen Bel.dauer einen guten Start hingelegt hast.
Eigentlich düngt man ein Becken dieser Bel.stärke doch nahezu unlimitiert? Ich frage mich nur welche Pflanzen das verwursten sollen, die Echinodoren, die Repens etc brauchen das jdf nicht. Daher zur Düngung von mir bei diesem Licht keine Ratschläge, da gibt es Leute, die sich damit besser auskennen.

Grüße
Frank
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Beitragvon Tibu » 10 Sep 2015 09:21
Hallo Andreas, Hallo Frank,

ich fahre zwar erst seit etwas mehr als einem Jahr mit viel Licht, weil ich u. a. HCC in 50 cm Tiefe kultivieren will, kann aber schon was dazu sagen. Bei mir hängen auch moderne LEDs (Pulzar HO) über dem AQ mit der Möglichkeit, bis zu 60 Lumen auf jeden Liter zu bringen. Gestartet bin ich mit 6 h und 100 % Lichtleistung. Inzwischen bin ich bei 8 h und "nur" noch 80 %. Das HCC wächst mit einer guten Geschwindigkeit und bleibt flach. Das Wasser ist bereits nach 7 h mit Sauerstoff gesättigt und die Pflanzen beginnen, ihre Blätter hochzuklappen. Wie viel Licht ausreicht und wann es zu viel ist, muss man einfach ausprobieren.
Ich bin übrigens auch mit NiteOut und Special Blend gestartet und es hat bei mir gut funktioniert.
@Andreas:
Du kannst Dein Licht ja auch weiter als auf 75 % Lichtleistung (ist das der letzte Stand?) reduzieren. Das nimmt Geschwindigkeit aus Deinem AQ raus. Weniger Licht macht definitiv weniger Probleme, was Du ja selber in der Vergangenheit erfahren hast und was bei mir auch so war. Meine erste AQ-Lampe lief mit 15-Watt-Glühbirne!
Zum Thema Sorgen: Algen und leicht trübes Wasser musst Du zu Beginn einfach ertragen. Das ist wohl auch ein Lernprozess. Wichtig wäre mir nur, dass ich diesbezüglich keine Blüte bekomme, mit der das Becken "umkippt". Mit dem regelmäßigen Messen der Werte, regelmäßigen und im Notfall kräftigen Wasserwechseln solltest Du auf der sicheren Seite sein.
Viele Grüße
Marc
Tibu
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Beitragvon Tibu » 10 Sep 2015 09:40
Noch was zum Düngen:
Meine Empfehlung für die ersten Wochen lautet nach meiner gemachten Erfahrung und Empfehlung anderer hier im Forum NULL Mikros sowie CO2 und die Makros auf niedrigen Werten stabil halten (10-20 mg/l CO2, 5-10 mg/l NO3, 5-10 mg/l K, 0,5-1 mg/l PO4, und alle zueinander passend). Wie lauten hier die Werte der Trinkwasseranalyse vom Versorger? Manches Leitungswasser enthält bereits alle drei Makros in ausreichender Form, sodass zu Beginn außer CO2 überhaupt nicht gedüngt werden muss!
Danach langsam mit wenig Mikros anfangen und gucken, wie die Zehrung der Makros ist, um die Werte ggf. zu erhöhen. Wie schon gesagt: Mit viel Licht wird das alles nicht einfacher.
Viele Grüße
Marc
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Beitragvon Frank2 » 10 Sep 2015 12:52
Ich wundere micht gerade über die hier genannten Düngeempfehlungen im thread (von unterschiedlichen Usern) für ein Starklichtbecken?

Ich habe das wie hier teils vorgeschlagen zuletzt für mein 0,2 W/l Funzellichtquaratänebecken so gemacht, wäre aber bei meinen beiden anderen Becken, die keineswegs stark sondern nur moderat beleuchtet werden (0,4-Watt/l +/-) damit nicht zu Schlag gekommen und bei wirklich starkem Licht derart wenige Makros und gar keine Mikros?
Ne also so würde ich da glaube ich nicht rangehen. :smile: Sicher zumeist sehr einfache Pflanzen aber auch die werden unter diesem Licht ihre erhöhten Ansprüche haben, die auch erfüllt werden müssen.

Grüße
Frank
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Beitragvon Tibu » 10 Sep 2015 15:33
Frank2 hat geschrieben:... bei wirklich starkem Licht derart wenige Makros und gar keine Mikros?

Welche von mir angegebenen Makro-Werte meinst Du konkret?

