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Beitragvon Kejoro » 11 Dez 2018 19:07
Nabend Daniel,

Neuling hat geschrieben:Davon habe ich auch gelesen, ich meine es war PMS. Wo genau es stand weiß ich nicht mehr.
Hab's.
nik hat geschrieben:Ich könnte das aus verschiedenen Gründen jedoch nicht weiter einordnen, denn ich verwende ja immer noch das nicht deklarierte Preis Mineralsalz (PMS), was ja auch Ca und Mg deutlich und Mg betonend anhebt und hebe damit die GH um 3° dH an. Das hatte ich in den Anfängen mal herbe überdosiert, d.h. mit einer resultierenden GH von ~20° dH zugegeben, was schon am nächsten Tag einen erkennbaren Wuchsstop aller massiv vorhandenen Grünalgen zur Folge hatte!
Steht hier drüber in deinem Thread! Aber es gab noch eine Stelle davon, wo auch Tobias dabei war, der hatte eine GH-Änderung im Visier. Diese Stelle finde ich nicht mehr :(

Meinst du das PMS ?
Oben schreibt er von PMS, ich meinte aber Duradrakon. Du kannst beides testen. GH auf 15°dH hoch und gut ist.
Neuling hat geschrieben:Ich habe eigentlich Fe in verdacht für die fädrige Alge
Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Da gebe ich Volldünger in 2 bis 4-facher Überdosis und das klappt sehr gut. Mit Zugabe des PMS tut sich erst was.
Aber ich rede dir da nicht rein. Experimente in "wie wenig braucht ein Becken" habe ich noch nicht gemacht. Steht auf der ToDo-Liste.
Ich hatte zum Anfang mit PMS gearbeitet . Dieses ist dann ausgegangen, und ich hatte mir kein neues geholt, konnte aber keinen Veränderung feststellen.
Wenn es wirklich an der Verfügbarkeit von Spurenelementen liegt, hilft ein "sehr niedriger" pH-Wert. In meinem 30l-Cube gibt es KH nur vom PMS (1g/10l) und vom Salty-Shrimp GH+. Das muss ziemlich sauer sein da drin, dort sehe ich recht flott etwas.
Dank den Taiwanern da drin, möchte ich auch nicht die KH sonderlich hochfahren. Erst müssen die sich halten und vermehren :lol:

Im Moment denke ich über zwei Ansätze nach, einmal die Gh zu erhöhen von jetzt 7 auf 10. Und eine Reduzierung von Fe.
7 auf 10 ist nicht der "riesen" Sprung. Deine Pflanzen und Tiere packen auch 14°dH gut. Feuertetra (?) gingen bei mir auch mit GH 20°dH.
Damit sollte man schneller was sehen können (binnen 1-2 Wochen).
Eisenreduzierung halte ich für eine Sekundärmaßnahme, da es definitiv auch mit mehr funktioniert. SEs halte ich bei der Biofilmdiversität für sehr wichtig (Quantität). Die Darbietungsform auch ^^ ("Qualität")
Eventuell auch den pH über die KH runter und nochmal mit entsprechend viel Salz testen.

nik hat geschrieben:
Neuling hat geschrieben:126 Watt T5 ( Narva Bio Vital ) hängt ca. 15 cm über dem Becken und brennt 6 Stunden.
Hm, ist weniger als meine 4x39 W, etwa 1,5 cm über der Wasseroberfläche meines 90x45x45, trotzdem würde ich das schon merkbar runterdimmen in der Lichtstärke. Das entspannt die Nährstoffsituation. Wichtig ist , dass die Pflanzen noch genug Sauerstoff produzieren.
Hast du das schon umgesetzt? Regelt die oben beschriebene Quantität.


Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon Neuling » 12 Dez 2018 09:40
Morgen Kevin,

Kejoro hat geschrieben:Davon habe ich auch gelesen, ich meine es war PMS. Wo genau es stand weiß ich nicht mehr.

Hab's.
nik hat geschrieben:Ich könnte das aus verschiedenen Gründen jedoch nicht weiter einordnen, denn ich verwende ja immer noch das nicht deklarierte Preis Mineralsalz (PMS), was ja auch Ca und Mg deutlich und Mg betonend anhebt und hebe damit die GH um 3° dH an. Das hatte ich in den Anfängen mal herbe überdosiert, d.h. mit einer resultierenden GH von ~20° dH zugegeben, was schon am nächsten Tag einen erkennbaren Wuchsstop aller massiv vorhandenen Grünalgen zur Folge hatte!

Kejoro hat geschrieben:Steht hier drüber in deinem Thread! Aber es gab noch eine Stelle davon, wo auch Tobias dabei war, der hatte eine GH-Änderung im Visier. Diese Stelle finde ich nicht mehr :(


Manchmal sollte man doch zurück lesen, und es in ruhe lesen. :lol: Ich werde mal die Gh erhöhen schauen wir mal ob sich was tut.


nik hat geschrieben:
Neuling hat geschrieben:126 Watt T5 ( Narva Bio Vital ) hängt ca. 15 cm über dem Becken und brennt 6 Stunden.
Hm, ist weniger als meine 4x39 W, etwa 1,5 cm über der Wasseroberfläche meines 90x45x45, trotzdem würde ich das schon merkbar runterdimmen in der Lichtstärke. Das entspannt die Nährstoffsituation. Wichtig ist , dass die Pflanzen noch genug Sauerstoff produzieren.

Kejoro hat geschrieben:Hast du das schon umgesetzt? Regelt die oben beschriebene Quantität.


Nein noch nicht, deswegen hängt sie ja auch erhöht über dem Becken. Wobei ich Persönlich das nicht gerade als wenig Licht sehe. Werde mich damit auch mal zwischen den Jahren beschäftigen welchen Dimmer ich dafür benötige.
Aktuell läuft die Lampe folgender maßen.
Zum Start laufen nur 2 x 39 W für 2 Stunden, danach schalten sich die 2 x 21 W für 2 1/2 Stunden dazu.Und zum ende laufen wieder nur die 2 x 39 W.

Gruß Daniel
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Beitragvon Neuling » 23 Dez 2018 12:26
Hallo zusammen,

am 15.12 habe ich einen Maxi WW gemacht von 130 Liter mit Osmosewasser. Alle Algen die sich absammel liesen wurden mit entfernt ( die grüne Fädrige ).
Das Osmosewasser wurde mittels Duradrakon, Duradrakon Gh+ und PMS auf folgende Werte Kh 2 und Gh 14 eingestellt.
Mit der restlichen Düngung ergibt das Rechnerisch folgende Werte.
No3 15mg/l - Po4 0mg/l - K 8mg/l - Fe 0,1mg/l - Ca 59mg/l - Mg 25mg/l
Die Tagesdüngung wurde mit AR Basic Eisenvolldünger ( 2ml ) und Makro Spezial N ( 5ml ) gemacht.
Bei der Tagesdüngung bin ich vom GH Boost N weg, damit ich den Spezial N leer bekomme. Um später auf Urea umzusteigen. Desweiteren habe ich die Beleuchtung auf 2 x 39 W geändert, da ich mich noch nicht um die Dimmung gekümmert habe.
Meine Beobachtung vom 15.12-22.12 mit oben stehenden Veränderungen waren.
Am meisten hat sich bei der Grünalge getan, Sie wächst noch aber gefühlt um 90 % langsamer. Eine Verfärbung wie Kevin es beschrieb konnte ich nur leicht feststellen, aber auch nicht überall. Was ich mir nicht erklären kann, im Forum finde ich dazu auch keine Antwort.Ob es wirklich am PMS liegt kann ich nicht beurteilen.

Bei denn Pinselalgen ist mir jetzt weiter nichts aufgefallen.

Gestern ( 22.12 ) wurde ein kleiner WW von 40 Litern gemacht ( was ca. 2/3 sind ), das wechsel Wasser wurde wieder auf oben stehende Werte aufbereitet.
Heute kurz bevor die Beleuchtung anging habe ich mit der Spezial Blend/Nite Out II Kur angefangen. Die Startdosierung auf mein Becken waren 32 ml und Morgen Abend gibt es dann Nite Out.

Gruß Daniel
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Beitragvon nik » 03 Jan 2019 13:13
Hallo Daniel,

habe nur zufällig gelesen und gesehen, dass du dich an der von mir beschriebenen Betriebsweise orientierst - und Pinselalgen hast. Bin zur Zeit einfach zeitlich eng und da klappt das mit dem Schreiben nicht so. Habe jetzt auch nicht zurückgelesen, ich muss dann ja oft nachsehen wie konsequent das umgesetzt, respektive das von mir Geschriebene "interpretiert" wird. Da kommen öfter Setups raus da denke ich dann schon mal, mit meiner Beschreibung hat das nicht mehr viel zu tun und winke ab. Ist ja auch nicht so, dass die Betriebsweise in Gänze klar und sicher ist. Ein gutes Beispiel ist PMS. Das und weitere Salze ist mal über Saschas (Bocap) Kontakt analysiert worden. Für PMS kam angesichts vollmundiger Beschreibungen, was da alles an SE drin ist, ein ausgesprochen ernüchterndes Analyseergebnis heraus. Das fand ich insofern enttäuschend, als dass ich annahm die SE spielten eine größere Rolle bei der Algenvermeidung. Wie auch immer, das ist in seiner Betrachtung, den möglichen Gründen nun wieder stärker in Bewegung. Ungeachtet dessen verwende ich PMS immer noch - es hat offensichtlich einen günstigen, sprich supressiven Einfluss auf Algen.