In den ersten vier Wochen halte ich es durchaus für sinnvoll, auf Mikros zu verzichten und bei Makros mit wenig anzufangen. Ich gehe auch davon aus, dass ich mit einer solchen Empfehlung zur Mehrheit hier gehöre. Aber meine Angaben zu CO2 und Makro-Werten sind absolut normal. Hier mal ein Beispiel:
http://www.aq-technik.de/Aquarium-Tabellen/wasserwerte.php
Dort sind auch Angaben für ein Starklichtbecken gemacht worden. Mein neues AQ ist jetzt 125 Tage alt und verträgt derart hohe CO2-, PO4- und NO3-Werte wie dort angegeben längst (noch) nicht, denn dann sind sofort die Algen im Anmarsch.
Dass Andreas sein AQ zzt. mit "wirklich starkem Licht" fährt, will ich im Moment mal bezweifeln. Wenn die 75 % Leistung noch bestand haben, liegt er bei 35 Watt/l bzw. maximal 43 Lumen/l, wenn man bedenkt, dass 122 Lumen/Watt ein Idealwert darstellt.

Aber die Diskussion, ob viel oder wenig Dünger, in welchem Verhältnis, unter welchen Bedingungen, wann und vieles mehr finde ich gefühlt in jedem zweiten Thread, in dem es um Algenprobleme geht. Auch typisch: Ein Ratsuchender bekommt abwechselnd Hinweise, von einzelnen Nährstoffen mehr ins AQ zu geben und dann wieder weniger oder sie ganz wegzulassen. Sorry, dass ich genau dabei jetzt leider auch selbst mitgespielt habe.
Das hilft dem Ratsuchenden wenig. Daher meine Empfehlung an Andreas: Such Dir jemand, dessen Gedankengänge Du nachvollziehen kannst und dem Du vertraust, idealerweise jemand in Deiner Nähe, der sich das Becken ggf. auch mal anschauen kann.

Viele Grüße
Marc
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Marc
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Beitragvon Frank2 » 10 Sep 2015 16:12
Hallo Marc

auf dieser Seite sind zunächst die Werte für eine Normalbeleuchtung genannt, so wie ich es habe, sprich 0,3-0,5 W/l (T5 bzw T8) das sind so Becken mit round about 15-30 L/l , im Mittel also so 20-25 L/l (es hängt ja entscheident von den ausgewählten Röhren ab, meist wird ne Stärkere mit ner Schwächeren kombiniert wg Lichtfarben) und nicht 40 L/l.
Dann werden die Werte genannt für Becken ab 0,5 W/l also von dem, wovon wir hier reden. Wobei das alles ja eh nur grobe Werte sind.ich würde auch bei 0,7 W/l sicher nicht diesen P04 Wert halten wollen. :smile:

Für mich sind im Normallicht folgende Zielwerte sehr gut handelbar

- No3 5-10
- Po4 stoßweise - nach 2 Tagen kein Nachweis mehr notwendig
- K 3-5
- C02 10-20

Im Schwachlicht nsb. C02 weniger es reicht da 5-10. K aber auch 3, N03 auch 5-10 das ist unterste Grenze auf Dauer.

Für eine stärkere Beleuchtung wären es mir zu viele Limitierungen bei bspw. N03 5. Das ist die untere Grenze. Die Pflanzen sollte man nicht zu sehr limitieren, wobei ich def auch limitiere, ich gehöre ganz sicher zu denjenigen, die eher wenig düngen.Ich habe aber auch Limitierungen an Licht!

Ich gebe zu diesem Becken keine einzelnen Nährstoffratschläge da ich mit derartigen Beleuchtungen überhaupt keine Erfahrung habe. Ich zweifel allerdings Nährstoffempfehlungen an , die sich teils in Richtung Schwachlichtbecken orientieren. Da passt dann die angebotene Lichtmenge in keinster Weise mehr zu den angebotenen Nährstoffen. Meine da jetzt nicht nur Dich.

In den ersten vier Wochen halte ich es durchaus für sinnvoll, auf Mikros zu verzichten und bei Makros mit wenig anzufangen. Ich gehe auch davon aus, dass ich mit einer solchen Empfehlung zur Mehrheit hier gehöre.

Nein.

Grüße
Frank
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Beitragvon Tibu » 11 Sep 2015 11:07
Hi Frank,