So, nun bekomme ich den Bogen zu Duradrakon. Andreas Kremser hat sein Aufhärtesalz Duradrakon mit SE aufgehübscht und dafür 20% PMS zugegeben. Darauf beziehen sich alle meine Beschreibungen! Später hat Andreas das PMS im Duradrakon durch seine eigene SE-Mischung ersetzt. Das neuere Duradrakon enthält kein PMS mehr! Das kenne ich nicht. Ob ich vom alten noch habe, ich denke schon, benutze das aber schon lange nicht mehr. Entweder Leitungswasser, was auch funktionierte, aber auch mit 1 g/10l PMS oder derzeit demineralisiertes Wasser als Basis, was ich mit Volvic auf 0,5 - 1 ° KH aufhärte - und die obligatorischen 1 g/10l PMS, dann die von mir beschriebene Düngung und ferdich.

Die Filterung, nicht die Strömung, so gering wie möglich, anfangs oder im Problemfall 6h Licht und im Idealfall übersichtlichen Sand. Das ist eine durchaus übersichtliche, gut umsetzbare Nummer und funktioniert im Normalfall früher oder später. Dann trotzdem Pinselalgen zu erreichen finde ich ausgesprochen interessant und das sieht für mich immer noch nach einem Problem mit ausgewogenen SE - was immer das auch ist - aus.

Gruß Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

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Beitragvon Neuling » 04 Jan 2019 15:01
Hallo Nik,

ich kann dir nicht sagen woran es liegt, das es bis Heute noch nicht einwandfrei Funktioniert.

Mein aktueller Plan sieht folgendermaßen aus.

1) Ich werde das PMS mal in folgender Dosis probieren 1,5 g auf 10 Liter
2) Im filter doch mal ein oder zwei Matten reinlegen. ( Da komplett leer )
3) Easy Carbo einsetzten ( Seit Becken start noch nie eingesetzt )
4) Sand tauschen ( das wäre meine letzte Maßnahme, eventuell ist der Sansibar nicht geeignet )

Mit dem Volldünger bin ich durch, die Pinselalgen kommen nicht daher.
Habe am 24.12 das Becken auf 0,15mg/l Fe aufgedüngt, und Dünge Täglich 0,02 mg/l Fe.
Konnte bisher nichts negatives feststellen, was ich jetzt auf denn Volldünger zurückführe.
Daher werde ich zum nächsten WW wieder auf normal Werte gehen.

Gruß Daniel
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Beitragvon Neuling » 03 Feb 2019 09:36
Morgen zusammen,

da ich mein Problem mit denn Pinselalgen nicht verstehe, habe ich mir nochmals sehr viele Beiträge von Nik durchgelesen. Im Jahre 2009 bin ich auf einen Interessanten Beitrag von Nik gestoßen.

Der Beitrag ist von 08 Nov 2009 08:19
nik hat geschrieben:
Nik, ich will hier nicht was durchboxen. Das liegt mir völlig fern.
Nur, wenn ich nun mal die diese Geringfilterung ins Fadenkreuz nehme, dann benötige ich gerade auf Grund meiner Beobachtungen mal ein paar Kennzahlen.
Wenn du nun sagst: "Mönsch, nimm doch einfach einen Schaumstoffwürfel am Ansuagstutzen dem Filter bei der Beckengröße und schmeiss die Fische weg" dann hab ich da kein Problem mit.

Aber ich, weil Pflanzenmasse und Bodengrund unberücksichtigt bleiben. Du kriegst keine Zahlen wieviel Schwamm bei welcher Beckengröße, Fisch, Licht, Bodengrund, Düngung, etc.! Du startest mit zu wenig Filtersubstrat, erhöhst es sukzessive und schaust vor allem ins Becken ob's schön ist. Das Resultat ist eine gesicherte Nitrifikation und ein minimierter Einfluss der Substratfilterung auf die Nährstoffsituation.


Mein Filter lief bis zum 05.01.19 nur mit einer Vorfiltermatte ( Original Eheim )
Auf Grund dieses Beitrages von Nik, habe ich im letzten Korb 2 x 10 ppi Matten hinzugefügt.
Ich habe es nicht für möglich gehalten, und an denn Filter habe ich wirklich nicht gedacht. Aber dies brachte in meinem Becken eine Veränderung.Innerhalb von 2 Wochen konnte ich wahrnehmen wie die Pinselalgen sich zurückbildetet.
Das Becken läuft immer noch nach Nik seiner beschriebenen Dünung.

Anbei 5 Bilder sie sind nicht besonderst gut, aber man erkennt das Wichtigste.
Ich werde das alles mal weiter beobachten.

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Gruß Daniel
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