da komme ich nicht mit, denn wo ist der Unterschied zu meinen Zahlen? CO2 10-20 mg/l, NO3 5-10 mg/l, PO4 0,5-1,0 mg/l und mit K 5-10 mg/l liege ich sogar über dem Wert, den Du angegeben hast. Aber ich vermute mal, dass Du das explizit auf ein Schwachlichtbecken beziehst und meine Werte für ein Starklichtbecken als zu niedrig ansiehst. Ob das Becken von Andreas zzt. noch als "echtes" Starklichtbecken durchgeht, weiß ich nicht und ich will auch gar nicht die Betonung auf die Beleuchtungsstärke legen, sondern auf das Alter des AQ, d. h., in den ersten Wochen wenig (Makros) bis gar nicht (Mikros) düngen. Grund: Darüber freuen sich in der Phase insbesondere die Algen. Die höheren Pflanzen würden an einem Mangel nicht zu Grunde gehen, anwurzeln und dann bei Start der Mirkos alles Eisen für sich beanspruchen. Ich bin damit früher, ohne es zu wissen, bei drei Schwachlichtbecken gut gefahren und würde es jetzt beim nächsten Start eines Starklichtbeckens auch so machen, da ich mit viel Dünger schlecht gefahren bin. Aber dann, und da kommen wir beide jetzt vielleicht zusammen, würde ich auch mit dem Licht so verfahren, also nicht nur mit kurzer Beleuchtungszeit anfangen, sondern auch weniger Licht, was Andreas ja jetzt schon mit seinen 75 % Leistung ansatzweise macht.

Die Definition von Stark- und Schwachlichtbecken hat mir bei meinem AQ am Anfang echt ein Problem bereitet. Alle, die ich gefragt habe, wie viel Licht ich brauche, haben mir wegen der Pflanzenwahl und Beckenhöhe mehr oder weniger genau zur Mitte geraten. Was hab ich jetzt? Ein Starklichtbecken? Dachte ich bisher und hab fleißig meine Werte für Makros von Beginn an hoch gehalten oder von mir aus auch mittig: CO2 30 mg/l, NO3 15-20 mg/l, PO4 1-1,5 mg/l, K 20 (wegen dem Soil) mg/l. Mit Mikros habe ich in der vierten Woche angefangen und dann die tägliche Zufuhr zweiwöchentlich von 0,02 mg/l auf 0,06 mg/l Fe erhöht. Die Pflanzen wuchsen übrigens auch schon in den ersten drei Wochen ohne Zufuhr von Mikros gut und in meinem Soil sollen keine Mikros drin sein oder nur so viel wie im Leitungswasser. Aber nach 8 Wochen war alles zu viel, denn die Algen haben sich fleißig vermehrt und ohne Überangebot hätte sich das sicherlich mehr in Grenzen gehalten. Heute bin ich bei CO2 30 mg/l, NO3 10 mg/l, PO4 1,0 mg/l und K ca. 10 mg und wie gesagt 80 % Lichtleistung. Das Wachstum ist noch nicht bei allen Pflanzen gut, aber da komme ich auch noch hin, denn die Algen habe ich dadurch in den Griff gekriegt.

Die große Unbekannte bleibt für mich weiterhin das Licht (oder doch das Gesamtsystem?), egal welche Daten ich dazu kenne und wie viel ich darüber lese. Der eine hat mehr Licht, braucht aber gar nicht so viele Nährstoffe und der andere hat weniger und wundert sich, warum die Nährstoffe so schnell weg sind (Filter?). Mein Schluss aus meiner gemachten Erfahrung: Man muss es ausprobieren, indem man von unten kommt, statt zu sagen: Ich hab ein Starklichtbecken (wirklich?), da brauche ich mindestens so und so viel, sonst … Ja was eigentlich? Wenn es zu wenig ist, sehe ich es an Mangelerscheinungen, die ich beheben kann. Für mich zehnmal besser, als mich über Algen zu ärgern, deren Menge mir zu viel wird, sodass ich sie mühselig entfernen will.

Sorry, dass ich mich nicht kürzer fasse, aber es fängt gerade an Spaß zu machen. :smile:

Gruß
Marc
Viele Grüße
Marc
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Beitragvon Frank2 » 13 Sep 2015 14:22
Hallo Marc

ich kann Deine Gedankengänge nachvollziehen, halte sie aber dennoch für nicht zielführend.

NULL Mikros sowie CO2 und die Makros auf niedrigen Werten stabil halten (10-20 mg/l CO2, 5-10 mg/l NO3, 5-10 mg/l K, 0,5-1 mg/l PO4


bei einem Becken mit 30 oder 40 oder mehr Lumen für mich nicht nachvollziehbar. Ich halte übrigens auch nichts davon Mikro mit der Gieskanne zu verteilen die ersten Wochen sondern Step by Step vorzugehen. Dein Düngevorschlag SO für mich nachvollziehbar und gehandelt lediglich bei 10-15 Lumen, also im Schwachlichtbecken (da C02 weniger)..
Wenn Dein Becken nach 120 Tagen immer noch empfindlich reagiert auf Aufdünungen würde ich da Ursachenforschung betreiben das ist nicht die Regel aber sicher auch nicht die Ausnahme.Ich tippe ins Blaue hinein auf P04.
Ich denke wir sollten das an dieser Stelle abbrechen, es führt hier in diesem thread nicht wirklich weiter.


Grüße
Frank
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Beitragvon Plochi » 13 Sep 2015 14:58
Hallo liebes Forum und fleißige Schreiber,

recht vielen Dank für all' Eure Tipps und Ratschläge; es wird Zeit für einen ersten Zwischenbericht. Unser Wochenend-Besuch ist abgereist und ich kann mich wieder um mein Problemkind widmen.
Leider ist keine Besserung eingetreten ... im Gegenteil.
Stand heute, Sonntag 11:00 Uhr. Die Beleuchtung steht bei 75% Maximalwert, welcher seit einiger Zeit eingestellt ist. Von einem "Starklichtbecken" kann man momentan wohl nicht sprechen. Die Wassertrübung ist nicht weniger geworden, ich habe eher den Eindruck, dass diese wesentlich stärker geworden ist von von weißlich-trüb nach grünlich-trüb umgeschlagen ist.

Wir sind zwischenzeitlich der Meinung, dass unsere Deko-Wurzel hier Grund des Übels ist? Schaut man von oben in das Becken, ist eine deutlich bräunliche Verfärbung feststellbar, ähnlich wie wenn man durch die beiden Seitenscheiben schaut:


Hier ein Beispielsfoto von 2 entnommen Wasserproben (4cl-Gläser), die beiden hinteren enthalten Aquairumwasser, das vordere Leitungswasser. Ein Braunfärbung ist erkennbar.

Die aktuellen Wasserwerte stellen sich wie folgt dar:
Temperatur = 24,7°
pH = 7
NO2 = 0 mg/l
NO3 = 0 mg/l
NH4/NH3 = 0,25 mg/l
PO4 = 0,2 mg/l
kH = 13
gH = 28

Die Fadenalgen sind weiterhin auf dem Vormarsch, beginnend vom oberen Wurzelbereich (besonders im Bereich des Ausströmer des Außenfilters) über angrenzende Blätter der Wasserpflanzen. Vor 3 Tagen hatte diese versucht
mechanisch zu entfernen - auf dem Foto der der aktuelle Stand heute Mittag. Ich könnte :(

Die Blätter der Echinodros links neben der Wurzel (und ebenfalls im Bereich des Ausströmens) sind seit Donnerstag von Fadenalgen in beängstigender Länge befallen. Hier hatte ich schon 2 befallene Blätter entfernt.

Der Focus des Fotos liegt auf der Frontscheibe. Auch hier seit Donnerstag deutlicher Fadenalgenbefall.

Der linke Stein liegt im Schatten eines Javafarns, der rechte im direkten Licht und zeigt seit längerer Zeit Braun- und Grünalgenbefall. Immer noch zuviel Licht?

Der Pflanzen wachsen noch, lediglich die hier zu sehende grüne Rotala scheint im unteren Bereich zu zerfallen, treibt aber einigen Stellen neu aus. Auch die Rotaal rotundifolia "muckert" im unteren Bereich, treibt aber stellenweise auch neu aus.

Die 20 Corydoras adolfoi scheinen davon unbeeindruckt, fressen und wuseln durch das Becken. Die täglichen Wasserkontrollen ergaben keinen Nitrit-Peak, lediglich der PO4-Wert stieg an; NO3 weiterhin bei Null; gedüngt wird nicht mehr.
Ich habe mir einen CO2-Tröpfchentest besorgt (JBL), der mir komischerweise einen Wert von ca. 50 mg/l auswirft – ein parallel durchgeführter Leitungswasser-Test ergab nahezu identische Werte. Laut Blasenzähler laufen 50-55 Blasen pro Minute durch (Beckenvolumen ca. 300 Liter Wasser).

Am Samstag Vormittag hatte ich eine Dosis Microbelift Special Blend & Nite Out II eingesetzt, eine Verbesserung war nicht festzustellen. Ich habe auch irgendwie den Eindruck, dass seit dem der Algenbefall an den Seitenscheiben eingesetzt hat - was eventuell aber auch eine Einbildung sein könnte.
Abzüglich Sonnenauf- und Untergangssimulation wird aktuell ca. 7 Stunden mit 75% beleuchtet.

Als letzten Versuch würde ich versuchen, mir morgen einen UV-C Klärer zu besorgen.
Ob der aber helfen wird?

Ich bekomme echt die Krise, wenn ich vor dem Becken sitze und Gedanken an einen "Neustart" werden immer stärker. Irgendwie habe ich die Wurzel in Verdacht … trotz 2wöchiger Wässerung vor dem Einsetzen trübt sich das Aquarienwasswer trotz einiger Teilwasserwechsel braun und scheint vielleicht einen Algenschub zu begünstigen. Sollte ich diesen Schritt gehen, würde ich im zweiten Versuch die Wurzel weglassen, auch wenn es mir in der Seele um dieses schöne Stück leid tun würde.

Was meint Ihr dazu?

Traurige, sächsische Grüße …
Andreas
Sächsische Grüße –
Andreas

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